Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3637
Eingetragen
7.2.2000
Branche
Bauträger für WohngebäudeZimmerei und IngenieurholzbauGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Zimmerei und Holzbau, Dacheindeckung, Bauspenglerei und Innenausbauarbeiten, Sanitär- und Heizungsinstallationen sowie die Errichtung von Holzhäusern in Holzrahmenbauweise sowie sonstigen Fertighäusern, ferner Holz- und Baustoffhandel und der Betrieb eines Sägewerks und das Baubetreuer- und Bauträgergeschäft im Sinne des § 34c der Gewerbeordnung sowie die Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen aller Art, insbesondere von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, Wohnräume, gewerbliche Räume, schließlich die Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Erwerbern um Erwerb- oder Nutzungsrechte sowie die wirtschaftliche Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jonas Wolf
seit 1.8.2024
Geschäftsführer
Julian Wolf
seit 27.12.2017
Prokura
Bernhard Wolf
seit 2.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Zimmerei und Holzbau Bernhard
96.15%
3.85%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zimmerei und Holzbau Bernhard
Germany
25.000 €
96.15%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wolf - Haus GmbH

Burkardroth OT Gefäll

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Wolf - Haus GmbH, Burkardroth-Gefäll

Gliederung

1. Unternehmen und Unternehmensumfeld

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

3. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens (Wirtschaftsbericht)

4. Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risiko- und Chancenbericht)

6. Voraussichtliche künftige Entwicklung (Prognosebericht)

1. Unternehmen und Unternehmensumfeld

Die Wolf-Haus GmbH (im Folgenden auch kurz als "Gesellschaft" oder "Unternehmen" bezeichnet) betätigt sich im Wesentlichen als Hersteller von Wohnhäusern und von Bauten für soziale Einrichtungen und Gewerbebetriebe in Fertigbauweise sowie in geringerem Umfang in den Geschäftsfeldern Anbau, Umbau und Modernisierung.

Mit dem Begriff "Fertighaus" wird im Allgemeinen ein Haus bezeichnet, das - zumindest in Teilen - werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort auf einem vorbereiteten Unterbau endmontiert wird. Fertighäuser aus Holz haben eine gute Öko-Bilanz und durch ihre Dämmung einen kostensparenden Energieverbrauch. Außerdem wird ihnen ein gesundes Raumklima zugesprochen.

Der besondere Reiz eines Fertighauses besteht in der Bequemlichkeit eines Komplettangebots mit schlüsselfertiger Übergabe aus einer Hand zu Festpreisen und mit hoher Terminsicherheit. Weiterhin zählen die Schnelligkeit der Verwirklichung des Hausbauwunsches, die Sicherheiten durch Qualitätsüberwachung und Gewährleistung, der hohe Komfort bei der technischen Ausstattung und Ausrüstung sowie die Prüfbarkeit des Hausangebots vor der Kaufentscheidung durch Besichtigung von Musterhäusern. Hinzu kommen günstige Zahlungsbedingungen, zahlreiche Service- und Kundendienstleistungen und letztlich die Ausschaltung vieler Unsicherheiten und Risiken des konventionellen Hausbaus.

Fertighäuser werden heutzutage ausgehend von Basisgrundrissen und einem Bausystem (Konstruktionssystem, Raster etc.) nach ganz individuellen Kundenwünschen geplant und gefertigt. Sowohl in der Grundriss- als auch in der Fassaden- und Dachgestaltung bestehen viele sehr unterschiedliche Variationsmöglichkeiten. Im äußeren Erscheinungsbild sind Fertighäuser damit kaum noch von traditionell gebauten Häusern zu unterscheiden.

Im Bereich des Innenausbaus sind Fertighäuser stilistisch optimiert. Stil, Proportionen, Farben, sichtbare Konstruktionsdetails etc. die das Wohnambiente prägen wird sehr hohe Bedeutung beigemessen. Sie werden sehr bewusst gestalterisch, funktional und technisch auf hohem qualitativem Niveau aufeinander abgestimmt konzipiert.

Neben einer Vielzahl mit unserer Gesellschaft vergleichbaren Unternehmen betätigen sich in Deutschland einige Branchenführer auf dem Gebiet des Fertighausbaus. Eine marktbeherrschende oder -beeinflussende Sonderstellung eines oder weniger Anbieter ist nicht zu beobachten.

Der Marktanteil unserer Gesellschaft ist als eher geringfügig zu bezeichnen. Gegenüber Großunternehmen zeichnen wir uns aber mit überschaubarer Unternehmensgröße und -struktur durch einen besonders hohen Grad an Kundennähe und Flexibilität aus. Hierdurch erschließen sich zusätzliche Kundensegmente, die die Anonymität von Massenanbietern scheuen und eine besonders individuelle Betreuung wünschen.

Da gerade in den Bereichen Energieeffizienz, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit die Fertigbauweise deutliche Vorteile gegenüber konventioneller Bauweise aufweist, ist der Marktanteil bei Fertighäusern in den letzten Jahren überproportional gestiegen und steigt weiter.

Die Geschäftstätigkeit ist branchentypisch wesentlich von witterungsbedingten Saisoneinflüssen abhängig. Im Übrigen wirken sich die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage und das Nachfrageverhalten von Bauherrn sowie hiermit verbunden deren Finanzierungskonditionen branchenweit auf den Geschäftsverlauf aus.

