Betrieb von Sportanlagen
Centogene AGLiquidiert
18057 Rostock, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Centogene AGFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Anhang Geschäftsjahr 2013A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussI. Anwendung gesetzlicher Vorschriften Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des Aktiengesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Maßgebend für die Erstellung waren die folgenden Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden: Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten die nach 5 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Fremdkapitalzinsen sowie Aufwendungen für soziale Leistungen und Einrichtungen des Betriebes werden nicht mit einbezogen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt 7 Jahre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 100 und EUR EUR 410 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Aufgrund der langfristigen Nutzung der Primerstocks wurden diese aus den RHB Beständen zum 01.01.2013 (TEUR 455) in das Anlagevermögen umgegliedert und werden auf Basis ihrer Restbuchwerte über die restliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die in Arbeit befindlichen Aufträge und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten nach 5 255 Abs. 2 HGB Einzel- und Gemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Fremdkapitalzinsen sowie Aufwendungen für soziale Leistungen und Einrichtungen des Betriebes werden nicht mit einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen. Ein allgemeines Kreditrisiko besteht nicht. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. In der Handelsbilanz wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände angesetzt, für die aufgrund von temporären Differenzen mit der Steuerbilanz, eine Rückstellung nach § 249 Abs. 1 HGB gebildet wurde. Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln wird seit dem 01.01.2012 ein Sonderposten gebildet, der gemäß der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst wird. B. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Es handelt sich im Wesentlichen um selbst entwickelte Substrate zur Diagnostik genetisch bedingter Stoffwechselerkrankungen. Hier sind auch Bakterienstämme ausgewiesen, die keiner Abnutzung unterliegen. Er erfolgt insofern keine Abschreibung; Verwertbarkeit und Werthaltigkeit ist durch Verkäufe im laufenden Jahr nachgewiesen. 2. Beteiligungen Die Gesellschaft hat vier Tochterunternehmen, die Centogene GmbH in Wien, die V-Gene GmbH in Freiburg, die Centogene FZ-LLC in Dubai sowie die IP GmbH in Freiburg. Die Centogene FZ-LLC wurde am 8.4.2013 gegründet, die Anteile sind zum Nennwert bewertet. Darüber hinaus wurden im September 2013 an der Centogene India Private Ltd. 51% der Anteile erworben.
3. Umlaufvermögen Die Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, aus in Arbeit befindlichen Aufträgen sowie fertigen Erzeugnissen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände wurden durch eine körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Unter den in Arbeit befindlichen Aufträgen werden angearbeitete, noch nicht fertiggestellte Diagnostiken für im Haus befindliche Proben ausgewiesen. Unter den fertigen Erzeugnissen werden selbst erstellte Produkte ausgewiesen, die als Diagnostikkits an Kunden verkauft werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Eigenkapital Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum 31.12.2013 in 200.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Das genehmigte Kapital 1/2012 beträgt nach teilweiser Ausschöpfung 3.550 Aktien. Darüber hinaus ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung am 29.10.2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31.12.2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu EUR 20.000 gegen Bareinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2013). Im Geschäftsjahr 2013 beträgt die Kapitalrücklage EUR 884.000,00 (Vorjahr EUR 884.000,00). Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Aufgrund der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 647 besteht nach Berücksichtigung passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 207 eine Ausschüttungssperre nach 5 268 Abs. 8 HGB. Für die im Zuge der Verschmelzung 2012 erworbenen selbst geschaffenen Posten gilt dies nicht mehr. 5. Sonderposten Der Sonderposten wurde für öffentliche Investitionszuwendungen (GRW-Mittel und Investitionszulage) gebildet und wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. 6. Verbindlichkeiten Es bestehen zum 31.12.2013 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 860.000,00 (Vorjahr TEUR 500). Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 306 (Vorjahr TEUR 354) haben eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 132 durch Raumsicherungsübereignung sowie Abtretung des Verkaufserlöses und TEUR 1.319 durch Bürgschaften sowie durch Globalzession gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber stillem Gesellschafter sind durch Bürgschaften des Vorstandes und eine Globalzession gesichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr TEUR 122) enthalten. Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2,5 (Vorjahr TEUR 1,4). II. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Freiburg. Sie betreibt eine Niederlassung in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Centogene AG hat für die Tochtergesellschaft, Centogene GmbH, Wien, zur Besicherung des Kontokorrents in Höhe von 80 TEUR eine Wechselbürgschaft gezeichnet. Sie hat sonstige finanzielle Verpflichtungen von jährlich TEUR 1.111 aus Mietverträgen und Leasing mit einer Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. 2. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2013 waren folgende Personen zum Vorstand bestellt:
Im Geschäftsjahr 2013 waren weiterhin folgende Personen zum Aufsichtsrat bestellt:
3. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 684.807,44 auf neue Rechnung vorzutragen.
Freiburg i. Br., 12. Mai 2014 Centogene AG Der Vorstand Michael Schlenk Christoph Ehlers Dr. Stefan Maeser Christine Uekert |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen