Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 1106
Eingetragen
27.9.1977
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Fertighäusern, Holzbauten, Fertigbauten und Bauteilen aller Art sowie Handel und Vertrieb von Holzwerkstoffen, Baustoffen und Materialien für Bau und Ausbau von Bauten aller Art, ferner Tätigkeit als Generalbauübernehmer und Generalbauunternehmer, ohne eine nach § 34 c GewO genehmigungspflichtige Tätigkeit auszuüben; Gegenstand des Unternehmens ist ferner der Betrieb des gewerblichen Güterkraftverkehrs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Achim Gratz
seit 12.12.2023
Prokura
Dennis Rösner
seit 27.10.2023
Geschäftsführer
Manfred Schuder
seit 28.2.2023
Prokura
Geschäftsführer
Johann Wimmer
seit 14.5.2021
Prokura
Gerhard Zollner
seit 14.5.2021
Prokura
Thomas Wagner
seit 11.7.2016
Geschäftsführer
Katharina Haas
seit 19.2.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma Haas Baumanagement GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Firma Haas Baumanagement GmbH
Germany
4.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haas Fertigbau GmbH

Falkenberg, Ortsteil Ruderfing

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
und Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Haas Fertigbau GmbH ist im Bereich Herstellung und Vertrieb von Fertighäusern, Wohnbau, Holzbauten für landwirtschaftliche und gewerbliche Zwecke, Fertigbauten und Bauteilen aller Art sowie Handel und Vertrieb von Holzwerkstoffen, Baustoffen und Materialien für Bau und Ausbau von Bauten aller Art tätig. Ferner übt die Gesellschaft die Tätigkeit als Generalbauübernehmer und Generalbauunternehmer, ohne eine nach § 34c GewO genehmigungspflichtige Tätigkeit auszuüben, aus.

Die Kerngeschäftsbereiche liegen im Fertighausbau in Holzfertigbauweise von Ein- und Zweifamilienhäusern für private Bauherren sowie im Bau von gewerblichen Zweckbauten aller Art und landwirtschaftlichen Bauvorhaben für verschiedenste Nutzungszwecke, darüber hinaus in der Lieferung von Bausatzelementen für Systemkunden. Der Hauptabsatzmarkt ist Deutschland.

In allen Kerngeschäftsbereichen werden verschiedene Ausbaustufen - jeweils vom Rohbau bis zum schlüsselfertigen Gewerk - angeboten.

Die individuellen Architekturen vom Einfamilienhaus bis zur anspruchsvollen Villa, aber auch standardisierte Typenhäuser decken die Kundenwünsche ab. Die Häuser leisten als Energiesparhäuser einen hohen Beitrag zum Klimaschutz und nutzen zudem regenerative Energien. Im Rahmen der aktuellen "Nachhaltigkeitsdiskussionen" hat der Holzbau beste Voraussetzungen und Argumente. Die Gesamtheit dieser Wettbewerbsvorteile gegenüber Massivhäusern schafft eine hohe Kundenzufriedenheit durch hohe Qualität, wodurch das Unternehmen mit zu den renommierten Herstellern von Häusern in Holzfertigbauweise in Deutschland zählt. Die Marke Haas ist seit nunmehr über 50 Jahren am Markt bekannt.

Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG, Falkenberg, und wird in deren Konzernabschluss (kurz: Haas-Gruppe) einbezogen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Haas Fertigbau GmbH ist nicht auf dem Gebiet der Forschung tätig und nimmt keine Forschungsleistungen von Dritten in Anspruch. Für die Unternehmensstrategie ist jedoch die Entwicklung neuer und den Marktbedürfnissen angepasster Produkte und Baukonzepte sowie die Weiterentwicklung bestehender Haustypen wichtig. Durch kontinuierliche Verbesserungen und ständige Weiterentwicklungen zählt die Haas Fertigbau GmbH zu den qualitativ führenden Anbietern mit Produkten, die stets auf dem technologisch modernsten Stand sind. Speziell für den Hausbau hat die Haas Fertigbau GmbH den Anspruch, eine der jeweiligen Zeit entsprechende Architektur mit energieeffizienter und zukunftsweisender Technik zu verbinden. Darüber hinaus nimmt der Bereich der Digitalisierung einen hohen Stellenwert bei der Haas Fertigbau GmbH ein, so wurde in 2023 unter anderem ein neuer Hallen-Konfigurator für den Geschäftsbereich Objektbau implementiert.

3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Haas-Gruppe, und damit auch die der Haas Fertigbau GmbH, erfolgt wesentlich über die finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und andere aktivierte Eigenleistungen), EBITDA, Jahresergebnis und die auf Konzernebene gemessene freie Liquidität. Die freie Liquidität definiert sich als die Summe aus den Guthaben bei Kreditinstituten, dem Kassenbestand und den nicht ausgenutzten Kreditlinien auf Konzernebene.

Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren verwenden wir hauptsächlich den Auftragseingang und Auftragsbestand für Steuerungszwecke.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war gesamtwirtschaftlich geprägt durch einige nicht vorhersehbare Sondereinflüsse. Im Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, in der Folge kam es zu gestörten Lieferketten, ansteigenden Rohstoff- und Energiepreisen, die sich durch einen deutlichen Anstieg der Inflation, und in Folge zur Bekämpfung der Inflation, durch deutlich steigende Zinssätze ausgewirkt haben. Diese Entwicklung hat auch auf dem bisher konjunkturell gut laufendem Bausektor seit Mitte des Jahres 2022 deutliche Spuren hinterlassen. Während sich die Störungen in den Lieferketten in 2023 sukzessive wieder entspannt und die Verfügbarkeit von Produktionsmaterialien sich deutlich verbessert haben, haben die steigende Inflation und die steigenden Zinssätze zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland der Bau von insgesamt 260.100 Wohnungen genehmigt. Dies waren 26,6%, bzw. 94.100 Baugenehmigungen weniger als 2022. Damit ist die Zahl der genehmigten Wohnungen auf den niedrigsten Stand seit 2012 gesunken. Überproportional hoch fiel dabei der Rückgang der Genehmigungen aus, die durch Privatpersonen gestellt wurden, hier waren es 42,2% weniger. Bezogen auf die Gebäudearten ging im Jahr 2023 die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 30.500 Einheiten auf 47.600 Einheiten zurück, was einer Verringerung von 39,1% entspricht. Eine ähnliche Entwicklung ergab sich auch bei den Zweifamilienhäusern, hier ging die Zahl der genehmigten Einheiten um 13.400 auf 14.300 zurück, was einer Verringerung von 48,3% entspricht. Auch bei Nichtwohngebäuden (beispielsweise Fabrikgebäude, Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude) gingen im Jahr 2023 die neuen Bauvorhaben deutlich zurück. Der Indikator "umbauter Raum" verringerte sich um 15,7%, überproportional fiel dabei der Rückgang beim "umbauten Raum" um 20,9% bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden aus.

(Quelle: Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 074 vom 29. Februar 2024)

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen und der stark rückläufigen Zahl der Baugenehmigungen nahm der Marktanteil der Fertigbauweise auch im Jahr 2023 weiter zu. Nach einem Anteil von 23,5% im Jahr 2022 ist die Quote der genehmigten Eigenheime in Fertigbauweise im Jahr 2023 auf 24,5% angestiegen. Damit hat der Holz-Fertigbau bei den Baugenehmigungen im Jahr 2023 besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei rund 16%. Von Januar bis Dezember 2023 wurden 13.394 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt. Das entsprach einem Minus von 38,1% gegenüber dem Jahr 2022. Die Gesamtzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser ist allerdings um 40,4% auf 54.781 Stück zurückgegangen. Besonders hoch ist die Fertigbau Quote im Südwesten Deutschlands, Baden-Württemberg liegt bei über 40%, Hessen und Rheinland-Pfalz bei über 30% und Bayern, Brandenburg und Thüringen bei über 25%. Geringer sind die Anteile im Nordwesten Deutschlands.

