Interquell
GmbH
Wehringen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
1. Grundlage des Unternehmens
1.1 Unternehmensgegenstand
In den Standorten der Interquell GmbH in Wehringen
und Bobingen wird Heimtiernahrung für Hunde, Katzen
und Zierfische gefertigt. Firmensitz der Gesellschaft ist
Wehringen.
Die wichtigsten Produkte sind die Marken "Happy Dog"
und "Happy Cat", die weltweit in ca. 85 Ländern
zumeist über Fachhändler und Züchter
vertrieben werden. Darüber hinaus wird Lohnherstellung
und Co-Packing mit Hunde-, Katzen-, und Zierfischprodukten
für andere Hersteller und Händler betrieben.
Zudem wird Forellenfutter als Handelsprodukt unter der
Marke "Fisch Fit" vertrieben. Unsere Aktivitäten
zielen darauf ab, Heimtieren möglichst gesunde
Produkte auf dem neuesten Stand der
Ernährungswissenschaft anzubieten.
Daneben werden unterschiedliche Zielgruppen über
verschiedene Qualitätsstufen und
Ernährungskonzepte angesprochen. Das Gesamtsortiment
umfasst Trockenfutter, Nassfutter und Snacks.
1.2. Ziele und Strategien
Strategisches Ziel ist die Steigerung des
Unternehmenswertes durch Gewinnung von Marktanteilen in den
verschiedenen Tätigkeitsfeldern und damit verbundene
Ertragssteigerungen.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Entwicklung der Branche
Der deutsche Heimtiermarkt als wichtigster
Absatzmarkt von Interquell entwickelte sich
gemäß den Datenerhebungen des IVHs und des ZZFs
im Jahr 2023 wie folgt:
Hundetrockenfutter + 6,1 % auf 547 Mio. €,
Katzentrockenfutter + 11,3 % auf 396 Mio. €,
Hundefeuchtfutter + 13,7 % auf 677 Mio. €,
Katzenfeuchtfutter + 15,3 % auf 1.532 Mio. €,
Hundesnacks +7,4 % auf 748 Mio. €, Katzensnacks
+ 14,0 % auf 372 Mio. €.
Im LEH wurden 63%, im Fachhandel 37%, der
Heimtiernahrungsprodukte verkauft. Zu diesen Zahlen
müssen nach Expertenschätzungen noch ca. 1.316
Mio. € (Futter und Bedarfsartikel) addiert werden, die
über Onlineshops abgesetzt werden.
Der Gesamtmarkt ist insgesamt mit + 11,4 % wachsend,
allerdings vor allem inflationsbedingt. Absatzmengen und
Heimtierhaltung blieben weitestgehend konstant. Man kann
davon ausgehen, dass sich der Heimtiermarkt in Europa
ähnlich entwickelte.
2.2. Geschäftsentwicklung
Ertragslage
Die Umsatzerlöse der Sparte "petfood" konnten in
2023 um 6,0 % gesteigert werden.
Die Interquell erwirtschaftete einen
Jahresüberschuss in Höhe von 0,2 Mio. Euro
gegenüber 0,6 Mio. Euro im Vorjahr Die verschiedenen
Vertriebskanäle Marke Inland und International, sowie
Private Label entwickelten sich in ähnlicher
Höhe.
Die positive Umsatzentwicklung resultierte aus
Preiserhöhungen und Kundenzuwachs. Der reduzierte
Ertrag ist in erster Linie den hohen Rohstoffpreisen bis
Herbst 2023, den inflationsbedingten hohen
Kostensteigerungen inkl. Personalkosten und gestiegenen
Zinsaufwendungen geschuldet.
Investitionen wurden vor allem im Sanierungs- und
Erneuerungsbereich der bestehenden Extruderanlagen, sowie
in Energieeinsparmaßnahmen inkl. Inbetriebnahme einer
1 ha großen Photovoltaikanlage getätigt, die
fast 10% des benötigten Strombedarfs abdeckt.
Der Personalbestand entwickelte sich wie folgt:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
Arbeiter |
141 |
140 |
|
Angestellte |
107 |
105 |
|
Aushilfen
|
14 |
14 |
|
Geschäftsführer |
1 |
1 |
|
Gesamt |
263 |
260 |
Zum 31.12.2023 wurden 4 (31.12.2022: 5) Auszubildende
beschäftigt.
Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag
2023 37,39 % (Vorjahr 35,19 %) und hat sich aufgrund des
Rückgangs der Bilanzsumme erhöht.
Finanzlage
Der Cash-Flow I (Jahresüberschuss zuzüglich
Abschreibungen) betrug im Jahr 2023 nahezu unverändert
4,3 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro).
Der EBITDA belief sich im Jahr 2023 auf 5.356.437,03
Euro (Vorjahr 5.177.564,26 Euro).
Die Gesellschaft ist im abgelaufenen
Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen
gegenüber ihren Geschäftspartnern nachgekommen.
Die Gesellschaft nutzt als flexibles
Finanzierungsinstrument auch den revolvierenden Verkauf von
ausgewählten Kundenforderungen an
Factoring-Gesellschaften.
Daneben bestehen langjährige
Geschäftsbeziehungen zu den Bankpartnern. Die
eingeräumten Betriebsmittellinien sind nur zum Teil
ausgenutzt. Daneben werden langfristige Investitionen
möglichst fristenkongruent finanziert.
Weitere finanzielle Mittel wurden durch die
Gesellschafterin, die Georg Müller Verwaltungs- und
Besitz GmbH & Co. KG, bereitgestellt.
Gesamtaussage
Das Geschäftsjahr 2023 kann aufgrund der
erwähnten schwierigen Rahmenbedingungen bei Umsatz-
und Ertragsentwicklung als noch zufriedenstellend angesehen
werden. Unsere Vermögens- und Finanzlage ist als gut
zu bezeichnen. Die Auftragslage ist unverändert hoch.
Die geplanten Ziele konnten hinsichtlich der Ertragszahlen
aufgrund vorgenannter Faktoren nicht vollständig
erreicht werden. Während die leichte
Umsatzsteigerungerreicht wurde, konnte die moderate
Ergebnissteigerung nicht erzielt werden.
3.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die Absatzchancen im Heimtierbereich werden weiterhin
positiv eingeschätzt, da auch in den nächsten
Jahren mit einer in etwa gleichbleibenden Tierpopulation
gerechnet wird.
Das vorrangige Ziel bleibt weiterhin, mit den eigenen
Marken national und international zusätzliche
Marktanteile zu gewinnen und die verschiedenen
Vertriebskanäle wie Fachhandel, Drogeriemärkte,
Züchter, Veterinäre und Onlineshops im Sinne
einer risikominimierenden Unternehmensstrategie
gleichermaßen zu entwickeln.
Langfristige Verteuerungstendenzen für
Produktionsbetriebe in Deutschland erwarten wir auch durch
die Auswirkungen der Nachhaltigkeitsbestrebungen aus der
Politik, die zu steigenden Energiepreisen und
einschränkenden gesetzlichen Vorgaben führen
dürften.
Allerdings unterstützen wir als Interquell GmbH
die gesellschaftlichen Maßnahmen zum Klimaschutz und
werden durch Energieeinsparung und nachhaltige
Eigenerzeugung, sowie Kompenstionszahlungen daran
mitarbeiten, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu
erreichen.
Dies beinhaltet auch, dass wir seit 2022 als
klimaneutraler Standort wirtschaften und in 2023 bereits
unseren zweiten Nachhaltigkeitsbericht nach GRI Standard
veröffentlichten.
Das Management aller Risiken wird proaktiv durch die
Geschäftsführung und Abteilungsleiter angegangen.
Im Umweltschutzbereich, zum Beispiel im
Emissionsbereich, werden alle gesetzlichen Auflagen
erfüllt und regelmäßig überprüft.
Alle Markenverpackungen, die an Endverbraucher verkauft
werden, sind dem Dualen System angeschlossen. Der
Energieverbrauch inkl. Einsparkonzepte wird in einem
Energiebericht erfasst.
