Vermietung von Baumaschinen und -geräten
MultiWeigh GmbH
Altenberger Straße 43, 35576 Wetzlar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Hans Schmehl seit 18.1.2026 | Prokura |
Tobias Renato Herlth seit 18.1.2026 | Geschäftsführer |
Kerstin Försterling seit 13.5.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% | |
| 30.00% | |
| 30.00% | |
Adeleon Familienholding GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MultiWeigh GmbHWetzlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Analyse des Geschäftsverlaufs 20231. AllgemeinesDie MultiWeigh GmbH hat ihren Sitz in Wetzlar und ist im Amtsgericht Wetzlar unter HRB 7346 eingetragen. Die MultiWeigh GmbH ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 4. August 2017 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der HD Wiegetechnik und Sondermaschinen GmbH mit Sitz in Wetzlar (AG Wetzlar HRB 2468) und der B+M Elektronik GmbH mit Sitz in Wetzlar (HRB 2205) verschmolzen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Sondermaschinen auf dem Gebiet der Verpackungs-, Förder- und Wiegetechnik sowie die Herstellung und der Vertrieb von Software- und Hardwarekomponenten für elektronische Steuerungen aller Art. Die Firma MultiWeigh GmbH produziert hochwertige Kombinationswaagen und Sonderverpackungslösungen für industrielle Anwendungen. Sie gehört zu den technisch führenden Herstellern von Kombinationswaagen auf dem Weltmarkt. Kombinationswaagen werden als Komponente in Verpackungslinien überwiegend in der Ernährungsindustrie, aber auch in anderen Industrien, zur gewichtsgenauen Dosierung von Produkten bei der Herstellung von Fertigpackungen eingesetzt. Die Aufgabe ist, Überdosierungen und damit Margenverluste zu vermindern und die gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzen für Fertigpackungen (siehe Fertigpackungsverordnung) einzuhalten. Zum Abnehmerkreis gehören namhafte nationale und renommierte multinational tätige Unternehmen der Ernährungsindustrie. Der Umsatz wird zu 53,2 % in Deutschland, 38,0 % im EU-Ausland und zu 8,8 % außerhalb Europas erwirtschaftet. 2. Rahmenbedingungen, krisengeprägtes UmfeldDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr[1]. Die Wirtschaftsaktivität in Deutschlang schrumpfte dabei nach einem noch leicht positiven ersten Quartal (0,3 %) ab dem zweiten Quartal (-0,4%) kontinuierlich (Q3: -0,7%) und endete im vierten Quartal mit nur noch -0,4 %.[2] "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort"[3]. [1] https://www.destatis.de/DE/Service/Hauptstadtkommunikation/Veranstaltungen/bip-fg2024-wirtschaft.pdf?__blob=publicationFile [2] https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html [3] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.html?nn=238906 Für die MultiWeigh GmbH ist dieses Umfeld an mehreren Stellen problematisch: a) AbsatzIm Einzelhandel mit Lebensmitteln wuchs der Umsatz zwar im Jahr 2023 um EUR 12,9 Mrd. auf EUR 167,2 Mrd. gegenüber dem Vorjahr (EUR 154,2 Mrd.)[4]. "Im Jahr 2023 ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % zurück. Seit dem coronabedingten Rekordzuwachs von 5,4 % im Jahr 2020 sanken die realen Umsätze in den folgenden drei Jahren kontinuierlich (2021: -1,6 %; 2022: -4,6 %). Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 und damit im zweiten Jahr in Folge deutlich (2022: +5,5 %). Die Ursache für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr). Die Auswirkungen des höheren Preisniveaus für Nahrungsmittel werden insbesondere im langfristigen Vergleich deutlich: So war der reale Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln im Jahr 2023 um 5,0 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen der nominale Umsatz um 21,4 % höher war."[5] Der deutsche Nahrungsmittelmaschinen- und Verpackungsmaschinenbau hat das Jahr 2023 mit einem Minus von real vier Prozent im Auftragseingang abgeschlossen. Besonders gravierend war der Einbruch außerhalb des Euroraums.[6] [4] Lebensmittel Zeitung, Nr. 4, 26.01.2024, Seite 42 [5] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_041_45212.html [6] https://www.neue-verpackung.de/markt/moderates-minus-vier-prozent-weniger-auftraege-2023-905.html b) Produktion:Die Lieferkettenunterbrechungen und Covid-Sicherheitsmaßnahmen der vergangenen Jahre hatten in 2023 keinen Einfluss mehr auf die Produktion. Die Fertigung konnte somit die geplante Produktionsleistung umsetzen. Preissteigerungen am Rohstoffmarkt und bei den Teilelieferanten belasteten die Margen weiterhin. c) FachkräftemangelDer Fachkräftemangel erreicht in Deutschland einen neuen Höchststand. Eine Befragung der DIHK ergab: "Jedes zweite der fast 22.000 antwortenden Unternehmen kann offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen, weil es keine Arbeitskräfte findet. Ungeachtet der bereits länger andauernden Wirtschaftsschwäche und großer Herausforderungen für die Unternehmen liegen die Stellenbesetzungsschwierigkeiten auf hohem Niveau. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen erwarten negative Folgen eines Fachkräftemangels. Die Mehrbelastung der Belegschaft (60 Prozent) sowie steigende Arbeitskosten (59 Prozent) stehen aus Sicht der Unternehmen an der Spitze dieser Folgen. Die Einschränkung ihres Angebots und den Verlust von Aufträgen erwarten vier von zehn Unternehmen. Dies hat negative Effekte auch auf nachgelagerte Branchen und Wertschöpfungsketten bis hin zum Endkunden, da Leistungen nicht wie gewünscht in Anspruch genommen werden können. Der Verlust von Investitions-, Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit sowie (teilweise) Verlagerungen ins Ausland sind besonders in der Industrie Folgen des Fachkräftemangels. Dies schwächt die deutsche Industrie neben u.a. hohen Energiekosten zusätzlich und gefährdet die Entwicklung in wichtigen Zukunftsfeldern."[7] [7] https://www.dihk.de/resource/blob/107882/f8e2f248f04aaf10e622d5a0fcb38df9/dihk-fachkraeftereport-2023-data.pdf 3. Wichtige KundenmärkteDie Umsätze teilen sich zu 53,2 % auf Deutschland und zu 46,8 % auf die Exportmärkte auf. Der Exportanteil hat seine Bedeutung über die letzten Jahre deutlich gefestigt. Um der weltweiten Nachfrage nach Kombinationswaagen gerecht zu werden, wird das Vertriebsnetzwerk durch weitere Kooperationen mit internationalen Vertriebspartnern kontinuierlich verstärkt. B. Darstellung der Lage1. Finanz- und LiquiditätslageDie Gesellschaft verfügt über eine Eigenkapitalquote von 30,3 % (Vorjahr: 36,1 %). Wir arbeiten wie im Maschinenbau üblich mit Kunden-Anzahlungen im Bereich von 15 - 40 % des Auftragswertes und haben entsprechenden Kapitalbedarf, um die Verkäufe zu finanzieren bis zu deren kompletter Bezahlung. Die Cashflow-Situation ist zufriedenstellend, so dass allen Zahlungsverpflichtungen problemlos nachgekommen werden kann. 2. ErtragslageDie Gesamtumsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Jahr 2022 (TEUR 11.179) um 26,2 % auf TEUR 14.106. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung in Höhe von TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 433) und der anderen aktivierten Eigenleistungen von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 423) lag die Betriebsleistung 22,4 % über Vorjahresniveau (TEUR 14.733, Vorjahr TEUR 12.035). Die Materialeinsatzquote ist mit 50,4 % (Vorjahr 48,7 %) merklich gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belaufen sich auf TEUR 1.031 (Vorjahr: TEUR 1.008). Diese werden maßgeblich durch Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 862 beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 10,0 % auf TEUR 2.350 (Vorjahr TEUR 2.138) gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf höhere Verkaufsprovisionen (TEUR +118) sowie externe Beratungsleistungen (TEUR 202) zurückzuführen. Das Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR -181 nach TEUR -125 im Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Verlust von TEUR -342 (Vorjahr: TEUR -1.023) ab. 3. AuftragslageDie derzeitige Auftragslage ist mit deutlich über 60 % vom geplanten Jahresumsatz, welcher auf konstantem Niveau geplant ist, zufriedenstellend. Im Frühjahr 2023 fand mit der Interpack in Düsseldorf die wichtigste internationale Branchenmesse statt. Im Mai 2024 ist die MultiWeigh GmbH zudem auf der Anuga FoodTec in Köln sowie im September 2024 auf der Fachpack in Nürnberg vertreten. Die Kontakte auf diesen Messen bilden das Fundament für die weitere Auftragsanbahnung in den kommenden Monaten. C. Bedeutsame finanzielle LeistungsindikatorenDer Umsatz erhöhte sich mit TEUR 14.106 deutlich um 26,2 % zum Vorjahr (Vorjahr: TEUR 11.179), bei einer um 22,4 % über dem Vorjahr liegenden Betriebsleistung von TEUR 14.733 (Vorjahr: TEUR 12.035). Das EBITDA entwickelte sich mit TEUR 872 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 114) weiterhin deutlich positiv. Die Betriebsleistung pro Mitarbeiter und der erwirtschaftete Cashflow stellen für uns weitere wichtige Kennzahlen dar. Die Betriebsleistung pro Mitarbeiter betrug TEUR 239 nach TEUR 213 im Vorjahr. Prognosebericht A. Bericht der GeschäftschancenDie MultiWeigh GmbH steht