X7L GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Weber seit 4.9.2024 | Prokura |
Jehudi Mostert seit 26.11.2020 | Geschäftsführer |
Frank Dr. Wartenberg seit 2.9.2019 | Geschäftsführer |
Jörg Dautz seit 5.2.2019 | Prokura |
Markus Jung seit 21.11.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
IQVIA RDS GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IQVIA RDS GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Allgemeine Hinweise Die IQVIA RDS GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 113748). Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung, des Ansatzes und des Ausweises die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) und das Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bei der Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Positionen wurden die folgenden Grundsätze angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt in der Regel 60 Monate. Der Geschäfts- oder Firmenwert, welcher im Rahmen der Verschmelzung von in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 erworbenen Tochtergesellschaften aktiviert wurde und bei dem die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 netto werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Nutzungsdauer der Sachanlagen beträgt zwischen 36 und 60 Monate. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Bilanzstichtag angefallene, aber noch nicht weiter berechnete Kosten (durchlaufende Projektkosten) in Höhe der bilanzierten Rückstellung für ausstehende Investigator Payments ausgewiesen. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilung des Versicherers mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Sie erfüllen jedoch nicht die Voraussetzungen von Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB. Daher erfolgt keine Saldierung mit der Pensionsrückstellung sondern ein Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen. Die IQVIA RDS ist ein Mitglied von Quintiles Treasury EEIG, eine Mitgliedschaft, die gegründet wurde zur Förderung der ökonomischen Aktivitäten der IQVIA-Gruppe im Bereich Treasury. Als Teil dieser Aktivitäten werden die Banksalden der Mitgliedsunternehmen regelmäßig in Geldanlagen auf Gruppenebene transferiert, die von Quintiles Treasury EEIG gehalten werden. Die Kontensalden der Mitgliedsunternehmen werden in getrennten Bankkonten für jedes Mitgliedsunternehmen geführt und IQVIA RDS ist weiterhin als wirtschaftlicher Eigentümer anzusehen, während Quintiles Treasury EEIG die Rolle eines Treuhänders einnimmt. Entsprechend werden diese im Falle von positiven Kontensalden als Guthaben gegenüber Kreditinstituten im Jahresabschluss der IQVIA RDS ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Oktober 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Prognose-Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 %. Der Zinssatz für die Bestimmung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrags wurde auf Basis einer siebenjährigen Durchschnittsbildung bestimmt (§ 253 Abs. 6 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 %. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 5. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 bis 8,0 % p.a. unterstellt. Die in der Rückstellungsentwicklung des Berichtsjahres enthaltene Zinskomponente von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 22) wurde unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Rückstellungen beinhalten Steuerrückstellungen für Körperschafts- und Gewerbesteuer. Sie wurden in der Höhe der zu erwartenden Steuerschuld abzüglich geleisteter Steuervorauszahlungen gebildet. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Oktober 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Prognose- Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurde eine Fluktuation in Höhe von 0,0 bis 12,0% p.a. unterstellt. Die in der Rückstellungsentwicklung des Berichtsjahres enthaltene Zinskomponente von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) wurde unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sind kurzfristig und werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens in dem zum 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 24.387 (Vorjahr TEUR 19.964) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie ein Intercompany Darlehen über TEUR 7.000. Die Forderungen aus noch nicht abgerechneten Leistungen mit TEUR 7.466 wurden, wie im