HDT Veritas Hessen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Krebaum seit 1.4.2020 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
JPC Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Veritas AGGelnhausenJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtVERITAS KONZERN UND VERITAS AGI. GRUNDLAGENDie Veritas Gruppe agiert in der Automobilbranche als hochkompetenter und verlässlicher Partner der Automobilhersteller und deren Zulieferern. Flexibles Engineering verbunden mit ausgeprägter Werkstoffexpertise versetzt die Veritas Gruppe in die Lage, funktional hochwertige Produkte zu entwickeln. Auf dieser Basis entstehen multifunktionale Systeme kombiniert aus verschiedenen Materialien wie Kautschuk, Metall und Kunststoffen. Hauptaufgabe der Produkte und Systeme für Fluidtechnik ist der Transport von Kraftstoffen, Öl, AdBlue® und Luft im Fahrzeug. Darüber hinaus leisten die Produkte und Systeme einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffen und Abgasen, beispielsweise durch Abgasnachbehandlung oder Reduzierung von Fahrzeuggewichten durch den kompromisslosen Einsatz von Leichtbauteilen. Auf diesen Anwendungsfeldern lag auch der Entwicklungsschwerpunkt. Entwicklungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2017 stiegen gegenüber dem Vorjahr und belaufen sich auf 4,2% des Konzernumsatzes. So konnten Lösungskonzepte zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes bei Benzin- und Diesel-Motoren erfolgreich am Markt platziert werden. Veritas leistet mit seinen Produkten einen Beitrag zur stetigen Reduzierung der Umweltbelastung und damit zum Schutz und Erhalt der Umwelt. Die Gruppe verfügt über einen internationalen Produktionsfootprint mit hoher Wertschöpfung zur Herstellung der selbst entwickelten Produkte für den Vertrieb in Europa, Asien und Nordamerika. Insbesondere die Standorte in China und Mexiko sind nahezu vollständig autark aufgestellt. Im europaweit einzigartigen Prüflabor werden Produkte durch vielfältige Tests und Simulationen verifiziert. Aus der Konzernzentrale in Gelnhausen heraus werden die Tochtergesellschaften der Veritas AG gesteuert. Ferner sind in der Veritas AG zentrale Funktionen wie z.B. Vertrieb und Entwicklung angesiedelt. Darüber hinaus agiert die Veritas AG als fakturierende Gesellschaft für nahezu das komplette europäische Umsatzvolumen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT1) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungena) Weltwirtschaft in KürzeFür das Jahr 2017 wird mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,8%1 gerechnet. Damit wird die Vorjahresprognose um 0,3% übertroffen. Maßgeblich für dieses Wachstum, welches von nahezu allen großen Volkswirtschaften getragen wurde, sind insbesondere das starke Wachstum in China sowie insgesamt deutlich gestiegene Investitionen. Noch in 2016 von der Rezession gekennzeichnete Schwellenländer, wie beispielsweise Brasilien und Russland, haben ihre Talsohle durchschritten und konnten in 2017 Wachstum aufweisen. Konjunkturbeflügelnd wirkte in 2017 die unverändert expansiv ausgerichtete Geld- und Finanzpolitik, die in Europa und den Vereinigten Staaten in anhaltend niedrigen Zinsen zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus sind befürchtete politische Risiken, beispielsweise der erwartete steigende Protektionismus einzelner Volkswirtschaften, nicht wie erwartet eingetreten. Da kurzfristig nicht von einer wesentlich anderen Geld- und Finanzpolitik ausgegangen wird, rechnet das Institut für Weltwirtschaft, Kiel, mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,9% für 2018.2 Sowohl die Vereinigten Staaten mit 2,5%3 als auch der Euroraum mit 2,3%4 sollen zum Wachstum beitragen. Während in den Vereinigten Staaten das höhere verfügbare Einkommen wesentlicher Indikator zu sein scheint, sind die Auftragsbücher der Unternehmen im Euroraum ein scheinbar belastbarer Faktor. Das Wachstum in China beharrt nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.
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Institut für Weltwirtschaft, Kiel: Konjunkturberichte
Nr. 37, S. 2 Für 2019 jedoch wird ein geringeres Wachstum von nur 3,6% erwartet. Die Abflachung des immer noch hohen Wachstums ist insbesondere auf die Erwartung zurückzuführen, dass die expansive Geldpolitik verlangsamt wird. b) Die Automobilindustrie in KürzeDer Automobilmarkt hat sich im Geschäftsjahr 2017 erneut positiv entwickelt. Mit Ausnahme des Marktes in den USA, der leicht rückläufig war, leisteten alle wesentlichen Märkte einen Beitrag zum Wachstum5 .
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VDA Pressemeldung 01/2018 (www.vda.de) Die nach China und den USA größte Absatzregion - Westeuropa - erzielte ein Wachstum von 2,5% und verbuchte 14,3 Mio. Neuzulassungen. Das Wachstum in Gesamteuropa ist sogar noch etwas stärker und beziffert sich auf 3,3%. Getrieben ist dieses Wachstum unter anderem von den Osteuropäischen Ländern (u.a. Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn) und den Südeuropäischen Ländern (u.a. Italien, Portugal und Spanien). Lediglich Großbritannien und Irland erfassten deutlich rückläufige Abnehmerwerte. Im größten Einzelmarkt China konnten Zulassungen verzeichnet werden, die das Vorjahr um 2% übertrafen. Somit wurden in China im Jahr 2017 insgesamt 24,2 Mio. Einheiten zugelassen. Im amerikanischen Light Vehicle Markt bestätigt sich der Trend der Vorjahre erneut. Während das PKW Segment einen Rückgang von 18% (im Vorjahr 9%) registrieren musste, wuchs das Marktfeld der Light Trucks um 2% (im Vorjahr 7%). Insgesamt konnte der Absatz in den USA nicht gesteigert werden und der Markt war um 1,9% rückläufig. Noch in 2016 waren die für Veritas nicht wesentlichen Märkte in Russland und Brasilien von Rezession gekennzeichnet. In 2017 stiegen die Zulassungszahlen dort wieder deutlich. 2) Geschäftsverlaufa) UmsatzentwicklungDie anhaltenden Verunsicherungen im PKW-Käufermarkt hinsichtlich dem Kauf von Dieselfahrzeugen haben überwiegend zum Umsatzrückgang des Veritas Konzerns beigetragen. Gegenüber dem Vorjahr (T€ 619.243) reduzierte sich der Umsatz um 3,7% auf T€ 596.345. Wachstum verzeichneten die Konzerngesellschaften in China, Mexiko, Bosnien und Neustadt (Deutschland). Die übrigen Gesellschaften hatten rückläufige Umsätze zu verzeichnen. Das internationale Wachstum entspricht der strategischen Ausrichtung des Konzerns. Analog der Umsatzentwicklung reduzierte sich der Abrufbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2017 gegenüber Vorjahr von T€ 392.614 auf T€ 346.111 (-12%) in den Büchern. Die Umsatzerlöse der Veritas AG reduzierten sich ebenfalls aufgrund der anhaltenden Verunsicherungen im PKW-Käufermarkt hinsichtlich dem Kauf von Dieselfahrzeugen von T€ 648.078 im Geschäftsjahr 2016 um 9,0% auf T€ 589.561 im Geschäftsjahr 2017. b) ErgebnisentwicklungAn die Ergebnisqualität des Vorjahres konnte nicht angeknüpft werden. Gemessen an den Umsatzerlösen des Konzerns wurden 0,5% Jahresüberschuss (Vorjahr 1,3%) oder T€ 2.587 erwirtschaftet. Personalaufwendungen, insbesondere im Overhead-Bereich, konnten dem Umsatzrückgang nicht proportional angepasst werden. Ferner wurde Personal an den im Hochlauf befindlichen Standorten aufgebaut, um die anstehenden Produktneuanläufe zu gewährleisten. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen führten u.a. höhere Instandhaltungs- und Wartungskosten, Kosten für die Einführung eines neuen ERP-Systems sowie Währungsverluste zu einer Belastung des Ergebnisses. Positiv entgegen wirkten niedrigere Materialkosten, deren Ursache sowohl in anhaltend günstigen Einstandspreisen am Rohstoffmarkt sowie der Optimierung des Materialeinsatzes zu finden sind. Bei der Veritas AG ist strukturell in der operativen Geschäftstätigkeit eine ähnliche Entwicklung zu registrieren, die zu einem Verlust im Betriebsergebnis führt. Durch das positive Beteiligungsergebnis, welches Dividendenerträge von ausländischen Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 7.992 und Ergebnisabführungen inländischer Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 3.546 beinhaltet, erzielte die Veritas AG einen Jahresüberschuss von T€ 595, der jedoch unter dem Vorjahreswert liegt. Insgesamt wurden die Erwartungshaltung der Planung an Profitabilität sowie Umsatzentwicklung in der Veritas AG sowie im Veritas Konzern nicht erfüllt. 3) Lagea) ErtragslageDie Ertragslage im Veritas Konzern hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Die Materialeinsatzquote hat sich um 1,5% auf 57,0% erhöht. Hierzu beigetragen haben u.a. Struktureffekte aus gestiegenen Anteilen von Zukaufteilen bei Produkten mit Umsatzsteigerungen sowie semi-fixe Kosten, die dem Umsatzrückgang nicht proportional angepasst werden konnten. Um 1,0% gestiegen ist hingegen die Personalaufwandsquote. Diese beträgt nunmehr 23,4%. Wenngleich in einigen Gesellschaften der Personalabbau zur Optimierung der Produktivität vorangeschritten ist, konnten die Personalkosten im Verwaltungsbereich nicht proportional an die rückläufige Betriebsleistung angepasst werden. Die folgende Übersicht zeigt die Ertragslage der Veritas AG: scroll
