Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 30838
Vorher
Wasserle Verwaltungs GmbH
Eingetragen
21.12.2005
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenAllgemeine Gebäudereinigung
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens, Übernahme von persönlich haftender Gesellschafterstellung in Kommanditgesellschaften sowie Gebäudereinigungs- und Hausmeisterarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Scheidler
seit 3.7.2025
Geschäftsführer
Prokura
Steve Lachnit
seit 15.1.2025
Prokura
Warvan Burkart
seit 22.2.2023
Prokura
Geschäftsführer
Julia Angelika Baur
seit 1.9.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MWW Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wasserle Verwaltungs GmbH

Kaufering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Wasserle Verwaltungs GmbH, Kaufering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

3. Organe und Organisationsstruktur

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

III. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

V. Prognosebericht

VI. Chancen- und Risikobericht

1. Branchenspezifische Chancen und Risiken

2. Ertragsorientierte Chancen und Risiken

3. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

4. Gesamtaussage

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Wasserle GmbH ist ein Unternehmen in der Gebäudereinigungsbranche mit fast ausschließlich gewerblichen Kunden. Wir bieten Dienstleistungen im Bereich der Treppenhaus-, Tiefgaragen-, Büro- und Glas-Fassadenreinigung an. Unser Ziel ist es, unseren Kunden hochwertige Reinigungsdienstleistungen anzubieten und kontinuierlich die Kundenzufriedenheit durch Effizienzsteigerungen, Qualität und Innovationen zu erhöhen. Dies ist vor allem auf motivierte, gut ausgebildete Mitarbeitende zurückzuführen. Die Krankheitsquote ist mit 1,5 Prozent im Branchenvergleich 5,7 Prozent sehr gering. Dies lässt sich auf zahlreiche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung des Unternehmens zurückführen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr wurden Forschungsprojekte im Bereich der Digitalisierung durchgeführt. Das Ziel war es, durch den Einsatz innovativer Technologien und die Optimierung unserer Prozesse die Effizienz und Qualität unserer Dienstleistungen weiter zu verbessern und unseren Kunden einen noch größeren Nutzen durch die Zusammenarbeit mit uns bieten zu können.

3. Organe und Organisationsstruktur

Die Wasserle GmbH hat als Organe die Geschäftsführung, vertreten durch den alleinigen Geschäftsführer Markus Wasserle, und die Gesellschafterversammlung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gebäudereinigung ist und bleibt die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche Deutschlands. Im Jahr 2022 (2023 Daten lagen noch nicht vor) waren 665.148 Personen in der Branche beschäftigt. Im Fünfjahres Vergleich blickt die Branche auf ein Beschäftigungs-Minus von 1,5 Prozent. Die Anzahl der Unternehmen liegt bei 30.200 (2023). Dies ist ein Anstieg um 8,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Umsatz im Gebäudereiniger - Handwerk ist im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 12,5 Prozent gestiegen. Demnach erzielten die Unternehmen einen Umsatz von rund 26,3 Milliarden Euro. (Quelle: Statista.com).

Noch nie seit Einführung der Konjunkturumfrage des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) war der Herbst-Ausblick so negativ. Seit 2019 präsentiert der Verband zweimal im Jahr exklusiv seine Daten. Demnach blicken lediglich 18,5 % der befragten Unternehmen auf 2025 mit positiver Geschäftserwartung. 43,4 % erwarten lediglich gleichbleibende Geschäfte, 38,1 % blicken mit negativen Vorzeichen in die Zukunft. Ähnlich kritisch - wenn auch nicht ganz so düster - fällt der Blick auf das laufende Jahr 2024 aus. Fokusthema der Umfrage ist die telefonische Krankschreibung, die die große Mehrheit der Unternehmen kritisch betrachtet.

