Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 11957
Vorher
RC Automotive GmbHSapa Heat Transfer Tube GmbHSapa Precision Tubing Remscheid GmbHHydro Precision Tubing Remscheid GmbH
Eingetragen
19.8.2003
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von PräzisionsstahlrohrenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Rohren und Komponenten aus Aluminium.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Strozynski
seit 16.5.2024
Prokura
Gerlinde Maria Wagner
seit 16.5.2024
Prokura
Ralf Reuber
seit 12.12.2023
Geschäftsführer
Andreas Zwerger
seit 5.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Innerio Group GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Innerio Group GmbH
Austria
705.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FERTINGER TUBES GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodel der Gesellschaft

Als Unternehmen am Standort in Remscheid konzentriert sich FERTINGER TUBES GmbH auf die Produktion von dünnwandigen Aluminiumrohren für die weltweite Automobilindustrie. Aus Aluminiumbandmaterialien in den Wandstärken 0,25 - 2,80 mm werden Rohrprodukte für Anwendungen beispielsweise in Batteriekühlungen, Wärmetauschern oder Ladeluftkühlern hergestellt.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Innerio Group GmbH mit Sitz in Wolkersdorf, Österreich, und steht dadurch mit ihrer Gesellschafterin sowie deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis.

Die ausgewiesenen Vorjahresangaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 erlebte Europa eine wirtschaftliche Erholung mit regionalen Unterschieden und Herausforderungen, insbesondere in der Automobilindustrie. Das BIP-Wachstum lag in vielen EU-Ländern unter dem Vorjahresniveau, wobei Zentral- und Osteuropa aufgrund niedrigerer Arbeitskosten und verbesserter Infrastrukturen höhere Wachstumsraten verzeichneten. Die anhaltende Inflation beeinträchtigte jedoch den Kaufkraftverlust der Verbraucher und die Unternehmenskosten. In Deutschland erfuhr das Bruttoinlandsprodukt eine leichte Reduktion um ca. 0,3% (Statistisches Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html).

Die Automobilindustrie sah sich bedeutenden Veränderungen gegenüber: Die Produktion in der EU stieg auf 12,1 Millionen Einheiten, was einem Wachstum von über 11% entspricht und die EU als zweitgrößten globalen Autohersteller bestätigt??. Die Zunahme der Elektrofahrzeug-Registrierungen mit einem Marktanteil von ca. 14,6% im Jahr 2023 zeigte eine starke Nachfrage nach umweltfreundlicheren Fahrzeugen? (ACEA, Economic and Market Report: Global and EU auto industry - Full year 2023 - ACEA - European Automobile Manufacturers' Association)?.

Trotz dieser positiven Entwicklung musste die Branche hohe Energiekosten, Inflationsdruck und geopolitische Spannungen bewältigen, die die Produktionskosten und das Geschäftsklima beeinflussten. Europäische Automobilhersteller konzentrierten sich daher auf Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen und die Beschleunigung der Elektrofahrzeugproduktion. Die digitale Transformation spielte eine zunehmend wichtige Rolle, wobei softwaredefinierte Fahrzeuge und Technologieintegration im Fahrerlebnis an Bedeutung gewannen? (McKinsey & Company, A road map for the automotive industry in Europe | McKinsey)?.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Umsatzleistung, der Kosten und des Jahresgewinnes im Berichtsjahr

Umsatzentwicklung

Im Berichtsjahr 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 19.735 erzielt werden. Im Vergleichs-Geschäftsjahr 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 lag der Umsatz bei TEUR 21.176. Der Umsatz ist somit um ca. 7 % im Periodenvergleich dieser Berichtszeiträume zurück gegangen. Im Monatsdurchschnitt des aktuellen Berichtsjahres betrug der Umsatz TEUR 1.645 und ist somit verglichen mit dem Monatsdurchschnitt der Vorperiode um ca. 7% gesunken. Die verkauften Tonnagen reduzierten sich um ca. 4% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ist somit eine von einer stabilen Entwicklung die Rede, wenn man berücksichtigt, dass das Jahr 2022 durch Aufholeffekte der Coronapandemie positiv beeinflusst war.

Ergebnisentwicklung

Das Jahresergebnis beträgt TEUR -360 gegenüber TEUR 252 in der Vorperiode. Das Ergebnis ist dabei durch zwei wesentliche Sondereffekte beeinflusst, nämlich die Forderungswertkorrektur auf Grund eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung der Schwestergesellschaft Rupert Fertinger GmbH und der Forderung gegenüber einem Kundem aus einem Maschinenverkauf nach Indien. Während bei Rupert Fertinger GmbH die Rückzahlungsquote von 20% als realistisch einbringlich angesehen wird, wird die Forderung sicherheitshalber zu 100% wertberichtigt.

Im Berichtszeitraum lag die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) mit 62,5% leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres (65,7%). Dieser Rückgang ist auf die sich Ende des Jahres wieder normalisierende Marktentwicklung an der Londoner Börse hinsichtlich der Rohaluminiumpreise zurückzuführen.

Die Personalaufwandstangente betrug im Berichtsjahr 19,9% der Gesamtleistung gegenüber 18,6% in der Vorperiode, was vor allem durch den Rückgang der Betriebsleistung und nicht gänzlich variablen Personalkosten bedingt ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 13,6% auf 17,7% der Gesamtleistung gestiegen, was ebenfalls aufgrund des weitgehend fixen Kostencharakters dieser sonstigen Aufwendungen im Berichtszeitraum zurückzuführen ist.

Personalbereich

Der Personalstand hat in 2023 durchschnittlich 75 MitarbeiterInnen umfasst und ist somit um sieben Mitarbeiter gegenüber dem Vergleichs-Geschäftsjahr (Stichtagsvergleichszahl 82 MitarbeiterInnen) zurückgegangen.

Vermögens- und Finanzlage

Dem Anlagevermögen von TEUR 3.076 steht zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von TEUR 6.242 gegenüber. Die Eigenmittel betragen somit ca. 203% des langfristig gebundenen Vermögens. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 71% der Bilanzsumme.

Die Vorräte sind um TEUR 194 von TEUR 2.591 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 2.397 per 31. Dezember 2023 gesunken; die von der Geschäftsleitung fortgeführten Maßnahmen zur Reduktion der hohen Bestände an Roh- und Halbfertig / Fertigwaren, somit des Working Capitals, haben sich im Berichtsjahr positiv ausgewirkt. Im Jahr 2024 wird an weiteren Optimierungen des Lagers gearbeitet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 307 von TEUR 2.353 auf TEUR 2.660 gestiegen, beeinflusst unter anderem durch offene Forderungen gegenüber einem Kunden in Argentinien dessen Forderungen erst in 01/2024 einlangten.

Die sonstigen Rückstellungen sind auf TEUR 617 (Vorjahr TEUR 362) angestiegen: diese Rückstellungen umfassen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für Personalaufwand, sowie Jahresabschlusskosten und Garantierückstellung. Die Steuerrückstellung wurde auf TEUR 27 (Vorjahr TEUR 67) dotiert. Diese beinhaltet Gewerbesteuer für das Berichtsjahr 2022.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Bilanzstichtag mit TEUR 1.475 um TEUR 133 über dem Niveau des Vergleichswertes zum 31. Dezember 2022. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 99 auf TEUR 108 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 188 auf TEUR 53 reduziert.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch ausreichende Ausstattung mit Working Capital und Barmitteln sichergestellt. Durch die aufgrund des Geschäftsverlaufes ab Januar 2024 wieder zu erwartenden weiterhin positiven EBITDA Ergebnisse ist die Zahlungsfähigkeit auch unter Berücksichtigung der geplanten Investitionen sichergestellt. Darüber hinaus stehen dem Unternehmen zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien im kurz- und langfristigen Bereich zur Verfügung.

Investitionen

Die Investitionen betrugen TEUR 521 (Vorjahr: TEUR 398) und liegen somit unter den Abschreibungen des Berichtsjahres. Der überwiegende Teil des Investitionsvolumens entfiel auf technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Ertragslage vorsichtig positiv; das EBT lag unter dem Vorjahr und der Erwartung, bedingt durch reduzierten Absatzmengen sowie den Forderungsabschreibungen. Diese Forderungsabschreibungen sind Sondereffekte, weshalb die Geschäftsführung von einer stabilen und positiven Entwicklung in 2024 ausgeht.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

01/2023 -12/2023 01/2022 - 12/2022 Veränderung
Umsatzerlöse (TEUR) 19.735 21.176 - 1.441
Ergebnis nach Steuern (TEUR) - 360 252 - 612
Absatz (to) 2.251 2.337 -86

Gesamtaussage

Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens- und Finanzlage im Berichtsjahr als zufriedenstellend ein.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Für den Prognosezeitraum bis 31.12.2024 wird eine weitere Erholung der für das Unternehmen relevanten Regionen und Branchen erwartet.

Vor allem im europäischen Raum wird mit einer rückläufigen Inflation gerechnet, was zu einem stabileren Preisumfeld der Fixkosten führt. Gleichzeitig geht man von einer stabilen Entwicklung der Supply Chain und der Transportkosten aus. Die Prognosen der Kunden erlauben einen stabilen Geschäftsausblick, es wird davon ausgegangen, dass das notwendige Personal am Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Die Zinslandschaft wird weiterhin stabil bis leicht rückläufig erwartet.

Die Automobilindustrie in der EU zeigt sich trotz schwieriger globaler Wirtschaftsbedingungen robust, mit einer deutlichen Erholung der Produktion und einem Anstieg der Neuzulassungen im Jahr 2023. So stiegen die Neuzulassungen von Autos in der EU im Januar 2024 um 12,1%, im Februar um 10,1% und im März um -5,2%, wobei batterieelektrische Fahrzeuge einen Marktanteil von ca. 13% erreichten?

(ACEA,https://www.acea.auto/publication/economic-and-market-report-global-and-eu-auto-industry-full-year-2023/)?.

Dies deutet auf eine fortgesetzte Erholung und eine steigende Nachfrage nach umweltfreundlicheren Fahrzeugoptionen hin.

Aufbauend auf der oben dargelegten Marktbeurteilung plant die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile Entwicklung der Kundenabrufe und damit einhergehend stabile Umsätze. Auf Grund der ebenso stabilen Entwicklung der Materialpreise sowie einer Eindämmung der Energiekosten wird von einem positiven Deckungsbeitrag ausgegangen. Die Strukturkosten werden gering gehalten, insgesamt führt dies zu einem erwarteten Überschuss nach Steuern.

Die Prognose beruht auf der Unternehmensplanung basierend auf den Annahmen für die Entwicklung der Automobilindustrie und der konkreten Kundenbedarfe. Naturgemäß können Abweichungen von diesen Annahmen zu deutlichen Veränderungen im Ergebnis führen.

Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der Innerio Group GmbH Gruppe folgt einem ganzheitlichen und systematischen Umgang mit Chancen und Risiken. Risiko ist definiert als eine durch ein Ereignis oder einen Umstand bedingte negative Abweichung von dem Zielwert einer finanziellen Erfolgsgröße. Da Chancen und Risiken grundsätzlich die zwei Seiten des unternehmerischen Handelns sind, ergeben sich Chancen und Risiken generell aus der komplementären Sicht der Risikostruktur. So lassen sich Gefahrenpotentiale frühzeitig minimieren und Chancen zielgerichtet nutzen.

