Energienetze Offenbach GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Sauer seit 19.8.2025 | Prokura |
Gunter Dr. Eberling seit 6.12.2023 | Geschäftsführer |
Julia Schiller seit 14.7.2023 | Geschäftsführer |
Klaus Kunath seit 29.7.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Soluvia Energy Services GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() Soluvia Energy Services GmbHOffenbach am MainJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit 2. Strategische Ausrichtung, Ziele 3. Steuerungsrelevante Kennzahlen II. Wirtschaftsbericht 4. Geschäftsentwicklung 5. Vermögens- und Finanzlage 6. Ertragslage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 7. Prognosebericht 8. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen der Gesellschaft1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit Die Soluvia Energy Services GmbH (SES) hat ihren Sitz in Offenbach am Main. Die Gesellschafter der SES sind die MVV Energie AG mit einem Anteil von 51%, die Energieversorgung Offenbach AG mit einem Anteil von 24,5% und die Stadtwerke Kiel AG mit einem Anteil von 24,5%. Der vorliegende Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 der SES wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2023 25 Tsd. Euro. Zum Bilanzstichtag hielt die SES keine unmittelbaren Tochterunternehmen und Beteiligungen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Vertriebs- und Netzservices sowie das Zähler- und Messwesen. Im Detail erbringt die Gesellschaft Leistungen in den Bereichen: Abrechnung, Kundenbetreuung, Marktkommunikation, Forderungsmanagement, Zählerfernauslesung und das technische Metering. Als Smart Meter Gateway Administrator ist Soluvia Energy Services bundesweit tätig. Die wichtigsten Auftraggeber der Gesellschaft sind die MVV Energie AG, die MVV Netze GmbH, die Energieversorgung Offenbach AG, die Energienetze Offenbach GmbH und die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft sowie die SWKiel Netz GmbH. 2. Strategische Ausrichtung, Ziele Die Soluvia Energy Services verfolgt die strategische Ausrichtung in den Bereichen: Kundenorientierung, Optimierung und Wachstum. Der Fokus im Bereich Kundenorientierung soll die Kundenzufriedenheit erhöhen. Der Fokus im Bereich Optimierung liegt auf der Schaffung effizienter Lösungen und Prozesse für Vertriebe und Netze. Wesentliche Ziele sind der Auf- und Ausbau von flexiblen und skalierbaren IT-Lösungen, dauerhafte Qualitätsverbesserungen und Kosteneinsparungen. Wachstum erzielt die Gesellschaft durch die Smart Meter Gateway Administration und erweiterte Dienstleistungen für Vertriebe und Netze. 3. Steuerungsrelevante Kennzahlen Die Gesellschaft wird als Service-Center geführt. Das Cost-Center-Prinzip gilt für den Großteil des Leistungsportfolios. Für diese Leistungen sind die relevanten Steuerungsgrößen die entstandenen Aufwendungen, die cost to serve und das EBIT. Des Weiteren erfolgt die Messung für einzelne Leistungen anhand von Qualitätskennzahlen (bspw. Erreichbarkeit im Kundenservice). Effizienzgewinne werden an die Kunden weitergereicht. Im Rahmen des Cost-Center-Prinzips werden keine nennenswerten Jahresüberschüsse angestrebt. Die Leistungen im Bereich Smart Meter Gateway Administration erfolgen nach dem Profit-Center-Ansatz und dem Ziel eines wirtschaftlichen Ergebnisses. Die Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022/2023 betrugen 55.899 Tsd. Euro (Vorjahr 43.934 Tsd. Euro). Das EBIT lag im Geschäftsjahr 2022/2023 bei -243 Tsd. Euro (Vorjahr -486 Tsd. Euro). II. Wirtschaftsbericht4. Geschäftsentwicklung Die wesentlichen Vorhaben im Geschäftsjahr waren das Programm SES2030 sowie das Programm streamline und der Rollout intelligenter Messsysteme. Im Programm SES2030 wurden Vorhaben erarbeitet und zusammengefasst, um die Wettbewerbsfähigkeit bezüglich Kosten und Qualität zu stärken, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen und die Digitalisierungskompetenz in den Fachbereichen auszubauen. Im Geschäftsjahr wurde das Programm in Abstimmung mit internen Gremien und dem Konzernbetriebsrat weiter umgesetzt. Mit dem Programm streamline werden Voraussetzungen für die Ablösung der eingesetzten energiewirtschaftlichen Systemlösungen geschaffen. Für die Netzgesellschaften erfolgte im Geschäftsjahr die weitere, planmäßige Umsetzung. Für die Vertriebsgesellschaften wurde der Vertrag mit dem ausgewählten Systemanbieter beendet. Im nächsten Geschäftsjahr wird eine neue Ausschreibung erfolgen. In der Rolle des Messstellenbetreibers wurde der gesetzlich vorgeschriebene Rollout intelligenter Messsysteme