ITM Linde Electrolysis GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Industriegasen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Petersen seit 28.11.2013 | Prokura |
Jürgen Andreas Velte seit 11.11.2013 | Geschäftsführer |
Jens Wilde seit 3.2.2010 | Prokura |
Werner Bairlein seit 11.4.2005 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linde-KCA-Dresden GmbHDresdenJahresabschluss zum 31.12.20071. Bilanz zum 31. Dezember 2007für das Geschäftsjahr 2007 (mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2006) AKTIVA
2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
3. AnhangErläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAllgemeine Angaben In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung zur Verbesserung der Übersichtlichkeit zusammengefasste Positionen sind im Anhang einzeln aufgeführt. Die Linde-KCA-Dresden GmbH hat mit Wirkung zum 02. Januar 2007 im Wege der Ausgliederung Vermögensgegenstände und Schulden des Bereiches Umwelttechnik auf die Linde-KCA-Umweltanlagen GmbH, Dresden, übertragen. Die Anteile an dieser Gesellschaft wurden an die Strabag SE, Villach/ Österreich veräußert. Anschließend wurde die Firma dieser Gesellschaft in Strabag Umweltanlagen GmbH, Dresden, geändert. Dieser Abgang der Sparte Umwelttechnik führt zu einer geringfügig eingeschränkten Vergleichbarkeit mit den Vorjahresangaben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben, der Altbestand linear und die Neuzugänge degressiv. Bemessungsgrundlagen sind bei den Altbeständen die in der DM-Eröffnungsbilanz zum 1. Juli 1990 angesetzten bzw. berichtigten Werte und bei den Neuzugängen die Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten und abzüglich der erhaltenen Rabatte und Skonti. Sofern notwendig, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden monatsgenau ab dem Monat der Anschaffung abgeschrieben. Zugänge bei abnutzbaren unbeweglichen Wirtschaftsgütern werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear gemäß betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer prorata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis bis zu € 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die sonstigen Ausleihungen im Finanzanlagevermögen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet worden. Dabei sind Einzelkosten für Material, Fremdleistungen, Ingenieurstunden und Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen worden. Bestandsrisiken wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Als Gemeinkostenzuschlag auf die Ingenieureinzelkosten wurde der durchschnittliche Wert der Geschäftsjahre 2004 bis 2006 angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert vermindert um angemessene Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Zahlungs- und Zinsrisiko wurde mit Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Briefkurs des Einbuchungstages oder dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen, Weihnachtsgeld, Jubiläen und Altersteilzeitverpflichtungen wurden in Höhe des Barwertes der Verpflichtung (DBO) gebildet. Dabei wird ein Rechnungszinsfuß von 4,25 % und die "Richttafeln 2005 G" zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Linde-Vorsorgeplan wurden mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen gebildet. Dabei wird ein Rechnungszins von 6 % und die "Richttafeln 2005 G" zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind soweit vorhanden mit dem Geldkurs des Einbuchungstages bzw. dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung wird für Forderungen das Niederstwertprinzip und für Verbindlichkeiten das Höchstwertprinzip beachtet. Soweit Forderungen oder Verbindlichkeiten durch Devisentermingeschäfte abgesichert sind, wurde der Devisenterminkurs für die Bewertung herangezogen. Aufgrund der noch nicht erfolgten rechtlichen Eigentumsübertragung des Grundstücks Wilsdruffer Straße in Dresden wurde die Grunderwerbsteuer in Höhe von T€ 498 noch nicht vom Finanzamt angefordert. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten das Fondsvermögen zu den Pensionsrückstellungen sowie dem Linde Vorsorgeplan. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 (Bruttodarstellung)
(2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(4) Die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von T€169.585 sind als Commercial Paper kurzfristig angelegt. (5) Die flüssigen Mittel umfassen Bargeld sowie Guthaben bei Kreditinstituten. (6) Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital wurde in der Gesellschafterversammlung vom 13. August 1999 neu festgestellt. Die notarielle Beurkundung datiert vom 31. August 1999, die Handelsregistereintragung erfolgte am 21. August 2000. (7) Sonderposten für Investitionszuschüsse Für den Neubau der Bodenbacher Str. 80 wurde in den Jahren 1998 bis 2000 ein Zuschuss von der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - (SAB) im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung gezahlt. Der Investitionszuschuss von ursprünglich T€ 1.402 wird als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen und entsprechend dem bezuschussten Anlagevermögen aufgelöst. In 2007 erfolgte die Auflösung des Sonderpostens in Höhe von T€ 45. (8) Rückstellungen
