MH Finanz GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Krediten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Gratz seit 12.12.2023 | Prokura |
Dennis Rösner seit 27.10.2023 | Geschäftsführer |
Manfred Schuder seit 28.2.2023 | Prokura |
Xaver Alexander Haas seit 9.7.2021 | Geschäftsführer |
Johann Wimmer seit 14.5.2021 | Prokura |
Gerhard Zollner seit 14.5.2021 | Prokura |
Thomas Wagner seit 11.7.2016 | Geschäftsführer |
Katharina Haas seit 19.2.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Firma Haas Baumanagement GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haas Fertigbau GmbHFalkenberg, Ortsteil RuderfingJahresabschluss zum 31. Dezember 2023
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| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Software | 472.886,35 | 330.682,36 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.412.827,93 | 1.521.348,82 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 7.780.395,05 | 8.011.364,10 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.177.932,33 | 3.650.939,90 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 547.561,41 | 12.918.716,72 | 265.950,63 | 13.449.603,45 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1,00 | 1,00 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 18.059.205,55 | ||
| 3. Anteile an Genossenschaften | 37.500,00 | 37.500,00 | ||
| 4. Sonstige Ausleihungen | 281.309,47 | 318.810,47 | 281.309,47 | 18.378.016,02 |
| 13.710.413,54 | 32.158.301,83 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.034.040,68 | 4.784.958,16 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen | 45.894.006,45 | 50.019.041,78 | ||
| abzüglich | ||||
| erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -38.649.152,22 | 10.278.894,91 | -42.193.566,10 | 12.610.433,84 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.521.424,23 | 7.375.387,13 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 32.613.244,96 | 12.982.661,00 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 7.490.067,45 | 47.624.736,64 | 5.706.624,04 | 26.064.672,17 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.321,61 | 1.411,34 | ||
| 57.905.953,16 | 38.676.517,35 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 679.400,28 | 633.100,63 | ||
| 72.295.766,98 | 71.467.919,81 | |||
|
Passiva |
||||
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 2.045.167,52 | 2.045.167,52 | ||
| II. Gewinnrücklagen | ||||
| Andere Gewinnrücklagen | 766.937,82 | 766.937,82 | ||
| III. Bilanzgewinn | 14.198.412,87 | 11.593.471,82 | ||
| IV. Mezzaninekapital | ||||
| Mezzaninekapital | 7.000.000,00 | 7.000.000,00 | ||
| 24.010.518,21 | 21.405.577,16 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 912.430,02 | 950.324,09 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 22.500,00 | 400.000,00 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 13.791.540,56 | 11.261.767,41 | ||
| 14.726.470,58 | 12.612.091,50 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 1.120.000,00 | ||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 19.424.348,23 | 20.062.758,93 | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.405.577,36 | 4.715.251,72 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 270.414,02 | 274.797,91 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 10.458.438,58 | 11.277.442,59 | ||
| - davon aus Steuern EUR 1.966.479,77 (i. Vj. EUR 3.430.298,72) - | ||||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 14.074,86 (i. Vj. EUR 15.034,21) - | ||||
| 33.558.778,19 | 37.450.251,15 | |||
| 72.295.766,98 | 71.467.919,81 | |||
| 2023 | 2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 173.324.301,20 | 168.922.191,46 | ||
| 2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen | -4.125.035,33 | 2.191.503,83 | ||
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 318.485,93 | 55.325,85 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 829.344,62 | 717.066,70 | ||
| 5. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -45.498.490,82 | -45.506.705,09 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -59.062.723,54 | -104.561.214,36 | -62.163.559,39 | -107.670.264,48 |
| 6. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -29.334.488,64 | -28.068.939,46 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -6.402.743,28 | -35.737.231,92 | -6.214.169,44 | -34.283.108,90 |
| - davon für Altersversorgung EUR 7.538 (i. Vj. EUR 19.568,00) - | ||||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -2.271.856,32 | -1.865.952,86 | ||
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -24.836.006,81 | -25.347.101,28 | ||
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 1.962,50 | 1.862,50 | ||
| 10. Erträge aus Ausleihungen des | ||||
| Finanzanlagevermögens | 123.484,83 | 200.022,84 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 123.484,83 (i. Vj. EUR 200.022,84) - | ||||
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 21.425,36 | 24.968,67 | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -190.976,68 | -124.337,60 | ||
| - davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 16.433,00 (i. Vj. EUR 17.771,00) - | ||||
| 13. Vergütung des Mezzaninekapitals | -210.000,03 | -210.000,03 | ||
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -36.154,95 | -606.790,65 | ||
| 15. Ergebnis nach Steuern | 2.650.528,04 | 2.005.386,05 | ||
| 16. Sonstige Steuern | -45.586,99 | -34.903,78 | ||
| 17. Jahresüberschuss | 2.604.941,05 | 1.970.482,27 | ||
| 18. Gewinnvortrag | 11.593.471,82 | 9.622.989,55 | ||
| 19. Bilanzgewinn | 14.198.412,87 | 11.593.471,82 | ||
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Haas Fertigbau GmbH gilt im Sinne des § 267 (3) HGB als große Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft mit Sitz in Falkenberg ist im Registergericht Landshut unter HRB 1106 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen, bewertet. Software wird planmäßig linear auf drei bzw. fünf Jahre abgeschrieben.
Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Erwerbes zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter zeitanteilig. Die Festlegung der Nutzungsdauern erfolgt nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen. Für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00, nicht aber EUR 1.000,00 übersteigen, wird auch zukünftig die steuerliche Vereinfachungsregelung der Poolabschreibung nach § 6 (2a) EStG angewendet, da diese Wirtschaftsgüter insgesamt nur von nachrangiger Bedeutung für die Gesellschaft sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Für das Sachanlagevermögen werden im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
| Nutzungsdauern | |
| Grundstücke und Gebäude | 5 Jahre bis 33 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 Jahre bis 15 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1 Jahr bis 10 Jahre |
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Fertigungsgrad mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zudem werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung (Zuschlag von 4,1%; i. Vj. 4,1%) berücksichtigt.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden netto (abzüglich Umsatzsteuer) ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Sofern die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen übersteigen, wird der die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite ausgewiesen. Dabei erfolgt eine Einzelbetrachtung je Bauvorhaben.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Es werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung von unverändert 1,0% Rechnung getragen. Im Berichtsjahr betragen die insgesamt vorgenommenen Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 355 (i. Vj. TEUR 408).
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.
Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafel Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gemäß § 253 (2) Satz 2 und 3 HGB auf Basis eines durchschnittlichen zehnjährigen Marktzinses mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Der Marktzins beträgt zum Stichtag 1,83%, der angesetzte Rententrend pro Jahr beträgt 0,00%, es wurde unverändert keine Fluktuation unterstellt. Außerdem wurde eine Bewertung aufgrund des § 253 (6) HGB mit einem durchschnittlichen siebenjährigen Marktzinssatz (1,76%) mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Verpflichtungsumfang zum siebenjährigen Durchschnittszinssatz und dem Verpflichtungsumfang zum zehnjährigen Durchschnittszinssatz über EUR 5.923 unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Diskontierung von Jubiläumsverpflichtungen erfolgt mit dem der Restlaufzeit entsprechenden Marktzins nach § 253 (2) Satz 1 HGB.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag zum Devisenmittelkurs berücksichtigt.
Angaben zu Posten der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Die Haas Fertigbau GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg. Die Haas Fundamentbau GmbH hat ein Stammkapital von EUR 25.564,59, erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 87 und weist zum 31. Dezember 2023 ein negatives Eigenkapital von TEUR 251 aus.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Restlaufzeiten für Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie deren Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten stellen sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2023 | Geschäftsjahr 2022 | |||||
|
< 1 Jahr
TEUR |
> 1 Jahr
TEUR |
Gesamt
TEUR |
< 1 Jahr
TEUR |
> 1 Jahr
TEUR |
Gesamt
TEUR |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.521 | - | 7.521 | 7.375 | - | 7.375 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 32.613 | - | 32.613 | 12.983 | - | 12.983 |
| (davon aus Cashpooling) | (32.070) | (-) | (32.070) | (12.354) | (-) | (12.354) |
| (davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) | (543) | (-) | (543) | (629) | (-) | (629) |
| (davon gegen Gesellschafter) | (2) | (-) | (2) | (3) | (-) | (3) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 7.490 | - | 7.490 | 5.707 | - | 5.707 |
Stammkapital
Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital lautet auf DM 4.000.000,00, umgerechnet EUR 2.045.167,52. Sämtliche Anteile an der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, befinden sich im Anteilsbesitz der Haas Baumanagement GmbH, Falkenberg.