Das Unternehmen ist HACCP und Bio zertifiziert.
Interquell engagiert sich sozial durch eine
produktbezogene Spendenkooperation mit SOS Kinderdorf zur
Unterstützung von Projekten in Afrika, bei einer Reihe
von Tierschutzprojekten und darüber hinaus lokal durch
die Förderung des Augsburger Zoos und von
tiertherapeutischen Maßnahmen für Kinder und
Jugendliche beim Bunten Kreis.
Arbeitnehmerschulungen werden regelmäßig
in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten.
Mitarbeiterinformationen finden über
regelmäßige Newsletter, sowie Abteilungstreffen
statt.
Der Fortbestand des Unternehmens ist gesichert.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen mittelfristig
nicht.
Für das Jahr 2024 wird von weiterhin leicht
steigenden Umsätzen und einer positiven
Geschäftsentwicklung ausgegangen.
Allerdings haben mikrobiologische Probleme bei zwei
älteren Anlagen zu einem fast 6- monatigen Stillstand
inkl. Sanierung dieser Anlagen geführt. In der Folge
musste ein nicht unerheblicher Anteil der Absatzmenge
zugekauft werden und eigene bereits produzierte Chargen
vernichtet werden.
Zusammen mit den Sanierungskosten der betroffenen
Anlagen wird für das Jahr 2024 mit einem
Jahresfehlbetrag im niedrigen 7-stelligen Bereich
gerechnet. Daher wird auch nur ein geringer EBITDA
erwartet.
Für 2025 wird wieder ein normaler
Geschäftsverlauf mit einem Jahresüberschuss in
niedrigen bis mittleren 7-stelligen Bereich angenommen. Es
wird darüber nachgedacht, die betroffenen älteren
Anlagen durch einen Neubau zu ersetzen.
4. Sonstige Angaben
Die Geschäftsleitung wurde von Herrn Georg
Müller wahrgenommen. Herr Volker Lang und Herr Michael
Hedde haben Prokura.
Wehringen, September
2024
gez.
Georg Müller
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
28.577.789,11 |
25.767.859,80 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.733.399,59 |
888.625,52 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
254.245,80 |
423.715,00 |
| 2.
geleistete Anzahlungen |
1.479.153,79 |
464.910,52 |
| II.
Sachanlagen |
26.466.756,14 |
24.651.600,90 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
3.135.977,50 |
3.106.137,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
19.159.444,00 |
17.478.371,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.200.209,00 |
1.876.986,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.971.125,64 |
2.190.106,40 |
| III.
Finanzanlagen |
377.633,38 |
227.633,38 |
| 1.
Beteiligungen |
375.783,38 |
225.783,38 |
| 2.
Genossenschaftsanteile |
1.850,00 |
1.850,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
40.907.212,02 |
47.666.225,50 |
| I.
Vorräte |
20.586.420,62 |
21.364.709,28 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
9.963.750,61 |
8.829.758,98 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
10.622.670,01 |
12.534.950,30 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
16.922.434,08 |
24.448.717,87 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
13.209.752,74 |
21.703.585,58 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.712.681,34 |
2.745.132,29 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.398.357,32 |
1.852.798,35 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
268.331,70 |
161.394,19 |
| Aktiva |
69.753.332,83 |
73.595.479,49 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
26.081.510,16 |
25.894.895,54 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
150.000,00 |
150.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
25.744.895,54 |
25.109.681,12 |
| III.
Jahresüberschuss |
186.614,62 |
635.214,42 |
| B.
Rückstellungen |
2.251.170,00 |
2.201.247,00 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
1.426.728,00 |
1.385.609,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
824.442,00 |
815.638,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
41.420.652,67 |
45.499.336,95 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
18.703.014,49 |
17.172.827,78 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
15.896.412,75 |
17.106.276,24 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
3.057.232,74 |
6.901.663,24 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
3.061.409,18 |
2.861.193,00 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
702.583,51 |
1.457.376,69 |
| davon
aus Steuern |
118.424,01 |
114.334,03 |
| Passiva |
69.753.332,83 |
73.595.479,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
145.811.410,63 |
137.614.387,08 |
| 2.
Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen |
778.288,66 |
-5.980.950,63 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
1.278.676,70 |
1.286.267,68 |
| 4.
Materialaufwand |
98.775.818,61 |
99.034.365,70 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
97.878.862,53 |
98.239.377,73 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
896.956,08 |
794.987,97 |
| 5.
Personalaufwand |
14.121.173,93 |
13.167.814,44 |
| a)
Löhne und Gehälter |
11.850.825,03 |
11.012.986,66 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.270.348,90 |
2.154.827,78 |
| davon
für Altersversorgung |
25.331,63 |
37.855,79 |
| 6.
Abschreibungen |
4.105.803,10 |
3.754.952,19 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
4.105.803,10 |
3.754.952,19 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
28.065.749,32 |
27.622.392,79 |
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
53,00 |
53,00 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
16.039,22 |
130.297,80 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
872.587,31 |
471.354,58 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
27.052,00 |
27.242,00 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
191.432,00 |
316.043,07 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
195.326,62 |
645.033,42 |
| 13.
sonstige Steuern |
8.712,00 |
9.819,00 |
| 14.
Jahresüberschuss |
186.614,62 |
635.214,42 |
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2023
1. Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wird in EUR und auf
der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs, insbesondere der §§ 242 ff.
und 264 ff. HGB, sowie nach den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Nachfolgend werden die angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden erläutert.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig ab
dem Erwerbszeitpunkt über die erwartete Nutzungsdauer
linear abgeschrieben. Diese beträgt bei den
Softwarelizenzen drei bis fünf Jahre und bei
gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten
fünf bis acht Jahre.
Das
Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten
angesetzt und um planmäßige Abschreibungen
vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen
wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände regelmäßig
zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren linear
vorgenommen. Dabei werden technische Anlagen und Maschinen
im Wesentlichen zwischen acht und zehn Jahren
abgeschrieben.
Im aktuellen Geschäftsjahr werden
geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis 800,00 Eurovollständig
abgeschrieben.
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den
Anschaffungskosten angesetzt.
Die
unfertigen Erzeugnisse und die Fertigerzeugnisse
werden mit den Verkaufspreisen abzüglich
Vertriebskosten sowie einer Gewinnmarge angesetzt.
Abgesehen von handelsüblichen
Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten
Dritter.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert
angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind durch
Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst. Die
Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen
Kreditrisiko sowie noch möglicher bzw. zu erwartender
Skontoabzüge Rechnung.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nominalwert angesetzt.
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben
vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
Das
Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.
Die
Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen
und sind in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis-
und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern
ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt
vorliegen.
Der Wert der
Rückstellungen für Pensionen nach
Verrechnung des Deckungsvermögens ergibt sich aus der
Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert des zur
Deckung der Versorgungsverpflichtungen bestehenden
Vermögens und den Altersvorsorgeverpflichtungen
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.
Grundsätzlich ist der beizulegende Zeitwert des
Deckungsvermögens gemäß § 255 Abs. 4
Satz 3 i.V.m. § 253 Abs. 4 HGB mit den
fortgeführten Anschaffungskosten unter Beachtung des
strengen Niederstwertprinzips zu bewerten. Gemäß
IDW HFA 30 n.F. TZ. 68. entsprechen diese dem
geschäftsplanmäßigen Deckungskapital
zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus
Beitragsrückerstattung (sog. unwiderruflich zugeteilte
Überschussbeteiligung). Dieser Wert entspricht dem
steuerlichen Aktivwert. Nachdem die
Versicherungsgesellschaft in ihrem Gutachten nur den
Rückkaufswert ausgewiesen hat, erfolgte die Bewertung
mit dem Rückkaufswert. Vor dem Hintergrund einer
Gesamtbetrachtung ist die Wertdifferenz zum steuerlichen
Aktivwert unwesentlich.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem
modifizierten Teilwertverfahren durchgeführt. Dabei
wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte
Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB
verwendet. Für die Bewertung werden die Heubeck
Richttafeln 2018 G herangezogen. Ferner erfolgt die
Bewertung unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends,
der die voraussichtliche Gehaltsentwicklung
berücksichtigt. Mangels Anpassungsregelung in der
Rentenbezugszeit wurde auf den Ansatz eines Rententrends
verzichtet.
