EDG Immobilien GmbHLiquidiert

24103 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3420 KI
Eingetragen
18.10.2004
Branche
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
- Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte (z. B. Erbbaurechte) zu erwerben, zu verkaufen, durch Vermietung und Verpachtung zu verwerten, Beteiligungen an Grundbesitz zu erwerben und zu veräußern sowie Dritte bei entsprechenden Tätigkeiten einschließlich der Finanzierung zu beraten und zu unterstützen, - die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume und Wohnräume, - die Vorbereitung und/oder Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder die wirtschaftliche Vorbereitung und/oder Durchführung von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung, - der Aufbau und die Durchführung von Beteiligungsmanagement und Beteiligungscontrolling bzw. die Beratung hierfür, - die Beratung bei der Beteiligungssteuerung, dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen sowie die Gründung von Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EDG Immobilien GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

HRB 3420 KI

Bestandteile Jahresabschluss

1. Jahresbilanz

2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform)

3. Anhang

BILANZ zum 31.12.2020

EDG Immobilien GmbH - Kiel

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 640.485,02 748.226,57
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 883.143,12 986.186,58
3. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 970,00 1.294,00
4. Sachanlagen 543,00 1.513,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 199.082,19 246.880,55
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
1.724.223,33 1.984.100,70

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten 581.556,04 690.374,87
2. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
2a. Passive latente Steuern 86.082,00 96.963,00
3. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 32.583,77 27.817,28
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 500.200,00 500.200,00
b) Kapitalrücklage 113.413,23 113.413,23
c) Bilanzgewinn 410.388,29 555.332,32
1.024.001,52 1.168.945,55
1.724.223,33 1.984.100,70

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2020

EDG Immobilien GmbH - Kiel

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 633.67 24,06
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 633,67 0,00
2. Laufende Erträge aus
a) Beteiligungen 0,00 0,00
b) Anteilen an verbundenen Unternehmen 28.354,20 28.354,20 36.457,65
3. Provisionsaufwendungen 177,61 135,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 529.511,96 695.835,46
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 294.744,11 249.887,67
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 51.641,26 346.385,37 44.150,54
- darunter: für Altersversorgung EUR 1.752,00 (EUR 1.752,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 125.792,97 125.558,96
472.178,34- 419.597,17-
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 1.294,00 1.832,64
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 38.674,73 41.540,30
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 8.035,15 0,00
9. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere 87.956,54 0,00
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 126.096,54 269.212,06
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.959,43- 43.281,56
12. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Position 12 ausgewiesen 0,00 3.959,43- 326,00
13. Jahresüberschuss 130.055,97 225.604,50
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 280.332,32 329.727,82
15. Bilanzgewinn 410.388,29 555.332,32

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Forderungen an Kreditinstitute und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung sind sie mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Anlagewerte werden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Bestehende Sammelposten aus den Vorjahren werden weiterhin linear über die Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.).

Passive latente Steuern wurden in Höhe von EUR 86.082,00 (Vorjahr EUR 96.963,00) bilanziert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.).

Die Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Anlagenspiegel zum 31.12.2020

EDG Immobilien GmbH - Kiel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.618,90 0,00 0,00 0,00 1.618,90
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.618,90 0,00 0,00 0,00 1.618,90
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.904,98 0,00 0,00 0,00 12.904,98
Summe Sachanlagen 12.904,98 0,00 0,00 0,00 12.904,98
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 986.187,58 0,00 103.043,46 0,00 883.144,12
Summe Finanzanlagen 986.187,58 0,00 103.043,46 0,00 883.144,12
Summe Anlagevermögen 1.000.711,46 0,00 103.043,46 0,00 897.668,00
Buchwerte
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648,90 970,00 1.294,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 648,90 970,00 1.294,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.361,98 543,00 1.513,00
Summe Sachanlagen 12.361,98 543,00 1.513,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 883.143,12 986.186,58
Summe Finanzanlagen 1,00 883.143,12 986.186,58
Summe Anlagevermögen 13.011,88 884.656,12 988.993,58
Abschreibungen Zuschreibungen
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 324,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 324,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 970,00 0,00
Summe Sachanlagen 970,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.294,00 0,00

