Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 22768
Vorher
INTERFACE Solutions GmbHINTERFACE Solutions Holding GmbHLydall Performance Materials Altenkirchen GmbH
Eingetragen
27.12.1996
Branche
Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von Papier, Karton und PappeHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Papierprodukten, einschließlich Herstellung und Vertrieb von Kalanderwalzenfüllmaterial für die Papierindustrie, Presspolster, die für die Herstellung von Laminaten (die bei der Herstellung von Möbeln, Leiterplatten und anderen Anwendungen verwendet werden) benötigt werden, und anderen technischen Papierprodukten für verschiedene Anwendungen wie Baumaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Pohle
seit 19.2.2024
Prokura
Jonas Gäfgen
seit 12.4.2021
Prokura
Michael Schneider
seit 22.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

6.01% identifiziert94.09% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
6.01%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
94.09%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Blitz F21-363 GmbH (zukünftig: Jago Mountain GmbH)
Germany
94.09%
Blitz F21-364 GmbH (zukünftig: Hope Valley GmbH)
Germany
6.01%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JagoTech Paper GmbH

Altenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

Die JagoTech Paper GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelständische Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und ist eingetragen im Handelsregister Montabaur (HRB 22768). Die beiden Gesellschafterinnen sind die Hope Valley GmbH, Frankfurt am Main, und Jago Mountain GmbH, Frankfurt am Main.

Die JagoTech Paper GmbH produziert hochtechnologische und innovative Spezialpapiere, die vorwiegend in der Papier-, Möbel-, Elektronik-, Bau- und in der Automobilindustrie eigesetzt werden.

Im Wesentlichen wird in folgende Produktgruppen unterschieden:

• Automobilindustrie

Dichtungspappenrohpapier

Papiere für thermische und akustische Abschirmteile

• Papier-, Möbel-, Elektronik- und Bauindustrie

Kalanderwalzenpapiere

Presspolsterpapiere

Mineralfaserpapiere

Andere Papiere

Das Unternehmen fokussiert sich jederzeit auf die Bedürfnisse der international angesiedelten Kunden und bietet ihnen als Entwicklungspartner qualitative und nachhaltige Lösungen. Durch das hohe Maß an Kompetenz, Flexibilität, erstklassigen Service und dem konstanten und kontinuierlich angewandten Verbesserungsprozess in allen Geschäftsbereichen, agiert die JagoTech Paper GmbH als globaler Partner im Weltmarkt der Spezialpapiere.

Höchstpriorisiert wird der Umweltschutz und das nachhaltige Handeln, welches mit ressourcenschonenden und dem bedachten Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, gezielten Produktweiterentwicklungen und Prozessoptimierungen erreicht werden soll.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde nach wie vor durch die wirtschaftlichen Folgen, resultierend aus dem Krieg in der Ukraine und dem seit Ende 2023 vorherrschenden Nahostkonflikt, in der Rohstoff- und Energiepreisentwicklung beeinflusst. Durch die insolvenzbedingte Schließung von zwei Papierfabriken in Europa, konnte das Geschäft von bestehenden Produkten ausgebaut werden.

II. Forschung und Entwicklung

Die im Jahr 2021 begonnen Projekte, bezüglich der Entwicklung von nachhaltigen Produkten, wurden wie im Jahr 2022, auch im Jahr 2023 weiter fortgeführt.

Primär wurde an dem Projekt Re-Leat, welches der zukünftige Produktname für das recycelte Lederfasermaterial sein wird, sowie auch das Projekt der Entwicklung von einem veganen Lederpapier weiter vorangetrieben. Die Gesellschaft wird sich im Jahr 2024 darauf fokussieren das Projekt Re-Leat umzusetzen und mit den vorhandenen Ressourcen ein verkaufsfähiges und einsatzbereites Material im Markt zu platzieren.

Weiterhin wurde stetig an der Rückgewinnung früherer Bestandskunden und der Neukundenakquise im Automotive Segment gearbeitet. Um den Geschäftspartnern geeignete und qualitativ hochwertige Materialien, überwiegend aus dem Bereich der Getriebedeckel- und Zylinderkopfdichtungen anbieten zu können, wurden viele Materialproben angefertigt und Testläufe auf den maschinellen Anlagen durchgeführt. Nach eingehenden Untersuchungen im internen Testlabor konnten die faserbasierten Weichstoffdichtungen im Markt etabliert und angeboten werden.