Unser Kundenkreis setzt sich vorwiegend aus Privatkunden sowie mittelständischen Einrichtungen und Betrieben im gesamten Bundesgebiet, mit Schwerpunkt in der regionalen Umgebung, zusammen. Aufträge gehen überwiegend aufgrund von Weiterempfehlungen, über unsere Musterhäuser sowie aufgrund der Betätigung unseres Außendienstes ein.

Die Vorfertigung sowie die übrige Geschäftstätigkeit einschließlich der Lagerung von Material und teilfertigen Produkten erfolgt ausschließlich am Sitz der Gesellschaft. Im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung ist der überwiegende Teil des Anlagevermögens gepachtet.

Das gepachtete Betriebsgrundstück ist mit mehreren Produktionsgebäuden einschließlich Verwaltungstrakt sowie Lagerhallen bebaut. Durch Investitionen in eine neue Fertigungshalle nebst modernster technischer Anlagen für die Produktion wurden die Kapazitäten zuletzt deutlich erweitert und rationalisiert. Möglichkeiten für bedarfsweise zukünftige Erweiterungen der Kapazität sind darüber hinaus hinreichend vorhanden.

Zu den wesentlichsten Einsatzstoffen gehören Holz, Dämmung und OSB-Platten. Der Bezug erfolgt zum großen Teil von ortsansässigen mittelständischen Lieferanten. Des Weiteren werden bei der Auftragsabwicklung für verschiedene Gewerke in nicht unerheblichem Umfang bewährte und unseren Qualitätsanforderungen gerecht werdende ortsansässige Subunternehmer bei der Auftragsabwicklung eingebunden.

Abgesehen von der allgemeinen Marktentwicklung bestehen keine nennenswerten Risiken im Sinne von Liefer- bzw. Leistungsengpässen oder sprunghaften Veränderungen der Bezugspreise. Die Auslieferung erfolgt ganz überwiegend durch den Einsatz eigener Mitarbeiter und im Rahmen der Betriebsaufspaltung genutzte Transportfahrzeuge. Der Standort des Unternehmens befindet sich sehr verkehrsgünstig gelegen genau im Zentrum von Deutschland.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Laut dem Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat die Corona-Pandemie und die Energiekrise in Europa und insbesondere in Deutschland im Jahr 2023 deutliche Spuren hinterlassen.

Hohe Inflationsraten und geldpolitische Straffungen dämpften im Jahr 2023 auch die Weltkonjunktur. Zwar zeigten die USA ein robustes Wachstum, in China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik hinter den Erwartungen zurück. Das Jahresgutachten 2024/25 zeigt dagegen, dass die Weltwirtschaft und die globale Industrieproduktion ab dem Jahr 2024 wieder mit deutlich positiven Raten wachsen.

Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigte sich im Jahr 2023 ebenfalls schwach. Aber auch hier ist ab dem Jahr 2024 wieder deutliches Wachstum zu erkennen.

Die deutsche Wirtschaftsleistung lag im Jahr 2023 nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Deutschland verzeichnete zudem seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums.

Laut dem Jahresgutachten 2024/25 befindet sich die deutsche Volkswirtschaft auch 2024 weiterhin in der Stagnation. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland wirtschaftlich deutlich hinterher. Die anhaltend schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist vor allem durch einen Rückgang von Produktion und Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe zu erklären.

Die Abkopplung des deutschen Industriesektors von der Weltwirtschaft deutet darauf hin, dass die deutsche Schwäche nicht nur konjunkturell bedingt ist, sondern auch strukturelle Ursachen hat. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen und infrastrukturellen Basis.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB) stellt fest: Die Bauwirtschaft hat in den Corona-Jahren 2020 und 2021 die Gesamtwirtschaft gestützt, wurde aber ab 2022 durch den Krieg in der Ukraine gebremst. Materialmangel, deutlich zulegende Zinssätze und stark steigende Baumaterial- und damit auch Baupreise sorgten für einen Rückgang der Nachfrage und der Bautätigkeit. Dennoch blieb die gesamtwirtschaftliche Bedeutung hoch. 2023 trug das Baugewerbe 6,2 % (im Vorjahr: 6,0 %) zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Die Bauwirtschaft bleibt - trotz der aktuellen konjunkturellen Schwäche - eine Schlüsselbranche für Deutschland.

Zum Ende der 10-jährigen Baurezession im Jahr 2005 wurde in Deutschland preisbereinigt ein Viertel weniger in Bauten investiert als zum Höchststand Mitte der 1990er Jahre. Von 2010 bis 2020 waren die Bauinvestitionen dann im stetigen Aufwärtstrend. Befeuert wurden sie durch das dauerhaft niedrige Zinsniveau und die zuwanderungsbedingt gestiegene Nachfrage nach Wohnraum.

Der starke Anstieg der Baumaterial- und somit Baupreise sowie die steigenden Zinssätze und die dadurch versursachte Verunsicherung der Investoren haben den Aufwärtstrend gestoppt. Von 2021 bis 2023 gaben die Bauinvestitionen preisbereinigt um 6,9 % nach, lagen damit zwar real noch um 17 % über dem Niveau von 2009, aber um 13 % niedriger als zum Höchststand 1994.

Das Bruttoinlandsprodukt legte im Trend deutlich zu und übertraf 2023 den Wert von 1991 real um 47 %. Ganz anders entwickelten sich die Pro-Kopf-Investitionen: 2023 wurden je Einwohner € 3.615 Euro in Bauten investiert, nur genauso viel wie 1991 und 16 % weniger als 1994.

Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro (im Vorjahr 160,3 Mrd. Euro) erzielt, nominal waren es 1,4 % mehr als 2022 und der bisher höchste gesamtdeutsche Wert.

Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2 %. Dies war der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge, gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3 %.

Der Wohnungsbau ist zwar seit vielen Jahren die bedeutendste Bausparte, 2023 entfielen auf ihn 61,0 % (im Vorjahr 61,6 %) aller Bauinvestitionen. Der Wohnungsbau verzeichnete aber auch den deutlichsten realen Rückgang mit einem Minus von 11,5 %.

Der Wohnungsneubau hat vor allem unter den gestiegenen Zinsen, zulegenden Baumaterial- und somit Baupreisen, den gesunkenen verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und dem nahezu kompletten Wegfall der staatlichen Neubauförderung gelitten.

2023 wurden in Deutschland 260.071 (im Vorjahr: 354.158) Wohnungen zum Bau genehmigt. Damit wurde der sowohl absolut als auch prozentual stärkste Genehmigungsrückgang seit 1991 verzeichnet. Bei Wohnungen in neuen Wohngebäuden waren es minus 30 %. Vom Rückgang waren vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser betroffen, bei denen die Genehmigungen sogar um 41 % einbrachen.

Der Schwerpunkt der Bautätigkeit lag aktuell mit 82 % in neuen Wohngebäuden. In diesem Segment haben die Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ihren Anteil seit 2010 sehr deutlich von 41 auf 67 % ausgebaut.

Im Juni 2023 gab es im deutschen Bauhauptgewerbe etwa 83.100 (im Vorjahr etwa 82.700) Betriebe mit 928.900 (im Vorjahr 928.500) Beschäftigten. Die großen Betriebe mit 200 und mehr Beschäftigten machten zwar nur 0,4 % aller Betriebe aus, beschäftigten aber rund 14 % der Erwerbstätigen und erwirtschafteten fast 20 % des Umsatzes.

Die Risiken im Baugewerbe haben in den vergangenen vier Jahren auf breiter Front zugenommen. In einer Umfrage der Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) bewerteten 68 % der Bauunternehmen die Energie- und Rohstoffpreise zu Jahresbeginn 2024 als Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung, 2020 waren es 45 %.

Die weiteren Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig: ein hohes Zinsniveau, Probleme bei den Lieferketten, die Überalterung der Baubelegschaften mit hohen Abgängen in die Rente in den kommenden Jahren und die schwache baukonjunkturelle Entwicklung sorgten im Verbund dafür, dass die Bauunternehmen im Januar 2024 mit Sorgen in die Zukunft blickten.

Die Arbeitskräftereserven auf dem deutschen Bauarbeitsmarkt sind weitgehend ausgeschöpft. Aber obwohl der Abgang von gewerblichen Fachkräften in den Ruhestand nicht mehr durch gewerbliche Auszubildende ausgeglichen werden kann, war es den Unternehmen in den vergangenen Jahren möglich, ihre Beschäftigung auszubauen.

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) berichtet, dass nach zehn Jahren Aufwärtstrend die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland im Jahr 2021 mit rund 110.000 Häusern einen Höchststand erreicht hatten, davon wurden mehr als 25.000 in Holz- Fertigbauweise genehmigt. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Gesamtmarkt für neue Eigenheime auf gerade einmal 54.781 Häuser ungefähr halbiert.

Die gestiegenen Bauzinsen haben die Investitionsbereitschaft gehemmt, und der Ukraine-Krieg hat die Inflation und die Energiekosten sowie daraus resultierend die Preise für Baumaterialien nach oben getrieben. Dazu kam laut BDF eine wenig verlässliche Bau- und Förderpolitik der Bundesregierung, die weiteres Vertrauen gekostet und viele Hausbauträume platzen gelassen hat. Dabei wächst der Bedarf an Wohnraum immer weiter und auch der Wunsch nach einem Eigenheim ist bei vielen Familien ungebrochen hoch.

Die schwache Baukonjunktur wirkt sich auch auf den Wohnungsbau aus Fertigteilen aus, allerdings weniger stark als auf konventionellen Neubau.

Der Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauweise ging 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % auf 76.900 zurück. In konventioneller Bauweise wurden im Jahr 2023 rund 53.000 Einfamilienhäuser gebaut, fast 11 % weniger als 2022.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2023 rund 19.900 Wohngebäude im Fertigteilbau errichtet, d.h. 2,5 % weniger als im Jahr zuvor.

Ein Rückgang der Bauvorhaben zeigte sich deutlich bei klassischen Einfamilien-Fertighäusern, die mit 84,6 % den größten Anteil an den Wohngebäuden im Fertigteilbausegment haben. Im Jahr 2023 wurden mit 16.900 Einfamilien-Fertighäuser 4,1 % weniger als im Vorjahr fertiggestellt. Das war der niedrigste Wert seit dem Jahr 2018 mit 16.500 Fertigstellungen.

Ein Bauzuwachs war dagegen bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern im Fertigteilbau zu verzeichnen. Im Jahr 2023 wurden rund 2.300 Zweifamilien-Fertighäuser (+6,0 % gegenüber 2022) und 790 Gebäude mit mindestens drei Wohnungen (inkl. Wohnheimen) fertiggestellt (+12,0 % gegenüber 2022).