(Quelle: Faktenblatt Wirtschaft des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau vom 11. März 2024)

Auch wenn sich das konjunkturelle Umfeld im Baubereich eklatant verschlechtert hat, hat der Holz-Fertigbau weiterhin im Vergleich zu anderen Bauweisen bessere Zukunftsaussichten.

Anerkannte Vorteile von Holz-Fertighäusern sind ihre hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Sie werden aus dem klimafreundlichen Baustoff Holz mit einer hochgedämmten Gebäudehülle errichtet und mit Technik für eine zukunftsweisende Energieversorgung ausgestattet. Auch wenn der Gesamtmarkt im Baubereich aktuell stark rückläufig ist, hat der Holz-Fertigbau damit die Chance durch die genannten Vorteile seinen Marktanteil weiter zu steigern.

In seiner Prognose für das Jahr 2024 geht der Zentralverband des deutschen Baugewerbes für das kommende Jahr von einem weiteren Rückgang der Baukonjunktur aus. Es wird ein realer Umsatzrückgang von 3% erwartet. Sorgenkind bleibt dabei vor allem der Wohnungsbau.

Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes rechnet für das Jahr 2024 mit der Fertigstellung von rund 235.000 Wohnungen nach den ursprünglich geschätzten 271.000 Wohneinheiten im Jahr 2023, was einem Minus von 13,3% gleichkommt. Vor diesem Hintergrund geht der Verband für das Jahr 2024 von einem realen Umsatzrückgang im Wohnungsbau von rund 13% aus. Für den Wirtschaftshochbau wird ein realer Umsatzrückgang von rund 1% im Jahr 2024 erwartet. Im öffentlichen Bau wird ein leichter Umsatzanstieg von real 3% erwartet.

(Quelle: Konjunkturentwicklung Bauhauptgewerbe 2023-Prognose 2024 des Zentralverbandes deutschen Baugewerbes)

Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft werden sich daher, da aktuell die Finanzierungskosten für die Bauinteressenten noch relativ hoch bleiben und die Baupreise aktuell auf hohem Niveau verharren, im kommenden Jahr weiter schwierig gestalten, obwohl nach wie vor Bedarf an Wohnraum vorhanden ist. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Förderprogramme, die insbesondere den nachhaltigen Wohnungsbau im Hinblick auf Energieeffizienz unterstützen, helfen die Nachfrage, die bedingt durch einen hohen Anstieg der Baukosten, aber auch durch gestiegene Finanzierungskosten gesunken ist, wieder anzukurbeln.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die Geschäftsentwicklung ist in 2023 sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig trotz eines schwierigen Marktumfeldes mit hoher Inflation und damit einhergehend steigenden Zinsen zufriedenstellend verlaufen.

Der für das Jahr 2023 geplante Umsatz in Höhe von TEUR 170.153 wurde um TEUR 3.172 bzw. 1,9% übertroffen. Die geplante Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 173.403 wurde um TEUR 3.885 bzw. 2,2% verfehlt.

Das geplante EBITDA für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 5.133 wurde um TEUR 80 übertroffen und beträgt TEUR 5.213.

Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Jahresüberschuss von TEUR 2.645 geplant, erzielt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.605.

Die im Vorjahr prognostizierte freie Liquidität auf Konzernebene wurde mit 10,9 Mio. EUR deutlich übertroffen. Die Haas Fertigbau GmbH wird im Wesentlichen über den bestehenden Cashpool mit der Konzernmuttergesellschaft, der Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG, Falkenberg, in die Konzernfinanzierung einbezogen.

Die gesteckten Ergebnisziele für 2023 konnten weitestgehend erreicht werden. Im Hinblick auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit dem anhaltenden russischen Angriffskrieg in der Ukraine und der damit ausgelösten hohen Inflation kann man von einem zufriedenstellenden Jahr sprechen. Trotz weiter anhaltenden Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite konnten die Deckungsbeiträge in fast allen Bereichen stabil gehalten werden, sodass das Jahresergebnis deutlich positiv ausfällt.

Der Auftragseingang des Geschäftsjahres 2023 betrug für das Gesamtunternehmen TEUR 126.617 (i. Vj. TEUR 182.810) und hat sich somit um TEUR 56.193 (30,7%) verringert. Dabei konnte man im Vorjahr zunächst noch in allen Geschäftsbereichen sehr hohe Auftragseingänge verzeichnen, bevor gegen Mitte des Jahres 2022 die Nachfrage enorm zurückging. Die schwache Nachfrage setzte sich im Jahr 2023 weiter fort, was vor allem auf das gestiegene Zinsniveau zurückzuführen ist. Aufgrund der langen Vorlaufzeit der Bauprojekte hatte dies noch keine Auswirkung auf die Umsätze im Geschäftsjahr 2023, die Anfragen und Auftragseingänge litten jedoch merklich

Im Kernbereich Fertighausbau von Ein- und Zweifamilienhäusern wurden 198 Bauvorhaben mit einer Auftragseingangssumme in Höhe von TEUR 75.946 verkauft. Zusammen mit den Bereichen Landwirtschaft, Industrie- und Gewerbebau sowie Wohnbau summiert sich der Auftragseingang auf die angesprochenen TEUR 126.617.

Der aktuelle Auftragsbestand deckt bereits zu weiten Teilen die Auslastung für das Jahr 2024 ab.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse mit abgewickelten Fertighäusern betrugen TEUR 109.224. Damit sind diese um TEUR 18.545 (20,5%) im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die Betriebsleistung im Fertighausbereich hat sich von TEUR 97.125 im Jahr 2022 um TEUR 14.550 (15,0%) auf TEUR 111.675 erhöht.

Im Jahr 2023 konnten Aufträge im Bereich Hausbau mit einem Volumen von TEUR 75.946 (i. Vj. TEUR 118.113) kontrahiert werden, was einem deutlichen Rückgang von TEUR 42.167 (35,7%) zum Vorjahr entspricht.

In unserem Unternehmen wurden im Jahr 2023 Objekte im Gewerbe- und Industriebau mit einem Volumen von TEUR 28.678 schlussgerechnet und übergeben, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.936 entspricht. Dies ist bedingt dadurch, dass einige größere Projekte im Jahr 2022 übergeben wurden, u. a. das Großprojekt Taurus in Hannover mit einem Auftragsvolumen von knapp 12 Mio. EUR. Entsprechende Großprojekte waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen. Die Betriebsleistung im Gewerbe und Industriebau betrug im Jahr 2023 TEUR 23.712 (i. Vj. TEUR 38.127), was einem Rückgang von TEUR 14.415 (37,8%) entspricht. Im Jahr 2023 konnten Aufträge mit einem Nettovolumen von TEUR 23.456 akquiriert werden (i. Vj. TEUR 23.635), was einem Rückgang von TEUR 179 (0,8%) gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Umsätze im landwirtschaftlichen Bau (einschließlich Binder) sind im abgelaufenen Jahr 2023 um TEUR 2.782 (11,3%) auf TEUR 21.906 gesunken. Die Betriebsleistung im landwirtschaftlichen Bau lag im Jahr 2023 bei TEUR 19.592, was einem Rückgang um TEUR 3.407 (14,8%) entspricht. Der Auftragseingang betrug im Bereich landwirtschaftlicher Bau (einschließlich Binderkonstruktionen und konstruktiver Holzbau) im Jahr 2023 TEUR 18.459 (i. Vj. TEUR 22.637), was einem Rückgang um TEUR 4.178 (18,5%) entspricht.