Mezzaninekapital
Im Dezember 2014 wurden bestehende Verbindlichkeiten der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, gegenüber der Haas Baumanagement GmbH, Falkenberg, in Höhe von TEUR 7.000 in Mezzaninekapital gewandelt und seitdem im Eigenkapital ausgewiesen. Das Mezzaninekapital hat eine feste Laufzeit von fünf Jahren und war erstmalig kündbar zum 30. Dezember 2019. Mit der zuletzt am 11. August 2022 geschlossenen Verlängerungsvereinbarung wurde die Laufzeit bis zum 31.12.2025 verlängert. Der genannte Mezzaninekapitalvertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von drei Monaten vor dem jeweiligen Laufzeitende gekündigt wird. Die Verzinsung des Mezzaninekapitals enthält sowohl eine feste Verzinsung in Höhe von 2,0% p. a. bezogen auf den jeweiligen Stand des Mezzaninekapitals zu Jahresbeginn wie auch eine erfolgsabhängige Vergütung je nach Erreichung des Planwertes für das Jahresergebnis. Der Mezzaninekapitalgeber nimmt an den etwaigen Jahresfehlbeträgen der Gesellschaft ab Vertragsunterzeichnung (zeitanteilig) teil, soweit Rücklagen und Gewinnvortrag der Haas Fertigbau GmbH nicht zur Deckung des Jahresfehlbetrages vorranging ausreichen, maximal jedoch bis zur Höhe des Mezzaninekapitalbestandes. Das Mezzaninekapital partizipiert zudem an einem etwaigen Jahresüberschuss der Gesellschaft insoweit, als dadurch Verlustteilnahmen aus Vorjahren auszugleichen sind. Zudem ist der Mezzaninekapitalgeber gemäß § 19 (2) Satz 2 InsO unwiderruflich für die Dauer der Vertragslaufzeit mit allen gegenwärtigen und künftigen Ansprüchen gegen die Gesellschaft aus dem Mezzaninekapital im Rang hinter alle gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der Gesellschaft mit all deren gegenwärtigen und künftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft zurückgetreten.
Bilanzgewinn/Bilanzverlust
Der Bilanzgewinn/Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Gewinnvortrag | 11.593 | 9.623 |
| Jahresüberschuss | 2.605 | 1.970 |
| Bilanzgewinn Stand 31. Dezember | 14.198 | 11.593 |
Pensionsrückstellungen
Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde Gebrauch gemacht, demzufolge 1/15 bzw. TEUR 3 des zusätzlichen Rückstellungsbetrages den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Unterdeckung der Pensionsrückstellung von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 6) (Art. 67 (2) EGHGB).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrisiken TEUR 761 (i. Vj. TEUR 601), Resturlaub und Überstunden TEUR 2.560 (i. Vj. TEUR 2.711), Weihnachtsgeld TEUR 303 (i. Vj. TEUR 314), Jubiläumszuwendungen TEUR 192 (i. Vj. TEUR 62), Provisions- und Zielvereinbarungen TEUR 944 (i. Vj. TEUR 740), ausstehende Rechnungen TEUR 4.068 (i. Vj. TEUR 3.907), Rest- und Nacharbeiten TEUR 3.749 (i. Vj. TEUR 2.230) sowie Prozesskosten TEUR 144 (i. Vj. TEUR 186).