Um das Ziel des Geschäftsführers, in nachhaltigen Geschäftsbereichen zu expandieren, wurde unter anderem in dem Bereich der E-Mobilität geforscht und Neuprojekte mit interessierten Parteien eröffnet.

Der Forschungs- und Entwicklungsprozess wird im Jahr 2024 fortgeführt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Einflüsse

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Geschäftsjahr 2023 laut statistischem Bundesamt preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Bruttowertschöpfung des Erzeugnis Sektors geht 2023 um insgesamt 2,0 % zurück.

Wesentliche Gründe für den Rückgang war der Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation, steigende Zinsen und anhaltend negativ gestimmter Weltkonjunktur mit geringer Nachfrage aus dem Ausland und die nach wie vor sehr hochpreisige Energie.

Gemäß den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen der ersten elf Monate im Jahr 2023 des Arbeitgeberverbandes der Papierindustrie, liegt die Papierproduktion um -15 % unter dem Vorjahresniveau. Der Teilmarkt der Spezialpapiere ist um -5,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. (Quelle: Die Papierindustrie)

II. Geschäftsverlauf

Für die interne Unternehmenssteuerung und das Controlling werden die Kennzahlen EBITDA und Umsatz nach HGB herangezogen.

Im Vergleich zum im Vorjahr festgelegten Budget, entwickelte sich der Umsatz um T€ 1.548 (-11,3 %) geringer als geplant.

Der Umsatz im Segment der Papier-, Möbel-, Elektronik- und Bauindustrie stieg im Jahr 2023 mit M€ 9,7 (Vorjahr M€ 8,7). Dies ist überwiegend mit der steigenden Inflation zu begründen.

Ein zusätzliches Geschäft, welches nicht im Budget für 2023 eingeplant war, konnte durch die Entwicklung eines sogenannten "Cotton Pulps" generiert werden. Einem Bestandskunden aus den Vereinigten Staaten ist durch den Unternehmensverkauf seines Stammlieferanten die Rohstoffquelle weggefallen. Die JagoTech Paper GmbH konnte mithilfe des zuvor angeeigneten Know-Hows eine schnelle und sichere Rohstofflieferung gewährleisten und das dazu gewonnene Business entsprechend ausbauen und festigen.

Trotz der weiterhin hohen Energiekosten musste die Gesellschaft, um kein Geschäft zu verlieren, den Energiekostenzuschlag im Jahr 2023, bei vielen Kunden reduzieren oder eliminieren.

III. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung ergaben sich aus dem Teilerlass des Gesellschafterdarlehens in Höhe von T€ 9.958.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von T€ 675 (Vorjahr T€ 655) im Rahmen der sozialen Sicherheit und für Altersvorsorge in Höhe von minus T€ 60 (Vorjahr T€ 66) enthalten. Es wurde ein tariflich festgelegter Inflationsausgleich in Höhe von T€ 73 (Vorjahr T€ 50) ausgezahlt. Das gesamte Werk befand sich im Zeitraum 01.09.2022 bis 28.02.2023 in Kurzarbeit.

Insgesamt ergibt sich ein EBITDA im Jahr 2023 von T€ 10.764 (Vorjahr T€ 208).

2. Finanzlage

Die Finanzlage der JagoTech Paper GmbH entwickelte sich durch einen Teilerlass der Hauptgesellschafterin vom 21.12.2023 positiv. Der Wert der Restverbindlichkeit gegenüber dem verbundenen Unternehmen sinkt dadurch signifikant.

Als Finanzmittelbestand ergeben sich Liquiditätsreserven in Höhe von T€ 1.243. Liquiditätsengpässe sind nicht eingetreten.

Die Gesellschaft finanziert sich durch eigene Mittel, sowie durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber unseren Geschäftspartnern. Die benötigten Mittel konnten weitestgehend operativ erwirtschaftet werden. Die finanzielle Situation bleibt nach Ansicht der Geschäftsführung kontinuierlich stabil.

Die nachfolgende vereinfachte Kapitalflussrechnung gibt einen Einblick in die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage.