Vorjahr, in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten Die IQVIA RDS GmbH ist ein Mitglied von Quintiles Treasury EEIG, eine Mitgliedschaft, die gegründet wurde zur Förderung der ökonomischen Aktivitäten der IQVIA-Gruppe im Bereich Treasury. Als Teil dieser Aktivitäten werden die Banksalden der Mitgliedsunternehmen regelmäßig in Geldanlagen auf Gruppenebene transferiert, die von Quintiles Treasury EEIG gehalten werden. Die Kontensalden der Mitgliedsunternehmen werden in getrennten Bankkonten für jedes Mitgliedsunternehmen geführt und IQVIA RDS ist weiterhin als wirtschaftlicher Eigentümer anzusehen, während Quintiles Treasury EEIG die Rolle eines Treuhänders einnimmt. Entsprechend werden diese Kontensalden als Guthaben bei Kreditinstituten im Jahresabschluss der IQVIA RDS ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 29 (TDM 56). Eine Umstellung auf Euro ist noch nicht erfolgt. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 4.516 und resultiert aus Einlagen der Gesellschafter in Vorjahren. Die Gewinnrücklage resultiert aus der Auflösung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen im Berichtsjahr 2010 aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG und beträgt TEUR 97. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 162 sowie Rückstellungen für Mitarbeiterbonus in Höhe von TEUR 3.519 und sonstige Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.584. Zudem sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 983 und Rückstellungen für ausstehende Investigator Payments in Höhe von TEUR 7.466, bei denen es sich um durchlaufende Posten handelt, enthalten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres betragen TEUR 91.608 und werden mit internationalen klinischen und pharmazeutischen Studien in Deutschland erzielt, die fast ausschließlich für verbundene Unternehmen mit Sitz in den USA und in Großbritannien erbracht werden. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus Wechselkursgewinnen in Höhe von TEUR 1.042 (Vorjahr TEUR 404). Es bestehen keine wesentlichen periodenfremde Erträge für das Geschäftsjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Kfz- Kosten (TEUR 2.374), Freelancer (TEUR 599), Reisekosten (TEUR 380), Mietaufwendungen (TEUR 280), Rekrutierungskosten (TEUR 138), Telefonkosten (TEUR 200) sowie Versicherungsaufwendungen (TEUR 48). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen bestehen nicht. Weiterhin sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 680 (Vorjahr TEUR 429) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen hauptsächlich Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 24). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Aufwendungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 1.203.
Die Mietverträge betreffen das Verwaltungsgebäude in Frankfurt. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. PKW-Leasingverträge werden über eine Schwestergesellschaft abgewickelt; die zu erwartende Kostenbelastung von verbundenen Unternehmen für die IQVIA RDS GmbH beträgt für das Jahr 2024 rd. TEUR 1.542. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 680. Im Vorjahr waren es im Durchschnitt noch 636 Mitarbeiter. Eine Aufteilung nach Gruppen entfällt, da es sich ausschließlich um Angestellte handelt. Geschäfte mit nahestehenden Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB Die Geschäfte erfolgten zum überwiegenden Teil mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in 100%igem-Anteilsbesitz stehenden in den Konzernabschluss der IQVIA Holdings Inc., Danbury, Connecticut, USA einbezogenen Unternehmen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr angefallene Gesamthonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 34 und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung des abgelaufenen Geschäftsjahres und darüber hinaus sind:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.654.560,19 an den Gesellschafter auszuschütten. Mutterunternehmen Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100,00 % von der IQVIA Investment Holdings Limited, Reading, United Kingdom, gehalten. Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der IQVIA Holdings Inc., Danbury / Connecticut, USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig für den größten Konzernkreis ist bei der IQVIA Holdings Inc., 83 Wooster Heights Road, Danbury / Connecticut, USA, erhältlich.
