Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
TRIBOTOOL GmbH
Kornkamp 32, 22926 Ahrensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Herbert Spiesen seit 19.6.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRIBOTOOL GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Handelsregister: Amtsgericht Hamburg, HRB 127884I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der TRIBOTOOL GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 274 HGB vorgenommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten einschließlich der notwendigen Gemeinkosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv vorgenommen. Die im Geschäftsjahr 2023 angeschafften Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital von EUR 25.000,00 ist zur Hälfte eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Beim Ausweis der Vorräte erfolgte zu Vergleichszwecken folgende Umgliederung bzw. Anpassung der Vorjahreszahlen. Aus den fertigen Erzeugnissen und Waren wurde ein Betrag von € 1.030.635,55 in die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe umgegliedert. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dadurch Rechnung getragen, dass eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Kundenforderungen gebildet und aktivisch von diesen abgesetzt wird. Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 33 beinhalten mit TEUR 8 am Bilanzstichtag noch nicht in Anspruch genommen Urlaub und mit TEUR 25 Abschlusskosten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Eintragungen von Sicherheiten im Grundbuch gesichert und haben bis auf einen Betrag von TEUR 44 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund der Ausweisänderung und Anpassung der Vorjahreszahlen in der Bilanzposition der Vorräte, erfolgte eine entsprechende Anpassung der Bestandsveränderung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 136 Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 278 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 409 aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten angefallen. Anlagenspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
V. Sonstige Angaben Angaben zu den Geschäftsführern Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer, Herrn Jan Spiesen, geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Es wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden nicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 267 (5) HGB beträgt 13 (Vorjahr 12,5). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Nachtragsbericht gem. § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 880.538,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ahrensburg, den 29. November 2024 Dipl.-Ing. Jan Spiesen Am 29.11.2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Lagebericht 2023TRIBOTOOL GmbHInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1.Geschäftsmodell 2.Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1.Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen. 2.Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3.Finanzielle Leistungsindikatoren III. Chancen- und Risikobericht IV. Prognosebericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die TRIBOTOOL GmbH, gegründet in 2013, entwickelt und produziert im Wesentlichen Schmierstoffzusätze (Additivpakete) für die internationale Schmierstoffindustrie mit dem Schwerpunkt Marineschmierstoffe. In kleinerem Umfang ist die Herstellung von fertigen Schmierstoffen wie z.B. Kompressoren- und Mehrbereichsöle Teil des Portfolios. Ergänzend dazu ist die Entwicklung und der Bau von Mischanlagen zum Blenden von betriebsoptimierten Schmierstoffen für Großmotoren an Bord von Seeschiffen ein weiteres Standbein der Tribotool GmbH. Diese Mischanlagen ermöglichen die effiziente Einsparung von Betriebsstoffen und die Reduzierung von Kosten in Bezug auf Wartung und Instandhaltung. Das Geschäftsjahr (2023) war zufriedenstellend verlaufen. Trotz eines Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorjahr 2022, blieb das Ergebnis aber insgesamt positiv und entsprach, berücksichtigt man die globalen wirtschaftlichen Umstände, den Erwartungen. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 stand neben der Produktion und dem Vertrieb von Schmierstoffzusätzen die Optimierung der neuen Produktionsanlage zur Herstellung von hochviskosen polymerversetzten Grundölen und die Erweiterung der möglichen Produktionsmenge in diesem Segment. Die Geschäftsbereiche der Tribotool GmbH gliedern sich in Produktion und Handel von Additiven, Produktion Anlagenbau und Service. Sitz der Gesellschaft ist in Hamburg. Die Geschäfte werden von Ahrensburg in Schleswig-Holstein geführt. Die Tribotool GmbH hat zum Abschlussstichtag keine weiteren Niederlassungen oder Tochtergesellschaften. 