Beteiligungserträge aus Dividenden und Ergebnisabführungsverträgen liegen zwar unter Vorjahr, jedoch auf hohem Niveau, und führen zu einem hohen positiven Finanzergebnis. In Folge dessen wurde ein Jahresüberschuss erwirtschaftet, wenngleich das operative Ergebnis der Veritas AG negativ ist. b) FinanzlageDie Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar: scroll
Die Investitionen in Anlagegüter wurden im Wesentlichen durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert. Bei der Veritas AG führten die Erträge aus dem Beteiligungsbereich zu einem Ausgleich der Zahlungsströme. Der Finanzmittelfonds entspricht dem auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesenen Bankguthaben per Ende des Geschäftsjahres 2017. InvestitionenMit Investitionen in Höhe von T€ 41.492 hat der Veritas Konzern im Geschäftsjahr 2017 das Investitionsvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum (T€ 30.893) erneut deutlich erhöht. Neben Investitionen in Technische Anlagen und Maschinen wurden Investitionen in das SAP-Projekt getätigt. Für das Customizing der neuen ERP-Software, dessen Lizenzen bereits im Geschäftsjahr 2016 erworben wurden, investierte die Veritas AG in 2017 mehr als 6 Mio. EUR. Investitionsschwerpunkte im Bereich der Investitionen waren Anschaffungen zur Bedienung von Kundenneuaufträgen, die ab 2019 zu Umsätzen führen. Hierbei wurde vor allem in China, Mexiko, Bosnien und in der Türkei investiert. Infrastrukturell wurde im Geschäftsjahr 2017 der Werksneubau in China abgeschlossen. Die Veritas AG investierte im Geschäftsjahr 2017 insgesamt T€ 26.485 (T€ 29.049). Die Investitionen umfassen neben den aus Konzernsicht geschilderten Schwerpunkten im Bereich der neuen IT-Software auch T€ 14.143 Investitionen in Finanzanlagen von verbundenen Unternehmen. c) VermögenslageDie Vermögenslage des Veritas Konzerns stellt sich 2017 wie folgt dar: scroll
Das hohe Investitionsvolumen wurde primär durch die höhere Inanspruchnahme des langfristigen Fremdkapitals in Form der Konsortialkreditlinie finanziert. scroll
Die Ausführungen zum Veritas Konzern gelten für die Veritas AG gleichlautend. d) Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und VermögenslageGeprägt von rückläufigen Konzernumsätzen konnte das geplante Konzernergebnis nicht erwirtschaftet werden. Angesichts der darüber hinaus stark wachsenden Konzernbilanzsumme aufgrund von Investitionen, die erst ab 2019 zu maßgeblichen Konzernumsätzen führen, reduzierte sich die Eigenkapitalquote des Konzerns auf 32,4%. Das ausgegebene Ziel einer Mindesteigenkapitalquote im Konzern von 35% konnte demnach nicht erreicht werden. Analog der Entwicklung im Konzern konnte das ausgegebene Umsatzziel der Veritas AG nicht erreicht werden, daraus resultiert auch ein deutlich unter der Erwartungshaltung und dem Vorjahr liegendes Ergebnis. In den nächsten ein bis zwei Geschäftsjahren wird mit keiner signifikanten Steigerung der Eigenkapitalquote gerechnet. Dies ist auf die hohen Investitionen zur Realisierung der neu gewonnen Aufträge, die ab 2019 zu maßgeblichen Umsätzen führen, zurückzuführen. 4) Finanzielle LeistungsindikatorenFür die Steuerung des Veritas Konzerns und der Veritas AG sind die im Folgenden dargestellten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen auf Basis des Konzernabschlusses maßgebend: scroll
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Bezieht sich auf die Betriebsleistung Die Veränderungen der Kennzahlen sind im Wesentlichen auf die Umsatz- und Bilanzstrukturveränderungen zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet der Veritas Konzern, auf Grund der erneut wegen der Diesel-Krise rückläufigen Umsatzerlöse eine negative Umsatzrendite nach Steuern in Höhe von etwa 0,5%. Zusätzlich sind die Finanzkennzahlen gemäß Konsortialkreditvertrag für den Konzern von wesentlicher Bedeutung. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2017 beträgt der Nettoverschuldungsgrad 2,1 und die Eigenmittelquote 32%. Im Geschäftsjahr 2018 ist eine leichte Verschlechterung des Nettoverschuldungsgrades wegen rückläufigem Geschäftsvolumen bei relativ hohen Investitionen nicht ausgeschlossen. Die Einhaltung der Finanzkennzahlen erscheint in der Simulation der Planung als wahrscheinlich, aufgrund der Unsicherheit am Markt aber nicht sicher. 5) Nichtfinanzielle Leistungsindikatorena) Finanzierungsmaßnahmen und -vorhabenIm Geschäftsjahr 2016 hat sich der Veritas Konzern mit einem Konsortialkredit im Volumen von 150 Mio. € refinanziert. Die bisherige Laufzeit des Vertrages bis 2021 konnte im Laufe des Jahres 2017 um ein Jahr bis 2022 verlängert werden. Sämtliche Auflagen, insbesondere die einzuhaltenden Finanzkennzahlen, des Konsortialkreditvertrages wurden eingehalten. Die Nettoverschuldung des Konzerns lag etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Zusätzlich wurde im Geschäftsjahr 2017 eine Aufstockung des Immobilien-Leasingvertrages zur Erweiterung des Standortes Neustadt in Sachsen, Deutschland, vorgenommen. Das Volumen beläuft sich auf etwas mehr als 6 Mio. EUR mit einer Laufzeit von knapp 10 Jahren (1. Mietperiode). Der Immobilien-Leasingvertrag ist untergliedert in zwei Mietperioden von jeweils 15 Jahre, ausgehend vom ursprünglichen Vertrag aus dem Jahr 2012). Für die Erneuerung der globalen Telekommunikationsanlage wurde ein Sale-and-Miet-back-Vertrag geschlossen. Die Laufzeit des Vertrages im Volumen von circa 2 Mio. € beträgt 6 Jahre. b) UmweltschutzIn der Automobilindustrie nimmt nachhaltiges Handeln eine herausragende Stellung ein. Bei der Herstellung von Automobilen werden begrenzt verfügbare Materialien verwendet. Energien werden benötigt. Das globale und mehrstufige Lieferantennetzwerk erhöht das Risiko, dass Verletzungen von Sozial- und Umweltstandards eines Unterlieferanten auf den TIER1 und dann den OEM selbst übertragen werden. Um dem entgegenzuwirken, werden vertragliche Mindeststandards vorgeschrieben und Kontrollen (Audits) entlang der Lieferkette durchgeführt. Veritas nimmt Nachhaltigkeit bereits seit vielen Jahren ernst und arbeitet aktiv an Verbesserungsprozessen. Über internationale einschlägige Normen werden die Themen der Nachhaltigkeit systematisch in das gesamte Unternehmen eingebettet. Seit 2002 ist ein Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert, gefolgt vom Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 für die deutschen Werke. Ende 2017 erfolgte das Zertifizierungsaudit zum Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem nach OHSAS 18001 für die Werke der Veritas AG. Veritas hat einen Code of Conduct etabliert, in dem Sozialstandards und wirtschaftlich korrektes Verhalten (Korruption & Kartell) geregelt sind. Veritas setzt sich Ziele, um Umweltbelastungen immer weiter reduzieren zu können. c) LogistikWährend des Geschäftsjahres 2017 wurde die Aktivität der Dezentralisierung der Logistikverantwortung abgeschlossen. Parallel wurden wesentliche Logistikströme umgestellt; hierzu zählt insbesondere die Direktbelieferung des Standortes in Kunshan, China, durch Lieferanten sowie die Umstellung eines Großkunden auf Direktbelieferung aus dem Werk Ungarn. Die Kosten für Sonderfahrten im Konzern konnten auf Basis gesteigerter Performance erneut gegenüber Vorjahr reduziert werden. Bereits im 2. Halbjahr 2017 wurde mit der baulichen Erweiterung des Standortes in Neustadt, Deutschland begonnen. Die Erweiterung des Standortes umfasst insbesondere Logistikflächen zur Optimierung der Logistikabläufe- und kosten, deren Wirkung in 2018 eintreten werden. d) ProduktionIn einem für Veritas bedeutenden Wachstumsmarkt in China wurde bereits in 2016 mit dem Bau eines weiteren modernen Werkes begonnen. Die Bauphase konnte planmäßig gegen Ende des Geschäftsjahres 2017 abgeschlossen werden. Unmittelbar nach Abschluss der Bauaktivitäten wurde mit dem Bezug des Gebäudes mit Maschinen und Technischen Anlagen begonnen, mit deren Einsatz der chinesische Markt mit einer wesentlich höheren Wertschöpfungstiefe bedient werden kann. In der Türkei wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2017 eine Zweitniederlassung gegründet. Für die Belieferung des lokalen Marktes wurde bereits mit der Errichtung einer neuen Produktionshalle begonnen, die nach Fertigstellung angemietet wird und im ersten Quartal 2018 mit Maschinen und Technischen Anlagen beschickt werden wird. Der Fertigungsstandort in Bosnien-Herzegowina konnte die Bauphase bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 abschließen und beschäftigte sich im Geschäftsjahr 2017 mit der Inbetriebnahme einiger neuer Produktionsprozesse. Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einer deutlichen Erhöhung der Betriebsleistung dieses Standortes gerechnet. Analog der Umsetzung in den Werken Türkei und China erhöht sich die Wertschöpfungstiefe lokal. Expansive Entwicklung ist für den Standort Neustadt (Deutschland) zu verzeichnen. Die Erweiterung des bestehenden Werkes wurde im zweiten Halbjahr 2017 beauftragt. Im Geschäftsjahr 2018 sollen die Bauaktivitäten abgeschlossen sein, sodass in Folge dessen neben einer höheren Betriebsleistung auch Optimierungen der Logistik und deren Kosten erzielt werden können. Die Standorte in Gelnhausen (Deutschland) und Ungarn sowie Österreich spüren den Rückgang im Diesel-Segment am deutlichsten. Rückläufig entwickelt sich ebenfalls der Standort Benshausen (Deutschland). Die im Geschäftsjahr 2016 gestartete Implementierung der Lean-Management-Methodik wurde im Jahr 2017 weiter ausgerollt und speziell die Bereiche Shopfloormanagement und QRQC (QuickResponseQualityControl) sowie GPS (Gemba-ProblemSolving) an den Produktionsstandorten weiterentwickelt. Angesichts der insgesamt guten konjunkturellen Lage sind einige Werke des Konzerns unvermindert mit höherer Fluktuation und Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung von Fach- und Produktionspersonal konfrontiert. e) BeschaffungsmarktDas Einkaufsvolumen für produktives Material, Energie, Investitionen und Leistungen aller Art lag 2017, um konzerninternes Geschäft bereinigt, unter dem Einkaufsvolumen 2016 analog zur Umsatzentwicklung. Im Jahr 2017 wurde der Einkauf umorganisiert nach Aufgaben in Projekteinkauf, Category Management, Werkseinkauf und Prozesse & Systeme. Diese Organisation führt zur Fokussierung auf die Themen Lieferantenmanagement, strategische Auswahl für neue Projekte sowie Prozessoptimierung und dadurch Erhöhung der Einsparungen im Seriengeschäft. Dies zeigte bereits in 2017 Wirkung, was sich in den einzelnen Materialgruppen widerspiegelt. Am Markt für chemische Rohstoffe kam es zu Beginn des Jahres aufgrund von Wartungsarbeiten und umweltpolitischen Maßnahmen aus dem chinesischen Markt zu Engpässen und Preissteigerungen besonders bei Butadien und Caprolactam, die teils bis Ende des Jahres anhielten. Begünstigt wurde das hohe Preisniveau ab Sommer durch eine schwere Hurrikan-Saison in Nordamerika. Hier kam es ebenfalls zu Produktionsausfällen durch höhere Gewalt, die das Angebot schmälerten. Der Rohölpreis zeigt sich weitgehend stabil und hatte 2017 nur wenig Einfluss auf den Rohstoffmarkt. Die vorhandenen Bestände wurden kontinuierlich abgebaut. Seit September 2017 zeigt die Drosselung der Rohölförderrate Wirkung, was zu einer Preissteigerung zum Jahresende führte. Als strategische Maßnahme wurde besonders im Bereich der Zukaufmischungen eine Make or Buy Analyse durchgeführt. Daraus erfolgte Umstellungen haben zur Ergebnisoptimierung beigetragen. Im Bereich Kunststoffe und Mischereibedarfe kam eine großangelegte Benchmark-Analyse zum Tragen. Hieraus sind Erkenntnisse über das Marktpreisniveau und die Wettbewerbsfähigkeit der eingesetzten Materialien gewonnen worden. Im Bereich der Zukaufteile konnten Preisreduzierungen von bis zu 3,5% erzielt werden. Gründe dafür sind zum einen Bündelungsmaßnahmen, die aus der Neuorganisation des Einkaufs mit stärkerem Strategie-Fokus erzielt wurden und zum anderen die Neuvergabe von Bedarfen an kostengünstigere Lieferanten. Auch die konsequente Vergabe von Neugeschäften mit zukünftigem Produktionsbeginn bei strategisch ausgewählten Lieferanten hat zur Preisreduzierung beigetragen. Bei metallischen Rohstoffen gab es unterschiedliche Preisbewegungen. Im Aluminium-Markt erhöhte sich der Preis im Durchschnitt um 15%, während der Stahlmarkt stabil blieb. Einflüsse aus den Rohstoffmärkten konnten im Zukaufteile-Bereich wegverhandelt werden. Durch die Erweiterung der Produktpalette kam es auch weiterhin zu einem hohen Bedarf an Investitionen in Maschinen und verkettete Anlagen sowie einem erhöhten Einkaufsumsatz bei projektgebundenen Werkzeugen. Aufgrund des kontinuierlich hohen Bedarfs wurde Wert auf die Ausweitung der Lieferantenbasis passend zum globalen Produktionsnetzwerk der Veritas AG gelegt. Im Jahr 2016 aufgebaute Lieferanten wurden gezielt weiterentwickelt mit dem Fokus lokale Verfügbarkeit und Betreuung. Wie geplant konnten in 2017 die neuen Lieferanten im Bereich der Fertigungswerkzeuge erfolgreich entwickelt und die erwarteten Potenziale realisiert werden. Der Trend zur Beauftragung von Werkzeuglieferanten weltweit geht in Europa (Italien und Portugal) und außerhalb Europas (China) auch in 2018 weiter. Die Energiekosten sind im Teilkonzern von 2016 zu 2017 um 5-10%, wie bereits im Vorjahr erwartet, gestiegen. Grund dieser Preissteigerungen ist eine enorme Erhöhung der EEG-Umlage und der Kommunalzulage. f) Personal- und SozialbereichDie vier jüngsten Konzerngesellschaften in der Türkei, China, Bosnien und Neustadt (Deutschland) verzeichneten gegenüber dem Vorjahr Personalaufbau. Insbesondere in Neustadt (Deutschland) und China wurde bereits im Geschäftsjahr 2016 das Umsatzvolumen gegenüber Vorjahr deutlich erhöht. In Bosnien wurde zum Ende des Geschäftsjahres Produktion von anderen Standorten im Rahmen der Verlagerung aufgenommen. Insgesamt verringerte sich der Personalbestand von 3.661 auf 3.527 Mitarbeiter um 3,7%. Die Zahl der beschäftigten Leiharbeitnehmer erhöhte sich von 789 zu Beginn des Jahres auf 950 zum Ende des Jahres. Folglich erhöhte sich der Gesamtpersonalbestand von 4.450 um 27 oder 0,6% auf 4.477. Im Jahresdurchschnitt 2017 waren 3.516 Mitarbeiter beschäftigt. Die Beschäftigungsverhältnisse verteilten sich wie folgt auf die Konzerngesellschaften: scroll
III. ERKLÄRUNG ÜBER DIE UNTERNEHMENSFÜHRUNGDer Vorstand hat sich in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2017 mit der Umsetzung der Frauenquote auf der 1. und 2. Ebene unterhalb des Vorstands befasst und beschlossen, aufgrund der Nichterreichung der bisherigen Zielgröße von 12,3% wegen Abgängen von Frauen auf beiden Ebenen, die derzeitige Zielgröße für die 1. und 2. Ebene unterhalb des Vorstands beizubehalten. Als Zielerreichungsfrist wurde der 30. Juni 2021 beschlossen. Am 4. Juli 2017 hat der Aufsichtsrat beschlossen, den derzeitigen Frauenanteil von 16,67% im Aufsichtsrat und von 33,33% im Vorstand bis zum 30. Juni 2022 zu belassen. IV. BERICHT ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKENAngesichts der rückläufigen Verkaufszahlen von Dieselfahrzeugen erwartet die Veritas Gruppe im Geschäftsjahr 2018 einen um mindestens 3% geringeren Umsatz als im Geschäftsjahr 2017. Wachstum wird in den Regionen Asien und Amerika als hinreichend sicher bewertet, sodass in Folge dessen der Markt in Europa für den Veritas Konzern überproportional schrumpft. Hierbei ist bereits berücksichtigt, dass der Anteil an Produkten zur Emissionsreduzierung deutlich steigt. Die Erwirtschaftung eines positiven Jahresüberschusses und damit die Optimierung der Eigenkapitalquote ist angesichts des für Veritas rückläufigen Marktes samt einer deutlichen Verlagerung des Produktionsfootprint innerhalb Europas das oberste Ziel der Gruppe. Niedrige Fremdkapitalzinsen und Rohstoffpreise und ein starker US-Dollar waren auch in 2017 Faktoren, die zur Entwicklung der Veritas Gruppe positive Beiträge geleistet haben. Die intensive Beobachtung der Entwicklung dieser Rahmenparameter und ein zielgerichtetes Gegensteuern im Jahr 2018 sind wesentlich für das Erreichen der gesteckten Ziele. Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einer EBIT-Marge im Konzern in Höhe von circa 1-2% gerechnet. Die Veritas AG rechnet mit einem positiven EBIT, das jedoch deutlich unter dem EBIT aus 2017 liegen wird. 1) RisikomanagementDie Identifizierung, Analyse und Bewertung von Risiken erfolgt im Veritas Konzern auf Basis eines konzernweiten Risikomanagementsystems. Über die identifizierten Risiken, deren mögliche Auswirkungen, wie auch Gegensteuerungsmaßnahmen, wird regelmäßig berichtet. Die Darstellung der Entwicklung und Lage des Konzerns erfolgt durch regelmäßige Finanzberichterstattung und bildet einen maßgeblichen Bestandteil des Risikomanagements. Der Aufsichtsrat überwacht die Wirksamkeit des Systems sowie abgeleitete Maßnahmen und ist in das regelmäßige Informationssystem eingebunden. 2) Umfeld- und Branchenchancen und -risikenDie seit nunmehr drei Jahren zu verzeichnenden Unruhen im Absatzmarkt von PKWs mit Verbrennungsmotoren und insbesondere Dieselfahrzeugen gehen nicht spurlos an der Veritas Gruppe vorüber. Drohende Fahrverbote und politisch gestützte Subventionsprogramme zum Erwerb von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben führen zu einem deutlichen Rückgang der Dieselzulassungszahlen. Wenngleich der Verbrennungsmotor aus Sicht der Veritas Gruppe noch einige Fahrzeuggenerationen eingesetzt werden wird, erwartet der Veritas Konzern kurz- bis mittelfristig weitere Umsatzreduzierungen aufgrund rückläufiger Zulassungszahlen. Zugleich öffnet sich die Perspektive zum Einsatz von Veritas Produkten in Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Die Verschärfung gesetzlicher Abgasnormen ermöglicht der Veritas Gruppe die konzernweit vorhandene Materialkompetenz weiter zu veredeln und Produkte zu entwickeln, die der Einhaltung dieser Grenzwerte dienen. Auch die Entwicklung und Herstellung von Leichtbau-Produkten die der Gewichtsreduzierung, und damit mittelbar der Emissionsreduzierung dienen, stellen Chancen dar. An der Intensität des Wettbewerbes im Automobilzulieferbereich hat sich nichts verändert. Die unveränderte Strategie der Veritas Gruppe ist als international ausgerichteter Systemlieferant, hochanspruchsvolle und technologisch führende Produkte zu entwickeln, zu produzieren und zu liefern. Die kontinuierliche Erfüllung dieses hohen Anspruchs birgt naturgemäß Risiken im Entwicklungs- und Herstellungsprozess. 