zwar im harten Wettbewerb mit ca. 10 Mitbewerbern im Markt bei Kombinationswaagen, ist aber technisch auf hohem Niveau und mit nur drei anderen Herstellern - einem Deutschen und zwei Japanischen - zu vergleichen. Der Fokus liegt weiterhin auf der Steigerung der Wiegegeschwindigkeit, was in Zeiten von immer höhere Produktausstoßzahlen und immer komplexeren Produktionsstraßen zu einem Marktvorteil führt. Die MultiWeigh GmbH bietet ein breites Produktspektrum von Kombinationswaagen im Markt an. Die MultiWeigh-Waagen werden für jedes Produkt optimiert, von Snacks über Tiefkühlkost bis zu Frischeprodukten. Mit nahezu 2.000 installierten Maschinen kann man auf ein großes Applikationswissen zurückgreifen. Des Weiteren stellen Kombinationswaagen vor allen im Nahrungsmittelbereich weiterhin ein zukunftssicheres Produkt dar. Alle Produkte, welche verpackt an den Verbraucher verkauft werden, benötigen eine zuverlässige und genaue Verwiegung. Der Arbeitskräftemangel bei den Nahrungsmittelherstellern erfordert von diesen einen noch höheren Automatisierungsgrad, wobei Kombinationswaagen eine große Rolle spielen. Unser stetig wachsender Stamm an weltweiten Handelsvertretern trägt in einem großen Teil zum konstant guten Auftragseingang bei. Wir haben im März 2023 einen erfahren Vertriebspartner in den USA für uns gewinnen können. Um auch auf dem deutschen Markt noch besser präsent zu sein, wurde das Vertriebsteam mit einem erfahrenen Experten aus der Verpackungsbranche erweitert. B. RisikoberichtDie Risiken sind nahezu unverändert zum Vorjahr. Der weiterhin unvorhersehbare Verlauf der Ukraine-Krise sorgt weiterhin für eine latente Unsicherheit auf den Rohstoffmärkten. Die Entspannung bei der Verfügbarkeit von Halbleitern führt zu einem geringen Risiko in diesem Bereich. Für die wesentlichen Komponenten haben wir Ende 2023 unsere Lagervorräte aufstocken, und somit unsere geplante Produktion bis Anfang 2025 abgesichert. Nichtsdestotrotz haben die aus der Versorgungsknappheit resultierenden steigenden Einkaufspreisen bei den Bauteilen, Rohstoffen und Energie zu Produktionsrisiken und Margenverschlechterung geführt. Die Nahrungsmittelindustrie ist mit Ihren Umsätzen zwar recht krisensicher. Der Branchenumsatz stieg im vergangenen Jahr um 7,6 % auf EUR 197,6 Mrd.[8], wobei der Markt preisbereinigt um 1,9 % schrumpfte, was sich in einem deutlichen Kaufkraftverlust in der Bevölkerung bemerkbar macht. Dies beschleunigt den Trend zum Kauf von günstigeren "Handelsmarken" durch den Konsumenten sowie der Stärkung der Discounter. Dies bedeutet wiederum einen höheren Preisdruck auf die Hersteller was einen Einfluss auf die Maschinen-Laufzeiten bedeutet und somit Neuinvestitionen verzögert. Der allgemeine Fachkräftemangel in Deutschland resultiert zum einen in Problemen offene Stellen kurzfristig zu besetzen und zum anderen in steigende Personalkosten. Vorhandenes Personal muss nicht zuletzt durch eine attraktive Vergütung im Unternehmen gehalten werden, um einen Knowhow-Verlust zu verhindern. Die dadurch steigenden Personalkosten werden sich direkt auf die Marge auswirken. Als größtes und weiterhin nicht komplett einzuschätzendes Risiko stellt sich die geopolitische Lage dar. Neben dem andauernden Ukraine-Konflikt stellen auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA ein unkalkulierbares Risiko für die europäische und insbesondere die deutsche Wirtschaft dar. "Eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November 2024 könnte der Welthandelsordnung erheblich schaden, falls Trump wie angekündigt die US-Zölle anheben würde, um vor allem das Handelsdefizit der USA zu verringern."[9] [8] Lebensmittel Zeitung, Nr. 4, 26.01.2024, Seite 42 [9] https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2024/IW-Report_2024-Trump-Trade-Effect.pdf C. Bestandsgefährdende RisikenDie Ertragslage hat sich sehr positiv entwickelt. Die Liquidität ist über eine ausreichende Kontokorrentlinie und Anzahlungen für die einzelnen Projekte sichergestellt. Bestandsgefährdende Risiken wie zum Bespiel durch eine Klumpenbildung bei einigen wenigen Kunden liegen nicht vor. Ebenso ist die Risikoeinschätzung der einzelnen Projekte gering, da das jeweilige Auftragsvolumen pro Auftrag im Schnitt bei 2 % des Gesamtumsatzes liegt. Ein Ausfall eines einzelnen Projekts führt damit also ebenfalls nicht zu einer Bestandsgefährdung. D. AusblickUnter den oben genannten Voraussetzungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse, eine Betriebsleistung und ein EBITDA leicht über dem Niveau von 2023.