Frankfurt am Main, 12. Juli 2024 gez. Dr. Frank Wartenberg gez. Jehudi Mostert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die IQVIA RDS GmbH, Frankfurt am Main, gehört zum internationalen IQVIA-Konzern. IQVIA ist aus Sicht der Geschäftsführung ein weltweit führender Anbieter fortschrittlicher Datenanalytik, innovativer Technologielösungen und Dienstleistungen in der klinischen Forschung für Gesundheitsunternehmen. Die Muttergesellschaft IQVIA Holdings Inc. ist an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet. Die verschiedenen Teilbereiche des Konzerns werden unter den folgenden Geschäftseinheiten geführt: Commercial Solutions, Research & Development Solutions und Contract Sales and Medical Solutions. Die IQVIA RDS GmbH ist Teil der Research & Development Solutions und realisiert ausgelagerte Projekte im Bereich der klinischen Forschung. Die IQVIA RDS GmbH erbringt dabei im Wesentlichen Dienstleistungen im Rahmen internationaler Projekte an Konzerngesellschaften der IQVIA-Gruppe. Die Abrechnung des Leistungsaustauschs durch Verrechnungspreise erfolgt dabei durch die Transaktionsbezogene Nettomargenmethode (TNMM). Bei dieser Methode werden die zwischen den Gesellschaften für die Leistungen vereinbarten Nettomargen mit den Nettomargen fremder Unternehmen mit gleicher Risiko- und Funktionsstruktur verglichen. Die wesentliche Finanzkennziffer zur Messung des Geschäftserfolgs der Gesellschaft stellen die Umsatzerlöse dar. Der Gewinn aus der Erbringung von Dienstleistungen kann aufgrund der oben genannten Verrechnungsmethodik nur in eingeschränktem Maße zur Geschäftssteuerung der IQVIA RDS GmbH herangezogen werden. B. WIRTSCHAFTSBERICHT I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland (1) Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben 2023 in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. (2) Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. ZIFFERN 101 FF. (3) Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert. Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische Arbeitsvolumen zurückgeht. ZIFFERN 106 FF. UND 360 FF. Zweitens sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. ZIFFERN 99 UND 119 FF. Dies spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider. ZIFFERN 222 FF. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. (4) Um das Wachstumspotenzial zu stärken, sollte beiden Entwicklungen entgegengewirkt werden. ABBILDUNG K1 So sollte durch verbesserte Erwerbsanreize und Reformen der Zuwanderungspolitik ZIFFERN 163 FF. UND 319 FF. das Sinken des Arbeitsvolumens gedämpft werden. Gleichzeitig sollten die Innovations- ZIFFERN 158 FF. und Investitionstätigkeit ZIFFERN 167 FF. gesteigert werden, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Zur Modernisierung der Wirtschaft können der Einsatz neuer Querschnittstechnologien wie beispielsweise Künstlicher Intelligenz (KI), ein dynamisches Gründungsgeschehen und insbesondere junge Wachstumsunternehmen entscheidend beitragen. ZIFFERN 222 FF. Die Wirtschaftspolitik sollte den damit verbundenen Strukturwandel unterstützen. Ein zu enger Fokus auf Wirtschaftsbereiche, die im Strukturwandel gefährdet sind, würde die notwendige Reallokation von knappen Ressourcen hin zu neuen Geschäftsfeldern bremsen. (5) Problematisch ist vor diesem Hintergrund, dass das Angebot an kapitalmarktbasierter Finanzierung für Unternehmen in Europa eingeschränkt ist und dass die europäischen Kapitalmärkte weiterhin stark fragmentiert sind. ZIFFERN 189 FF. Dies behindert Investitionen in unsichere und risikobehaftete Projekte und bremst die grüne Transformation sowie mögliche disruptive Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung. Auf deutscher und europäischer Ebene sollten Reformen des Kapitalmarkts realisiert werden, die zu einem tieferen und besser integrierten Kapitalmarkt führen und die grüne sowie die digitale Transformation maßgeblich unterstützen können. Erhebliche Fortschritte sind erforderlich bei der Wachstumsfinanzierung junger Unternehmen durch Wagniskapital. ZIFFERN 223 FF. (6) Bei der diesjährigen Analyse der Einkommensverteilung zeigt sich, dass in den vergangenen 20 Jahren die Armutsgefährdung in Deutschland zugenommen hat. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Realeinkommen im unteren Einkommensbereich unterdurchschnittlich entwickelten. ZIFFERN 285 FF. Im Gutachten werden verschiedene Reformoptionen für das Steuer-Transfer-System diskutiert, die die Armutsgefährdung reduzieren und Erwerbsanreize stärken können, ohne die öffentlichen Haushalte zusätzlich zu belasten. ZIFFERN 319 FF. (7) Die demografische Alterung wirkt nicht nur dämpfend auf das Potenzialwachstum, sie erhöht auch den Finanzierungsbedarf der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). ZIF- FERN 359 FF. Durch die sinkende Anzahl an Beitragszahlerinnen und -zahlern steigen nach geltendem Recht auf mittlere und lange Sicht die Beitragssätze zur GRV wie auch der Bundeszuschuss. Dies erhöht die Arbeitskosten und reduziert die verfügbaren Einkommen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. Im aktuellen Jahresgutachten werden Reformoptionen für die GRV vorgestellt, die den Finanzierungsbedarf der GRV reduzieren und ihre Finanzierung langfristig sicherstellen, jedoch gleichzeitig die Armutsgefährdung im Alter reduzieren können. ZIFFERN 387 FF. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, eine neue Form der ergänzenden, kapitalgedeckten Altersvorsorge zu etablieren. ZIF- FERN 454 FF. (8) Evidenzbasierte empirische Forschung und Politikberatung, die eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Politik und öffentliche Verwaltung bieten, sind auf eine zuverlässige und umfangreiche Datengrundlage angewiesen. ZIFFER 530 Die deutsche Forschungsdateninfrastruktur hat sich in einigen Bereichen deutlich verbessert, ist aber im internationalen Vergleich immer noch rückständig. Um sie zu verbessern, sind eine Anpassung der Statistikgesetzgebung, ZIFFERN 553 FF. ein Forschungsdatengesetz ZIFFERN 569 FF. und eine Verbesserung der Ressourcen der amtlichen Statistik notwendig. 1
1
https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2023.html
II. Branchenentwicklung Der globale CRO-Markt hatte 2023 ein Volumen von 82,6 Mrd. USD und wird voraussichtlich bis auf 188,55 Mrd. USD in 2030 wachsen. 2 Die Zahl der Genehmigungsanträge für klinische Prüfungen beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sind im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 mit 717 stark gestiegen. 3 Für 2023 wird mit einem weiteren Anstieg bei den Genehmigungsanträgen gerechnet. Beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) wurden 2022 416 Anträge auf Zulassung einer klinischen Prüfung eingereicht, was einer kontinuierlichen Steigerung seit 2019 (317 Einreichungen) entspricht. 4 Die Notwendigkeit, Prüfpläne auch dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vorlegen zu müssen, falls entsprechende Strahlendiagnostik gefordert ist (vor allem in onkologischen Studien), wurde früher von vielen Sponsoren als Standortnachteil gesehen, weil die Genehmigungszeiten dadurch oft stark und wenig vorhersehbar verlängert wurden. Die Neuregelung der Abläufe beim BfS bringt nun eine bessere Berechenbarkeit der Genehmigungsfristen. Seit 2019 konnte innerhalb des Bundesamtes auch 2023 für eine spürbare Verbesserung in den zeitlichen Abläufen bei Studiengenehmigungen gesorgt werden. III. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung verlief auch im Jahr 2023 weltweit trotz des Ukrainekrieges und der auslaufenden COVID-19-Pandemie erfolgreich für die Research & Development Solutions innerhalb von IQVIA. Deutschland ist nach wie vor an den wesentlichen multinationalen Studien beteiligt. Hinzu kommen weiterhin vermehrt kleine Studien mit sehr speziellen, anspruchsvollen Protokollen, die auf großes Interesse bei den hoch spezialisierten Prüfzentren stoßen. So ist der Anteil an den oft sehr komplexen Projekten im Bereich Onkologie (Immunonkologie, Onko-Vaccine) sehr hoch, was auch dem Trend in der deutschen Pharmaindustrie entspricht. Teilweise Verzögerungen im Studienablauf bedingt durch die COVID-19-Pandemie waren im Jahr 2023 nicht mehr spürbar. Die Umsatzerlöse der IQVIA RDS GmbH betragen im Geschäftsjahr 2023 rund 91,6 Mio. EUR. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von etwa 10,9 Mio. EUR gegen- über dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Dadurch konnte ein Jahresüberschuss von 4.655 TEUR im Geschäftsjahr erzielt werden. Personalentwicklung Die IQVIA RDS GmbH beschäftigte im Durchschnitt 680 Mitarbeiter, was eine Steigerung um rund 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Personalentwicklung der im Vorjahr prognostizierten Erwartung (Prognose Vorjahr: leichter Anstieg) konnte somit bestätigt werden.