2023 2022
T€ T€
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 191 -174
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -197 -88
Veränderung der liquiden Mittel -6 -262
Liquide Mittel am Anfang der Periode 1.249 1.511
Liquide Mittel am Ende der Periode 1.243 1.249

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 9.267 auf T€ 8.172 gemindert. Die Reduzierung resultiert auf der Aktivseite durch den Wegfall des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages und auf der Passivseite im Wesentlichen aus dem Teilerlass des Gesellschafterdarlehens.

Das Anlagevermögen reduzierte sich um T€ 24 auf T€ 1.166.

Das Umlaufvermögen stieg um T€ 715 auf T€ 7.006. Der Zuwachs ist auf einen erhöhten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff Bestand und einen Lagerzuwachs an fertigen Erzeugnissen und Waren zurückzuführen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich stichtagsbedingt um T€ 403. Der Kassenbestand und das Bankguthaben zeigen keine signifikante Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Auf der Passivseite ist eine deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, aufgrund des bereits vorher erwähnten Teilerlasses des Gesellschafterdarlehens zu vermerken. Darüber hinaus mussten sonstige Rückstellungen nicht im gleichen Umfang wie im Vorjahr gebildet werden. Der Jahresüberschuss stieg auf T€ 10.348 an und erhöhte das Eigenkapital auf T€ 390.

C. Prognosebericht

Die JagoTech Paper GmbH steht für Nachhaltigkeit, erstklassigen Service, Flexibilität und hochqualitative Produkte. Schon seit der Werksgründung vor mehr als 180 Jahren steht der nachhaltige Gedanke im Mittelpunkt des Unternehmens. Das Ziel ist es, dass die Gesellschaft nicht auf die Kosten von morgen wirtschaftet. Dies soll durch einen bedachten Einsatz von Ressourcen und der Wiederverwendung von Reststoffen gewährleistet werden. Nachhaltigkeit heißt für das Unternehmen Kontinuität und konsequentes Handeln zum Wohle für Mensch und Natur. Dieser Gedanke wird stets in allen Unternehmensbereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette gepflegt.

Trotz rückläufiger Branchenergebnisse sieht der Geschäftsführer aufgrund des nachhaltigen Handelns für 2024 einem Geschäftszuwachs positiv entgegen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Umsatz von ca. T€ 14.700 geplant. Dies entspricht einer Steigerung von rund 22 % zum Vorjahresumsatz und resultiert im Wesentlichen aus der Rückgewinnung des Geschäfts mit der Automobilindustrie, sowie der Absatzsteigerung im Bereich Engineered composite materials (ECM) inklusive der Cotton Pulp Produkte. Auf Basis dieser Umsatzgröße wird ein positives EBITDA von T€ 900 bis T€ 1.100 erwartet.

Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf werden, wie bereits im Jahr 2023, von dem Krieg in der Ukraine und dem Nahostkonflikt inklusive der primären politischen Situation in dieser Region, dem instabilen Energiemarkt und der Wirtschaftsentwicklung in Asien belastet sowie beeinflusst und sind nicht zu quantifizieren.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement beinhaltet unter anderem die Erfassung, Überwachung und Steuerung der internen Prozesse und Risiken, verschiedene Management- und Kontrollsysteme sowie einen etablierten Planungsprozess.

Am Standort fanden Überwachungsaudits der ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltschutzmanagement) mit positivem Ergebnis statt. Des Weiteren wurde ein Überwachungsaudit gemäß ISO 50001 (Energiemanagement) mit Erfolg durchgeführt und das Zertifikat entsprechend verlängert.

Weiterhin, auch ohne Zertifizierung eines Managementsystems, hat die Arbeitssicherheit bei der JagoTech GmbH einen unvermindert hohen Stellenwert.

2. Risiken

Als wesentliche Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Jahres 2024 sind zu nennen:

Marktrisiken

Die Umsatzzahlen in der Papierindustrie sind seit Jahren aufgrund vermehrter Nutzung von Social-Media-Kanälen und digitalen Medien rückläufig. Trotz der großen Nachfrage und Interesse der Konsumenten nach nachhaltigen Materialien ist die entsprechende Preisbereitschaft nach wie vor gering. Die individuelle Preisobergrenze befindet sich auf dem Niveau von standardmäßigen Papierprodukten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der anhaltend hohen Inflationsrate ist die Kaufkraft und das Kaufverhalten der Konsumenten nach wie vor stark eingedämmt.