fortgeführt. Die Rolloutstrategie wird nach der Änderung des Messstellenbetriebsgesetzes im Mai 2023 entsprechend angepasst. Aufgrund der aktuellen Marktsituation in der Energiebranche kam es im Laufe des Geschäftsjahres zu einem erhöhten Ressourcenbedarf in der Kundenbetreuung sowie zu einem Kostenanstieg bei der Anpassung von Systemen, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Zusätzlich wurden weitere Maßnahmen in Absprache mit den Vertrieben zur Unterstützung bei den erwarteten weiteren Herausforderungen beschlossen. Insgesamt weist die SES eine stabile Geschäftsentwicklung auf. 5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der SES am 30. September 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 12.901 Tsd. Euro (235,98%) erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 0,96%. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Das Anlagevermögen wird dominiert durch das Sachanlagevermögen. Das Umlaufvermögen beträgt lt. Bilanz 18.169 Tsd. Euro (Vorjahr 5.252 Tsd. Euro). Es umfasst ausschließlich Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Hauptsächlich verantwortlich für die Veränderung ist die Erhöhung von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund eines Schadensersatzausgleiches aus einer Projektbeendigung. Die Eigenkapitalquote der SES betrug am 30. September 2023 5,18% (Vorjahr 19,96%). Die Fremdkapitalquote beträgt 94,82% (Vorjahr 80,04%). Die Verbindlichkeiten steigen um 13.957 Tsd. Euro auf 16.514 Tsd. Euro lt. Bilanz. Die Gründe hierfür liegen in erster Linie an dem Aufbau von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 10.834 Tsd. Euro aufgrund der Weiterverrechnung eines Schadensersatzausgleiches aus einer Projektbeendigung. Gleichzeitig stiegen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.902 Tsd. Euro sowie sonstige Verbindlichkeiten um 1.222 Tsd. Euro. Die Rückstellungshöhe der SES beträgt 903 Tsd. Euro (Vorjahr 1.819 Tsd. Euro). Die Gesellschaft musste zur Finanzierung ihrer laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr keine Kredite bei Banken aufnehmen. Die Finanzierung erfolgt über den unmittelbaren Gesellschafter MVV Energie AG. Zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsschwankungen im Laufe des Geschäftsjahres ist die Gesellschaft in den Cash-Pool der MVV Energie AG eingebunden. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr gewährleistet. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über Forderungen aus dem Cash-Pool gegen die MVV Energie AG in Höhe von 2.827 Tsd. Euro. 6. Ertragslage Als Service-Center nutzt die SES als zentrale und relevante Steuerungsgröße die entstandenen Aufwendungen. Insgesamt sind die Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was im Wesentlichen auf eine deutliche Erhöhung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie Erhöhungen bei den Material- und Personalaufwendungen zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern liegt mit -141 Tsd. Euro über dem Vorjahreswert von -356 Tsd. Euro. Die Umsatzerlöse sind im aktuellen Geschäftsjahr mit 45.632 Tsd. Euro über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 43.141 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge (10.024 Tsd. Euro) sind gegenüber dem Vorjahr (307 Tsd. Euro) deutlich gestiegen aufgrund eines Schadensersatzausgleiches aus einer Projektbeendigung. Der Materialaufwand betrug 25.024 Tsd. Euro, im Vorjahr waren es 18.008 Tsd. Euro. Grund hierfür ist eine Erhöhung der bezogenen Leistungen sowie eine Umgliederung von IT-Konten aus dem Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr mit 12.011 Tsd. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres (11.087 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit 18.822 Tsd. Euro um 27,4% höher als im vorherigen Geschäftsjahr. Die Steigerung erklärt sich durch die anteilige Weitergabe des Schadensersatzes durch die Projektbeendigung sowie gegenläufig durch eine Umgliederung von IT-Konten in den Materialaufwand. scroll