Beim Deckungsvermögen handelt es sich um eine an
den Begünstigten verpfändete
Rückdeckungsversicherung.
Die
Verbindlichkeiten werden zu ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundlagen für die Umrechnung von
Fremdwährungsposten in Euro
Währungsforderungen und -verbindlichkeiten
werden bei Erstverbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am
Tag des Geschäftsvorfalls angesetzt. Im Rahmen der
Folgebewertung werden Währungsforderungen und
-verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag ergebniswirksam umgerechnet; bei einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr unter Beachtung des
Realisations- und Anschaffungswertprinzips, bei einer
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ohne deren Beachtung.
2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu
entnehmen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Von den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von
kleiner einem Jahr 16.341.467,02 Euro (Vorjahr
24.267.013,59 Euro) und eine Restlaufzeit größer
einem Jahr 580.967,06 Euro (Vorjahr 181.704,28 Euro).
Eigenkapital
Der Gewinnvortrag zum Bilanzstichtag in Höhe von
25.744.895,54 Euro ergibt sich aus dem Gewinnvortrag des
Vorjahres in Höhe von 25.109.681,12 Euro
zuzüglich des Jahresüberschusses 2022 in
Höhe von 635.214,42 Euro.
Rückstellung für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen nach
Verrechnung des Deckungsvermögens belaufen sich auf
1.426.728,00 Euro (Vorjahr 1.385.609,00 Euro). Der
Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden ein Zinssatz
von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) (10-Jahres-Durchschnitt), ein
Gehaltstrend von 1,10 % (Vorjahr 1,10 %) und ein
Rententrend von 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) zugrunde gelegt.
Der Erfüllungsbetrag der Direktzusagen beläuft
sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.585.784,00 Euro (Vorjahr
1.534.571,00 Euro). Davon wird der beizulegende Zeitwert
des Deckungsvermögens in Höhe von 159.056,00 Euro
(Vorjahr 148.962,00 Euro) in Abzug gebracht.
Unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes
von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) würde sich der
Erfüllungsbetrag aus Direktzusagen um 16.566,00 Euro
auf 1.602.350,00 Euro erhöhen. Dieser
Unterschiedsbetrag in Höhe von 16.566,00 Euro ist
gemäß § 253 Abs. 6 HGB
ausschüttungsgesperrt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen
gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 668.422,00
Euro (Vorjahr 655.618,00 Euro). Daneben sind
Rückstellungen für ausstehende
Eingangsrechnungen, für die Aufbewahrung von
Geschäftsunterlagen sowie für die Erstellung und
Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der
Steuererklärungen enthalten.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten in Euro weisen zum
Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten aus:
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Restlaufzeit
|
Gesamt
|
|
<= 1 Jahr
|
< 5 Jahre
|
> 5 Jahre
|
|
Verbindlichkeiten gg.
Banken
|
10.747.457,03
|
7.421.408,00
|
534.149,46
|
18.703.014,49
|
Vorjahr
|
10.491.721,00
|
6.416.257,27
|
264.849,51
|
17.172.827,78
|
Verbindlichkeiten aus
L+L
|
15.896.412,75
|
0,00
|
0,00
|
15.896.412,75
|
Vorjahr
|
17.106.276,24
|
0,00
|
0,00
|
17.106.276,24
|
Verbindlichkeiten gg. v.
