MT Mechatronics GmbHLiquidiert

55130 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 40821
Eingetragen
4.4.2007
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, Fertigung, Integration, der Vertrieb von Produkten sowie das Konzipieren und Durchführen von Projekten auf den Gebieten Antennen, funktechnische und optische Teleskope, Medizintechnik, mechatroische Systeme, hochentwickelte Strukturen, Steuerungssysteme sowie diesbezügliche Studien, Vertriebs- und Serviceleistungen und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Heiko Otto Rinderle
seit 19.8.2019
Prokura
Tobias Müller
seit 7.5.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Birgit Obermaier
seit 1.4.2015
Prokura
Prokura
Holger Brössel
seit 17.4.2009
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

MT Mechatronics GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die MT Mechatronics GmbH mit Sitz in Mainz ist in den Geschäftsfeldern Antennensysteme (funktechnische und optische Teleskope für die Astronomie, Spezialantennen, SatCom-Antennen sowie anlagenspezifischer Service) und Industrial Mechatronics (Bodenanlagen für Raumtransporter, Medizinprodukte, mechatronische Anlagen sowie anlagenspezifischer Service) tätig. Dazu gehören die Entwicklung, Fertigung und Integration im Engineering-Bereich, der Vertrieb von Produkten sowie das Konzipieren und Durchführen von Projekten.

Forschung und Entwicklung

In 2018 wurde die Entwicklung einer eigenen Steuerungssoftware für Antennen und Teleskope weiterhin priorisiert und fortgeführt. MT Mechatronics GmbH verspricht sich hiervon ein Alleinstellungsmerkmal mit einer hohen Qualitätssicherung und ein entsprechendes Umsatzwachstum. Für die Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr Eigenleistungen in Höhe von € 0,1 Mio. eingesetzt.

Steuerungssysteme

Die MT Mechatronics GmbH wird von der Geschäftsführung auf Basis der nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren gesteuert:

Auftragseingang

Auftragsbestand

Umsatz

EBIT

Die finanziellen Leistungsindikatoren werden durch ein monatliches Reporting nachgehalten und bei Abweichungen kommentiert. Maßnahmen zur Gegensteuerung bei negativen Abweichungen werden in den monatlichen internen Geschäftsbesprechungen entschieden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist in 2018 im neunten Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hatte hierbei allerdings etwas an Schwung verloren. In den beiden vergangenen Jahren war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 2,2% gestiegen. In 2018 lag der Wert lediglich noch um 1,5% höher als im Vergleich zum Vorjahr. Auf Grund der hohen Wirtschaftsleistung waren die Kapazitäten gut ausgelastet, was sich speziell bei einem erneuten Höchststand bei der Zahl der Erwerbstätigen positiv zeigte. 1

Die Geschäftsführung der MTM erwartet, dass die Branche im Satelliten-Kommunikationsbereich in den nächsten Jahren kontinuierlich wächst. Der Bedarf an höheren Datenraten, beinhaltet die Notwendigkeit zu komplexeren Antennen-Bodenstationen für LEO-, MEO- und GEO-Anwendungen. MTM beteiligt sich an dieser Entwicklung mit dem in 2018 abgeschlossenen Projekt Snowbear.

Der Bedarf der Übermittlung von immer größeren Datenmengen wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen und die Branche entwickelt und benötigt zukünftig optische Kommunikationsterminals. MT Mechatronics GmbH verfolgt diesen Trend und beteiligt sich über ESA-Feasability-Studien an größeren Opitical Communication Antennas (OCA).

Geschäftsverlauf und Lage

Die MT Mechatronics GmbH hat im Geschäftsjahr 2018 ein EBIT in Höhe von € +0,2 Mio. erzielt, welches somit € 2,0 Mio. über dem EBIT des Vorjahres von € -1,8 Mio. und über der Prognose des Vorjahres liegt.

Der Anstieg des EBITs resultiert hauptsächlich aus den 4 Projektabschlüssen von Snowbear, VGOS Finnland, ATST und VGOS Süd Afrika im Geschäftsjahr 2018. Die Projekte wurden nach Laufzeiten zwischen 2 und 4 Jahren erfolgreich in 2018 an die Kunden übergeben.