Das hohe Preisniveau resultierend aus den nur langsam sinkenden Energie- und Rohstoffkosten, kann zu Umsatz- und Kundenverlusten führen. Eine enge und transparente Zusammenarbeit inklusive kontinuierlicher Kommunikation mit den Kunden kann Ausfällen entgegenwirken und die Geschäftsbeziehung mit den Kunden fördern und stärken.

Forderungsausfallrisiken

Die Kreditwürdigkeit der Kunden und die Altersstruktur der Forderungen werden fortlaufend durch Vertriebs- und Debitorenmanagement überwacht. Soweit konkrete Risiken erkennbar sind, wird im Jahresabschluss eine entsprechende Risikovorsorge vorgenommen. Darüber hinaus besteht ein monatliches Berichtswesen. Dennoch kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass zukünftig auch größere Forderungsausfälle eintreten.

Politische Risiken

Die aktuell in der Ukraine und Nahost ausgetragenen Konflikte und die damit verbundene Wirtschafts- und Energiekrise in Europa, stellt sowohl das Unternehmen und die gesamte Papierindustrie vor große Herausforderungen. Die damit unter anderem verbundene schnellere Neuausrichtung auf erneuerbare Energien kann für die Gesellschaft eine Chance darstellen, sich für die Zukunft technologisch und produktseitig noch besser aufzustellen.

Weiterhin ist die Auswirkung der im Herbst anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA nicht abzuschätzen.

Qualitätsrisiken

Wesentliche Risiken aus dem operativen Geschäft liegen in der Sicherstellung der Qualitätsanforderungen unserer Kunden. Diesem Risiko stehen wir mit unserem funktionierenden Qualitätsmanagementsystem entgegen.

Zinsänderungsrisiken

Bedingt durch unsere Finanzierungsstruktur unterliegen wir dem Risiko von Zinsänderungen nur im geringen Umfang und nur im Hinblick auf die mittel- und langfristige zukünftige Finanzierung. Indirekt ist unser Unternehmen jedoch von den konjunkturellen Implikationen des Zinsniveaus betroffen.

Epidemien

Epidemien wie das Coronavirus können insbesondere zu Beschaffungs- und Produktionsrisiken führen. Dem Beschaffungsrisiko wird aktuell durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und regelmäßigen Kontaktaustausch mit unseren Hauptlieferanten entgegengewirkt. Dem Risiko von Produktionsausfällen wird durch ein geeignetes Hygienekonzept und einer Dual-Source Lieferantenstrategie entgegengewirkt.

II. Chancen

Aus den positiven Gesprächen mit potenziellen Kunden und neuen Lieferanten, ergeben sich weiterhin Chancen, auf die vorhandenen Technologien und Erfahrungen in der Fertigung von nachhaltigen Papieren aus Textil-, Lederresten und Spezialfasern aufzubauen, um weitere umweltfreundliche Materialien zu entwickeln und zu vermarkten. Im letzten Jahr wurden intensivierte Vertriebs- und Marketingstrategien, wie die regelmäßige Nutzung der Social-Media-Kanäle und der Ausbau der Internetpräsenz, entwickelt und implementiert, wodurch ein weltweit steigender Bekanntheitsgrad und ein verbessertes Image verzeichnet werden konnten. Diese Strategie wird auch im Jahr 2024 weiter ausgebaut und fokussiert. Außerdem plant die JagoTech Paper GmbH vermehrte und gezielte Besuche von Fachmessen, Tagungen und Events.

Der Fokus wird auf die Entwicklung technischer Spezialpapiere gelegt, welche zukünftig in neuen Technologien, zum Beispiel Wasserstoffantriebe, eingesetzt werden sollen. Die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit im Bereich der Papiere für thermische und akustische Abschirmteile für die Automobilindustrie konnten dabei helfen, das Netzwerk auf bekannte und neue Kunden zu erweitern.

Auch werden mit Hilfe von Lean-Management-Lösungen konstant Optimierungen an und in betrieblichen Prozessen verfolgt und realisiert, die zu einer Effizienz- und damit Ertragssteigerung beitragen können.

Eine weitere Chance sieht das Unternehmen in der Installation einer Dachflächensolaranlage. Die Investitionskosten werden vom Hauptgesellschafter vollumfänglich getragen.