Der Ausblick auf das Jahr 2024 bleibt analog zu den Frühjahrszahlen von großer Skepsis gekennzeichnet: Nur noch 20,8 % (Frühjahr: 24,6 %) der befragten Unternehmen blicken mit positiver Geschäftserwartung auf das laufende Jahr. 56,1 % (Frühjahr: 47,4 %) erwarten gleich bleibende Geschäfte, 23,1 % (Herbst: 28 %) blicken mit negativen Vorzeichen auf die Geschäfte im Jahr 2024. (Quelle: Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks Herbst Konjunkturumfrage vom 11.10.2024)

2. Geschäftsverlauf

Die steigende Nachfrage nach hygienischen Reinigungsdienstleistungen in gewerblichen Gebäuden führte in unserem Unternehmen zu einer stabilen Auftragslage. Die Marktsituation war jedoch von einem intensiven Wettbewerb und erhöhten Personalkosten geprägt. Die Branche verzeichnet in 2023 ein Umsatzwachstum. Auch die Wasserle GmbH konnte einen Umsatzanstieg von etwa 21 % verzeichnen. Dies ist auf eine gesteigerte Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und eine effiziente Auftragsabwicklung zurückzuführen. Daneben haben sich periodenfremde einmalige Erträge positiv auf die Gesamtleistung ausgewirkt. Der Materialeinsatz ist hingegen lediglich um 13,4 % gestiegen, was auf effizientere Prozesse und Skaleneffekte zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr wurden Löhne und Gehälter angehoben, was einen Anstieg von etwa 29,6 % bedeutet. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug in 2022 durchschnittlich 371 (im Vorjahr 320) und schließt den Geschäftsführer nicht mit ein. Größere Investitionen oder Reparaturen waren nicht notwendig. Die übrigen Kosten konnten somit auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. In Summe ist der Jahresüberschuss auf Grund der überproportional gestiegene Lohn und Gehaltskosten um 8 % gesunken.

III. Lage

1. Ertragslage

Die Wasserle GmbH verzeichnete im Berichtsjahr eine positive Ertragslage. Die Ertragslage stellt sie verkürzt wie folgt dar:

Unser Unternehmen konnte einen um 8 % leicht gesunkenen Jahresüberschuss bei einem EBT in Höhe von ca. 3 Mio EUR erzielen. Die Umsatzerlöse konnten um 21% gesteigert werden, die Personalaufwendungen erhöhten sich um 29,6 %. Abschreibungen und das Finanzergebnis sind in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Auftragslage ist stabil und weiterhin steigend. Herausforderungen liegen in den gestiegenen Personalkosten aufgrund eines angespannten Arbeitsmarktes im südbayerischen Raum.

2. Finanzlage

Die finanzielle Situation der Wasserle GmbH ist als finanzstark zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement sorgt dafür, dass Forderungen zeitnah vereinnahmt werden. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unser Finanzmanagement und Liquiditätsplanung zielt darauf ab, alle Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele einzunehmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel gedeckt.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Wasserle GmbH ist sehr solide. Zum Stichtag stellen sich die Kennzahlen der Vermögenslage wie folgt dar. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 4.477 TEuro auf 4.676 TEuro. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 472 TEuro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Verhältnis zu den gesteigerten Umsätzen nur geringfügig von 33% auf 40 %. Die Quote der flüssigen Mittel hat sich gegenüber dem Vorjahr von 31 % auf 15 % leicht verschlechtert, ist aber nach wie vor auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau. Rechnungsabgrenzungsposten sind mit 0,1 % zu vernachlässigen. Die Eigenkapitalquote blieb stabil bei 64 %. Die Rückstellungen sind von 11 % im Vorjahr auf 9 % im laufenden Jahr gesunken. Die Verbindlichkeitsquote beträgt gleichbleibend 26 %. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung können immer fristgerecht bezahlt werden.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung nutzen wir die Kennzahl "Umsatz je Euro bezogen auf den Personalaufwand". Der Umsatz je Euro bezogen auf den Personalaufwand beträgt 1,66 diese ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dies ist angesichts des angespannten Arbeitsmarktes und Lohnniveaus eine logische Folge aber immer noch akzeptabel. Daneben steht die Liquidität (u.a. Quote der flüssigen Mittel) im Fokus. Diese hat sich zum Stichtag von 31% auf 15% verringert. Grund hierfür ist u.a. dass die Quote der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Verhältnis Forderungen zu Bilanzsumme) von 30% auf 34 % erhöht ist. Die Kennzahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen stabil verändert und befinden sich weiterhin auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau. Diese Aussagen belegen unsere weiterhin gute wirtschaftliche Lage.

Gesamtaussage

Die Wasserle GmbH verzeichnete im Berichtsjahr eine positive Geschäftsentwicklung. Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung der Ertragslage, sowie der Finanz- und Vermögenslage sehr zufrieden. Die Umsatzsteigerung, die Effizienzsteigerungen und die erfolgreiche Integration digitaler Lösungen führten zu einer stabilen Ertrags- und Finanzlage. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere positive Entwicklung fortsetzen und unsere Position am Markt weiter stärken. Insbesondere ist es wichtig, dass wir weiterhin unserem Qualitätsanspruch gerecht werden.