FERTINGER TUBES trägt der Komplexität von Chancen - und Risikobewertung durch systematische Planungs- und Controlling-Systeme sowie regelmäßige Überprüfung der Unternehmensrisiken Rechnung. Abweichungen von den Plandaten werden durch ein ausführliches monatliches Berichtswesen, bei Vertriebsdaten und im Finanzbereich auch mit kürzeren Fristen festgestellt. Bei negativen Abweichungen werden auch unterjährig Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen.

Verkaufspreise werden gemäß Verträgen regelmäßig (meist pro Quartal) auf Basis des wesentlichen Rohstoffindex angepasst, damit werden auch Schwankungen in den Beschaffungspreisen an den Kunden weitergegeben.

Dem Ausfallsrisiko von Kunden wird durch verstärktes Monitoring der offenen Posten, Mahnwesen und Anpassen der Zahlungsbedingungen begegnet.

Die Liquidität wird wöchentlich für die nächsten Wochen geplant auf Basis der erwarteten Ein- und Auszahlungen. Damit sollen auch mögliche Schwankungen in den Zahlungsströmen rechtzeitig erkannt und gebannt werden.

Das Wechselkursrisiko ist für die Gesellschaft überschaubar, sowohl Kunden- als auch Lieferantengeschäfte werden vorranging in Euro abgewickelt.

Chancen

Die umfassenden Änderungen im Mobilitätsmarkt stellen insgesamt wachsende Chancen für die Gesellschaft dar. Eine Stärke der FERTINGER TUBES liegt auch in der engen Vernetzung zu den marktführenden Tier 1 Kunden. Das auf Wettbewerbsfähigkeit in den Stammmärkten ausgerichtete aktuelle Wachstum der Muttergesellschaft Innerio Group GmbH bringt zusätzliche Informationen zu aktuellen Anwendungen und auch nachhaltig in komplementärer Weise Synergien mit sich.

Weiterhin plant das Unternehmen über die gesamte Programmbreite flexibel auf kundenspezifische Anforderungen zu reagieren und durch zusätzliche Weiterentwicklungen am Endprodukt die Wertschöpfungskette zu verlängern.

 

Remscheid, 07.Mai 2024

Die Geschäftsführung

Andreas Zwerger

Ralf Reuber

1/7

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.076.189,92 3.142.227,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 121.823,50 117.802,50
II. Sachanlagen 2.954.366,42 3.024.425,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8,00 6.585,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.065.393,55 1.496.420,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.165,40 389.204,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.799,47 1.132.215,18
B. Umlaufvermögen 5.712.165,89 5.486.092,51
I. Vorräte 2.397.424,00 2.590.523,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.108.883,79 2.476.397,35
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 381.193,30 109.916,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.727.690,49 2.366.481,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -399.174,92 201.586,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 205.858,10 419.172,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.363,85 31.244,45
Aktiva 8.824.719,66 8.659.564,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.242.076,14 6.601.818,22
I. Gezeichnetes Kapital 705.000,00 705.000,00
II. Kapitalrücklage 3.200.000,00 3.200.000,00
III. Gewinnvortrag 2.696.818,22 2.444.533,46
IV. Jahresfehlbetrag 359.742,08 -252.284,76
B. Rückstellungen 644.459,43 429.506,96
C. Verbindlichkeiten 1.938.184,09 1.628.239,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 302.046,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 302.046,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 108.411,95 98.579,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 108.411,95 98.579,87
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.527.725,75 1.529.659,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.526.630,78 1.529.659,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.094,97
Passiva 8.824.719,66 8.659.564,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.856.470,65 7.919.772,04
2. Personalaufwand 4.025.373,90 3.990.269,35
a) Löhne und Gehälter 3.325.588,38 3.283.123,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 699.785,52 707.146,30
davon für Altersversorgung 12.908,49 12.588,49
3. Abschreibungen 587.077,90 650.497,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 587.077,90 650.497,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.594.823,78 2.926.236,08
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 302,75 2.127,60
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.471,60 31.005,68
davon an verbundene Unternehmen 3.209,17
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -40.303,00 67.445,00
7. Ergebnis nach Steuern -356.973,53 254.318,35
8. sonstige Steuern 2.768,55 2.033,59
9. Jahresfehlbetrag 359.742,08 -252.284,76

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die FERTINGER TUBES GmbH hat ihren Sitz in Remscheid und ist unter HRB 11957 beim Registergericht in Wuppertal eingetragen.

