Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 22152
Eingetragen
26.10.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von PolstermöbelnHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Kartonagen aller Art und von Schaumstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Sandra Wattenbach
seit 14.11.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Peter Wattenbach
91241 Kirchensittenbach
75.000 €
50.00%
Sandra Wattenbach
96215 Lichtenfels
75.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Lindner GmbH

Hersbruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

Grundlagen des Unternehmens

Wir sind ein Lieferant für Verpackungen im Wellpappenbereich. Neben dem Handel mit Verpackungen aus Wellpappe produzieren wir auch Verpackungen. Unser Produktsortiment umfasst neben Faltschachteln auch Stanzkarton, Buchverpackungen, Schiebeschachteln mit Rollenwellpappe, Schaumstoffverpackungen sowie Faserformteile. Unser Sortiment umfasst eine Vielzahl an Verpackungen unterschiedlicher Größen und verschiedenster Qualitäten. Bedingt durch die technischen Möglichkeiten in der Houbirgstraße können wir unseren Kunden das gesamte Sortiment mit Lieferzeit innerhalb von 20 Arbeitstagen anbieten. Die Verpackungen sind auch mit Druck lieferbar.

Wir können individuelle und kundenorientierte Lösungen entwickeln und im Rahmen unserer Produktion herstellen.

Die Produktion unserer Produkte findet im Wesentlichen in der Houbirgstraße, Hersbruck, statt. Hier befindet sich auch ein Lager und die Verwaltung.

In dem Betriebsteil der Leutenbachstraße und Eichenhainstraße erfolgt nahezu ausschließlich Handkonfektion von Waren.

Der Produktionsbereich umfasst etwa 66% der Umsatzerlöse, auf den Bereich Handel entfallen die übrigen Umsatzleistungen. Die Exportleistung liegt bei ca. 6 %.

Unsere Kunden sind überwiegend im Raum Bayern und Baden-Württemberg ansässig.

Wir versuchen unter umweltschutzmäßigen Aspekten mit den vorhandenen Ressourcen möglichst schonend und effektiv umzugehen. Dies ist zum einen gekennzeichnet durch das Bemühen, Produktionsabfälle zu recyceln und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden als auch Produktionsabläufe effektiv zu gestalten. Unsere Mitarbeiter werden, soweit erforderlich, geschult und mit neuen Verfahrensweisen und Techniken vertraut gemacht.

Forschung und Entwicklung

Forschung wird nicht betrieben. Entwicklungsleistungen im Bereich der Pappe im Hinblick auf Gewicht, Haltbarkeit, Wiederverwertbarkeit, etc. erfolgt von uns nicht.

Verpackungsentwicklung mit Bemusterung entwickeln wir unter Verwendung unseres Plotters sowie dem Einsatz von Spezialsoftware. Produktspezifische Lösungen nehmen immer mehr zu. Es werden maßgeschneiderte Lösungen für individuell gestaltete Transportverpackungen aus Wellpappe entwickelt. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden Mehrweg-Verpackungen aus Kunststoff an. Diese finden dort ihren Einsatz, wo sich ein Rücktransport wirtschaftlich zeigt.

gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt ist preisbereinigt im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 % gesunken. Die nachlassende Wirtschaftsleistung hat sich durch einen spürbaren Umsatzrückgang bemerkbar gemacht.

Das Bruttoinlandsprodukt erreicht einen Wert von Mrd. € 4.306,4 gegenüber Mrd.

€ 4.185,6 im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2024 von etwa 45,9 Mill. inländischer Erwerbstätigen erbracht. Der staatliche Haushalt beendet das Jahr 2024 erneut mit einem Finanzierungsdefizit von 25 Mrd. €.