2. Forschung und Entwicklung Die Tribotool GmbH entwickelt neben Onboard Mischanlagen, neue Rezepturen von Additivpaketen zur Verbesserung der Eigenschaften von unterschiedlichen Arten von Schmierölen, vornehmlich Motorenölen. Weiterhin stehen in Verbindung mit der Entwicklung von Additivpaketen die Optimierung und auch Neuentwicklung von Produktionsanlagen zur Effizienz- und Qualitätssteigerung der Prozesse. Diese Neuentwicklungen sind Teil von zukünftigen Vermarktungsstrategien für Produktionsanlagen. Im Geschäftsjahr haben wir ca. T€ 80 (rd. 0,8% vom Umsatz aus unserem Kerngeschäft) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Wir beschäftigen derzeit im F&E-Bereich einen Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Der Hauptumsatz der Tribotool GmbH wird durch die Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffzusätzen für die Marineschmierstoffindustrie erwirtschaftet. Die Klientel der Tribotool GmbH besteht in erster Linie aus eigenständigen Schmierstoffmischwerken verteilt in den strategisch wichtigsten Häfen der Schifffahrt weltweit. Diese Mischwerke blenden (mischen) für unterschiedliche Ölkonzerne fertige Schmierstoffe u.a. für die Seeschifffahrt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde u.a. auch wegen des anhaltenden Ukrainekonflikts im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang des Umsatzes verzeichnet. Die produzierten Additive sind wesentlicher Bestandteil für die Produktion von Schmierstoffen in der internationalen Handelsschifffahrt. Global betrachtet hat dieser Wirtschaftszweig trotz der durch den Konflikt verschärften Lage im Weltmarkt im Geschäftsjahr 2023 keine nennenswerten Einschränkungen erfahren. Dennoch hat es starke Verschiebungen bei den Marktanteilen der Anbieter von maritimen Betriebsstoffen gegeben, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Situation kleinerer Zulieferer mit sich brachte. In manchen Marktsegmenten wurden Umsatzrückgänge verzeichnet, die nicht zeitgleich durch alternative Neugeschäfte aufgefangen werden konnten. Der Anlagenbau mit der iCOlube® Mischanlage wurde in 2023 durch den Krieg in der Ukraine und dem damit verbundenen verhaltenen Einkaufsverhalten der Schifffahrtskunden weiterhin ausgesetzt. Der Bedarf für dieser Art Mischanlagen bleibt trotzdem im globalen Schifffahrtsmarkt nach wie vor von großer Bedeutung, da sie mittelfristig Einsparungen generieren. Die Reedereien suchen nach wie vor in einem Markt, der stark von einem harten Wettbewerb geprägt ist, kontinuierlich weitere neue Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Kraftstoffqualitäten, die keiner festen Norm unterliegen, und den zunehmend sensibleren Großmotoren, wird durch das Onboard-Blend System ein für die Schmierung von Großmotoren verbesserter Betrieb gewährleistet. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Tribotool GmbH ist ein junges innovatives Unternehmen, welches sich in den letzten 10 Jahren im internationalen Geschäft durch die Entwicklung von Mischanlagen und Additiven sehr gut etabliert hat. Im Bereich der Additiventwicklung und Produktion, konnte die Tribotool durch innovative Herstellungsverfahren spezielle Additivnachfragen in Verbindung mit einem strategischen Rohstoffeinkauf flexibel und oft deutlich günstiger anbieten als der Wettbewerb. Durch intensive Forschung und kontinuierlichen Investitionen in neue Entwicklungen ist es der Tribotool GmbH möglich gewesen sich im Bereich der Schmieröltechnik und dem Anlagenbau für die internationale Seeschifffahrt nachhaltig zu etablieren. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 konnte trotz dieser Bemühungen nicht auf diesem Niveau gehalten werden. Dennoch wurde ein positives Ergebnis erwirtschaftet, welches zum Teil in neue Entwicklungen von Produktionstechniken reinvestiert wurden. Durch die Weiterentwicklung der Produktionstechnik im Bereich verdickender Grundöle wurde das Geschäft in diesem Marktbereich gefestigt. Hier ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit diese Produktionstechnik zu vertreiben und/oder auch komplette Produktionsanlagen als Komplettlösung in Zukunft anzubieten. Dabei wurde der Fokus in 2023 auf die intensive Erprobung dieser neuen Technologie gelegt, um hier weiter zu optimieren und entsprechende Komplettlösungen in Form eines modularen Systems vorantreiben und anbieten zu können. Im Bereich der Sensorik und der Überwachung von Motorenanlagen (Monitoringsysteme) wird weiter geforscht, um daraus resultierend in Verbindung mit den Mischanlagen eine breit aufgestellte Komplettlösung im Schmierölbereich für Großmotoren anzubieten. Das hier vorgesehene Budget wurde aufgrund von Investitionen in anderen Bereichen in 2022 und 2023 etwas zurückgestellt, wird aber in den folgenden Jahren wieder erhöht, wenn eine verstärkte Nachfrage nach Mischanlagen und Onboard Monitoringsystem zu verzeichnen ist. Durch die Corona-Pandemie war die Ausübung von Serviceaktivitäten bezüglich der iCOlube® Mischanlagen nahezu zum Erliegen gekommen. Hier wird erst in den Folgejahren wieder eine Rückkehr zur normalen Aktivität erwartet. Viele Unternehmen in der Schifffahrt sind hier bei Investitionen in dieser Form von Technologie vorsichtig. Da die Mischanlagen sehr robust und langlebig gebaut sind, ist der Aufwand für Reparaturen und Instandsetzung gering. Im Gegensatz dazu ist der Service für Software-Updates und Remote Support unverändert aber im Vergleich zum Gesamtumsatz der Firma noch vernachlässigbar klein. a) Ertragslage
