Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 2240
Eingetragen
17.2.1948
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Herstellung, Weiterentwicklung und Vertrieb technischer Geräte aller Art, insbesondere zur Anwendung in der chemischen und petrochemischen Industrie .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Dr. Hess
seit 27.4.2004
Geschäftsführer
Martin Andreas Hess
seit 27.4.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.00%
Leonie Hess
25.50%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Martin Hess
Ingolstadt
612.500 €
49.00%
Leonie Hess
Ingolstadt
318.750 €
25.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Intertec Hess GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

INTERTEC HESS GMBH, INGOLSTADT

1 Grundlagen des Unternehmens

Die INTERTEC-Hess GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen und wurde in 1965 gegründet. Neben der deutschen Gesellschaft gibt es mittlerweile auch INTERTEC-Gesellschaften in Nordamerika, Indien, Dubai und Kasachstan sowie in den Niederlanden und im vereinigten Königreich.

Unternehmensgegenstand ist vorrangig die Planung, Produktion und Endmontage von Schutzgehäusen, insbesondere für hochempfindliche Instrumente und Kontrollgeräte im Standard-, Individual- Baukastenprinzip. Die Gesellschaft ist hierbei in erster Linie Zulieferer der chemischen und petrochemischen Industrie und des Anlagenbaus. Diese Branche hat einen weltweiten Markt mit einem eigenen Konjunkturzyklus.

Die INTERTEC-Hess GmbH verwendet ein firmeneigenes Verbundmaterial aus glasfaser-verstärktem Kunststoff bzw. glasfaserverstärktem Polyester für die Konstruktion von Schutzkästen, Schutzschränken und Schutzhäusern. Die grundlegende Anpassungsfähigkeit dieses High-Tech-Materials ermöglicht es den Gehäusen, einzelne oder mehrere anwendungsspezifische Schutzfunktionen zu erfüllen. Es bietet im Hinblick auf Festigkeit, Gewicht und Korrosionsbeständigkeit Vorteile für die Herstellung von Umhausungen für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen.

Der glasfaserverstärkten Kunststoff wird in einer Vielzahl von Verfahren verarbeitet, unter anderem im Heißpressverfahren SMC (Sheet Moulded Compound), im Vakuumverfahren RTM (Resin Transfer Moulding), als Flachbahnmaterial oder mittels Handlaminierung, um den Anforderungen an Schutzvorrichtungen im Feld gerecht zu werden. Erweiterte Isolierung, Beschichtungen und andere Optionen können eingesetzt werden, um Herausforderungen wie korrosive, abrasive und feuchte Betriebsumgebungen, Brandschutz und Vandalismus zu meistern.

Als Zubehör zu den Gehäusen, aber auch als eigenständige Produkte werden explosionsgeschützte elektrische Heizungen und Kühlgeräte hergestellt. Eine Spezialität sind Gehäuse mit passiver Kühlung.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem langfristigen „Super-Boom“ der Energiebranche mit verstärkten Investitionen in Öl- und Gaserzeugungsanlagen (Oil and Gas), Pipelines und Speichereinrichtungen in den Jahren 2003 bis 2014 waren die Jahre von 2015 bis 2023 von von einem abnehmenden Investitionsniveau in der Öl- und Gasindustrie geprägt.

Die Zeit von Spitzenwerten (insbesondere 2022) war zu kurz, um Investitionen zu stimulieren.

Diese Preisentwicklungen haben große Auswirkungen auf Energie-, Produktions- und Haushaltskosten weltweit. Speziell die niedrigen Preise für Basischemikalien wie Ethylen und die gestiegenen Umweltschutzauflagen führen in Europa dazu, dass wenigen Neubauprojekten die Abschaltung von Chemieanlagen wie Crackern gegenübersteht.

