Herstellung von Handwerkzeugen
NR Metallbau Gesellschaft mbH
Hubertusstraße 23, 47638 Straelen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Matthias Krambeck seit 4.7.2024 | Prokura |
Johannes Josef Huisman seit 7.11.2023 | Prokura |
Holger Rudolf Ingenwepelt seit 12.12.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NR Metallbau Gesellschaft mbHStraelenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage- und Finanzlage b) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Nachtragsbericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die NR Metallbau GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen. Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens umfasst die Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage von technisch anspruchsvollen Aluminium-, Stahl- und Glasfassaden. Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Architekten auftragsbezogene Konstruktionen und setzen diese mit langjähriger Erfahrung und fortschrittlicher Technik in der Praxis um. 2. Forschung und Entwicklung Die NR Metallbau GmbH entwickelt keine eigenen Produkte. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine Lage in der Bauwirtschaft und damit auch die Lage in der Metallbaubranche ist befriedigend. Im Baunebengewerbe wird nach wie vor investiert. Ein Rückgang der Investitionsbereitschaft ist spürbar. Die Marktsituation ist weiter umworben. Die Angebotspreise bewegen sich auf einem normalen und zum Teil auf niedrigem Niveau. Die Preissituation für Materialeinkäufe ist im letzten Jahr auf einem hohen Niveau stabil geblieben. Unsere Auftraggeber waren im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut hauptsächlich öffentliche Auftraggeber. Behindert wurden wir im letzten Jahr zunehmend durch gestörte Bauabläufe, die nicht durch unsere Gewerke zu vertreten sind. Ursächlich dafür sind häufig fehlende bauseitige Planungen sowie ausstehende Entscheidungen. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum unserer Branche insbesondere aufgrund der "Energetische Neubauten und Fassadensanierungen" auch im Jahr 2024 auf einem guten Niveau fortsetzen wird. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 war für die NR Metallbau GmbH positiv unter Berücksichtigung der nach wie vor anhaltenden Preisentwicklungen und des Fachkräftemangels sowie stark gestörter Bauabläufe. Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.08.2023 wurde die NR Metallbau Engineering GmbH, Eschbach aufgelöst. Die Liquidation der Gesellschaft erfolgte aufgrund der Ausrichtung an die Unternehmensstruktur. Wir haben uns im abgelaufenen Geschäftsjahr auf weitere Ersatzinvestitionen unseres Maschinenparks und Instandhaltungen unseres Gebäudes konzentriert. Weiterhin haben wir ein Grundstück für die Erweiterung unsere Geschäftstätigkeit gekauft und haben mit der Bebauung begonnen. Fertigstellung soll Ende des Jahres 2024 bzw. Anfang 2025 sein. Ursächlich für den Anstieg der unfertigen Arbeiten und Leistungen ist die Nicht-Fertigstellung und damit verbundene verschobene Schlussabrechnung einiger Bauobjekte, insbesondere auch durch fehlende nicht von uns zu verantwortende Entscheidungen im Planungsprozess über einen längeren Zeitraum hingezogen haben. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist nach wie vor ein wichtiges Thema in unserem Unternehmen. Wir bemühen uns in Zeiten des Fachkräftemangels erfolgreich um Fachkräfte und halten diese in unserem Unternehmen. Die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Subunternehmern ist vertrauensvoll und wurde kontinuierlich weiter ausgebaut. a) Ertrags- und Finanzlage Die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft wird als gut eingeschätzt. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen stiegen geringfügig um T€ 34 auf T€ 258. Das EBIT ist von T€ 617 im Vorjahr auf T€ 807 gestiegen. b) Vermögenslage / Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 betrug 13.146 T€ (Vorjahr: T€ 9.150). Gegenüber dem Vorjahr stiegen die in Ausführung befindlichen Bauaufträgen um T€ 5.970 auf T€ 53.070. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um T€ 90 auf T€ 1.955 gestiegen. Die liquiden Mittel sind um T€ 5.091 auf T€ 5.705 gestiegen. Unsere Eigenkapitalquote liegt bei rund 44 %. Die Rückstellungen sind von T€ 991 auf T€ 1.122 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von T€ 367 auf T€ 2.329 durch die Finanzierung des Neubaus gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 1.654 auf T€ 2.133 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von T€ 924 auf T€ 1.822 insbesondere durch die Gewährung eines Gesellschafterdarlehens gestiegen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgebliche Leistungsindikatoren für das interne Berichtswesen und die Steuerung des Unternehmens sind der Auftragsbestand, die Umsatzerlöse sowie das Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 370 p.a. und ist damit um T€ 80 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg ist auf den Anstieg der Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr mit 1,40 % nahezu unverändert. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als solide ein. Unser Bestand an in Ausführung befindlichen Bauaufträgen ist unverändert hoch. Ursächlich hierfür ist die Nicht-Fertigstellung und Schlussabrechnung einiger Bauobjekte, welche sich über einen längeren Zeitraum hingezogen haben. Ursächlich hierfür sind fehlende Planfreigaben sowie fehlerhafte Ausschreibungsunterlagen und hinausgezögerte Abnahmen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen in unserer Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir werden den eingeschlagenen Kurs aus den vergangenen Jahren weiter fortsetzen. Dabei orientieren wir uns an den folgenden Zielen: Wertsicherung, Kosteneinsparungen und Mitarbeiterbindung. Wir erwarten für 2024 ebenfalls einen positiven Geschäftsverlauf. Wir starten mit einem Auftragsbestand von rund 50 Mio. € in das neue Geschäftsjahr. Aufgrund dessen planen wir mit einem ähnlichen Geschäftsverlauf, wie in den Vorjahren. Wir sind zuversichtlich, auch künftig im Hinblick aufgrund der aktuellen Themen wie z.B. Klimaschutz und Nachhaltigkeit weitere Chancen im Wachstumsmarkt "Energetische Neubauten und Fassadensanierungen" nutzen zu können. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und sehen der Entwicklung des Unternehmens weiterhin zuversichtlich entgegen. Unser Auftragsbestand beläuft sich aktuell auf rund 50 Mio. € und es besteht eine Vollauslastung bis in das dritte Quartal 2024 sowie eine Teilauslastung bis Jahresende. Wir planen das Geschäftsjahr 2024 auf ähnlichem Niveau, wie in den Vorjahren. Mit den vorgenannten Voraussetzungen sind wir für die Zukunft weiterhin gut gerüstet und sehen dem vor uns liegenden Geschäftsjahr positiv entgegen. IV. Chancen- und Risikobericht Um Preisänderungsrisiken zu reduzieren, wurden die Preise für den Materialeinkauf objektbezogen mit den Hauptlieferanten bereits vorab fest vereinbart und terminiert. Durch regelmäßiges Einholen von Wirtschaftsauskünften wird das Forderungsausfallrisiko vermindert. Zudem wird, wenn vertraglich möglich, für die Bauprojekte Vereinbarungen über Vorauszahlungsbürgschaften geschlossen. Zur Schonung der Liquidität werden wesentliche Hauptmaterialbestellungen entsprechend der Produktionsprozesse und des Baufortschritts "Just-in-Time" bezogen bzw. aufgrund der Lieferverzögerungen wurde auch eine Kapitalbildung im Vorratsvermögen erwogen. Leider war dies im letzten Jahr nur bedingt möglich, wir sehen eine Entspannung im Vergleich zum Vorjahr, sind allerdings noch nicht zur Normalität zurückgekehrt. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Risiken, die über das normale unternehmerische Risiko hinausgehen, bekannt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten wurden entsprechend zum 31.12.2023 bilanziert. Die Ausfallrisiken sind als branchentypisch zu bewerten. Bestehende Risiken werden durch Anzahlungen, Abschlagszahlungen und Zahlungsbürgschaften reduziert. Weiterhin erfolgt eine pauschale Rückstellung für mögliche Gewährleistungsmängel im Jahresabschluss. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023: T€ 5.740. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung traten nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht auf.
Straelen, den 22.05.2024 Kerstin Budden BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhangder NR Metallbau GmbHI. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., und 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß §264 Abs. 2 HGB: Mit Gesellschafterbeschluss vom 24.08.2023 wurde die bisherige Tochtergesellschaft, NR Metallbau Engineering GmbH, Eschbach, aufgelöst. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich und handelsrechtlich anerkannter Hochsätze vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von 250,00 € bis 800,00 € wurden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit notwendig um Teilwertabschreibungen gemindert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert (gemäß §§ 255 Abs. 1, 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB). In Ausführung befindliche Bauaufträge werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungskosten bewertet (gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 2 - 5 HGB). Verlustaufträge werden zum niedrigeren beizulegenden Wert durch aktivische Absetzung bei den Herstellungskosten abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel als gesonderte Anlage 1 zum Anhang gesondert dargestellt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt. Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Unter dem Posten sonstige Rückstellungen wurden folgende Rückstellungsarten zusammengefasst:
Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag mehrjährige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 242 T€. Die Verbindlichkeiten sind in der gesonderten Anlage 2 zum Anhang wie folgt strukturiert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber der MGK Grundstücks- und Beteiligungsgesellschaft GmbH besteht ein Darlehen in Höhe von 750 T€. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB aus Gewährleistungsverpflichtungen: 6.715 Mio. € abgesichert durch: Rückbürgschaften gegenüber den Avalgebern IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde lt. Beschluss der Gesellschafterversammlung auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 527.400,71 € ab. Dieser resultiert aus einem Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 759.527,31 € abzüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstigen Steuern von insgesamt 232.126,60 €. Ein außerordentliches Ergebnis ist nicht zu berücksichtigen. Im Geschäftsjahr ist ein periodenfremder Aufwand in Höhe von 56 T€ enthalten. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung: Frau Dipl.-Bw. Kerstin Budden, kaufm. Leitung Herr Dipl.-Ing. (BA) Holger Ingenwepelt, technische Leitung Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Mitarbeiterzahl: Die Gesellschaft beschäftigte einschl. der Geschäftsführung im Jahr 2023 durchschnittlich 117 Mitarbeiter. Die Berechnung erfolgt methodisch gem. § 267 Abs. 5 HGB. Arbeitnehmergruppen:
Straelen, den 22.5.2024 NR METALLBAU GMBH Kerstin Budden Anlagen: AnlagespiegelVerbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Die aufgeführten Darlehen sind unverändert besichert durch Grundschulden, Forderungsabtretungen sowie Sicherungsübereignungen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NR Metallbau Gesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NR Metallbau Gesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NR Metallbau Gesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise , die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsame Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Remscheid, den 21. Juni 2024 B&O
Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH
Thomas Strycker, Wirtschaftsprüfer |
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