Entsprechend haben sich die Umsatzerlöse um € 14,0 Mio. auf € 18,6 Mio. erhöht. Somit wurde die Vorjahresprognose bei den Umsatzerlösen ebenfalls übertroffen. Entgegen der Prognose für das Geschäftsjahr 2018 konnten die Projekte Snowbear und VGOS Finnland noch im vierten Quartal an die Kunden übergeben werden. Die erfolgten Umsätze in Höhe von € 0,4 Mio im Bereich Industrial Mechatronics (IM) ergeben sich aus dem zusätzlichen Auftrag EFF Dock sowie aus Wartungsaufträgen für die GANTRY in Heidelberg, die nicht geplant waren.

Die erhöhten Umsätze, die Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und die sonstigen betrieblichen Erträge zeigen eine Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um rund 24% auf € 25,3 Mio. Einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der verlustfreien Bewertung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von € 0,8 Mio. haben das Ergebnis belastet.

Die Steigerung der Gesamtleistung hat Auswirkungen auf die Materialaufwendungen sowie die Personalaufwendungen. Die Fremdleistungen aus der Vergabe von Aufträgen an Subunternehmen und Konsortial-Partner bewegen sich mit € 13,5 Mio. auf einem im Vergleich zum Vorjahr leicht höherem Niveau. Zudem führten steigende Transportkosten für das Projekt ELA4 sowie andere Projekte zu dem Anstieg des Materialaufwands.

Die Personalaufwendungen zeigen eine Steigerung von 7%, die aufgrund von erhöhten Überstunden, einer erhöhten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl sowie höheren Aufwendungen für Pensionsrückstellungen entstanden ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um € 0,3 Mio. im Wesentlichen aufgrund höherer Kursverluste aus Währungsumrechungen und höheren Aufwendungen für Steuerberatung im Rahmen einer Angebotserstellung.

Das Ergebnis nach Steuern liegt bei € 0,1 Mio. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags mit der MT Aerospace AG, Augsburg, wird das Ergebnis nach Steuern in voller Höhe abgeführt.

Das Geschäftsjahr 2018 ist durch den erfolgreichen Abschluss der vorgenannten Projekte und die gute Projektentwicklung in Thailand für die MT Mechatronics GmbH positiv verlaufen.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Umsatz nach Bereichen

in
€ Mio.
2017 % 2018 %
Antennensysteme 2,4 52 18,2 98
Industrial Mechatronics 2,2 48 0,4 2
Gesamt 4,6 100 18,6 100

Wie zuvor beschrieben, hat sich gegenüber dem Vorjahr sowie der Vorjahresprognose der Umsatz aufgrund von Projektabschlüssen im Antennenbereich stark erhöht. Zwei Projekte konnten aufgrund guter Bedingungen noch in 2018 übergeben werden. Die Abrechnung von dem in 2016 erhaltenen Großprojekt ELA4 Meca ist erst Ende 2019 vorgesehen.

Auftragseingang nach Bereichen

in
€ Mio.
2017 % 2018 %
Antennensysteme 15,3 94 10,0 56
Industrial Mechatronics 0,9 6 7,6 44
Gesamt 16,2 100 17,6 100

Der Auftragseingang in 2018 verzeichnet in beiden Bereichen neue Projekte, im Antennenbereich war im dritten Quartal das Projekt Heinrich Hertz mit rund € 7,6 Mio. ein maßgeblicher Erfolg. Allerdings konnten nicht alle prognostizierten Projekte gewonnen werden. Im IM-Bereich erweiterten sich die Lieferumfänge beim Großprojekt ELA4 Meca um rund € 6 Mio. und konnten beim Kunden in 2018 geltend gemacht werden. Ein weiteres nicht geplantes Projekt (EFF DOCK) mit einem Auftragsvolumen von € 0,9 Mio. hat die MTM gewinnen können.

Auftragsbestand nach Bereichen

in
€ Mio.
31.12.2017 31.12.2018
% %
Antennensysteme 47,0 67 38,8 56
Industrial Mechatronics 22,8 33 30,0 44
Gesamt 69,8 100 68,8 100

Die Auslastung der Mitarbeiter ist in 2019 gesichert. Die noch nicht abgeschlossenen Aufträge 40m-Teleskope in Thailand, ELA4 Meca und der Gewinn von weiteren Projekten im Geschäftsjahr 2018 gewährleisten einen hohen Auftragsbestand.

