BRUKER AXS SE
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Dr. Bahr seit 17.4.2020 | Prokura |
Klaus Rolf Christian Dr. Gohlke seit 28.10.2015 | Geschäftsführer |
Hans Mathias Lutz Dr. rer. nat. Brügemann seit 30.3.2010 | Prokura |
Frank Walter Dr. Burgäzy seit 25.10.2006 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Bruker Nano GmbHAufgelöst | 100.00% |
BRUKER JUWE GmbHAufgelöst | 100.00% |
MRI Physikalische Geräte GmbHAufgelöst | 100.00% |
BRUKER JUWE GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BRUKER AXS GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHTI. Das Unternehmen im Überblick1. Globale wirtschaftliche Lage Nachdem sich die Weltwirtschaft im Jahre 2021 mit einem Wachstum von 6,2% gegenüber dem von der COVID-19 Pandemie geprägten Jahr 2020 deutlich erholt hatte, schwächte sich ihr Wachstum in 2022 gegenüber dem Vorjahr auf ca. 3,4% ab. 1 Getragen wurde der Anstieg der Weltproduktion mehrheitlich durch die Emerging Markets und Entwicklungsländer. Sie wiesen ein Wachstum von 3,9% auf, obgleich China aufgrund seiner Zero-COVID-19 Strategie und den hiermit verbundenen lock-downs mit 3,0% eher unterproportional wuchs. Russland verzeichnete aufgrund der Sanktionen der westlichen Welt einen Rückgang seines Outputs von 2,2%. Die entwickelten Volkswirtschaften wuchsen mit 2,7%, wobei der Euroraum mit 3,5% gegenüber der US-amerikanischen Wirtschaft eine höhere Dynamik verzeichnete. 2 Für die Folgejahre erwartet der IMF in seinem Januar Outlook für das Jahr 2023 eine Verlangsamung des globalen Wachstums auf 2,9% und für 2024 eine leichte Erholung auf 3,1%. Die russische Invasion in der Ukraine sowie die Inflationsbekämpfung der Notenbanken werden weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf das Weltwirtschaftswachstum haben, die Kehrtwende Chinas von seiner restriktiven COVID-19 Politik hingegen einen beschleunigenden Effekt. 3 Die globale Inflationsrate sinkt von 8,8% im Jahr 2022 auf 6,6% in 2023 und 4,3% in 2024. 4 Risiken für die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre bleiben weiterhin die keinesfalls überwundene COVID-19 Pandemie, der Krieg in der Ukraine, ein weltweit zu beobachtendes, stark ansteigendes, Defizit der öffentlichen Haushalte sowie der noch immer schwelende Handelskrieg zwischen den USA und China. 2. Geschäftsmodell der Bruker Gruppe Bruker ist Entwickler, Hersteller und Vertreiber von leistungsstarken wissenschaftlichen Instrumenten und analytischen und diagnostischen Lösungen, die es unseren Kunden ermöglichen, an Lebewesen und Material auf mikroskopischen, molekularen und zellulären Ebenen zu forschen. Viele der Produkte werden verwendet, um strukturelle Eigenschaften von chemischen, biologischen und industriellen Materialproben zu erkennen, zu messen und zu visualisieren. Die Produkte wenden sich an die schnell wachsenden Bedürfnisse einer Vielzahl von Kunden in der Life-Science-Forschung, Pharma, Biotechnologie, angewandten Märkten, Zellbiologie, klinische Forschung, Mikrobiologie, in-vitro Diagnostik, Nanotechnologie und Materialwissenschaften. Unsere Technologieplattformen sind die magnetischen Resonanztechnologien, Massenspektrometrie Technologien, Gas- und Flüssigkeitschromatographien, Triple-Quadrupol-Massenspektrometrie-Technologien, Röntgen-Technologien, Funken-optische Emissionsspektroskopien, Atomkraftmikroskopien, Stylus und optische Metrologie Technik, Fluoreszenzoptische Mikroskopie und Infrarot- und Raman-Molekularspektroskopie-Technologien. Bruker entwickelt, produziert und vertreibt eine breite Palette von Feldanalysesystemen für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Erkennung. Die Bruker Gruppe entwickelt, produziert und vermarktet auch hohe und niedrige Temperaturen supraleitende Materialien und Vorrichtungen, die hauptsächlich auf metallischen Niedertemperatur-Supraleitern basieren. Die Bruker Corporation hat ihren Sitz in Billerica, Massachusetts, USA und hält direkt oder mittelbar große technische Fertigungszentren in Europa, Asien und Nordamerika, sowie Vertriebsbüros in der gesamten Welt. 3. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Bruker AXS GmbH (das 'Unternehmen') ist auf dem Gebiet der Entwicklung, Fertigung, dem Vertrieb und Service von Instrumenten zum Zwecke der Materialanalyse auf Basis der Röntgentechnologie, maßgeblich der Röntgenspektrometrie (XRF), der Röntgendiffraktometrie (XRD) und der Einkristalldiffraktometrie (SCD), sowie der Optischen Emissionsspektroskopie (OES) und Verbrennungsanalyse (CGA) tätig. Einsatz finden unsere Instrumente sowohl im wissenschaftlichen Bereich der Materialforschung an Universitäten und Forschungsinstituten als auch in Industrieunternehmen, dort insbesondere in der Qualitäts- und Prozesskontrolle. Die Bruker AXS GmbH bildet das operative Headquarter der AXS-Division und vertreibt deren Produkte weltweit. Den Zugang zu den wichtigsten Weltmärkten sichern wir uns durch eigene Tochterunternehmen in Österreich, Polen, Südafrika, Mexiko, Brasilien und Indien, über die Zusammenarbeit mit verbundenen Unternehmen innerhalb des Bruker Konzerns, sowie über lokale Distributoren, über die wir sowohl den Vertrieb als auch den Service für unsere Kunden organisieren. Unsere Tochtergesellschaften vertreiben auch Produkte anderer Geschäftsbereiche (Bruker Biospin, Bruker Optics und Bruker Daltonics), die sich unter dem Dach der Holding Bruker Corporation befinden. Die Entwicklung zukünftiger Produktgenerationen und Komponenten hat ihren Schwerpunkt in der AXS GmbH und erfolgt darüber hinaus in verbundenen Unternehmen im In- und Ausland. Montage und Test der Systeme der AXS-Division erfolgen im Wesentlichen durch die Bruker AXS GmbH in Karlsruhe oder durch verbundene Unternehmen in Malaysia und Belgien. II. Geschäftsverlauf im Jahre 2022Der Geschäftsverlauf gestaltete sich im Jahre 2022 deutlich positiver als im Vorjahr. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 7,4% zu. Ursächlich hierfür war ein breiter Zuwachs der Nachfrage aus Nordamerika und Asien, wohingegen das Geschäft in Europa zurückging. Ein Faktor war hier neben einem schwächeren Geschäft in Deutschland die Tatsache, dass wir unsere Verkäufe nach Russland nach dessen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 gestoppt haben. Insgesamt verzeichneten wir ein wachsendes Industriegeschäft und einen Rückgang im Bereich der akademischen Forschung. Wachstumstreiber war die industrielle Forschung und Entwicklung, wohingegen die Umsätze im Bereich Schwerindustrie und Pharma im Jahresvergleich rückläufig waren. Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren und Kennzahlen heran:
Die Leistungsindikatoren haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
bps = Basispunkte
Aus der oben dargestellten Entwicklung lagen Umsatz, Bruttoergebnis und Jahresüberschuss im Rahmen unserer im Vorjahr abgegebenen Prognose. Die Eigenkapitalquote ist wie erwartet gestiegen. 1. Entwicklung der Ertragslage Der Markt für Röntgengeräte zum Zwecke der Materialforschung und -analyse setzte im Jahr 2022 seine Erholung fort. Getragen von den Kernmärkten Nordamerika und Asien und über eine breite Produktpalette erhöhte sich unser Umsatz gegenüber dem Vorjahr um EUR 12,1 Mio. oder 7,4%. Das Bruttoergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2022 aufgrund des gestiegenen Umsatzes von EUR 60,3 Mio. auf EUR 67,5 Mio. Die Bruttomarge stieg um 157 bps von 36,8% im Vorjahr auf 38,4% in 2022. Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr EUR 18,2 Mio. und lagen damit um rd. EUR 2,9 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 15,3 Mio. Die F&E Quote gemessen am Umsatz betrug 10,4% und stieg trotz steigendem Umsatz gegenüber dem Vorjahreswert von 9,3% um 1,1% Punkte an. Zum 31. Dezember 2022 beschäftigte die Bruker AXS GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung 89 Mitarbeiter (Vorjahr 88 Mitarbeiter). Der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit lag im Bereich der Entwicklung neuer Systeme sowie von Hard- und Softwareprodukten in den Produktlinien Diffraktometrie, Spektrometrie, Verbrennungsanalyse und Laborautomatisierung. Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf EUR 33,7 Mio., EUR 1,4 Mio. höher als in 2021, bedingt durch erhöhte Personal- und Frachtkosten. In Summe stiegen die Kosten in Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Allgemeiner Verwaltung von EUR 47,6 Mio. in 2021 auf EUR 52,0 Mio. in 2022. Der Jahresüberschuss betrug im Jahre 2022 EUR 10,7 Mio. Damit lag das Jahresergebnis um EUR 2,0 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 8,7 Mio., im Wesentlichen getrieben durch eine deutliche Umsatzsteigerung. Die Bruker AXS GmbH beschäftigte zum 31.12.2022 insgesamt 447 Mitarbeiter, 21 Mitarbeiter mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, vor allem bedingt durch den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. 2. Entwicklung der Finanzlage Die Bruker AXS GmbH finanziert sich im Konzernverbund. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Seit dem 1. Dezember 2013 ist die Bruker AXS GmbH in einen durch die Bruker Finance B.V., Niederlande, geführten Cash Pool eingebunden. Infolgedessen weist die Bruker AXS GmbH liquide Mittel aus EUR/USD Guthaben nicht mehr als Bestand an Zahlungsmitteln, sondern als Forderung gegen verbundene Unternehmen aus. Die Forderungen gegenüber der Bruker Finance B.V. betrugen im Jahr 2021 EUR 62,6 Mio. und EUR 59,1 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres 2022. Der Bestand an Schecks und Kasse steigerte sich geringfügig von EUR 521 im Jahr 2021 auf EUR 648 im Jahr 2022. Der operative Cashflow betrug im Jahre 2022 EUR 2,0 Mio. Ursächlich hierfür waren das positive Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 10,7 Mio., Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von EUR 2,7 Mio. sowie Veränderungen der Vorratsbewertung in Höhe von EUR 1,6 Mio. Diesen positiven Effekten stehen insbesondere der Aufbau von Forderungen Höhe von EUR 9,3 Mio. im Zuge des gestiegenen Umsatzvolumens sowie ein zusätzlich gebundenes Kapital aus erhöhten Beständen in Höhe von EUR 5,6 Mio. gegenüber. Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug EUR -5,8 Mio. und war unter anderem bedingt durch die vollständige Übernahme aller Anteile an der Incoatec GmbH von den bisherigen Minderheitsgesellschaftern sowie die Renovierung des Produktionsgebäudes und Investitionen in die feinmechanische Fertigung. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug EUR 3,8 Mio., getrieben durch den Abbau der Cashpool-Guthaben in Höhe von EUR 3,5 Mio. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Die Summe der Aktiva erhöhte sich von EUR 168,6 Mio. zum 31. Dezember 2021 um EUR 13,0 Mio. auf EUR 181,5 Mio. zum 31. Dezember 2022. Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 24,8 Mio. auf EUR 25,3 Mio. um EUR 0.5 Mio. erhöht. Der höhere Wert resultiert aus Zugängen in den technischen Anlagen. Das Umlaufvermögen erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2021 von EUR 128,2 Mio. um EUR 9,8 Mio. auf EUR 138,0 Mio. zum 31. Dezember 2022. Die Vorräte (ohne erhaltene Anzahlungen) stiegen um EUR 3,5 Mio. von EUR 40,1 Mio. auf EUR 43,6 Mio. zum 31.12.2022. Mit EUR 3,9 Mio. lagen die erhaltenen Anzahlungen im Geschäftsjahr 2022 um EUR 0,8 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau von EUR 3,1 Mio. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens stiegen im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,2 Mio. von EUR 91,1 Mio. auf EUR 98,3 Mio. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen gegenüber dem Vorjahr aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens im Ausland von EUR 78,9 Mio. um EUR 5,7 Mio. auf EUR 84,6 Mio. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von EUR 3,9 Mio. auf EUR 4,5 Mio. an, überwiegend aufgrund erhöhter Forderungen aus der Umsatzsteuermeldung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten lagen zum 31.12.2022 mit EUR 9,2 Mio. um EUR 0,8 Mio. über dem Vorjahresniveau von EUR 8,4 Mio. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 betrugen EUR 18,7 Mio. und stiegen um EUR 2,6 Mio. gegenüber dem Vorjahresbetrag von EUR 16,1 Mio. Der Aufbau ergibt sich im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3.5 Mio. Die Rückstellungen betrugen zum 31. Dezember 2022 EUR 36,6 Mio. Gegenüber dem Vorjahr sanken um EUR 0,4 Mio. Das Eigenkapital erhöhte sich von EUR 111,5 Mio. zum 31. Dezember 2021 um EUR 10,7 Mio. auf EUR 122,2 Mio. zum 31. Dezember 2022. Die Eigenkapitalquote stieg von 66,1% im Jahr 2021 auf 67,3% im Jahr 2022. In der Produktion legt das Unternehmen hohen Wert auf einen schonenden und effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen. Das Unternehmen ist nach den internationalen Standards der DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) und DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) zertifiziert. Neben den von unabhängigen Dritten durchgeführten Audits wird die Leistungsfähigkeit des Umwelt- und Energiemanagementsystems regelmäßig auch durch interne Audits überprüft. Die Kundenbasis ist durch eine Diversifikation in eine Vielzahl staatlicher und privater Forschungseinrichtungen und Kunden verschiedenster Industrien unterschiedlichster Unternehmensgrößen gekennzeichnet. Auch intern, gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zeigt sich das Unternehmen verantwortungsbewusst. Im Ergebnis enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat wurde dem Anliegen nach langfristiger Sicherheit der Arbeitsbedingungen Rechnung getragen und im Februar 2016 ein Haustarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen. Flankierende Betriebsvereinbarungen erhöhen die Flexibilität des Unternehmens, sich ändernden Nachfragebedingungen anpassen zu können. III. Chancen- und RisikoberichtAls Tochtergesellschaft der, in den USA registrierten und an der NASDAQ notierten Muttergesellschaft Bruker Corporation, USA unterliegt die Bruker AXS GmbH dem Sarbanes Oxley Act. Im Rahmen der Verpflichtung, ein standardisiertes internes Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung zu führen, wird bei der Gesellschaft ein System zur Früherkennung von Risiken gelebt. In diesem Zusammenhang wurden alle relevanten Unternehmensprozesse dokumentiert und mit Schlüsselkontrollen versehen. Die Wirksamkeit und Einhaltung dieser Kontrollen werden regelmäßig geprüft. Das zeitnahe Monitoring der geschäftlichen Entwicklung wird durch eine detaillierte Überwachung auf AXS-Divisionsebene gewährleistet. Darüber hinaus werden regelmäßig Monatsabschlüsse und Abweichungsanalysen erstellt und an die Konzernleitung berichtet. 