HHS Projektentwicklungs- und Wohnungsbau GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Wegmann seit 30.7.2025 | Prokura |
Markus Schmitt seit 19.5.2025 | Prokura |
Thomas Eger seit 26.8.2024 | Prokura |
Stefan Falkenberg seit 3.5.2023 | Geschäftsführer |
Edgar Edwin Endres seit 3.5.2023 | Geschäftsführer |
Konstantin Becker seit 20.10.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
HABAU Hoch und Tiefbaugesellschaft m.b.H. | 80.00% |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 25.40% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Holzner Baugesellschaft mbHRosenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Hans Holzner Baugesellschaft mbH ist ein Allroundanbieter von Bauleistungen in Südostbayern. Seit 2007 ist die Gesellschaft „part of the familiy“ der österreichischen HABAU GROUP. November 2023 wurden die Geschäftsanteile der HABAU an die Anton Schick GmbH veräußert. Somit ist die Hans Holzner Baugesellschaft Teil der Schick Unternehmensgruppe (Anton Schick GmbH, Burger Bau GmbH, Schick Industriebau GmbH), welche wiederum zu 100% von der HABAU Hoch- und Tiefbau Ges.m.b.H. gehalten wird. 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1 Die europäische Konjunktur zeigt bislang nur eine verhaltene Dynamik, das Wirtschaftswachstum stagniert 2023 bei + 0,4 %. Für 2024 wird eine moderate Steigerung auf + 0,7 % prognostiziert. Die derzeit hohen Zinssätze belasten die Nachfrage nach Investitionsgütern und Bauinvestitionen erheblich. Eine schwache europäische Wirtschaftslage, der Rückgang der Erdgaspreise auf ähnlichen Stand wie zuletzt Anfang 2023 oder Ende 2018 sowie Fortschritte bei der Senkung der Inflation in Richtung des 2,0 %-Zielwerts könnten der Europäischen Zentralbank (EZB) ermöglichen, ihre restriktive Zinspolitik schrittweise zu lockern. Dies würde eine wirtschaftliche Erholung im europäischen Wirtschaftsraum erwarten lassen. Diese Erholung dürfte insbesondere industriestarken Ländern wie Deutschland und Österreich zugutekommen, die derzeit stark unter dem Nachfragerückgang leiden. Ein erster Schritt wurde zuletzt mit dem Senken des Leitzinses auf 4,25 % gesetzt, wobei signifikante Effekte erst für 2025 erwartet werden, was einen Anstieg der Wachstumsrate auf + 1,7 % erwarten lässt. Der weltweite Nachfragerückgang nach Investitionsgütern stellt eine erhebliche Belastung für die deutsche Wirtschaft dar. Die schwächelnde Industrie- und Investitionskonjunktur trifft vor allem die auf Investitionsgüter spezialisierten Länder und spiegelt sich im deutschen Wirtschaftswachstum wider. Hohe Material- und Energiepreise sowie gestiegene Finanzierungskosten dämpfen die Nachfrage deutlich. Während 2022 noch ein positives Wachstum von + 1,8 % verzeichnet wurde, registrierte die deutsche Volkswirtschaft 2023 einen Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Wachstums von - 0,3 %, was deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von + 0,4% liegt. Der industrielle Abschwung wirkt sich auf zahlreiche Branchen aus. Insbesondere das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten einen deutlichen Verlust an Dynamik. Gegen Ende des Jahres erfasste diese Abkühlung auch einige Dienstleistungsbereiche, wodurch die Wertschöpfung im Handel, Verkehr und Gastgewerbe um - 1,0 % abgenommen hat. Die Stimmung in der deutschen Bauwirtschaft leidet erheblich an dem anhaltenden Nachfragerückgang an Bauinvestitionen. Die Auftragslage hat sich zuletzt spürbar verschlechtert und die Auftragsbestände werden mehrheitlich als zu gering eingeschätzt. Die deutsche Bauwirtschaft hat 2023 eine Kontraktion der Bauinvestitionen von - 5,3 % erlebt. Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, welcher mit - 12 % den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat. Der Mix aus stark gestiegenen Material- und Energiekosten, des sprunghaften Anziehens der Zinsen und Finanzierungskosten, einer hohen Inflation bei gleichzeitigem Wegfallen stabiler politischer Rahmenbedingungen hat toxische Auswirkungen auf den Hochbau, insbesondere auf den Wohnungsbau. Während 2023 noch eine Fertigstellung von etwa 271.000 Wohneinheiten (WE) erwartet wurde, wird sich dies 2024 auf 235.000 WE reduzieren, womit das unstrittige Ziel der Ampelkoalition von 400.000 WE im Jahr in weitere Ferne rückt, bei den Genehmigungen ist ein ähnlicher Trend erkennbar. Die Lage im Wirtschaftshochbau (gewerblich-/industrieller Hochbau) - mit einem Rückgang von - 6 % - ist ebenfalls angespannt. Die flaue Nachfrage an Investitionsgütern und hohe Finanzierungskosten zwingen Unternehmen dazu, ihre Investitionen zu verschieben. Eine erfreuliche Entwicklung gibt es hingegen im Bereich des Wirtschaftstiefbaus zu verzeichnen. Hier wurden durch Projekte im Rahmen der Mobilitäts- und Energiewende bedeutende Impulse gesetzt. Auch die Deutsche Bahn investierte weiter in ihr Schienennetz. Zusätzlich wurden weitere Großprojekte im öffentlichen Nahverkehr und beim Ausbau von Stromtrassen initiiert. Mit einem nominalen Auftragseingang von + 26 % und einem realen Umsatzwachstum von + 5,0 % konnte der Wirtschaftstiefbau signifikante Fortschritte entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnen. Der Wirtschaftsbau erreichte insgesamt damit gut 60 Mrd. EUR, was einen realen Umsatzrückgang von - 1,3 % entspricht. Der öffentliche Bau zeigt ein ähnlich ambivalentes Bild: Während der Hochbau ein reales Wachstum von + 6 % verzeichnet, ging der Tiefbau - 3 % zurück. Insgesamt erreichte der öffentliche Bau 2023 damit einen Umsatz von gut 44 Mrd. EUR, was einen realen Rückgang von - 1 % bedeutet. Frühindikatoren zeigen bislang keine Anzeichen für eine Trendwende. Für 2024 wird eine weitere Abkühlung der deutschen Baukonjunktur von - 3,0 % prognostiziert. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben nicht ohne Auswirkungen für die Beschäftigten. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungswachstums auf 920.000 Beschäftigte 2023, wird derzeit von einem Rückgang, um 30.000 Beschäftigte im kommenden Jahr, bei weiterem Abwärtstrend gewarnt. Die Bundesregierung ist daher angehalten, angesichts der Haushaltsplanung zeitnah Planungssicherheit zu schaffen. Dies erfordert eine durchdachte Budgetierung und Investitionen in den Wohnungsbau, die Infrastruktur sowie die Klima- und Energiewende sowie wirtschaftspolitisch für vernünftige und verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen. 2. Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand der Hans Holzner Baugesellschaft mbH entwickelte sich wie folgt:
3. Produktion Aufgrund der schlechten Konjunktur im Hochbau, insbesondere im Wohnungsbau, der hohen Wettbewerbsintensität und der unbefriedigenden Ertragslage haben wir unsere Anstrengungen vermehrt, den Ansprüchen unserer Kunden jederzeit gerecht zu werden. Unsere Bereiche im Hochbau (Rohbau), Tief- und Straßenbau waren durchweg gut ausgelastet. Ein hoher Anteil der Bauleistung wird durch Nachunternehmer erbracht, die in der Überwachung jedoch mit einem hohen Aufwand betreut werden müssen. Es wurde die Entscheidung getroffen, im Hochbau keine weitere SF-Bau Projekt zu akquirieren, sondern sich auf die Kernkompetenz Rohbau zu fokussieren, um den steigenden Marktansprüchen gerecht zu werden, top Qualität liefern zu können und zur Vermeidung von Projekt-Flops. 4. Personal und Sozialbereich Zum Stichtag 31. März 2024 hatte die Gesellschaft 109 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) (i. Vj. 105Mitarbeiter) beschäftigt. Die Förderung und Schulungen unserer Mitarbeiter stehen im Vordergrund, damit wir den fachlichen Anforderungen unserer Aufgaben gerecht werden. Zu diesem Zwecke wurde eine Hans Holzner Academy gegründet, welche analog zur Schick-Academy, ein internes Schulungsangebot für die Mitarbeiter bietet. Aufgrund des erheblichen Facharbeitermangels wird die Ausbildung von Fach- und Führungskräften vorangetrieben und durch externe und interne Schulungen gefördert. Durch Bereitstellung von neuen Ausbildungsplätzen fördern wir junge Mitarbeiter. Für Auszubildende wurden Anreize und Incentives geschaffen; Ausbildungsstellen werden mit höherem Einsatz und Budget als in den Vorjahren beworben. Auf den Baustellen wird großes Augenmerk auf Arbeitssicherheit und Unfallverhütung gelegt. Die permanent zunehmende Komplexität der Projekte sowie die Forderung nach Optimierung bei der Einhaltung enger wirtschaftlicher Grenzen stellen hohe Anforderungen an das Personal. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz und die entgegengebrachte Loyalität! Die erbrachte Leistung wäre ohne ihr Engagement nicht möglich gewesen. II. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft 1. Ertragslage Der Gesamtumsatz bzw. die Bauleistung entwickelte sich wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde ein negatives Ergebnis in Höhe von TEUR -2.737 vor Steuern erreicht. In Relation zur Bauleistung bedeutet dies -7,0 %. Die Bauleistung ist insgesamt um 3,6 % gesunken. Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis (EBIT) hat sich wie folgt entwickelt:
Im Hinblick auf die Planung für das Geschäftsjahr 2023/24 lag die Bauleistung unterhalb der Erwartungen. Ebenso entwickelte sich die Ertragslage bei den Bauprojekten insgesamt über das gesamte Unternehmen geringer als ursprünglich angenommen. Ursächlich hierfür waren insbesondere der Projektverlust auf einem SF-Projekt und der Rückgang der Umsatzerlösen von Mio EUR 36,2 im Vorjahr auf Mio EUR 24,9 im Berichtszeitraum. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr um Mio EUR 8,8 auf Mio EUR 11,5 verringert. Die Investitionen in Sachanlagen, insbesondere in Baumaschinen, betrugen insgesamt Mio EUR 1,6 (im Vergleich zu Vorjahr Mio EUR 0,6). Die unfertigen Leistungen sind zu 101,1 % (i. Vj. 89,1 %) durch Anzahlungen der Auftraggeber (einschließlich der Passivseite) gedeckt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von Mio EUR 1,9 im Vorjahr auf Mio. EUR 0,9 gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um Mio EUR 3,0 auf Mio EUR 0,4 verringert. Insbesondere sind die Forderungen gegen den vormaligen Gesellschafter um Mio EUR 3,5 zurückgegangen. Hintergrund waren insbesondere die Gewinnausschüttungen im Berichtsjahr. Die Sonstigen Vermögensgenstände in Höhe von Mio. EUR 2,3 beinhalten weitestgehend laufende Ertragssteuer- und Umsatzsteuerforderungen. Auf einen Anstieg dieser ist auch die Veränderung des Postens zum Vorjahr zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich infolge von Ausschüttungen in Höhe von Mio EUR 7,0 und dem Jahresfehlbetrag von Mio EUR -2,7 auf Mio EUR 1,1 verringert. Die Eigenkapitalquote liegt zum Stichtag bei 9 % (i. Vj. 53 %). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von Mio EUR 4,9 enthalten mit Mio EUR 4,0 Baurückstellungen (ausstehende Rechnungen, Nacharbeiten, Gewährleistungs- und Prozessrisiken). 