Branchensituation

Die Wellpappenindustrie hat im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr weniger Wellpappe hergestellt. Gleichfalls sind die Kosten in vielen Bereichen gestiegen, so etwa beim Personal. Die deutsche Wellpappenindustrie hat in 2023 10,5 Mrd. Quadratmeter Wellpappe umgesetzt. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von ca. 7,2 %. Der Durchschnittserlös je Quadratmeter Wellpappe hat sich um 13,3 Cent reduziert.

Wellpappe ist weiterhin mit 67,1 % die wichtigste Transportverpackung in Deutschland. Die größten Abnehmer waren letztes Jahr weiterhin die Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Auch die Produzenten von schnelldrehenden Gütern und der Online-Handel vertrauen auf Wellpappe als Verpackungsmaterial.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das Geschäftsjahr 2023/24 hat sich leider negativ entwickelt. Wir sind aufgrund unserer technischen Ausstattung in der Lage kundenbezogene Wünsche individuell zu erfüllen. Die Umsatzerlöse waren rückläufig. Die Preissteigerungen konnten kostenmäßig den Abnehmern in begrenztem Umfang weiterbelastet werden. Der Markt wird immer umkämpfter und härter, die Margen müssen an die neue Situation am Markt angepasst werden. Dies wirkt sich negativ auf den Gewinn aus.

Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022/23 hat der Jahresüberschuss ca. TEUR 3.711 betragen. Für das Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis von ca. TEUR 1.740 erwirtschaftet und liegt damit um ca. 53 % niedriger.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um ca. TEUR 8.418 verringert, während die Aufwendungen für den Einkauf von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen, Wareneinkauf und für bezogene Leistungen in einem Umfang von TEUR 4.497 gesunken sind. Das Rohergebnis unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und des Materialaufwands (ohne sonstige betriebliche Erlöse) ist um etwa 30,4 % niedriger als im Vorjahr.

Der durchschnittliche Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verringert, dieser liegt bei ca. 111 Mitarbeitern. Die Personalaufwendungen haben sich um ca. TEUR 311,5 reduziert, dies entspricht einer Veränderung von etwa 6 %. Die durchschnittlichen Personalaufwendungen je Arbeitnehmer liegen bei ca. TEUR 41,1 gegenüber TEUR 40,3 im Vorjahr. Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 921, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um ca. 33,4 % (=TEUR 1.504) gesunken.

Das Rohergebnis unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und dem Materialaufwand (ohne sonstige betriebliche Erträge) hat sich verschlechtert. Es liegt bei TEUR 10.303 (Vorjahr TEUR 14.801).

Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beläuft sich auf etwa TEUR 1.740 (Vorjahr TEUR 3.711). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von etwa 53 %.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur gliedert sich wie folgt:

30.06.24 Vorjahr Unterschied
TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 10.110 10.918 -808
Vorratsvermögen 2.038 2.581 -543
Forderungen 2.069 2.203 -134
flüssige Mittel 6.430 4.460 1.970
übrige Aktiva 290 241 49
20.937 20.403 534
Eigenkapital 14.699 12.959 1.740
Fremdkapital 6.238 7.444 -1.206
passive Rechnungsabgr. 0 0 0
20.937 20.403 534

Das Eigenkapital umfasst mit ca. TEUR 14.699 etwa 70,2 % der Bilanzsumme. Es ist beabsichtigt, konsequent die Eigenmittel der Gesellschaft durch Gewinnthesaurierung zu stärken. Das Anlagevermögen beläuft sich auf ca. 48,3 % der Bilanzsumme. Es ist zu 145,4 % mit Eigenmitteln gedeckt.

Ertragslage

Die Ertragslage ist unter Berücksichtigung des eingesetzten Kapitals als gut einzuschätzen. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 13,4 % gegenüber 40,1 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrentabilität stellt das Verhältnis des Gewinns zum Eigenkapital dar. Das Eigenkapital ist die Summe aus Stammkapital, Gewinnrücklage und dem Gewinnvortrag des Vorjahres abzüglich der Gewinnausschüttung im laufenden Geschäftsjahr.