V. Prognosebericht

Wie zu Beginn bereits geschildert, hat sich die Stimmung der Unternehmen im Gebäudereiniger-Handwerk deutlich verschlechtert. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Wasserle GmbH für 2024 jedoch positiv. Wir sind uns der Risiken von gestiegenen sowie steigenden Personalkosten bewusst und begegnen ihnen, indem wir ein gutes Personalmanagement betreiben, unsere Mitarbeitenden fördern und mit unseren Lieferanten ein enges partnerschaftliches Verhältnis pflegen. Basierend auf der aktuellen Planung erwarten wir für das Jahr 2024 eine weitere Umsatzsteigerung von ca. 17 % bei leicht sinkender Personalkostenquote. Wir erwarten keine besonderen weiteren Erträge und Kosten, so dass wir mit einem Jahresergebnis vor Steuern etwas über dem laufenden Jahr planen. Der geplante Umsatz je Euro Personalaufwand, wird sich auf dem diesjährigen Niveau bewegen. Die Quote der liquiden Mittel bzw. der Forderungen aus LuL werden sich auf dem diesjährigen Niveau bewegen.

VI. Chancen- und Risikobericht

1. Branchenspezifische Chancen und Risiken

Die Wasserle GmbH ist ein finanzstarkes Dienstleistungsunternehmen in der Gebäudereinigungsbranche. Wir bieten professionelle Reinigungsdienstleistungen für gewerbliche Kunden an. Zu unseren Kunden zählen namhafte Unternehmen, Konzerne und Mittelständler. Wir sind Teil einer soliden Branche, die eine hohe Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Reinigungsdienstleistungen aufweist. Stichworte wie Tagesreinigung, Innovation und Vielfalt im Angebot, sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit, sehen wir als große Chancen für unser Wachstum.

In unserer Branche stehen wir jedoch auch vor Herausforderungen.

Die Mitarbeitergewinnung stellt uns vor große Herausforderungen, denen wir mit einem aktiven Employer Branding entgegenwirken.

Unfälle und Schadensereignisse stellen ebenso ein Risiko dar, gegen das wir mit einer Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Diese wird jährlich mit unserem Versicherungspartner auf die betrieblichen Erfordernisse hin angepasst.

Gleichbleibend hoher Qualitätsanspruch und Kundenzufriedenheit ist eine weitere große Herausforderung. Wir streben kontinuierlich nach Prozessoptimierung in den Bereichen Beschaffung, Qualität, Projektabwicklung, Mitarbeiter und Kundenbindung. Die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle bei der Effizienzsteigerung und der Gewährleistung von Qualitätsstandards in unseren Prozessen.

2. Ertragsorientierte Chancen und Risiken

Im Hinblick auf ertragsorientierte Risiken ist eine gute Auftragsauslastung im gesamten Jahr 2024 von großer Bedeutung. Wir müssen sicherstellen, dass wir gestiegene und weiter steigende Personalkosten erfolgreich an unsere Kunden weitergeben können. Unsere langjährigen, positiven Kundenbindungen und teilweise vereinbarten Preisgleitklauseln sollen uns dabei unterstützen, die Qualität unserer Dienstleistungen hochzuhalten und gleichzeitig weiterhin zufriedenstellende Erträge zu erwirtschaften.

Preissteigerungen in vielen Bereichen können weitere Belastungsfaktoren für die Ertragslage sein. Berufskleidung, Reinigungsmaschinen, chemische Produkte ist laut Herbst-Konjunkturumfrage ein Belastungsfaktor für viele Betriebe. Wir entgegnen diesem Risiko durch genaue Marktbeobachtung, Mietverträgen sowie kontinuierlichen Effizienzsteigerungen.

3. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Als Unternehmen in der Gebäudereinigungsbranche sind wir uns der Herausforderungen bewusst, aber wir sind auch zuversichtlich, dass wir diese erfolgreich bewältigen können. Unsere stabile finanzielle Situation und unsere Maßnahmen zur Risikominimierung durch ein wöchentliches Debitorenmanagement geben uns die Gewissheit, dass wir weiterhin erfolgreich am Markt agieren können.