3. Finanzlage Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 0,3 (i. Vj. Mio. EUR -2,3). Ursächlich für die Verbesserung war der deutliche Rückgang des Working Capital. Bei einer Investitionstätigkeit von Mio. 1,6, Ausschüttungen in Höhe von Mio. EUR 7,0 und der Rückführung der Darlehen an den vormaligen Gesellschafter um Mio. EUR 3,4 ergibt sich eine Reduktion des Finanzmittelfonds in Höhe von Mio. EUR 4,9 auf Mio EUR 0,7. III. Prognosebericht Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommt der Bautarifabschluss vom Juni 2024. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %. Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 20242 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt. Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten: Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte). Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %. Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive Afa von 5% für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) bleibt es abzuwarten, welche Wirkung diese Maßnahmen erzielen. Wie schnell die Impulse greifen, lässt sich auch schwer einschätzen. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. € (nominal -15%, real -13%). Im Wirtschaftsbau rechnen wir 2024 mit einem Umsatz von gut 60 Mrd. Euro (nominal knapp +1%, real knapp +3%). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7%). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1%). Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. € für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. €, real +2%), im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. € (real +5%). Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. € im öffentlichen Bau (nominal +1%, real +3%). Die sinkenden Finanzierungskosten dürften sich nur mit einiger Verzögerung im Wohnungsbau bemerkbar machen, sodass die Bauinvestitionen zunächst wohl weiter zurückgehen werden. Erst zum Jahresende 2024 ist mit einer Stabilisierung zu rechnen. Dann dürften auch die von Ihren Rekordwerten der der vergangenen Jahre leicht sinkenden Baupreise die Nachfrage etwas anschieben. Der Nichtwohnungsbau wird weiterhin wohl vor allem von Investitionen in den Tiefbau, allen voran in den Schienen- und Straßenbau, profitieren und einen noch stärkeren Einbruch der Bauinvestitionen verhindern. Auch im kommenden Jahr dürfte der Nichtwohnungsbau die Bauinvestitionen stützen. Wir verzeichnen einen verstärkten Wettbewerb bei den Ausschreibungen. Wir hoffen, dass die neu aufgelegten Fördermittel wieder Schwung in den Markt bringen; insbesondere von der steuerlichen Förderung versprechen wir uns eine Belebung. Es gilt weiterhin verstärkt das gesamtwirtschaftliche Umfeld genauestens zu beobachten. Die unsicheren wirtschaftlichen Erwartungen in den verschiedenen Bausparten lässt eine Geschäftsentwicklung schwer abwägen. Bei Hans Holzner im Verbund mit Schick sehen wir trotzdem für 2024 eine stabile Geschäftsentwicklung. Unsere Strategie ist die Stellung in den Kernmärkten weiter zu stärken und Marktwachstumschancen zu verfolgen. Gleichzeitig setzen wir auf die Verbesserung der cash-gestützten Profitabilität und konsequentes Risikomanagement. Unsere Geschäftsbereiche sind flexibel, sodass sich die Unternehmensführung schnell auf veränderte Marktbedingungen einstellen kann. Daher werden wir weiterhin den Fokus unserer Bautätigkeit in die bewährten Bereiche Forschung, Hochschulen, Infrastrukturprojekte, Schulen, Kliniken, größerer Wohnbau, Stadtentwicklung sowie Produktions- und Industriebauten legen. Wir werden, wie bisher nach Nischen oder neuen Produkten suchen. Die politische Entwicklung wird weiterhin intensiv verfolgt, auch welche Wirtschaftsprogramme zukünftig vorgenommen werden. Danach werden wir unsere Strategie ausrichten bzw. anpassen. Wir gehen wie bisher von einem positiven Erfolg unserer Geschäftsfelder Hochbau und Tiefbau aus. Mit Beginn des Wirtschaftsjahres 2024/2025 zum 01.04.2024 planen wir mit einer Gesamtleistung auf Basis der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung/IFRS in Höhe von 36 Mio. €, bei einem geplanten Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 2 % der Gesamtleistung. Die Vorschau auf das handelsrechtliche Jahresergebnis ist mit dem hohen Unsicherheitsfaktor, der sich aus dem Realisationsprinzip ergibt, verbunden, da die Fertigstellung von z.T. noch nicht kontrahierten Projekten zum kommenden Bilanzstichtag naturgemäß nicht exakt vorhergesagt werden kann. Gleichwohl erwarten wir auch hier ein deutlich positives Ergebnis. Der Investitionsplan sieht für das Geschäftsjahr 2024/25 Ersatzanschaffungen für technische und kaufmännische Ausstattung in Höhe von ca. 1,5 Mio. € vor. Die Finanzierung erfolgt erstrangig aus dem Cash-Flow. Fremdkapitalbedarf werden wir über Kreditgeber abdecken. Das Thema nachhaltiges Unternehmen werden wir im Jahr 2024 weiterverfolgen. Wir werden verstärkt unser Augenmerk auf das Thema nachhaltiges Bauen im Zusammenhang mit Recyceln von Abfallstoffen sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien an unseren Betriebsstätten setzen. Wir sehen unser Unternehmen personell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklungen veranlassen uns daher, trotz unsicherer Konjunkturaussichten weiterhin von einer positiven Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2024 / 2025 auszugehen. IV. Chancen- und Risikobericht In unserem Unternehmen unterscheiden sich die Geschäftsfelder und Projekte hinsichtlich Ihrer Art, Volumen, Dauer, der Komplexität sowie des technischen Anspruchs. Vor diesen Hintergrund ist es von besonderer Bedeutung für unser Unternehmen, dass das Chancen- und Risikomanagement auf die Geschäftstätigkeit zugeschnitten ist und das operative Geschehen individueller Projekte in den Fokus nimmt. Das von uns etablierte Risikomanagement bezieht alle Ebenen der Organisation mit ein und definiert Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Prozesse. Chancen und Risiken werden frühzeitig bewertet und daraus geeignete Maßnahmen abgeleitet, um Risiken effektiv zu nutzen bzw. zu reduzieren. Dabei behandeln wir finanzielle sowie nicht finanzielle Aspekte. Wir verfolgen kontinuierlich die Entwicklung unserer Märkte und Regionen und berücksichtigen dies in unseren entsprechenden Planungen. Wir beobachten auch intensiv aktuelle Megatrends wie Themen Energiewende, Mobilitätskonzepte, Hightech-Infrastruktur, Rechenzentren, Biopharmabereich und Gesundheitswesen. In diesen wachstumsstarken Branchen sehen wie Chancen für unser eigenes Wachstum. Die Hans Holzner Baugesellschaft hat sieht sich in Bezug auf die Vermeidung und Bewältigung langfristiger Risiken sehr gut aufgestellt. Den Begriff Risiko definieren wir als ein Ereignis mit möglicher negativer Auswirkung auf die qualitativen und quantitativen Unternehmensziele, insbesondere die sich auf das Ergebnis und die Liquidität auswirken können. Auch Chancen werden hinsichtlich ihrer Auswirkung auf das Ergebnis und der Liquidität betrachtet. Das Risikomanagement soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem ist ein internes Überwachungs- und Controllingsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Controlling-Instrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind Risikosteuerung, /-controlling und /-reporting. Zu einem Überwachungssystem gehören: • Die Anwendung einheitlicher Richtlinien • Der Einsatz zuverlässiger Software • Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals • Arbeitsanweisungen • Regelungen zu Vertretungsvollmachten Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Wir verfolgen die kontinuierliche Verbesserung als ein zentrales strategisches Ziel. Dies hat Priorität für alle Mitarbeiter. Das Gesamtrisiko wird durch die Summierung der Erwartungswerte der Einzelrisiken ermittelt. Chancen werden insbesondere durch die genaue Beobachtung des Marktumfeldes unserer Geschäftsbereiche definiert. Das bei Hans Holzner identifizierte Gesamtrisiko besteht hauptsächlich aus den im Folgenden erläuterten Risikokategorien: - Marktrisiken Wir beobachten die weltwirtschaftliche und geopolitische Entwicklung mit Ihren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Veränderungen der geopolitischen Lage können möglicherweise langfristige Auswirkungen auf die globale Weltwirtschaft haben und insbesondere das öffentliche Investitionsvolumen reduzieren. Daher beobachten wir die wirtschaftliche und politische Entwicklung intensiv. Wir beobachten stetig die konjunkturellen Entwicklungen der Bauinvestitionen in unseren Geschäftsaktivitäten Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau. Anhaltende politische Spannungen können potenziell Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben und Verwerfungen an den Finanzmärkten auslösen. Zwar hat unser Unternehmen kein operatives Geschäft in den betroffenen Regionen, doch könnten diese Konflikte indirekte Auswirkungen auf das Unternehmen nach sich ziehen, etwa durch steigende Rohstoffpreise und somit potenziell steigende Energie- und Angebotspreise. Ebenso könnten höhere Zinssätze die finanzielle Realisierbarkeit von Bauinvestitionen unserer Kunden beeinträchtigen. Die Risiken im Zusammenhang mit Marktrisiken stufen wir als gering ein. - Beschaffungsrisiken Das Beschaffungsmanagement stellt sicher, dass nur solche Geschäftspartner - Nachunternehmer und Lieferanten - ausgewählt werden, die Leistungsfähig sind und unseren Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Ständige Marktbeobachtungen und enge Kontakte zu Nachunternehmern und Lieferanten sowie Institutionen garantieren, dass wir Veränderungen im Beschaffungsmarkt zeitnah erkennen und entsprechen auf sie reagieren können. Im Berichtsjahr wurde die Bauindustrie weiterhin mit überwiegend steigenden Preisen konfrontiert. Die hohen Preise aus dem vergangenen Jahr haben sich auf einem hohen Preisniveau stabilisiert. Vorwiegend der Betonpreis ist aufgrund der treibenden Energiekosten sowie der erhöhten Preise für Betonzuschlägen wie Baukies, Bausand und insbesondere Zement gestiegen. Wir erwarten, dass der Betonpreis auch in Jahr 2024 auf diesem hohen Niveau stagnieren wird. Während Bauholz im Jahr 2023 noch zu den Baustoffen mit der größten Preissteigerung zählte, sind die Preise 2023 auf das Preisniveau von 2020 gesunken. Die sinkenden Preise gleichen dennoch nicht die überinflationären Preise aus dem Jahr 2022 aus. Diese Verteuerung der für unser Geschäft wesentlichen Materialien und der damit einhergehenden derzeitigen Inflation begegnen wir mit einem vorausschauenden Einkaufsmanagement. Wir steuern diesen Entwicklungen gemeinsam mit Kunden und Partnern aktiv entgegen und begegnen ihnen mit unserer langjährigen und starken Aufstellung in den lokalen Märkten sowie durch die Anwendung risikominimierter Vertragsmodelle. Unsere Projektteams melden Materialbedarfe früh, damit benötigte Kontingente rechtzeitig sichergestellt