1. Risikobericht Globale Risiken: Als global agierendes Unternehmen ist auch die Bruker AXS GmbH abhängig von der konjunkturellen Entwicklung der einzelnen Teilmärkte. Ferner können globale Krisen, wie die COVID-19 Pandemie, ebenso wie politische Spannungen, so der Krieg in der Ukraine oder der US-chinesische Handelsstreit, einen negativen Einfluss auf unsere zukünftige Geschäftsentwicklung haben. Regionale Krisen, soweit sie sich nicht nachhaltig und schwerwiegend auf unsere Kernmärkte Europa, USA und China auswirken, haben aufgrund unserer weltweiten Präsenz hingegen nur begrenzten Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit. Der Umsatzverlust aus der Einstellung unseres Geschäftes in Russland und Weißrussland aufgrund der Sanktionen der Europäischen Gemeinschaft ist nur gering. Branchenspezifische Risiken: Unser Geschäft ist in beträchtlichem Maße abhängig von der Investitionsbereitschaft und dem Forschungsbudget von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Eine Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage verbunden mit einer Verschlechterung der Finanzlage der öffentlichen Haushalte kann die Fähigkeit der akademischen Einrichtungen zur Investition in eines unserer Systeme signifikant beeinträchtigen. Dem begegnen wir mit einem weltweit agierenden Vertriebsnetz und verringern so unsere Abhängigkeit von regionalspezifischen Schwankungen der Investitionsbereitschaft. Ertragsorientierte Risiken: Eine Verschärfung des Preisdrucks in unseren Märkten, begünstigt durch Fremdwährungseinflüsse oder eine aggressive Preisstrategie unserer Wettbewerber, kann sich negativ auf unsere Bruttomarge auswirken und damit unsere Ertragskraft schwächen. Wir begegnen diesem Trend durch eine Optimierung unserer Fertigungsprozesse und Fertigungstiefe sowie durch die Entwicklung innovativer Produkte, deren Qualitätsstandard und Kundennutzen sich von dem unserer Wettbewerber abhebt. Wir vermarkten unsere Produkte weltweit. Politische Krisen, verbunden mit Sanktionen und Liefersperren in einzelne Länder, können unseren Auftragseingang und Umsatz negativ beeinflussen. Andererseits sind wir gerade aufgrund unserer weltweiten Präsenz von ausschließlich regional begrenzten politischen Entwicklungen nur eingeschränkt betroffen, so dass eine substanzielle Ertragsgefährdung aufgrund der Veränderung politischer Rahmenbedingungen weniger wahrscheinlich ist. Wir sind bei der Herstellung unserer Produkte auf die Lieferfähigkeit wichtiger Lieferanten angewiesen. Wir begegnen diesem Risiko mit einer sorgfältigen Lieferantenauswahl und der Vermeidung einer singulären Abhängigkeitsbeziehung. Wir beobachten eine deutliche Entspannung in den Lieferketten und gehen davon aus, dass sich die Liefertreue und -fähigkeit unserer Lieferanten gegenüber einer sehr angespannten Lage in den vergangenen Jahren weiter verbessert. Aufgrund unserer diversifizierten Absatzmärkte und getroffenen Maßnahmen wird derzeit das Marktpreisrisiko als gering und das Risiko der Lieferfähigkeit unserer Lieferanten insgesamt als moderat angesehen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die fortgesetzte Internationalisierung unserer Absatzmärkte führt tendenziell zu einer stärkeren Abwicklung unserer Geschäfte in Fremdwährung. Wechselkursschwankungen bezogen auf diese Fremdwährungen können unsere Ertragslage beeinträchtigen. Wir behalten uns daher vor, potenzielle Risiken durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften auf Projektbasis abzusichern. 