Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 6740
Eingetragen
4.6.1969
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereHerstellung von Futtermitteln für sonstige TiereGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Herstellung und der Handel mit Tiernahrung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Hedde
seit 4.6.2019
Prokura
Georg Müller
seit 22.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

10.00% identifiziert90.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG
Germany
135.000 €
90.00%
M**** F******
15.000 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Interquell GmbH

Wehringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

1. Grundlage des Unternehmens

1.1 Unternehmensgegenstand
In den Standorten der Interquell GmbH in Wehringen und Bobingen wird Heimtiernahrung für Hunde, Katzen und Zierfische gefertigt. Firmensitz der Gesellschaft ist Wehringen.
Die wichtigsten Produkte sind die Marken "Happy Dog" und "Happy Cat", die weltweit in ca. 85 Ländern zumeist über Fachhändler und Züchter vertrieben werden. Darüber hinaus wird Lohnherstellung und Co-Packing mit Hunde-, Katzen-, und Zierfischprodukten für andere Hersteller und Händler betrieben. Zudem wird Forellenfutter als Handelsprodukt unter der Marke "Fisch Fit" vertrieben. Unsere Aktivitäten zielen darauf ab, Heimtieren möglichst gesunde Produkte auf dem neuesten Stand der Ernährungswissenschaft anzubieten.
Daneben werden unterschiedliche Zielgruppen über verschiedene Qualitätsstufen und Ernährungskonzepte angesprochen. Das Gesamtsortiment umfasst Trockenfutter, Nassfutter und Snacks.

1.2. Ziele und Strategien
Strategisches Ziel ist die Steigerung des Unternehmenswertes durch Gewinnung von Marktanteilen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern und damit verbundene Ertragssteigerungen.

2. Wirtschaftsbericht
2.1. Entwicklung der Branche
Der deutsche Heimtiermarkt als wichtigster Absatzmarkt von Interquell entwickelte sich gemäß den Datenerhebungen des IVHs und des ZZFs im Jahr 2023 wie folgt: 
Hundetrockenfutter + 6,1 % auf 547 Mio. €, Katzentrockenfutter + 11,3 % auf 396 Mio. €, Hundefeuchtfutter + 13,7 % auf  677 Mio. €, Katzenfeuchtfutter + 15,3 % auf 1.532 Mio. €, Hundesnacks +7,4 %  auf 748 Mio. €, Katzensnacks + 14,0 % auf 372 Mio. €.
Im LEH wurden  63%, im Fachhandel 37%, der Heimtiernahrungsprodukte verkauft. Zu diesen Zahlen müssen nach Expertenschätzungen noch ca. 1.316 Mio. € (Futter und Bedarfsartikel) addiert werden, die über Onlineshops abgesetzt werden.
Der Gesamtmarkt ist insgesamt mit + 11,4 % wachsend, allerdings vor allem inflationsbedingt. Absatzmengen und Heimtierhaltung blieben weitestgehend konstant. Man kann davon ausgehen, dass sich der Heimtiermarkt in Europa ähnlich entwickelte.

2.2. Geschäftsentwicklung
Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Sparte "petfood" konnten in 2023 um 6,0 % gesteigert werden.
Die Interquell erwirtschaftete einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,2 Mio. Euro gegenüber 0,6 Mio. Euro im Vorjahr Die verschiedenen Vertriebskanäle Marke Inland und International, sowie Private Label entwickelten sich in ähnlicher Höhe.

Die positive Umsatzentwicklung resultierte aus Preiserhöhungen und Kundenzuwachs. Der reduzierte Ertrag ist in erster Linie den hohen Rohstoffpreisen bis Herbst 2023, den inflationsbedingten hohen Kostensteigerungen inkl. Personalkosten und gestiegenen Zinsaufwendungen geschuldet.

Investitionen wurden vor allem im Sanierungs- und Erneuerungsbereich der bestehenden Extruderanlagen, sowie in Energieeinsparmaßnahmen inkl. Inbetriebnahme einer 1 ha großen Photovoltaikanlage getätigt, die fast 10% des benötigten Strombedarfs abdeckt.

Der Personalbestand entwickelte sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
Arbeiter         141 140
Angestellte   107 105
Aushilfen           14 14
Geschäftsführer   1 1
Gesamt         263 260

          
Zum 31.12.2023 wurden 4 (31.12.2022: 5) Auszubildende beschäftigt.

Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 2023 37,39 % (Vorjahr 35,19 %) und hat sich aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme erhöht.
Finanzlage

Der Cash-Flow I (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) betrug im Jahr 2023 nahezu unverändert 4,3 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro).
Der EBITDA belief sich im Jahr 2023 auf 5.356.437,03 Euro (Vorjahr 5.177.564,26 Euro).
Die Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Geschäftspartnern nachgekommen. Die Gesellschaft nutzt als flexibles Finanzierungsinstrument auch den revolvierenden Verkauf von ausgewählten Kundenforderungen an Factoring-Gesellschaften.
Daneben bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu den Bankpartnern. Die eingeräumten Betriebsmittellinien sind nur zum Teil ausgenutzt. Daneben werden langfristige Investitionen möglichst fristenkongruent finanziert.
Weitere finanzielle Mittel wurden durch die Gesellschafterin, die Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG, bereitgestellt.

Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 kann aufgrund der erwähnten schwierigen Rahmenbedingungen bei Umsatz- und Ertragsentwicklung als noch zufriedenstellend angesehen werden. Unsere Vermögens- und Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Die Auftragslage ist unverändert hoch. Die geplanten Ziele konnten hinsichtlich der Ertragszahlen aufgrund vorgenannter Faktoren nicht vollständig erreicht werden. Während die leichte Umsatzsteigerungerreicht wurde, konnte die moderate Ergebnissteigerung nicht erzielt werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die Absatzchancen im Heimtierbereich werden weiterhin positiv eingeschätzt, da auch in den nächsten Jahren mit einer in etwa gleichbleibenden Tierpopulation gerechnet wird.
Das vorrangige Ziel bleibt weiterhin, mit den eigenen Marken national und international zusätzliche Marktanteile zu gewinnen und die verschiedenen Vertriebskanäle wie Fachhandel, Drogeriemärkte, Züchter, Veterinäre und Onlineshops im Sinne einer risikominimierenden Unternehmensstrategie gleichermaßen zu entwickeln.

Langfristige Verteuerungstendenzen für Produktionsbetriebe in Deutschland erwarten wir auch durch die Auswirkungen der Nachhaltigkeitsbestrebungen aus der Politik, die zu steigenden Energiepreisen und einschränkenden gesetzlichen Vorgaben führen dürften.
Allerdings unterstützen wir als Interquell GmbH die gesellschaftlichen Maßnahmen zum Klimaschutz und werden durch Energieeinsparung und nachhaltige Eigenerzeugung, sowie Kompenstionszahlungen daran mitarbeiten, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen.
Dies beinhaltet auch, dass wir seit 2022 als klimaneutraler Standort wirtschaften und in 2023 bereits unseren zweiten Nachhaltigkeitsbericht nach GRI Standard veröffentlichten.

Das Management aller Risiken wird proaktiv durch die Geschäftsführung und Abteilungsleiter angegangen.

Im Umweltschutzbereich, zum Beispiel im Emissionsbereich, werden alle gesetzlichen Auflagen erfüllt und regelmäßig überprüft. Alle Markenverpackungen, die an Endverbraucher verkauft werden, sind dem Dualen System angeschlossen. Der Energieverbrauch inkl. Einsparkonzepte wird in einem Energiebericht erfasst.

Das Unternehmen ist HACCP und Bio zertifiziert.

Interquell engagiert sich sozial durch eine produktbezogene Spendenkooperation mit SOS Kinderdorf zur Unterstützung von Projekten in Afrika, bei einer Reihe von Tierschutzprojekten und darüber hinaus lokal durch die Förderung des Augsburger Zoos und von tiertherapeutischen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche beim Bunten Kreis.

Arbeitnehmerschulungen werden regelmäßig in den unterschiedlichsten Bereichen angeboten. Mitarbeiterinformationen finden über regelmäßige Newsletter, sowie Abteilungstreffen statt.

Der Fortbestand des Unternehmens ist gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen mittelfristig nicht.

Für das Jahr 2024 wird von weiterhin leicht steigenden Umsätzen und einer positiven Geschäftsentwicklung ausgegangen.
Allerdings haben mikrobiologische Probleme bei zwei älteren Anlagen zu einem fast 6- monatigen Stillstand inkl. Sanierung dieser Anlagen geführt. In der Folge musste ein nicht unerheblicher Anteil der Absatzmenge zugekauft werden und eigene bereits produzierte Chargen vernichtet werden.
Zusammen mit den Sanierungskosten der betroffenen Anlagen wird für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag im niedrigen 7-stelligen Bereich gerechnet. Daher wird auch nur ein geringer EBITDA erwartet.