Vermögenslage

Bilanzstruktur
in
€ Mio.
31.12.2017 31.12.2018
Anlagevermögen 0,8 0,9
Umlaufvermögen 48,6 54,4
Aktiva gesamt 49,4 55,3
Eigenkapital 1,1 1,1
Rückstellungen 2,7 3,1
Verbindlichkeiten 45,6 51,1
Passiva gesamt 49,4 55,3

Die Bilanzsumme hat sich erhöht und liegt jetzt bei € 55,3 Mio. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöht, was auf Zugänge von € 0,2 Mio., denen Abschreibungen in Höhe von € 0,1 Mio. gegenüberstehen, zurückzuführen ist.

Die Beteiligungen an der MT Mecatronica SpA in Chile und der MT Meccatronica Srl in Sardinien erzielten im Geschäftsjahr 2018 ein positives Ergebnis. Ausschüttungen an die Gesellschafterin MTM wurden jedoch nicht vorgenommen.

Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr um € 5,8 Mio. angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von € 6,2 Mio., obwohl im Berichtsjahr vier Projekte abgeschlossen werden konnten und dementsprechend auch ein Rückgang der unfertigen Erzeugnisse von rund € 12,1 Mio. zu verzeichnen war. Die Erhöhung resultiert dabei insbesondere aus den Projekten Heinrich-Hertz H2Sat und den Erweiterungen des Projekts ELA4 Meca. Ferner haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse um € 2,4 Mio. erhöht. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen die Gesellschafterin um € 3,5 Mio. reduziert, vornehmlich bedingt durch die im Vorjahr ausgewiesene Forderung aus der Verlustübernahme in Höhe von € 1,9 Mio. Zudem reduzierten sich die Forderungen aus dem Cash-Pooling um € 1,5 Mio.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf erhaltene Anzahlungen für laufende Projekte zurückzuführen. Insbesondere die erhaltenen Anzahlungen für das Projekt ELA4 Meca haben sich erhöht. € 36,5 Mio. betreffen Anzahlungen mit einer Fälligkeit von bis zu 1 Jahr. € 10,7 Mio. stellen Anzahlungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr dar.

Finanzlage

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Veränderungen im Cash-Pooling.

2018
in
€ Mio.
2017
in
€ Mio.
Periodenergebnis 0,00 0,00
Mittelzufluss/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -1,95 9,02
Mittelzufluss/ -abfluss aus der Investitionstätigkeit -0,16 -0,09
Mittelzufluss/ -abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 2,73 -8,75
Zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittel 0,62 0,18
Finanzmittel am Anfang der Periode (+) 0,93 0,76
Finanzmittel am Ende der Periode 1,55 0,93

Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2018 beträgt 2,0% und hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert, da die Bilanzsumme gestiegen ist.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr stets gegeben.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Bei der MT Mechatronics GmbH besteht im Projektbereich ein Risikomanagementsystem (RMS), das über Besprechungen, Projekt-Fortschrittsberichte, Richtlinien, Normen und Checklisten die Anforderungen an eine zeitnahe Risikokommunikation und -überwachung gewährleistet. Alle Projekte unterliegen regelmäßigen Reviews durch die Geschäftsführung und die verantwortlichen Führungskräfte sind hinsichtlich der technischen Performance, der Zeitplankontrolle und der Kostenüberwachung im Vergleich zur Auftragskalkulation in einen ständigen Monitoring-Prozess eingebunden.

In 2017 wurde das konzernweite Enterprise Risk Management für die Risikobewertung im Bereich Strategie, Wissenserhalt, Prozesse, Compliance und Auswirkungen von Gesetzesänderungen, sowie Naturkatastrophen und Sicherheitsthemen gestartet. MT Mechatronics GmbH nimmt an den jährlichen Bewertungen teil und definiert entsprechende Maßnahmen. Es werden regelmäßig Sicherheitsunterweisungen für die Mitarbeiter, die auf Baustellen im Ausland unterwegs sind durchgeführt sowie Compliance-Themen geschult.

Wesentliche Chancen und Risiken

Das marktseitig größte Risiko bleibt weiterhin die starke Abhängigkeit vom weltweiten Markt für wissenschaftliche Radio- und optische Teleskope, dessen Auftragsvergaben maßgeblich durch die Zurverfügungstellung von Finanzmitteln durch die beteiligten Länderregierungen bestimmt werden.