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten nach §§ 268 (5) Satz 1, 285 Nr. 1a) und Nr. 2 HGB ergeben sich wie folgt:
| Geschäftsjahr 2023 | ||||
| Restlaufzeit | ||||
|
< 1 Jahr
TEUR |
1-5 Jahre
TEUR |
> 5 Jahre
TEUR |
Gesamt
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | - | - |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 19.424 | - | - | 19.424 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.406 | - | - | 3.406 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 270 | - | - | 270 |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) | (171) | (-) | (-) | (171) |
| (davon aus der Verzinsung von Mezzaninekapital gegenüber Gesellschafter) | (99) | (-) | (-) | (99) |
| (davon aus Cashpooling) | (-) | (-) | (-) | (-) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.629 | 4.962 | 867 | 10.458 |
| Geschäftsjahr 2022 | ||||
| Restlaufzeit | ||||
|
< 1 Jahr
TEUR |
1-5 Jahre
TEUR |
> 5 Jahre
TEUR |
Gesamt
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.120 | - | - | 1.120 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 20.063 | - | - | 20.063 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.715 | - | - | 4.715 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 275 | - | - | 275 |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) | (176) | (-) | (-) | (176) |
| (davon aus der Verzinsung von Mezzaninekapital gegenüber Gesellschafter) | (99) | (-) | (-) | (99) |
| (davon aus Cashpooling) | (-) | (-) | (-) | (-) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.986 | 4.460 | 831 | 11.277 |
Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von 1,8% (i. Vj. 2,2%) auf Umsätze im europäischen Ausland und 98,2% (i. Vj. 97,8%) im Inland. Die Umsätze mit Fertighäusern betragen 63,1% (i. Vj. 53,7%), mit sonstigen Bauleistungen für verschiedene Zweckbauten einschließlich verleimter Produkte 34,2% (i. Vj. 41,0%) und mit sonstigen Produkten 2,7% (i. Vj. 5,3%).
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 125 (i. Vj. TEUR 32). Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 328 (i. Vj. TEUR 340), Erträge aus der Herabsetzung der Pauschal- und Einzelwertberichtigung TEUR 218 (i. Vj. TEUR 12), Erträge aus Versicherungsvergütungen TEUR 120 (i. Vj. TEUR 259) sowie Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens TEUR 3 (i. Vj. TEUR 14).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 80 (i. Vj. TEUR 141). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Mieten, Pachten und Leasing in Höhe von TEUR 2.368 (i. Vj. TEUR 2.312), Kfz-Kosten inkl. Versicherungsaufwendungen TEUR 2.523 (i. Vj. TEUR 2.532), Verkaufsprovisionen TEUR 6.812 (i. Vj. TEUR 7.208) sowie Konzernumlagen TEUR 4.403 (i. Vj. TEUR 3.938) zusammen. Die Währungskursverluste betrugen TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4). Weiter beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Ausgaben für die laufenden IT-Kosten im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung in Höhe von TEUR 1.238 (i. Vj. TEUR 1.706). Im Berichtsjahr sind zudem außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 1.245) angefallen. Im Vorjahr wurden diese durch einen Gewährleistungsfall sowie der Feier zum 50-jährigen Jubiläum von Haas verursacht.
Personalaufwand
Der Personalaufwand enthält außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 285 (i. Vj. TEUR 0) für die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 18) für die Aufzinsung von Rückstellungen.
Ergänzende Angaben
Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft hat gegenüber der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, eine selbstschuldnerische Bürgschaftserklärung für alle bestehenden und künftigen, auch bedingten oder befristeten Forderungen (aus Kredit- und Aval-Gewährung) der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, gegen die Firmengruppe Haas abgegeben; diese betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 780 (i. Vj. TEUR 729) und betreffen Forderungen der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, gegen die Gesellschaft in Höhe von TEUR 780 (i. Vj. TEUR 681) sowie in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 48) gegen verbundene Unternehmen.
Die Gesellschaft hat mit Wirkung vom 1. Januar 2001 zugunsten der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, eine unbegrenzte Patronatserklärung abgegeben. Die Verpflichtung hieraus ist unwiderruflich, solange eine Überschuldung der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, unter Nichtberücksichtigung dieser Verpflichtung besteht und solange die Gesellschaft Gesellschafterin der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, ist.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses rechnet die Geschäftsführung mit keiner Inanspruchnahme aus den voraus erläuterten Haftungsverhältnissen. Die Geschäftsführung kommt zu dieser Einschätzung, da die Haas-Gruppe während des Geschäftsjahres ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten
Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
|
fällig 2024
TEUR |
fällig 2025 bis 2027
TEUR |
|
| Miet- und Pachtverträge | 207 | 22 |
| Leasingverträge | 779 | 1.427 |
| Gesamt | 986 | 1.449 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) gegenüber verbundenen Unternehmen:
|
fällig 2024
TEUR |
fällig 2025 bis 2027
TEUR |
|
| Miet- und Pachtverträge | 2.151 | 2.151 |
Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt
| 2023 | 2022 | |
| Arbeiter (inkl. Aushilfen) | 349 | 353 |
| Angestellte | 256 | 251 |
| 605 | 604 | |
| Auszubildende | 42 | 45 |
| 647 | 649 |
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Sämtliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr betrafen Geschäfte im Rahmen von Liefer- und Leistungsbeziehungen. Diese wurden zu Bedingungen, wie auch mit fremden Dritten üblich, durchgeführt. Ausgenommen hiervon sind folgende Geschäfte mit den zugehörigen Aufwendungen:
Mietverträge
| TEUR | |
| Xaver Alexander Haas | 24 |
| Mieten | 24 |
Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Abschlussprüfungsleistungen | 44 | 40 |
| Steuerberatungsleistungen | 3 | 3 |
| Gesamt | 47 | 43 |
Geschäftsführer
- Herr Xaver Alexander Haas, Dipl.-Ing. Holzbau und Ausbau (FH), Pfarrkirchen
- Herr Thomas Wagner, Dipl.-Kaufmann, Reisbach
- Herr Dennis Rösner, Diplom-Ingenieur, Straubing (seit 23.10.2023)
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 14.198.412,87 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hatten.
