AUGUSTIN BauPM GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Tim Grevenitz seit 26.3.2014 | Prokura |
Kerstin Göing seit 27.8.2010 | Prokura |
Maximilian Below seit 27.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK Gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 der Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH, Hamburg, wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet, soweit nicht eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Betracht kommt. Die Zugänge zum Anlagevermögen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer über 3 bis 13 Jahre abgeschrieben. Für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 lagen, wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser wird linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei den nicht abgeschlossenen Projekten werden die direkt zurechenbaren Personal- und Sachkosten sowie die entsprechenden Fertigungsgemeinkosten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Bestand verrechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag bewertet. Für die Kreditrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Rückstellungen für Verpflichtungen aufgrund von Mitarbeiterjubiläen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 3,89 % (Vorjahr 4,53 %) p. a. bewertet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation zwischen 10,0 % p. a. (im Alter 20) und 0,0 % p. a. (im Alter 50) unterstellt. Die zukünftige Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung wird mit 2,0 % p. a. angenommen. Soweit den Mitarbeitern der Gesellschaft Pensionsansprüche zustehen, bestehen die entsprechenden Verpflichtungen und Pensionsrückstellungen bei der Studio Hamburg GmbH. Die jährlichen Veränderungen der Höhe der Pensionsrückstellungen werden der Gesellschaft belastet bzw. gutgeschrieben. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungstag der Forderungen oder Verbindlichkeiten umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Geplante Transaktionen in fremder Währung (Mikro Hedge) Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Beschaffungs- und Absatzgeschäften resultieren, die in Fremdwährungen denominiert sind, wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Die Derivate werden mit den sich gegenläufig verhaltenen Fremdwährungstransaktionen in Bewertungseinheiten (Mikro-Hedge) zusammengefasst. Soweit sich während der Laufzeit der Sicherungsbeziehungen die bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht ändern und von einem vollständigen Ausgleich der Wertänderungen auszugehen ist, bleiben die gegenläufigen Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von Grund- und Sicherungsgeschäft bilanziell und ergebnismäßig unberücksichtigt. Die Effektivität der Sicherungs-beziehung wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 1.036 bei beizulegenden Zeitwerten von TEUR 1.020. Sie sind jeweils fällig im Jahr 2016 und blieben aufgrund der jeweils hoch wirksamen Sicherungsbeziehungen bilanziell außer Ansatz. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Be-wertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakur-sen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen werden unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen wurden unter dem Posten Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen. II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und vErlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zeigt der Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, vermindert um entsprechende Verbindlichkeiten. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für nachlaufende Kosten von abgeschlossenen Projekten, Gewährleistungen, Aufwendungen für Altersteilzeit, Prämien und Tantiemen, nachlaufende Bezüge sowie Resturlaub gebildet worden. 4. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 88 Lieferungen und Leistungen, sowie mit TEUR 575 Verbindlichkeiten aus einer Cash-Pool-Vereinbarung und aus sonstiger Verrechnung. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 661 (Vorjahr TEUR 2.701). 5. Finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen für Fahrzeuge bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 52. 6. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse für Bankkredite eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 3.549. Das Risiko des Eintretens der Haftung wird aufgrund guter Bonität des Begünstigten als unwahrscheinlich eingeschätzt. 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erlöse aus dem Projektrealisierungsgeschäft sowie dem Produktvertrieb. 8. Personalaufwand Die ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung betreffen Pensionszusagen für 3 Anwartschaften und 2 Rentner. Die entsprechenden Rückstellungen sind bei der Studio Hamburg GmbH gebildet worden. 9. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 456 sind periodenfremde Erträge und Erträge u. a. aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Des Weiteren betreffen sie Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr TEUR 26). 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr TEUR 55) enthalten. 11. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten EUR 3.150 aus der Abzinsung von Rückstellungen. 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten EUR 2.571 aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 13. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis enthält einen Ertragszuschuss der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 550. III. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war bzw. ist bestellt: Maximilian Below, Diplom-Ingenieur, Medientechnik, Hamburg. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsregelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 2. Angaben zu Arbeitnehmern Während des Geschäftsjahres waren ohne Geschäftsführung durchschnittlich 46 (Vorjahr: 46) Mitarbeiter beschäftigt, davon 6 (Vorjahr: 5) Teilzeitbeschäftigte und 1 Mitarbeiter in Altersteilzeit (Vorjahr: 1). 3. Konzernangaben Die Studio Hamburg GmbH, Hamburg, erstellt als Mutterunternehmen für die Unternehmen der Studio Hamburg Gruppe freiwillig einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Oberstes Mutterunternehmen der Studio Hamburg GmbH ist der Norddeutsche Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts (NDR), Hamburg. Der NDR stellt auf Grund des Staatsvertrages über den Norddeutschen Rundfunk einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Offenlegung der Konzernabschlüsse erfolgt im Bundesanzeiger. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2015 voll an die Gesellschafterin auszuschütten.