Risiken und Chancen erwachsen auch aus den globalen und politischen Rahmenbedingungen. Die Finanzsanktionen der USA machen seit Jahren Exporte in den Iran unmöglich. Die Invasion Russlands in die Ukraine Ende Februar 2022 führte zu sehr verschärften Sanktionspaketen gegenüber Russland und Weißrussland. Auch die Corona Pandemie ab 2020, die von Präsident Trump eingeführten Zölle, die Gegenzölle zum Beispiel Kanadas und der Regierungswechsel in Deutschland haben unser Geschäft beeinträchtigt.

Die negativen Auswirkungen auf die Geschäftsjahre 2020 bis 2023 waren erheblich, jedoch erfreulicherweise geringer als befürchtet.

Die INTERTEC-Hess GmbH konnte Ihre Position in der Branche und in anderen Wirtschaftsbereichen wie der Verkehrstechnik (Bahn, Flughäfen) und alternativen Energien (Elektrifizierung, Wasserstoff, Carbon Capturing and Storage, CCS) stärken und wird langfristig davon profitieren.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang der GmbH war im Jahr 2023 um 22 % höher als 2022. Durch die langen Projektlaufzeiten wirkt sich das auf Umsatz und Gewinn im Jahr 2024 sehr positiv aus. Dieses Niveau des Auftragseingangs konnte 2024 nicht gehalten werden, das Geschäftsergebnis wird 2025 nicht so gut sein wie 2024. Aber der Auftragseingang 2025 ist hoch, so dass für 2026 ein gutes Geschäftsergebnis erwartet wird. Es wird auch auf die Ausführungen im Prognosebericht (Abschnitt 3.) verwiesen.

Der Markt in Nordamerika reagiert auf Veränderungen der Investitionslage wesentlich stärker. Umsätze und Ertrag der beiden Niederlassungen in USA und Kanada sind in den Jahren 2022, 2023 und 2024 deutlich gestiegen. Der Auftragseingang der Schwesterfirma in den USA war 2023 recht hoch. Trotz der politischen Unsicherheiten ist die Auftragslage beider Niederlassungen auch 2025 gut.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um 1.233 T€ von 21.793 T€ auf 23.026 T€ erhöht. Dies resultiert auf der Aktivseite der Bilanz vor allem aus der Zunahme von langfristigen, sich über mehrere Jahre erstreckenden Projekten sowie aus der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:

Das Anlagevermögen hat sich von 6.852 T€ auf 6.702 T€ verringert.

Umlaufvermögen 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
Lagerbestand / Vorräte 7.238.412,01 € 6.482.799,90 € 755.612,11 €
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und im Verbund sowie sonstige Vermögensgegenstände 8.703.087,19 € 8.313.206,52 € 389.880,67 €
Kassenbestand u. Guthaben bei Kreditinstituten 257.184,44 € 15.140,02 € 242.044,42 €
Summe 16.198.683,64 14.811.146,44 1.387.537,20 €

Die Erhöhung der Lagerbestände ist im Wesentlichen durch folgenden Effekt begründet: Die Lieferung eines Großauftrags, für den bereits in 2022 Material eingekauft und bearbeitet wurde, erfolgte größtenteils Ende des Jahres 2024. Fast alle Produkte waren jedoch zum 31.12.2023 schon fertiggestellt. Im Oktober 2025 sind die Zahlungen bis auf einen kleinen Rest eingetroffen. Dies hat positive Auswirkungen auf die Umsatzerlöse, die Umsatzrendite und das Betriebsergebnis 2024 sowie die Liquidität 2025.

Der Anstieg der Forderungen resultiert dabei im Wesentlichen aus den höheren Forderungen an die Schwesterunternehmen in Nordamerika. Wegen des hohen Auftragseingangs haben die mehr Halbfertigprodukte in Neustadt bestellt. Die haben wir in 2023 gefertigt. geliefert und fakturiert. Bezahlt wurden sie aber erst in den Finanzjahren 2024 und 2025.

