Forterro Deutschland Abas GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Muhamad Said Chahrour seit 5.1.2026 | Geschäftsführer |
Franziska Anna-Maria Heinze seit 14.1.2025 | Prokura |
| Geschäftsführer | |
Lennart Lothar Libercka seit 30.4.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PROJECT FODELITAS HOLDCO LIMITED | 92.59% |
| 2.12% | |
| 2.12% | |
| 0.73% | |
| 0.67% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
finanzen.net GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023- Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 - Anhang 2023 - Lagebericht 2023 Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang 2023Allgemeine Angaben Die finanzen.net GmbH ("Gesellschaft") hat ihren Sitz in Karlsruhe. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister B des Amtsgerichts Mannheim unter der Handelsregisternummer HRB 710118 geführt. Der Jahresabschluss der finanzen.net GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften des HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Abnutzbare Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Finanzmittel werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben zum Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt mit dem Nennbetrag. Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet; erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden hierbei berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsbewertung von Forderungen, Finanzmitteln, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen zum Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthielten im Wesentlichen Forderungen gegen die Axel Springer SE, Berlin, aus dem Cashmanagement Vertrag in Höhe von TEUR 4.918 (Vj. TEUR 6.529). Die sonstigen Rückstellungen enthielten im Wesentlichen Beträge für LTIP (TEUR 1.366) ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 485), Tantiemen (TEUR 205), Urlaub (TEUR 76), sowie Re- & Demontage (TEUR 33). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.500 über einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten hatten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Angaben Mindeststeuergesetz Zum 1. Januar 2024 trat das Mindeststeuergesetz in Deutschland in Kraft. Die Gesellschaft fällt grundsätzlich in den Geltungsbereich dieser Rechtsvorschrift. Die potentiellen Auswirkungen werden derzeit analysiert. Das Ergebnis der Analyse liegt aktuell noch nicht vor. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.052. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus bestehenden Mietverträgen für Büro- und Geschäftsräume und längerfristigen Datenzulieferungsverträgen. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 76. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Lennart Lothar Libercka, Kaufmann Herr Maximilian von Richthofen, Kaufmann Die Schutzvorschrift aus § 286 Abs 4 HGB wird in Anspruch genommen. Angaben zu den Honoraren der Wirtschaftsprüfer sind unterblieben, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Axel Springer SE, Berlin, einbezogen ist, die diese Angaben in ihrem Anhang veröffentlicht. Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Mai 2023 wurde aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 14.909 ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 7.000 im Mai 2023 und der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 7.909 zu jeweils 50% im November 2023 und im März 2024 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem verbleibenden Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 12.551 einen Teilbetrag in Höhe von TEUR 8.000 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von TEUR 4.551 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft nimmt für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 291 HGB in Anspruch. Sie wird in den Konzernabschluss der Axel Springer SE, Berlin, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Karlsruhe, 30. März 2024 finanzen.net GmbH Lennart Lothar Libercka Maximilian von Richthofen Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
Lagebericht für 2023Geschäft und Rahmenbedingungen Die finanzen.net GmbH betreibt als Kerngeschäft Online Portale und mobile Angebote von Finanz- und Börseninformationsdiensten, die Vermittlung von Internetinformationsquellen im Bereich Finanzen auf Provisionsbasis, den Verkauf von Werbeflächen und die Vermittlung von Onlinekonten auf Provisionsbasis. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie ist finanzen.net mit länderspezifischen Angeboten des Weiteren auch in der Schweiz (www.finanzen.ch), in Österreich (www.finanzen.at) und in den USA (www.marketsinsider.com) vertreten. Das abgelaufene Geschäftsjahr war erfolgreich und wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Im Fokus standen bei finanzen.net der weitere Ausbau der Kundenbeziehungen, die inhaltliche Weiterentwicklung des Produkt-Portfolios sowie die Konzentrierung der Auslandstätigkeit auf die Hauptmärkte Schweiz und USA. Darüber hinaus wurde die Leistungsfähigkeit durch interne Prozessoptimierung gesteigert (u.a. Optimierung im Vertriebsbereich durch die Einführung eines neuen CRM-Systems). Die in 2021 als Gratisbroker GmbH erworbene Finanzen.net ZERO GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in den weiteren Aufbau von Nutzern und die Steigerung der Handelsaktivitäten ("Trades") investiert. Im krisengeprägten Umfeld geriet die Gesamtwirtschaft in Deutschland unter Druck, das Bruttoinlandsprodukt ging 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Die hohe Inflation dämpfte die Konjunktur, hinzu kamen hohe Zinsen und eine geringere Nachfrage. Die Netto-Werbeeinnahmen der deutschen Medien verzeichneten 2023 insgesamt dennoch ein leichtes Plus von 1,4 % (ZAW-Prognose, Dezember 2023). Ausschlaggebend für die positive Entwicklung war das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung, die ihren Anteil auf 48 % steigerte (Vorjahr: 46 %). finanzen.net ist in Bezug auf die Reichweite Marktführer bei Finanzportalen in Deutschland. So erzielte finanzen.net nach den offiziellen Zahlen der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) im Dezember 2023 33,2 Mio. Visits gesamt (Summe aus online und mobile Visits). finanzen.net betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Sinne eines Industrieunternehmens. Alle Bereiche des Unternehmens optimieren die bestehenden Angebote und etablieren innovative Produkte im Markt. Vor allem bedeutet dies, dass finanzen.net das Angebotsspektrum kontinuierlich durch Innovationen im digitalen Geschäft erweitert. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse gesunken aufgrund eines veränderten Ausweises mit einer Verschiebung aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen aufgrund der Einstellung von weiteren Mitarbeitenden in den Bereichen Administration, Business Development und Sales; darüber hinaus gab es Aufwände für ein Restrukturierungsprogramm für die Trennung von Mitarbeitenden vor allem im Bereich IT. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken aufgrund eines veränderten Ausweises mit einer Verschiebung in den Materialaufwand sowie aufgrund geringerer Provisionen. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 76 Mitarbeiter (Vj. 72 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Steuerung erfolgt nach den Umsatzerlösen und dem IFRS-EBITDA Das IFRS- EBITDA berechnet sich dabei aus dem Ergebnis vor Steuern sowie Abschreibungen und bereinigt um das Finanz- und Beteiligungsergebnis. 2. Finanzlage
Die Finanzlage ist durch die enge finanzielle Verbindung zur Axel Springer SE, Berlin, gekennzeichnet. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr durch eigene Mittel jederzeit sichergestellt. Der Finanzmittelbestand hat sich um TEUR 1.612 auf TEUR 4.918 verringert. Darin enthalten sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cashpooling in Höhe von TEUR 4.918 (Vorjahr: TEUR 6.529). Darüber hinaus hat die Gesellschaft mit Vertrag vom 8. August 2023 eine Darlehnszusage über EUR 2,0 Mio. an die Tochtergesellschaft finanzen.net zero GmbH gegeben mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026, um einen möglichen Liquiditätsbedarf abdecken zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 24.090 und ist damit um TEUR 1.838 höher als im Vorjahr. Die Steigerung der Aktiva resultiert zum einen aus der Erhöhung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie aus der Erhöhung von Forderungen aus Leistungen und Lieferungen. Die Erhöhung der Bilanzsumme spiegelt sich bei den Passiva in der Steigerung der Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wider. 4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023 durch das anhaltend positive Ergebnis der Geschäftstätigkeit geprägt. Der Gesamtaufwand vor Steuern verringerte sich im Wesentlichen aufgrund des höheren Personalaufwands. Risiko- und Chancenbericht Die finanzen.net GmbH ist zwar in das Risikomanagementsystem der Axel Springer SE, Berlin, eingebunden, das Management der Risiken, also die Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Dokumentation der Risiken, sowie die Festlegung und Durchführung geeigneter Gegenmaßnahmen und die diesbezügliche Kommunikation liegen jedoch im Verantwortungsbereich der Gesellschaft. finanzen.net ist neben der jährlichen Risikoaufnahme dazu verpflichtet, den eigenen Bereich ständig nach einer sich ändernden Risikosituation hin zu überwachen und wesentliche Änderungen der bereichsspezifischen Risikosituation umgehend an die Axel Springer SE, Berlin, zu melden. Der Risikomanagementprozess ist darauf ausgerichtet, alle wesentlichen und potenziell bestandsgefährdenden Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten, um entsprechend gegensteuern zu können. Die grundsätzliche Ausgestaltung der Strukturen und Prozesse des Risikomanagementsystems bei Axel Springer orientiert sich an dem international anerkannten "Enterprise Risk Management Framework", dem vom Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO) entwickelten Rahmenwerk. Im Rahmen der jährlichen Risikoerhebung identifizierte finanzen.net folgende wesentliche Markt- und Wettbewerbsrisiken für das Geschäftsjahr 2024; sortiert nach der Höhe der Nettoschäden, das heißt der Schadenshöhe nach Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen.