Für 2025 wird wieder ein normaler Geschäftsverlauf mit einem Jahresüberschuss in niedrigen bis mittleren 7-stelligen Bereich angenommen. Es wird darüber nachgedacht, die betroffenen älteren Anlagen durch einen Neubau zu ersetzen.

4. Sonstige Angaben
Die Geschäftsleitung wurde von Herrn Georg Müller wahrgenommen. Herr Volker Lang und Herr Michael Hedde haben Prokura.

 

Wehringen, September 2024

gez. Georg Müller
Geschäftsführer


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 28.577.789,11 25.767.859,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.733.399,59 888.625,52
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 254.245,80 423.715,00
2. geleistete Anzahlungen 1.479.153,79 464.910,52
II. Sachanlagen 26.466.756,14 24.651.600,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.135.977,50 3.106.137,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.159.444,00 17.478.371,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.200.209,00 1.876.986,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.971.125,64 2.190.106,40
III. Finanzanlagen 377.633,38 227.633,38
1. Beteiligungen 375.783,38 225.783,38
2. Genossenschaftsanteile 1.850,00 1.850,00
B. Umlaufvermögen 40.907.212,02 47.666.225,50
I. Vorräte 20.586.420,62 21.364.709,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.963.750,61 8.829.758,98
2. fertige Erzeugnisse und Waren 10.622.670,01 12.534.950,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.922.434,08 24.448.717,87
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.209.752,74 21.703.585,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.712.681,34 2.745.132,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.398.357,32 1.852.798,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 268.331,70 161.394,19
Aktiva 69.753.332,83 73.595.479,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 26.081.510,16 25.894.895,54
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 25.744.895,54 25.109.681,12
III. Jahresüberschuss 186.614,62 635.214,42
B. Rückstellungen 2.251.170,00 2.201.247,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.426.728,00 1.385.609,00
2. sonstige Rückstellungen 824.442,00 815.638,00
C. Verbindlichkeiten 41.420.652,67 45.499.336,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.703.014,49 17.172.827,78
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.896.412,75 17.106.276,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.057.232,74 6.901.663,24
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.061.409,18 2.861.193,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 702.583,51 1.457.376,69
davon aus Steuern 118.424,01 114.334,03
Passiva 69.753.332,83 73.595.479,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 145.811.410,63 137.614.387,08
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 778.288,66 -5.980.950,63
3. sonstige betriebliche Erträge 1.278.676,70 1.286.267,68
4. Materialaufwand 98.775.818,61 99.034.365,70
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 97.878.862,53 98.239.377,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 896.956,08 794.987,97
5. Personalaufwand 14.121.173,93 13.167.814,44
a) Löhne und Gehälter 11.850.825,03 11.012.986,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.270.348,90 2.154.827,78
davon für Altersversorgung 25.331,63 37.855,79
6. Abschreibungen 4.105.803,10 3.754.952,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.105.803,10 3.754.952,19
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 28.065.749,32 27.622.392,79
8. Erträge aus Beteiligungen 53,00 53,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.039,22 130.297,80
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 872.587,31 471.354,58
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 27.052,00 27.242,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 191.432,00 316.043,07
12. Ergebnis nach Steuern 195.326,62 645.033,42
13. sonstige Steuern 8.712,00 9.819,00
14. Jahresüberschuss 186.614,62 635.214,42

Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023


1. Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wird in EUR und auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, insbesondere der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Nachfolgend werden die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig ab dem Erwerbszeitpunkt über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Diese beträgt bei den Softwarelizenzen drei bis fünf Jahre und bei gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten fünf bis acht Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände regelmäßig zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren linear vorgenommen. Dabei werden technische Anlagen und Maschinen im Wesentlichen zwischen acht und zehn Jahren abgeschrieben.