Finanzlage

Die flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 6.430 sind ausreichend, die fälligen Verbindlichkeiten im Zeitpunkt des Jahresabschlusses zu bedienen. Sie sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 1.970 gestiegen. Es besteht eine zugesagte Kreditlinie bei einem Kreditinstitut. Unter Einbeziehung der Außenstände besteht jederzeitige Zahlungsbereitschaft.

Die Liquidität I beläuft sich auf ca. 169,9 % (Vorjahr 105,6 %), während die Liquidität II bei 224,5 % (Vorjahr 157,8 %) liegt. Die Ermittlung der Liquidität I beruht auf dem Verhältnis der kurzfristigen Verbindlichkeiten bis 1 Jahr zu dem Bankguthaben. Die Liquidität II umfasst neben dem Bankguthaben auch den Forderungsbestand aus unseren Lieferungen (TEUR 2.069) und den kurzfristigen Verbindlichkeiten bis 1 Jahr.

Zugesagte Kreditlinien der Kreditinstitute wurden nicht beansprucht.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten bis 1 Jahr errechnen sich wie folgt:

TEUR
Rückstellungen (sonstige und Steuern) 1.770
sonst. Verbindlichkeiten 547
Verbindlk. L/L 703
Bankdarlehen Laufzeit bis 1 Jahr 766
3.786

Der cash flow (bestehend aus Jahresüberschuss, Abschreibungen und der Veränderung der Pensionsrückstellung) ist auf TEUR 2.659 (gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.680) gesunken.

Kapitalflussrechnung:

TEURO
Mittelherkunft aus laufender Geschäftstätigkeit 2.886
Investitionen abzgl. Anlagenabgang -114
Veränderung der Finanzierungstätigkeit -802
Veränderung Liquidität 1.970

Die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit wurde wie folgt ermittelt:

TEUR
Jahresüberschuss 1.740
Abschreibungen 921
Veränderung der Forderungen aus LuL 134
Veränderung der Rückstellungen 131
Veränderung anderer Aktiva 494
Veränderung der Verbindlichkeiten -534
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 2.886

Zusammenfassende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

Wir sind mit der geschäftlichen Entwicklung unter Berücksichtigung der besonderen Umstände im Jahr 2023/24 zufrieden. Die Umsatzerlöse haben abgenommen. Aufgrund des Umsatzrückgangs hat sich die Rentabilität des Rohertrags (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern im Verhältnis zum Rohergebnis) vor Ertragsteuern verschlechtert (23,81 % - Vorjahr 35,38 %). Wir haben im Geschäftsjahr 2023/24 weiter den Schuldenabbau vorangetrieben. Das Eigenkapital hat sich aufgrund konsequenter Thesaurierung der Gewinne weiter verbessert. Die Zukunft des Unternehmens und der beschäftigten Arbeitnehmer ist gesichert.

Unternehmenssteuerung

Gegenwärtig liegt unser Fokus für unternehmerische Entscheidungen schwerpunktmäßig auf:

Umsatzentwicklung

Personalkostenquote

Jahresüberschuss

Wir ziehen für unsere Unternehmensteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEURO 187 p.a. und ist damit um TEURO 55 gesunken. Die Personalkostenquote beträgt 22,1% gegenüber 16,7% im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss reduzierte sich um TEURO 1.971.

voraussichtliche Entwicklung/Prognosebericht

Durch ständige Schulungen unserer Mitarbeiter möchten wir die Qualität der Arbeit verbessern und uns von Marktbegleitern abheben.

Wir werden auch weiterhin unsere Verkaufsbemühungen stärken, um neue Kunden von unseren Leistungen überzeugen zu können.