Hamburg, den 28. Februar 2016 Maximilian Below Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 24. Juni 2016 Anlagenspiegel
LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Darstellung des Geschäftsmodells Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH ist als national und international tätiges System- und Handelshaus in den Geschäftsbereichen Broadcast & Medien Systemen tätig. Im Schwerpunkt werden Lösungen für nationale und internationale Broadcast- und AV(audiovisuelle)-Medienprojekte, als auch Einzelprodukteverkauf, angeboten. Weiterhin werden Beratungsleistungen, beispielsweise in der Projektbegleitung oder Workflowanalyse, durchgeführt. Die gemeinsame Verbindung der Geschäftsbereiche deckt einen großen Vertriebs- und Marktbereich ab. Der Beantwortung und Realisierung kundenseitiger Ausschreibungen trägt MCI sowohl durch präzise Angebote als auch mit einer ISO 9001 Zertifizierung gestützten Projektabwicklung Rechnung. Zudem entwickelt MCI mit seinen Kunden in der Angebotsphase oder im Projektverlauf geeignete und zukunftsorientierte Systemlösungen im Hinblick auf komplexe und innovative Technologien. MCI ist dabei verantwortlicher Generalunternehmer mit den Bereichen Planung, Montage, Inbetrieb- und Abnahme. Die Kunden sind sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Rundfunkanstalten und Unternehmen in Deutschland sowie im Ausland. Neben der klassischen Rundfunktechnik spielt vermehrt auch AV(audiovisuell)- und Medientechnik eine wachsende Rolle. Neben der System Realisierung bietet die MCI mit ihrem Produktvertrieb auch Lösungen an, die mit einzelnen Produkten nicht systembezogen realisiert werden. Im Produktvertrieb werden weniger mengenbezogene, aber dafür komplexere Einzellösungen angeboten. Hierzu bilden langjährige Partnerschaften zu internationalen Herstellern die Grundlage. 2. Angaben zu bestehenden Zweigniederlassungen Das Unternehmen unterhält Zweigniederlassungen in Köln und Berlin. Die Bedeutung der Niederlassung in Köln ist durch die Abwicklung der Projekte über den Hauptsitz der Gesellschaft gering. Die Berliner Niederlassung beschäftigt zwei Mitarbeiter, welche im Besonderen Projekte im Raum Berlin betreut. Die Bedeutung der Niederlassung ist aufgrund des Projektaufkommens im Berliner Raum für das Gesamtunternehmen von Bedeutung. II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen MCI berät, plant und realisiert mit eigenen Kapazitäten Projekte national und international für den Bau von Fernseh-, Hörfunk- und Medientechnik. MCI liefert maßgeschneiderte, auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen in den Bereichen Broadcast- oder Medientechnik, stationär oder mobil, 4K oder IPTV, Produkte oder Systeme, Regien oder Konferenzräume, Beratung, Technik, Ausstattung und Möblierung bis hin zum schlüsselfertigen Bau, möglichst alles aus einer Hand. MCI ist eine Tochtergesellschaft der Studio Hamburg GmbH, einem der größten Fernseh- und Film-Produktionsbetriebe Europas mit Studios in Hamburg und Berlin. Unsere Kompetenz beruht auf 38 Jahren Erfahrung in hunderten Projekten. Zum 1. Januar 2015 wurde eine neue Aufteilung der Geschäftsbereiche umgesetzt. Aus den Geschäftsbereichen Broadcast & Systems und Products wurde ein neuer Geschäftsbereich "Realisierung" eingerichtet. Im Bereich Products war der Bereich Einkauf bis 31. Dezember 2014 zugeordnet, welcher ab dem 1. Januar 2015 einzeln ausgewiesen wird. 2. Lage der Gesellschaft 2.1. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2015 war von großen Herausforderungen geprägt. Die Ertragslage ist maßgeblich geprägt durch das Projektgeschäft. Der Umsatz konnte gegenüber Vorjahr um 28% auf TEUR 30.941 gesteigert werden. Im Wesentlichen ist das begründet durch die Fertigstellung von Großprojekten im Berichtsjahr. Der Bereich Medientechnik konnte weiter ausgebaut werden und verzeichnete im Geschäftsjahr eine positive Umsatzentwicklung. Der Produktvertrieb konnte gegenüber Vorjahr ebenso weiter wachsen. Die Rohgewinnmarge ist von 13,7% im Vorjahr auf 12,3% im laufenden Geschäftsjahr gefallen. Diese Ergebnisverschlechterung ist hauptsächlich auf den überproportional gestiegenen Materialaufwand zurückzuführen. Der Personalaufwand des Berichtsjahres enthält gegenüber dem Vorjahr zusätzliche Aufwendungen für Altersteilzeitarbeit und Abfindungen in Höhe von TEUR 165. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne die darin enthaltenen periodenfremden Aufwendungen) bewegen sich weitgehend auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis von TEUR -254 (Vorjahr TEUR -263) ist weiterhin durch Zinsaufwendungen für die Vorfinanzierung der Projekte belastet, konnte jedoch gegenüber Vorjahren reduziert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR -525(Vorjahr TEUR -779). Trotz Umsatzwachstum, konnte kein positives Geschäftsergebnis erzielt werden. Der anhaltende Preiskampf in fast allen Geschäftsbereichen ist kennzeichnend für das Geschäftsjahr 2015, allerdings wurde das Planergebnis eingehalten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist jedoch durch periodenfremde Erträge von netto TEUR 287 beeinflusst. Zum Ausgleich des im Geschäftsjahr erzielten Verlusts hat die MCI einen Ertragszuschuss von TEUR 550 (Vorjahr TEUR 800) von der Gesellschafterin erhalten welcher im außerordentlichen Ergebnis berücksichtigt ist. Unter Berücksichtigung dieses Ertragszuschusses beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 25 (Vorjahr TEUR 20). 2.2. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber Vorjahr von TEUR 226 auf TEUR 176 verringert. Die Reduzierung ergibt sich aus den planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr. Das Umlaufvermögen reduziert sich gegenüber Vorjahr von TEUR 6.883 auf TEUR 4.860 maßgeblich beeinflusst durch den geringeren Projektbestand am Jahresende 2015. Die Veränderungen auf der Passivseite betreffen größtenteils die Reduzierung der Verbindlichkeiten von TEUR 6.213 auf TEUR 2.518, stark bedingt durch reduzierte Projektfinanzierung über den Cash-Pool, sowie die Erhöhung von Rückstellungen von TEUR 581 auf TEUR 2.194 im Wesentlichen wegen ausstehender Rechnungen. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 335. Die niedrige Eigenkapitalausstattung erklärt sich durch die Einbindung der Gesellschaft in die Studio Hamburg Gruppe. 2.3. Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash Pool der Studio Hamburg Gruppe eingebunden. Insofern erfolgt die Finanzierung der Geschäftstätigkeiten, insbesondere die Vorfinanzierung von Projekten, über die Studio Hamburg GmbH als Gesellschafterin. Zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen wurden Devisentermingeschäfte in 2015 abgeschlossen. 3. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben oder sind bekannt, die wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben. Jedoch wurde im Februar 2016 bereits ein Beschluss der Gesellschafterin gefasst, zum Ausgleich absehbarer Verluste 2016 einen Gesellschafterzuschuss von TEUR 450 zu gewähren. III. Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Studio Hamburg-Gruppe eingebunden. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird laufend unter Berücksichtigung der Marktentwicklungen über Monatsabschlüsse und Abgleich mit der Unternehmensplanung der Unternehmensstrategie fortgeschrieben und beobachtet. Dabei wird u. a. auch insbesondere Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft bzw. auch die Studio Hamburg-Gruppe ausgesetzt ist, besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Wesentliche Risiken liegen im Preiswettbewerb, der Einfluss auf Auftragsvergabe und Auftragskonditionen hat. Besonders bei Auslandsprojekten wird aufgrund der globalen Lage ein Umsatzrückgang erwartet. Im Inland werden vermehrt kundenseitig Rahmenvereinbarungen mit wesentlichen Herstellern geschlossen, wodurch sich Projektvolumina teilweise signifikant reduzieren. Die Verantwortung des Generalunternehmers schließt dennoch vollumfänglich die Einbringung der beigestellten Komponenten ein. Zudem beinhalten funktionale Angebotsaufforderungen, die oftmals den Angebotspreis als einziges Zuschlagskriterium benennen, ein weiteres Risiko. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch das selektivere Beantworten von Ausschreibungen, sowie die Verhandlung von verbesserten Einkaufskonditionen. Der Einkauf von Waren in Fremdwährungen wird über Währungssicherungen abgesichert. Die Finanzierungskosten im Projektgeschäft werden im Wesentlichen durch Verzögerungen im Projektverlauf und durch die zeitnahe Realisierung der Kundenforderungen beeinflusst. MCI versucht diese Risiken vor Vertragsabschluss zu minimieren. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2016 plant MCI aufgrund der weiterhin schwierigen Marktlage sowohl einen Umsatzrückgang, einhergehend mit einem Ergebnis in einer ähnlichen Größenordnung wie 2015. Die Chancen, ein besseres Ergebnis als prognostiziert zu erzielen, liegen insbesondere in der Organisationsstruktur der MCI. Durch eine Diversifizierung in den Bereichen Broadcast- und Medientechnik wird versucht, ausschreibungsarme Zeiten zu kompensieren, bzw. eine Balance langlaufender Großprojekte mit kürzer laufenden mittleren und kleineren Projekten zu schaffen. Der Vertriebszweig Medientechnik konnte 2015 weiter ausgebaut werden und wird 2016 weiter an Bedeutung für das Unternehmen zunehmen. Weitere Chancen werden in den Bereichen Consulting und Service im kommenden Geschäftsjahr erwartet.
Hamburg, den 28. Februar 2016 Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 13. Mai 2016 BDO
AG
gez. Pingel, Wirtschaftsprüfer gez. zu Inn- u. Knyphausen, Wirtschaftsprüfer |
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