C. Erläuterungen zur Bilanz

Beteiligungen von nicht untergeordneter Bedeutung bestehen zum 31.12.2020 wie folgt:

Anteil am Gesellschaftskapital in % Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz Kapital % Jahr TEUR Jahr TEUR
a) 02. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 26 2020 0
b) 03. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 29 2020 4
c) 07. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 28 2020 1
d) 12. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 30 2020 5
e) 14. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 26 2020 1
f) EDG / Gena Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 29 2020 1
g) 21. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 27 2020 1
h) 21. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel 94,90 2020 -3.547 2020 348
i) 22. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 15 2020 1
j) 23. EDG Grundbesitz Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 14 2020 0
k) 26. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 27 2020 1
l) 26. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. an der Georgskapelle KG, Kiel 100,00 2020 -115 2020 47
m) 27. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 14 2020 1
n) 29. EDG Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 33 2020 7
o) 33. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. Dreilingsberg KG, Kiel 100,00 2020 -123 2020 52
p) 34. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. Hesterberg KG, Kiel 100,00 2020 -158 2020 41
q) 34. EDG Grundbesitz Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel 100,00 2020 28 2020 3
r) 35. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. Gallberg KG, Kiel 100,00 2020 -248 2020 40

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende Beträge größeren Umfangs enthalten:

EUR
EDG/Gena 20 Grundbesitzgesellschaft mbH & Co.KG, Aufhebung Geschäftsbesorgungsvertrag 58.000
EDG/Gena 8 Grundbesitzgesellschaft mbH & Co.KG, Aufhebung Geschäftsbesorgungsvertrag 58.000
DRK Ortsverband Lüneburg Stadt e. V., Beratung Projektentwicklung 34.800
Ev. Luth. Kirchenverband Braunschweig 9.449
Ev. Luth. Kirchenkreis Winsen, Beratung Projektentwicklung 8.869
Darlehen gegenüber der 26. EDG Grundbesitz GmbH & Co. an der Georgskapelle KG 20.842

Im Passivposten 1 "Verbindlichkeiten" sind folgende Beträge größeren Umfangs enthalten:

EUR
Darlehen der 21. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG (verbundenes Unternehmen) 509.613
Steuerverbindlichkeiten (Abführung Umsatzsteuer) 43.837

Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR
Passive latente Steuern 96.963,00 10.881,00 86.082,00

Passive latente Steuern wurden für Differenzen zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Wertansatz bei einzelnen Beteiligungen an Objektgesellschaften bilanziert. Dem stehen aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gegenüber. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 15,83 % für Körperschaftsteuer und 15,75% für Gewerbesteuer zugrunde gelegt.

Die Kapitalrücklage (P 4b) hat sich wie folgt entwickelt:

Kapitalrücklage
EUR
Stand 01.01.2020 113.413
Stand 31.12.2020 113.413

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 4) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:

EUR
Erträge aus der Geschäftsbesorgung für die Objektgesellschaften 260.906
Projektsteuerung 131.150
Abstandszahlung aus vorzeitiger Aufhebung der Geschäftsbesorgungsverträge 100.000

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 556,84 aus Steuererstattungen der Vorjahre enthalten.

E. Sonstige Angaben

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Zahl der 2020 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 1 0
sonstige kaufmännische Mitarbeiter 0 2

Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für die Abschlussprüfungsleistungen beträgt EUR 10.450.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von insgesamt EUR 3.098.485 gegenüber der 21. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG (verbundenes Unternehmen) und in Höhe von insgesamt EUR 240.000 gegenüber der 26. EDG Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. an der Georgskapelle KG (verbundenes Unternehmen). Es handelt sich um nicht geleistete, jedoch nicht eingeforderte Einzahlungen auf Kommanditeinlagen.

Die EDG Immobilien GmbH ist eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der EDG Beteiligungsgenossenschaft eG, Kiel (Registergericht Amtsgericht Kiel, Genossenschaftsregister-Nr. 442). Gemäß § 293 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit und verzichtet daher auf dessen Aufstellung.