Für das Geschäftsjahr 2023/24 hatten wir einen Umsatzrückgang von 20 % bis 25 % prognostiziert. Der tatsächliche Rückgang hat etwa 29 % betragen. Es wurde ein Ergebnis zwischen TEUR 600 und TEUR 800 geschätzt. Tatsächlich konnte ein Ergebnis von ca. TEUR 1.740 erwirtschaftet werden. Wir sind mit dem Ergebnis im Hinblick auf die veränderte gesamtwirtschaftliche Lage sehr zufrieden. Insgesamt werden wir auch in Zukunft alles daransetzen, um einen stabilen und sicheren Jahresertrag zu erwirtschaften.

Im kommenden Geschäftsjahr streben wir an, unsere Umsätze zu steigern und zu stabilisieren. Dies werden wir durch intensive Vertriebsaktivitäten und innovative Entwicklungen erreichen.

Aufgrund langjähriger Kundenbeziehungen erhoffen wir uns einen weiterhin stabilen Kundenkreis.

Mit der Einführung der neuen L-Box Eco (Faserguss-Schiebeschachtel), für die wir europaweite Vertriebs- und Patentrechte besitzen, rechnen wir mit steigenden Absatzzahlen und der Erschließung neuer Kundenkreise. Bereits jetzt konnten wir zahlreiche Kunden für dieses innovative Produkt gewinnen und setzen unsere Anstrengungen im Vertrieb weiterhin fort.

Für das Geschäftsjahr 2024/25 gehen wir von einer gleichbleibenden Nachfrage nach unseren Produkten aus. Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse konstant bleiben. Leichte Steigerungen erwarten wir sowohl bei den Materialaufwendungen als auch bei den Personal- und Sachkosten. Der Betrieb unserer Photovoltaikanlage führt zu einer Stabilisierung der Energiekosten. Die Abschreibungen und der Zinsaufwand werden auf dem Vorjahresniveau bleiben, die sonstigen Kosten werden sich mäßig erhöhen. Bedingt dadurch, dass die Kostensteigerungen nur begrenzt unseren Abnehmern weiterbelastet werden, erwarten wir ein niedrigeres Ergebnis. Wir rechnen mit einem Jahresüberschuss zwischen TEUR 800 bis TEUR 1.000.

Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Kundenrisiken

Soweit unsere Kunden andere Beschaffungswege oder Verpackungsmaterialien wählen würden, hätte dies einen Umsatzrückgang zur Folge. Dieses Risiko ist uns bewusst und wir sind hierauf vorbereitet, entsprechende Verwaltungskosten und Personalkosten abzubauen. Wesentliche Risiken für die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens sind nicht ersichtlich.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Europa nicht auszuschließen, jedoch besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Dieses Risiko ist im Wesentlichen durch eine Forderungsausfallversicherung abgedeckt. In den vergangenen Jahren gab es jedoch trotz der Versicherung immer wieder Fälle, in denen die Versicherung nicht einsprang und die Gesellschaft die Ausfälle selbst tragen musste. Dies hielt sich jedoch sehr Rahmen.

Beschaffungsrisiken

Lieferschwierigkeiten von Rohmaterial sind auszuschließen, da bei unseren Vorlieferanten große Mengen an Papier und Rohstoffen verfügbar sind, bedingt durch einen geringeren Absatz. Preissteigerungen führen zu Erlösschmälerungen, soweit die Kosten nicht an die Abnehmer weitergegeben werden können. Durch die Erweiterung der Kapazitäten in der Wellpappbranche ist eine Versorgung mit Rohmaterial sichergestellt. Da der Absatzmarkt in den kommenden Monaten rückläufig ist, werden sich die Preise voraussichtlich nach unten entwickeln.

Liquiditätsrisiken

Die langfristige Finanzierung ist sichergestellt. Die Liquiditätsausstattung und die hohe Eigenkapitalquote machen uns krisenunabhängig. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Finanzierung unserer Investitionen ist mit langfristigem Fremdkapital zu einem Festzins abgesichert.

Absatzrisiko

Bei einer rückläufigen und rezessiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft würde dies auch für unser Unternehmen zu Umsatzrückgängen führen können. Ein Risiko könnte darin bestehen, dass vermehrt die Konkurrenz versucht in unseren Marktbereich einzudringen.