Da es sich bei den Kunden der MT Mechatronics GmbH im Wesentlichen um öffentliche Auftraggeber und staatliche Organisationen handelt, ist für diesen Kundenkreis das Bonitätsrisiko in der Regel als gering einzuschätzen. Dennoch begegnet die MT Mechatronics GmbH Forderungsausfallrisiken und dem Risiko von Zahlungsstockungen seitens der Kunden durch einen Debitoren-Managementprozess, der eine kontinuierliche Überwachung insbesondere von überfälligen Forderungen und ein kontinuierliches Nachhalten durch die Projektleitung und die Projektkaufleute beim Auftraggeber vorsieht. Durch das Einfordern von Anzahlungen zur Projektvorfinanzierung und die Abrechnung von Teilleistungen werden potenzielle Ausfallrisiken weiter reduziert.

Liquiditätsrisiken begegnet die MT Mechatronics GmbH einerseits durch die bestehende Intercompany-Account-Vereinbarung mit der MT Aerospace AG und andererseits durch die bereits erwähnte Vereinbarung von Anzahlungen mit den Auftraggebern zur Projektvorfinanzierung sowie die Abrechnung von Teilleistungen während der Projektabarbeitung. Diese stellen eine kontinuierliche Versorgung der Gesellschaft mit der erforderlichen Liquidität sicher.

Für Schadensfälle an Produkten oder Anlagen sind Versicherungen vorhanden, die die finanziellen Folgen potenzieller Risiken begrenzen oder ganz ausschließen. Der Versicherungsschutz wird pro Projekt überprüft und bei Bedarf angepasst.

Währungsrisiken werden bei Bedarf durch den Abschluss von Devisentermingeschäften abgedeckt. Hierbei werden die Zahlungsmeilensteine der Projekte berücksichtigt. In Einzelfällen werden Bankkonten in den entsprechenden Projektländern eröffnet, um in Landeswährung bei Lieferanten zu zahlen. In diesen Fällen ist das Währungsrisiko so gut wie ausgeschlossen.

Zu den Chancen zählt, dass die MTM in 2018 eine Neuausrichtung ihrer Organisation geplant hat und diese zum 01.01.2019 ausgerollt wurde. Ziel dieser Neuausrichtung ist es, eine stabile und qualitativ verbesserte Projektabwicklung zu garantieren. In diesem Zuge wurde auch die Stelle des Qualitätsbeauftragten fachlich und personell weiter ausgebaut. Weitere Chancen werden in der Gewinnung neuer Aufträge gesehen.

Zusammenfassung

Nach vorliegender Risikoanalyse schätzt die Geschäftsführung der MT Mechatronics GmbH die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, für 2019 als gering ein.

Prognosebericht

Der mit Jahresbeginn 2019 bestehende Auftragsbestand sichert die Auslastung der vorhandenen Ressourcen im Geschäftsjahr 2019. Die Planung für 2019 sieht im Auftragseingang aufgrund der Vertriebstätigkeiten eine Steigerung im Bereich Antennensysteme von 77% vor. Im Bereich Industrial Mechatronics wird es auf Grund der Marktsituation zu einem Rückgang des Auftragseingangs um ca. 26% kommen. In Summe wird sich der Auftragseingang um ca. 34% steigern.

Die Umsatzerlöse werden bei den Antennensystemen voraussichtlich € 8,0 Mio. betragen, da nur 1 bis 2 Projekte an die Kunden übergeben werden können. Im Bereich Industrial Mechatronics sind aufgrund der Fertigstellung des Projektes ELA4 Meca gesteigerte Umsätze in Höhe von rund € 30,0 Mio. geplant. Aufgrund der Neuausrichtung und des ELA4 Meca-Abschlusses erwartet die MTM einen EBIT von ungefähr € 0,9 Mio.