Das im Geschäftsjahr 2023 installierte Energiemanagementsystem wird im Jahr 2024 in Betrieb genommen. Die Gesellschaft ist dadurch in der Lage kostenintensive Fertigungsbereiche zu identifizieren und entsprechend zu optimieren. Durch den Bezug von Strom aus Solar und Windkraft, kann sich das Werk energetisch unabhängiger von Energielieferungen aus Quellen mit fossilen Brennstoffen aufstellen. Auch kann die Neuentwicklung von Produkten gezielt auf den Bedarf der Technologie für erneuerbare Energien ausgerichtet werden.

 

Almersbach, den 29. Januar 2024

JagoTech Paper GmbH

Gez. Michael Schneider

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 236.026,94 250.677,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
554.727,51 620.563,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 162.092,00 192.403,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
213.369,00 126.880,00
930.188,51 939.846,51
1.166.215,45 1.190.524,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.952.684,32 3.634.475,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.810.040,20 1.407.137,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.243.104,19 1.249.308,85
7.005.828,71 6.290.921,72
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 9.957.957,76
8.172.044,16 17.439.403,93

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 52.556,46 52.556,46
III. Verlustvortrag -10.036.114,22 -9.780.020,26
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 10.347.524,22 -256.093,96
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 9.957.957,76
389.566,46 0,00
B. Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionen 845.887,50 815.253,30
C. Rückstellungen 2.658.468,21 3.037.414,38
D. Verbindlichkeiten 4.278.121,99 13.586.736,25
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.394.739,15 13.223.059,08
davon aus Steuern 63.868,58 21.826,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00
8.172.044,16 17.439.403,93

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 17.139.661,18 5.838.088,26
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.139.668,82 3.042.550,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
614.947,53 721.070,34
- davon für Altersversorgung (-59.771,70) 3.754.616,35 (65.988,39) 3.763.620,66
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
221.098,11 235.747,83
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.621.261,14 1.866.124,15
- davon aus Währungsumrechnung (108.571,75) (72.895,72)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 167.848,83 193.538,84
- davon aus Aufzinsung (38.186,00) (63.901,00)
6. Ergebnis nach Steuern 10.374.836,75 -220.943,22
7. Sonstige Steuern 27.312,53 35.150,74
8. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 10.347.524,22 -256.093,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Die JagoTech Paper GmbH, Almersbach, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und ist eingetragen im Handelsregister Montabaur (HRB 22768).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden den gesetzlichen Vorschriften entsprechend befolgt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Grundsatz unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Bei der Bewertung wird vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und in steuerlich zulässiger Höhe, angesetzt. In der Regel werden Gebäude 15-33 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen 10-15 Jahre und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-10 Jahre abgeschrieben.

Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250 als Aufwand erfasst. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Soweit außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauerhafter Wertminderung erforderlich sind, werden diese vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen.

Die unfertigen- und fertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen.

Risiken in den Beständen, die sich aus eingeschränkter Verwendbarkeit, langer Lagerdauer, Preisänderungen am Beschaffungsmarkt oder sonstigen Wertminderungen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen, unentgeltlich staatlich zugeteilten sowie die entgeltlich erworbenen Emissionsrechte CO 2 sind zum Zeitwert zum 31. Dezember 2023 von € 77,25 pro Berechtigung bewertet. In Höhe der unentgeltlich staatlich zugeteilten Emissionsrechte wird ein Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Schadstoffemissionsrechte gebildet. Gemäß § 6 TEHG ist die Gesellschaft verpflichtet, bis zum 30. April des Folgejahres eine Anzahl von Emissionsrechten abzugeben, die den verursachten Emissionen entspricht. Für diese Verpflichtung zur Abgabe von Emissionsrechten werden Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde wie in Vorjahren aus Wesentlichkeitsaspekten keine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gem. § 256a HGB umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip vorrangig beachtet.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

In dem Sonderposten enthalten sind die unentgeltlich staatlich zugeteilten Emissionsrechte (T€ 846).