In konventioneller Bauweise verlief die Entwicklung beim Neubau von Zwei- und Mehrfamilienhäusern uneinheitlich. Im Jahr 2023 wurden rund 9.600 Zweifamilienhäuser fertiggestellt - ein Plus von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dagegen sank die Zahl der fertiggestellten Gebäude mit mindestens drei Wohnungen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 % auf 14.200 Fertigstellungen.

Insgesamt war im Jahr 2023 etwa jedes fünfte (20,6 %) fertiggestellte Wohngebäude ein vorgefertigtes Haus aus der Fabrik (2022: 19,7 %).

Häuser aus Fertigteilen werden angesichts gestiegener Baukosten und Wohnungsmangel als günstigere und zeitsparende Alternative diskutiert. Laut BDF werden gerade auch mehrgeschossige Wohnungsbauten und Objektbauten im kommunalen, gewerblichen und sozialen Bereich ein immer wichtigeres Geschäftsfeld für die Fertighaushersteller.

Die Fertighausindustrie ist für den BDF Vorreiter für serielles Bauen und verbindet es mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsanspruch. Nachverdichtung, Umbau, Aufstockung und auch Sanierung seien ebenso wie komplette Neubauten mit seriell gefertigten Wand-, Dach- und Deckenelementen in Holz-Fertigbauweise sehr gut und projektspezifisch umsetzbar.

Im Jahr 2023 stiegen die Baupreise für Einfamilien-Fertighäuser um 8,1 % im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2022. Zum Vergleich: Der Baupreisindex für Wohngebäude in konventioneller Bauart lag im Jahr 2023 bei +8,5 % gegenüber 2022. Im Zehnjahresvergleich verteuerte sich der Bau von Einfamilien-Fertighäusern um 72,7 %.

Bauherren im Wohnungsbau aus Fertigteilen waren im Jahr 2023 mehrheitlich private Haushalte. Sie machten einen Anteil von 90,3 % aus. Danach folgten mit 8,9 % Unternehmen und mit 0,8 % öffentliche Träger (einschl. Organisationen ohne Erwerbszweck).

Die Geschäftsführung der Wolf-Haus GmbH teilt die dargelegten Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Beurteilung.

Die Investition in die eigene Immobilie bleibt für unseren Kundenkreis trotz der verschlechterten Zinskonditionen und sonstigen Rahmenbedingungen weiterhin attraktiv. Hierfür sprechen die wegen des nachhaltigen Personalbedarfs bleibend gute Arbeitsmarktlage, der Wunsch nach Inflationsabsicherung von Vermögen, mit Blick auf die demographische Entwicklung die Absicherung von bezahlbarem Wohnraum im Alter und nicht zuletzt die nach wie vor bestehende Knappheit an Wohnraum.

Es zeigt sich, dass der aktuell immer noch sehr hohe Bedarf an Wohnraum der Bauwirtschaft insgesamt zu Gute kommt, auch wenn Rahmenbedingungen dämpfenden Einfluss genommen haben. Im Verhältnis zum Massivbau hat sich der Fertigbau jedenfalls sehr deutlich behauptet.

3. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens (Wirtschaftsbericht)

Im Jahr 2023 und auch im Jahr 2024 sind bei der Wolf-Haus GmbH hinreichend Aufträge eingegangen. Durch den Auftragsbestand wird regelmäßig eine kontinuierliche Kapazitätsauslastung von mehr als einem Jahr gewährleistet.

Entgegen der schwierigen allgemeinen Rahmenbedingungen und der Einbrüche in der Branchenentwicklung hat sich der Umfang der Geschäftstätigkeit 2023 der Wolf-Haus GmbH nominal um etwas mehr als 3 % erhöht. Wie branchenüblich entfällt ein Teil der Veränderung der Geschäftstätigkeit auf den Anstieg des allgemeinen Baupreisniveaus.

Leichte Rückgänge im Neubaugeschäft konnten, wie im Vorjahr, sehr erfolgreich durch Aufträge in den Bereichen Um- und Erweiterungsbauten aufgefangen werden. Eigenheimbesitzer versuchen zunehmend wegen gestiegener Grundstücks- und Finanzierungskosten, gegenüber einem Neubau mit solchen Maßnahmen kostengünstiger zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Weiterhin wurde der auch bei der Wolf-Haus GmbH spürbare Branchentrend zu verminderten Aufträgen von privaten Häuslebauern mittels mehr in Eigenregie der Wolf-Haus GmbH und auf eigenen Vorratsgrundstücken erstellten schlüsselfertigen für den Verkauf bestimmten Projekten kompensiert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Wolf-Haus GmbH Investitionen in vergleichbarer Höhe zu den Abschreibungen für den Ersatz von technischer Ausstattung getätigt. Daher blieb das Anlagevermögen im Wesentlichen unverändert.

Die Vorräte, inkl. geleisteten Anzahlungen, sind stichtagsbezogenen gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert ausgefallen.

In den Vorräten ist auch ein wesentlicher Bestand an unbebauten Grundstücken enthalten. Diese wurden in guten Lagen mit knappem Angebot und daher stabilen bzw. nachhaltig steigenden Preisen auf gehobenem Niveau erworben, um Baugrund zum einen mit Aufträgen für hochpreisigen Fertighausbau zu verknüpfen und zum anderen, um über den Angebotszeitpunkt die kontinuierliche Auslastung unserer Kapazitäten abzusichern.

Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 19.992 (im Vorjahr: T€ 25.186) stehen mit den in den Vorräten ausgewiesenen teilfertigen Projekten in Zusammenhang. Die Anzahlungen haben sich deutlich vermindert, da verhältnismäßig mehr Projekte in Eigenregie erstellt wurden. Regelmäßig decken die erhaltenen Anzahlungen fristenkongruent einen wesentlichen Teil des Kapitalbedarfs der im Auftrag abzuwickelnden Bauprojekte.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich deutlich auf T€ 2.150 (im Vorjahr: T€ 1.090) erhöht. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel (fast ausschließlich kurzfristig fällige Guthaben bei Kreditinstituten) von T€ 2.313 im Vorjahr auf T€ 854 erheblich geringer ausgefallen. In Summe sind diese beiden Posten gegenüber dem Vorjahr aber in etwa konstant geblieben. Wie bei den Vorräten sind diese Veränderungen vorwiegend abrechnungs- und stichtagsbezogen verursacht.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch die Finanzierung von Vorratsgrundstücken um rund 1,3 Mio. € erhöht.

Die Bilanzsumme der Wolf-Haus GmbH hat sich auf T€ 49.293 (im Vorjahr: T€ 51.414) vermindert. Die Reduzierung ist stichtagsbezogen durch geringere Vorräte und die auf diese Posten entfallenden erhalten Anzahlungen sowie der Verrechnungsposten gegenüber verbundenen Unternehmen bedingt.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den vorgetragenen Jahresüberschuss von T€ 5.585 im Vorjahr auf T€ 5.812. Durch die etwas verminderte Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 10,8 % auf 11,8 % erhöht. Bei Kürzung der Bilanzsumme um die passivisch ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen ergibt sich dagegen eine leichte Verminderung der so modifizierten Eigenkapitalquote von 21,3 % auf 19,8 %.

Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich 2023 eine Erhöhung der Umsatzerlöse um 37,2 %, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen bei unfertigen Leistungen und in Arbeit befindlicher Aufträge ist die Gesamtleistung leicht um 3,2 % gestiegen.

Im Vergleich zur übrigen Branche, die vor dem Hintergrund der verschlechterten Rahmenbedingungen deutliche Rückgänge und sogar überdurchschnittlich viele Betriebsaufgaben verzeichnen musste, hat die Wolf-Haus GmbH ausgesprochen gut das Niveau der Geschäftstätigkeit stabil halten können.

Der Aufwand für Materialien hat sich um 27,4 % vermindert, der für bezogene Fremdleistungen um 62,7 % erhöht. Der Materialeinsatz in Summe sowie auch der sonstige betriebliche Aufwand fielen gegenüber dem Vorjahr nahezu gleichbleibend aus, während der Personalaufwand um 9,1 % anstieg.

Der Personalaufwand stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr vorwiegend durch anpassende Zuwächse in den Tarifabschlüssen der Baubranche.

Der Personalbestand wurde im Jahr 2023 geringfügig angepasst. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter sank von 179 im Vorjahr auf 172.

Schwankungen bei der Verfügbarkeit von Fachpersonal bzw. des Personalbedarfs bei Bauprojekten können durch eine flexible Kombination interner Umsetzungen und externer Fremdleistungen einfach und kostengünstig aufgefangen werden.

Durch die Umsetzung dieses Konzepts wird zudem die Bandbreite der in Eigenregie erstellbaren Gewerke vergrößert. Nach Fachgebieten sind Leistungspotenziale in Sparten (Profitcenter) zusammengefasst, die neben dem Einsatz im eigenen Kerngeschäft auch zur Bearbeitung eigenständiger Aufträge für Fremdunternehmen eingesetzt werden können.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte das operative Geschäft im Wesentlichen stabil fortgeführt werden. Die wegen des sehr deutlichen Anstiegs des allgemeinen Zinsniveaus um T€ 477 drastisch erhöhten Finanzierungskosten haben diesen Ertragszuwachs jedoch deutlich überkompensiert, so dass das Jahresergebnis um ca. T€ 296 geringer im Vergleich zum Vorjahr ausfällt.

Der Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres beträgt T€ 227,0 (im Vorjahr: T€ 522,9).

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist die Vermögenslage geordnet, die Liquidität hinreichend gesichert und die Ertragslage auskömmlich.

4. Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risiko- und Chancenbericht)

Seit Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Dieser Konflikt hat nach wie vor auch auf Deutschland nachhaltige Auswirkungen, ohne dass die konkreten Einflüsse auf Politik, Gesellschaft und gesamtwirtschaftliche Lage verlässlich zugeordnet und abgeschätzt werden könnten. Es ist aber unzweifelhaft, dass die gesamtwirtschaftliche Lage insgesamt negativ beeinflusst wird.

Neben solchen äußeren Rahmenbedingungen, die auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einwirken, ist auch die Bedeutung der Steuerungsmaßnahmen der Politik spürbar angewachsen. So hat insbesondere die Erhöhung des Zinsniveaus und damit die Verteuerung von wesentlichen Finanzierungen unmittelbar ungünstigen Einfluss auf die Baubranche genommen.

Trotz verschlechterter Rahmenbedingungen hat sich die wirtschaftliche Lage im Bauhauptgewerbe in den letzten Jahren gut gehalten. Grundsätzlich stellt die Baubranche aber weiterhin allgemein ein Geschäftsfeld mit nicht unerheblichen Risiken dar.

Der branchenweite Geschäftsverlauf und auch der unserer Gesellschaft ist in besonderer Weise abhängig von der das Nachfrageverhalten von Bauherren prägenden konjunkturellen volkswirtschaftlichen Gesamtentwicklung.