Die Erhöhung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft musste zur Finanzierung ihrer laufenden Geschäftstätigkeit und der getätigten Investitionen im Berichtsjahr keine Kredite bei Banken aufnehmen. Zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsschwankungen im Laufe des Geschäftsjahres hat sich die Gesellschaft eines Cash-Pools bedient. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr gewährleistet. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht7. Prognosebericht Künftige Schwerpunkte sind weiterhin die effiziente Leistungserbringung von Dienstleistungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen regulatorischen Anforderungen und orientiert an Markt- und Kundenbedürfnissen. Des Weiteren liegt der Fokus auf der Verbesserung der Qualität, der Erhöhung der Prozesseffizienz und der Einsparung von Kosten. Für den Planungszeitraum 2024 wurden Aufwendungen in Höhe von 52.727 Tsd. Euro sowie eine Gesamtleistung von 52.700 Tsd. Euro geplant. Das EBIT für das Planjahr 2024 beläuft sich auf -27 Tsd. Euro. 8. Chancen- und Risikobericht Die SES ist in das Risikofrüherkennungssystem der MVV Energie AG eingebunden. Für die Gesellschaft ist es sehr bedeutend, potenzielle Risiken regelmäßig und frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und zu vermeiden. Ebenso ist es für die Gesellschaft von großer Wichtigkeit, die unternehmerischen Chancen zu erkennen und diese positiv für die Unternehmensentwicklung zu nutzen. Für diese Zwecke setzt das Unternehmen ein Risikomanagementsystem ein. Dieses definiert einheitliche Standards für die Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Chancen und Risiken. Alle Risiken werden fortlaufend inventarisiert und die weitere Entwicklung überwacht. Zum Berichtszeitpunkt erkennbare Risiken sind in der aktuellen Wirtschaftsplanung berücksichtigt. Folgende Chancen und Risiken sind für den Geschäftsverlauf und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bzw. des Nachfolgeunternehmens von besonderer Bedeutung. Die Risiken sind dabei in abnehmender Bedeutung unter Berücksichtigung der Gegensteuerungsmaßnahmen aufgeführt:
Bestandsgefährdende Risiken, über die im Berichtsjahr zu berichten gewesen wäre, liegen nicht vor. Aufgrund des Cost-Center Gedankens und der Einbindung der SES in die MVV Energie-Gruppe bestehen keine direkten bestandsgefährdenden Risiken.
Offenbach am Main, den 30. Oktober 2023 Soluvia Energy Services GmbH Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023scroll
Allgemeine GrundlagenDie Soluvia Energy Services GmbH hat ihren Sitz in Offenbach am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (HRB 51341). Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die zur übersichtlicheren Darstellung zusammengefasst wurden, werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Zudem können sich bei Summenbildungen geringfügige Abweichungen ergeben. Die Gesellschaft ist vertraglich in den Cash-Pool der MVV Energie AG eingebunden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Das Anlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. scroll
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst (ausgenommen sind Zähler). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 250 Euro bis 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben (gem. § 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 800 Euro werden im Anlagevermögen erfasst und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Es wird zu 51% von der MVV Energie AG, zu 24,5% von der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft und zu 24,5% von der Energieversorgung Offenbach AG gehalten. Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Aufgrund eines konzernweiten Harmonisierungsprojektes wurden im laufenden Geschäftsjahr Rückstellungen, deren Eintritt und Höhe aufgrund einer vertraglichen Grundlage als annähernd sicher anzusehen sind, in die Verbindlichkeiten umgegliedert. Eine Beschreibung der Auswirkungen erfolgt in der Erläuterung zu der jeweiligen Bilanzposition. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Erläuterungen zur Bilanz1 Immaterielle Vermögensgegenstände Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. 2 Sachanlagen Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände scroll
Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 32 Tsd Euro (Vorjahr 13 Tsd Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1% der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die sonstigen Vermögensgegenständen bestehen im Wesentlichen aus Schadenersatzzahlung aus einer Projektbeendigung in Höhe von 11.564 Tsd Euro. In den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 3.260 Tsd Euro (Vorjahr 4.681 Tsd Euro) sind im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von 2.826 Tsd Euro (Vorjahr 2.155 Tsd Euro) enthalten. Erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstandene Forderungen sind Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 1.279 Tsd Euro (Vorjahr 331 Tsd Euro). 4 Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 23 Tsd Euro resultiert im Wesentlichen aus der Abgrenzung von Nutzungsgebühren. 5 Rückstellungen Im Vorjahr enthielten die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 914 Tsd Euro. Der Eintritt und die Höhe dieser Verpflichtung werden als annähernd sicher angesehen, sodass in diesem Geschäftsjahr eine Umgliederung in die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte. Die bestehenden sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Resturlaub und Gleitzeit in Höhe von 311 Tsd Euro (Vorjahr 297 Tsd Euro), Prämienrückstellungen in Höhe von 179 Tsd Euro (Vorjahr 179 Tsd Euro) sowie Rückstellungen für Tantieme in Höhe von 178 Tsd Euro (Vorjahr 170 Tsd Euro). scroll