Wetzlar, 12.04.2024 Andreas Riedinger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB wurde der Jahresabschluss auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Ein Lagebericht nach § 264 Abs. 1 HGB wurde erstellt. Sitz der Gesellschaft ist Wetzlar. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 7346 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungsgrundsätze werden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet. Der Geschäfts- oder Firmenwert entstand in Folge der Verschmelzung und wird auf 10 Jahre ab dem Jahr 2017 abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bei Anschaffungskosten von EUR 250,01 € bis EUR 800,00 wird ab dem Wirtschaftsjahr 2019 ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet und auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben (Poolabschreibung). Für alle Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 800,01 und EUR 1.000,00 erfolgt die Regelabschreibung über die Nutzungsdauer nach der Afa-Tabelle. Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Soweit der beizulegende Wert der Vorräte niedriger als die Anschaffungs- bzw. Herstellkosten war, wurde zu diesem unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessen berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB bilanziert und offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt (Pauschalwertberichtigung). Das spezielle Kreditrisiko wurde durch Einzelbewertung der Forderungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Den Berechnungen liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt gesichert. C. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt (Angaben in TEUR):
Die verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von TEUR 328 (Zeitwert) wurden zum 31.12.2023 entsprechend dem § 246 Abs.2 HGB mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 309 saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen betragen TEUR 328. Es ergibt sich aus der Saldierung der Pensionsrückstellungen und des Rückdeckungsanspruches ein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 5). Zinserträge aus Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen wurden in Höhe von je TEUR 6 saldiert. Der Unterschiedsbetrag zwischen § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 5). Wesentliche Einzelposten in den sonstigen Rückstellungen sind die Rückstellungen für Personal TEUR 325 (Vorjahr: TEUR 259), den Produktionsbereich/Vertrieb betreffende Rückstellungen TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 136), für Gewährleistungen TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 113) und für Provisionen TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 49). Die Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen, die Angaben lauten auf TEUR:
Vorjahreswerte:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und eine Sicherungsübereignung des Warenlagers gestellt. D. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsätze teilen sich zu 53,2 % auf Deutschland und zu 46,8 % auf die Exportmärkte auf. E. Sonstige Angaben Geschäftsführungsorgane Zum Geschäftsführer sind folgende Herren bestellt Andreas Riedinger, Dipl.-Betriebswirt (BA), Neckartenzlingen Auf die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse: Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen resultieren, bestehen insgesamt in Höhe von TEUR 517 (Vorjahr TEUR 296). Hiervon werden TEUR 250 (Vorjahr TEUR 232) innerhalb der nächsten 12 Monate anfallen. In über 5 Jahre werden TEUR 7 (Vorjahr TEUR 2), die restlichen Verpflichtungen zwischen einem und fünf Jahren fällig. Haftungsverhältnisse aus nichtbilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB liegen in Höhe von TEUR 918 (Vorjahr TEUR 1.433) in Form von Bürgschaften und Avalen vor. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. F. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. G. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag gab es keine berichtenswerten Vorgänge.
Wetzlar, 12.04.2024 Andreas Riedinger, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MultiWeigh GmbH, Wetzlar: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MultiWeigh GmbH, Wetzlar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MultiWeigh GmbH, Wetzlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 12. April 2024 gkw:treuadvisa
GmbH
gez. Alfred Gaeb, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Evers, Wirtschaftsprüfer Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: In der Gesellschafterversammlung am 2. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, dass der Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorgetragen wird. |
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