3) Abhängigkeit von LieferantenDas steigende Preisniveau im Rohölmarkt stellt eine Prämisse für Preissteigerungen besonders bei veredelten Produkten dar. Von der OPEC wird eine einheitliche und beständige Linie zu den bestehenden Drosselungen erwartet. Auch sind von der chinesischen Regierung weiterhin Einschränkungen der Produktionsauflagen besonders im Winter zu erwarten, was wiederum Auswirkungen auf die Rohstoffpreise haben kann. Diese Drosselungen beim Angebot treffen auf eine weiterhin starke Nachfrage nach Rohstoffen aufgrund der guten Weltkonjunktur. Aufgrund der im Mai 2018 in Kraft tretenden REACH-Verordnung kommt auf die Rohstoffproduzenten ein Mehraufwand durch die Registrierung relevanter Stoffe zu, was sich auch im Preis widerspiegeln kann. Daraus abgeleitet wird eine weiterhin angespannte Situation im Markt für Rohstoffpreise mit Tendenz zu Preissteigerungen sowohl im Chemie- als auch Metall-Bereich erwartet. Rohstoffe des Veritas Konzerns sind veredelte Rohstoffe und nicht börsennotiert. Aus diesem Grund ist Rohstoff-Hedging nicht umsetzbar. Das Risiko der Abhängigkeit von Rohmateriallieferanten wird aufgrund unseres hochspezialisierten Produktportfolios nie vollständig durch eine zweite Quelle abgewendet werden können, wenngleich kontinuierliche Prüfungen zum Insourcing von Mischungen bzw. zur Freigabe alternativer Rohstofflieferanten erfolgen. Durch die Neuausrichtung des Einkaufs wird in 2018 die Einführung einer strukturierten Lieferantenstrategie zur Bündelung von Bedarfen und gezielten Lieferantenauswahl über den gesamten Konzern verfolgt. Eine zentrale Rolle spielt dabei, die globale Ausrichtung der Veritas zu nutzen und verstärkt mit weltweiten Ausschreibungen zu arbeiten, um den Wettbewerb zwischen den Lieferanten auszunutzen. Auch die konsequente Lokalisierung von Bezugsquellen zur Nutzung kurzer Transport- und Kommunikationswege sowie zur Verbesserung der Kostensituation wird weiter vorangetrieben. Diese Maßnahmen werden somit auch zu einer Reduzierung der Einstandspreise bzw. zur Vermeidung von Preisanstiegen beitragen. Bei metallischen Zukaufteilen sowie im indirekten Bereich wird ein Projekt zur Optimierung des Beschaffungsprozesses durch Bündelung von standardisierten Teilen zu weiteren Preisreduzierungen führen. Im Bereich Investitionen für Werkzeuge und Anlagen sowie projektgebundene Anlagen wird die gezielte Lieferantenentwicklung weitergeführt im Hinblick auf globale Anfragen und Gesamtkostenoptimierung. Für 2018 werden keine Entlastungen im Energiesektor erwartet. Trotz einer marginalen Senkung der EEG-Umlage für das Jahr 2018 wird es zu einer Preiserhöhung aufgrund gestiegener Einstandspreise kommen. Langfristig geschlossene Energieversorgungsverträge führten in der Vergangenheit zu leicht rückläufigen Einstandspreisen. Diese Verträge liefen 2017 aus und mussten zu aktuellen Konditionen neu abgeschlossen werden. Die Risiken aufgrund von zunehmendem Protektionismus einiger Länder sind zurückgegangen und es werden für 2018 keine negativen Änderungen bei Zöllen oder ähnlichem erwartet. 4) FinanzrisikenRisiken aus Währungskursveränderungen, die unter anderem politisch geprägt sein können, sind Bestandteil des Geschäftsmodells der Veritas Gruppe. Mit Wachstumsstandorten in China, Mexiko und der Türkei weitet sich das Risiko sukzessive aus. Dank eines aktiven Fremdwährungsmanagements wird durch die zielgerichtete Nutzung und den Abschluss von Währungssicherungsgeschäften eine Risikoreduzierung erreicht. Das seit einiger Zeit anhaltende Zinstief an den Geld- und Finanzmärkten, insbesondere auch im Euro-Raum mit teilweise negativen EURIBOR-Referenzzinssätzen, hat für Veritas als kreditaufnehmende Einheit bzw. kreditaufnehmendes Unternehmen eine spürbar geringere Zinsbelastung zur Folge. Für den variabel verzinsten Teil des vom Veritas Konzern aufgenommenen Fremdkapitals würde sich eine signifikante Erhöhung der Geldmarktsätze (EURIBOR) nachteilig in Form von höheren Zinsaufwendungen auswirken. Die Geldpolitik und Verlautbarungen der Europäischen Zentralbank lassen einen solchen Zinsanstieg am Geldmarkt für die kurze bis mittlere Frist als äußerst unwahrscheinlich erscheinen. Mit Abschluss der Konsortialfinanzierung bereits in 2016 hat sich die Veritas Gruppe die günstigen Konditionen mittelfristig gesichert. Bei den Vorsorgen für Pensionsansprüche resultiert aus diesem Niedrigzinsumfeld allerdings ein erheblicher Mehraufwand, wenngleich dieser aufgrund einer Gesetzesänderung für das Jahr 2016 einmalig abgemildert wurde. Hinsichtlich der Risiken im Zusammenhang mit Haftungsverhältnissen und Finanzderivaten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Grundsätzlich setzt die Veritas Gruppe Finanzderivate zur Absicherung gegen Risiken aus Währungskursschwankungen ein und verfolgt dabei das Ziel der Budgeteinhaltung, d.h. weder Währungsgewinne noch Währungsverluste zu generieren. Im Währungsportfolio befinden sich die Landeswährungen der Konzerngesellschaften (Mexikanische Peso, Chinesische Renminbi, Türkische Lira, Ungarische Forint) sowie US Dollar. Finanzinstrumente werden nicht zu spekulativen Zwecken eingesetzt, verfügen grundsätzlich über einen Bezug zu einem Grundgeschäft und werden ausschließlich durch die Konzernzentrale eingegangen. Dem Kontrahenten- und Adressenrisiko wird durch die Auswahl wirtschaftlicher stabiler Geschäftspartner Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine Risikostreuung durch die Kontrahierung mit allen Kreditinstituten aus dem Konsortialbankenkreis. Die Veritas Gruppe hat gemäß dem Konsortialkreditvertrag, der im vergangenen Jahr durchschnittlich zu weniger als der Hälfte in Anspruch genommen wurde, bestimmte Finanzkennzahlen zu definierten Stichtagen einzuhalten. 5) Einschätzung zur Gesamtchancen- und risikosituationNegative Einflüsse aus gesamtwirtschaftlichen, politischen und branchenspezifischen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind naturgemäß nicht auszuschließen. Besonders die bestehende Unsicherheit im Konsumverhalten bezüglich Dieselfahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor generell stellt derzeit ein wesentliches Risiko dar. Durch präventives Handeln, einem aktiven Risikomanagementsystem sowie der zielgerichteten Nutzung von Sicherungsgeschäften zur Absicherung von Zinskurs,- Wechselkurs- und Rohstoffpreisschwankungen wird die Risikoposition der Veritas Gruppe minimiert. Für die Abdeckung des Finanzmittelbedarfes und die Aufrechterhaltung der Konditionen ist es zwingend erforderlich, dass die Finanzkennzahlen und sonstigen Kreditauflagen eingehalten werden. Ein stabiles Marktumfeld gepaart mit antriebsartunabhängigen Produktbedarfen zur Emissions- und Gewichtsreduzierung bietet Wachstumschancen für die Veritas Gruppe, an denen durch zielgerichtete Investitionen partizipiert werden soll. Die derzeitigen Marktpreise, sowohl für Rohstoffe als auch im Zinsumfeld, begünstigen die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMENDer Vorstand erklärt gem. § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Gelnhausen, 30. April 2018 gez. Lucie Toscani CSO / Vorstandsprecherin gez. Dr. Matthias Häberle CFO gez. Uwe Hehl COO GLEICHSTELLUNGSBERICHT der Veritas AG (gem. §§21, 22 Entgelttransparenzgesetz)Veröffentlichung im Jahr: 2018 (erster Bericht), Bezugszeitraum: 2016I. Statistische Angaben gem. §21 Abs. 2 EntgelttransparenzgesetzDie durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der Veritas AG betrug im Jahr 2016 insgesamt 1.556 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Zahl beinhaltet die fest Angestellten, befristet Beschäftigten und Auszubildenden. Ausgenommen hiervon sind Leihpersonal und Vorstand. Im Einzelnen ergab sich folgende Verteilung: scroll
II. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren WirkungenDie Veritas AG ist Teil des international tätigen Konzerns der Poppe-Veritas Gruppe. In der Veritas AG arbeiten Menschen aus 31 verschiedenen Nationen in einer Altersspanne zwischen 16 und 65 Jahren. Wir fördern insbesondere den länderübergreifenden Einsatz und Unternehmenswechsel von Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Konzerns sowie den Einsatz von schwerbehinderten, gleichgestellten und leistungsgewandelten Menschen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Vielfalt in den Zeiten des demografischen Wandels unser Unternehmen stärkt und bereichert. In diesem Sinne fördert die Veritas AG auch die Gleichstellung von Frauen und Männern. Im Jahr 2016 lag der Fokus auf der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege sowie auf der Vereinbarkeit von Beruf und Gesundheit. Hierzu hat sich die Veritas AG mit verschiedenen Angeboten engagiert: Schwerpunkt Vereinbarkeit:
Schwerpunkt Beratung, Bewusstsein:
Schwerpunkt Außen- und Vorbildwirkung:
III. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und MännerAuch im Hinblick auf die Vergütung ist es für Veritas AG selbstverständlich, Frauen und Männer gleich zu behandeln. Die Entgeltfindung erfolgt sowohl im tariflichen als auch im außertariflichen Bereich auf Basis geschlechtsneutraler Kriterien. Die Eingruppierung und Vergütung tariflicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veritas AG erfolgt nach den flächentariflichen Regelungen für die Kautschukindustrie der Länder Hessen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Eingruppierung einer Funktion richtet sich ausschließlich nach dem Anspruchsniveau der auszuübenden Tätigkeit. Die entgeltliche Bewertung neu beschriebener und zu besetzender Funktionen erfolgt bei Veritas geschlechtsneutral im Rahmen eines systematisierten und institutionalisierten Prozesses unter Beteiligung des Betriebsrats. Die Festlegung der Entgelte für außertarifliche und Top-Führungsfunktionen erfolgt durch den Vorstand nach den folgenden, geschlechtsneutralen Kriterien: Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz, Umfang der Mitarbeiterführung, Verantwortungs- und Handlungsspielraum, Denk- und Kommunikationsanforderungen, berufliche Erfahrung sowie aktuelle, lokale Verfügbarkeit der entsprechenden und vergleichbarer Qualifikation am Markt. Einmal jährlich findet eine Überprüfung der Entgelte aller außertariflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veritas AG statt. Die Entscheidungen zur Entgeltentwicklung trifft der Vorstand geschlechtsneutral auf Basis von Leistungsbeurteilungen der Führungskräfte sowie der Erreichungsquote persönlicher und Unternehmensziele. Bilanz zum 31. Dezember 2017- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -Aktivseite scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -scroll
Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2017- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -Aktivseite scroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -scroll
AnhangVERITAS KONZERN UND VERITAS AGI. RECHNUNGSLEGUNGAllgemeine ErläuterungDie Veritas AG hat ihren Sitz in 63571 Gelnhausen, Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hanau unter der Handelsregisternummer HRB 11027 eingetragen. Der Jahresabschluss der Veritas AG und der Konzernabschluss für das Jahr 2017 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG und des Aktienrechts erstellt. Die erforderlichen Angaben zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Wesentlichen in den Anhang übernommen worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Konsolidierungskreis Veritas Konzern
Im Berichtsjahr 2017 gab es keine Veränderungen im Konsolidierungskreis. Tochtergesellschaften von untergeordneter Bedeutung
Die wirtschaftlichen Aktivitäten dieser Gesellschaften im Geschäftsjahr 2017 sind im Hinblick auf § 296 Abs. 2 HGB wegen der Auswirkung auf die Höhe des Vermögens sowie der Aufwendungen und Erträge für eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Bei der Unterstützungseinrichtung für die Betriebsangehörigen der Veritas AG in Gelnhausen e.V. wurde im Geschäftsjahr 2017 die Anzahl der Rentenanwärter und Rentner, deren Ansprüche über Rückdeckungsversicherungen abgedeckt sind, deutlich erhöht. Hierdurch gewinnt der Verein zunehmend an Bedeutung, ist jedoch weiterhin nicht in den Konsolidierungskreis einzubeziehen. Eine Einbeziehung der Unterstützungskasse würde die Eigenkapitalquote um deutlich weniger als 1% reduzieren und würde für die kreditrelevante Eigenmittelquote derzeit nahezu keine Veränderung mit sich bringen. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte vor BilMoG nach der Buchwertmethode. Ab dem Geschäftsjahr 2010 wird nach der Neubewertungsmethode bilanziert. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Veritas Automotive System (Kunshan) Co. Ltd., VR China, sowie der Veritas Automotive Bosna i Hercegovina d.o.o., Sarajevo, in 2013 ergab sich jeweils ein aktivischer Unterschiedsbetrag, der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über fünf Jahre abgeschrieben wurde. Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochtergesellschaften erfolgte auf der Grundlage des Konzeptes der modifizierten Stichtagskursmethode. Die Bilanzpositionen mit Ausnahme des Eigenkapitals wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung der Tochtergesellschaften wurde mit Durchschnittskursen vorgenommen. Gemäß § 304 Abs. 1 HGB ergaben sich Zwischenergebniseliminierungen in den Vorräten in Höhe von T€ 361. Bilanzierungs- und BewertungsverfahrenDie Bewertung im Konzern erfolgte nach übereinstimmenden Grundsätzen, insbesondere werden Bewertungswahlrechte in derselben Weise wie im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgeübt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zugänge werden planmäßig linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten enthalten den Anschaffungspreis, die Nebenkosten sowie die Kaufpreisminderungen. Die Nutzungsdauer und die Abschreibungssätze basieren auf den amtlichen Abschreibungstabellen sowie der Abschreibungstabelle der Kautschukindustrie und der Kunststoffindustrie. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von unter 150 € netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand verbucht. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von 150 € bis 1.000 € netto werden zu einem Posten auf einem Sachkonto zusammengefasst und über fünf Jahre hinweg abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der am Abschlussstichtag zugrunde zu legen war. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden gleiche Qualitäten aus unterschiedlichen Einkäufen gemäß § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittspreis angesetzt. Sofern der letzte Bezugspreis zum Bilanzstichtag unter dem gewogenen Durchschnittspreis lag, wurden Abschreibungen auf den letzten Bezugspreis vorgenommen. Durch entsprechende Abschläge wird Risiken aus Liegedauerüberschreitung Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bewertet. Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Währungsforderungen sind zum Kurs am Tag der erstmaligen Erfassung der Forderung oder dem abweichenden Stichtagskurs umgerechnet. Bei Währungsforderungen größer ein Jahr wurde das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bankguthaben sind zum Nennbetrag bilanziert. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Für Pensionen, die über einen mittelbaren Durchführungsweg erbracht werden, haftet die Veritas AG nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz - BetrAVG) weiterhin subsidiär. Soweit das jeweilige Vermögen der Unterstützungskasse nicht den Erfüllungsbetrag der jeweiligen Pensionszusagen deckt, bilanziert die Veritas AG die Unterdeckung in der Bilanzposition Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die übrigen Rückstellungen enthalten alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen werden unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Rückstellungen von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei Verbindlichkeiten größer ein Jahr, wurde das Realisationsprinzip beachtet. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist in den Anlagespiegeln für den Veritas Konzern und die Veritas AG dargestellt. Bei der Veritas Dunakiliti Kft. wurden im Geschäftsjahr 2017 Umgliederungen in Höhe von T€ 2.474 aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung in die technischen Anlagen und Maschinen vorgenommen (Umgliederung Buchwerte T€ 2.474). Bei entsprechender Umgliederung würden im Konzern zum 31. Dezember 2016 die Technischen Anlagen und Maschinen T€ 43.522 und die Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 14.213 betragen. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen aus Pacht- und Leasingverträgen, insbesondere für Grundstücke und Gebäude sowie Fahrzeuge, enthalten. Die nachfolgende Übersicht zeigt den Anteilsbesitz der Veritas AG zum 31. Dezember 2017: scroll
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Ergebnisabführungsvertrag Unfertige ErzeugnisseDie unfertigen Erzeugnisse enthalten im Konzern Auszahlungen in Höhe von T€ 3.228 auf eine im Bau befindliche Immobilie, die aus einer Erweiterung eines Sale-and-Lease-back-Vertrages der Veritas Sachsen GmbH mit einer Immobiliengesellschaft resultieren. Fertige Erzeugnisse und WarenIn den fertigen Erzeugnissen ist zum Bilanzstichtag eine globale Telekommunikationsanlage (T€ 1.816) enthalten, die nach Bilanzstichtag im Rahmen eines Sale-and-Miet-back-Vertrages verkauft wurde. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenSämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegenüber verbundenen UnternehmenDie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen der Veritas AG enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 528. Guthaben bei KreditinstitutenVon den Guthaben bei Kreditinstituten unterliegen T€ 200 einer Verpfändungsvereinbarung aufgrund der Erweiterung des Leasingvertrages mit einer Immobiliengesellschaft zur Erweiterung des Standortes der Veritas Sachsen GmbH. Aktive latente SteuernDie aktiven latenten Steuern im Konzern betragen T€ 5.597. Davon entfallen auf Unterschiedsbeträge in der Veritas AG T€ 4.081 und auf die übrigen Konzerngesellschaften sowie Konsolidierungseffekte T€ 1.516. Bei der Veritas AG ergeben sich die aktiven latenten Steuern von T€ 4.081 aus unterschiedlichen Ansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. Diese Unterschiede betreffen im Wesentlichen aktive latente Steuern aus verschiedenen Rückstellungen, die mit passiven latenten Steuern aus unterschiedlichen Wertansätzen von Grundstücken und Gebäuden aufgrund geminderter Anschaffungskosten von Veräußerungsgewinnen im Anlagevermögen verrechnet wurden. Eine Nutzung des steuerlichen Verlustvortrages für die nächsten 5 Jahre wurde nicht angesetzt. Aufgrund der derzeit unsicheren Marktverhältnisse für Dieselfahrzeuge wird davon ausgegangen, dass in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen getätigt werden müssen, um auf die veränderten Marktverhältnisse reagieren zu können. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Bereich von Forschung und Entwicklung, sondern auch innerbetriebliche organisatorische Abläufe müssen optimiert werden. Letzteres ist auch geboten, um auf veränderte Marktbedingungen schneller reagieren zu können. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass es innerhalb des Konzerns zu einer regionalen Verschiebung der Geschäftstätigkeiten kommen wird: Einerseits Verringerung der Produktion in Deutschland, andererseits Ausbau und Erweiterung der Produktion in den NAFTA-Staaten und Asien. Die Ermittlung der latenten Steuern bei der Veritas AG erfolgt mit einem durchschnittlichen Ertragssteuersatz von 29,32%. Im Konzern werden landestypische Steuersätze verwendet. scroll
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Im Berichtsjahr 2017 hat die Veritas AG einen Steueraufwand in Höhe von T€ 2.878 ausgewiesen. Davon entfallen auf ausländische Quellensteuern T€ 90 und auf die Auflösung der Rückstellung von Steuern aufgrund der Betriebsprüfung für die Jahre 2010 bis 2014 T€ 131 (Ertrag), da diesbezüglich keine Steuerzahlungen mehr zu begleichen sind. Der größte Anteil des Steueraufwandes entfällt auf die Anpassung der aktiven latenten Steuer, die wegen des Wegfalls der Verlustnutzung in Höhe von T€ 2.919 angepasst wurden. Für 2017 sind für die Veritas AG keine Steuern vom Einkommen und Ertrag zu zahlen, da bei der Steuerberechnung nicht abzugsfähige Betriebsausgaben und steuerfreie Dividenden zu berücksichtigen sind. Im Konzern sind ertragsunabhängige Komponenten enthalten und es werden landestypische Steuersätze verwendet. Gezeichnetes KapitalDas im Handelsregister eingetragene Grundkapital beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr T€ 12.000. Es ist eingeteilt in 4.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Während des Geschäftsjahres 2017 wurde auf Verlangen der Hauptgesellschafterin Poppe-Veritas Holding GmbH & Co. KG ein Squeeze-out Verfahren zur Barabfindung der Minderheitsaktionäre durchgeführt. Seither sind sämtliche Aktien im Besitz der Poppe-Veritas Holding GmbH & Co. KG. BilanzgewinnIn dem ausgewiesenen Bilanzgewinn der Veritas AG T€ 39.238, des Veritas Konzerns T€ 73.515 sind Gewinnvorträge in Höhe von T€ 38.645 (Veritas AG) bzw. von T€ 70.928 (Veritas Konzern) bereits verrechnet. Von dem Bilanzgewinn der Veritas AG sind T€ 32.516, unter Berücksichtigung des Gesamtbetrages der ausschüttungsgesperrten Beträge im Gesamtbetrag von T€ 6.722, frei zur Ausschüttung. Der Vorstand der Veritas AG schlägt daher vor, daraus € 0,45 je Stückaktie, insgesamt € 1.800.000 auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von T€ 37.438 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Andere GewinnrücklagenDie anderen Gewinnrücklagen betrugen zum 31. Dezember 2017 unverändert T€ 11.482 (Veritas Konzern) bzw. T€ 14.470 (Veritas AG). Angaben zu ausschüttungsgesperrten BeträgenDurch die Aktivierung von aktiven latenten Steuern im Jahresabschluss der Veritas AG sind T€ 4.081 ausschüttungsgesperrt. Zusätzlich unterliegen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem 10-Jahres-Durchschnittszins gemäß versicherungsmathematischem Gutachten T€ 2.641 einer Ausschüttungssperre. Sonderposten für Investitionszuschüsse bzw. -zulagen zum AnlagevermögenDer Sonderposten für Investitionszuschüsse in der Konzernbilanz betrifft einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des Freistaates Thüringen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (T€ 630), einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des Freistaates Sachsen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (T€ 2.378) sowie erhaltene Bundes- und Landeszuschüsse der Republik Österreich und des Landes Tirol (T€ 90). Der Sonderposten für Investitionszulagen beinhaltet Zulagen nach dem Investitionszulagengesetz (T€ 167). Sämtliche Sonderposten werden entsprechend den Nutzungsdauern der bezuschussten Investitionsgüter aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenMitarbeiter, die vor dem 1. Dezember 1993 in die Veritas AG eingetreten sind, erhalten von der Veritas AG Pensionszusagen, die durch entsprechende Rückstellungen für laufende Pensionen und Pensionsanwartschaften gedeckt sind. Das geltende Versorgungswerk ist mit Wirkung zum 1. Dezember 1993 für Neuzugänge geschlossen worden. Die nach November 2005 erdienten Anwartschaften wurden auf die Versicherungsunabhängige Unterstützungskasse e.V. (VuUK) ausgelagert. Die VuUK hat zur Finanzierung wiederum Rückdeckungsversicherungen bei der Generali abgeschlossen. Mit Wirkung zum 01.01.2017 wurden die Versorgungsverpflichtungen und Rückdeckungsversicherungen von der VuUK auf die Unterstützungskasse der Betriebsangehörigen der Veritas AG e.V. übertragen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt T€ 21.310. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert unter anderem auf einem Abzinsungssatz von 3,68%, einem Rententrend von 1,5%, Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50% pro Jahr. Eine Fluktuationsrate wurde auf Grund der erreichten Besitzstände nicht berücksichtigt. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2005). Zum 31.12.2017 wurden die Pensionsverpflichtungen mit einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz abgezinst. Hieraus resultiert ein zur Ausschüttung gesperrter Unterschiedsbetrag gegenüber der Bewertung mit einem 7-Jahres-Durchschnittszins in Höhe von T€ 2.641. Die Pensionszahlungen und die Zahlungen der Unterstützungskasse an ehemalige Mitarbeiter betrugen im Geschäftsjahr T€ 1.105. Sonstige RückstellungenSonstige Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellungen für Personalverpflichtungen inkl. Restrukturierung (Konzern: T€ 11.522; Veritas AG: T€ 8.790), für Garantievorsorgen für pauschale wie einzelne Gewährleistungsfälle (Konzern: T€ 7.014; Veritas AG: T€ 6.006), für Retouren und Preisreduzierungen (Konzern: T€ 5.303; Veritas AG: T€ 4.163) und Verluste aus schwebenden Verträgen für Warenlieferungen und aus Devisentermingeschäften (Konzern: T€ 4.075; Veritas AG: T€ 3.536). Rückstellungen für Personalverpflichtungen umfassen neben Vorsorgen für Restrukturierung und Abfindungen auch Rückstellungen für Resturlaub, Jubiläumsverpflichtungen, Mehrarbeit, Überstunden sowie Bonus. Derivative FinanzinstrumenteZur Absicherung von Marktpreisrisiken respektive Währungsrisiken als Folge von Wechselkursschwankungen werden adäquate derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Sofern effektive Sicherungsbeziehungen hergestellt werden konnten, wurden Bewertungseinheiten gebildet. Als Bewertungsmethode wurde die Einfrierungsmethode angewandt. Für sämtliche aufgelisteten Sicherungsgeschäfte sind keine Anschaffungskosten angefallen. Per 31.12.2017 existierten folgende strukturierte Produkte mit den zum Stichtag korrespondierenden Marktwerten: scroll
Die Marktbewertung erfolgte auf Basis aktueller Marktdaten und unter Verwendung marktüblicher Analysemethoden. Für die Bewertung der Ratio Forwards wurde ein finanzmathematisches Verfahren in Anlehnung an das Black-Scholes-Optionspreismodell verwendet, unter Einbeziehung praxisrelevanter Determinanten wie impliziten Volatilitäten und einem Convexity Adjustment (Anpassung der Terminkomponenten auf die per Stichtag kürzere Restlaufzeit bzw. Fixingzeit). Die angegebenen Zeitwerte wurden von den Finanzpartnern bestätigt. Für die strukturierten Produkte konnte entweder kein Sicherungszusammenhang hergestellt werden oder es wurde auf die Bildung einer möglichen Bewertungseinheit verzichtet. Etwaige negative Marktwerte, die per 31.12.2017 allerdings nicht auftraten, wurden als Rückstellung für drohende Verluste bilanziert. Währungsrisiken, die aus mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden Transaktionen resultieren, werden mittels Termingeschäften bzw. strukturierten Termingeschäften (Ratio Forwards) pro relevanter Fremdwährung abgesichert. Zu den einzelnen Devisentermingeschäften werden der Barwert und der Terminkurs zur Endfälligkeit ausgewiesen. Der Barwert spiegelt den aktuellen Marktwert abgezinst auf den Bewertungsstichtag wider. Per 31.12.2017 existierten folgende Währungsderivate in EUR/HUF mit den zum Stichtag korrespondierenden Marktwerten: scroll
Darüber hinaus waren folgende Währungsderivate in EUR/USD mit den zum Stichtag korrespondierenden Marktwerten im Portfolio enthalten: scroll