Der Geschäftsbereich Wohnbau erzielte im Jahr 2023 Umsätze in Höhe von TEUR 8.770, zum Vorjahr (TEUR 5.952) entspricht dies einem Anstieg von TEUR 2.818 bzw. 47,3%. Die Betriebsleistung im Jahr 2023 betrug dabei TEUR 8.855. Der Vorjahreswert von TEUR 4.640 konnte dabei um 90,8% gesteigert werden. Der Auftragseingang im Bereich Wohnbau verzeichnete einen Rückgang von TEUR 15.297 im Vorjahr auf nun TEUR 5.950 im Jahr 2023.

Die gesamten Umsatzerlöse (einschließlich der sonstigen Umsatzerlöse) beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 173.324 und lagen damit um 4,4 Mio. EUR über dem Vorjahr.

Die im Jahr 2023 erzielte Gesamtleistung betrug TEUR 169.518 und liegt damit um TEUR 1.651 (rd. 1,0%) unter dem Vorjahr. Nach dem zufriedenstellenden Jahr 2022 ist es gelungen, die Gesamtleistung trotz anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen nahezu zu halten. Maßgeblichen Beitrag hat hierzu der Kernbereich Hausbau geleistet, in dem erneut mehr als 300 Häuser gebaut wurden. Dies führte zu einer soliden Grundauslastung der Haas Fertigbau GmbH. Ebenfalls hervorzuheben ist der Geschäftsbereich Wohnbau, der mit 8,9 Mio. EUR einen weiter steigenden Anteil an der Betriebsleistung trug.

Die Materialaufwandsquote hat sich im Verhältnis zur Gesamtleistung von 62,9% auf 61,7% verringert, wobei bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen ein Rückgang von 36,3% auf 34,8% und bei den Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen ein Anstieg von 26,6% auf 26,8% zu sehen ist. Die Veränderung ist dabei vor allem der Veränderung des Produktmixes zuzuschreiben. Während der Hausbau mit einem höheren Anteil an Rohstoffen deutlich zulegte, verzeichnete der Bereich Industrie- und Gewerbebau mit hoher Fremdleistungsquote einen Leistungsrückgang. Die Beschaffungspreise für Baustellenmaterialien, bezogene Leistungen und Nachunternehmerleistungen sind im Jahr 2023 weiter leicht angestiegen. Bei den Preisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gab es am Markt durch die deutlich bessere Verfügbarkeit für Produktionsmaterialien leichte Preisrückgänge. Die Haas Fertigbau pflegt zudem langfristige Partnerschaften und kann mit einer vorausschauenden Einkaufspolitik eine stabile Versorgungssicherheit herstellen. So konnte zu jeder Zeit produziert und die Prozesskette aufrechterhalten werden. Auf Vertriebsseite konnten leichte Preissteigerungen umgesetzt werden, was den Preisanstieg der Nachunternehmerleistungen kompensieren konnte. Weitere Effekte wurden durch Optimierungen im Bereich der Abwicklung und Produktivitätsfortschritte erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 112 auf TEUR 829 erhöht und beinhalten im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen, Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Der Personalaufwand ist um TEUR 1.454 (4,2%) gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 35.737 angestiegen. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich von 20,0% im Vorjahr auf 21,1% im Berichtsjahr erhöht. Der Anstieg im absoluten Personalaufwand resultiert im Wesentlichen aus allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie der Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie.

Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich um TEUR 406 auf TEUR 2.272. Ursächlich für die Erhöhung ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Standorts Falkenberg, so wurden im Jahr 2023 TEUR 2.007 investiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 511 auf TEUR 24.836. Bezogen auf die Gesamtleistung beträgt die Quote des sonstigen betrieblichen Aufwandes 14,7% (i. Vj. 14,8%). Die Quote hat sich marginal verbessert, dies liegt im Wesentlichen an geringeren Verkaufsprovisionen aufgrund der rückläufigen Absatzzahlen. Rückläufig sind auch die Gewährleistungskosten, die durch einen Sonderfall im Vorjahr höher ausfielen. Gestiegen sind dagegen die Kosten für die Management Fee. Erhöht haben sich auch die Marketing-Ausgaben, um die konsequentere Marktbearbeitung voranzutreiben.

Das EBITDA im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 5.213 (i. Vj. TEUR 4.586). Der Anstieg in Höhe von TEUR 627 ist trotz der geringeren Gesamtleistung insbesondere durch den Rückgang der angefallenen Sonderkosten (Gewährleistungsaufwand und eine Feier zum 50-jährigen Jubiläum von Haas im Vorjahr) in Höhe von TEUR 960 zu erklären. Die Deckungsbeiträge konnten dabei auf zufriedenstellendem Niveau gehalten werden, sodass das Jahresergebnis deutlich positiv ausfällt.

Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 2.605 (i. Vj. TEUR 1.970), was einen Anstieg um TEUR 635 darstellt.

3.2. Finanzlage

Der Cashflow (bei der Haas-Gruppe definiert als Periodenergebnis zuzüglich Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens sowie bereinigt um außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen) erhöhte sich um TEUR 1.041 von TEUR 3.836 auf TEUR 4.877. Außergewöhnliche Aufwendungen sind im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 285 für die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie, im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.245 durch einen Gewährleistungsfall sowie der Feier zum 50-jährigen Jubiläum von Haas angefallen.

Das kurz- und mittelfristig verfügbare Kapital beinhaltet neben dem Mezzaninekapital in Höhe von TEUR 7.000 Fremdkapital (ohne Pensionsrückstellung) in Höhe von TEUR 47.373 (i. Vj. TEUR 49.112). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.120) nach planmäßiger Rückführung einer Zwischenfinanzierung im Kalenderjahr 2023.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss für das Jahr 2023 um TEUR 2.605 auf TEUR 24.011. Die Eigenkapitalquote beträgt 33,2% (i. Vj. 30,0%). Das Eigenkapital enthält ein Mezzaninekapital in Höhe von TEUR 7.000 (i. Vj. TEUR 7.000).

Seit dem Geschäftsjahr 2014 wird der Liquiditätsbedarf der Haas Fertigbau GmbH überwiegend über ein Cashpooling mit der Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG, Falkenberg (Cashpoolführer), gesteuert. Darüber hinaus werden für Bauvorhaben Anzahlungsrechnungen gestellt, welche einen erheblichen Teil zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen.

Zum Stichtag bestanden Forderungen gegen den Cashpoolführer in Höhe von TEUR 32.070 (i. Vj. Forderungen TEUR 12.354). Die freie Liquidität der Haas-Gruppe zum 31. Dezember 2023 bewegte sich mit 10,9 Mio. EUR (i. Vj. 7,0 Mio. EUR) deutlich über dem Vorjahr und auf ausreichendem Niveau, so dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage war, Ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3.3 Vermögenslage

Das Gesamtvermögen erhöhte sich um TEUR 828 gegenüber dem Vorjahr.

Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 18.448 auf TEUR 13.710 verringert. Die Sachanlagen sind um TEUR 531 auf TEUR 12.919 gesunken, die Finanzanlagen haben sich um TEUR 18.059 verringert. Hier wurde eine Ausleihung an die Konzernmutter von dieser zurückgeführt. Die wesentlichen Investitionen in Sachanlagen im Geschäftsjahr 2023 waren die Investitionen für die Fertigstellung der Vollautomatisierung der Dach- und Deckenfertigung sowie die Modernisierung des Fuhrparks.

Im Verhältnis zur Bilanzsumme beträgt das Anlagevermögen 19,0% (i. Vj. 45,0%).

Das Umlaufvermögen ist um TEUR 19.229 gestiegen.

Innerhalb des Umlaufvermögens haben sich die Vorräte deutlich um TEUR 2.332 verringert, wobei sich bei den unfertigen Erzeugnissen unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen ein Rückgang von TEUR 581 ergeben hat. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind um TEUR 1.751 gesunken, da sich die Lieferketten wieder merklich entspannt haben und eine erhöhte Bevorratung nicht mehr notwendig ist.

Die Forderungen gegen Unternehmen der Haas-Gruppe haben sich um TEUR 19.631 auf TEUR 32.613 erhöht und bestanden in Höhe von TEUR 32.070 (i. Vj. TEUR 12.354) gegen die Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG aus Cashpooling.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 7.490 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.783 aufgrund höherer Umsatzsteuerforderungen gestiegen.

Auf der Passivseite haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 639 auf TEUR 19.424 verringert. Deutlich erhöht haben sich im Vergleich zum Vorjahr die sonstigen Rückstellungen auf nun TEUR 13.792. Der Anstieg von TEUR 2.530 ist vor allem auf die Rückstellungen für Rest- und Nacharbeiten zurückzuführen, die sich um TEUR 1.518 auf TEUR 3.749 erhöht haben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 1.310 auf TEUR 3.406 verringert. Der Rückgang ist dem leicht gesunkenem Geschäftsvolumen sowie dem Lagerabbau im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe geschuldet. Es wird, wie schon im Vorjahr, in voller Höhe skontiert, sodass der aktuelle Wert der Verbindlichkeiten als normales Maß betrachtet werden kann.

3.4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsentwicklung ist in 2023 sowohl leistungs- als auch ergebnisseitig zufriedenstellend verlaufen.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Lieferantenrechnungen wurden durchweg unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Die Unternehmens- und Finanzplanung zeigt, dass die Liquidität der Unternehmensgruppe, und damit auch der Gesellschaft, sichergestellt ist.

3.5 Festlegung zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 36, 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG

Seit Mai 2015 ist in Deutschland das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen für bestimmte Gesellschaften in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verpflichtend in Kraft. Entsprechend sind der Gesellschafter und die Geschäftsführung der Haas Fertigbau GmbH gehalten, Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und auf den nachfolgenden zwei Führungsebenen festzulegen. Ebenso ist zu bestimmen, bis wann der jeweilige Frauenanteil erreicht werden soll.

Der Gesellschafter der Haas Fertigbau GmbH hat für den Frauenanteil in der Geschäftsführung die Beibehaltung der aktuellen Quote von 0% beschlossen. Dieser Zielgröße liegt die Erwägung zugrunde, dass die aktuelle Zusammensetzung der Geschäftsführung nicht durch die Schaffung einer Frauenquote beeinflusst werden soll. Vielmehr soll in dieser Zusammensetzung der bereits erfolgreich eingeschlagene strategische Weg der Gesellschaft in der bestehenden Zusammensetzung konsequent fortgesetzt werden. Hierbei erfolgt eine enge Abstimmung der Geschäftsführung der Haas Fertigbau GmbH mit dem Anteilseigner und den Anteilseignerinnen der Haas-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die seit Oktober 2022 vakante Stelle in der Geschäftsführung Objektbau nachbesetzt werden.

Die Geschäftsführer der Gesellschaft haben zudem eine Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung in Höhe von 10% festgelegt, diese entspricht damit der aktuellen Quote. Auf eine Festlegung einer Zielgröße für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde verzichtet, da diese Ebene keine Weisungs- und Leitungsfunktion in der Gesellschaft einnimmt.

III. Prognosebericht

Die aktuelle Planung für das Jahr 2024 geht von Umsatzerlösen von rd. 152,4 Mio. EUR, einer Gesamtleistung von rd. 157,7 Mio. EUR, einem EBITDA von rd. 4,2 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von rd. 1,3 Mio. EUR aus.

Im Jahr 2023 betrug der Auftragsbestand der Haas Fertigbau GmbH für das Jahr 2024 rd. 158,2 Mio. EUR (inklusive eines Sicherheitsabschlages und einer angenommenen Quote für Stornierungen) und deckt damit die geplante Leistung von rd. 157,7 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2024 weitestgehend ab. Die aktuelle Liquiditätsplanung der Haas-Gruppe geht von einer freien Liquidität zum Jahresende 2024 leicht unter dem Niveau von 2023 aus.

Auch für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung trotz eines schwierigen Marktumfeldes und damit einem niedrigeren Planansatz im Hinblick auf Umsatz, Betriebsleistung sowie EBITDA von einem positiven Jahresergebnis aus. Die Verfügbarkeiten bei den meisten Materialien haben sich weitgehend entspannt, bei vielen Produkten im Rohstoffbereich konnten auch Preisrückgänge verzeichnet werden. Engpässe gibt es aktuell noch bei einigen Nachunternehmergewerken, insbesondere im Bereich von Heizung, Lüftung und Sanitär. Die aktuelle Situation wurde im Planungsprozess bestmöglich berücksichtigt. Um auf die rückläufige Planleistung zu reagieren, wurden mehrere Kostenanpassungsmaßnahmen definiert, die sicherstellen sollen, das geplante Ergebnis 2024 zu erreichen.

Aufgrund laufender Verbesserungen im Projektmanagement aber auch durch Optimierungen der innerbetrieblichen Abläufe konnten die Deckungsbeiträge der übergebenen Bauprojekte weiter stabilisiert werden.

Durch den deutlichen Anstieg der Bauzinsen, die noch vor knapp zwei Jahren bei unter 1% und aktuell bei rund 3,5% liegen, sowie der nach wie vor hohen Baukosten im Allgemeinen und der gestiegenen Lebenshaltungskosten für die privaten Verbraucher, wird weiterhin ein schwieriges Marktumfeld für den Verkauf von Bauleistungen erwartet. Mittlerweile wurden jedoch wieder Förderprogramme aufgelegt, die insbesondere eine klimafreundliche und nachhaltige Bauweise fördern sollen. Daher blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Monate, was den Auftragseingang betrifft. Die gute Auftragseingangsentwicklung im ersten Quartal 2024 bestärkt uns in dieser Einschätzung. Wir stellen seit einigen Monaten wieder ein deutliches Anziehen der Interessentenzahlen fest, aus denen es nun durch konsequente Vertriebspolitik gilt, entsprechende Auftragseingänge zu generieren.

Zu den von uns nicht beinflussbaren Faktoren erweisen wir auf die Ausführungen im Chancen- und Risikobericht. Die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft kann durch den Eintritt dieser, sowie weiterer unvorhergesehener Ereignisse von den Erwartungen der Geschäftsführung abweichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist im Wesentlichen abhängig von der konjunkturellen Entwicklung der Baubranche, im Besonderen in den Segmenten Eigenheimbau, Gewerbebau, Wohnungsbau und landwirtschaftliches Bauen. In diesem Umfeld muss sich die Haas Fertigbau GmbH mit einer Vielzahl von Risiken auseinandersetzen, die vor allem den Markt, den technologischen Fortschritt sowie die Gesetzesentwicklung betreffen.