2.3.2 Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Forderungen werden in der Regel unter Ausnutzung der Skontos beglichen. Unsere Finanzlage ist daher als stabil zu bezeichnen.

Die Bankguthaben werden auf einem niedrigen Niveau gehalten. Es ist jedoch jederzeit möglich, bei Bedarf die Liquidität über die bestehende Rahmen-Darlehensvereinbarung mit dem Hauptgesellschafter oder über die Inanspruchnahme eines Bank-Kontokorrentdarlehens zu erhöhen.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben.

Die Eigenkapitalquote der INTERTEC-Hess GmbH zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 beträgt 38,8 %.

Die sonstigen Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bewegen sich zum Bilanzstichtag auf Vorjahresniveau.

Steuerrückstellungen sind im Berichtsjahr nicht relevant, weil aufgrund der Verlustvorträge keine Steueraufwendungen anfallen. Die Ergebnisse der Betriebsprüfung für die Jahr 2018 bis 2021 sind in das Zahlenwerk eingearbeitet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 4.626 T€ auf 4.143 T€ zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 gesunken.

2.3.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse in 2023 belaufen sich auf 23.508 T€ nach 24.239 T€ im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen ergibt sich im Berichtsjahr eine um 414 T€ niedrigere Gesamtleistung gegenüber 2022.

Die Lieferung eines Großauftrags in Höhe von 3,4 Mio. € nach Polen, für den bereits in 2022 und 2023 Material eingekauft und bearbeitet wurde, erfolgte größtenteils Ende des Jahres 2024. Fast alle Produkte waren jedoch zum 31.12.2023 schon fertiggestellt. Im Oktober 2025 sind die Zahlungen bis auf einen kleinen Rest eingetroffen. Dies hat positive Auswirkungen auf die Umsatzerlöse, die Umsatzrendite und das Betriebsergebnis 2024 sowie die Liquidität 2025.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 549 T€ erhöht. Aufgrund der Materialverknappung in Folge der weltweit gestörten Lieferketten waren die Einkaufspreise vieler Materialien stark gestiegen. Die Kalkulation der Verkaufspreise wurde zwar sorgfältig angepasst. Das war vor allem bei großen und langfristig laufenden Projekten nur begrenzt möglich. Diese Tatsache ist einer der Gründe für den Jahresfehlbetrag.

Der Personalaufwand blieb relativ stabil. Nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sowie des Finanzergebnisses mit einem Aufwand von 198 T€ ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von 941 T€ nach einem Überschuss von 64 T€ im Vorjahr.

Bezüglich der Wechselkursrisiken wird auf die Ausführungen in Abschnitt 4.2.2 verwiesen.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Auftragseingang, Umsatz, Umsatzrendite und das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sind die Kennzahlen, welche wir für unsere interne Unternehmenssteuerung nutzen.

Dieses Zahlenwerk kann die Geschäftsleitung in einem Dashboard des ERP Systems stets in Echtzeit verfolgen.

3 Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wurden in Abschnitt 2.1. dieses Lageberichts ausführlich dargestellt.

Der hohe Auftragseingang der GmbH im Jahr 2023 wird zu einem deutlich gesteigerten Umsatz im Jahr 2024 führen. Für 2024 wird daher ein deutlicher Gewinn prognostiziert.

Der Auftragseingang, die Umsätze und der Ertrag der beiden INTERTEC-Gesellschaften in USA und Kanada sind in den Jahren 2024 und 2025 weiter gestiegen. Dadurch steigt der Einkaufwert an Halbfertigprodukten in der INTERTEC Hess GmbH Und führt auch hier zu besseren Leistungsindikatoren.

Auf Ausführungen unter 2.2. in diesem Lagebericht wird verwiesen.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Chancenbericht

Der hohe Auftragseingang 2023 führte zu einem hohen Umsatz im Jahr 2024.