1 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2019/01/PD19_018_811.html

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   24 21
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 0   4
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295   241
    295 245
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   540 540
    859 806
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Unfertige Erzeugnisse 40.230   34.003
2. Geleistete Anzahlungen 710   880
    40.940 34.883
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.493   1.142
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 515   278
3. Forderungen gegen Gesellschafter 7.271   10.734
4. Sonstige Vermögensgegenstände 680   607
    11.959 12.761
III. Guthaben bei Kreditinstituten   1.546 931
    54.445 48.575
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   25 11
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG   10 12
    55.339 49.404

PASSIVA

     
31.12.2018 31.12.2017
TEUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 1.000   1.000
II. Gewinnvortrag 109   109
    1.109 1.109
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.742   1.558
2. Sonstige Rückstellungen 1.407   1.142
    3.149 2.700
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 47.192   41.183
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.338   3.992
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 3.338 (Vorjahr: TEUR 3.992) -      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 212   246
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 212 (Vorjahr: TEUR 245) -      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 339   174
- davon aus Steuern: TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 108) -      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 23) -      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 339 (Vorjahr: TEUR 174) -      
    51.081 45.595
    55.339 49.404

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

2018 2017
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse   18.629 4.677
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen   6.227 15.309
3. Sonstige betriebliche Erträge   455 375
- davon aus Währungsumrechnung: TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 80) -      
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.000   12.858
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.871   1.684
    16.871 14.542
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.277   4.154
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 889   682
- davon für Altersversorgung: TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 71) -   5.166 4.836
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   110 89
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.967 2.671
- davon aus Währungsumrechnung: TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 85) -      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2 2
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   77 66
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0 12
11. Ergebnis nach Steuern   122 -1.853
12. Erträge aus Verlustübernahme   0 1.853
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   122 0
14. Jahresüberschuss   0 0

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die MT Mechatronics GmbH hat ihren Sitz in Mainz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mainz (HRB Reg.Nr. 40821).

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Anhangs werden größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Die MT Mechatronics GmbH wird in den Konzernabschluss der OHB SE, Bremen, der beim Bundesanzeiger veröffentlicht wird, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Bei diesem Konzernabschluss handelt es sich um einen befreienden Konzernabschluss gemäß § 291 HGB.

Zwischen der MT Mechatronics GmbH und der MT Aerospace AG, Augsburg, besteht seit 2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer von überwiegend 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und teilweise auch außerplanmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbsterstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen. Reparaturkosten und Zinsen auf Fremdkapital werden als laufender Aufwand erfasst.

Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr bis zu einem Wert von € 800,00 in voller Höhe abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern der technischen Anlagen und Maschinen betragen 3 bis 21 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen werden in Höhe des Anzahlungsbetrags ohne Umsatzsteuer angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich am Abschlussstichtag auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

A ktive r Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen, Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Annahmen über die Fluktuation wurden berücksichtigt. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten zehn Jahre von 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Gehaltstrend wurde mit 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %), der Rententrend mit 1,50 % (Vorjahr: 1,40 %) angenommen. Von der Erleichterung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Bestimmung des Marktzinssatzes wurde Gebrauch gemacht.

Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2018 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 1.742 T€ (Vorjahr: 1.558 T€). Diese liegen um 280 T€ (Vorjahr: 244 T€) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2018 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre beträgt 2,32 % (Vorjahr: 2,80 %).

Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2018 in Höhe von 280 T€ (Vorjahr: 244 T€) ist grundsätzlich mit einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F belegt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der MT Aerospace AG ist der Unterschiedsbetrag in der Ergebnisabführung mit enthalten und hat folglich keiner Abführungssperre unterlegen.

Sofern Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen dienen, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die Vermögensgegenstände mit den entsprechenden Schulden verrechnet. Die Bewertung der Wertguthaben ist mit dem beizulegenden Zeitwert erfolgt.

Die übrigen Rückstellungen bestehen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages entsprechend berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden in Höhe des Zahlungsbetrags ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten sowie Bankguthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB zum Bilanzstichtag bewertet.

Zum Bilanzstichtag beliefen sich die Forderungen in Fremdwährung auf 733 TAED und 1 TUSD. Verbindlichkeiten bestanden in 8 TCNY, 20 TNOK, 39.391 TTHB, 4 TUSD und 5 TZAR.

Derivate und Bewertungseinheiten

Aus den regulären Geschäftstätigkeiten der MTM können Verluste aus der Variabilität von Volatilitäten der zugrundeliegenden Wechselkurspaare und Zinsen entstehen. Zur Absicherung von Fremdwährungs- und Zinsrisiken setzt die MTM derivative Finanzinstrumente ein.

Zur Absicherung der USD und AED - Risiken aus geplanten und kontrahierten Verkäufen werden Devisentermingeschäfte und Devisenswaps abgeschlossen.