Zu unserer Risikopolitik gehört es, Chancen zur Sicherung künftiger wirtschaftlicher Erfolge zu nutzen und die damit verbundenen Risiken nur da einzugehen, wo sie kontrollierbar sind und Mehrwerte geschaffen werden können.

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Risiken

Nach einer Mitteilung des Zentralverbandes des deutschen Baugewerbes wird im Bauhauptgewerbe für das Jahr 2024 eine rückläufige Auslastung mit einem realen Umsatzrückgang von 3% sowie einem leichten Rückgang bei den Beschäftigten von rund 3,2% erwartet. Damit blickt das deutsche Bauhauptgewerbe eher verhalten auf das Jahr 2024.

Der deutliche Anstieg der Zinsen sowie der Baupreise hat seit der zweiten Jahreshälfte 2022 zu einem deutlichen Rückgang der Bauinteressenten sowie der abgeschlossenen Bauverträge geführt, obwohl weiterhin ein großer Bedarf an Wohnraum besteht.

Seit Anfang 2023 haben sich die Baukosten einigermaßen stabilisiert, wenn auch auf hohem Niveau. Die Inflation wird nach aktueller Einschätzung bereits im Jahr 2024 deutlich zurückgehen, ebenso gibt es auch bei der Zinsentwicklung möglicherweise im Jahr 2024 einen weiteren Rückgang. Dies kann eine Chance für die Baubranche sein, sich aus dem aktuellen Tief zu erholen, zumal sich durch die Lohn- und Tarifabschlüsse in einigen Bereichen die Kaufkraft der privaten Konsumenten erhöhen wird. Wir sehen dies aktuell in steigendem Anfrageverhalten, das idealerweise sich dann auch im weiteren Auftragseingang positiv niederschlägt, nach unserer Einschätzung aktuell beflügelt durch den Rückgang der Inflation und ein bereits gesunkenes Zinsniveau.

In seiner aktuellen Prognose geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,7% bei einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,6% aus. Die sinkende Inflation und steigende Einkommen könnten damit zu einer verhaltenen Erholung führen. (Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2023/2024)

Holz ist als Baustoff politisch gewollt. Es gibt ein klares Bekenntnis der Förderstellen und Ministerien zu diesem Baustoff, die aktuell aufgelegten Förderprogramme zielen alle auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ab, darüber hinaus tritt die Betrachtung des Lebenszyklus von Bauprojekten und Bauprodukten mehr und mehr in den Vordergrund. Ebenfalls werden die Vorteile des seriellen Bauens mehr und mehr erkannt und rücken auch in den politischen Fokus als Lösungsansatz um effizient, kostensicher und schnell neuen Wohnraum zu schaffen.

Durch die sinkende Auslastung der Baubranche sowie verringerte Nachfrage auf Kundenseite im Jahr 2024 wird der Wettbewerbs- und Angebotsdruck weiter hoch bleiben. Hier gilt es, unter diesen Rahmenbedingungen durch eine maximale Marktbearbeitung bestmögliche Vertriebsergebnisse zu erzielen, die Kosten stets im Blick zu behalten und alle Prozesse und Maßnahmen, die zu einer Steigerung der Effizienz führen, zu nutzen.

Voraussetzung ist jedoch auch, dass weiterhin eine ausreichende Versorgung möglicher Bauinteressenten durch die Vergabe von Finanzierungen durch die Kreditinstitute sowie durch Fördermöglichkeiten gewährleistet bleibt.

Insgesamt können sich damit grundsätzlich auch Auswirkungen auf die nachstehend dargestellten unternehmensspezifischen Risiken ergeben, insbesondere dann, wenn sich weitere Probleme durch etwaige neue Konflikte (z. B. aktuell Nahost) ergeben würden, deren Effekte oder Auswirkungen schwer abschätzbar sind, aber das Risiko eventuell wieder auftretender weiterer Materialverknappungen und nochmaliger deutlicher Preisanstiege bei der Beschaffung mit sich bringen könnte und diese Kosten dann möglicherweise nicht oder nicht mehr in dem benötigtem Maße auf der Absatzseite weitergegeben werden können.

Jedoch sei hervorgehoben, dass derzeit für die Haas Fertigbau GmbH keine existentiellen Risiken bestehen, weder auf Lieferanten- und Kundenseite noch im Produktionsbereich. Sowohl der Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals 2024 mit einem Volumen von ca. 170 Mio. EUR, der die geplante Jahresleistung 2024 weitestgehend abdeckt und der gute Auftragseingang im ersten Quartal des Jahres 2024, veranlasst die Geschäftsführung zuversichtlich auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu blicken, wenngleich auch die Kostenseite und auch die Margen eng im Fokus gehalten werden müssen.

2. Unternehmensspezifische Chancen und Risiken

Durch gezielte Marktbearbeitung und Steuerung der Vertriebsaktivitäten gilt es weiterhin, die Chancen, die das Marktumfeld noch bietet, zu nutzen. Erhöhte Marketingaktivitäten, die auf allen möglichen Feldern betrieben werden, sollen die aktive Vertriebsarbeit unterstützen.

Es muss gelingen, die Baustellen weiterhin ausreichend, auch mit zeitlichem Vorlauf, zu besetzen, innerbetriebliche Prozesse weiter zu optimieren und damit bei der Abwicklung von Bauobjekten noch effizienter zu arbeiten. Ein aussagefähiges Controlling verbunden mit baustellenbezogenen Deckungsbeitragsrechnungen, welches im Unternehmen vorhanden ist, leistet entsprechende Unterstützung und ermöglicht es uns, auf Abweichungen zeitnahe reagieren zu können.

Parallel dazu ist das Augenmerk darauf zu legen, die Kosten im Auge zu behalten und die Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente Prozesse sicherzustellen. Die Haas Fertigbau GmbH hat in den letzten Jahren sehr viel in Automatisierung und Digitalisierung investiert, nun gilt es die Effekte aus den Projekten zu nutzen. Die Gesellschaft hat zur Anpassung von Kosten verschiedene Maßnahmen definiert, insbesondere auch im Personalkostenbereich sind zum Bilanzstichtag bereits Anpassungen erfolgt und werden auch im Jahr 2024 weitere Anpassungen erfolgen. Es ist das Augenmerk auf das gezielte Nachhalten der Maßnahmen - insbesondere im Personalbereich - zu legen. Die Absenkung des Break Even Punktes bringt andererseits aber auch bei wieder anziehender Leistung die Chance steigender Betriebsergebnisse.

Die Haas Gruppe und damit auch die Gesellschaft, verfügt über eine detaillierte Finanz- und Liquiditätsplanung, die Geschäftsführung überwacht die Finanz- und Liquiditätsentwicklung fortlaufend. Die gestiegenen Finanzierungskosten werden zu einem Anstieg der Zinsbelastung führen.

Das positive Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 hat zu einer weiteren Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft geführt. Die freie Liquidität auf Konzernebene erlaubt es, selbst in den saisonal schwachen ersten Monaten des Jahres 2024 gewährte Skontoziele der Lieferanten zu nutzen und daraus zusätzliche Erträge zu generieren. Im November 2023 erhielt die Haas Fertigbau GmbH von Creditreform wiederholt das "CrefoZert", eine Auszeichnung die nur 2% aller deutschen Unternehmen bislang erhalten haben und die für eine ausgezeichnete Bonität, tadelloses Geschäftsverhalten und eine positive Zukunftsprognose verliehen wird.