werden können. An unserem Standort wurde die Bevorratung bei gängigen Materialien erhöht. Wir generieren mit einzelnen Geschäftspartnern zum Teil hohe Umsätze. Bestimmte Leistungen werden nur von wenigen Geschäftspartnern erbracht. Insgesamt bestehen hieraus keine wesentlichen geschäftskritischen Abhängigkeiten. Mit einer detaillierten Präqualifikation unserer Geschäftspartner im Vorfeld, sowie Bewertungen sowohl während der Ausführungsphase als auch nach Abschluss der Projekte erhalten wir aus technischer wie auch aus kaufmännischer Sicht eine fundierte Übersicht der Leistungsfähigkeit unserer Geschäftspartner. So werden Ausfallrisiken minimiert und Handlungsalternativen geschaffen, um die an uns gestellten Anforderungen unserer Kunden bestmöglich erfüllen zu können. Auf Grundlage der aktuellen weltwirtschaftlichen und der erwarteten Entwicklung stufen wir die Beschaffungsrisiken insgesamt als gering ein. - Finanzrisiken Das Finanzmanagement zielt darauf ab, den Finanzbedarf innerhalb der Schick-Gruppe zu koordinieren und die finanzielle Unabhängigkeit jedes Unternehmens jederzeit langfristig sicherzustellen. Die Sicherstellung jederzeitiger Liquidität ist oberstes Ziel des Finanzrisikomanagements. Liquidität bedeutet nicht nur Zahlungsfähigkeit im engeren Sinne, sondern auch die langfristige Verfügbarkeit des notwendigen finanziellen Spielraums für das Grundgeschäft (z.B. Sicherheiten / Avale). Ausfallrisiken ergeben sich aus dem operativen Geschäft. Das Risikomanagement erfolgt im operativen Geschäft durch die laufende Überwachung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei Feststellung eines konkreten Ausfallrisikos wird diesem Risiko durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen im notwendigen Umfang Rechnung getragen. Durch vorhandene Liquidität und fest zugesagte Bankkreditlinien stehen uns ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Weiter stehen uns für die Abwicklung des Projektgeschäftes ausreichend Avallinien seitens unserer Hausbanken und Kreditversicherer zur Verfügung, die bei Weitem nicht voll ausgeschöpft sind. Der Auslastungsgrad der Avallinien wird regelmäßig überprüft. Somit ließe sich kurzfristig ein Bedarf für weitere Avallinien erkennen. Durch wöchentliche Liquiditätsplanungen nicht nur für Hans Holzner sondern integrativ, innerhalb der Schick-Gruppe, werden Liquiditätsengpässe innerhalb der Unternehmen der Schick-Gruppe frühzeitig erkannt. Laufende Projekte sichern wir weitgehend mit fest vereinbarten Zahlungsplänen in Anlehnung an den Leistungsstand ab. Bei den Baustellen, die nach Leistungsstand abgerechnet werden, werden stets Abrechnungsintervalle bzw. Rechnungstermine mit den Kunden festgelegt. Diese werden auf kaufmännischer Ebene regelmäßig überwacht. Weiter werden auf kaufmännischer Ebene die Prüfungen der gestellten Rechnungen überwacht, damit eine fristgerechte Zahlung der Forderungen erfolgt. Bei schlussgerechneten Baumaßnahmen wird eine zeitnahe Verhandlung der Schlussrechnungssumme mit dem Auftraggeber angestrebt. Dadurch wird für das Unternehmen eine ausreichende Liquidität sichergestellt. Darüber hinaus werden keine weiteren Finanzinstrumente zur Absicherung von Preissteigerung-, Ausfall und Liquiditätsrisiken verwendet. Dank unseres effizienten Finanzmanagements schätzen wir unsere Finanzrisiken insgesamt als gering ein. - Personalrisiken Alle Mitarbeiter tragen entscheidend zum Geschäftserfolg unseres Unternehmens bei. In diesem Zusammenhang leistet unsere Personalstrategie dabei einen wertvollen Beitrag zur Unternehmensstrategie. Obwohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin angespannt ist, gelingt es uns, den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern überwiegend zu decken. Vorrangig bleibt es, ein positives Image zu vermitteln und die Attraktivität als Arbeitgeber für die unterschiedlichen Zielgruppen und Qualifikationen weiterhin auszubauen. Zudem möchten wir die Potenziale unserer Mitarbeiter bestmöglich weiterentwickeln und optimal einsetzen. Weiterbildungsmöglichkeiten werden durch die unternehmenseigene Academy in Rosenheim durchgeführt. Hier bieten wir weite branchenüberdurchschnittliche Qualifikations- und Fortbildungsangebote für unsere Führungs- und Nachwuchskräfte mit erstklassigen Dozenten an. Diese Veranstaltungen wurden erfolgreich digital oder in Präsenz durchgeführt. Zudem fördern wir unsere Auszubildenden mit unserer unternehmensgruppeneigenen Nachwuchsschmiede am Sitz Bad Kissingen. Hier erhalten unsere Auszubildenden ergänzend zu der standardisierten schulischen Ausbildung in Berufsschule und Bauinnung zusätzliche praktische Lehreinheiten von unseren Fachkräften, um die berufsspezifischen Kenntnisse unserer Nachwuchskräfte zu intensivieren und eine allumfassende Ausbildung zu gewährleisten. Außerhalb dieser Angebote unterstützen wir Mitarbeiter aus den gewerblichen, technischen und kaufmännischen Berufen zum Erlangen von anerkannten Abschlüssen in Aus- und Weiterbildung. Die Talente von morgen werden heute ausgebildet. Wir pflegen enge Verbindungen zu Hochschulen, um frühzeitig junge Menschen für eine Tätigkeit in unserem Unternehmen zu begeistern. Zu talentierten, interessierten Studierenden halten wir intensiv Kontakt über unser Praktikantenbindungsprogramm oder über längerfristige Werkstudententätigkeit. Dies ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, junge Talente zu fördern und für unser Unternehmen zu