Im aktuellen Geschäftsjahr werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Eurovollständig abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und die Fertigerzeugnisse werden mit den Verkaufspreisen abzüglich Vertriebskosten sowie einer Gewinnmarge angesetzt.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst. Die Pauschalwertberichtigung trägt dem allgemeinen  Kreditrisiko sowie noch möglicher bzw. zu erwartender Skontoabzüge Rechnung.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen  und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Der Wert der Rückstellungen für Pensionen nach Verrechnung des Deckungsvermögens ergibt sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert des zur Deckung der Versorgungsverpflichtungen bestehenden Vermögens und den Altersvorsorgeverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Grundsätzlich ist der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 i.V.m. § 253 Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu bewerten. Gemäß IDW HFA 30 n.F. TZ. 68. entsprechen diese dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattung (sog. unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung). Dieser Wert entspricht dem steuerlichen Aktivwert. Nachdem die Versicherungsgesellschaft in ihrem Gutachten nur den Rückkaufswert ausgewiesen hat, erfolgte die Bewertung mit dem Rückkaufswert. Vor dem Hintergrund einer Gesamtbetrachtung ist die Wertdifferenz zum steuerlichen Aktivwert unwesentlich.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem modifizierten Teilwertverfahren durchgeführt. Dabei wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB verwendet. Für die Bewertung werden die Heubeck Richttafeln 2018 G herangezogen. Ferner erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends, der die voraussichtliche Gehaltsentwicklung berücksichtigt. Mangels Anpassungsregelung in der Rentenbezugszeit wurde auf den Ansatz eines Rententrends verzichtet.

Beim Deckungsvermögen handelt es sich um eine an den Begünstigten verpfändete Rückdeckungsversicherung.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Erstverbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls angesetzt. Im Rahmen der Folgebewertung werden Währungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ergebniswirksam umgerechnet; bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungswertprinzips, bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ohne deren Beachtung.

2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr 16.341.467,02 Euro (Vorjahr 24.267.013,59 Euro) und eine Restlaufzeit größer einem Jahr 580.967,06 Euro (Vorjahr 181.704,28 Euro).

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag zum Bilanzstichtag in Höhe von 25.744.895,54 Euro ergibt sich aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 25.109.681,12 Euro zuzüglich des Jahresüberschusses 2022 in Höhe von 635.214,42 Euro.

Rückstellung für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen nach Verrechnung des Deckungsvermögens belaufen sich auf 1.426.728,00 Euro (Vorjahr 1.385.609,00 Euro). Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden ein Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) (10-Jahres-Durchschnitt), ein Gehaltstrend von 1,10 % (Vorjahr 1,10 %) und ein Rententrend von 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) zugrunde gelegt. Der Erfüllungsbetrag der Direktzusagen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.585.784,00 Euro (Vorjahr 1.534.571,00 Euro). Davon wird der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von 159.056,00 Euro (Vorjahr 148.962,00 Euro) in Abzug gebracht.

Unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes von 1,74 % (7-Jahres-Durchschnitt) würde sich der Erfüllungsbetrag aus Direktzusagen um 16.566,00 Euro auf 1.602.350,00 Euro erhöhen. Dieser Unterschiedsbetrag in Höhe von 16.566,00 Euro ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 668.422,00 Euro (Vorjahr 655.618,00 Euro). Daneben sind Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Euro weisen zum Bilanzstichtag folgende Restlaufzeiten aus:


Restlaufzeit
Restlaufzeit
Restlaufzeit
Gesamt

<= 1 Jahr
< 5 Jahre
> 5 Jahre

Verbindlichkeiten gg. Banken
10.747.457,03
7.421.408,00
534.149,46
18.703.014,49
Vorjahr
10.491.721,00
6.416.257,27
264.849,51
17.172.827,78
Verbindlichkeiten aus L+L
15.896.412,75
0,00
0,00
15.896.412,75
Vorjahr
17.106.276,24
0,00
0,00
17.106.276,24
Verbindlichkeiten gg. v. U.
6.118.641,92
0,00
0,00
6.118.641,92
Vorjahr
9.762.856,24
0,00
0,00
9.762.856,24
Sonstige Verbindlichkeiten
702.583,51
0,00
0,00
702.583,51
Vorjahr
1.457.376,69
0,00
0,00
1.457.376,69
Gesamt
33.465.095,21
7.421.408,00
534.149,46
41.420.652,67
Vorjahr
38.818.230,17
6.416.257,27
264.849,51
45.499.336,95


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 5.629.897,46 Euro über Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen abgesichert. Die Grundschulden hat der Gesellschafter der Gesellschaft als Sicherheiten gestellt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 0,00 Euro über Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen und Maschinen abgesichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und aus Steuern in Höhe von 118.424,01 Euro (Vorjahr 114.334,03 Euro) enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft betätigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf unterschiedlichen geographischen Märkten.