Der Name und die Anschrift des zuständigen Abschlussprüfers lautet:

 

AWADO GmbH

 

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

 

Hannoversche Straße 149

 

30627 Hannover

F. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt im Einvernehmen mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss von EUR 130.055,97 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 280.332,32 - wie folgt zu verwenden:

EUR
Vortrag auf neue Rechnung 210.388,29
Gewinnausschüttung 200.000,00

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Thomas Schulz (Dipl.-Volkswirt) geführt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kiel, 26.03.2021

Thomas Schulz

Lagebericht 2020

EDG Immobilien GmbH

1. Rahmenbedingungen

1.a. Unternehmen

Die EDG Immobilien GmbH (EDG-I) ist ein Tochterunternehmen der EDG Beteiligungsgenossenschaft eG (EDG BG). Diese ist maßgebliche Gesellschafterin der Evangelische Bank eG.

Die EDG-I ergänzte bis 2014 als Spezialistin für Immobilien-Leasingkonzeptionen und zugehörige Dienstleistungen rund um die Immobilie das Produktangebot der ehemaligen Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG. Die EDG-I fungiert weiterhin als Holdinggesellschaft für zahlreiche Objektgesellschaften, über die Leasingengagements abgewickelt werden. Ende 2020 sind in diesen Kreis 40 Gesellschaften einbezogen. Nach Verkäufen im Jahr 2018, 2019 und 2020 soll der Bestand dieser Gesellschaften und der damit einhergehenden Immobilien-Leasingverträge auch in den nächsten Jahren soweit wie möglich unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte reduziert werden. Neugeschäfte sowie Prolongationen der Immobilien-Leasingverträge werden nicht mehr getätigt.

Neben der Verwaltung der verbleibenden Gesellschaften und deren Immobilien konzentriert sich die EDG-I auf die Erbringung von Dienstleistungen rund um Entwicklung, Planung und Bau von Sozialimmobilien. Diese Angebote richten sich an die Kunden der Evangelische Bank eG und andere Interessierte, i.d.R. gemeinnützige Investoren. In der Vergangenheit wurden diese Dienstleistungen bei Erwerb oder Errichtung eigener Objekte im Rahmen der Immobilien-Leasingverträge erbracht. Insofern verfügt die EDG-I bei diesen Tätigkeiten über langjährige Erfahrung.

1.b. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Volkswirtschaft durchlebte im vergangenen Jahr aufgrund der Coronapandemie eine schwere Rezession, vergleichbar mit der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009. Im Jahr 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt um 5,0 % zurückgegangen (Vorjahr + 0,6 %). Die Arbeitslosigkeit ist infolgedessen auf 6,3 % gestiegen. Dabei geht die Bundesagentur für Arbeit davon aus, dass die Pandemie die Arbeitslosenzahl um 476.000 hat ansteigen lassen. Hinzu kommen rund 2,3 Millionen Kurzarbeiter. Der Staatshaushalt von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen war 2020 nach acht annähernd ausgeglichen Jahren mit einem Finanzierungssaldo von minus 4,8 Prozent des BIP stark defizitär.

Dabei ist das Bauvolumen im Jahr 2020 gem. DIW/Stat. Bundesamt real um 2,2 % nach 3,8 % im Vorjahr gewachsen. Dieses Plus ist schwerpunktmäßig dem Wohnungsbau mit + 3,0 % zu verdanken. Dabei wuchs die hohe Auslastung der Betriebe nicht weiter, da parallel die Kapazitäten ausgebaut wurden. Für 2021 wird ein reales Wachstum um 1,1 % (Wohnungsbau 1,6 %) erwartet. Dies geht einher mit Preissteigerungen von rund 1,7 % bei dem gesamten Bauvolumen im Jahr 2020. Laut DIW (DIW Wochenbericht Nr. 1+2/2021) werden die Baupreise im Jahr 2021 voraussichtlich um rund 1,8 % steigen - im Jahr 2022 um voraussichtlich weitere 2,5 %.

Das Zinsniveau war 2020 weiterhin sehr niedrig und kam langfristigen Investitionen in Immobilien somit sehr entgegen.