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https://www.fortunebusinessinsights.com/industry-reports/contract-research-organization-cro-services-market-100864
Zielgröße für den Frauenanteil gem. 289f HGB Die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung ist aufgrund von nur zwei Geschäftsführern bei 0 % und entspricht dem aktuellen Stand. Auf Führungsebene 1 liegt der Anteil bei 54 % und auf Führungsebene 2 bei 48 %. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr 2023 Aus dem im Jahr 2016 erfolgten globalen Zusammenschluss von Quintiles mit IMS Health zu IQVIA, der "Human Data Science Company", sind auch im Geschäftsjahr 2023 globale und lokale Initiativen mit dem Ziel weitergeführt und umgesetzt worden, das volle Potential des fusionierten Unternehmens für das Gesundheitswesen zu realisieren. Ein wesentlicher Bestandteil liegt in einer Optimierung klinischer Studien durch die Kombination der reichhaltigen globalen und lokalen Informationssysteme und Analytikkompetenzen mit unseren Produktentwicklungsfähigkeiten. Innovative Ansätze wurden entwickelt, die die Selektion von Studienzentren und die Rekrutierung von Patienten für unsere Studien nachhaltig unterstützen. Die Digitalisierung der Durchführung von klinischen Studien wurde mit der Entwicklung von Prozessen für dezentrale klinische Studien (DCT, Decentralized clinical trials) vorangetrieben. Diese Aktivitäten erhöhen die Attraktivität einer Zusammenarbeit mit IQVIA für unsere Auftraggeber. IV. Ertrags- Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr schloss die IQVIA RDS GmbH mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 4.732 (Vorjahr TEUR 2.979) ab. Dieses Ergebnis entspricht rund 5,2 % (Vorjahr 3,7 %) der Umsatzerlöse, die auf TEUR 91.608 (um 13,5 % gegenüber dem Vorjahr) bedingt durch positive Entwicklungen in der Auftragslage, stiegen. Die Aufwendungen, für bezogene Leistungen sind von TEUR 15.250 um TEUR 2.760 auf TEUR 18.010 gestiegen und beinhalten im Wesentlichen Zahlungen an Prüfärzte. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 582 resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen durch Währungsumrechnungen (TEUR 680), sonstigen Kosten (TEUR 184) und gestiegenen Kosten für Reisen (TEUR 101). Die Rohertragsmarge, das Verhältnis zwischen Umsatzerlösen und Aufwendungen für bezogene Leistungen, beträgt 80,3 % (Vorjahr 81,1 %). Somit konnten die Prognosen aus dem Vorjahr zur Rohertragsmarge (Prognose Vorjahr: leichter Anstieg) nicht erreicht werden, da die Anpassung der Abrechnung des Leistungsaustauschs innerhalb der IQVIA Gruppe trotz des positiven Geschäftsverlaufs für die Gesellschaft aufgrund der Anwendung der Transaktionsbezogene Nettomargenmethode (TNMM) bei den Verrechnungspreisen nachteilig ausfiel. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 10,9 % auf TEUR 61.064. Dadurch konnten die Erwartungen für 2023 (Prognose Vorjahr: leichter Anstieg) nicht erreicht werden. Hintergrund ist, dass der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung stärker erhöht wurde als geplant, sodass insb. mehr Personalaufwendungen für neue operative Mitarbeiter anfielen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 22,6 % auf TEUR 42.836 gestiegen. Aufgrund des Erwerbs mit anschließender Verschmelzung der GCE Solutions GmbH in 2020 und des Erwerbs mit anschließender Verschmelzung der genea Germany GmbH in 2021 wird ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.221 ausgewiesen. Durch gestiegene Intercompany Forderungen aus abgerechneten Leistungen erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 19.964 um TEUR 4.423 auf TEUR 24.387. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 2.249 von TEUR 6.756 im Vorjahr auf TEUR 9.006 was auf eine Erhöhung der nicht abgerechneten Leistungen zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) stieg von 54,7 % auf 55,5 % was sich primär durch den höheren Gewinnvortrag (Anstieg: TEUR 2.910) erklären lässt. Auf der Passivseite werden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.162 ausgewiesen, was auf den positiven Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.655 zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 2.907 aufgrund der Erhöhung von Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen aus Investigator Payments. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen marginal um TEUR 56 von TEUR 448 im Vorjahr auf TEUR 504. Finanzlage Im Berichtsjahr sind Investitionen in Höhe von TEUR 719 (negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit) überwiegend durch den Austausch des genutzten IT-Equipments und Neuanschaffungen in diesem Bereich, getätigt worden. Die Anschaffungskosten der Zugänge liegen insgesamt über den laufenden Abschreibungen des Jahres von TEUR 505. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling des Konzerns eingebunden. Der Cash-Pool Bestand beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 7.436 (Vorjahr TEUR 6.004). Die Gesellschaft ist primär durch Eigenkapital sowie das Cash-Pool finanziert. Dementsprechend kann die Finanzlage als positiv angesehen werden. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr fähig, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Gesamtaussage Insgesamt ist die Situation des Unternehmens in Bezug auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut zu bezeichnen. Das Geschäftsjahr 2023 fiel im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 besser aus, was das Jahresergebnis betrifft. Da die Abrechnung des Leistungsaustauschs durch Verrechnungspreise erfolgt, ist die Ertragslage nur eingeschränkt zu beurteilen. Kostenoptimierung und Projektrealisierung sind stehts im Fokus der Geschäftsleitung. V. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren In die Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens wurden die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren unter Bezugnahme auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge und Angaben einbezogen. Die für die Steuerung relevanten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Personalaufwendungen sowie, aufgrund der vorliegenden Verrechnungspreisvereinbarung, die Rohertragsmarge der Gesellschaft. Darüber hinaus bilden auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wichtige Schwerpunkte in der Unternehmenssteuerung. Insbesondere gilt dies für das Thema, das den Personalbestand betrifft. Die Gesellschaft führt in regelmäßigen Abständen anonyme Mitarbeiterbefragungen, sogenannte "Employee Pulse Survey", an allen Standorten durch. Sowohl die Teilnehmeranzahl als auch die Zufriedenheitsquote der Befragten zeichnen ein positives Bild der Mitarbeiterzufriedenheit. Im Rahmen der Umfrage haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, die dann nach Prüfung durch die Geschäftsführung umgesetzt werden. Der Geschäftsführung sind keine Anzeichen bekannt, die für eine wesentliche Veränderung der Mitarbeiterzufriedenheit sprechen und rechnet daher mit einem im Wesentlichen unveränderten Bild der Mitarbeiterzufriedenheit. Des weiteren setzt sich die Gesellschaft dafür ein, das Gesundheitswesen voranzubringen um dadurch bessere Ergebnisse für die Patienten durch ein moderneres, effektiveres und effizienteres Gesundheitssystem zu erzielen. IQVIA arbeiten mit der globalen Gesundheitsgemeinschaft zusammen, um Wege zur Behandlung, zum Schutz und zur Unterstützung der von COVID-19 Betroffenen zu finden. C. RISIKO-, CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT Da die IQVIA RDS GmbH nur die angefallenen Aufwendungen gegenüber anderen Konzernunternehmen abrechnet und nicht selbst Vertragspartner der Pharmaunternehmen ist, ist das unternehmerische Risiko begrenzt. Die nachfolgend aufgeführten Risiken und Chancen stellen wir in der Reihenfolge absteigender Bedeutung für unser Unternehmen dar. I. Risikobericht Marktrisiken Für die Pharmaindustrie stellen zweifellos die stets wachsenden Entwicklungskosten für neue Medikamente ein Risiko dar. Sie liegen dem VfA (Verband forschende Pharma-Unternehmen) zufolge bei ca. 2,3 Mrd. USD 5 im Durchschnitt und man erwartet ein weiteres Ansteigen. Um diese enormen Kosten zu stemmen, benötigen Pharmafirmen traditionell sogenannte Blockbuster, d.h. Präparate, die möglichst hochpreisig, breit in der Anwendung und lange patentgeschützt sind, bzw. hochpreisige Innovationen in Bereichen wie