Loreley Entertainment GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSonstige Entertainmentveranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michal Perel seit 22.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Perla Polska sp. z o.o. sp. komandytowa | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Perla Table Foods GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023Perla Table Foods GmbH Handel und Vertrieb von Lebensmittel, Brandensteinweg 6, 13595 BerlinInhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingung B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Risiko- und Chancenbericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Perla Table Foods GmbH wurde am 08.03.2010 gegründet, sie hat ihren Sitz in Berlin und ist ein europaweit agierendes Handelsunternehmen. Das Kerngeschäft besteht aus dem Vertrieb der bei der Muttergesellschaft, Perla Polska Sp. z o.o. Sp. Komandytowa, hergestellten Feinkostprodukten (u.a. Humus, Antipasti, Wraps). Bei den Produkten handelt es sich um nachhaltig gute, gesunde Lebensmittel in konstant höchster Qualität. Die erste Priorität liegt bei dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Rohstoffen sowie bei der Einhaltung eines gleichbleibend hohen Qualitätsstandards. Unsere Produkte sind außergewöhnlich und authentisch. Dadurch heben wir uns von anderen Mitbewerbern ab. Beliefert werden nahezu alle namhaften Einzelhandelsketten in Deutschland sowie anderen zahlreichen EU-Ländern. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die Inflationsrate lag in 2023 bei 5,9%. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Das verdeutlicht die herausfordernde wirtschaftliche Lage in Deutschland. Der Ukraine- und Gazakonflikt hinterließen Spuren in allen Wirtschaftsbereichen und Regionen. Die Preissteigerungen und Verzögerungen in den Lieferketten durch den Gazakonflikt haben die Fertigungsstufen stark beeinflusst. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation haben wir das Jahr 2023 mit einer Umsatzsteigerung von rund 37% abgeschlossen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Perla Table Foods GmbH war im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv. Folgende Indikatoren wurden bei der Betrachtung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu Grunde gelegt: • Umsatzerlöse • Cashflow • Ergebnisentwicklung • Eigenkapitalausstattung • Verschuldungsgrad 1. Ertragslage Dank des innovativen und nachhaltigen Produktsortiments konnten wir, wie in den Vorjahren, der schwierigen Marktsituation der Lebensmittelbranche entgegenwirken, um die Stellung auf dem Markt zu festigen und weiter auszubauen. Die neue Marke "Perla Table Foods" gehört inzwischen zu gut etablierten Marken. Trotz des zurückhaltenden Verhaltens der Konsumenten infolge der steigenden Preise sowie der Inflation sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um € 29 Mio. (37%) auf € 108 Mio. gestiegen. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf den Inlandsabsatz. Mit der Umsatzsteigerung geht im Geschäftsjahr 2023 ein Anstieg der Kosten für den Wareneinkauf um € 26 Mio (35%) auf € 99 Mio. einher. Demnach liegt die Rohertragsmarge bei ca 9,04 % (im Vorjahr bei 7,85 %). Der Personalaufwand stieg im Jahr 2023 um T€ 82 (89%) auf 173 T€ an. Gegenüber 2022 ist der Abschreibungsaufwand für immaterielle Anlagegegenstände und das Sachanlagevermögen um T€ 3 (2,5%) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 5,9 Mio € auf 8,6 Mio € (um 46%) gestiegen. Der starke Anstieg ist vor allem auf höhere Kosten für den Transport / die Ausgangsfrachten korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen (um rd 3 Mio €) zurückzuführen. Auf der anderen Seite sind die Werbekosten im Zusammenhang mit der Einführung der Marke "Perla Table Foods" um rd 484 T€) gesunken. Der Anstieg der Rohertragsmarge beeinflusste stark das Ergebnis und führte zusammen mit dem Rückgang der Werbekosten zum Anstieg des Jahresüberschusses nach Steuern um T€ 650 auf T€ 777 im Vergleich zu T€ 127 im Vorjahr. Es lässt sich feststellen, dass unsere Prognose in Bezug auf die Absatz- und Ergebnisentwicklung weitgehend zutreffend war. Der Rohertrag befindet sich leicht über dem Vorjahresniveau. Entsprechend unserer Prognose sind insbesondere die Umsatzerlöse gestiegen. Unsere Ergebnisprognose war im Wesentlichen zutreffend. Die Geschäftsentwicklung war insgesamt zufriedenstellend. 2. Finanzlage a) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Zum 31. Dezember 2023 weist die Perla Table Foods GmbH ein Eigenkapital von T€ 1.792 aus und liegt damit um T€ 777 über dem Wert des Vorjahres (T€ 1.015). Der Anstieg des Eigenkapitals basiert im Wesentlichen auf der Thesaurierung des in 2023 erwirtschafteten Jahresüberschusses. Von dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Eigenkapital entfallen rund T€ 990 auf in der Gesellschaft thesaurierte Gewinne der letzten Jahre seit der Gründung. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen die Warenkäufe. Der einzige Lieferant ist die 100%-tige Muttergesellschaft, Perla Polska Sp. z o.o. Sp. Komandytowa. Die Geselschafterin ist Produzentin der Feinkostprodukte. Die seitens der Muttergesellschaft eingeräumten Zahlungsziele sowie der seit der Gründung praktizierte Verzicht auf Gewinnausschüttungen trägt maßgeblich zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit bei. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. b) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Anlageinvestitionen in Höhe von T€ 188,8 getätigt (Vorjahr: T€ 40,7). Der Anlagenabgang in Höhe von 177,6 T€ betrifft 2 Fahrzeuge. Die Investitionstätigkeit wurde 2023 maßgeblich durch Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung (Fahrzeuge) beeinflusst. c) Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung dient der Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den die Perla Deutschland GmbH im Geschäftsjahr aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanztätigkeit erwirtschaftet oder verwendet hat. Darüber hinaus gibt sie den Zahlungsmittelbestand zu Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres wieder.
Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der vollständigen Rückzahlung der Raten im Zusammenhang mit dem Erwerb des Umlaufvermögens. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 15.897.983,96 EUR . Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (12.903.084,97 EUR) um 23,21 % erhöht. In Abhängigkeit von der Anlagedauer zeigt sich folgende Entwicklung:
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um insgesamt rd. 3 Mio Euro ist auf stark gestiegene Umsatzerlöse (um rd. 29 Mio Euro) zurückzuführen. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Für das laufende Geschäftsjahr sind weiterhin steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Wir halten es im Branchenvergleich für ein befriedigendes Ergebnis. C. Prognosebericht Unsere Erwartungen für das Berichtsjahr 2023 waren teilweise übertroffen. Der Umsatz ist unter anderem auf Grund der neu eingeführten Marke und verstärkter Werbekampagne noch stärker gestiegen als erwartet und zwar um ca 37%. Entsprechend unserer Schätzungen sind die Kosten für den Wareneinkauf korrespondierend zum Absatz um ca 35% gestiegen. Die Kosten für den Transport haben sich verdoppelt. Wegen des stark gestiegenen Umsatzes ist der Jahresüberschuss mit 777 TEUR doppelt so hoch ausgefallen als geschätzt. Voraussichtliche Entwicklung In den Geschäftsjahren 2024 und 2025 erwarten wir weiterhin erschwerte Rahmenbedingungen aufgrund der Konfliktlage in der Ukraine und im Gaza, stark steigender Preise und anhaltenden Lieferkettenstörungen. Die anhaltend hohen Energiepreise, die Inflation sowie damit verbundener Rückgang der Kaufkraft beeinflussen zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die Lebensmittelbranche wird weiterhin durch stark gestiegene Kosten für die Energie, Rohstoffe, Abfallentsorgung und den Transport beansprucht. Insgesamt erwarten wir vor diesem Hintergrund für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 dennoch einen weiterhin um ca 15% steigenden Umsatz. Unsere Erwartungen begründen wir mit erfolgreicher Akquisition neuer Einzelhandelsketten im In- und Ausland. Gleichzeitig rechnen wir zwar mit deutlich höheren Kosten für den Wareneinkauf und gestiegenen Kosten für den Transport, das Marketing und die Abfallentsorgung. Wir erwarten jedoch weiterhin ein positives Jahresergebnis. Da auch für 2024 und 2025 keine Gewinnausschüttungen vorgesehen sind, wird das Eigenkapital steigen. Im Hinblick auf unsere Zahlungsverpflichtungen sehen wir uns angesichts der guten Finanzlage auch in Zukunft in der Lage, diese fristgerecht erfüllen zu können. Darlehensaufnahmen sind nicht geplant und nicht notwendig. Das unternehmensinterne Controlling und Kostenmanagement wird durch gestiegene Verbraucheransprüche sowie Einhaltung der höchsten Qualitätsstandards permanent gefordert. Aufgrund der enormen Marktmacht der großen Handelsketten sind Preisanpassungen nur unzureichend möglich. Die weiterhin steigenden Kosten für den Wareneinkauf, die Energie, Abfallbeseitigung und den Transport setzen Handelsunternehmen zunehmend unter Druck. Um dem Wettbewerbsdruck entgegen zu treten sowie um die Marktposition zu festigen und auszubauen, verfolgt die Perla Table Foods GmbH weiterhin eine Wachstumsstrategie. Durch eine stetig auf aktuelle Trends und Verbrauchernachfragen ausgerichtete strategische Sortimentspolitik sehen wir uns für die nahe Zukunft weiterhin gut aufgestellt. D. Risiko- und Chancenbericht Die Identifizierung und Bewertung der unternehmerischen Risiken durch unser Risikomanagement hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Risiken ergeben, die unsere Gesellschaft gefährden. Ein potentielles Risiko sehen wir nach wie vor im harten Preiskampf im konzentrierten Einzelhandel sowie steigenden Kosten für den Wareneinkauf, Transport und die Abfallentsorgung. Auch immer mehr Regulierung führt zu höherem Druck auf die Ertragslage unserer Gesellschaft. Da die Perla Table Foods GmbH aber fast alle namhaften Handelsketten beliefert, ist das Risiko von Umsatzeinbrüchen gut verteilt. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte sichern wir uns vor allem durch hohe Qualitäts- und Kontrollstandards. Als mittelständisches Handelsunternehmen und 100% Tochtergesellschaft des Herstellers können wir flexibel auf geänderte Marktverhältnisse und Konsumentenbedürfnisse reagieren und somit unsere Produktpalette zeitnah anpassen. Die hohen Qualitätsansprüche bei unseren Produkten setzen wir durch zahlreiche Kontrollen direkt bei unserer Muttergesellschaft (Hersteller) durch. Darüber hinaus zeichnen wir uns durch Flexibilität bei der Anpassung des Produktsortiments sowie Zuverlässigkeit und Schnelligkeit bei der Auftragsbearbeitung und den Lieferzeiten aus und begegnen so dem Wettbewerb am Markt. Da sich die Produktionsstätte weniger als 240 km von der deutschen Grenze befindet, sehen wir die Risiken in Bezug auf fristgerechte Belieferung als gering an. Das Risiko der Lieferengpässe bedingt durch den Fachkräftemangel bei der Muttergesellschaft halten wir für überschaubar, da Polen von Personalengpässen nicht so stark betroffen ist, wie Deutschland. Die aktuellen Herausforderungen auf dem Markt sehen wir als Chance, durch höchste Qualität unserer Produkte einerseits und schlanke, gute Unternehmensführung sowie solide Finanzausstattung anderseits, unsere Marktposition weiter auszubauen und zu verbessern. Deshalb forciert unsere Muttergesellschaft stets einen effizienten und nachhaltigen Rohstoffeinsatz, Produktivitätssteigerungen, Investitionen in Innovationen und ein effektives Kostenmanagement. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der eingeschränkten Möglichkeit für Erhöhungen der Verkaufspreise in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie in steigenden Kosten für den Transport, das Marketing und die Abfallentsorgung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns jedoch für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind.
Berlin, den 23.04.2025 Michal Perel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Perla Table Foods GmbH Handel und Vertrieb von Lebensmittel Handelsregister Berlin (Charlottenburg) 125706, Brandensteinweg 6, 13595 Berlin1.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 1.3 Angaben zur Bilanz Anlagespiegel Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 14.932.313,80 Euro (Vj.: 11.825.656,95 Euro) entfallen im Wesentlichen auf Warenlieferungen. Es handelt sich um Forderungen mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Eigenkapital
Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von 311.505,00 Euro (Vj.: 95.430,00 Euro) entfallen im Wesentlichen auf die Ertragsteuern 2023 (255.375,00 Euro; Vj. 0,00 Euro), Kosten der Jahresabschlussprüfung 2022 und 2023 (40.000,00 Euro, Vj. 40.000,00 Euro) sowie Kosten der Buchführung und des Jahresabschlusses 2023 (10.000,00 Euro, Vj.: 8,745,00 Euro). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von 13.794.753,88 Euro (Vj.: 11.792.517,88 Euro) entfallen vor allem auf Verbindlichkeiten gg. Gesellschafterin und betreffen im Wesentlichen Wareneinkäufe (11.747.924,94 Euro; Vj.: 10.104.844,76 Euro) und Umsatzsteuern November und Dezember (286.915,19 Euro;, Vj.: 420.112,67 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). 1.4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (108.415.780,11 Euro) betreffen im Wesentlichen die Warenverkäufe. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen mit 90.439,00 Euro auf Erträge aus Anlagenabgängen, mit 69.623,34 Euro auf Schadenregulierungen seitens der Logistiker für verspätete, mangelhafte oder nicht durchgeführte Warenlieferungen sowie mit 53.408,49 Euro auf die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen. Materialaufwand Der Materialaufwand (98.386.130,04 Euro) betrifft die Wareneinkäufe. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (8.631.407,88 Euro) entfallen im Wesentlichen auf Ausgangsfrachten (6.081.825,32 Euro), Webekosten (624.998,37 Euro), Aufwand für Entsorgung der Verpackungen (572.935,28 Euro), Versicherungsentschädigungen und Schadensersatz (462.835,02 Euro), Verkaufs- und Vermittlungsprovisionen sowie andere Fremdleistungen (420.890,36 Euro), 1.5 Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 2,0. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird nach § 286 (4) i.V.m. § 285 Nr. 9a, b HGB verzichtet. 1.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 776.587,99 Euro. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 776.587,99 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Berlin, 23.04.2025 Gez. Michal Perel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Perla Table Foods GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Perla Table Foods GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perla Table Foods GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Potsdam, 16. Juli 2025 Dr.
Knabe GmbH
Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin |
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