begeistern. Insgesamt verzeichnen wir einen hohen Zulauf an Bewerbungen, die sich auch auf unsere Aktivität in den sozialen Medien zurückführen lässt. Der Schwerpunkt der Stellenbesetzung lag wieder im Tätigkeitsfeld Techniker und Bauingenieure. Traditionell sind die meisten Stellen in der Bauindustrie mit Männern besetzt, doch der Anteil von Frauen steigt erfreulich an. Unser Anliegen ist es, den Anteil an Frauen, die in den technischen Berufen beschäftigt sind, zu erhöhen, indem wir zukünftig anstreben, mehr junge Expertinnen einzustellen. Unabhängig davon gilt es, die Qualifikations-, Motivations-, Fluktuations- und Nachfolgerisiken so gering wie möglich zu halten. Die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter haben für uns höchste Priorität, da jeder Unfall auch menschliches Leid bedeutet. Darüber hinaus beugt ein wirksamer Arbeitsschutz Projektrisiken vor, denn Arbeitsunfälle wirken sich negativ auf eine wirtschaftliche Projektentwicklung aus. Defizite im Bereich des Arbeitsschutzes können auch dem Ruf des Unternehmens schaden. Die Personalrisiken für unser Unternehmen stufen wir insgesamt als gering ein. - Partnerrisiken Wir stehen im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit mit einer großen Anzahl an Partnern in vielfältigen vertraglichen Beziehungen. Dies sind im wesentlichen Kunden, Subunternehmer, Lieferanten und Dienstleister. Kommen diese Vertragspartner ihren Leistungs- bzw. Zahlungsverpflichtungen nicht nach, indem sie schlecht, verspätet oder gar keine Leistungen erbringen, können daraus Schwierigkeiten für unsere eigene Leistungsfähigkeit und finanzielle Einbußen entstehen. Wir begegnen diesen Risiken durch eine sorgfältige Auswahl unserer Partner hinsichtlich Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit und - wenn erforderlich - erfolgt eine Besicherung ihrer vertraglichen Verpflichtungen. Durch fristgerechte Zahlungen an unsere Vertragspartner stellen wir sicher, dass diese nicht in finanziellen Schwierigkeiten geraten. Die Partnerrisiken für unser Unternehmen stufen wir insgesamt als gering ein. - IT-Risiken Unsere Mitarbeiter stehen im engen Kontakt mit den IT-Verantwortlichen der Habau bezüglich Systemanwendungen sowie Firewallsysteme. Somit können wir verstärkt IT-Risiken entgegenwirken. Im Bereich der geschäftskritischen Systeme werden Maßnahmen zur Erreichung entsprechend hohen Schutzzielen umgesetzt. Der Einsatz moderner Hard- und Softwaretechnik sowie Zugangs- und Zutrittskontrollen gewährleisten den Schutz der Daten vor unerlaubten Zugriff. In regelmäßigen Test wird die Zuverlässigkeit unserer Firewallsysteme gegen Angriffe aus dem Internet überprüft. Für vertrauliche Daten und Vorgänge werden zum Beispiel Verschlüsselungssysteme angewendet. Auch Verfolgen wir das Thema Cyberkriminalität aufmerksam und passen unsere Maßnahmen kontinuierlich der geänderten Bedrohungslage an. Innerhalb dieser Strukturen greifen wir auch auf kompetente Dienstleister zu. Wir nehmen dem Schutz personenbezogener Daten seiner Mitarbeiter, Kunden und Vertragspartner sehr ernst. Unser Augenmerk liegt daher auf die Gewährleistung eines hohen Datenschutzniveaus bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Hierzu wurde ein Dienstleistungsvertrag mit einem externen Datenschutzbeauftragten abgeschlossen. Unsere eigenen Datenschutzbeauftragen im Haus arbeiten eng mit diesem zusammen. Somit wird sichergestellt, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingehalten wird. Mitarbeiter werden intern durch SoSafe Cyber-Security-Awareness-Training gegen die Bedrohung aus dem Internet, sowie mit Blick auf Datenschutzrichtlinien, regelmäßig Online zur Schulung aufgefordert. Dadurch werden unsere Mitarbeiter mit dem Umgang von Daten und Datensicherheit sensibilisiert. Bisher gab es keine nennenswerten Schadenfälle im IT- und Datenschutzbereich. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Sicherheitsvorfalles aufgrund der ergriffenen Maßnahmen trotz der generellen Risikolage insgesamt als gering ein. - Projekt- und Vertragsrisiken In unserem klassischen Baugeschäft bilden Projekt- und Vertragsrisiken eine wesentliche Kategorie unseres Risikomanagements. So zählen technische Risiken, die etwa aus komplexen Gegebenheiten bei Bauprojekten resultieren, zu den Herausforderungen unseres Geschäfts. Diesen Risiken begegnen wir mit der technischen Kompetenz und langjährigen Projekterfahrung unserer spezialisierten Mitarbeiter. Allen Projekten sind Kalkulationsrisiken immanent, und auch Bewertung von projektspezifischen Nachträgen birgt Risiken, die kontinuierlich überprüft werden. Im Rahmen des Projektcontrollings werden alle wesentlichen Verträge einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen und technische Aspekte von Fachleuten separat analysiert. Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad werden in jeder Phase des Geschäfts zusätzlich überwacht, um gegebenenfalls rechtzeitig erforderliche Maßnahmen einzuleiten. Bei allen laufenden Projekten sind keine gefährdenden Kalkulationsrisiken bekannt. Als Bauunternehmen wird man mit einer Vielzahl von rechtlichen Risiken konfrontiert. Im Rahmen unserer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind wir in Einzelfällen Risiken im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Verfahren ausgesetzt, auch wenn es unser Ziel ist, gerichtliche Auseinandersetzungen so weit wie möglich zu vermeiden. Der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren lässt sich meist nur schwer vorhersagen. Die frühzeitige Mandatierung erfahrener Kanzleien im Vorfeld gerichtlicher Auseinandersetzungen, den Einsatz unserer Inhouse-Teams und Geschäftsleitung, stellen wir sicher, dass die Prozessrisiken so weit wie möglich reduziert werden. Neben den Kosten und Aufwendungen für die Verfahren selbst können wir nicht ausschließen, dass in einzelnen dieser Verfahren negative Entscheidungen ergehen. Für laufende Verfahren werden auf Basis des geschätzten Risikos Rückstellungen gebildet. Wir gehen davon aus, dass diese getroffene bilanzielle Vorsorge ausreichend ist. Das Risiko aus Projekten und Rechtsstreitigkeiten stufen wir insgesamt als niedrig ein. - Chancen Als technisch ausgerichtetes Bauunternehmen in unserer Kernaktivität Bau wollen wir weiter unsere Stellung in unseren Kerngeschäften stärken und unsere Marktwachstumschancen verfolgen. Gleichzeitig setzen wir auf cash-gestützte Profitabilität und konsequentes Risikomanagement. Unsere Geschäftsbereiche sind flexibel, sodass sich unser Unternehmen schnell auf veränderte Marktbedingungen einstellen kann. Eine aktive und disziplinierte Kapitalverwendung hat für uns hohe Priorität und wir richten unsere Investitionen für strategische Wachstumschancen aus. Wir setzen unsere Strategien fort, um ein mittelständisches Bauunternehmen mit nachhaltigem profitablem Wachstum zu sein. Mit der konsequenten Vereinbarung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem in der gesamten Geschäftstätigkeit verfolgen wir das Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dafür richten wir den Blick ganzheitlich auf unsere Geschäftsfelder und operativen Tätigkeiten. Unsere Strategien umfassen die folgenden Elemente: - Fokus auf Aktivitäten und Märkten mit starker Wettbewerbsposition - Fokus auf nachhaltige und cash gestützte Profitabilität - Nutzung von Potenzialen aufgrund von Megatrends - Kontinuierlicher Fokus auf Risikomanagement - Optimierung der Finanzierungsinstrumente - Beschleunigung von Innovationsprozessen durch digitale Entwicklungen - Ausbau als attraktiver Arbeitgeber - Aktiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Wir entwickeln diese Elemente kontinuierlich weiter und wollen sowohl aktuelle als zukünftige Chancen nutzen, um zusätzliche positive Effekte auf die Geschäftstätigkeit zu erzielen. Unser aktives Management zielt darauf, die Marktpotenziale zu nutzen und Risiken zu verringern. Da der Faktor Mensch ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges ist, setzen wir ein großes Augenmerk darauf, ein besonders attraktiver überregionaler Arbeitgeber zu sein. Dies sehen wir als Chance für die Fachkräftesicherung. Wir unterstützen dies mit umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen und Schaffen von beruflichen Perspektiven. Wichtig ist uns dabei eine Bindung der Mitarbeiter an unser Unternehmen. Um bei den Mitarbeitern das Unfallrisiko zu minimieren, wird auf umfangreiche Arbeitssicherheit wert gelegt. - Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Das Unternehmen hat im Berichtsjahr 2023/2024 weiter daran gearbeitet, die Gesamtrisikosituation weiter zu verbessern. Dazu werden die Risiken kontinuierlich überprüft und bedarfsweise die Maßnahmen angepasst bzw. optimiert. Die konsequente Umsetzung unserer Strategien hilft uns, die sich ergebenen Chancen zu realisieren. Wir gehen davon aus, möglichen Risiken positiv entgegenzuwirken und so die negativen Auswirkungen auf das unternehmerische Handeln vermeiden oder mildern zu können. Aus derzeitiger Sicht stellen die im vorangegangenen Bericht beschriebenen Risiken aufgrund Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potenziellen Auswirkung für uns keine Risiken dar, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Aufgrund unserer Analysen sowie der gesetzten Maßnahmen in Folge der schlechten, einzelprojektbedingten Ertragslage im Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024 schätzen wir die Risikotragfähigkeit von Schick weiterhin als robust ein. V. Bestehende Zweigniederlassungen Die Hans Holzner Baugesellschaft mbH verfügt neben dem Standort in Rosenheim über keine weiteren Niederlassungen. Es besteht eine hohe Vernetzung innerhalb der Organisation der Schick Gruppe. VI. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nach der Integration der Anton Schick GmbH mit ihren Töchtern Burger Bau GmbH und Schick Industriebau GmbH in der Habau Group, wurden im November 2023 die Hans Holzner - Geschäftsanteile von der Habau erworben und als 100%-ige Tochter der Anton Schick GmbH in die Schick Gruppe integriert. Der Name Hans Holzner steht somit neben dem Namen Schick für Kundenzufriedenheit, Terminsicherheit, optimale Kundenbetreuung und Know-How am Bau. Durch die Integration der Hans Holzner Baugesellschaft mbH in die Schick-Gruppe, sind weitere Synergieeffekte entstanden, die auch bereits unserseits mit der Integration in die HABAU Group entstanden sind. Die gegenseitigen Synergien sind vor allen in den Bereichen Bauabwicklung, Logistik und der voranschreitenden Digitalisierung zu sehen. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war im Berichtsjahr wiederum die Ausbildung bzw. Gewinnung junger Mitarbeiter. Hier gilt es die lukrativen Ausbildungsvergütungen sowie die Möglichkeiten des Dualen Studiums den Bewerbern nahe zu bringen. Auch die ganzheitliche Betreuung während der Ausbildung bzw. des Studiums durch Fachkräfte unseres Unternehmens steht im Fokus. Intensiviert wird dieser Fokus zusätzlich durch die Einführung unserer Nachwuchsschmiede, in der wir ergänzend zur schulischen Ausbildung fachspezifische Kenntnisse übermitteln und weiter vertiefen. Neben den klassischen Ausbildungsberufen Stahlbetonbauer, Maurer, Straßenbauer, Baumaschinenführe und Kaufmann für Büromanagement können wir ab Herbst 2024 auch Bauzeichner am Standort Rosenheim ausbilden. Die Zufriedenheit unserer Kunden spielt eine bedeutende Rolle für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Hier gilt es aktiv mit den Kunden den Kontakt zu halten, auch im Hinblick auf Rückmeldung bezüglich der Zufriedenheit im Rahmen der Bauabwicklung. Aus den Rückmeldungen werden aktiv Verbesserungen mit den operativen Einheiten eingeleitet. Hier findet ein aktiver Austausch zwischen den einzelnen Bauleiterteams im Rahmen von regelmäßigen Bauleiterbesprechungen statt. Dies ist auch wichtig mit Blick auf die Qualität unserer Leistungen. Mit unserer Kernaktivität Bauen wirken wir auf die Umwelt ein. Dabei wollen wir Böden, Wasser, Luft, Klima und die biologische Vielfalt bewahren. Vor diesem Hintergrund steht aktiver Umweltschutz im gesamten Unternehmen im Fokus. Unser Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Wir versuchen grundsätzlich nicht vermeidbaren Abfall zu reduzieren oder zu recyceln. Auf den Baustellen hat der Umwelt- und Wasserschutz höchste Priorität. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Rosenheim, den 2.07.2024 Hans Holzner Baugesellschaft mbH Edgar Endres Stefan Falkenberg Otilie Roosz 1 Statistisches Bundesamt, Zentralverband des deutschen Baugewerbes Pressemitteilung 6.12.23 „Baukonjunktur 2023/2024“, „Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2023 - Prognose 2024“, Hauptverband der deutschen Bauindustrie e.V. Pressemitteilung 23.2.2024 zum Baujahr 2023 2 Zentralverband des deutschen Baugewerbes Pressemitteilung 6.12.23 „Baukonjunktur 2023/2024“, „Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2023 - Prognose 2024“ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Hans Holzner Baugesellschaft mbH, RosenheimAmtsgericht Traunstein HRB 3729 1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Bilanz ist nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und vierzehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden ab dem 1. Januar 2008 (mit Anschaffungskosten über EUR 150,00, ab 1. Januar 2018 von EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00) über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr sofort voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge erfolgt zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Erhaltene Anzahlungen werden - soweit möglich - offen von den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen abgesetzt. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie freiwillige Sozialkosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen, angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
(1) Geschäftsjahr 2023/2024; Stichtag 31.3.2024 (2) Geschäftsjahr 2023; Stichtag 31.12.2023 - Jahresergebnis vor Verlustübernahme In Ausführung befindliche Bauaufträge Zum Stichtag bestehen in Ausführung befindliche Bauaufträge von 44.822 TEUR. Davon werden erhaltene Anzahlungen von 42.845 TEUR aktivisch abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 421 TEUR (i. Vj. 3.458 TEUR), davon gegen Gesellschafter 404 TEUR (i. Vj. 3.494 TEUR). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Beteiligungserträgen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus einem Darlehen in Höhe von 51 TEUR (i. VJ. 76 TEUR). Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 0 TEUR (i. Vj. 525 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 1 TEUR (i. Vj. 1 TEUR). Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverhältnissen bis längstens 31. Dezember 2050 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.150 TEUR (davon 150 TEUR innerhalb eines Jahres). 4. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft folgende Mitarbeiter beschäftigt.
Geschäftsführung Zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt: • Otilie Roosz, Gersthofen, Kaufmännische Geschäftsführung (seit 21.4.2023) • Edgar Endres, Weismain, Technische Geschäftsführung (seit 03.5.2023) • Stefan Falkenberg, Bad Bocklet, Technische Geschäftsführung (seit 03.5.2023) • Harald Müller, Rosenheim, Technische Geschäftsführung (bis zum 03.5.2023) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterlassen. Konzern Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H, Perg/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Landgericht Linz hinterlegt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag von TEUR 137 (= nach Verrechnung mit dem Jahresfehlbetrag von -2.737 TEUR) auf neue Rechnung vorzutragen.
Rosenheim, den 2.07.2024 Hans Holzner Baugesellschaft mbH sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31. März 2024
gez. Otilie Roosz, Geschäftsführerin gez. Edgar Endres, Geschäftsführer gez. Stefan Falkenberg, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Holzner Baugesellschaft mbH, Rosenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 8. Juli 2024 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Franz Klinger, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Nandico, Wirtschaftsprüfer |
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