Die von offiziellen Stellen und Verbänden veröffentlichten Prognosen gehen weiterhin von einer abgeschwächten Wirtschaftsentwicklung sowie ungünstigen Einflüssen auf die Baubranche aus.

Die Geschäftsleitung teilt deren Ansicht und nimmt daher an, dass sich die negativen Impulse der geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für die Baubranche im Allgemeinen und für die Wolf-Haus GmbH im Besonderen ungünstig auswirken könnten.

Das branchentypische Risiko einer Unterauslastung wird aber, mit Blick auf den nachhaltig hohen Bedarf an zusätzlichem Wohnraum, für die kommenden Jahre als nicht sehr wesentlich eingeschätzt. Vielmehr sieht die Geschäftsleitung gute Chancen für eine weiterhin hinreichende Auslastung.

Das belastete Umfeld macht Risiken auf dem Beschaffungsmarkt zu einem Dauerthema. Insbesondere muss latent mit steigenden Kosten für Material, Fremdleistungen, Energie und Löhne bei dennoch anhaltend hoher Wettbewerbssituation gerechnet werden, auch wenn sich die aktuelle Situation gegenüber den Vorjahren deutlich entspannter darstellt.

Neben den gemeinsamen Risiken für die gesamte Baubranche, besteht innerhalb der Branche das Wettbewerbsrisiko zwischen der Fertigbauweise und allen anderen Formen der Herstellung von Bauwerken, insbesondere der konventionellen Massivbauweise. Die Geschäftsleitung geht aber davon aus, dass die Fertigbaubranche und damit auch unser Unternehmen voraussichtlich von den wachsenden Ansprüchen, die Bauherren an ihre eigenen vier Wände stellen, zukünftig weiter profitieren werden.

Zu diesen Anforderungen gehören neben einer ökologischen Bauweise, einer hohen Energieeffizienz und praktischem Nutzerkomfort durch moderne Gebäudetechnik längst auch Faktoren wie Wertstabilität sowie Zukunftsfähigkeit in Form von Barrierefreiheit und Drittverwendungsmöglichkeit. Weil die Fertigbauweise bei diesen Qualitätsmerkmalen gegenüber der konventionellen Bauweise deutliche Vorteile aufweist, rechnet die Geschäftsleitung im Fertigbausektor mit einem stabilen Marktanteil.

Weitere allgemeine Risiken, insbesondere für mittelständische Anbieter von Fertigbauten, können aus der Entwicklung bautechnisch relevanter Gesetze und Verordnungen (z.B. im Hinblick auf Energieeffizienz) bzw. den hieraus folgenden Anforderungen für deren Einhaltung, den Herausforderungen des technologischen Fortschritts sowie dem Marktverhalten und -einfluss branchenführender Marktteilnehmer erwachsen.

Hinweise auf nennenswerte konkrete Risiken sind der Geschäftsleitung jedoch nicht bekannt. Vielmehr geht diese davon aus, dass das Unternehmen über ausreichendes Potenzial verfügt, insbesondere durch die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in moderne Technik, um auf solche Einflüsse zeitnah und wirksam zu reagieren.

Bei der Angebotsbearbeitung besteht branchentypisch ein nicht unerhebliches Kalkulationsrisiko, insbesondere bei Vereinbarung von Festpreisen. Kundenanfragen werden daher sehr frühzeitig auf mögliche Risiken hin untersucht.

Aufträge mit nicht oder nur schwer kalkulierbaren Risiken werden nicht hereingenommen oder nur bei Vereinbarung zusätzlicher Sicherungs- und Öffnungsklauseln. Angebote für alle nennenswerten Projekte werden grundsätzlich von der Geschäftsführung im Einzelfall geprüft und freigegeben. Auf diese Weise werden Risiken sicherer identifiziert und möglichst vermieden, ohne die Absatzchancen über Gebühr einzuschränken.

Im Weiteren bestehen bei der Durchführung von Projekten unvermeidlich Ausführungsrisiken, die nicht immer und nicht vollständig auf vertraglicher Basis, versicherungstechnisch oder in sonstiger Weise abgesichert werden können. Ursachen können sich z.B. durch Beschaffungsprobleme bei Baustoffen und Fremdleistungen von Subunternehmen aufgrund hoher Nachfrage und voll ausgelasteter Kapazitäten ergeben bzw. bei der Qualitätssicherung dieser Vorleistungen.

Durch die langjährige und erprobte Zusammenarbeit mit Lieferanten und Handwerksunternehmen wird diesem Risiko ausreichend entgegengewirkt. Da für sämtliche benötigten Vorleistungen mehrfach bewährte Geschäftskontakte vorhanden sind, bestehen im Risikofall hinreichende Substitutionsmöglichkeiten, um zeitnah einen qualitätsgerechten Projektfortschritt sicher zu stellen.

Branchenüblich bestehen Ausfallrisiken hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Die Risiken werden durch unser Forderungsmanagement frühzeitig identifiziert und gemildert. Zunächst werden Informationsquellen über die Bonität von potenziellen Kunden, insbesondere Geschäftskunden, bereits in der Phase der Auftragsanbahnung herangezogen.

Im Rahmen der Auftragserteilung werden in wesentlichem Umfang zeitnahe und nach dem Fortschritt der Leistungserbringung bemessene Abschlagszahlungen vereinbart. Ferner werden nach Möglichkeit Zahlungssicherungen in Form von Bankbürgschaften usw. angefordert. In Einzelfällen erfolgt eine Absicherung über eine Kreditversicherung.