2. Chancenbericht Wir sehen uns mit unseren Produkten, unserem Service- und Softwareangebot sehr gut positioniert, um uns auch in Zukunft in unseren Marktsegmenten als Markt- und Technologieführer behaupten zu können. Hierzu tragen die neu im Markt positionierten Produktlösungen ebenso bei wie die veränderte Ausrichtung unseres Vertriebs- und Servicenetzes unter Einbezug eines erweiterten Netzwerkes von Distributionspartnern. Überdurchschnittliche Chancen sehen wir weiterhin in den Wachstumsmärkten in Asien und Nordamerika, für die wir mit guten Absatzperspektiven für die an 2022 anschließenden Geschäftsjahre rechnen. Insgesamt haben sich die Chancen und Risiken gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. IV. PrognoseberichtNach einer starken Erholung im Jahr 2021 gegenüber einem pandemiegeprägten Jahr 2020 war das Jahr 2022 gezeichnet durch eine Verstetigung des Wachstums. Auf die Bruker AXS GmbH hatte das gesamtwirtschaftliche Umfeld einen deutlich positiven Einfluss, was sich in einem starken Anstieg des Auftragseingangs und Umsatzes sowie des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt. Für die Jahre 2023 und 2024 rechnen wir mit einer deutlichen Verbesserung des Umsatzes und Bruttoergebnisses gegenüber 2022. Wir leiten dies ab aus einem hohen Auftragsbestand sowie der Annahme einer schrittweisen Verbesserung der Lieferkettensituation, allerdings bei weiterhin starkem Inflationsdruck. Die Prognose von Umsatz und Bruttoergebnis bleibt aufgrund des Ukraine Krieges, seiner weiteren Entwicklung und deren Auswirkungen auf die globalen Märkte, insbesondere die Beschaffungsmärkte, jedoch mit hoher Unsicherheit behaftet. Für die Jahre 2023 und 2024 müssen wir uns auf deutliche Kostensteigerungen auf den Beschaffungsmärkten einrichten und können insbesondere im Bereich der elektronischen Komponenten weiterhin kurzfristige Lieferengpässe nicht ausschließen. Ferner erwarten wir ansteigende Lohnforderungen der Gewerkschaften und entsprechend erhöhte Tarifabschlüsse. Trotz des Kostenanstiegs erwarten wir bei erhöhten Umsätzen für das Jahr 2023 einen gegenüber dem Vorjahr deutlich steigenden Jahresüberschuss. Im Juli 2023 schüttete die Gesellschaft EUR 45.0 Mio. als Dividende an ihre Gesellschafter aus. Dennoch wird die Eigenkapitalquote aufgrund der auch zukünftig erwarteten positiven Geschäftsergebnisse dauerhaft oberhalb der 50% Marke liegen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und unsere Investitionen aus eigener Liquidität zu bedienen. V. Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Cash-Pooling Guthaben. Derivative Finanzinstrumente kommen derzeit nicht zur Anwendung, da diese auf Konzernebene abgeschlossen werden, sofern Bedarf besteht. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden als gering eingestuft. VI. GesamtaussageNach wie vor zeigt sich die Bruker AXS GmbH aufgrund ihres qualitativen hochwertigen und breiten Produktspektrums sowie ihrer anhaltenden Innovationskraft sehr gut für die Zukunft gerüstet. Um dies auch weiterhin zu gewährleisten, investieren wir, wie bereits in den Vorjahren, einen beträchtlichen Teil unseres Budgets in Forschung und Entwicklung sowie in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Ebenso führen wir die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse in Produktion und Logistiksowie die stetige Erneuerung unserer Produktpalette konsequent weiter fort. In den relevanten Beschaffungsmärkten erwarten wir für die nächsten zwei Jahre eine dynamische Entwicklung, die sich in deutlichen Preissteigerungen und kurzfristig auftretenden Lieferengpässen widerspiegeln kann. Wir gehen davon aus, dass die weltweite Wirtschaftsleistung im Verlauf der Jahre 2023 und 2024 moderat zunimmt, sofern dies nicht durch eine Verschärfung der geopolitischen Spannungen verhindert wird. Insgesamt blicken wir daher positiv in die Zukunft und sehen keine Risiken, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würden.
Karlsruhe, den 14. September 2023 Dr. Frank Burgäzy, Geschäftsführer Dr. Klaus Gohlke, Geschäftsführer
1 Vgl. IMF (Hrsg.), WORLD ECONOMIC OUTLOOK
update, Januar 2023, S. 6.
Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
ANHANGI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Bruker AXS GmbH hat Ihren Sitz in Karlsruhe und ist im Handelsregister von Mannheim unter HRB Nr. 107524 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Bruker AXS GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenVon dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB hinsichtlich des Ausweises der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung abgewichen. Da die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Umfang aufweisen, werden sie gesondert ausgewiesen. Diese Aufwendungen dienen im Wesentlichen der Entwicklung neuer Anwendungsbereiche und Produktgenerationen und werden demnach nicht dem Herstellungsbereich zugeordnet. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (zwischen 3 und 5 Jahre) vermindert. Sachanlagevermögen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Zugänge der Vorjahre (bis zum Geschäftsjahr 2008) werden planmäßig linear bzw. degressiv mit späterem Übergang auf die lineare Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände analog den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben. Neuzugänge ab dem 1. Januar 2009 werden linear gemäß handelsrechtlichen Vorschriften über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % von dem, um die einzelwertberichtigten Forderungen reduzierten, Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten erfasst. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB unter Zugrundelegung eines seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, restlaufzeitspezifischen, Durchschnittszinssatzes abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,50 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 0,00 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Guthaben aus der Insolvenzsicherung von Altersteilzeitverträgen wurde mit der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen sowie Sterbe- und Übergangsgelder wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Von der Vereinfachung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB, eine einheitliche Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde zu legen, wurde Gebrauch gemacht. Als durchschnittlicher Zinssatz für den 31. Dezember 2022 wurde daher 1,78 % p. a. angenommen. Weiterhin wurden folgende dynamische Komponenten berücksichtigt:
Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen werden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren (PUC-Verfahren) versicherungsmathematisch ermittelt unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2018 G". Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % (Vj. 1,90 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 432. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Nach § 250 Abs. 2 HGB sind als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite der Bilanz Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der verwendete Steuersatz beträgt 31,58 %. Fremdwährungsbewertung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Dabei wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte,
Angaben zum Anteilsbesitz
1) Abschluss gemäß lokalem Recht. 2) Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022: EUR 1 = ZAR 18,0986 3) Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022: EUR 1 = INR 88,171 4) Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022: EUR 1 = PLN 4,6808 5) Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022: EUR 1 = MXN 20,856 6) Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2022: EUR 1 = BRL 5,6386 7) Abschluss zum 31. März 2022 8) Abschluss zum 31.12.2018 gemäß lokalem Recht 9) Abschluss zum 31.12.2021 gemäß lokalem Recht Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 25.493 (Vj. T€ 16.233) sowie Forderungen von T€ 59.120 (Vj. T€ 62.618 aus dem Finanzverkehr (Cashpool)). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 0 (Vj. T€ 468) Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Ausschüttungs-, Abführungs- und Entnahmesperre (vgl. § 253 Abs. 6 sowie § 285 Nr. 28 HGB) Bei der Bewertung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung i.d.F. vom 11. März 2016 beträgt der Rückstellungsbetrag T€ 19.849. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zur Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt T€ 432 (Vj. T€ 697) und unterliegt gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 4.250. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 14.778 (Vj. T€ 16.741) betreffen Rückstellungen aus verschiedenen Personalverpflichtungen T€ 5.073 (Vj. T€ 6.608), Rückstellungen für Gewährleistungen T€ 4.067 (Vj. T€ 4.039), Rückstellungen für die Abschlussprüfung T€ 236 (Vj. T€ 175) sowie Rückstellungen für fehlende Kosten T€ 524 (Vj. T€ 527). Rückstellungspflichtige Altersteilzeitvereinbarungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 565 (Vj. T€ 464). Diese wurden mit Deckungsvermögen von T€ 1.243 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 9.109 Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 238 (Vj. T€ 2.353). Latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2022 beruhen gemäß § 285 Nr. 29 HGB im Wesentlichen auf temporären bzw. quasipermanenten Differenzen bei der Bilanzierung der Rückstellungen für Pensionen und sonstigen Rückstellungen, der Bewertung des Sachanlagevermögens sowie der Bewertung von (Fremdwährungs-)Forderungen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben Erträgen aus der Fremdwährungsumrechnung des laufenden Jahres (T€ 2.205) auch Erträge aus der Realisierung von Forschungsprojekten (T€ 139) sowie Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögens (T€ 100). Materialaufwand Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) setzt sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 11,2% auf T€ 41.499 gesunken. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Bonusrückstellungen, die die variablen Vergütungen aufgrund der Ertragslage beinhalten sowie Veränderungen in den anteilsbasierten Mitarbeitervergütungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung des laufenden Jahres (T€ 2.292). Periodenfremde Aufwendungen waren im Geschäftsjahr 2022 nicht zu verzeichnen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen für Vorperioden enthalten. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für die zwischen der Konzernmuttergesellschaft - Bruker Corporation, Billerica, USA - und den beteiligten Bankpartnern abgeschlossene Konsortialkreditvereinbarung eine Mithaftungserklärung abgegeben. Der Konsortialkredit hat ein Volumen über USD 600 Mio. bei einer Laufzeit bis zum Jahre 2025. Aufgrund der Marktstellung von Bruker und der Profitabilität des Bruker-Geschäftsmodells ist eine Inanspruchnahme unwahrscheinlich. Für die Incoatec GmbH hat die Gesellschaft mit Datum vom 08. März 2013 eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, über die gesamte Laufzeit des Mietvertrages von 25 Jahren zu gewährleisten, dass die Mietzahlungen von ca. T€ 563 p.a. geleistet werden. Die Gesellschaft geht aufgrund der gegenwärtigen Vermögens- und Finanzlage der verbundenen Unternehmen davon aus, dass die Sicherheiten nicht beansprucht werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
Anteilsbasierte Mitarbeitervergütungen Im Geschäftsjahr 2016 hat die Bruker AXS letztmalig Aktienoptionen auf Aktien der Bruker Corporation, Billerica, Massachusetts, USA, an ihre Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag waren 55.257 Aktienoptionen ausübbar. Für die positive Differenz zwischen Ausübungspreis und Stichtagskurs der Aktie wurde eine Rückstellung in Höhe von T€ 2.453 gebildet (Marktbewertung). Geschäftsführung
Herr Dr. Burgäzy ist einzelvertretungsberechtigt, Herr Dr. Gohlke vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Geschäftsführer sind gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Arbeitnehmer
Konzernverhältnisse / Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses Die Anteile an der Gesellschaft werden mittelbar zu 100 % von der börsennotierten Bruker Corporation, Billerica, USA, gehalten, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird nach US GAAP aufgestellt [§292 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabed HGB]; materielle Abweichungen zu den EU IFRS sind nicht enthalten. Die BRUKER AXS GmbH ist daher von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Nahestehende Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr fanden keine Transaktionen zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2022 als Aufwand erfasste Abschlussprüferhonorar beträgt T€ 236 inkl. Auslagen. Ergebnisverwendung / ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschafterversammlung vom 07. Oktober 2022 beschloss, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von T€ 8.727 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach der fortgesetzten Erholung des Geschäfts im Jahre 2022 verzeichnen wir auch in den ersten Monaten des Jahres 2023 weiterhin eine hohe Nachfrage nach unseren Produkten. Für das Gesamtjahr 2023 rechnen wir mit einem moderaten mittleren einstelligen Wachstum gegenüber 2022. Wie in den Vorjahren beobachten wir eine anhaltende, wenn auch nachlassende, Anspannung an den Beschaffungsmärkten, die unsere Lieferfähigkeit und Kostenposition negativ beeinflussen kann. Aufgrund unseres starken Engagements im chinesischen Markt könnte eine Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China oder eine Eskalation des Taiwan-Konflikts eine deutlich negative Auswirkung auf unsere Umsatz- und Ertragslage haben. Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten.
Karlsruhe, 14. September 2023 Dr. Frank Burgäzy, Geschäftsführer Dr. Klaus Gohlke, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bruker AXS GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bruker AXS GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bruker AXS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 14. September 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Landau, Wirtschaftsprüfer ppa. Thu Trang Tran, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 10. November 2023 festgestellt. |
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