Im Oktober 2025 besteht über alle Unternehmen der INTERTEC-Gruppe ein Auftragshorizont von einem ungefähr einem halben Jahr.

Die Kosten für Material sind nach den Zeiten der weltweiten Materialverknappung wieder gesunken. Der variable Materialkostenzuschlag auf die Preise, der 2023 eingeführt wurde, konnte 2024 wieder abgeschafft werden. Insgesamt ist das Materialpreisniveau aber deutlich höher als vor der Pandemie.

Ein Kurs EUR pro US $ von unter 1,38 (dem OECD PPP = Purchasing Power Parity Wert für 2023) bedeutet für uns einen Kostenvorteil gegenüber Wettbewerbern, die im Dollarraum fertigen. Der Dollarkurs bewegt sich momentan darunter, das bedeutet einen moderaten Wettbewerbsvorteil.

Investitionen bei unseren Kunden haben vor allem mit den stark wachsenden Bereichen wie erneuerbare Energien und Wasserstoff zu tun, aus denen wir viele Aufträge haben. Dies wurde auch durch staatliche Förderung in Deutschland, der EU und auch durch den IRA in den USA verstärkt. Diese Förderung wird in Zukunft reduziert, dafür wird es ab 2025 wieder verstärkt Investitionen in die Erdgasinfrastruktur, wie LNG-Anlagen in den USA oder GuD Kraftwerke in Deutschland geben.

4.2 Risikobericht

Bestandsgefährdende Entwicklungen sind nicht zu erwarten. Hinsichtlich der nachfolgenden Bereiche können sich jedoch Risiken ergeben:

4.2.1 Branchenspezifische Risiken

In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - insbesondere aufgrund des anhaltenden Ukrainekriegs - und der weltpolitischen Lage sowie der damit zusammenhängenden Auswirkungen können negative Entwicklungen in der Branche nicht ausgeschlossen werden. Siehe auch die Ausführungen in 2.1 und 2.2

4.2.2 Währungsrisiken

Da ein Großteil der Geschäfte mit Kunden der INTERTEC-Hess GmbH auf Basis EURO abgeschlossen wird, besteht hier kein Währungsrisiko.

In den Jahren 2023 und 2025 wurden auch Aufträge für Projekte in US$ erteilt, von denen ein Teil im Oktober 2025 noch nicht abgeschlossen ist. Für einen Teilbetrag wurden Kurssicherungsgeschäfte getätigt.

Die Lieferungen an die zur INTERTEC-Gruppe gehörenden Firmen in Kanada und den USA werden in US Dollar abgerechnet. Auch die Forderungen gegenüber den INTERTEC-Unternehmen bestehen in diesen Währungen. Dadurch besteht ein gewisses Währungsrisiko. Die Schwesterfirma in den USA konnte im Jahr 2024 und in den ersten Monaten 2025 einen hohen Umsatz und Gewinn erzielen und dadurch verhältnismäßig viel überweisen, was die Außenstände und das Währungsrisiko reduziert hat.

Die Lieferungen an die INTERTEC-Gesellschaft in Russland wurden im ersten Halbjahr 2023 in russischen Rubel abgerechnet. Dies war nach Februar 2022 zu einem großen Währungsrisiko geworden. Glücklicherweise konnten die offenen Rubel-Positionen ohne Verluste geschlossen werden und unsere Forderungen an die russische INTERTEC-Gesellschaft wurden komplett beglichen. Im zweiten Halbjahr wurde die Währung auf Euro umgestellt. Dadurch ergibt sich kein Währungsrisiko für uns.

Im Jahr 2023 wurde der bürokratische Prozess gestartet, unsere russische Tochterfirma an den Geschäftsführer Daniel Tolokonin zu verkaufen und die russische Firma in Internord umzubenennen. Dieser Prozess ist bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Das wird durch neuere russische bürokratische Hürden sehr erschwert.