Des Weiteren bestanden folgende Währungsderivate in EUR/TRY mit den zum Stichtag korrespondierenden Marktwerten: scroll
Schließlich existierte per 31.12.2017 folgendes Währungsderivat in EUR/CNY mit dem zum Stichtag korrespondierenden Marktwert: scroll
Die Marktbewertung erfolgte auf Basis aktueller Marktdaten und unter Verwendung marktüblicher Analysemethoden. Für die Bewertung der Forwards (Termingeschäfte) wie auch der Far-Legs aus den Swaps (Swap/Termin), wurden die Mark-to-Market und die Barwertmethode angewendet. Die angegebenen Zeitwerte wurden von den Finanzpartnern bestätigt. Die vorgenannten Termingeschäfte auf EUR/HUF bilden als Absicherungsinstrumente jeweils Bewertungseinheiten mit den mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig eintretenden monatlichen Fremdwährungsbedarfen (Grundgeschäfte) - Zahlungen unter anderem für Löhne/Gehälter, Sozialbeiträge, Steuern -der Betriebsstätte (Lohnveredelung) in Ungarn. Basis für die monatlich abgesicherten beziehungsweise noch abzusichernden HUF-Volumina ist die entsprechende Cash Flow-Planung in HUF der Betriebsstätte in Ungarn für das Geschäftsjahr 2018, welche ebenfalls auf Monatsbasis erfolgt. Die Monatsbedarfe liegen in einer Bandbreite von HUF 500 Mio. bis HUF 650 Mio. In der Zeit seit 01.01.2018 sind weitere EUR/HUF-Absicherungsgeschäfte für die Monate ab Juni 2018 getätigt worden. Das aufgeführte Termingeschäft aus dem Swap auf EUR/CNY bildet als Absicherungsinstrument eine Bewertungseinheit mit dem konzerninternen Kredit (Grundgeschäft), welchen die Veritas AG (Darlehensgeber) an die Tochtergesellschaft Kunshan Veritas Automotive Systems Co., Ltd. (Darlehensnehmer) gibt. Darlehensabrufe in CNY sind im Rahmen der definierten Kreditlinie von CNY 31 Mio. möglich. Die Laufzeit bemisst sich dabei nach der im Kreditvertrag festgelegten Frist für Inanspruchnahmen unter diesem Darlehen (bis 15.10.2018). Aufgrund der Identität von Betrag, Laufzeit und Währung kompensieren sich die gegenläufigen Wertentwicklungen von Grundgeschäft und Währungsderivat über die Laufzeit effektiv. Zum Bilanzstichtag waren demzufolge unabhängig vom Vorliegen eines positiven oder negativen Marktwertes der EUR/HUF-Termingeschäfte wie auch des EUR/CNY-Swap Termingeschäftes keine Rückstellungen zu bilden. Für die Termingeschäfte in EUR/USD und in EUR/TRY sind im Einzelabschluss der Veritas AG keine Bewertungseinheiten gebildet worden. Eine entsprechende Rückstellung für Geschäfte mit negativem Marktwert wurde gebildet. Für die ausgewiesenen negativen Marktwerte sind Rückstellungen in Höhe von addiert rund T€ 548 bilanziert. Im Konzernabschluss der Veritas AG sind die aus den EUR/USD-Termingeschäften resultierenden saldierten Marktwerte -positive Marktwerte von ca. T€ 120 - als Währungsgewinne gebucht worden, da sich auf Konzernebene Bewertungseinheiten aus den von der Veritas AG mit Banken abgeschlossenen Währungsderivaten (finanzielle Absicherungsinstrumente) und den mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig eintretenden monatlichen Einkaufsvolumina von Maschinen und Verbrauchsmaterial in EUR (korrespondierende Grundgeschäfte) der Automotive Veritas de México S.A. de C.V. herstellen lassen. Basis für die monatlich abgesicherten beziehungsweise noch abzusichernden EUR-Volumina ist die entsprechende Cash Flow-Planung in EUR der Konzerngesellschaft in Mexiko für das Geschäftsjahr 2018, welche ebenfalls auf Monatsbasis erfolgt. Die Monatsbedarfe liegen in einer Bandbreite von EUR 300.000 bis EUR 500.000. In der Zeit seit 01.01.2018 sind weitere EUR/USD-Absicherungsgeschäfte für die Monate ab Juli 2018 getätigt worden. Verbindlichkeiten gegliedert nach Restlaufzeiten Veritas AGscroll
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Veritas AG beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 233. Verbindlichkeiten gegliedert nach Restlaufzeiten Veritas Konzernscroll
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind basierend auf der am 22. Juli 2016 neu abgeschlossenen Konsortialfinanzierung nicht mehr besichert. Die zum Stichtag noch eingetragenen Grundschulden der Veritas Thüringen GmbH in Höhe von T€ 1.250 und der Veritas Sachsen GmbH in Höhe von T€ 716 beziehen sich auf abgelöste Verbindlichkeiten und befinden sich zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Abschlusses in der Löschung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme der mindestens bis 2022 laufenden Konsortialkreditlinie. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGAufgliederung der UmsatzerlöseDie Veritas AG wie auch der gesamte Veritas Konzern sind als Automobilzulieferer tätig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 wurden von der Veritas AG Umsätze in Höhe von T€ 589.561 getätigt. Hiervon entfallen T€ 315.097 auf das Inland und T€ 274.464 auf das Ausland. T€ 529.333 wurden durch den Verkauf eigenproduzierter Fahrzeugteile und -systeme, T€ 26.482 mit Handelswaren, T€ 23.055 durch den Verkauf von Werkzeugen und T€ 10.690 Übrige erlöst. Die konsolidierten Umsätze im Veritas Konzern belaufen sich für 2017 auf T€ 596.345. Davon entfallen T€ 290.284 auf das Inland und T€ 306.061 auf das Ausland. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen der Veritas AG sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4.956 enthalten. Im Veritas Konzern betragen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 5.649. Außerplanmäßige AbschreibungIm Geschäftsjahr 2017 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 608 auf einen vermieteten Gebäudekomplex durchgeführt. Aufwendungen für bezogene LeistungenZwischen bezogenen Leistungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden im Berichtsjahr Umgliederungen in der Veritas Dunakiliti Kft. in Höhe von T€ 5.225 (Vorjahr T€ 4.089) vorgenommen. Bei entsprechender Gliederung im Vorjahr würden die Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 19.878 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 111.899 betragen. IV. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresNach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 ist ein möglicherweise maßgebliches Risiko aus einem Gewährleistungsfall erkannt worden. Im Jahresabschluss wurde keine Rückstellung erfasst, da die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Inanspruchnahme derzeit als gering eingeschätzt wird. Im Falle einer Inanspruchnahme können sich Einflüsse auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage wesentlich, jedoch nicht kritisch, auswirken. V. SONSTIGE ANGABENBezügeAuf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß §§ 286 Abs. 4 , 314 Abs.3 S.2 HGB verzichtet. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates der Veritas AG beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf insgesamt T€ 203 (Vorjahr T€ 68). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern der Veritas AG und deren Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 9.568 (Vorjahr T€ 9.407) zurückgestellt. Die laufenden Bezüge an frühere Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene betrugen T€ 854 (Vorjahr T€ 741). Nicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteDie folgenden wesentlichen Geschäfte sind nicht in der Bilanz enthalten: Zur Finanzierung des Standortausbaus der Veritas Sachsen GmbH in Neustadt wurde bereits in 2011 im Rahmen einer Sale-und-Lease-back Transaktion ein Immobilien-Leasingvertrag abgeschlossen. Zum damaligen Zeitpunkt war der Liquiditätszufluss in Höhe von 14,1 Mio. € (der Kapitalzufluss erfolgte in den Jahren 2011 bis 2015) zur Schonung der Finanzlage maßgebliches Entscheidungskriterium. Die zukünftigen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Leasingvertrag betragen 17,5 Mio. € und umfassen auch die Verpflichtungen zur Gewährung eines sich aufbauenden Darlehens. Die Leasingraten betragen vierteljährlich T€ 471. Im Geschäftsjahr 2017 wurde zur Finanzierung der Standorterweiterung ein Nachtrag zu diesem Leasingvertrag abgeschlossen, dessen Volumen sich voraussichtlich auf 6,2 Mio. EUR belaufen wird. Erste Leasingraten inkl. Raten zum Aufbau des Mieterdarlehens aus der Erweiterung werden nach Baufertigstellung im Sommer 2018 fällig. Die Veritas AG haftet für Verpflichtungen aus dem Immobilien-Leasingvertrag als Gesamtschuldner neben der Veritas Sachsen GmbH. Zur Realisierung des Liefervolumens des stark wachsenden Standortes Veritas Automotive Bosna i Hercegowina d.o.o. wurden Produktions-, Lager- und Büroflächen gemietet. Die Mietverpflichtungen belaufen sich zum 31.12.2017 auf 2,8 Mio. € bei Vertragslaufzeiten von bis zu 4 Jahren. Flexibilität in der sukzessiven Anmietung im Rahmen der Expansion sowie der liquiditätsschonende Hochlauf des Standortes konnten durch die Vornahme der Anmietung erreicht werden. In der Türkei wurde im Rahmen der Erweiterung des Geschäftsvolumens der Aufbau eines zweiten Werkes im Geschäftsjahr 2017 initiiert. Die Inbetriebnahme des Werkes erfolgte im Februar 2018. Das Werk, bestehend aus Produktions-, Lager- und Büroflächen wurde langfristig angemietet. Die Mietverpflichtungen belaufen sich zum 31.12.2017 auf 5,0 Mio. € bei einer Vertragslaufzeit bis 2028. Am Standort Gelnhausen der Veritas AG ist ein Logistikzentrum angemietet. Die Anmietung erfolgte während einer Phase des sehr starken Wachstums der Veritas Gruppe. Zur Wahrung der Flexibilität in der Flächennutzung sowie aus Gründen der Logistikstromoptimierung wurde das Mietmodell gewählt. Zum 31.12.2017 bestehen aus dem bis 2024 laufenden Vertragsverhältnis Mietverpflichtungen in Höhe von 3,3 Mio. €. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Veritas AG ist zum 31.12.2017 Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 8.519 (Vorjahr T€ 6.073) eingegangen. Bereinigt um das in der Kategorie "nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte" aufgeführte Vorhaben betragen die Verpflichtungen T€ 5.171. Für den Veritas Konzern betragen derartige Verpflichtungen T€ 35.957 (Vorjahr: T€ 23.771). Davon entfallen T€ 50 auf verbundene Unternehmen. Unter Herausrechnung der vier wesentlichen Geschäfte gemäß "nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte" betragen die Obligationen T€ 7.309. Darüber hinaus bestehen zum Stichtag 31.12.2017 Bestellobligationen für Investitionen in Sachanlagevermögen sowie langfristige Verpflichtungen aus Einkaufskontrakten mit Mindestabnahmemengen. Diese betragen für die Veritas AG T€ 6.867 (Vorjahr T€ 2.647) und den Veritas Konzern T€ 13.032 (Vorjahr T€ 6.070). Als Aufwand erfasste AbschlussprüferhonorareDer Veritas Konzern ist nach deutschem Handelsrecht verpflichtet, die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Abschlussprüferhonorare des Konzernabschlussprüfers in Deutschland anzugeben. Der Aufwand entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungen und beträgt im Berichtsjahr T€ 156. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGBDie Veritas AG haftet für Verpflichtungen aus dem Immobilien-Leasingvertrag als Gesamtschuldner neben der Veritas Sachsen GmbH. Die zukünftigen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Leasingvertrag betragen 17,5 Mio. €. Die Leasingraten betragen vierteljährlich T€ 471. Die Veritas AG haftet aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen für etwaige Verluste der Tochtergesellschaften, Veritas Sachsen GmbH und Veritas Thüringen GmbH, in Folgejahren. Ferner hat die Veritas AG gegenüber einem Kunden eine vermerkpflichtige Patronatserklärung zu Gunsten bestimmter Tochtergesellschaften der Veritas AG ausgestellt. Der Veritas Konzern geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit seiner eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht der Veritas Konzern derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Der Veritas Konzern schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Haftungsansprüche aus Wechselobligo bestehen nicht. Angabe zu außergewöhnlichen PostenDie Veritas AG hat im Geschäftsjahr 2017 konzerninterne Beteiligungserträge in Höhe von T€ 7.992 erwirtschaftet. Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGBNachstehende inländische Tochtergesellschaften haben für das Geschäftsjahr 2017 vollständig oder in Teilen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht: Veritas Thüringen GmbH, Benshausen, und Veritas Sachsen GmbH, Neustadt in Sachsen. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDie Veritas AG steht im Besitz der Muttergesellschaft Poppe-Veritas Holding GmbH & Co. KG, Gelnhausen, (HRA 92445 Amtsgericht Hanau) die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt und diesen im elektronischen Bundesanzeiger offen legt. Angaben zur BelegschaftDie durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer setzt sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen: scroll
Gelnhausen, 30. April 2018 gez. Lucie Toscani CSO / Vorstandsprecherin gez. Dr. Matthias Häberle CFO gez. Uwe Hehl COO ORGANE DER VERITAS AGAUFSICHTSRATDr. Karsten Schween, Amerang Katharina Hehl, Gelnhausen André Knöll, Hamburg Juliane Krebaum-Marschollek, Gelnhausen Dr. Ing. Joachim Damasky, Gauting Joachim Drees, Stuttgart Frank Müller, Gießen Glenn Lawrence, Wächtersbach Tino Völkel, Zella-Mehlis Michael Kausemann, Biebergemünd Osman Ulusoy, Wiesbaden Andreas Schmidt, Erfurt VORSTANDLucie Toscani Dr. Matthias Häberle Dipl.-Ing. (FH); MBA Uwe Hehl Entwicklung des Anlagevermögen der Veritas AG zum 31.12.2017scroll
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Entwicklung des Veritas Konzernanlagevermögens 2017scroll
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KapitalflussrechnungVeritas AGscroll
KapitalflussrechnungVeritas Konzernscroll
Ein Teilbetrag des Finanzmittelfonds in Höhe von 200 T€ ist verpfändet. EigenkapitalspiegelVeritas AGscroll
Veritas Konzernscroll
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung der Veritas AG, Gelnhausen, sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Konzern-Bilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Anhang, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und des Konzernabschlusses sowie des Berichtes über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gießen, den 7. Mai 2018 WESTPRÜFUNG EMDE GmbH & Co. KG gez. Becker, Wirtschaftsprüfer gez. Mäurer, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens im Berichtsjahr 2017 eng begleitet, sorgfältig überwacht und regelmäßig beraten. Den gesetzlichen Vorschriften folgend, hat der Aufsichtsrat die ihm obliegenden Aufgaben und Pflichten wahrgenommen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat sowohl mündlich als auch schriftlich zeitnah und ausführlich über alle für den Aufsichtsrat relevanten Angelegenheiten. Neben der aktuellen Geschäftsentwicklung hat sich der Aufsichtsrat mit der Planung, der Unternehmensstrategie sowie wichtigen Geschäftsvorfällen und den damit verbundenen Chancen und Risiken beschäftigt. Abweichungen des Geschäftsverlaufes von den aufgestellten Plänen und Zielen erläuterte der Vorstand ausführlich und diskutierte gemeinsam mit dem Aufsichtsrat deren Gründe, um daraus gegensteuernde Maßnahmen abzuleiten. Der Aufsichtsrat kam in 2017 zu insgesamt vier Sitzungen zusammen, in denen der Vorstand ausführlich berichtete. Der Vermittlungsausschuss kam nicht zu Sitzungen zusammen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats standen auch außerhalb der Sitzungen zum Austausch zu aktuellen Fragen mit dem Vorstand in engem Kontakt. Der von dem Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Veritas AG sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Bericht zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie der Bericht des Vorstands gemäß § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns wurden rechtzeitig an die Mitglieder des Aufsichtsrats übersandt und in der Aufsichtsratssitzung am 21. Juni 2018 eingehend besprochen. Bei den Beratungen war der Abschlussprüfer anwesend und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Die erforderlichen Unterlagen waren rechtzeitig vor dieser Sitzung an alle Mitglieder des Aufsichtsrats verteilt worden, so dass ausreichend Gelegenheit zu ihrer Prüfung bestand. Der Jahres- und Konzernabschluss wurde von der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Westprüfung Emde GmbH & Co. KG, Gießen, gemäß den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat hat dies zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 nebst Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 durch den Aufsichtsrat sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss 2017 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit nach § 172 AktG festgestellt. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 39.238 zur Zahlung einer Dividende in Höhe von € 0,45 je Stückaktie, insgesamt T€ 1.800 auszuschütten und den restlichen Betrag T€ 37.438 auf neue Rechnung vorzutragen. Diesem Vorschlag haben wir nicht zugestimmt. Stattdessen, haben wir vorgeschlagen, den gesamten Bilanzgewinn in Höhe von T€ 39.238 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Westprüfung Emde GmbH & Co. KG prüfte ebenfalls gemäß § 313 AktG den Bericht des Vorstands gemäß § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 und erteilte folgenden Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass - die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind, - bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war und - bei der im Bericht aufgeführten Maßnahme keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen." Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 sind keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben. Unser Dank und unsere Anerkennung für die im Jahr 2017 geleistete Arbeit sowie den persönlichen Einsatz gelten dem Vorstand, der Arbeitnehmervertretung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Veritas.
Gelnhausen, 21. Juni 2018 DER AUFSICHTSRAT gez. Dr. Karsten Schween, Vorsitzender ErgebnisverwendungsbeschlussDie ordentliche Hauptversammlung vom 21. Juni 2018 hat anders als vom Vorstand vorgeschlagen (0,45 € je Stückaktie, insgesamt € 1.800.000,00 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen) beschlossen, den für das Geschäftsjahr 2017 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 39.237.919,16 wie folgt zu verwenden: scroll
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