1.c. Sozialwirtschaft

Die schwerpunktmäßig von Evangelischer Bank eG und EDG-I begleiteten Unternehmen der Sozialwirtschaft haben unter der Coronapandemie erheblich gelitten. Im Jahr 2020 stand der Schutz der Bewohner/Gäste/Patienten der diversen Einrichtungen im Fokus aller Überlegungen. Anderes, auch Investitionsentscheidungen, musste dahinter zurückstehen. Dennoch ist die Investitionsbereitschaft und -notwendigkeit unverändert groß. Die Finanzierungsmöglichkeiten für diese Branche sind insgesamt gut. Dies gilt für die im Rahmen klassischer Pachtmodelle in den vergangenen Jahren stark vertretenen Fondsgesellschaften ebenso wie für einzelne, sich in diesem Markt engagierende Banken.

Dem steht ein wachsender Bedarf insbesondere in der Pflege gegenüber. So weist die aktuelle Pflegestatistik 2019 für die Bundesrepublik Deutschland aus, dass die in stationären Einrichtungen betreute Zahl der Pflegebedürftigen gegenüber der letzten Statistik 2017 konstant geblieben ist. Ende 2019 wurden 818.000 Pflegebedürftige vollstationär betreut. Dabei hat die Zahl der Plätze in 1-Bett-Zimmern um 4 % bzw. 23.600 zugenommen.

Die Zahl der Pflegebedürftigen insgesamt beträgt demnach 4,1 Millionen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren das 713.000 Personen (20,9 %) mehr als bei der letzten Durchführung der Erhebung im Jahre 2017.

Unabhängig davon und auch unabhängig von den Folgen der Coronapandemie lassen alle vorliegenden Informationen den Schluss zu, dass die Zahl auch der stationär zu pflegenden Menschen in Zukunft weiter steigen wird. Dies wird auch durch das Bestreben der Politik, ambulante Pflege verstärkt zu fördern (s. u. a. die drei Pflegestärkungsgesetze, Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen [GEPA NRW und die zugehörige Verordnung APG DVO NRW]), nicht grundlegend verändert. Dabei werden sich die Strukturen der ambulanten und der stationären Pflege verändern und in Teilen aufeinander zu bewegen. So werden nun auch Kombinationen aus Tages- und ambulanter Pflege für Leistungsempfänger und -anbieter gleichermaßen attraktiv unterstützt. Dies greift auch bei der Pflege in ambulant betreuten Wohngruppen.

Es wird also auch zukünftig ein erheblicher Bedarf an zusätzlichen Einrichtungen sowohl in der stationären Pflege als auch im altengerechten Wohnungsbau bestehen. Daneben ist die Sanierung oder der Ersatz bestehender Einrichtungen eine Aufgabe der Sozialwirtschaft und damit auch der EDG-I und der Evangelischen Bank eG als deren Partner. Allerdings erschwert die Entwicklung des Marktes für Bauleistungen solche Investitionen. Auch die zurzeit nur moderat anziehenden Baupreise (s. 1.b) sind trotz der günstigen Zinssituation nicht bei jedem Bauvorhaben und für jeden Investor verkraftbar, da sie nicht ohne Weiteres über Mieten oder Investitionskostensätze auf die Nutzer weitergegeben werden können.

Größtes Hemmnis in diesem Bereich ist aber der akute, in Zukunft sich wohl weiter verschärfende, Mangel an Menschen, die als Pflegekräfte diese Aufgaben erfüllen können bzw. wollen. Dies führt dazu, dass, auch bei Kunden der EDG-I, Häuser nicht hinreichend belegt werden können. Die Nachfrage nach Pflegeleistungen ist an diesen Standorten aber ausreichend. Auch größere Betreiber trennen sich vor diesem Hintergrund von der stationären Pflege und konzentrieren sich auf das niederschwellige Angebot seniorengerechter Wohnungen.

1.d. Leasing-Markt

Der Leasingmarkt ist nach Darstellung des Bundesverbandes Deutscher Leasinggesellschaften 2020 um etwa 10 % geschrumpft. Insgesamt betragen die Investitionen im Rahmen von Leasing-Modellen über alle Bereiche im Jahr 2020 € 67,5 Mrd. nach € 75,0 Mrd. im Vorjahr.

