procurax GmbH
Selbe AdresseKreditinstitute des Sparkassensektors
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Reitze seit 25.3.2026 | Prokura |
Diana Grunewald seit 25.3.2026 | Prokura |
Matthias Raasch seit 25.3.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Schumann seit 26.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
axilaris GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
axilaris GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die axilaris GmbH ist ein IT-Unternehmen mit Sitz in Chemnitz/Sachsen sowie einer Niederlassung in Gera, welches seit 2003 am Markt präsent ist. Axilaris bietet komplette IT-Dienstleistungen von Konzeption über Softwareentwicklung bis zum hochverfügbaren Betrieb im eigenen Rechenzentrum an. Das Unternehmen ist ISO 27001-zertifiziert. Darüber hinaus werden den Erfordernissen der Auftraggeber aus der Finanzdienstleistungsbranche folgend jährlich Zertifizierungen zum Prüfungsstandard 951 nach IDW (Internes Kontrollsystem) sowie 983 nach IDW (risikoorientierte Revisionstätigkeit) abgelegt. Kunden, die ihre Anwendungen und IT-Infrastrukturen von axilaris betreiben lassen, kann eine Zertifizierung nach DIN EN 50600 vorgelegt werden. Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Sparkasse Chemnitz und bundesweit tätig. Aktuell sind ca. 140 Mitarbeiter im Unternehmen in den Standorten Chemnitz und Gera beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Allgemeine branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Geschäftsfelder der Gesellschaft zielen auf die Digitalisierung von Vertriebs- und Verwaltungsprozessen ab. Im Kernmarkt, der Finanzdienstleistungsbranche, fand seit der schrittweisen Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB eine Umpriorisierung der Geschäftsfelder statt. Die Nachfrage nach Krediten, insbesondere im Baubereich, ging stark zurück, so dass der Innovationsdruck hinsichtlich IT-Unterstützung an dieser Stelle vorübergehend etwas abnahm. Im Gegenzug entspannte sich jedoch bei vielen Kreditinstituten die allgemeine Ertragssituation in 2023 deutlich, so dass insgesamt von steigenden Investitionen in IT-Services ausgegangen werden darf. Haupttriebkräfte sind hier der schwer zu deckende Personalbedarf und die stetig wachsenden regulatorischen Anforderungen an unsere Kunden. Die Bereitstellung von modernen Cloud-Infrastrukturen als Basis für die IT der mittelständigen Wirtschaft, von Verwaltungen oder Institutionen gewinnt ebenso stark an Bedeutung. Während der Markt hier global aktuell von US-amerikanischen Anbietern wie Microsoft oder Amazon beherrscht wird, reift zunehmend der Wunsch, über lokale Infrastrukturanbieter in rechtssicherem Raum vergleichbare Leistungen zu beziehen und die Abhängigkeit dahingehend aufzubrechen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gelang es erstmalig, im Rahmen einer Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut im Geschäftsbereich "Cybersecurity" erste konkrete Kundenprojekte zu realisieren. Der Bedarf nach derartigen Leistungen steigt angesichts aktueller Fall-Zahlen von Angriffen exponentiell an - viele Unternehmen und Institutionen sind derzeit sowohl in konzeptioneller als auch in praktischer Hinsicht nicht angemessen aufgestellt. Die besonderen Rahmenbedingungen des abgelaufenen Geschäftsjahres - geprägt von Unsicherheiten der Märkte, Lieferketten sowie der gesamten geopolitischen Situation - wirken auf die Gesellschaft nur mittelbar, insbesondere in Form allgemeiner Kostensteigerungen im Bereich der Gehälter sowie ausgewählter Sachkosten. 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich geordnet dar. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt unter Berücksichtigung der geplanten Ausschüttung an den Gesellschafter sowie enthaltenen Gewinnvorträgen 9.933 TEUR. Die liquiden Mittel in Höhe von 6.780 TEUR ermöglichen einen geordneten operativen Geschäftsbetrieb. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 3.090 TEUR. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 683 TEUR sowie Abschreibungen in Höhe von 591 TEUR und Abgänge in Höhe von 13 TEUR auf 2.457 TEUR. Die 50%-ige Beteiligung an der more market GmbH mit Sitz in Potsdam stellt aktuell noch lediglich eine strategische Komponente dar und entfaltet weder aufwands- noch ertragsseitig Wirkungen auf die Muttergesellschaft. Beginnend ab 2024 werden hier jedoch gezielte Maßnahmen und Projekte anlaufen. Die aktuelle Vermögenslage ermöglicht der Gesellschaft weiterhin ein organisches Wachstum ohne die Aufnahme von Fremdkapital. 2.3. Umsatz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr wurden Umsätze auf Vorjahresniveau in Höhe von 20.063 TEUR erzielt. Das erwirtschaftete Ergebnis vor Steuern lag mit 4.350 TEUR zwar etwa 21 % unter dem Vorjahreswert jedoch deutlich über der ursprünglichen Prognose. Die Steigerungen im Bereich der Personalkosten (+9 %) einerseits aufgrund weiterer Neueistellungen, aber auch durch Maßnahmen im Personalbestand wirken zumindest vorübergehend zu Lasten des Ertrages, werden jedoch als langfristige Investition verstanden. 3. Prognose, Chancen- und Risikobericht Die axilaris GmbH hat seit vielen Jahren ein umfassendes Qualitäts- und Risikomanagementsystem installiert und lässt dies regelmäßig extern bewerten. Das Unternehmen wird jährlich nach den Normen der ISO 27001 auditiert und konnte auch im Geschäftsjahr 2022 erfolgreich zertifiziert werden. Technische Belange des Betriebes kritischer IT-Infrastrukturen sowie aller versorgungstechnischer und prozessualer Belange im eigenen Data-Center wurden durch die Zertifizierung DIN EN 50600 nachgewiesen. Das interne Kontrollsystem des Unternehmens wird jährlich nach dem Prüfungsstandard 951 (Typ II) des IDW untersucht und von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert. Das Risikomanagementsystem basiert auf einer regulär quartalsweisen bzw. anlassbezogenen Bewertung aller identifizierten Risikopositionen. Veränderungen zum vorherigen Stichtag werden in einem Quartalsbericht dokumentiert, der ebenfalls über konkret umgesetzte Maßnahmen zur Risikominimierung informiert. Im Fokus der Risikobetrachtung und Vorsorgemaßnahmen stehen zentrale IT-Risiken wie Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Datenintegrität. Diesen wird durch umfassende organisatorische, bauliche und technische Maßnahmen entgegengewirkt. Bestandteil der Wirksamkeitsprüfungen sind die bereits erwähnten Zertifizierungen. Zur Absicherung denkbarer technischer Notsituationen existieren umfangreiche Notfallpläne, die regelmäßig geprobt werden. Neben operationellen IT-Risiken durch interne oder externe Bedrohungen werden ebenso allgemeine wirtschaftliche Risiken und zunehmend auch Risiken aus der mangelnden Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal intensiv betrachtet. Dementsprechend erfolgt die gezielte Steuerung durch geeignete Maßnahmen. Im Bereich Personal wurden beispielsweise zahlreiche Aktivitäten zur Mitarbeiterbindung und Neugewinnung forciert. Die Quote an Auszubildenden und dualen Studenten sowie Werkstudenten, bei denen eine perspektivische Übernahme ebenfalls strategisches Ziel ist, wurde ebenfalls weiter gesteigert. Das erforderliche personelle Wachstum soll an beiden Standorten weiter forciert werden. In der Zweigstelle in Gera wurde hierzu zum Ende des Berichtsjahres bereits ein neuer attraktiver Standort mit deutlich mehr Fläche angemietet. Kostensteigerungen in den Bereichen Vergütung, Personalgewinnung und -bindung sind Bestandteil der Planungsansätze für die kommenden Jahre. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Gesellschaft liegen darin, in den beiden bestehenden Hauptgeschäftsfeldern Softwareentwicklung und IT-Services weiterhin stark zu wachsen. Beide Bereiche bieten nach wie vor große, noch nicht erschlossene Potentiale und stellen insgesamt auch einen permanent wachsenden Markt dar. Für die kommenden Jahre wird mittelfristig von Wachstumsquoten von ca. 10 % und damit von einer kontinuierlich positiven Entwicklung ausgegangen.
Chemnitz, den 31. Januar 2024 gez. Thomas Schumann, Geschäftsführer gez. Dr. Nicole Lorenz, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben
Der Abschluss für das Wirtschaftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gliederungsschema aus § 275 Abs. 2 HGB und wurde somit nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 264 HGB i.V.m. § 276 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt grundsätzlich unverändert zum Vorjahr. Infolge der Umgliederung eines Aufwandskontos aus dem sonstigen betrieblichen Aufwand in die Löhne und Gehälter erfolgte aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit auch eine Umgliederung des entsprechenden Vorjahresbetrags in Höhe von EUR 8.832. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Abschreibungen wurden degressiv, als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Verteilung auf die Restnutzungsdauer zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Festlegung der Nutzungsdauer der abnutzbaren Anlagegegenstände entspricht in Anlehnung an steuerliche Vorschriften der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 (netto) erfolgt die Buchung als Aufwand. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 (netto) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang im Anlagespiegel dargestellt. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten, unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkosten, bewertet. Soweit erforderlich erfolgte nach dem Prinzip der verlustfreien Bewertung der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Der Bestand an Waren wurde mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen sind alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken berücksichtigt worden. Langfristige Rückstellungen wurden mit dem entsprechend ihrer Restlaufzeit maßgeblichen Abzinsungssatz nach der RückAbzVO abgezinst. Bei Rückstellungen, die voraussichtlich innerhalb von 12 Monaten fällig werden, wurde auf eine Abzinsung verzichtet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen (Anlagespiegel) Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen:
3.2. Umlaufvermögen In den Forderungen sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 84.066 (Vorjahr EUR 21.008) enthalten; davon betreffen in Höhe von EUR 6.897 (Vorjahr EUR 5.923) Forderungen gegen die Gesellschafterin Sparkasse Chemnitz. Die Bankguthaben mit EUR 6.779.656 (Vorjahr: EUR 6.298.191) werden ausschließlich bei der Gesellschafterin Sparkasse Chemnitz, die zugleich ein verbundenes Unternehmen darstellt, unterhalten. 3.3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 950.780 (Vorjahr EUR 848.657), davon Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Sparkasse Chemnitz in Höhe von EUR 946.242 (Vorjahr EUR 843.798). 3.4. Fristengliederung der Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagAus dem ausgewiesenen Jahresüberschuss soll nach Vorschlag der Geschäftsführung eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von EUR 1.500.000,00 erfolgen. Der verbleibende Teil des Jahresüberschusses soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Sonstige Angaben 5.1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 125 Angestellte. Daneben wurden 2 Geschäftsführer und insgesamt 5 Auszubildende und BA-Studenten beschäftigt. 5.2. Organe der Gesellschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte von Herrn Thomas Schumann, Dipl. Informatiker, Claußnitz, und von Frau Dr. Nicole Lorenz, Dipl. Wirtschaftsmathematikerin, Limbach-Oberfrohna, geführt. Auf die Anhangsangaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wurde auf Grundlage von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Belastungen aus sonstigen Verpflichtungen, bestehend aus einem Mietvertrag mit der Sparkasse Chemnitz, belaufen sich auf 221 TEUR. Zusätzlich bestehen Verpflichtungen von jährlich rund 121 TEUR für die Restlaufzeit der bestehenden Kfz-Leasingverträge. 5.4. Konzernzugehörigkeit Die axilaris GmbH wird ab dem Jahr 2019 als 100 %iges Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Sparkasse Chemnitz einbezogen, die als Mutterunternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss der Sparkasse Chemnitz zum 31. Dezember 2023 wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Chemnitz, den 31. Januar 2024 gez. Thomas Schumann, Geschäftsführer gez. Dr. Nicole Lorenz, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat Herr Lutz Reichelt, Wirtschaftsprüfer, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die axilaris GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der axilaris GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der axilaris GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Chemnitz, den 22. März 2024 Lutz Reichelt, Wirtschaftsprüfer |
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