KD Überdachung GmbH
Karl-Landsteiner-Ring 1, 65428 Rüsselsheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Vladimir Kremer | 55.00% |
Alexander Deobald | 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KD Überdachung GmbHRüsselsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die KD Überdachung GmbH betätigt sich im Bereich Produktion und Montage von fertigen Bauelementen. Unter anderem werden Terrassenüberdachungen, Balkonüberdachungen, Eingangsüberdachungen, Geräteüberdachungen, Grillüberdachungen sowie Wintergärten und Carports regelmäßig für Eigenheimbesitzer nach vorgegebenen Bauteilen individuell zugeschnitten und vor Ort zusammengebaut. Dem Kunden werden nach dem Baukastenprinzip bestimmte Pfosten, Träger, Verglasungen, Beschattungs- und Beleuchtungssysteme angeboten. Aus diesen Vorgaben stellt sich der Kunde sein Bauwerk zusammen. Die Monteure der KD Überdachung GmbH errichten dann vor Ort die gewünschten Produkte schlüsselfertig. Die Geschäftsbereiche gliedern sich in die Organisationseinheiten Verwaltung, Vertrieb, Fertigung und Montage. Das Unternehmen wird von den beiden Gesellschafter-Geschäftsführern Herrn Deobald und Herrn Kremer geführt. 2. Zweigniederlassungen Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in 65428 Rüsselsheim. Es bestehen im Berichtsjahr Zweigniederlassungen unter der gleichen Firma in 85053 Ingolstadt, 51149 Köln, 89231 Neu-Ulm, ab 01.04.2023 89250 Senden, 97249 Eisingen, 33818 Leopoldshöhe, 21423 Winsen, (Luhe), 31275 Lehrte, 36088 Hünfeld, 58239 Schwerte, 65589 Hadamar (ab 15.05.2023), 75223 Niefern-Öschelbronn (ab 01.06.2023) sowie in 38444 Wolfsburg (ab 01.05.2024). 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung finden nicht statt. II Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e. V. trug das Baugewerbe in 2023 2,0 % (Vorjahr 6,0 %) zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 11,8 % (Vorjahr 12,3 %) gesunken. Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag bei 5,8 %, wie auch im Vorjahr. Das Baugewerbe hat 2023 einen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro (Vorjahr 160,3 Mrd. Euro) erzielt. Nominal 1,4 % mehr als 2022. Nominal war das der höchste gesamtdeutsche Wert. Der Zusammenbruch der Lieferketten sowie der Krieg in der Ukraine haben zu einem Anstieg der Baupreise um 35 % im Bauhauptgewerbe innerhalb der letzten drei Jahre geführt. Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 17 %. Die Baupreise stiegen gegenüber 2022 um 7 %. Für das Jahr 2023 sind die Umsätze im Baugewerbe damit real um 5,2 % gesunken. Dieses ist der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge. Der Rückgang der Umsätze wird durch die zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau (- 11,5 %) im öffentlichen Bau (1,6 %) und Wirtschaftsbau (- 0,9 %) getrieben. Der Wohnungs- und Wirtschaftsbau spürt neben der Steigerung der Baupreise vor allem die gestiegene Zinsbelastung. Im Wohnungsbau wurden staatliche Förderungen für die energieeffizienten Neubauten nahezu komplett eingestellt. 2023 wurden in Deutschland 260.071 Wohnungen zum Bau genehmigt. Der Schwerpunkt lag mit 82 % in neuen Wohngebäuden. Dabei ist der Anteil von Mehrfamilienhäusern seit 2010 von 41 % auf 67 % gestiegen. 