Das Neugeschäftsvolumen im Segment Immobilien-Leasing betrug im Jahr 2020 gem. Hochrechnung € 0,9 Mrd. nach € 1,6 Mrd. im Vorjahr. Die Zahlen basieren auf den aktuellen Trendmeldungen zum Jahresende.

1.e. Aufsichtsrecht

Seit dem 1. Januar 2009 unterliegt die EDG-I als erlaubnispflichtiges Finanzdienstleistungsinstitut der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Mit Schreiben vom 12. Juni 2009 hat die BaFin der EDG-I gem. § 64j Abs. 2 KWG die Erlaubnis für das Finanzierungsleasing erteilt. Mit Wirkung vom 30. September 2019 verzichtet die EDG-I auf diese Erlaubnis. Gemäß BaFin Bescheid vom 17. Oktober 2019 ist die Erlaubnis zum Erbringen des Finanzierungsleasings zum 08. Oktober 2019 erloschen. Im Gegenzug räumt die BaFin Erleichterungen bezüglich aufsichtsrechtlicher Vorgaben ein.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.a. Geschäftsverlauf

Aufgrund einer strategischen Entscheidung des Gesellschafters EDG Beteiligungsgenossenschaft eG werden seit 2014 keine neuen Immobilien-Leasingengagements umgesetzt. Mittelfristig wird der Verkauf der einzelnen Immobilien und die Trennung von dem Leasinggeschäft angestrebt. Verkäufe werden seit 2016 getätigt.

Neben der Betreuung der Bestandsengagements werden derzeit insbesondere Kunden der Evangelischen Bank eG als wesentlicher Geschäftspartner bei ihren Bauvorhaben im Rahmen der Projektentwicklung und -steuerung begleitet. Die EDG-I hat dabei bislang sowohl als kleine Immobilien-Leasinggesellschaft als auch im Bereich der Projektentwicklung und -steuerung erfolgreich eine klare Nischenstrategie verfolgt. Mit der Gründung der EB-Sustainable Real Estate GmbH (EB-SRE) wird die Projektentwicklung jetzt von der Evangelischen Bank eG selbst voran getrieben. Dabei wird die EDG-I zunächst mit der EB-SRE kooperieren, um dann weiter zusammen zu wachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren viele Prozesse im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verlangsamt. Auf den Geschäftsverlauf der EDG-I wirkt sich dies durch einzelne verschobene Projekte aus. Auch konnte die angestrebte Trennung von einzelnen Engagements nicht so umgesetzt werden, wie dies zuvor geplant war.

2.b. Vermögenslage

Das gezeichnete Kapital der EDG-I beträgt t€ 500 und wird zu 100 % von der EDG BG gehalten. Zudem verfügt die EDG-I über eine Kapitalrücklage i.H.v. t€ 113 und nach Ausschüttung im Jahr 2020 einen Gewinnvortrag i.H.v. t€ 280.

2.c. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2020 schließt mit einem Ergebnis von t€ 130 ab. In das Ergebnis gehen einmalige Erträge ein, die bei dem mit der Ablösung von Immobilien-Leasingverträgen verbundenen Verkauf der zugehörigen Immobilien realisiert werden konnten. Die aufgrund der vorjährigen Verkäufe rückläufigen laufenden Erträge aus dem Leasinggeschäft und die stabilen Erträge aus der Projektentwicklung und Immobilienberatung stellen daneben die wichtigsten Ertragsquellen dar.

2.d. Finanzlage

Mit Bankguthaben i.H.v. t€ 640, Anfang 2021 realisierten Forderungen und einem nicht belasteten Kontokorrentrahmen verbleibt per 31.12.2020 ein hinreichendes Liquiditätspolster.

2.e. Personal

Die EDG-I beschäftigte 2020 im Jahresdurchschnitt 4 Mitarbeiter (Vorjahr 4 Mitarbeiter). Zum Bilanzstichtag befanden sich 2 Mitarbeiter in einem ungekündigten Vollzeitarbeitsverhältnis und 2 in einem Teilzeitarbeitsverhältnis.

Aus Effizienzgründen sind verschiedene Unternehmensaufgaben auf die Evangelische Bank eG übertragen worden.