Konzernzugehörigkeit
Die Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, gehört zum Konzernkreis der Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG, Falkenberg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird dem Unternehmensregister zur Veröffentlichung übermittelt. Dieser Konzernabschluss hat darüber hinaus befreiende Wirkung nach § 291 (2) Satz 1 HGB für die Haas Fertigbau GmbH hinsichtlich der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses.
Falkenberg, den 18. Juni 2024
Haas Fertigbau GmbH
Geschäftsführung
Xaver Alexander Haas
Thomas Wagner
Dennis Rösner
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Um- Gliederung
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Software | 1.241.851,70 | 208.382,97 | 0,00 | 35.141,69 | 1.485.376,36 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 7.296.133,46 | 26.947,41 | 0,00 | 0,00 | 7.323.080,87 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.890.515,10 | 712.176,40 | 0,00 | 0,00 | 17.602.691,50 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 12.223.272,23 | 618.917,33 | 3.193,28 | 0,00 | 12.838.996,28 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 265.950,63 | 316.752,47 | 0,00 | -35.141,69 | 547.561,41 |
| 36.675.871,42 | 1.674.793,61 | 3.193,28 | -35.141,69 | 38.312.330,06 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 626.886,28 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 626.886,28 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 18.059.205,55 | 123.484,83 | 18.182.690,38 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Anteile an Genossenschaften | 37.500,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 37.500,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 281.309,47 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 281.309,47 |
| 19.004.901,30 | 123.484,83 | 18.182.690,38 | 0,00 | 945.695,75 | |
| 56.922.624,42 | 2.006.661,41 | 18.185.883,66 | 0,00 | 40.743.402,17 | |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|
1.1.2023
EUR |
Abschreibungen des Geschäfts-Jahres
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Software | 911.169,34 | 101.320,67 | 0,00 | 1.012.490,01 | 472.886,35 | 330.682,36 |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.774.784,64 | 135.468,30 | 0,00 | 5.910.252,94 | 1.412.827,93 | 1.521.348,82 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 8.879.151,00 | 943.145,45 | 0,00 | 9.822.296,45 | 7.780.395,05 | 8.011.364,10 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.572.332,33 | 1.091.921,90 | 3.190,28 | 9.661.063,95 | 3.177.932,33 | 3.650.939,90 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 547.561,41 | 265.950,63 |
| 23.226.267,97 | 2.170.535,65 | 3.190,28 | 25.393.613,34 | 12.918.716,72 | 13.449.603,45 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 626.885,28 | 0,00 | 0,00 | 626.885,28 | 1,00 | 1,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 18.059.205,55 |
| 3. Anteile an Genossenschaften | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 37.500,00 | 37.500,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 281.309,47 | 281.309,47 |
| 626.885,28 | 0,00 | 0,00 | 626.885,28 | 318.810,47 | 18.378.016,02 | |
| 24.764.322,59 | 2.271.856,32 | 3.190,28 | 27.032.988,63 | 13.710.413,54 | 32.158.301,83 | |
An die Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haas Fertigbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "II. Wirtschaftsbericht / 3. Lage / 3.5 Festlegung zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 36, 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "II. Wirtschaftsbericht / 3. Lage / 3.5 Festlegung zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 36, 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG" des Lageberichts enthalten ist.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 4. Juli 2024
KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Duschl, Wirtschaftsprüfer
Eder, Wirtschaftsprüfer
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