6 Verbindlichkeiten scroll
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt: scroll
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 11.540 Tsd Euro (Vorjahr 418 Tsd Euro) sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Schadenersatz von einer Projektbeendigung in Höhe von 11.295 Tsd Euro enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 7.789 Tsd Euro (Vorjahr 7.181 Tsd Euro). Davon entfallen 982 Tsd Euro (Vorjahr 959 Tsd Euro) auf Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Bestellobligo beläuft sich auf 573 Tsd Euro (Vorjahr 436 Tsd Euro). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung7 Umsatzerlöse scroll
Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. 8 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten, der einen Schadenersatz aus einer Projektbeendigung in Höhe von 9.718 Tsd Euro betrifft. 9 Materialaufwand scroll
10 Personalaufwand scroll
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11 Abschreibungen scroll
12 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Betrag von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten, der die anteilige Weitergabe des Schadenersatzes aus der Projektbeendigung in Höhe von 9.492 Tsd Euro betrifft. Daneben sind Aufwendungen aus IT-Dienstleistungen in Höhe von 4.945 Tsd Euro (Vorjahr 10.203 Tsd Euro), aus Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.902 Tsd Euro (Vorjahr 2.118 Tsd Euro) sowie aus Büro- und Rechenzentrumsmieten von verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.436 Tsd Euro (Vorjahr 1.803 Tsd Euro) enthalten. 13 Finanzergebnis scroll
14 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag scroll
Der Steueraufwand in Höhe von 5 Tsd Euro besteht aus Körperschafssteuern für Vorjahre. Sonstige Angaben und AnlagenAngaben § 6b EnWG Folgende Geschäfte größeren Umfangs im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG wurden mit verbundenen Unternehmen getätigt: scroll
Konzernbeziehungen Für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die MVV Energie AG, Mannheim, den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht. Aufsichtsrat Herr Volker Glätzer, Vorsitzender, Geschäftsführer der MVV Netze GmbH Frau Heike Kamradt, Konzernbetriebsratsvorsitzende der MVV Energie AG Herr Dr. Tilman Autenrieth, Geschäftsführer der Energienetze Offenbach GmbH Frau Bettina Buchert, Bereichsleiterin Vertrieb der Energieversorgung Offenbach AG Herr Marco Demuth (bis 14.06.2023), Bereichsleiter Vertrieb der MVV Energie AG Frau Silvia Fischer (ab 15.06.2023), Bereichsleiterin Vertrieb Regional der MVV Energie AG Herr Detlef Falk, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft Frau Cornelia La Loggia, Bereichsleiterin Vertrieb der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft Herr Erik Niedenthal, Betriebsrat der Energieversorgung Offenbach AG Herr Tobias Zuckschwerdt, Geschäftsführer der SWKiel Netz GmbH Geschäftsführung Dietmar Sperfeld (bis 30.09.2023), Projektmanagement, Vertriebsservice Kaufmännische Services und Personalentwicklung Dr. Gunter Eberling (ab 01.10.2023), Projektmanagement, Vertriebsservice Kaufmännische Services und Personalentwicklung, Gerald Hornfeck (bis 30.04.2023), Netzservice, Technischer Messstellenbetrieb und Messdienstleistung sowie das Prozess- und Qualitätsmanagement Julia Schiller (ab 01.06.2023), Netzservice, Technischer Messstellenbetrieb und Messdienstleistung sowie das Prozess- und Qualitätsmanagement Vergütung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung Der Aufsichtsrat erhält für seine Aufsichtsratstätigkeit keine Vergütung. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB bzgl. der Vergütung der Geschäftsführung wurde in diesem Geschäftsjahr Gebrauch gemacht. Honorare des Abschlussprüfers Es erfolgen keine Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers, da diese im Konzernabschluss der MVV Energie AG, Mannheim, dargestellt werden, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 141 Tsd Euro (Vorjahr in Höhe von 356 Tsd Euro) ab.