U.
|
6.118.641,92
|
0,00
|
0,00
|
6.118.641,92
|
Vorjahr
|
9.762.856,24
|
0,00
|
0,00
|
9.762.856,24
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
702.583,51
|
0,00
|
0,00
|
702.583,51
|
Vorjahr
|
1.457.376,69
|
0,00
|
0,00
|
1.457.376,69
|
Gesamt
|
33.465.095,21
|
7.421.408,00
|
534.149,46
|
41.420.652,67
|
Vorjahr
|
38.818.230,17
|
6.416.257,27
|
264.849,51
|
45.499.336,95
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind in Höhe von 5.629.897,46 Euro
über Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen
von technischen Anlagen und Maschinen abgesichert. Die
Grundschulden hat der Gesellschafter der Gesellschaft als
Sicherheiten gestellt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von
0,00 Euro über Sicherungsübereignungen von
technischen Anlagen und Maschinen abgesichert.
Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in
Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und aus Steuern
in Höhe von 118.424,01 Euro (Vorjahr 114.334,03 Euro)
enthalten.
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von
nicht untergeordneter Bedeutung, die einem anderen
Geschäftsjahr zuzurechnen sind, sind unter den
sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Umsatzerlöse
Die Gesellschaft betätigte sich im abgelaufenen
Geschäftsjahr auf unterschiedlichen geographischen
Märkten.
|
|
2023
|
|
2022
|
|
|
%
|
|
%
|
Inland
|
|
42
|
|
44
|
EU
|
|
44
|
|
40
|
Drittland
|
|
14
|
|
16
|
Umsatzerlöse gesamt
|
|
100
|
|
100
|
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von 0,00 Euro (Vorjahr 266.065,97 Euro). Weiterhin sind
periodenfremde Erträge aus wertberichtigten oder
ausgebuchten Forderungen in Höhe von 131.900,00 Euro
(Vorjahr 0,00 Euro), aus der Auflösung von
Rückstellungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr
0,00 Euro), aus Kostenweiterbelastungen an verbundene
Unternehmen 903.340,34 Euro (Vorjahr 815.743,62 Euro) sowie
aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von
59.283,10 Euro (Vorjahr 79.072,98 Euro) enthalten. Die
Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen
belaufen sich auf -0,50 Euro (Vorjahr 35.350,76 Euro), die
übrigen Erträge summieren sich auf 50.000,00 Euro
(Vorjahr: 0,00 Euro ).
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die
Altersversorgung
Die Aufwendungen für die Altersversorgung
betreffen die Zuführungen zu den Rückstellungen
für Pensionen nach Verrechnung des
Deckungsvermögens sowie sonstige Aufwendungen zur
betrieblichen Altersvorsorge und belaufen sich auf
52.714,60 Euro (Vorjahr 65.171,03 Euro).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von
230.681,17 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Weiterhin sind
periodenfremde Aufwendungen aus wertberichtigten oder
ausgebuchten Forderungen in Höhe von 47.594,97 Euro
(Vorjahr 310.060,45 Euro) enthalten.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
enthalten Zinserträge aus Forderungen gegen
Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr
122.215,20 Euro).
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Abzinsung der
Pensionsrückstellungen in Höhe von 27.052,00 Euro
(Vorjahr 27.242,00 Euro) enthalten.
3. Sonstige Angaben
Firma, Sitz, Registergericht
Die Interquell GmbH mit dem Sitz in Wehringen ist
beim Amtsgericht Augsburg unter HRB 6740 eingetragen.
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer
Gesamtschuldnerschaft für Verbindlichkeiten der Georg
Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG in
Höhe von 7,0 Mio Euro. Die Geschäftsführung
schätzt das gegenwärtige Risiko einer
Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aufgrund
der geplanten Unternehmensentwicklung der Georg Müller
Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG als gering ein.
Außerbilanzielle Geschäfte
Die folgenden außerbilanziellen Geschäfte
werden angegeben, weil die aus solchen Geschäften
entstehenden Risiken und Vorteile für die Gesellschaft
wesentlich sind und weil die Offenlegung für die
Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft erforderlich
erscheint.