Personalrisiko

Soweit qualifiziertes Personal am Arbeitsmarkt nicht zu bekommen ist, werden wir Personalleasingleistungen beanspruchen. Jedoch gibt es aufgrund der wirtschaftlichen Situation am Markt aktuell wieder mehr und besseres Personal. Somit sollte in diesem Bereich aktuell kein Risiko entstehen.

Cyberrisiko

Als weiteres Risiko bestehen grundsätzlich Cyberangriffe auf die IT- Umgebung.

Es besteht eine Cyberversicherung. Wir haben und werden uns auch in Zukunft durch eine Cyber-Security-Firma in regelmäßigen Abständen prüfen lassen, um die Gefahr zu minimieren.

Wechselkursrisiken

Währungsrisiken bestehen nicht, da ausschließlich in EURO fakturiert wird. Eingangsrechnungen erhalten wir gleichfalls in EURO.

Rechtliche Risiken

Rechtsstreitigkeiten, laufende Gerichtsprozesse oder Schadensersatzforderungen, die Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage haben könnten, wurden im Jahresabschluss berücksichtigt. Aufgrund der komplexen gesetzlichen Regelungen sowohl des deutschen wie auch des europäischen Gesetzgebers besteht für uns als mittelständisches Unternehmen das Risiko, rechtliche Regelungen nicht oder nicht rechtzeitig umgesetzt zu haben.

Chancen und Perspektiven

Unter dem Gesichtspunkt des zunehmenden Umweltbewusstseins im Rahmen der Abfallbeseitigung als auch im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe wird vermehrt auf Wellpapp- und Faserguss-Verpackungen zurückgegriffen. Auch der zunehmende Einkauf über Bestell-Shops des Internets gewährleisten einen sicheren Absatzmarkt. Unsere Kunden gehören aufgrund unseres Produktsortiments unterschiedlichsten Branchen (Elektronikbranche, Automobilindustrie, Motorenbereich, etc.) an. Der wirtschaftliche Verlauf dieser verschiedenen Branchen ist nicht einheitlich. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer stabilen Nachfrage, da sich gegenläufige Branchenentwicklungen unserer Abnehmer größtenteils ausgleichen. Durch Weiterentwicklung, einem breiten Produktsortiment und einer kurzen Lieferzeit unserer Produkte können unsere Abnehmer überzeugt werden.

Die gute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens und die geplante Ausweitung von ertragreichen Geschäften mit Nischenprodukten bzw. Dienstleistungen versetzt das Unternehmen in die Lage, den Umsatz auf dem vorhandenen Niveau zu halten bzw. weiter zu verbessern.

Insbesondere die umfangreichen Investitionen im Vorjahr führen zu strukturellen und kostenmäßigen Vorteilen. Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage hat uns kostenmäßige Vorteile gebracht. Unsere Produktion ist nun nicht mehr vollständig abhängig von der unsicheren Seite der Energiebeschaffung.

Durch weitere Investitionen in moderne Anlagen (automatisierte Stanzlinie und neue Faltklebemaschine) erhofft man sich eine effizientere Herstellung der Waren und damit einen besseren Verkaufspreis für die Kunden, welcher wiederum neue Märkte eröffnen kann. Aktuell planen wir weitere Investitionen in hochmoderne automatisierte Anlagen, welche uns in die Lage versetzen unsere Produkte kostengünstig und nachhaltig zu fertigen.

Zusammenfassung

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einer schwierigen Konkurrenzsituation, da aufgrund der schwachen Nachfrage die Preise sinken werden und dadurch ein massiverer Marktkampf entsteht. Im Hinblick auf erfolgte Investitionen sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Wir verfügen über ein funktionierendes Forderungsmanagement. Unser Finanz- und Risikomanagement umfasst die Geldaus- und -eingänge und sichert uns vor finanziellen Risiken ab.