4. Gesamtaussage

Wir sehen weiterhin Risiken in einem stabilen und wachsenden Marktumfeld, das von den politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges u.a. in der Ukraine und schwer planbaren politischen Rahmenbedingungen in Deutschland beeinflusst wird. Trotzdem sind wir aufgrund unserer finanziellen Stabilität gut gerüstet, um künftige Risiken zu bewältigen und Chancen zu nutzen. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sowie auf wirtschaftliche Entwicklungen beziehen. Die Aussagen stellen Einschätzungen dar, die die Geschäftsführung nach gründlicher Prüfung auf Basis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung verfügbarer Informationen getroffen hat. Da sie jedoch auch von nicht beeinflussbaren Faktoren abhängen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.

VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Unternehmen bestehende Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen breiten und solventen Kundenstamm, der über verschiedene Branchen verteilt ist. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem pflegen wir langjährige Geschäftsbeziehungen mit einem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Zur kurzfristigen Finanzierung nutzen wir hauptsächlich Lieferantenkredite und gelegentlich Kreditlinien verschiedener Banken.

Unser Finanz- und Risikomanagement zielt darauf ab, den Unternehmenserfolg vor finanziellen Risiken jeglicher Art zu schützen. Wir verfolgen eine konservative Risikopolitik beim Management der Finanzpositionen.

Bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein angemessenes Debitorenmanagement. Vor Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Kaufering, den 21.10.2024

Wasserle Verwaltungs GmbH

Markus Wasserle, Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.002.625,00 1.529.964,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00
II. Sachanlagen 2.002.625,00 1.529.963,02
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.298,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.625,00 1.487.133,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 150.000,00 41.532,02
B. Umlaufvermögen 2.633.790,65 2.901.547,67
I. Vorräte 48.000,00 11.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.867.554,68 1.490.526,69
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 475,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.867.554,68 1.490.051,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 718.235,97 1.399.520,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.757,49 46.047,12
Aktiva 4.676.173,14 4.477.558,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.011.878,82 2.848.137,97
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000,00 10.000,00
III. Bilanzgewinn 2.976.878,82 2.813.137,97
B. Rückstellungen 436.355,00 475.012,00
C. Verbindlichkeiten 1.218.803,32 1.150.908,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.136,00 3.500,00
Passiva 4.676.173,14 4.477.558,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.649.006,89 12.938.417,49
2. Personalaufwand 10.081.439,10 7.775.210,41
a) Löhne und Gehälter 8.240.360,60 6.337.024,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.841.078,50 1.438.186,13
davon für Altersversorgung 9.103,35 8.325,00
3. Abschreibungen 438.638,97 295.979,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 438.638,97 295.979,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.133.363,29 1.582.847,65
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.702,58 11.547,66
davon aus verbundenen Unternehmen 3.602,50 475,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 55,40
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 834.401,16 918.441,38
8. Ergebnis nach Steuern 2.179.866,95 2.377.431,01
9. sonstige Steuern 9.185,00 7.985,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.941,10 4.419,92
11. Jahresüberschuss 2.163.740,85 2.365.026,09
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 813.137,97 448.111,88
13. Bilanzgewinn 2.976.878,82 2.813.137,97

Anhang

Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Der Jahresabschluss der Wasserle Verwaltungs GmbH, Kaufering (Amtsgericht Augsburg, HRB 30838) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen des §§ 276, 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt.

Die Davon-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden in Form eines Verbindlichkeitenspiegels im Anhang dargestellt.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten (§ 255 Abs. 1 HGB) bilanziert.

Sachanlagen werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und zwanzig Jahren und entsprechend ihres wirtschaftlichen Verlaufs) angesetzt.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter (Einzelanschaffungskosten bis zu 800 € netto) werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Betrag 109 T€ (iVJ 21 T€).

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert aktiviert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken (Ausfallrisiken) werden durch individuelle Wertabschläge (Wertberichtigungen) berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestand und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nominal bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, für einen bestimmten Zeitraum danach.

Das Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Bilanzgewinn) wird zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält nominal bewertete Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, für einen bestimmten Zeitraum danach.

Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden aktivisch nicht gebildet und waren passivisch nicht zu bilden.