2023

2022


%

%
Inland

42

44
EU

44

40
Drittland

14

16
Umsatzerlöse gesamt

100

100


Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 266.065,97 Euro). Weiterhin sind periodenfremde Erträge aus wertberichtigten oder ausgebuchten Forderungen in Höhe von 131.900,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro), aus Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen 903.340,34 Euro (Vorjahr 815.743,62 Euro) sowie aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 59.283,10 Euro (Vorjahr 79.072,98 Euro) enthalten. Die Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen belaufen sich auf -0,50 Euro (Vorjahr 35.350,76 Euro), die übrigen Erträge summieren sich auf 50.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro ).

Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung

Die Aufwendungen für die Altersversorgung betreffen die Zuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen nach Verrechnung des Deckungsvermögens sowie sonstige Aufwendungen zur betrieblichen Altersvorsorge und belaufen sich auf 52.714,60 Euro (Vorjahr 65.171,03 Euro).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 230.681,17 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen aus wertberichtigten oder ausgebuchten Forderungen in Höhe von 47.594,97 Euro (Vorjahr 310.060,45 Euro) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge aus Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 122.215,20 Euro).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 27.052,00 Euro (Vorjahr 27.242,00 Euro) enthalten.

3. Sonstige Angaben

Firma, Sitz, Registergericht

Die Interquell GmbH mit dem Sitz in Wehringen ist beim Amtsgericht Augsburg unter HRB 6740 eingetragen.

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer Gesamtschuldnerschaft für Verbindlichkeiten der Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG in Höhe von 7,0 Mio Euro. Die Geschäftsführung schätzt das gegenwärtige Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aufgrund der geplanten Unternehmensentwicklung der Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG als gering ein.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die folgenden außerbilanziellen Geschäfte werden angegeben, weil die aus solchen Geschäften entstehenden Risiken und Vorteile für die Gesellschaft wesentlich sind und weil die Offenlegung für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft erforderlich erscheint.

Die Gesellschaft hat Vereinbarungen über den revolvierenden Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Gesamtfinanzierungslimit von bis zu 14,6 Mio Euro abgeschlossen. Ziel der bis auf weiteres geschlossenen Vereinbarungen ist die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Gesellschaft hat Leasingvereinbarungen für Maschinen und Kraftfahrzeuge in Höhe von 3,2 Mio Euro abgeschlossen. Die Leasingvereinbarungen haben eine Restlaufzeit von drei bis sechs Jahren. Mit diesen Vereinbarungen werden eine Verkürzung der Bilanzsumme sowie eine prozentuale Erhöhung der Eigenkapitalquote erreicht. Die Chance und das Risiko bestehen in der grundsätzlich unkündbaren Restlaufzeit.

Daneben bestehen Miet- bzw. Pachtverträge über die Nutzung der Grundstücke in Wehringen in Höhe von jährlich 1,16 Mio Euro. Diese Verträge bestehen mit der Gesellschafterin und sind auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Ein weiterer Mietvertrag umfasst die Nutzung von Lagerflächen in Bobingen in Höhe von jährlich 0,36 Mio Euro.
Diese Mietverträge dienen der Gesellschaft dazu, keine finanziellen Mittel durch die Immobilienfinanzierung zu binden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Daneben bestehen nur unwesentliche weitere finanzielle Verpflichtungen.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt unter anderen durch die Inanspruchnahme variabel verzinslicher Bankkredite. Dadurch ist die Gesellschaft Risiken aus der Änderung von Zinssätzen ausgesetzt. Zur Reduzierung dieser Zahlungsstromänderungen aus Zinsrisiken hat die Gesellschaft Zinsswap-Vereinbarungen über 9,0 Mio Euro und einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen. Die Finanzierungsplanung sieht für die gesamte Laufzeit eine Bewertungseinheit zwischen Grund- und Sicherungsgeschäften vor. Auf Grundlage der sog. Critical Terms Match-Methode kann mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden, dass sich die gegenläufigen Zahlungsströme nahezu ausgleichen.

Zur Reduzierung der Risiken aus volatilen Rohstoffpreisen hat die Gesellschaft Rohwarenpreisbegrenzungsgeschäfte mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr und einem Volumen von 0,9 Mio Euro geschlossen.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Georg Müller, Kaufmann, geführt. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen des Geschäftsführers

Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufzustellen hat, ist die Georg Müller Verwaltungs- und Besitz GmbH & Co. KG, Wehringen.