Die Gesellschaft hat einen solventen Kundenstamm hoher Bonität. Forderungsausfälle sind aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Europa nicht auszuschließen, jedoch besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Die Finanzierung unserer Investitionen sind mit langfristigen Darlehen zu einem Festzins abgesichert.

Risikomanagement

Lieferungen an Kunden erfolgen bis zu einem intern eingeräumten Kreditlimit. Unser ERP-System warnt die Mitarbeiter, wenn das Kreditlimit bei einem Kunden überschritten ist und verhindert die Erfassung von neuen zusätzlichen Aufträgen. In zwei-wöchentlichen Abständen überwacht die Geschäftsleitung die Forderungsaußenstände anhand von Offenen-Posten-Listen und leitet bei Zielüberschreitungen geeignete Maßnahmen ein. In gleichem Umfang werden die offenen Zahlungsverpflichtungen kontrolliert und der Zahlungsausgleich aufgrund der Finanzlage veranlasst.

Fakturierungen als auch Wareneinkäufe erfolgen ausschließlich in EURO. Währungsbedingte Risiken bestehen nicht. Warentermingeschäfte werden nicht getätigt. Ebenso gelangen derivative Finanzinstrumente nicht zum Einsatz. Aufgrund der Liquiditätssituation ist das Risiko, den eigenen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, zu vernachlässigen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nur in branchenüblichem Umfang.

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Die Ertragslage ist als gut zu beurteilen.

 

Hersbruck, den 19. März 2025

Sandra Wattenbach

Peter Wattenbach

Bilanz

Aktiva

30.6.2024 30.6.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen 10.110.478,00 10.917.572,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.654,00 13.305,00
II. Sachanlagen 10.105.774,00 10.904.217,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.481.397,00 8.794.053,00
2. technische Anlagen und Maschinen 913.641,00 1.246.504,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 362.736,00 485.120,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 348.000,00 378.540,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 10.645.958,57 9.301.658,81
I. Vorräte 2.038.327,00 2.581.004,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.177.405,51 2.260.028,72
1. Forderungen gegen Gesellschafter 46.648,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.130.757,51 2.260.028,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.430.226,06 4.460.626,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 180.772,00 183.640,00
Summe Aktiva 20.937.208,57 20.402.870,81

Passiva

30.6.2024 30.6.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital 14.699.455,49 12.959.254,53
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.350.000,00 2.350.000,00
III. Gewinnvortrag 10.459.254,53 6.748.010,25
IV. Jahresüberschuss 1.740.200,96 3.711.244,28
B. Rückstellungen 1.816.939,33 1.686.208,19
C. Verbindlichkeiten 4.420.813,75 5.757.408,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.971.341,22 3.773.433,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.956.069,67 3.752.688,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 15.271,55 20.744,80
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 424.205,48 602.579,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 224.205,48 402.579,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.000,00 200.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.025.267,05 1.381.395,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.025.267,05 1.381.395,10
Summe Passiva 20.937.208,57 20.402.870,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2023 - 30.6.2024 1.7.2022 - 30.6.2023
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.969.730,01 15.672.130,79
2. Personalaufwand 4.558.755,73 4.849.493,10
a) Löhne und Gehälter 3.699.101,35 3.937.848,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 859.654,38 911.644,12
davon für Altersversorgung 57.769,58 58.093,56
3. Abschreibungen 921.346,73 971.356,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 921.346,73 971.356,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.002.462,45 4.507.462,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.565,42 4.447,21
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69.400,68 82.535,26
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 713.008,48 1.525.336,36
8. Ergebnis nach Steuern 1.769.321,36 3.740.394,17
9. sonstige Steuern 29.120,40 29.149,89
10. Jahresüberschuss 1.740.200,96 3.711.244,28

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt.

ANHANG zum 30.06.2024

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma lautet: Paul Lindner GmbH; Sitz der Gesellschaft ist Hersbruck.