Während des Bauabwicklungsprozesses bis zur vollständigen Bezahlung werden die Bestände der offenen Posten/Forderungen ständig überwacht und erforderlichenfalls Maßnahmen zur Absicherung von Forderungen ergriffen. Im bisherigen Geschäftsverlauf haben diese Präventionsmaßnahmen stets hinreichend gewirkt. Nennenswerte Forderungsausfälle waren daher nicht bzw. in überschaubarem Umfang zu verzeichnen.

Ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements stellt die Absicherung bestimmter Risiken durch Versicherungen dar. Es bestehen u. a. branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Art und der Umfang des Versicherungsschutzes werden regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst.

Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, fehlender Qualifikation/Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, begegnen wir mit Maßnahmen der Personalentwicklung und einer bedarfsgerechten regionalen und überregionalen Personalbeschaffung.

Zusammenfassend werden von der Geschäftsleitung keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden oder dessen Fortentwicklung negativ beeinflussenden Risiken identifiziert. Vielmehr wird für das Unternehmen von einem stabilen bzw. moderat wachsenden Chancenpotenzial ausgegangen.

In regelmäßigen Abständen wird die Entwicklung risikorelevanter Kennzahlen und Sachverhalten sowie deren Bedeutung für das Unternehmen von der Geschäftsleitung bewertet. Bei Auffälligkeiten bzw. Erreichen definierter Grenz- oder Schwellenwerte werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Besondere Aufmerksamkeit erfahren die Kennzahlen Auftragseingang und Auftragsbestand, Produktions- und Personalplanung sowie Entwicklung der Einkaufspreise und Liquidität. Die Aktualisierung der Daten erfolgt durch die Leitung der internen Buchhaltungsabteilung in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung.

Die strategische und langfristige Planung sowie die hierauf zielende Ausrichtung des Unternehmens, die Sicherung zukünftiger Geschäftspotentiale und Märkte werden unmittelbar von der Unternehmensleitung gesteuert.

6. Voraussichtliche künftige Entwicklung (Prognosebericht)

Aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands und der Wettbewerbsfähigkeit ist die zukünftige Entwicklung der Wolf-Haus GmbH, trotz einiger zurzeit ungünstiger Rahmenbedingungen, als positiv und gesichert einzuschätzen.

Die Geschäftsleitung rechnet für die Zukunft weiterhin mit einer positiven Entwicklung des Marktes und einer Fortsetzung des Erfolgskurses des eigenen Unternehmens.

Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung im Folgejahr 2024 von den aktuell ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen entsprechenden Einfluss auf den Wohnungsbaumarkt. Insbesondere das deutlich gestiegene Zinsniveau wird weiterhin mittelbar belastend auf das Nachfrageverhalten für Bauleistungen sowie unmittelbar auf die eigenen Finanzierungskosten des Unternehmens einwirken.

Aufgrund dieser Annahmen geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 von einem im Vorjahresvergleich etwas niedrigeren aber weiterhin auskömmlichen und über dem Branchenniveau liegenden positiven Unternehmensergebnis aus. Ab dem Jahr 2025 wird wieder mit einer spürbaren Verbesserung des Überschusses der Geschäftstätigkeit erwartet, da sich bis dahin die deutliche Anhebung des Lohnniveaus des Jahres 2023 voraussichtlich verstärkt an den Absatzmarkt weitergeben lässt.

 

Burkardroth-Gefäll, 26.03.2025

Bernhard Wolf, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 487.369,50 506.794,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,50 2,50
II. Sachanlagen 487.367,00 506.792,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 281.767,50 295.918,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 198,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 205.598,50 210.675,00
B. Umlaufvermögen 48.681.064,51 50.814.740,54
I. Vorräte 42.518.664,90 43.600.171,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.308.178,02 4.901.712,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.809.764,69 3.590.321,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 885.308,81 1.096.095,71
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.498.413,33 1.311.391,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 854.221,59 2.312.855,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 124.899,87 91.982,11
Summe Aktiva 49.293.333,88 51.413.517,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.811.590,32 5.584.565,59
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.786.590,32 5.559.565,59
davon Gewinnvortrag 5.559.565,59 5.036.677,10
B. Rückstellungen 1.359.120,77 1.347.727,00
C. Verbindlichkeiten 42.122.572,79 44.481.174,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.431.108,71 15.102.161,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.420.769,30 10.990.169,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.010.339,41 4.111.991,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.796.697,04 1.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.796.697,04 1.500.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 23.894.767,04 27.879.013,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.894.767,04 27.820.537,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 58.475,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 50,00 50,00
Summe Passiva 49.293.333,88 51.413.517,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.270.335,82 15.469.645,53
2. Personalaufwand 9.015.071,18 8.265.822,43
a) Löhne und Gehälter 7.177.595,99 6.581.382,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.837.475,19 1.684.440,03
davon für Altersversorgung 16.750,30 29.442,25
3. Abschreibungen 106.171,36 103.169,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.171,36 103.169,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.913.916,02 5.925.281,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.648,78 32.966,76
davon aus verbundenen Unternehmen 5.686,54 22.355,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 878.816,98 401.861,61
davon an verbundene Unternehmen 80.677,09 32.531,25
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 154.141,19 282.234,63
8. Ergebnis nach Steuern 229.867,87 524.242,89
9. sonstige Steuern 2.843,14 1.354,40
10. Jahresüberschuss 227.024,73 522.888,49
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.559.565,59 5.036.677,10
12. Bilanzgewinn 5.786.590,32 5.559.565,59