z.B. Biosimilars, personalisierte Medizin oder auch seltene Erkrankungen. Regulatorische Risiken Die neue EU-Verordnung 536/2014 zur Durchführung klinischer Prüfungen hat den Genehmigungsprozess für Klinische Prüfungen in der EU grundlegend verändert. Dadurch werden die Fristen für Rückfragen der Behörden an die einreichenden Pharmafirmen drastisch kürzer. Die vollständige Implementierung durch die Einführung der EU-weiten Datenplattform (CTIS) wurde am 31. Januar 2023 erreicht 6. Die zunehmende Zahl der Vertragsparteien bei klinischen Prüfungen an Kliniken droht die Start-Up-Phase durch zunehmende Komplexität zu verlängern. Neben dem Prüfarzt und der Institution müssen oft zusätzliche separate Verträge mit der Krankenhausapotheke, dem Radiologen und ggf. weiteren Parteien verhandelt und abgeschlossen werden. Vertragsverhandlungen mit Universitätskliniken werden oftmals durch die limitierte Personalsituation der Rechtsabteilungen einiger Klinikverwaltungen erschwert. Ein wesentliches finanzielles Risiko für die IQVIA RDS GmbH wird hierbei jedoch aufgrund der bestehenden Transferpreisvereinbarungen nicht gesehen. Brexit Die weiteren Auswirkungen des Brexit können nicht präzise vorhergesagt werden. Der Umzug der EMA in die Niederlande wurde vollzogen. Der administrative Mehraufwand bei Warentransporten von und nach UK ist jedoch messbar und betrifft vor allem Labormaterial und den Laborprobenversand. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Warensendungen aus dem Zentrallabor des IQVIA Konzerns in Schottland, Edinburgh. Durch das Abkommen mit Großbritannien zum endgültigen EU-Austritt (Januar 2021) ist mit weiteren Auswirkungen in Form von Mehraufwand und Mehrkosten für die Gesellschaft zu rechnen, z.B. beim Import/Export von Studienmedikation, Laborproben und Materialien. Wettbewerbsrisiken Mögliche Risiken könnten sich für die Gesellschaft aus Gesundheitsschäden bei der Durchführung von Studien ergeben. Solche Risiken sind vor allem durch Probandenversicherungen nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) abgedeckt. Den auch für den deutschen Markt entstandenen Wettbewerbsdruck aufgrund des Trends der Platzierung von Studien innerhalb Europas in kostengünstigere Osteuropäische Regionen oder in den asiatischen Raum sehen wir vor dem Hintergrund der flexiblen Einsatzmöglichkeiten unserer Mitarbeiter in multinationalen Studien ebenfalls nicht als Risiko für unsere Gesellschaft. Währungsrisiken Die aktuellen Projekte werden vornehmlich in USD und GBP abgerechnet, so dass gewisse Währungsrisiken aus Wechselkursveränderungen bestehen, die das Geschäft positiv wie negativ beeinflussen können. Ein wesentliches Risiko für die IQVIA RDS GmbH wird hierbei jedoch aufgrund der bestehenden Transferpreisvereinbarungen nicht gesehen. II. Chancenbericht Integriertes Serviceangebot Die größten Chancen bietet weiterhin der globale Zusammenschluss von ehemals Quintiles mit ehemals IMS-Health zu IQVIA, der "Human Data Science Company". Wie bereits in Abschnitt B erläutert, führt die Kombination der breiten Datenbasis, der fortschrittlichen Daten-Analytics-Kompetenzen und der innovativen Technologielösungen von ehemals IMS-Health mit den Produktentwicklungsfähigkeiten von ehemals Quintiles zu vielversprechenden Resultaten. Gerade im Kontext der bereits geschilderten Herausforderungen, denen die pharmazeutische Industrie gegenübersteht, bieten die innovativen Services von IQVIA ein hohes Wachstumspotential und eine Chance für unser Unternehmen, signifikant zur Weiterentwicklung im Gesundheitswesen beizutragen. Die verstärkte Fokussierung auf Prime- und Partner-Sites, (= große Zentren, die viele Indikationen abdecken, und deren Arbeit auf IQVIA-Projekten von speziellen IQVIA-Mitarbeitern vor Ort koordiniert wird), gepaart mit den neuen Analysemöglichkeiten seit unserem Merger zu IQVIA, ermöglicht eine verbesserte Planung und Berechenbarkeit von entsprechenden Kennzahlen wie die Patientenrekrutierung. Diese werden mit den Zentren diskutiert, was einen enormen Motivationsfaktor darstellt. Mit den Prime Sites werden Standardverträge vereinbart, was einen schnelleren Studienstart ermöglicht. Zusätzlich liefern diese Zentren