Der Eintrag erfolgte beim Handelsregister Nürnberg unter der HRB- Nummer 22152.

Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss berücksichtigt die Bestimmungen der § 242 bis 256, 264 bis 288 HGB in der Fassung des BilRUG.

Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden fallen nicht unter mehrere Posten der Bilanz. Einzelne Positionen sind nicht zusammengefasst.

Der vorliegende Jahresabschluss umfasst den Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigen die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über drei bis zehn Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisnachlässen abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft verwendet bei Neuzugängen ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode.

Die Abschreibungen erfolgen im Jahr der Anschaffung zeitanteilig. Der Abschreibungszeitraum umfasst bei Gebäuden und Gebäudeteilen einen Zeitraum von 10 bis 40 Jahren und bei beweglichen Wirtschaftsgütern einen Zeitraum von 3 bis 20 Jahren. Erbbaurechte werden über die vereinbarte Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis zu Euro 250 werden als Betriebsausgaben gebucht. Anlagegüter im Wert von nicht mehr als EUR 800 werden unabhängig vom Zeitpunkt des Zugangs im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Das Finanzanlagevermögen wird zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten einschließlich Gemeinkosten angesetzt unter Berücksichtigung ihrer Verwertbarkeit und etwaiger niedrigerer Stichtagswerte. Die Bewertung erfolgt für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als auch für die Handelsware zu Anschaffungskosten. In die Bewertung der fertigen Erzeugnisse werden neben den direkten Kosten auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen und auch der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bilanziert. Es wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennwert bilanziert. Abwertungen auf einen niedrigeren Wert werden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit-Methode) ermittelt. Bei der PUC-Methode handelt es sich um eine sogenannte Anwartschaftsbarwertmethode, bei der der bis zum Stichtag erdiente Anspruch ermittelt und dessen Barwert berechnet wird. Hierbei geht man nicht nur von Stichtagswerten aus, sondern bezieht zukünftige Änderungen wesentlicher Bewertungsparameter in die Bewertung ein.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und die ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben (wie auch im Vorjahr) keine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Ansprüche mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr (aber weniger als 5 Jahren) enthalten.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB beträgt zum 30. Juni 2024 Euro 46.841 (Vorjahr Euro 49.604).

Der Zinssatz für die Berechnung der Pensionsrückstellung betrug 1,84 % (Vorjahr 1,80 %). Trendfaktoren wurden in die Berechnung nicht einbezogen. Hinsichtlich der biometrischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Der Gehaltstrend wurde unverändert zum Vorjahr mit 0 % berücksichtigt. Der Zinssatz von 1,84 % wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren berechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der Differenz zwischen der Rückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt EUR -64. Eine Ausschüttungssperre besteht insoweit nicht.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 226 (Vorjahr TEUR 342) umfassen unter anderem mit TEUR 100 (Vj. TEUR 122) die Urlaubsverpflichtungen. Darüber hinaus sind in den Rückstellungen unter anderem Kosten für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Zeitguthaben und die Kosten für die Erstellung und Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses einschließlich der Bearbeitung der betreffenden Steuererklärungen erfasst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.971 (Vorjahr TEUR 3773) sind durch Buchgrundschulden besichert. Für die übrigen Verbindlichkeiten bestehen keine dinglichen Sicherheiten oder ähnliche Gläubigerrechte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. EUR 101.855 (Vorjahr EUR 169.114) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. EUR 0 (Vorjahr EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Fristigkeitsstruktur aus:

fällig bis 1 Jahr fällig mehr als 1 Jahr Gesamtbetrag fällig mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 765.858,83 2.205.482,39 2.971.341,22 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 702.587,22 0,00 702.587,22 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 224.205,48 200.000,00 424.205,48 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 322.679,83 0,00 322.679,83 0,00
2.015.331,36 2.405.482,39 4.420.813,75 0,00