Die Tribotool GmbH erwirtschaftete um 42,1 % niedrigere Umsatzerlöse als im Vorjahr. Zum einen ausgelöst durch die weiterhin bestehenden internationalen Konflikte, zum anderen durch die veränderten Bedürfnisse im Additivsegment, wurde ein Rückgang des Umsatzes und damit verbundenen Jahresergebnisses verzeichnet. Schifffahrtsunternehmen wechseln aktuell mehr und mehr von festen Lieferverträgen zum Spotmarkt. Das veränderte Einkaufsverhalten hat auch bei der Tribotool dazu beigetragen, dass umsatzstarke Additive einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet haben. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 1.437. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Durch das positive Jahresergebnis konnte das Eigenkapital weiter gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote beträgt überdurchschnittliche 88%. c) Vermögenslage
Die Entwicklung der Umsätze der Gesellschaft im Geschäftsjahr entsprach den Erwartungen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
III. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Ein beständiges Risiko ist das Entwicklungspotential der Motorenhersteller in Bezug auf die Bedürfnisse des Motors für Schmierstoffe. Neue Schmierstofftechnologien können alte bewährte Additivpakete ersetzen und überflüssig machen. Hier gilt es durch den engen Kontakt zum Markt mit der Entwicklung mitzugehen und bei Bedarf das eigene Portfolio zeitnah an die Gegebenheiten des Marktes kurzfristig anzupassen, um hier nicht aus dem Wettbewerb geworfen zu werden. Risiken ergeben sich durch die Ausweitung und Zunahme von internationalen Konflikten mit einhergehenden Sanktionen, die einem den Zugang zu einigen Rohstoffmärkten blockieren könnten. Daraus resultieren Preissteigerungen und das Ausweichen auf teurere gleichwertige oder auch minderwertigere Alternativen, die einem den Verkauf erschweren würden. Zusätzlich sind auch Verschiebungen im Schmierölmarkt zu erwarten, die umsatzstarke Kunden der Tribotool GmbH betreffen können und damit den Absatz von Additiven geringer ausfallen lassen. Ähnliche Risiken gelten auch für den Vertrieb von Mischanlagen. Aus dem laufenden Geschäft im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass alle Schmieröl- und Additivverkäufe ausschließlich in USD erfolgen während im Gegensatz dazu Wareneinkäufe in EUR getätigt werden. Marktrisiken Der Bedarf für die Produkte der Tribotool GmbH sind gegeben und mittel- bis langfristig garantiert. Hier wird das Risiko für einen mangelnden Bedarf an entsprechenden Produkten als gering eingeschätzt. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Besondere Chancen liegen in der Weiterentwicklung der bestehenden Projekte und dem Erschließen von weiteren Geschäftsfeldern, um sich breiter aufzustellen und zusätzliche Umsätze zu generieren. IV. Prognosebericht Die Tribotool GmbH hatte bisher aufgrund der in der Vergangenheit guten Geschäftsentwicklung und den gewonnenen Erfahrungen im Bereich der Herstellung und dem Handel von Additiven und der Entwicklung und Herstellung von Onboard-Blend-Anlagen eine solide Basis für die Zukunft. Es wird aber erwartet, dass die bestehende Weltwirtschaftslage und der lang anhaltende Ukrainekonflikt und die in dem Zusammenhang stehenden internationalen politischen Spannungen einen nicht unerheblichen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 haben könnte. Wir rechnen aber durch entsprechende interne Anstrengungen wie die Anpassung von Strukturen und Prozessen gegenzusteuern und sich an die Bedürfnisse des Markts anpassen zu können. Wir rechnen für 2024 mit einem leicht höherem Umsatz und einem zufriedenstellendem Ergebnis.
Ahrensburg, den 29. November 2024 TRIBOTOOL GmbH Dipl.-Ing. Jan Spiesen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRIBOTOOL GmbH, Hamburg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRIBOTOOL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRIBOTOOL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. November 2024 HBRT
Hamburg-Bremer Revisions- und Treuhand-GmbH
Landahl, Wirtschaftsprüfer |
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