Alleingesellschafterin ist die Innerio Group GmbH, mit Sitz in A-2120 Wolkersdorf, Rupert Fertinger-Straße 1, Österreich.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungsvorschriften wurden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne von § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bewertung der Aktiv- und Passivposten entspricht den Vorschriften der §§ 252 bis 256a HGB.

Die ausgewiesenen Vorjahresangaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Berichtszeitraum unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände wird ein Zeitraum von drei bis sieben Jahren angesetzt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Als Nutzungsdauer der Sachanlagen wird ein Zeitraum von drei bis fünfzehn Jahren angesetzt. Die Abschreibung auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu gewogenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Für Verpackungsmaterialien ist ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Die allgemeinen Verwaltungskosten, die freiwilligen sozialen Aufwendungen sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht eingerechnet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt und entsprechende Wertberichtigungen gebildet worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Vorschriften des § 256a HGB finden Anwendung.

Die Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage sowie die Gewinnrücklage sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind mit dem voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Durch Bildung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel. Im Berichtsjahr wurden im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen der Abschreibungen vorgenommen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 595.810,89 46.568,64 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 361.304,15 0,00 0,00
2. Technische Anlage und Maschinen 13.448.162,67 9.409,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.870.583,95 18.078,26 34.226,05
4. Geleistete Anzahlungen und und Anlagen im Bau 1.132.215,18 446.984,29 0,00
Summe Sachanlagen 16.812.265,95 474.471,55 34.226,05
Summe Anlagevermögen 17.408.076,84 521.040,19 34.226,05
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 642.379,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 361.304,15
2. Technische Anlage und Maschinen 0,00 13.457.571,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.400,00 1.917.836,16
4. Geleistete Anzahlungen und und Anlagen im Bau -63.400,00 1.515.799,47
Summe Sachanlagen 0,00 17.252.511,45
Summe Anlagevermögen 0,00 17.894.890,98
Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abschreibungen 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 478.008,39 42.547,64 0,00 0,00 520.556,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 354.719,15 6.577,00 0,00 0,00 361.296,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.951.742,12 440.436,00 0,00 0,00 12.392.178,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.481.379,55 97.517,23 34.226,05 0,00 1.544.670,76
4. Geleistete Anzahlungen und und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.787.840,82 544.530,23 34.226,05 0,00 14.298.145,03
Summe Anlagevermögen 14.265.849,21 587.077,87 34.226,05 0,00 14.818.701,06
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.823,50 117.802,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8,00 6.585,00
2. Technische Anlage und Maschinen 1.065.393,55 1.496.420,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.165,40 389.204,40
4. Geleistete Anzahlungen und und Anlagen im Bau 1.515.799,47 1.132.215,18
Summe Sachanlagen 2.954.366,42 3.024.425,13
Summe Anlagevermögen 3.076.189,92 3.142.227,63

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 381 (Vj. TEUR 110), davon gegenüber der Alleingesellschafterin Innerio Group GmbH TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 13) beinhalten im Wesentlichen TEUR 55 aus Umsatzsteuerforderungen.

Stammkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr TEUR 705.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 3.200.

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 2.697 (Vj. TEUR 2.445).