sehr schnelle und zuverlässige Angaben zur Machbarkeit eines Projektes. Im Gegenzug bieten wir diesen Zentren die Mitarbeit an sehr vielen Studien an, was einen kontinuierlichen Strom an Drittmitteln für die Zentren zur Folge hat. IQVIA profitiert von schneller und zuverlässiger Rekrutierung der Studienpatienten. Aufgrund des Geschäftsmodells bestehen für die Gesellschaft nur im Rahmen der bestehenden Transferpreisvereinbarungen indirekt Chancen einer positiven Entwicklung, sofern sich die Auftragslage weiter positiv entwickelt. Marktchancen Deutschland ist nach wie vor an wesentlichen multinationalen Studien beteiligt. Hinzu kommen weiterhin vermehrt kleine Studien. So ist der Anteil an den Projekten im Bereich Onkologie (Immunonkologie, Onko-Vaccine) sehr hoch, was auch dem Trend in der deutschen Pharmaindustrie entspricht. Dadurch ergibt sich die Chance für die Gesellschaft, einen erhöhten Auftragsbestand im kommenden Geschäftsjahr zu erhalten. Preis- und Liquiditätschancen Da die Forderungen der Gesellschaft fast ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, sehen wir die Chancen, keinen besonderen Preisänderungen und Forderungsausfällen ausgesetzt zu sein. Durch den Einbezug in die konzerninternen Finanzierungsstrukturen sehen wir uns darüber hinaus für die Zukunft liquide aufgestellt zu sein. Gesamteinschätzung der Geschäftsführung Die aktuelle Überprüfung der Risiko- und Chancensituation ergab, dass die Zukunftsfähigkeit gesichert ist und aufgrund der aktuell laufenden Maßnahmen und einer vorsichtigen Liquiditätsplanung keine Risikokonzentrationen bestehen, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden würden. Im Falle des Eintretens einzelner oder mehrerer der vorgenannten Risiken sowie einer nachhaltig negativen Ertragslage sind nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft möglich. Risiken ergeben sich auch aus Faktoren, die wir nicht direkt beeinflussen können. Hierzu gehört etwa die allgemeine Konjunkturentwicklung, die wir jedoch laufend beobachten. Unter Berücksichtigung der dargestellten Risiken und Chancen sowie der gegenwärtigen Geschäftsaussichten rechnet die Geschäftsführung aus heutiger Sicht für die Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 und im Folgejahr nicht mit einer dauerhaften und wesentlichen negativen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. III. Prognosebericht Es ist weiterhin davon auszugehen, dass der Trend zum Outsourcing von klinischen Studien weiter fortbestehen wird und der Markt der pharmazeutischen Auftragsforschung weiter wachsen wird. Von diesem Wachstum werden die großen Auftragsforschungsinstitute profitieren, was in besonderem Maße für IQVIA als einem der markführenden Unternehmen gilt. Da sich Geschäftsausweitungen vor dem Hintergrund des bestehenden Abrechnungsmodells mit Konzerngesellschaften für die IQVIA RDS GmbH nur begrenzt umsatzsteigernd auswirken können, gehen wir auch aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung des laufenden Jahres für 2024 von einem im Vergleich zum Jahr 2023 zumindest konstanten Umsatz und Gewinn aus der Erbringung von Dienstleistungen aus. Unsere Auftragsbücher zeigen bereits jetzt Projekte, die weit über das Jahr 2024 hinausgehen. Wir gehen deshalb für 2024 von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Für 2023 wurde eine Rohertragsmarge von rund 80 % erreicht. Für 2024 rechnen wir mit einer leicht steigenden Rohertragsmarge. Im Jahr 2023 stieg der Personalaufwand um rund 10,9 %. Für 2024 rechnen wir mit einem leicht steigenden Personalaufwand aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung. Zudem wird aufgrund des erhöhten Auftragsbestands mit einem moderat steigenden Personalbestand gerechnet.
Frankfurt am Main, 12. Juli 2024 gez. Dr. Frank Wartenberg gez. Jehudi Mostert Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IQVIA RDS GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IQVIA RDS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, 12. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Marco Bergmann, Wirtschaftsprüfer gez. Philip Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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