Sofern die Vorrausetzungen erfüllt sind, werden Derivate mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die MTM hat sich dazu entschlossen, die zur Absicherung von Wechselkursrisiken eingesetzten Devisentermingeschäfte und Devisenswaps als Mikro-Bewertungseinheiten nach HGB zu bilanzieren.

Bei Mikro-Bewertungseinheiten handelt es sich um die Absicherung des Risikos eines einzelnen Grundgeschäfts durch ein einzelnes Sicherungsinstrument. Bei der bilanziellen Abbildung der Bewertungseinheiten wird in allen Bereichen die Einfrierungsmethode angewendet.

Mikro-Bewertungseinheiten

Für Vermögensgegenstände in USD und AED werden Mikro-Bewertungseinheiten gebildet. Für jedes Grundgeschäft (Zahlungsmeilenstein im Projekt) wird jeweils ein perfekt zum abzusichernden (Fremdwährungs-) Risiko passendes gegenläufiges Derivat abgeschlossen. Dabei wird sichergestellt, dass die wertbestimmenden Faktoren (Währung, Nominalwert, Laufzeit) bei Grundgeschäft und Sicherungsinstrument übereinstimmen (perfekter Mikro-Hedge). Die einzelnen Hedge-Beziehungen werden daher jeweils über die gesamte Sicherungsperiode als hocheffektiv eingestuft. Es wird erwartet, dass sich die Wertänderungen der Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente somit über das nächste Jahr vollständig ausgleichen.

Auf eine retrospektive rechnerische Ermittlung der ineffektiven Teile der Bewertungseinheiten wird verzichtet, weil unter den oben genannten Voraussetzungen keine bilanziell relevante Ineffektivität in Bezug auf die Bewertungseinheiten entstehen kann.

Die Forderungen, Verbindlichkeiten, schwebenden Geschäfte sowie die geplanten Transaktionen werden mit den folgenden Nominalwerten (Buchwerten) als Grundgeschäfte in Mikro-Bewertungseinheiten einbezogen:

Geschäftsart Nominalvolumen Buchwert Abgesicherte Risiken
Absicherung von Fremdwährungsrisiken      
Vermögensgegenstände 161 TEUR 161 TEUR Zahlungseingänge aus Projekten im Antennengeschäft
Vermögensgegenstände 6 TEUR 6 TEUR Zahlungseingänge aus Projekten im Antennengeschäft

Zum Bilanzstichtag wurden Derivate mit den folgenden Nominalwerten (Buchwerten) in die Bewertungseinheiten einbezogen:

Geschäftsart Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert Abgesicherten Risiken
Währungsderivate      
FX-Swaps 161 TEUR -13 TEUR Zahlungseingänge aus Projekten im Antennengeschäft
FX-Swaps 6 TEUR 0 TEUR Zahlungseingänge aus Projekten im Antennengeschäft

Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagespiegel dargestellt.

Finanzanl a gevermögen

An g aben zum Anteilsbesitz

Die MT Mechatronics GmbH hält 100% der MT Mecatronica SpA, Santiago/Chile. Die Landeswährung ist der chilenische Peso (CLP). Der Jahresüberschuss liegt für das Jahr 2017 bei 8 T€ (2016: 5 T€). Das Eigenkapital betrug am 31.12.2017 219 T€ (31.12.2016: 338 T€).

Im Jahr 2014 wurde die MT Meccatronica Srl., Cagliari/Italien, gegründet. An dieser Firma hält die MT Mechatronics GmbH ebenfalls 100%. Der Jahresüberschuss im Jahr 2017 belief sich auf 18 T€ (2016: 15 T€). Das Eigenkapital betrug am 31.12.2017 43 T€ (31.12.2016: 34 T€).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten die kurzfristig fällige Finanzierung der MT Mecatronica SpA, Santiago/Chile, in Höhe von 386 T€ (Vorjahr: 270 T€) und übrige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus der zentralen Finanzierung (Cash-Pool) in Höhe von 7.392 T€. Im Vorjahr erhöhten die Erträge aus der Verlustübernahme in Höhe von 1.853 T€ die Forderungen. Demgegenüber reduzieren die Aufwendungen aus der Ergebnisabführung in Höhe von 121 T€ die Forderungen gegen Gesellschafter im Berichtsjahr. Hierbei handelt es sich auch um Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Umsatzsteuererstattungen und debitorische Kreditoren.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 1.000.000,00 EUR ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung beruht im Wesentlichen auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind in der Regel die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge, in Einzelfällen auch Beiträge der Mitarbeiter maßgeblich. Die Finanzierung dieser Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch die Bildung von Pensionsrückstellungen.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 348 T€. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von 23 T€ zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung von BilMoG in Höhe von 139 T€ wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensionsrückstellungen zugeführt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverträge in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 48 T€) wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den Wertguthaben aus der Absicherung von Altersteilzeitverträgen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 38 T€) verrechnet. Die Bewertung der Wertguthaben ist zum beizulegenden Zeitwert erfolgt. Der beizulegende Zeitwert weicht nicht wesentlich von den Anschaffungskosten ab. Für 2018 wurde die Rückstellung aufgelöst, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Altersteilzeitvereinbarung in Anspruch genommen wird.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für ausstehende Rechnungen in Höhe von 548 T€ (Vorjahr: 64 T€), für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 339 T€ (Vorjahr: 442 T€) sowie für Risiken aus Einzelgewährleistungen 538 T€ (Vorjahr: 601 T€).