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Wolf-Haus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB sowie von größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wird Gebrauch gemacht

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wolf - Haus GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Burkardroth OT Gefäll
Registereintrag/-nummer: Handelsregister HRB 3637
Registergericht: Schweinfurt

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände entsprechen den zulässigen Höchstsätzen nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Tabellen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet und planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Sammelpostens werden im Anlagenspiegel unter den Anschaffungs- und Herstellungskosten in der Spalte "Zugänge" und die planmäßige Geschäftsjahresabschreibung unter den Abschreibungen in der Spalte "Abschreibungen Geschäftsjahr" ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit ihrem Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde ein Pauschalwertberichtigung gebildet.

Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Im Berichtsjahr wurde das Sachkonto Nr. 1519 in der Position "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis dieses Sachkontos unter der Position "geleistete Anzahlungen". Der Vorjahresausweis im Berichtsjahr wurde entsprechend angepasst.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.249,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.249,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 491.496,44 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.757,84 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 566.009,14 86.754,86 35.815,42
Summe Sachanlagen 1.063.263,42 86.754,86 35.815,42
Summe Anlagevermögen 1.075.512,42 86.754,86 35.815,42
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12.249,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.249,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 491.496,44
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.757,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 616.948,58
Summe Sachanlagen 0,00 1.114.202,86
Summe Anlagevermögen 0,00 1.126.451,86
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.246,50 0,00 0,00 0,00 12.246,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.246,50 0,00 0,00 0,00 12.246,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 195.577,94 14.151,00 0,00 0,00 209.728,94
2. technische Anlagen und Maschinen 5.559,34 197,50 0,00 0,00 5.756,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.334,14 91.822,86 35.806,92 0,00 411.350,08
Summe Sachanlagen 556.471,42 106.171,36 35.806,92 0,00 626.835,86
Summe Anlagevermögen 568.717,92 106.171,36 35.806,92 0,00 639.082,36
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,50 2,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,50 2,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 281.767,50 295.918,50
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00 198,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 205.598,50 210.675,00
Summe Sachanlagen 0,00 487.367,00 506.792,00
Summe Anlagevermögen 0,00 487.369,50 506.794,50

2. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.809.764,69 EUR (Vorjahr: 3.590.321,53 EUR) bestehen in Höhe von 1.096.095,69 EUR (im Vorjahr: 1.876.652,53 EUR) gegenüber dem Gesellschafter.

3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Bezeichnung Stand 01.01.2023
EUR
Verbrauch
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Personalkosten 340.000,00 252.600,00 0,00 493.000,00 580.400,00
Aufbewahrungspflicht 8.013,00 0,00 1.053,00 0,00 6.960,00
Sonstige Rückstellungen 0,00 0,00 0,00 22.000,00 22.000,00
Gewährleistungen 938.750,00 0,00 374.239,23 133.250,00 697.760,77
Abschluss und Prüfung 40.500,00 17.095,95 0,00 28.595,95 52.000,00
Summe 1.327.263,00 269.695,95 375.292,23 676.845,95 1.359.120,77

4. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 891.751,90 EUR).

Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Pfand- oder ähnliche Rechte an unbeweglichen und beweglichen Sachen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in der Regel Eigentumsvorbehalte von Lieferanten.

5. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.796.697,04 EUR (im Vorjahr: 1.500.000,00 EUR) bestehen in Höhe von 296.697,04 EUR (im Vorjahr: 0,00 EUR) gegenüber dem Gesellschafter.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 57.987,26 EUR (im Vorjahr: 15.685,27 EUR) enthalten.

6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Art der Verpflichtung Höhe
EUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
EUR
Pacht-, Miet- und Leasingverträge 2.837.834,48 2.744.000,00

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um folgende Geschäftsvorfälle:

Art der Ertäge und Aufwendungen von außergewöhnlichen Bedeutung Posten der Gewinn- und Verlustrechnung EUR
Auflösung von Rückstellungen sonstige betriebliche Erträge 375.292,23
Erträge aus Schadensfällen sonstige betriebliche Erträge 176.454,50
Zuführung zu sonstigen Rückstellungen für Gewährleistung sonstige betriebliche Aufwendungen 133.250,00
Verluste aus Schadensfällen sonstige betriebliche Aufwendungen 41.560,72

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 120,00
Angestellte 47,00
leitende Angestellte 5,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 172,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 132,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 40,00

2. Namen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführung wird von folgenden Personen wahrgenommen:

Bernhard Wolf, Burkardroth-Gefäll, Zimmerermeister,

Jonas Wolf, Bad Kissingen-Garitz, Zimmerermeister und Betriebswirt des Handwerks.

3. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 227.024,73 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 5.786.590,32 EUR der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 5.786.590,32 EUR vorgetragen.

4. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Burkardroth-Gefäll, 26.03.2025

Bernhard Wolf

Jonas Wolf

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wolf - Haus GmbH, Burkardroth OT Gefäll

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Wolf - Haus GmbH, Burkardroth OT Gefäll, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wolf - Haus GmbH, Burkardroth OT Gefäll, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

ART Allgemeine Revisions- und Treuhandgesellschaft für öffentliche und private Unternehmen Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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