Holz ist einer der Hauptrohstoffe für die Produktion der Gesellschaft. Die unmittelbare Abhängigkeit besonders von den Holzpreisen birgt Risiken, die im Vorhinein bewertet und für den Marktauftritt kalkuliert werden müssen. Die Preise für die Beschaffung von Schnittholz haben sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert, wenngleich diese aber nach wie vor auf im langjährigen Vergleich erhöhtem Niveau sind. Auch die Verfügbarkeit ist mittlerweile wieder durchwegs gegeben. Aktuell sehen wir für die weitere Entwicklung von Preis und Verfügbarkeit keine über das bestehende Maß hinaus weiter belastende Tendenzen, darüber hinaus hat die Gesellschaft durch die Vereinbarung von Preisklauseln mit den Kunden reagiert.

Aktuell und unverändert zum Vorjahr kommt es teilweise noch zu Verknappungen bei der Verfügbarkeit von Nachunternehmern, insbesondere im Bereich Heizung/Lüftung/Sanitär und Elektro, nach wie vor sind auch noch Preiszugeständnisse notwendig. Wir gehen davon aus, dass in diesen Bereichen - insbesondere auch durch die Lenkungsmaßnahmen der Regierung im Hinblick auf Verbote verschiedener Heizsysteme, die für diesen Bereich zusätzliche Nachfrage schaffen werden - die Situation angespannt bleiben wird. Bei den übrigen Nachunternehmerleistungen gehen wir - auch im Hinblick auf das für 2024 prognostizierte geringere Bauvolumen - nach vorne gerichtet von Entspannungen im Hinblick auf die Verfügbarkeiten aus. Geschlossene Rahmenpreisvereinbarungen mit verschiedenen Nachunternehmern sollen die notwendige Besetzung der Baustellen sicherstellen. Darüber hinaus werden klare Leistungsdefinitionen für fremdbezogene Leistungen erstellt, um dem Risiko von Nachträgen oder Mehrungen bei der Ausführung entgegenzuwirken.

Die Gesellschaft führt regelmäßige Lieferantenbewertungen durch, um Beschaffungsrisiken hinsichtlich Qualität, Verfügbarkeit und Beschaffungspreisen zu reduzieren.

Ein mögliches Risiko für die weitere Entwicklung der Gesellschaft könnte darin bestehen, dass die Gemeinden und Kommunen künftig nicht mehr ausreichend Bauland ausweisen oder ausweisen können und es für die Kunden schwieriger wird, an Bauland zu kommen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft dadurch, dass das Geschäftsfeld "mehrgeschossiger Wohnbau" weiterentwickelt wird.

Soweit möglich, disponiert die Gesellschaft Rohstoffe und Leistungen, bei denen sich die Lieferzeiten verlängern könnten, vorausschauend und rechtzeitig.

Der Rohstoff Holz bringt auch zahlreiche Chancen - Holz als nachwachsender und gesunder Rohstoff in den aktuellen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsdiskussionen ist ein wesentlicher Faktor, der weiter Rückenwind für den Vertrieb unserer Holzbauprodukte geben soll und einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Klimaziele leistet. Insofern gehen wir davon aus, dass der Anteil des Holzbaus am Gesamtbaumarkt weiter zunehmen wird, die aktuell aufgelegten Förderprogramme werden diese Entwicklung sicher unterstützen.

Der Geschäftsverlauf hängt stark von der Entwicklung des Bauvolumens, insbesondere aber auch von der weiteren Entwicklung der Finanzierungskosten und Förderprogramme ab sowie davon, wie sich die Verfügbarkeiten und Preisentwicklungen einzelner Rohstoffe weiter entwickeln werden.

Zusammengefasst stellen für die Gesellschaft die weitere Entwicklung der Zinsen und daraus resultierend die Finanzierungskosten für potentielle Bauherren, die Verfügbarkeit von Förderprogrammen sowie mögliche Preissteigerungen auf der Einkaufsseite und die Verfügbarkeit von Nachunternehmern die größten Risiken für die künftige Entwicklung dar.

 

Falkenberg, den 18. Juni 2024

Haas Fertigbau GmbH

Geschäftsführung

Xaver Alexander Haas

Thomas Wagner

Dennis Rösner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 472.886,35 330.682,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.412.827,93 1.521.348,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.780.395,05 8.011.364,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.177.932,33 3.650.939,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 547.561,41 12.918.716,72 265.950,63 13.449.603,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 18.059.205,55
3. Anteile an Genossenschaften 37.500,00 37.500,00
4. Sonstige Ausleihungen 281.309,47 318.810,47 281.309,47 18.378.016,02
13.710.413,54 32.158.301,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.034.040,68 4.784.958,16
2. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 45.894.006,45 50.019.041,78
abzüglich
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -38.649.152,22 10.278.894,91 -42.193.566,10 12.610.433,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.521.424,23 7.375.387,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.613.244,96 12.982.661,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.490.067,45 47.624.736,64 5.706.624,04 26.064.672,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.321,61 1.411,34
57.905.953,16 38.676.517,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 679.400,28 633.100,63
72.295.766,98 71.467.919,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.045.167,52 2.045.167,52
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 766.937,82 766.937,82
III. Bilanzgewinn 14.198.412,87 11.593.471,82
IV. Mezzaninekapital
Mezzaninekapital 7.000.000,00 7.000.000,00
24.010.518,21 21.405.577,16
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 912.430,02 950.324,09
2. Steuerrückstellungen 22.500,00 400.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 13.791.540,56 11.261.767,41
14.726.470,58 12.612.091,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.120.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.424.348,23 20.062.758,93
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.405.577,36 4.715.251,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 270.414,02 274.797,91
5. Sonstige Verbindlichkeiten 10.458.438,58 11.277.442,59
- davon aus Steuern EUR 1.966.479,77 (i. Vj. EUR 3.430.298,72) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 14.074,86 (i. Vj. EUR 15.034,21) -
33.558.778,19 37.450.251,15
72.295.766,98 71.467.919,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 173.324.301,20 168.922.191,46
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen -4.125.035,33 2.191.503,83
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 318.485,93 55.325,85
4. Sonstige betriebliche Erträge 829.344,62 717.066,70
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -45.498.490,82 -45.506.705,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -59.062.723,54 -104.561.214,36 -62.163.559,39 -107.670.264,48
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -29.334.488,64 -28.068.939,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -6.402.743,28 -35.737.231,92 -6.214.169,44 -34.283.108,90
- davon für Altersversorgung EUR 7.538 (i. Vj. EUR 19.568,00) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.271.856,32 -1.865.952,86
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.836.006,81 -25.347.101,28
9. Erträge aus Beteiligungen 1.962,50 1.862,50
10. Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 123.484,83 200.022,84
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 123.484,83 (i. Vj. EUR 200.022,84) -
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.425,36 24.968,67
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -190.976,68 -124.337,60
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 16.433,00 (i. Vj. EUR 17.771,00) -
13. Vergütung des Mezzaninekapitals -210.000,03 -210.000,03
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -36.154,95 -606.790,65
15. Ergebnis nach Steuern 2.650.528,04 2.005.386,05
16. Sonstige Steuern -45.586,99 -34.903,78
17. Jahresüberschuss 2.604.941,05 1.970.482,27
18. Gewinnvortrag 11.593.471,82 9.622.989,55
19. Bilanzgewinn 14.198.412,87 11.593.471,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Haas Fertigbau GmbH gilt im Sinne des § 267 (3) HGB als große Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft mit Sitz in Falkenberg ist im Registergericht Landshut unter HRB 1106 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen, bewertet. Software wird planmäßig linear auf drei bzw. fünf Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Erwerbes zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter zeitanteilig. Die Festlegung der Nutzungsdauern erfolgt nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den steuerlichen Afa-Tabellen. Für bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00, nicht aber EUR 1.000,00 übersteigen, wird auch zukünftig die steuerliche Vereinfachungsregelung der Poolabschreibung nach § 6 (2a) EStG angewendet, da diese Wirtschaftsgüter insgesamt nur von nachrangiger Bedeutung für die Gesellschaft sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Für das Sachanlagevermögen werden im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Nutzungsdauern
Grundstücke und Gebäude 5 Jahre bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 Jahre bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 Jahr bis 10 Jahre