2023 wurde der sowohl absolut als auch prozentual stärkste Genehmigungsrückgang seit 1991 verzeichnet, bei Wohnungen in neuen Wohngebäuden betrug er 30 %. Von diesem Rückgang waren wiederum Ein- und Zweifamilienhäuser mit 41 % besonders betroffen. In den Jahren 2001 bis 2020 konnten die Unternehmen des Bauhauptgewerbes ihre Umsatzrendite vor Steuern deutlich steigern; von 2,9 % auf 10,1 %. Diese Entwicklung hat sich in den Jahren 2021 und 2022 umgekehrt, da die Rendite deutlich auf 6,6 % gesunken ist. Je größer das Bauunternehmen, desto geringer ist aber die Vorsteuerrendite, da bei den kleineren Firmen der Gewinn noch um den Unternehmerlohn bereinigt werden müsste. So lag 2022 die Rendite bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Mio. Euro nur bei 3,9 % (Vorjahr 4,3 %) bis 4,6 % (Vorjahr 4,9 %). Die Eigenkapitalquote im Bauhauptgewerbe hat sich bis 2020 von 3,2 % auf 23,6 % sogar mehr als versiebenfacht. Anders als bei der Rendite fällt die Eigenkapitalquote nach Unternehmensgrößenklassen seit 2015 nicht mehr stark unterschiedlich aus. Allerdings erfolgte im Jahr 2022 ein Rückgang auf 19,6 % (Vorjahr 20,5%). Im Juni 2023 gab es im deutschen Bauhauptgewerbe etwa 83.112 Betriebe mit 928.852 Beschäftigten. Die großen Betriebe mit 200 und mehr Beschäftigten machten zwar nur 0,4 % der Betriebe aus, beschäftigten aber 13,7 % der Erwerbstätigen und erwirtschafteten 19,5 % des Umsatzes. Die Beschäftigungszahlen sind konstant gegenüber den Vorjahren. Der Nachunternehmeranteil, insbesondere der von ausländischen Subunternehmen ist nach dem coronabedingten Rückgang auf 43 % leicht gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden in der Bauwirtschaft ist Ende 2023 bei 40.300 und damit um 60 % unter dem Niveau vor 1995. Die Arbeitskräftereserven auf dem deutschen Bauarbeitsmarkt sind weitgehend ausgeschöpft. Die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter lag bei 2023 bei 16.340 und damit um 77 % unter dem Niveau von 2007. Obwohl der Abgang von gewerblichen Fachkräften in den Ruhestand nicht mehr durch gewerbliche Auszubildende ausgeglichen werden kann, war es den Unternehmen in den vergangenen Jahren möglich, ihre Beschäftigung auszubauen. Unter anderem hat die Attraktivität zugenommen, ausländische Facharbeiter zu gewinnen. Deren Anteil an den Belegschaften des Bauhauptgewerbes hat sich seitdem von 8 % (2010) auf 24 % (2023) verdreifacht. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer mehrjährigen Erfahrung als Hersteller von Überdachungen ist die Gesellschaft im Rhein-Main-Gebiet in Rüsselsheim, in Nordrhein-Westfalen in Schwerte und in Leopoldshöhe, in Süddeutschland im Raum Ingolstadt, in Neu-Ulm und in Eisingen, im Rheinland in Köln, in Norddeutschland in Winsen (Luhe) und in Lehrte, und in Nordhessen in Hünfelden, tätig. Durch den Ausbau des Filialnetzes werden die Märkte noch besser erschlossen, da der Privatkunde vor Ort eine excellente Betreuung erhält. Der Umsatz entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr um -22 % (Vorjahr + 30 %) rückläufig. Ursache hierfür war insbesondere die schwache Konjunktur und das Käuferverhalten (geringerer Konsum bei hoher Sparquote). 3. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist insbesondere durch Investitionen in die Außenanlagen (120 T€) geprägt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 2.831 T€ auf 9.574T€. Es wird ein aktives Debitorenmanagement betrieben. Das Kassen- und Bankguthaben betrug zum 31.12.2023 8.657 T€ (Vorjahr 14.529 T€). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 73% (Vorjahr 60 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind mit 1.127 T€ (Vorjahr 988 T€), entsprechend 3 % (Vorjahr 2 %) der Bilanzsumme, sehr gering.