B. Weitere Angaben zur Bilanz

I. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge- Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.500,00 2.500,00- 0,00
2.500,00 2.500,00- 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.373,85 9.373,85- 0,00 288,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.302.540,17 858.161,21 1.016.711,15 438.350,97
439.899,99-
148.534,76
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.532,02 257.002,74 0,00
148.534,76
Summe Sachanlagen 2.353.446,04 1.115.163,954 1.016.711,15 438.638,97
49.273,84-
Summe Anlagevermögen 2.355.946,04 1.115.163,954 1.016.711,15 438.638,97
51.773,84-
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00
0,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.298,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.625,00 1.487.133,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 150.000,00 41.532,02
Summe Sachanlagen 2.002.625,00 1.529.963,02
Summe Anlagevermögen 2.002.625,00 1.529.964,02

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen Gesellschafter

Im Geschäftsjahr sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 0 T€ (VJ 1 T€) vorhanden.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 294 T€ (Vj. 161 T€) beträgt die Laufzeit grösser als ein Jahr 4 T€ (8 T€).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge in Höhe von 29 T€ enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

III. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 25 T€.

Die Kapitalrücklage beträgt 10 T€.

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 813 T€ einbezogen.

IV. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten, Abschlusskosten und sonstige Abgaben enthalten (in Rangfolge der Höhe nach).

V. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel *

Stand 31.12.2023
(T€)
Restlaufzeit bis ein Jahr
(T€)
Restlaufzeit über ein Jahr
(T€)
Restlaufzeit über fünf Jahre
(T€)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 199 (135) 199 (135) 0 (0) 0 (0)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.019 (1.015) 972 (977) 47 (38) 0 (0)
• davon aus Steuern 460 (574) 460 (574) 0 (0) 0 (0)
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 55 (37) 55 (37) 0 (0) 0 (0)

* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen i. H. von 0 T€ (iVJ 0 T€)
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von eins bis fünf Jahren bestehen i. H. von 47 T€ (iVJ 38 T€)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i. H. von 0 T€ (iVj 0 T€)

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Weitere Besicherungen, Pfandrechte etc. bestehen nicht.

C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. § 277 Abs. (3) HGB Aufwendungen aus abgeführten Gewinnen

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mitarbeiterbeteiligungen (inklusive Zinsen) passiviert. Diese resultieren aus der Annahme des Beteiligungsangebots der Firma Wasserle Verwaltungs GmbH zum Erwerb von stillen Gesellschaftsanteilen seit dem Jahr 2016 an Mitarbeiter. Jeweilige Laufzeit beträgt 5 Jahre. Diese Anteile nehmen sowohl am Gewinn als auch am Verlust der Gesellschaft teil. Die Gewinnbeteiligung (Verzinsung) wird unter folgender Position ausgewiesen: auf Grund einer Gewinngemeinschaft abgeführte Gewinne.

II. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlichen Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um folgende Beträge, die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen sind:

Forschungszulage 57 T€
Auflösung von Rückstellungen 52 T€

Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von 62 T€ enthalten, die die Jahre 2020 - 2022 betreffen.

D. Sonstige Angaben

I. Anzahl der Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 371 (iVj 320) Arbeitnehmer beschäftigt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen: Zahl
Arbeiter 357
Angestellte 14
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 371
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 182
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 189

II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Herr Markus Wolfgang Wasserle, Gebäudereinigungsmeister, Kaufering, (einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Jahr 2023 wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

III. Kreditgewährung an die Geschäftsführung

Vorschüsse und Kredite an den Geschäftsführer waren nicht zu verzeichnen.

IV. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Die Wasserle Verwaltungs GmbH ist Bürge für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 46 T€. Mit einer Inanspruchnahme ist auf Grund der Beendigung und Rückgabe der Bürgschaftsurkunde in 2024 nicht zu rechnen.

V. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestanden wie folgt:

Fällig innerhalb eines Jahres
T€
Fällig zwischen > 1 bis 5 Jahre
T€
Fällig über 5 Jahre
T€
Leasingverpflichtungen 79 33 0
Mietverpflichtungen 341

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betrugen 341 T€ in 2023. Diese werden in diesem Umfang auch innerhalb des nächsten Jahres erwartet.

 

Kaufering, 21.10.2024

Markus Wasserle, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wasserle Verwaltungs GmbH, Kaufering

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wasserle Verwaltungs GmbH, Kaufering - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Memmingen, 21. Oktober 2024

STG Schwäbische Treuhandgesellschaft
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Jackel, Wirtschaftsprüferin

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