3. Risikobericht

Die EDG-I realisiert als Finanzdienstleistungsinstitut Immobilien-Leasingkonzeptionen gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Diese werden über einzelne Leasingobjektgesellschaften gem. § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 17 KWG abgewickelt. Neugeschäfte sowie Prolongationen der Immobilien-Leasingverträge werden nicht mehr getätigt. Dabei ist die EDG-I nur tragbaren Risiken ausgesetzt.

3.a. Adressausfallrisiken

Da im Rahmen der Engagements mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Kunden kontrahiert wurde, würde der Ausfall eines Kunden die Ertragslage der EDG-I nur begrenzt treffen. Die überwiegenden, mit dem Adressausfall verbundenen, Risiken trägt die Objektgesellschaft gemeinsam mit den Finanzierungspartnern ohne Mithaft der EDG-I.

Das Management solcher Fälle wird gemeinsam mit der Evangelischen Bank eG betrieben, um sowohl für diese als auch die EDG-I möglichst optimale Ergebnisse zu erzielen.

3.b. Operationelle Risiken

Unter operationellem Risiko wird das Risiko eines Verlustes verstanden, der durch menschliches Verhalten, durch technologisches Versagen, unangemessene oder fehlerhafter Prozesse sowie unangemessenes oder fehlerhaftes Management oder externe Ereignisse hervorgerufen wird. Das Rechtsrisiko ist hierbei eingeschlossen.

Operationellen Risiken aus der Gestaltung der Vertragswerke wird dadurch begegnet, dass für alle nicht standardisierten Fragestellungen neben der Rechtsabteilung der Evangelischen Bank eG externe spezialisierte Rechtsanwälte, Berater und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften eingebunden werden.

3.c. Marktpreisrisiken

Marktpreisrisiken, Zinsänderungs- oder Währungsrisiken sind, ebenso wie Restwertrisiken, im Rahmen der üblichen Vorgehensweise bei der Umsetzung von Immobilien-Leasingengagements nicht vorhanden. Gleiches gilt für die Projektentwicklung und -steuerung.

Zinszusagen an Kunden werden deckungsgleich mit Zinszusagen der finanzierenden Bank vorgenommen.

3.d. Strategische und Geschäftsrisiken

Unerwartete Markt- und Umfeldbedingungen können auch auf die Ertragslage der EDG-I negative Auswirkungen haben. So bleibt abzuwarten, welche Auswirkung die wirtschaftliche Entwicklung als auch ein eventuelles Ansteigen des Zinsniveaus auf die (gemeinnützige) Sozialwirtschaft in Deutschland haben werden und welche Konsequenzen sich hieraus für das Geschäftsmodell der EDG-I ergeben.

3.e. Liquiditätsrisiken

Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos wird monatlich eine 24-Monats-Vorschau erstellt, in der alle relevanten erkennbaren Zahlungen erfasst sind, sodass frühzeitig einer evtl. Liquiditätsenge entgegengearbeitet werden kann. Eine solche ist derzeit nicht erkennbar. Ein von der Evangelischen Bank eG eingeräumter Kontokorrentkredit wurde bislang nicht in Anspruch genommen.

4. Prognose

Schwerpunkte der aktuellen Tätigkeit der EDG-I sind die Betreuung des Bestandsgeschäftes inklusive der Trennung von einzelnen Engagements und die Begleitung von externen Bauprojekten. Trotz des schrumpfenden Bestandsgeschäftes geht die EDG-I gegenüber dem Vorjahr aufgrund des wachsenden Immobiliendienstleistungsgeschäftes und anstehender Verkäufe von einem Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Dabei stehen einmalige Erträge aus der Ablösung von Immobilien-Leasingverträgen und dem damit einhergehenden Verkauf von Immobilien sinkenden laufenden Erträge in der Zukunft gegenüber. Da die in Rede stehenden Objekte derzeit sehr marktfähig sind, ist mit dem Verkauf der Immobilien oder der mehrheitlichen Anteile an den Objektgesellschaften regelmäßig eine Chance für einen überproportionalen außerordentlichen Ertrag verbunden.