Verbindlichkeiten

Zum 31.12.2018 weisen erhaltene Anzahlungen von 10.659 T€ (Vorjahr: 21.202 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus, 36.533 T€ (Vorjahr: 19.981 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Miet-, Pacht- und Leasingverträge in Höhe von 831 T€ (Vorjahr: 1.141 T€).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatz nach Bereichen:

T€ 2018 2017
Antennensysteme 18.178 2.428
Industrial Mechatronics 431 2.228
Sonstiges 20 21
  18.629 4.677

Aufgliederung nach Regionen:

T€ 2018 2017
Bundesrepublik Deutschland 377 405
EU 2.448 2.925
Sonstiges Ausland 15.804 1.347
  18.629 4.677

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über 165 T€ (Vorjahr: 259 T€) und Kursgewinne in Höhe von 221 T€ (Vorjahr: 80 T€).

Personalaufwand

Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt)

2018 2017
AT-Mitarbeiter 11 13
Tarifmitarbeiter 46 39
Stammbelegschaft 57 52

Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände; sie sind im Anlagespiegel nach Einzelposten aufgegliedert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Fremdleistungen in Höhe von 862 T€ (Vorjahr: 669 T€), Miet-, Pacht- und Leasingraten in Höhe von 442 T€ (Vorjahr: 418 T€), Kostenumlagen in Höhe von 869 T€ (Vorjahr: 900 T€) sowie Aufwendungen aus der Zuführung zu sonstigen Rückstellungen in Höhe von 7 T€ (Vorjahr: 17 T€).

Finanzergebnis

T€ 2018 2017
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2
(davon von verbundenen Unternehmen) (2) (2)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15 -0
(davon an verbundene Unternehmen) (-0) (-0)
Zinsanteil der Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -62 -66
  -75 -64

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr Lutz Stenvers, Diplomingenieur, Bad Schwalbach, (bis 12.12.2018)

Geschäftsführer Vertrieb und Technik

Frau Ulrike Gasche-Pollack, Langenselbold,

Geschäftsführerin

 

Herr Tobias Müller, Diplomingenieur FH, Main (seit 01.04.2019),

Geschäftsführer

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar werden im Konzernabschluss der OHB SE veröffentlicht.

Gesamtbezüge de r Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von 212 T€ (Vorjahr: 420 T€).

Die Geschäftsführer sind jeweils berechtigt, die Gesellschaft mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen zu vertreten. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Frau Ulrike Gasche-Pollack ist von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

 

Mainz, den 24. April 2019

MT Mechatronics GmbH

Ulrike Gasche-Pollack

Tobias Müller

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand 31.12.2018
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81 14 2 93
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 69 0 69 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866 155 51 970
  935 155 120 970
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 540 0 0 540
  1.556 169 122 1.603
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2018
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand 31.12.2018
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60 11 2 69
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 65 0 65 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625 99 49 675
  690 99 114 675
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
  750 110 116 744
Buchwerte
Stand 31.12.2018
TEUR
Stand 31.12.2017
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24 21
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 0 4
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295 241
  295 245
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 540 540
  859 806

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MT Mechatronics GmbH, Mainz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MT Mechatronics GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MT Mechatronics GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 21. Mai 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Ull, Wirtschaftsprüfer

ppa. Konstantin Kessler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 12.06.2019 festgestellt.

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