b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Bei einer Bilanzsumme von 38.327 T€ bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 1.127 T€, das Kassen- und Bankguthaben beläuft sich auf 8.657 T€. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt 4.179 T€ (Vorjahr 12.952 T€). c) Ertragslage
Der Umsatzrückgang mit -21,7 % liegt deutlich über dem Branchentrend (+1,4 %). Der Jahresüberschuss reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um -78 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogenen Waren reduzierten sich von 78.567 T€ auf 61.586 T€. Der Materialeinsatz liegt damit bei 56 % (56 % Vorjahr), stellt also eine stabile Größe dar. Der Personalaufwand verringerte sich von 31.520 T€ auf 30.401 T€. Der Anteil gemessen an der Gesamtleistung beträgt somit 28 %, 22% im Jahr 2022 und 27% im Jahr 2021. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Jahr 2023 auf 12.564 T€ und in 2022 auf 11.046 T€ (entsprechend 11 % in 2023 und 8 % in 2022). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 191 (Vorjahr 232 T€). 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr, bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen, Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III Prognosebericht Die KD Überdachung GmbH ist ein erfahrenes Unternehmen für Projektierung und Bau von Wintergärten und Carports. Die Weltwirtschaft erholt sich den gegenwärtigen Prognosen zufolge allmählich von den Belastungen der Pandemie, Energiekrise und hohen Inflation. Die zum Jahresende 2023 in Europa deutlich rückläufige Inflationsrate spricht dafür, dass die Zentralbanken in den Jahren 2024 und 2025 ihre hohen Zinsen leicht senken können. Das damit wieder etwas freundlichere Zinsumfeld würde zur Belebung der Baubranche beitragen können. Die stabile Beschäftigungslage wird in Kombination mit nun wieder realen Lohnerhöhungen in der EU zu einer Erholung der privaten Kaufkraft führen, die in den beiden letzten Jahren durch den starken Inflationsschub deutlich beeinträchtigt war. Hilfreich dafür sind auch die wieder moderateren Energiepreise. Die gesamtwirtschaftlichen Wachstumserwartungen sind jedoch uneinheitlich. Deutschland wird in den aktuellen Konjunkturprognosen nur eine unterdurchschnittliche Entwicklung vorhergesagt. Belastend wirken sich für Deutschland die relativ zu anderen Ländern hohen Energiepreise und eine zunehmend kritischere Bewertung der Standortfaktoren von Steuerbelastung über Bürokratie und Regulierung bis hin zur Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte aus. Die Gesellschaft nutzt das Umfeld. Durch die Gründung von weiteren Zweigniederlassungen konnten weitere Absatzgebiete erschlossen werden. Die Gesellschaft ist insgesamt gut aufgestellt. Sie verfügt über die Möglichkeiten den Wachstumskurs durch Eigenfinanzierung beizubehalten und hat die Möglichkeit jederzeit durch Fremdfinanzierung auf mögliche Krisen zu reagieren. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen dieses Geschäftsfeldes für unser Unternehmen nutzen zu können. Die Umsatzausweitung schätzen wir für die nächsten Jahre als nicht mehr im bisherigen Maße für möglich ein. In 2023 sind die Umsatzerlöse um -22 % gesunken. In 2024 sind sie wieder um knapp 6% gestiegen. 2025 erwarten wir eine Stabilisierung der Umsatzerlöse auf Basis des Vorjahres, diese sind aber nur über Absatzfördermassnahmen zu erreichen, was zu einem geringeren Jahresüberschuss führt. IV Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen sieht sich derzeit den allgemein bekannten Risiken ausgesetzt. Zu erkennen ist momentan am ehesten das konjunkturelle Risiko, besonders aufgrund des Ukraine-Krieges und der übrigen politischen Unwägbarkeiten. Sollten den Eigenheimbesitzern aufgrund einer Konjunkturflaute nicht mehr die finanziellen Mittel für Aus- und Erweiterungsbauten zur Verfügung stehen, so hätte das auch Einfluss auf den Umsatz der KD Überdachung GmbH. Das Risiko des Rückgangs der privaten Nachfrage wird vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung als möglich eingestuft. Der Anteil der Eigenheimbesitzer ist weiterhin rückläufig und die politischen Bestrebungen sind darauf ausgerichtet, den Ausbau von Mehrfamilienhäusern zu fördern. Daher entwickelt KD die Produkte kontinuierlich weiter, so dass Produktinnovationen auch in diesem Bereich marktfähig werden. Da die Gesellschaft weitestgehend über Eigenmittel finanziert ist, wären kapazitative Anpassungen möglich. Die damit verbundenen Liquiditätsrisiken werden als handhabbar eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die KD Überdachung GmbH will ihr zukünftig geplantes Wachstum weiterhin über Eigenmittel finanzieren. Die Bauteile für die Überdachungen werden von namhaften europäischen Herstellern geliefert; ein Lieferantenrisiko ist derzeit nicht erkennbar. Zudem hat sich das Risiko das Ausfalls einzelner Lieferanten nach der Coronakrise entspannt. Die Lieferketten sind resilient gegenüber kurzfristigen Beeinträchtigungen und das Insolvenzrisiko der Zulieferer ist als niedrig einzuschätzen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als beherrschbar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch die Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Die Erschließung weitere Märkte setzt die Gesellschaft mit der Gründung weiterer Zweigniederlassungen fort. Als vorteilhaft erweist sich, dass sich die Anschlussfinanzierung für Zweigniederlassungen in solchen Grenzen hält, welche die Gesellschaft mit Eigenmitteln bewerkstelligen kann. Den Engpass stellen die personellen und organisatorischen Kapazitäten dar. Dem personellen Engpass begegnet die Gesellschaft weiterhin durch das Einstellen von Arbeitskräften mit Migrationshintergrund sowie die Ausbildung junger Mitarbeiter. Für den nächsten Expansionsschritt werden weitere Regionen innerhalb von Europa analysiert. Die Kernkompetenz der KD Überdachung GmbH liegt in der Projektentwicklung und dem Bau von Überdachungsprojekten. Die KD Überdachung GmbH zeichnet sich dadurch aus, dass sie weitere Zweigniederlassungen eröffnen konnte und somit für weitere Vorhaben auf Erfahrungen zurückgreifen kann. Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung in Bezug auf den Abschluss des Verfahrens betreffend die laufende Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2019 und des eingeleiteten Strafverfahrens gegen die Geschäftsführung sind zu beachten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind Rückstellungen in ausreichendem Maße gebildet. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 in Bezug auf das Geschäftsmodell nicht verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in Zukunft mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht erwartet.