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method/PuC-Methode) unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen sowie der Anwendung des pauschalen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank für Restlaufzeiten von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) bewertet. Bei der Berechnung der sonstigen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen kommt der entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre zur Anwendung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen eine Forderung gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aus einen Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (T€ 58), sowie Erstattungsansprüche gegenüber dem Zollamt aus Strom- und Energiesteuer (T€ 54). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertmethode gebildet. Der zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 zu Grunde gelegte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,79 %). Des Weiteren wurde eine Rentenentwicklung von 2,00 % berücksichtigt. Künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen der aktiven Anwärter sind aufgrund der Struktur der Pensionsverpflichtungen nicht zu berücksichtigen. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen finden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck Anwendung.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und des entsprechenden Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,75 %) beträgt insgesamt T€ 23. Dieser unterliegt gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 2.070. Diese wurden mit Deckungsvermögen aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 87 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Daraus ergibt sich ein passivischer Ausweis i.H.v T€ 1.983 in der Bilanz. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischem Gutachten bzw. der Mitteilung der Versicherung.

Zum Stichtag bestand keine Unterdeckung gemäß Artikel 67 EGHGB Absatz 1 Satz 1 HGB.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Gesamtbetrag 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
T€ T€ T€
Gesamt 4.278 4.278 0
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 3.395 3.395 0
Vorjahr 13.223 13.223 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin und resultieren mit T€ 3.395 aus nachrangigen Darlehen.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von T€ 675 (Vorjahr: T€ 655) im Rahmen der sozialen Sicherheit und für Altersvorsorge in Höhe von minus T€ 60 (Vorjahr: T€ 66) enthalten. Es wurde ein tariflich festgelegter Inflationsausgleich in Höhe von T€ 73 (Vorjahr T€ 50) ausgezahlt. Das gesamte Werk befand sich im Zeitraum 01.09.2022 bis 28.02.2023 in Kurzarbeit. Personalaufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung lagen nicht vor.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der sonstige betriebliche Aufwand enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 109 (Vorjahr: T€ 73) sowie insbesondere Instandhaltungsaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten sowie Vertriebskosten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 130 (Vorjahr: T€ 130) enthalten. Des Weiteren werden Zinsen aus der Aufzinsung von Jubiläums- und Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 64) ausgewiesen. In den Zinsaufwendungen für Pensionsverpflichtungen sind T€ 23 (Vorjahr T€ 24) aus der Änderung des Diskontzinsänderung 2023 zu 2022 enthalten. Der Ausweis erfolgt entsprechend des Wahlrechts IDW ERS HFA 30 Tz. 88.

Jahresüberschuss

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

2023 2022
Anzahl Anzahl
Angestellte 16 15
Arbeiter 48 45
64 60

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen belaufen sich über die gesamte Vertragslaufzeit von 2024 bis 2027 auf T€ 21. Die Verträge wurden abgeschlossen, da eine eigene Investition in solche Vermögensgegenstände wirtschaftlich nicht sinnvoll erschien.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:

 

Michael Schneider, Altenkirchen-Leuzbach

Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Muttergesellschaft

Die Jago Mountain GmbH, Frankfurt a.M. ist zu 94% und die Hope Valley GmbH, Frankfurt a.M. zu 6% Gesellschafterin der JagoTech Paper GmbH, Almersbach.

Der Jahresabschluss der JagoTech Paper GmbH, Almersbach wird im Unternehmensregister offengelegt.

 

Almersbach, den 29. Januar 2024

JagoTech Paper GmbH

gez. Michael Schneider

Anlagenspiegel

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 344.221,50 49.073,14 21.917,46 371.377,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.080.732,39 0,00 32.934,41 5.047.797,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.611.008,71 9.383,65 0,00 17.620.392,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.191.810,61 138.332,32 18.575,59 1.311.567,34
23.883.551,71 147.715,97 51.510,00 23.979.757,68
gesamt 24.227.773,21 196.789,11 73.427,46 24.351.134,86
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 93.543,56 63.724,14 21.917,46 135.350,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
4.460.168,88 65.836,00 32.934,41 4.493.070,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.418.605,71 39.694,65 0,00 17.458.300,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.064.930,61 51.843,32 18.575,59 1.098.198,34
22.943.705,20 157.373,97 51.510,00 23.049.569,17
gesamt 23.037.248,76 221.098,11 73.427,46 23.184.919,41
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 236.026,94 250.677,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
554.727,51 620.563,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 162.092,00 192.403,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
213.369,00 126.880,00
930.188,51 939.846,51
gesamt 1.166.215,45 1.190.524,45

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JagoTech Paper GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JagoTech Paper GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JagoTech Paper GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 26. Februar 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

gez. Baltes, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2024 festgestellt.

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