Die Gesellschaft hat Vereinbarungen über den
revolvierenden Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen mit einem Gesamtfinanzierungslimit von bis zu
14,6 Mio Euro abgeschlossen. Ziel der bis auf weiteres
geschlossenen Vereinbarungen ist die Reduzierung der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Gesellschaft hat Leasingvereinbarungen für
Maschinen und Kraftfahrzeuge in Höhe von 3,2 Mio Euro
abgeschlossen. Die Leasingvereinbarungen haben eine
Restlaufzeit von drei bis sechs Jahren. Mit diesen
Vereinbarungen werden eine Verkürzung der Bilanzsumme
sowie eine prozentuale Erhöhung der Eigenkapitalquote
erreicht. Die Chance und das Risiko bestehen in der
grundsätzlich unkündbaren Restlaufzeit.
Daneben bestehen Miet- bzw. Pachtverträge
über die Nutzung der Grundstücke in Wehringen in
Höhe von jährlich 1,16 Mio Euro. Diese
Verträge bestehen mit der Gesellschafterin und sind
auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Ein weiterer Mietvertrag umfasst die Nutzung von
Lagerflächen in Bobingen in Höhe von
jährlich 0,36 Mio Euro.
Diese Mietverträge dienen der Gesellschaft dazu,
keine finanziellen Mittel durch die Immobilienfinanzierung
zu binden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Daneben bestehen nur unwesentliche weitere
finanzielle Verpflichtungen.
Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt unter
anderen durch die Inanspruchnahme variabel verzinslicher
Bankkredite. Dadurch ist die Gesellschaft Risiken aus der
Änderung von Zinssätzen ausgesetzt. Zur
Reduzierung dieser Zahlungsstromänderungen aus
Zinsrisiken hat die Gesellschaft Zinsswap-Vereinbarungen
über 9,0 Mio Euro und einer Laufzeit von 5 Jahren
abgeschlossen. Die Finanzierungsplanung sieht für die
gesamte Laufzeit eine Bewertungseinheit zwischen Grund- und
Sicherungsgeschäften vor. Auf Grundlage der sog.
Critical Terms Match-Methode kann mit hinreichender
Sicherheit davon ausgegangen werden, dass sich die
gegenläufigen Zahlungsströme nahezu ausgleichen.
Zur Reduzierung der Risiken aus volatilen
Rohstoffpreisen hat die Gesellschaft
Rohwarenpreisbegrenzungsgeschäfte mit einer
Restlaufzeit kleiner einem Jahr und einem Volumen von 0,9
Mio Euro geschlossen.
Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn
Georg Müller, Kaufmann, geführt. Der
Geschäftsführer ist von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Vergütungen des Geschäftsführers
Die Angabe der Bezüge des
Geschäftsführers unterbleibt in Anwendung des
§ 286 Abs. 4 HGB.
Konzernzugehörigkeit
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss
für den größten und den kleinsten Kreis von
Unternehmen aufzustellen hat, ist die Georg Müller
Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG, Wehringen.
Anteilsliste
Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen
beteiligt:
|
Anteil am
Eigenkapital |
Ergebnis |
letztes |
|
Kapital in % |
in Euro |
GJ in Euro |
| Heimtierland oHG |
30 |
k.A. |
k.A. |
| clever 2 mix GmbH |
50 |
34.598 (2022) |
-73 (2022) |
| REBO s.r.l.
Castellanza/Italien |
50 |
735.726 (2023) |
5.324 (2023) |
| Happy Dog West Vertriebs
GmbH |
51 |
112.565 (2022) |
10.322 (2022) |
| Provet Sarl |
30 |
706.240 (2023) |
113.878 (2023) |
Die Heimtierland oHG ist aufgrund ihrer Rechtsform
nicht offenlegungspflichtig.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr
beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf 263 (Vorjahr
260) davon 107 (Vorjahr 105) Angestellte, 141 (Vorjahr 140)
gewerbliche Arbeitnehmer, 14 (Vorjahr 14) Aushilfen und
einem Geschäftsführer.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft
sich auf 14.700,00 Euro und entfällt
ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue
Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn-
und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt
sind, betreffen das Auftreten eines mikrobiologischen
Problems bei zwei älteren Produktionsanlagen, was zu
einem fast 6-monatigen Stillstand inkl. Sanierung dieser
Anlagen geführt hat. Dieses mikrobiologische Problem
wird die Ertragslage im niedrigen bis mittleren 7-stelligen
Bereich belasten. Im übrigen verweisen wir auf die
Aussagen im Lagebericht, Kapitel 3.