Rüsselsheim, den 10. Juni 2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die KD Überdachung GmbH hat Ihren Sitz in Rüsselsheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 92704 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basierte auf der voraussichtlichen Verweildauer des erworbenen Kundenstamms (§ 285 Nr. 13 HGB). Vorräte Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt, und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben (§ 253 IV HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennbetrag ausgewiesen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Posten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 4.975.894 (Vorjahr Euro 3.255.918 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten, in Höhe Euro 1.356.733, Ansprüche auf Erstattung von Steuern so wie anzurechnende Vorsteuerbeträge (antizipative Posten). Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Gewährleistung wurde pauschal in Höhe von 0,5% auf Basis des Jahresumsatzes gebildet. Restlaufzeiten Verbindlichkeiten
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. Euro 1.126.544 durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge und der Abtretung von Forderungen abgesichert. Antizipative Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.149.388. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus berichtspflichtigen Vorgängen:
Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Arbeitnehmer Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten gewerblichen Arbeitnehmer verteilt sich auf die Zweigstellen wie folgt
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Deobald, Alexander (Geschäftsführer) Herrn Kremer, Vladimir (Geschäftsführer) Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Kredite an Organmitglieder
Die Verzinsung erfolgte mit 3%. Es ist eine Laufzeit von 5 Jahren eingeräumt. Die ausstehenden Beträge können durch Kündigung monatlich zurückgefordert werden. Die Darlehensnehmer haften mit ihrem Privatvermögen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für seine dem Geschäftsjahr 31.12.2023 der Gesellschaft zuzuordnenden Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von 818.362,56 € Ausbuchungen von Forderungen, vorwiegend aus dem Jahr 2022, enthalten, die mutmaßlich durch Unterschlagungen von Bargeld durch Arbeitnehmer entstanden sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Aufgrund der am 15. Juni 2022 begonnen Betriebsprüfung für die Jahre 2017 und 2019 des Finanzamtes, wurde ein steuerliches Ermittlungsverfahren des Amtsgerichts Darmstadt am 11. Juli 2023 gegen die Geschäftsführer eingeleitet, das derzeit noch läuft. Die Betriebsprüfung wurde mit Schreiben vom 30.10.2024 auf die Jahre 2015 bis 2016 ausgedehnt. Das Strafverfahren umfasst den Zeitraum 2015 bis April 2023
Rüsselsheim, den 10. Juni 2025 Alexander Deobald Vladimir Kremer sonstige Berichtsbestandteile
Rüsselsheim, den 10. Juni 2025 Alexander Deobald Vladimir Kremer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KD Überdachung GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der KD Überdachung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KD Überdachung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts in Übereinstimmung mit IDW PS 406 n.F. Tz. 11b), 11c) Ich verweise auf die Angabe im Anhang "Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres" sowie die Angaben im Lagebericht bei der Risikoberichterstattung, in denen die gesetzlichen Vertreter angeben, dass ein noch nicht abgeschlossenes Strafverfahren für den Zeitraum 2015 bis April 2023 im Zusammenhang mit der Betriebsprüfung des Finanzamtes für die Jahre 2015 bis 2019 besteht. Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wiesbaden, 10. Juni 2025 Wilfried Hackmann, Wirtschaftsprüfer |
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