Zum vorangegangenen Stichtag (30.06.2023) hat sich folgende Fristigkeitsstruktur ergeben:

fällig bis 1 Jahr fällig mehr als 1 Jahr Gesamtbetrag fällig mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 802.595,02 2.970.838,48 3.773.433,50 500.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 975.045,54 0,00 975.045,54 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 402.579,49 200.000,00 602.579,49
sonstige Verbindlichkeiten 406.349,56 0,00 406.349,56 0,00
2.586.569,61 3.170.838,48 5.757.408,09 500.000,00

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen einen Zeitraum bis zu 56 Jahren und belaufen sich auf TEUR 3.594 (Vorjahr TEUR 3.839). Ausgewiesen sind die Nominalwerte; eine Abzinsung erfolgte nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt auf:

Euro
Bestellobligo 232.000,00
Miete/Leasingverpflichtung Maschinen 270.862,55
Miete/Leasingverpflichtung Geschäftsausstattung 75.130,74
Miete/Leasingverpflichtung Fahrzeuge 95.621,68
Erbbaurechte 2.920.206,35
Gesamtbetrag 3.593.821,32

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung betrug EUR 872 (Vorjahr Euro 911).

Die Aufwendungen für Altersvorsorge betrugen im Geschäftsjahr EUR 55.440 (Vorjahr EUR 58.094).

Sonstige Angaben

An Arbeitnehmern waren beschäftigt:

Leitende Angestellte 1
Geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer 8
Kaufmännische Arbeitnehmer 23
Gewerbliche Arbeitnehmer 79
111

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/2024 waren:

Frau Sandra Wattenbach, Kauffrau aus Lichtenfels,

Herr Peter Wattenbach, Techniker aus Kirchensittenbach

An den Geschäftsführer Peter Wattenbach wurde ein Darlehen bis zu einem Gesamtbetrag von 500 TEURO gewährt. Im lfd. Geschäftsjahr wurden davon 46.468 € ausgezahlt. Die Verzinsung beträgt 4,5%p.a. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren, kann aber jederzeit vorzeitig getilgt werden.

Es besteht ein Gewinnvortrag i.H.v. € 10.459.254,53. Zusammen mit dem Jahresüberschuss von € 1.740.200,96 ergibt sich ein Bilanzgewinn von € 12.199.455,49. Die Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hersbruck, den 19. März 2025

Sandra Wattenbach

Peter Wattenbach

Anlagenspiegel zum 30.06.2024

Paul Lindner GmbH

Hersbruck

Handelsrecht

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.331,71 301.331,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 301.331,71 301.331,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.797.159,78 1.000,00 30.540,00 12.828.699,78
2. technische Anlagen und Maschinen 4.661.243,84 37.700,00 4.698.943,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.973.334,28 75.552,73 7.578,91 2.041.308,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 378.540,00 30.540,00- 348.000,00
Summe Sachanlagen 19.810.277,90 114.252,73 7.578,91 0,00 19.916.951,72
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00 50,00
Summe Anlagevermögen 20.111.659,61 114.252,73 7.578,91 0,00 20.218.333,43
kumulierte Abschreibung 01.07.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 30.06.2024 Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 30.06.2024
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.026,71 8.651,00 296.677,71 4.654,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 288.026,71 8.651,00 296.677,71 4.654,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.003.106,78 344.196,00 4.347.302,78 8.481.397,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.414.739,84 370.563,00 3.785.302,84 913.641,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.488.214,28 197.936,73 7.578,91 1.678.572,10 362.736,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 348.000,00
Summe Sachanlagen 8.906.060,90 912.695,73 7.578,91 9.811.177,72 10.105.774,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 9.194.087,61 921.346,73 7.578,91 10.107.855,43 10.110.478,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paul Lindner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paul Lindner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Lindner GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund-sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gütersloh, den 20. März 2025

Winkelmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilhelm Winkelmann, Wirtschaftsprüfer

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