Wehringen, den
26.09.2024
Georg
Müller
Geschäftsführer
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.153.091,00
|
14.006,80
|
0,00
|
0,00
|
3.167.097,80
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
464.910,52
|
1.014.243,27
|
0,00
|
0,00
|
1.479.153,79
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.618.001,52
|
1.028.250,07
|
0,00
|
0,00
|
4.646.251,59
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
5.784.959,80
|
385.546,28
|
0,00
|
0,00
|
6.170.506,08
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
34.688.282,05
|
1.083.930,61
|
0,00
|
3.270.017,56
|
39.042.230,22
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.380.118,21
|
1.097.230,44
|
104.432,97
|
119.738,71
|
7.492.654,39
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
2.190.106,40
|
3.170.775,51
|
0,00
|
-3.389.756,27
|
1.971.125,64
|
Summe Sachanlagen
|
49.043.466,46
|
5.737.482,84
|
104.432,97
|
0,00
|
54.676.516,33
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
225.783,38
|
150.000,00
|
0,00
|
0,00
|
375.783,38
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
1.850,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.850,00
|
Summe Finanzanlagen
|
227.633,38
|
150.000,00
|
0,00
|
0,00
|
377.633,38
|
Summe
Anlagevermögen
|
52.889.101,36
|
6.915.732,91
|
104.432,97
|
0,00
|
59.700.401,30
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
2.729.376,00
|
183.476,00
|
0,00
|
0,00
|
2.912.852,00
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
2.729.376,00
|
183.476,00
|
0,00
|
0,00
|
2.912.852,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.678.822,80
|
355.705,78
|
0,00
|
0,00
|
3.034.528,58
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
17.209.910,55
|
2.672.875,67
|
0,00
|
0,00
|
19.882.786,22
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.503.132,21
|
893.745,65
|
104.432,47
|
0,00
|
5.292.445,39
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
24.391.865,56
|
3.922.327,10
|
104.432,47
|
0,00
|
28.209.760,19
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
27.121.241,56
|
4.105.803,10
|
104.432,47
|
0,00
|
31.122.612,19
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
254.245,80
|
423.715,00
|
2. geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
1.479.153,79
|
464.910,52
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
1.733.399,59
|
888.625,52
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
3.135.977,50
|
3.106.137,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
19.159.444,00
|
17.478.371,50
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
2.200.209,00
|
1.876.986,00
|
4. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
1.971.125,64
|
2.190.106,40
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
26.466.756,14
|
24.651.600,90
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
0,00
|
375.783,38
|
225.783,38
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
1.850,00
|
1.850,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
377.633,38
|
227.633,38
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
28.577.789,11
|
25.767.859,80
|
Bericht des Aufsichtsrats
Es besteht keine Pflicht zur Aufstellung eines
Aufsichtsrats, ein solcher wurde auch nicht freiwillig
bestellt.
sonstige Berichtsbestandteile
Wehringen, den
26.09.2024
Georg
Müller
Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Interquell GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Interquell GmbH,
Wehringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe
ich den Lagebericht der Interquell GmbH, Wehringen,
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum
31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Meine
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend
beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit
diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung,
dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere
und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher
Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane
und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise,
die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage
für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko,
dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche
falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist
höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen internen Kontrollen
beinhalten können.
gewinne ich ein Verständnis von dem für die
Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser
Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteile ich die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehe ich Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
meines Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und
den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem
Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm
vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten
Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den
gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Ich erörtere mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die ich während meiner
Prüfung feststelle.
Augsburg, 02. Oktober
2024
gez.
Bernhard Hall, Wirtschaftsprüfer
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