Offenbach am Main, 30.10.2023 Soluvia Energy Services GmbH Die Geschäftsführung Dr. Gunter Eberling Julia Schiller Anlagenspiegelscroll
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Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 EnWG i.V.m § 3 Abs. 2 und 4 MsbG Bilanz 30.09.2023scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung 01.10.2022 - 30.09.2023scroll
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I. Allgemeine AngabenGem. § 6b Abs. 3 EnWG i.V.m. § 3 Abs. 2 und 4 MsbG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen iSd § 3 Nr. 38 EnWG einschließlich rechtlich selbständiger Unternehmen, die zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- oder Gasunternehmen gehören und mittelbar oder unmittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringen, eine buchhalterische Trennung der Konten vorzunehmen und für ihre Tätigkeitsbereiche Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen (interne Bilanzen und GuV entspr. §§ 264 ff. HGB) aufzustellen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeit von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würde. Die Gesellschaft erbringt gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 EnWG Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors, hierunter fallen mittelbare energiespezifische Dienstleistungen, die von der Gesellschaft erbracht werden (Messstellenbetrieb, Messdienstleistungen, Verbrauchsabrechnung für die Energiewirtschaft). Die Soluvia Energy Services GmbH (nachfolgend SES) ist nach dieser Definition in die folgenden Tätigkeiten zu segmentieren:
Die genannten Tätigkeiten in den Bereichen Elektrizitäts-Verteilung, Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme und Gas-Verteilung werden für die Netzbetreiber in Kiel (Stadtwerke Kiel Netz GmbH), Mannheim (MVV Netze GmbH), Offenbach (Energienetze Offenbach GmbH) und Sonstige (MainNetz GmbH, Stadtwerke dritte) erbracht. Die SES ist die Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Soluvia Metering GmbH, Offenbach. Durch Abspaltung der Soluvia Metering GmbH und der Soluvia Billing GmbH von der Soluvia GmbH und anschließende Verschmelzung auf die neu gegründete SES, ist der Geschäftsbereich Metering auf die Gesellschaft übergegangen. Im Geschäftsjahr 2020/2021 erfolgte zusätzlich eine rückwirkende Verschmelzung der Soluvia GmbH auf die SES. Der Jahresabschluss der SES wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. II. Angaben zur Schlüsselung der Posten der Bilanz undGewinn- und Verlustrechnung1. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Kostenrechnung der Soluvia Energy Services GmbH und die der Verrechnung zugrundeliegenden Daten sind so aufgebaut, dass eine überwiegend direkte Zuordnung der Aufwendungen auf die Tätigkeitsbereiche der Netzbetreiber möglich ist. Dabei werden in den oben genannten Segmenten getrennte Kostenstellen für die unterschiedlichen Aufwandspositionen geführt. Neben den direkt zuordenbaren Einzelkosten werden auch die Aufwendungen für Personal und für Personalgestellung überwiegend direkt auf die Tätigkeiten verteilt. Dabei wird geprüft, welcher Anteil der FTE (Vollzeitäquivalent) nach Einschätzung der Kostenstellenverantwortlichen sich einzelnen Produkten und Projekten der Tätigkeit klar zuordnen lässt. Für Aufwendungen, die nicht direkt zugeordnet werden können, werden Verteilschlüssel bei der Zuordnung in der Gewinn- und Verlustrechnung herangezogen. Abteilungsspezifische Gemeinkosten werden auf die einzelnen Gruppen der Abteilung anhand des Anteils der operativen Kosten je Gruppe an den gesamten operativen Abteilungskosten umgelegt. Die übergeordneten Gemeinkosten des Unternehmens werden nach dem Verhältnis zwischen den operativen Kosten je Tätigkeit zur Summe aller operativen Kosten aller Tätigkeiten umgelegt (Gemeinkostenschlüssel allgemein). Die verrechneten Verwaltungskosten der Mutterhäuser sowie die Betriebskosten der IT werden nach einem Verteilschlüssel umgelegt, der aus dem Verhältnis zwischen direkt zugeordneten FTE zu den gesamten FTE ermittelt wurde. Die Zinsen werden nach dem Umsatzschlüssel verteilt, der sich aus dem Verhältnis des Umsatzanteils je Tätigkeit zum Gesamtumsatz ergibt. Die Steuerposition wird nach dem Verhältnis je Tätigkeit mit einem positiven Ergebnis an der Gesamtsumme aller positiven Ergebnisse verteilt (EBT 2 Schlüssel). 2. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Die Positionen im Anlagevermögen sind überwiegend direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Positionen aus dem Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zum Teil direkt und teilweise nach dem Gemeinkostenschlüssel allgemein verteilt. Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigen die Anlagenspiegel im Anhang. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die auf Lieferungen und Leistungen beruhen, werden direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die aus dem Cashpool stammen, werden nach dem Umsatzschlüssel verteilt, der die Umsatzerlöse pro Tätigkeit ins Verhältnis zu den gesamten Umsatzerlösen setzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Verteilschlüsseln den Tätigkeiten zugeordnet. Die Vorsteuerpositionen werden nach dem Materialaufwand + sbA-Schlüssel verteilt. Personalforderungen werden nach dem Personal-Schlüssel verteilt. Die Schlüssel ermitteln sich jeweils aus dem Verhältnis der Aufwands- und Gewinnpositionen pro Tätigkeit zur Gesamtposition. Die Gewinnsteuern werden den Aktivitäten nach dem EBT 1-Schlüssel zugerechnet. Sämtliche in den Tätigkeitsabschlüssen ausgewiesene Forderungen und Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde nach dem Gemeinkostenschlüssel allgemein verteilt. Das zugeordnete Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital, den Kapitalrücklagen sowie dem jeweiligen Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust und Jahresergebnis des Segmentes. Das Stammkapital wird auf die einzelnen Tätigkeiten gleichmäßig verteilt. Die Kapitalrücklage im Zusammenhang mit dem Ausbau von Smart-Meter-Gateway-Administration wird entsprechend nur dem Bereich mME / iMSys zugewiesen. Die aus der Verschmelzung der Soluvia GmbH resultierende Kapitalrücklage wird allen Sparten außer mME / iMSys gleichmäßig zugerechnet. Die Rückstellungen für die Erstellung des Jahresabschlusses sind mit dem Gemeinkostenschlüssel allgemein den Tätigkeiten zugeordnet. Rückstellungen im Personalbereich werden nach dem Personal-Schlüssel verteilt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind direkt auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt. Die sonstigen Verbindlichkeiten werden entsprechend ihrem Ursprung entweder mit dem Personal-Schlüssel oder bei Umsatzsteuerpositionen mit dem Umsatzschlüssel auf die Positionen verteilt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die nachfolgende Tabelle stellt die Verteilung der einzelnen Bilanzpositionen in der Übersicht dar: scroll
In den Tätigkeitsabschlüssen werden lediglich zum Bilanzausgleich Kapitalausgleichsposten (aktiv/passiv) ausgewiesen. In der Gesamtbetrachtung über alle Tätigkeiten saldieren sich diese Verrechnungsposten auf 0 Euro. Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstandene Forderungen sind Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 385 Tsd Euro. Diese Forderungen verteilen sich auf die Tätigkeiten wie folgt: scroll
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten im laufenden Geschäftsjahr haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Diese Verbindlichkeiten verteilen sich auf die Tätigkeiten nach Fristigkeit in Jahren wie folgt: scroll
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1 RLZ = Restlaufzeit
Offenbach am Main, den 30. Oktober 2023 Soluvia Energy Services GmbH Die Geschäftsführung Julia Schiller Dr. Gunter Eberling Anlagenspiegel 01.10.2022 - 30.09.2023Elektrizitäts-Verteilungscroll
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Elektrizität mME / iMSysscroll
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Gas-Verteilungscroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Soluvia Energy Services GmbH, Offenbach am Main VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Soluvia Energy Services GmbH, Offenbach am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Soluvia Energy Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGENVermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs.3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten „Elektrizitätsverteilung“, „Gasverteilung“ und „moderner und intelligenter Messstellenbetrieb“ nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Kiel, den 1. November 2023 PricewaterhouseCoopers GmbH Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin Martin Zucker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 15.12.2023 festgestellt. |
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