4.2.3 Zinsrisiken

Die Zinsstrukturkurve in € ist sehr flach, so dass kaum Zinsrisiken bestehen.

5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten zählen im Wesentlichen zu den bestehenden Finanzinstrumenten in unserem Unternehmen.

Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht gegenüber sehr solventen Großkonzernen, z.B. der Chemie- oder der Öl- und Gasbranche, so dass das Ausfallrisiko als sehr gering einzustufen ist. Lieferungen an Neukunden - auch im Ausland - werden auf Vorkasse durchgeführt oder durch Akkreditive bzw. Bankbürgschaften, wie z.B. Avale, abgesichert, so dass auch diese Forderungen als gesichert gelten können.

Entsprechende Wertberichtigungen werden bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Eine Forderungsausfallversicherung etc. besteht nicht.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ist Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Ingolstadt, den 29. Oktober 2025

Martin Hess, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

INTERTEC HESS GMBH, INGOLSTADT

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.701.591,00 6.852.334,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 96.177,00 170.335,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.177,00 170.335,00
II. Sachanlagen 5.775.585,20 5.787.479,52
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.513.978,20 4.729.262,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 229.388,00 209.135,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.219,00 847.042,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.040,00
III. Finanzanlagen 829.828,80 894.520,44
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 829.828,80 894.520,44
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.198.683,64 14.811.146,44
I. Vorräte 7.238.412,01 6.482.799,90
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.626.416,56 3.405.122,19
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.802.002,56 1.673.460,30
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.539.871,81 1.254.452,61
4. Geleistete Anzahlungen 270.121,08 149.764,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.703.087,19 8.313.206,52
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.415.597,57 6.955.428,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.121.337,88 1.206.883,77
3. Sonstige Vermögensgegenstände 166.151,74 150.894,25
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 257.184,44 15.140,02
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 126.041,00 129.243,91
23.026.315,64 21.792.725,31

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 8.936.604,63 9.877.900,01
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Gewinnrücklagen 198.688,39 198.688,39
1. Andere Gewinnrücklagen 198.688,39 198.688,39
III. Gewinnvortrag 8.429.211,62 8.365.662,23
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -941.295,38 63.549,39
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.191.584,00 2.287.089,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.076,00 2.204,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.189.508,00 2.284.885,00
C. VERBINDLICHKEITEN 11.898.127,01 9.627.736,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.143.665,20 4.625.746,09
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.208.540,15 165.413,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 309.570,72 369.034,48
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.935.284,77 3.575.360,63
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 549.441,14 440.426,08
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.751.625,03 451.756,02
- davon aus Steuern: EUR 216.367,59 (Vorjahr: EUR 164.696,77)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 172,35 (Vorjahr: EUR 1.232,00)
23.026.315,64 21.792.725,31

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.058.239,10 18.933.432,07
2. Personalaufwand -13.112.211,03 -12.866.670,49
a) Löhne und Gehälter -11.070.588,24 -10.840.579,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.041.622,79 -2.026.091,24
- davon für Altersversorgung: EUR 69.485,26 (Vorjahr: EUR 62.720,76)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -793.992,94 -837.899,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.867.691,11 -5.088.093,51
5. Betriebsergebnis -715.655,98 140.768,30
6. Erträge aus Beteiligungen 250.000,00 137.731,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.856,10 17.067,54
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 16.856,10 (Vorjahr: EUR 17.067,54)
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen -64.691,64 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -400.364,75 -215.701,72
10. Finanzergebnis -198.200,29 -60.903,18
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.130,05 -6,67
12. Ergebnis nach Steuern -924.986,32 79.858,45
13. Sonstige Steuern -16.309,06 -16.309,06
14. Jahresfehlbetrag/-überschuss -941.295,38 63.549,39

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

INTERTEC HESS GMBH, INGOLSTADT

A) Vorbemerkung

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind Vermerke zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung weitgehend im Anhang ausgewiesen.

B) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Intertec Hess GmbH hat Ihren Sitz in Ingolstadt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ingolstadt (Reg. Nr. HRB 2240).

Der Jahresabschluss der Intertec Hess GmbH, Schröplerstrasse 37, 85053 Ingolstadt wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Befreiungsregeln bzgl. Aufstellung des Jahresabschlusses gem. § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Form der Darstellung sowie der Gliederung der aufeinanderfolgenden Gewinn- und Verlustrechnungen sind unverändert.

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

C) Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren nachfolgende Bilanzierungsmethoden maßgeblich:

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden in voller Höhe als Aufwand behandelt.

Von der Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abzuschreiben, wurde auch in der Handelsbilanz uneingeschränkt Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 1.250.000,00 entspricht dem Eintrag im Handelsregister.

Für die Bewertung der Pensionsverpflichtung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor. Aufgrund der Geringfügigkeit des Betrages erfolgt der Ansatz des steuerlichen Wertes.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

D) Bilanzerläuterungen und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 werden auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit insgesamt EUR 1.121.337,88 bestehen überwiegend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie einem Darlehen gegenüber einer englischen Tochtergesellschaft in Höhe von rd. TEUR 468 (Vj.: TEUR 448), welches seit 2021 marktüblich verzinst wird. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände - mit Ausnahme des vorgenannten Darlehens - haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Urlaubs- und Überstundenvergütungen, Prämien und Boni, Garantieverpflichtungen sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung, -prüfung und Archivierung gebildet.

Verbindlichkeiten

Eine Übersicht sämtlicher Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten zeigt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 (Vorjahr in Klammern) insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit größer 1 Jahr Restlaufzeit
EUR
Restlaufzeit davon über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.143.665,20 2.143.665,20 2.000.000,00 0,00
(4.625.746,09) (4.625.746,09) (0,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.208.540,15 0,00 0,00
(165.413,00) (165.413,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 309.570,72 309.570,72 0,00 0,00
(369.034,48) (369.034,48) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 3.935.284,77 0,00 0,00
(3.575.360,63) (0,00) (3.575.360,63) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 549.441,14 549.441,14 0,00
(440.426,08) 0,00 (440.426,08) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.751.625,03 1.751.625,03 0,00 0,00
(451.756,02) (451.756,02) (0,00) (0,00)
Summen Geschäftsjahr 11.898.127,01 9.898.127,01 2.000.000,00 0,00
(9.627.736,30) (5.611.949,59) (4.015.786,71) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte an der Geschäftsimmobilie in Höhe von TEUR 3.000 gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten dar; wesentlicher Posten ist ein marktüblich verzinstes Gesellschafterdarlehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus der Abrechnung von Leistungen.

Währungskurseffekte

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten realisierte und unrealisierte Währungskurseffekte in Höhe von TEUR 226 (im Vorjahr: TEUR 790).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten realisierte und unrealisierte Währungskurseffekte in Höhe von TEUR 379 (im Vorjahr: TEUR 179).

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Aus Anpassungsbuchungen in Folge einer steuerlichen Betriebsprüfung werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 127 (im Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen.

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 57 (im Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Weitere Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung lagen im Geschäftsjahr nicht vor.

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in voller Höhe aus der Tochtergesellschaft in den Niederlanden, die ein verbundenes Unternehmen darstellt.

E) Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf 221 (Vj: 212).

2023 2022
Lohnempfänger 140 137
Angestellte 80 74
Aushilfen 7 6
Summe 227 217

Daneben waren in 2023 10 (Vj. 12) Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch nachfolgend aufgeführte Geschäftsführer:

Herr Dr. Ing. Joachim Hess,

Herr Dipl. Ing. Martin Hess.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Unter Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe des Geschäftsführergehalts.