Im Bereich der Immobiliendienstleistungen wird die Zusammenarbeit mit der EB Consult GmbH, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank eG, und der o.g. EB-SRE intensiviert.

Unklar ist, wie lange und in welcher Intensität die andauernde Pandemie das Beratungs- und Entwicklungsgeschäft beeinträchtigt. Längerfristig andauernde Kontaktbeschränkungen führen zu mangelnder Entscheidungsfindung bei unseren Kunden. Das betrifft gleichermaßen den Bereich der Projektentwicklung als auch den Verkauf unserer Leasingobjekte. Hieraus das Risiko, dass unsere Ziele auch 2021 nicht so erreicht werden können, wie aktuell eigentlich absehbar.

Für 2022 ist mit einem Umsatz zu rechnen, der dem im Jahr 2021 entspricht. Dabei wird das Ergebnis stabil bleiben.

 

Kiel, 29. März 2021

EDG Immobilien GmbH

Thomas Schulz

II Zusammenfassende Schlussbemerkungen

123 Die AWADO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Hannover, hat als gewählter Abschlussprüfer bei der EDG Immobilien GmbH, Kiel, die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2020 gemäß § 340k Handelsgesetzbuch sowie die nach § 29 Kreditwesengesetz vorgeschriebenen aufsichtsrechtlichen Prüfungen mit folgendem Ergebnis durchgeführt:

124 Die geschäftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2020 war durch die Bestandsverwaltung und das Bau- und Projektmanagement geprägt. Darüber hinaus wurden entsprechend der strategischen Ausrichtung drei Immobilien der Tochtergesellschaften aus dem Bestandsgeschäft veräußert.

125 Die Vermögenslage ist geordnet. Die Aktiva und Passiva sind in der Bilanz vollständig erfasst und nach den gesetzlichen Bestimmungen bewertet.

126 Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen.

127 Die ordentliche Ertragslage der EDG-I im Geschäftsjahr 2020 war zufrieden stellend. Die EDG-I hat ihre Geschäftstätigkeit seit 2015 neben der Verwaltung des Bestandsgeschäfts auf die Projektsteuerung / Baubetreuung ausgerichtet und hieraus im Geschäftsjahr 2020 131,2 TEUR erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der vorzeitigen Auflösung von Geschäftsbesorgungsverträgen im Zusammenhang mit der Veräußerung von Immobilien des Bestandsgeschäfts in Höhe von 100,0 TEUR. Das Betriebsergebnis hat sich insbesondere durch rückläufige Erträge aus den Geschäftsbesorgungsverträgen und Beteiligungen sowie durch geringere Erträge aus der vorzeitigen Auflösung von Geschäftsbesorgungsverträgen rückläufig entwickelt. Der Rückgang konnte nicht durch eine Steigerung der Erträge aus Projektsteuerung / Baubetreuung kompensiert werden.

128 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 wurden mit Datum vom 4. Mai 2021 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

129 Nach der Ergebnisvorschaurechnung rechnet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr mit einer verbesserten Ertragslage, insbesondere aufgrund erhöhter Erträge aus der Projektsteuerung und der geplanten Erträge aus der vorzeitigen Auflösung der Geschäftsbesorgungsverträge.

130 Die Gesellschaft verfügt insgesamt über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation. Eine Beurteilung, ob die Strategien des Institutes auf dessen nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind und die eingerichteten Verfahren zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit des Institutes eine vorsichtige Ermittlung der Risiken sowie der Risikodeckungsmasse gewährleisten, können wir nicht vornehmen, da die Gesellschaft diese Prozesse nach Kommunikation mit der Aufsicht eingestellt hat. Die internen Kontrollverfahren entsprechen ansonsten den Anforderungen an eine Gesellschaft dieser Größe und Struktur. Das interne Kontrollsystem ist ansonsten angemessen und wirksam.

131 Den weiteren Pflichten nach dem KWG sowie den sonstigen aufsichtsrechtlichen Vorschriften einschließlich der damit verbundenen Anzeigen wurde insgesamt entsprochen.

 

Hannover, 4. Mai 2021

AWADO GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Katja Hampe, Wirtschaftsprüferin

Sonja Schmidt, Wirtschaftsprüferin

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