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend ihrem Fertigungsgrad mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zudem werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung (Zuschlag von 4,1%; i. Vj. 4,1%) berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden netto (abzüglich Umsatzsteuer) ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Sofern die erhaltenen Anzahlungen die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen übersteigen, wird der die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite ausgewiesen. Dabei erfolgt eine Einzelbetrachtung je Bauvorhaben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Es werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung von unverändert 1,0% Rechnung getragen. Im Berichtsjahr betragen die insgesamt vorgenommenen Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 355 (i. Vj. TEUR 408).

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafel Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gemäß § 253 (2) Satz 2 und 3 HGB auf Basis eines durchschnittlichen zehnjährigen Marktzinses mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Der Marktzins beträgt zum Stichtag 1,83%, der angesetzte Rententrend pro Jahr beträgt 0,00%, es wurde unverändert keine Fluktuation unterstellt. Außerdem wurde eine Bewertung aufgrund des § 253 (6) HGB mit einem durchschnittlichen siebenjährigen Marktzinssatz (1,76%) mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Verpflichtungsumfang zum siebenjährigen Durchschnittszinssatz und dem Verpflichtungsumfang zum zehnjährigen Durchschnittszinssatz über EUR 5.923 unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Diskontierung von Jubiläumsverpflichtungen erfolgt mit dem der Restlaufzeit entsprechenden Marktzins nach § 253 (2) Satz 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag zum Devisenmittelkurs berücksichtigt.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Haas Fertigbau GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg. Die Haas Fundamentbau GmbH hat ein Stammkapital von EUR 25.564,59, erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 87 und weist zum 31. Dezember 2023 ein negatives Eigenkapital von TEUR 251 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten für Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie deren Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.521 - 7.521 7.375 - 7.375
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.613 - 32.613 12.983 - 12.983
(davon aus Cashpooling) (32.070) (-) (32.070) (12.354) (-) (12.354)
(davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) (543) (-) (543) (629) (-) (629)
(davon gegen Gesellschafter) (2) (-) (2) (3) (-) (3)
Sonstige Vermögensgegenstände 7.490 - 7.490 5.707 - 5.707

Stammkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital lautet auf DM 4.000.000,00, umgerechnet EUR 2.045.167,52. Sämtliche Anteile an der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, befinden sich im Anteilsbesitz der Haas Baumanagement GmbH, Falkenberg.

Mezzaninekapital

Im Dezember 2014 wurden bestehende Verbindlichkeiten der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, gegenüber der Haas Baumanagement GmbH, Falkenberg, in Höhe von TEUR 7.000 in Mezzaninekapital gewandelt und seitdem im Eigenkapital ausgewiesen. Das Mezzaninekapital hat eine feste Laufzeit von fünf Jahren und war erstmalig kündbar zum 30. Dezember 2019. Mit der zuletzt am 11. August 2022 geschlossenen Verlängerungsvereinbarung wurde die Laufzeit bis zum 31.12.2025 verlängert. Der genannte Mezzaninekapitalvertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von drei Monaten vor dem jeweiligen Laufzeitende gekündigt wird. Die Verzinsung des Mezzaninekapitals enthält sowohl eine feste Verzinsung in Höhe von 2,0% p. a. bezogen auf den jeweiligen Stand des Mezzaninekapitals zu Jahresbeginn wie auch eine erfolgsabhängige Vergütung je nach Erreichung des Planwertes für das Jahresergebnis. Der Mezzaninekapitalgeber nimmt an den etwaigen Jahresfehlbeträgen der Gesellschaft ab Vertragsunterzeichnung (zeitanteilig) teil, soweit Rücklagen und Gewinnvortrag der Haas Fertigbau GmbH nicht zur Deckung des Jahresfehlbetrages vorranging ausreichen, maximal jedoch bis zur Höhe des Mezzaninekapitalbestandes. Das Mezzaninekapital partizipiert zudem an einem etwaigen Jahresüberschuss der Gesellschaft insoweit, als dadurch Verlustteilnahmen aus Vorjahren auszugleichen sind. Zudem ist der Mezzaninekapitalgeber gemäß § 19 (2) Satz 2 InsO unwiderruflich für die Dauer der Vertragslaufzeit mit allen gegenwärtigen und künftigen Ansprüchen gegen die Gesellschaft aus dem Mezzaninekapital im Rang hinter alle gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der Gesellschaft mit all deren gegenwärtigen und künftigen Forderungen gegenüber der Gesellschaft zurückgetreten.

Bilanzgewinn/Bilanzverlust

Der Bilanzgewinn/Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Gewinnvortrag 11.593 9.623
Jahresüberschuss 2.605 1.970
Bilanzgewinn Stand 31. Dezember 14.198 11.593

Pensionsrückstellungen

Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde Gebrauch gemacht, demzufolge 1/15 bzw. TEUR 3 des zusätzlichen Rückstellungsbetrages den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Unterdeckung der Pensionsrückstellung von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 6) (Art. 67 (2) EGHGB).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrisiken TEUR 761 (i. Vj. TEUR 601), Resturlaub und Überstunden TEUR 2.560 (i. Vj. TEUR 2.711), Weihnachtsgeld TEUR 303 (i. Vj. TEUR 314), Jubiläumszuwendungen TEUR 192 (i. Vj. TEUR 62), Provisions- und Zielvereinbarungen TEUR 944 (i. Vj. TEUR 740), ausstehende Rechnungen TEUR 4.068 (i. Vj. TEUR 3.907), Rest- und Nacharbeiten TEUR 3.749 (i. Vj. TEUR 2.230) sowie Prozesskosten TEUR 144 (i. Vj. TEUR 186).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten nach §§ 268 (5) Satz 1, 285 Nr. 1a) und Nr. 2 HGB ergeben sich wie folgt:

Geschäftsjahr 2023
Restlaufzeit
< 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - - -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.424 - - 19.424
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.406 - - 3.406
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 270 - - 270
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (171) (-) (-) (171)
(davon aus der Verzinsung von Mezzaninekapital gegenüber Gesellschafter) (99) (-) (-) (99)
(davon aus Cashpooling) (-) (-) (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.629 4.962 867 10.458
Geschäftsjahr 2022
Restlaufzeit
< 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.120 - - 1.120
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 20.063 - - 20.063
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.715 - - 4.715
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 275 - - 275
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (176) (-) (-) (176)
(davon aus der Verzinsung von Mezzaninekapital gegenüber Gesellschafter) (99) (-) (-) (99)
(davon aus Cashpooling) (-) (-) (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 5.986 4.460 831 11.277

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von 1,8% (i. Vj. 2,2%) auf Umsätze im europäischen Ausland und 98,2% (i. Vj. 97,8%) im Inland. Die Umsätze mit Fertighäusern betragen 63,1% (i. Vj. 53,7%), mit sonstigen Bauleistungen für verschiedene Zweckbauten einschließlich verleimter Produkte 34,2% (i. Vj. 41,0%) und mit sonstigen Produkten 2,7% (i. Vj. 5,3%).