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die wesentlichen identifizierten Risiken nicht verändert, ein neues Risiko im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist ergänzt worden. Hier steigt die technologische Abhängigkeit von den großen internationalen Technologieanbietern, was u.a. zu weiteren Marktkonzentrationen und Wettbewerbsverzerrungen führen könnte. Die EU-Regulierung des sogenannten payment for order flow (PFOF) ist in Kraft getreten. Finanzen.net ZERO hat verschiedene Ansätze entwickelt, um im Rahmen der ab 2026 geltenden Regulierung das Geschäft weiter zu betreiben. Die Unsicherheiten aufgrund der geopolitischen Lage und bezüglich der Inflationsentwicklung bestehen weiterhin und voraussichtlich wird die Dynamik eines möglichen Aufschwungs im Jahr 2024 deutlich zwischen den Ländern und einzelnen Wirtschaftssektoren variieren. Sollte sich die globale Konjunktur schneller und besser als prognostiziert erholen, könnte dies positive Auswirkungen auf unsere wirtschaftliche Entwicklung haben. Für den Prognosezeitraum sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der finanzen.net GmbH in 2024 gefährden oder die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage maßgeblich beeinflussen könnten. Das dargestellte Risikomanagementsystem konzentriert sich auf Risiken und nicht gleichzeitig auf Chancen. Im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses werden alle Geschäftstätigkeiten hinsichtlich potenzieller Marktchancen analysiert und bewertet. Identifizierte Chancen mit ausreichend hoher Eintrittswahrscheinlichkeit werden in die kurz- und mittelfristige Planung aufgenommen. Zusätzliche Chancen, die zu einem Übertreffen der Planzahlen führen können, sind:
Prognosebericht Trotz leicht gestiegener Arbeitslosenquoten in den fortgeschrittenen Wirtschaften im Jahr 2023 aufgrund der schwächeren Konjunktur wird die Arbeitslosenquote den Erwartungen zufolge weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben. Durch den Mangel an Arbeitskräften sind Unternehmen zu höheren Ausgaben für Neueinstellungen bereit. Der Arbeitskräftemangel in Verbindung mit dem erhöhten Bedarf an Personal sowie der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung dürfte die unternehmerische Bereitschaft fördern, höhere Gehälter aber auch Rekrutierungskosten zu zahlen. In der Prognose vom Januar 2024 geht der IWF für die Gesamtwirtschaft in Deutschland nach der Rezession im Vorjahr von einem leichten Plus in Höhe von 0,5 % für das Jahr 2024 aus. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. schätzt die wirtschaftliche Gesamtlage als weiterhin angespannt an. Zwar eröffneten positive Konjunkturprognosen und Verbesserungen beim Verbrauchervertrauen aufgrund merklicher Lohnsteigerungen Potenziale für den Werbemarkt, Belastungen durch drastische Werbeverbote und Behinderungen des Wettbewerbs im Digitalbereich könnten Chancen aber zunichtemachen und ganze Sektoren hart treffen. Positiv auf die Werbeerlöse könnte eine längerfristige Aufrechterhaltung des aktuell hohen Zinsniveaus in 2024 oder die Präsidentschaftswahlen in den USA sowie eine steigende Konsumnachfrage infolge der zuletzt gesunkenen Inflationsrate wirken. In den USA wird für das Jahr 2024 mit einem Anstieg der Werbeausgaben um 6,4 % gerechnet (Statista Market Insights, November 2023). In 2023 ist die Geschäftsentwicklung günstig verlaufen, denn obwohl Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich unterhalb der Vorjahresprognose im Wesentlichen aufgrund geringerer Umsatzerlöse im Bereich Key Account Deutschland erwirtschaftet wurden, lag das IFRS EBITDA mit konsequentem Kostenmanagement im einstelligen Prozentbereich oberhalb der Vorjahresprognose. Für 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung im einstelligen Prozentbereich bei den Umsatzerlösen erwartet und auch das IFRS-EBITDA. sieht eine Steigerung vor. Insbesondere liegt der Prognose die Annahme zugrunde, dass es in 2024 eine moderate Erholung in Europa und den USA geben wird, der Krieg in der Ukraine anhält und sich nicht ausweitet, die Inflation im Laufe des Jahres weiter zurückgeht
Karlsruhe, den 30. März 2024 finanzen.net GmbH Maximilian von Richthofen Lennart Libercka B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die finanzen.net GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der finanzen.net GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der finanzen.net GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der finanzen.net GmbH, Karlsruhe, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).
Berlin, 12. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Martin von Michaelis, Wirtschaftsprüfer Silvia Zhang, Wirtschaftsprüferin |
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