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 67) beinhalten die Gewerbesteuer für das Wirtschaftsjahr 2022.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

• Rückstellung für Aufbewahrungspflichten (TEUR 10, Vj. TEUR 10)

• Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 360, Vj. TEUR 208)

• Personalrückstellungen (TEUR 152, Vj. TEUR 66)

• Rückstellung für Jahresabschluss und Betriebsprüfung (TEUR 44, Vj. TEUR 41)

• Rückstellung für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 51, Vj. TEUR 37)

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 99), davon gegenüber der Alleingesellschafterin Innerio Group GmbH TEUR 12 (Vj. TEUR 37).

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
gesamt
EUR
EUR bis 1 Jahr EUR über 1 Jahr EUR über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 302.046,39 35.066,39 266.980,00 -
Vorjahr: - - - -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen * 1.474.862,21 1.474.862,21 - -
Vorjahr: 1.341.719,72 1.341.719,72 - -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 108.411,95 108.411,95 - -
Vorjahr: 98.579,87 98.579,87 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 52.863,54 52.863,54 - -
Vorjahr: 187.939,82 187.939,82 - -
davon aus Steuern 26.968,58 26.968,58 - -
Vorjahr: 29.502,37 29.502,37 - -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.094,97 1.094,97 - -
Vorjahr: - - - -
Summe 1.938.184,09 1.671.204,09 266.980,00 -
Summe Vorjahr 1.628.239,41 1.628.239,41 - -

III. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 148 (Vj. TEUR 59) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren i.W. aus der Ausbuchung einer verjährten Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung bzw. außerordentlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 595 (Vj. TEUR 20) enthalten. Es handelt sich dabei um Aufwendungen aus Forderungsausfällen

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen nachfolgend aufgegliederte wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen: TEUR 424 auf das Folgejahr und TEUR 432 p.a. zuzüglich jährlicher Indexanpassungen auf mehr als 1 Jahr, aber weniger als 5 Jahre. Diese resultieren im Wesentlichen aus Miet- und PKW-Leasingverträgen. Zudem besteht aus einem unechten Pensionsgeschäft eine Put-Option des Pensionsnehmers. Bei Ausübung dieser Put-Option wird ein Betrag in Höhe von TEUR 399 fällig. Das unechte Pensionsgeschäft soll im Wesentlichen der Sicherstellung der Liquidität dienen. Zum Bilanzstichtag besteht eine Abnahmeverpflichtung aus einem Konsignationslager in Höhe von TEUR 500.

Organe und Aufwendungen an Organmitglieder

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

- Herr Andreas Zwerger, Kaufmann, Wolkersdorf, Österreich

- Herr Veit Schmid-Schmidsfelden, Kaufmann, Wolkersdorf, Österreich (bis 30.11.2023)

- Herr Ralf Reuber, Dipl.-Ingenieur, Attendorn, Deutschland (ab 30.11.2023)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da durch die Angabe auf die Bezüge der Geschäftsführer geschlossen werden kann.

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren 75 (Vj. 82) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 21 (Vj. 31) Angestellte, 50 (Vj. 47) Gewerbliche und 4 (Vj. 4) Auszubildende.

Konzernverbund

Die den Konzernabschluss aufstellende Gesellschaft für den Jahresabschluss der Fertinger Tubes GmbH, Remscheid, ist die Innerio Group GmbH, A-2120 Wolkersdorf, Rupert Fertinger-Straße 1, Österreich. Der Konzernabschluss ist beim Firmenbuchgericht des Sitzes der Gesellschaft erhältlich. Es handelt sich dabei sowohl um den kleinsten als auch größten Konzernkreis.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Remscheid, 27.03.2024

Die Geschäftsführung

gez. Andreas Zwerger

gez. Ralf Reuber

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nur teilweise offengelegt. Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften vollständigen Jahresabschluss

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FERTINGER TUBES GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FERTINGER TUBES GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FERTINGER TUBES GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise , die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Remscheid, den 28. Juni 2024

B&O Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Strycker, Wirtschaftsprüfer

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