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 125 (i. Vj. TEUR 32). Darüber hinaus betreffen die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 328 (i. Vj. TEUR 340), Erträge aus der Herabsetzung der Pauschal- und Einzelwertberichtigung TEUR 218 (i. Vj. TEUR 12), Erträge aus Versicherungsvergütungen TEUR 120 (i. Vj. TEUR 259) sowie Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens TEUR 3 (i. Vj. TEUR 14).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 80 (i. Vj. TEUR 141). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Mieten, Pachten und Leasing in Höhe von TEUR 2.368 (i. Vj. TEUR 2.312), Kfz-Kosten inkl. Versicherungsaufwendungen TEUR 2.523 (i. Vj. TEUR 2.532), Verkaufsprovisionen TEUR 6.812 (i. Vj. TEUR 7.208) sowie Konzernumlagen TEUR 4.403 (i. Vj. TEUR 3.938) zusammen. Die Währungskursverluste betrugen TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4). Weiter beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Ausgaben für die laufenden IT-Kosten im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung in Höhe von TEUR 1.238 (i. Vj. TEUR 1.706). Im Berichtsjahr sind zudem außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 1.245) angefallen. Im Vorjahr wurden diese durch einen Gewährleistungsfall sowie der Feier zum 50-jährigen Jubiläum von Haas verursacht.

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 285 (i. Vj. TEUR 0) für die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Zinsaufwand in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 18) für die Aufzinsung von Rückstellungen.

Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat gegenüber der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, eine selbstschuldnerische Bürgschaftserklärung für alle bestehenden und künftigen, auch bedingten oder befristeten Forderungen (aus Kredit- und Aval-Gewährung) der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, gegen die Firmengruppe Haas abgegeben; diese betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 780 (i. Vj. TEUR 729) und betreffen Forderungen der Sparkasse Rottal-Inn, Eggenfelden, gegen die Gesellschaft in Höhe von TEUR 780 (i. Vj. TEUR 681) sowie in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 48) gegen verbundene Unternehmen.

Die Gesellschaft hat mit Wirkung vom 1. Januar 2001 zugunsten der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, eine unbegrenzte Patronatserklärung abgegeben. Die Verpflichtung hieraus ist unwiderruflich, solange eine Überschuldung der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, unter Nichtberücksichtigung dieser Verpflichtung besteht und solange die Gesellschaft Gesellschafterin der Haas Fundamentbau GmbH, Falkenberg, ist.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses rechnet die Geschäftsführung mit keiner Inanspruchnahme aus den voraus erläuterten Haftungsverhältnissen. Die Geschäftsführung kommt zu dieser Einschätzung, da die Haas-Gruppe während des Geschäftsjahres ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

fällig 2024
TEUR
fällig 2025 bis 2027
TEUR
Miet- und Pachtverträge 207 22
Leasingverträge 779 1.427
Gesamt 986 1.449

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) gegenüber verbundenen Unternehmen:

fällig 2024
TEUR
fällig 2025 bis 2027
TEUR
Miet- und Pachtverträge 2.151 2.151

Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Arbeiter (inkl. Aushilfen) 349 353
Angestellte 256 251
605 604
Auszubildende 42 45
647 649

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Sämtliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr betrafen Geschäfte im Rahmen von Liefer- und Leistungsbeziehungen. Diese wurden zu Bedingungen, wie auch mit fremden Dritten üblich, durchgeführt. Ausgenommen hiervon sind folgende Geschäfte mit den zugehörigen Aufwendungen:

Mietverträge

TEUR
Xaver Alexander Haas 24
Mieten 24

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 44 40
Steuerberatungsleistungen 3 3
Gesamt 47 43

Geschäftsführer

- Herr Xaver Alexander Haas, Dipl.-Ing. Holzbau und Ausbau (FH), Pfarrkirchen

- Herr Thomas Wagner, Dipl.-Kaufmann, Reisbach

- Herr Dennis Rösner, Diplom-Ingenieur, Straubing (seit 23.10.2023)

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 14.198.412,87 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hatten.

Konzernzugehörigkeit

Die Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg, gehört zum Konzernkreis der Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG, Falkenberg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird dem Unternehmensregister zur Veröffentlichung übermittelt. Dieser Konzernabschluss hat darüber hinaus befreiende Wirkung nach § 291 (2) Satz 1 HGB für die Haas Fertigbau GmbH hinsichtlich der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses.

 

Falkenberg, den 18. Juni 2024

Haas Fertigbau GmbH

Geschäftsführung

Xaver Alexander Haas

Thomas Wagner

Dennis Rösner

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Um- Gliederung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.241.851,70 208.382,97 0,00 35.141,69 1.485.376,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.296.133,46 26.947,41 0,00 0,00 7.323.080,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.890.515,10 712.176,40 0,00 0,00 17.602.691,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.223.272,23 618.917,33 3.193,28 0,00 12.838.996,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 265.950,63 316.752,47 0,00 -35.141,69 547.561,41
36.675.871,42 1.674.793,61 3.193,28 -35.141,69 38.312.330,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 626.886,28 0,00 0,00 0,00 626.886,28
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.059.205,55 123.484,83 18.182.690,38 0,00 0,00
3. Anteile an Genossenschaften 37.500,00 0,00 0,00 0,00 37.500,00
4. Sonstige Ausleihungen 281.309,47 0,00 0,00 0,00 281.309,47
19.004.901,30 123.484,83 18.182.690,38 0,00 945.695,75
56.922.624,42 2.006.661,41 18.185.883,66 0,00 40.743.402,17
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäfts-Jahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 911.169,34 101.320,67 0,00 1.012.490,01 472.886,35 330.682,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.774.784,64 135.468,30 0,00 5.910.252,94 1.412.827,93 1.521.348,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.879.151,00 943.145,45 0,00 9.822.296,45 7.780.395,05 8.011.364,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.572.332,33 1.091.921,90 3.190,28 9.661.063,95 3.177.932,33 3.650.939,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 547.561,41 265.950,63
23.226.267,97 2.170.535,65 3.190,28 25.393.613,34 12.918.716,72 13.449.603,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 626.885,28 0,00 0,00 626.885,28 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 18.059.205,55
3. Anteile an Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 37.500,00 37.500,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 281.309,47 281.309,47
626.885,28 0,00 0,00 626.885,28 318.810,47 18.378.016,02
24.764.322,59 2.271.856,32 3.190,28 27.032.988,63 13.710.413,54 32.158.301,83

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Haas Fertigbau GmbH, Falkenberg‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haas Fertigbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "II. Wirtschaftsbericht / 3. Lage / 3.5 Festlegung zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 36, 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter‌‌‌ sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "II. Wirtschaftsbericht / 3. Lage / 3.5 Festlegung zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen nach §§ 36, 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG" des Lageberichts enthalten ist.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 4. Juli 2024

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft
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