Anteilsliste

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Anteil am Eigenkapital Ergebnis letztes
Kapital in % in Euro GJ in Euro
Heimtierland oHG 30 k.A. k.A.
clever 2 mix GmbH 50 34.598 (2022) -73 (2022)
REBO s.r.l. Castellanza/Italien 50 735.726 (2023) 5.324 (2023)
Happy Dog West Vertriebs GmbH 51 112.565 (2022) 10.322 (2022)
Provet Sarl 30 706.240 (2023) 113.878 (2023)


Die Heimtierland oHG ist aufgrund ihrer Rechtsform nicht offenlegungspflichtig.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf 263 (Vorjahr 260) davon 107 (Vorjahr 105) Angestellte, 141 (Vorjahr 140) gewerbliche Arbeitnehmer, 14 (Vorjahr 14) Aushilfen und einem Geschäftsführer.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf 14.700,00 Euro und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, betreffen das Auftreten eines mikrobiologischen Problems bei zwei älteren Produktionsanlagen, was zu einem fast 6-monatigen Stillstand inkl. Sanierung dieser Anlagen geführt hat. Dieses mikrobiologische Problem wird die Ertragslage im niedrigen bis mittleren 7-stelligen Bereich belasten. Im übrigen verweisen wir auf die Aussagen im Lagebericht, Kapitel 3.

 

Wehringen, den 26.09.2024

Georg Müller
Geschäftsführer



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3.153.091,00
14.006,80
0,00
0,00
3.167.097,80
2. geleistete Anzahlungen
464.910,52
1.014.243,27
0,00
0,00
1.479.153,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
3.618.001,52
1.028.250,07
0,00
0,00
4.646.251,59
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.784.959,80
385.546,28
0,00
0,00
6.170.506,08
2. technische Anlagen und Maschinen
34.688.282,05
1.083.930,61
0,00
3.270.017,56
39.042.230,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.380.118,21
1.097.230,44
104.432,97
119.738,71
7.492.654,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
2.190.106,40
3.170.775,51
0,00
-3.389.756,27
1.971.125,64
Summe Sachanlagen
49.043.466,46
5.737.482,84
104.432,97
0,00
54.676.516,33
III. Finanzanlagen





1. Beteiligungen
225.783,38
150.000,00
0,00
0,00
375.783,38
2. Genossenschaftsanteile
1.850,00
0,00
0,00
0,00
1.850,00
Summe Finanzanlagen
227.633,38
150.000,00
0,00
0,00
377.633,38
Summe Anlagevermögen
52.889.101,36
6.915.732,91
104.432,97
0,00
59.700.401,30

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.729.376,00
183.476,00
0,00
0,00
2.912.852,00
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
2.729.376,00
183.476,00
0,00
0,00
2.912.852,00
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.678.822,80
355.705,78
0,00
0,00
3.034.528,58
2. technische Anlagen und Maschinen
17.209.910,55
2.672.875,67
0,00
0,00
19.882.786,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.503.132,21
893.745,65
104.432,47
0,00
5.292.445,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
24.391.865,56
3.922.327,10
104.432,47
0,00
28.209.760,19
III. Finanzanlagen





1. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
27.121.241,56
4.105.803,10
104.432,47
0,00
31.122.612,19

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
254.245,80
423.715,00
2. geleistete Anzahlungen
0,00
1.479.153,79
464.910,52
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
1.733.399,59
888.625,52
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
3.135.977,50
3.106.137,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
19.159.444,00
17.478.371,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
2.200.209,00
1.876.986,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
1.971.125,64
2.190.106,40
Summe Sachanlagen
0,00
26.466.756,14
24.651.600,90
III. Finanzanlagen



1. Beteiligungen
0,00
375.783,38
225.783,38
2. Genossenschaftsanteile
0,00
1.850,00
1.850,00
Summe Finanzanlagen
0,00
377.633,38
227.633,38
Summe Anlagevermögen
0,00
28.577.789,11
25.767.859,80

Bericht des Aufsichtsrats


Es besteht keine Pflicht zur Aufstellung eines Aufsichtsrats, ein solcher wurde auch nicht freiwillig bestellt.

sonstige Berichtsbestandteile


 

Wehringen, den 26.09.2024

Georg Müller
Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Interquell GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Interquell GmbH, Wehringen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Interquell GmbH, Wehringen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen internen Kontrollen beinhalten können.
gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Augsburg, 02. Oktober 2024

gez. Bernhard Hall, Wirtschaftsprüfer

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