Angaben über Unternehmensbeziehungen

Am Abschlussstichtag hielt die Gesellschaft Anteile von mehr als 25 % an folgenden Kapitalgesellschaften, die ihrerseits den Jahresabschluss nicht offenzulegen haben:

Firma und Sitz Kapital 31.12.2023
in TEUR
Anteil
in %
Gewinn 2023
in TEUR
Intertec Instrumentation B.V., Niederlande 501 100 203
Intertec Thermotex Ltd., England* 71 100 87
Intertec Kazakhstan Ltd.Kasachstan* 0 100 0

* Die in fremder Währung (GBP und Tenge) bilanzierten Beträge wurden zum Stichtagskurs des 31.12.2023 in Euro umgerechnet.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an Intertec Russland, mit einem Kapitalanteil von 100 %.Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen wurde der Beteiligungswert handelsrechtlich vollständig auf EUR 0,00 abgeschrieben. Die Beteiligung besteht zum Bilanzstichtag weiterhin; ein Verkauf oder eine Liquidation hat noch nicht stattgefunden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Höhe der Verpflichtung
in TEUR
Erläuterung
Miet- und Pachtverträge 523 (Vj: 339) Kfz und Gebäude

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Jahr 2023 wurde der Prozess gestartet, die russische Tochtergesellschaft an den Geschäftsführer zu verkaufen. Der Verkaufsprozess ist derzeit jedoch noch nicht beendet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 941.295,38 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ingolstadt, 29. Oktober 2025

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Korrektur*
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.464.805,01 0,00 54.734,34 0,00 1.519.539,35
1.464.805,01 0,00 54.734,34 0,00 1.519.539,35
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.702.024,05 94.990,30 0,00 0,00 8.797.014,35
Technische Anlagen und Maschinen 2.161.794,59 0,00 65.074,46 0,00 2.226.869,05
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.442.432,77 27.910,00 476.979,09 75.716,15 4.871.605,71
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.040,00 -27.910,00 25.870,00 0,00 0,00
15.308.291,41 94.990,30 567.923,55 75.716,15 15.895.489,11
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 894.520,44 0,00 0,00 0,00 894.520,44
894.520,44 0,00 0,00 0,00 894.520,44
17.667.616,86 94.990,30 622.657,89 75.716,15 18.309.548,90
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Korrektur*
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.294.470,01 0,00 128.892,34 0,00 1.423.362,35
1.294.470,01 0,00 128.892,34 0,00 1.423.362,35
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.972.761,53 7.988,57 302.286,05 0,00 4.283.036,15
Technische Anlagen und Maschinen 1.952.659,59 0,00 44.821,46 0,00 1.997.481,05
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.595.390,77 0,00 317.993,09 73.997,15 3.839.386,71
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.520.811,89 7.988,57 665.100,60 73.997,15 10.119.903,91
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 64.691,64 0,00 64.691,64
0,00 0,00 64.691,64 0,00 64.691,64
10.815.281,90 7.988,57 858.684,58 73.997,15 11.607.957,90
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.177,00 170.335,00
96.177,00 170.335,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.513.978,20 4.729.262,52
Technische Anlagen und Maschinen 229.388,00 209.135,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.219,00 847.042,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.040,00
5.775.585,20 5.787.479,52
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 829.828,80 894.520,44
829.828,80 894.520,44
6.701.591,00 6.852.334,96

* Die Korrekturbeträge ergeben sich aus Anpassungen im Rahmen der Betriebsprüfung sowie aus Umbuchungen innerhalb des Anlagevermögens.

Auswirkungen auf die Buchwerte zu den Bilanzstichtagen des Geschäfts- sowie des Vorjahres ergeben sich hieraus nicht.

Der vorangestellte Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Regelungen gekürzt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Intertec Hess GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Intertec Hess GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Intertec Hess GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 31. Oktober 2025

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Knop, Wirtschaftsprüfer

Armin Weber, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde auf der Gesellschafterversammlung am 08.11.2025 festgestellt.

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