Die Zunahme der Steuerrückstellungen resultiert aus der Berücksichtigung der vorläufigen Feststellungen der Betriebsprüfung für den Zeitraum 2000 - 2004. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Liefergeschäften (T€ 9.612), Garantieleistungen, Drohverluste und schwebende Rechtsstreitigkeiten (T€ 13.944) sowie für Personalaufwendungen (T€ 9.227), davon für Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen (T€ 1.758). Die Drohverlustrückstellungen beinhalten die sich aus der Bewertung der Devisentermingeschäfte ergebenden Verluste. Grundsätzlich werden Fremdwährungsein- bzw. -verkäufe mit einem Gegenwert größer T€ 50 mittels Devisentermingeschäft in Einzelgeschäften abgesichert. Die Bewertung der Drohverlustrückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Abwägen aller wertbeeinflussender Effekte. Dabei werden die einzelnen vertraglich vereinbarten Raten aus den Projektverträgen zum erwarteten Zahlungszeitpunkt gesichert. Bei der Bewertung werden vorhaben- bzw. geschäftsbezogene Bewertungseinheiten (geschlossene Positionen) gebildet und die nicht geschlossenen Positionen im Rahmen der Drohverlustbetrachtung bewertet. Die Bildung der Bewertungseinheiten erfolgt unter nachfolgend aufgeführten kumulativ zu erfüllenden wesentliche Voraussetzungen:
Zum Stichtag bestehen Devisentermingeschäfte zu Fremdwährungseinkäufen mit dem zum Geldkurs per 31.12.2007 bewerteten Gegenwert in Höhe von T€ 24.546 sowie Devisentermingeschäfte zu Fremdwährungsverkäufen mit dem zum Briefkurs bewerteten Gegenwert in Höhe von T€ 5.428. Für das Risiko aus zeitlichen Verschiebungen in den Fremdwährungszahlungsein- und -ausgängen zu den Terminen der Devisentermingeschäfte werden die zur Absicherung der zeitlichen Verschiebungen abgeschlossenen/abzuschließenden SWAP-Geschäfte in die Bewertung einbezogen. Aus der Bewertung der Geschäfte ergab sich im Vergleich zum jeweiligen Devisentermingeschäftswert insgesamt ein Drohverlust in Höhe von T€ 133. (9) Verbindlichkeiten
Sicherheiten in Form von Pfandrechten und ähnlichen Rechten bestehen nicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. (10) Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB beträgt T€ 1.777 gegenüber T€ 940 im Vorjahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Umsatzerlöse
Umsatzerlöse nach Ländern:
(12) Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Kosten für Material und Fremdleistungen (26,8 Mio. €), aus den mit Planstundensätzen bewerteten, geleisteten Ingenieurstunden (10,7 Mio. €) und aus den Sondereinzelkosten der Fertigung (10,2 Mio. €). Unter Anderem sind auch Ergebniseffekte aus der Bildung von Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Vermietungs- und Verpachtungserlöse und infolge der Ausgliederung des Geschäftsbereiches Umwelttechnik der Verkaufserlös in Höhe von T€ 1.050 sowie der Buchgewinn in Höhe von T€ 12.501 enthalten. Die laufende Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil beträgt T€ 45. Es sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 6.891 enthalten, davon T€ 6.038 aus der Auflösung von Rückstellungen. (13) Sonstige Betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die außerplanmäßige Teil-Abschreibung des Grundstücks Wilsdruffer Straße in Höhe von T€ 923, die Aufwendungen aus Kursdifferenzen (T€ 95) und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erzielung von Mieteinnahmen (T€ 792) enthalten. (15) Zinsergebnis
Gesonderte Angaben gemäß § 285 Nr. 8 HGBMaterialaufwand
Personalaufwand
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 496 Mitarbeiter. Im Vorjahr wurden durchschnittlich 537 Mitarbeiter beschäftigt (ohne leitende Angestellte, Auszubildende und Praktikanten). Sonstige AngabenGeschäftsführer:
Eine Angabe über die Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans entfällt, da die Anstellungsverträge von Geschäftsführungsmitgliedern der inländischen Konzerngesellschaften grundsätzlich unmittelbar mit der Linde AG selbst abgeschlossen werden. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 01. November 2004 einen Beirat. Mitglieder des Beirats sind:
Die Mitglieder erhalten für Ihre Tätigkeit keine Vergütung. Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Linde AG, München (vormals mit Sitz in Wiesbaden), einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Registergericht in München unter HRB 169850 (vormals beim Registergericht in Wiesbaden unter der Handelsregisternummer HRB 10000) hinterlegt und ist bei der Linde AG in München erhältlich. Der Jahresabschluss einschließlich Lagebericht unserer Gesellschaft wird gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Dresden, den 07. März 2008 LINDE-KCA-DRESDEN GMBH Geschäftsführung Klaus Libal Michael Schäffer 4. LAGEBERICHTChemie- und Gasanlagen, Pharmazie- und Biotechnologieanlagen planen, liefern, bauen und in Betrieb nehmen sind die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit der LKCA als Anlagenbauunternehmen der Linde AG. Aufgrund der hohen Nachfrage vor allem im Arbeitsgebiet Chemie- und Gasanlagen und der damit notwendigen Konzentration unserer Kapazitäten wurde das Arbeitsgebiet Umweltanlagen, rückwirkend zum 02. Januar 2007 auf die Linde-KCA-Umweltanlagen GmbH ausgegliedert und an die STRABAG SE Villach/Österreich verkauft, wobei einige Projekte mit kaufmännischen Restabwicklungserfordernissen bei der LINDE-KCA-DRESDEN GmbH verblieben sind. Für die hierfür noch notwendigen ingenieurtechnischen Aufgaben wurde die STRABAG SE eingebunden. Für das in diesen Projekten enthaltene Risikopotenzial waren ausreichende Vorsorgemaßnahmen getroffen worden. Mit der Ausgliederung dieses Arbeitsgebietes und der Fokussierung auf die beiden Produktlinien Chemie- und Gasanlagen sowie Biotechnologieanlagen wird ein weiterer positiver Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Besonders hervorzuheben in 2007 sind in diesem Zusammenhang die Auftragseingänge für eine Stärkeanlage in Deutschland, für ein Revampvorhaben einer Ethylenanlage in Portugal sowie für eine Polypropylenanlage in Russland. Erwähnt werden sollen auch Aufträge im Bereich Luftzerlegungsanlagen in Russland sowie Erfolge im Bereich CO 2-Anlagen in Deutschland. GeschäftsverlaufDie Umsatzerlöse des laufenden Geschäftsjahres von T€ 42.041 liegen im Vergleich abrechnungsbedingt um 84,9 % unter dem Wert des Vorjahres. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Ertragsteuern von T€ 4.679 gegenüber T€ 20.367 im Vorjahr erwirtschaftet. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit T€ -10.295 um T€ 36.983 unter dem Vorjahreswert. Bedingt durch das negative Bruttoergebnis beträgt die Bruttospanne -24,5 % (Vorjahr 9,6 %). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich insgesamt um T€ 15.688 auf T€ 4.679 vermindert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind der Verkaufserlös in Höhe von TEUR 1.050 sowie der Buchgewinn in Höhe von TEUR 12.501 aus der Ausgliederung des Geschäftsbereiches Umwelttechnik enthalten. Die Abschreibungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.331 auf T€ 2.583. Dieser Betrag enthält die außerplanmäßige Teil-Abschreibung des Grundstücks Wilsdruffer Straße in Höhe von T€ 923. Nach Saldierung mit periodenfremden Materialaufwendungen beträgt das periodenfremde Ergebnis T€ 6.866 im Vergleich zu T€ 6.465 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss ist von T€ 18.226 im Vorjahr auf T€ 2.659 im Geschäftsjahr gesunken. Der Bilanzgewinn in Höhe von T€ 20.633 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Bilanzsumme beträgt T€ 245.367. Davon entfallen T€ 213.481 auf das Umlaufvermögen. Das entspricht einem Anteil von 87,0 % an der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote sank auf 22,9 % (Vorjahr 25,2 %). Im Geschäftsjahr 2007 wurden • Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Höhe von T€ 2.013 realisiert. Sie betreffen hauptsächlich die Konzipierung neuer bzw. Verbesserung vorhandener ingenieurtechnischer Verfahren • durchschnittlich 496 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kompensation des Abgangs älterer Mitarbeiter und Ersatz durch jüngere Mitarbeiter wurde fortgesetzt. 95 Mitarbeiter sind ausgeschieden, davon 45 Mitarbeiter infolge des Ausgliederungsprozesses der Umwelttechnik. Es erfolgten 40 Neueinstellungen. Zum 31. Dezember 2007 bestanden mit 51 Mitarbeitern Altersteilzeitverträge, davon waren 12 Mitarbeiter in der Arbeitsphase und 13 in der Freistellungsphase, für 26 Mitarbeiter bestehen Anwartschaften. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 578 auf T€ 1.481 gestiegen. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling der Linde AG eingebunden. Demzufolge sind im Finanzmittelbestand im Wesentlichen nur Guthaben auf Auslandsbankkonten enthalten. Veränderungen der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber den Konzernunternehmen Linde Finance BV und PanGas sowie der Linde AG, die aus Leihgeldern und Verrechnungen resultieren und Finanzmittelcharakter haben, sind im Finanzmittelbestand unberücksichtigt. In 2007 haben die Erhöhung der Forderungen gegenüber der Linde Finance BV und PanGas (Cash Pooling) sowie die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Linde AG, Unternehmenszentrale, insgesamt den Cashflow aus laufender Tätigkeit um T€ 244 vermindert. Im Vorjahr hatte die Verminderung der Forderungen mit T€ 1.581 den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöht. Gleichzeitig wurden zum Bilanzstichtag Liquide Mittel kurzfristig als Commercial Paper in Höhe von T€ 169.585 (Vorjahr T€ 139.541) angelegt, was zu einer Verminderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 30.044 geführt hat. Die Gesellschaft führt eine Zweigniederlassung in Pratteln, Schweiz, sowie das Vertriebsbüro Repräsentanz Moskau, Russland. Nach dem Abschluss des Projektes Bratislava wurde die Schließung der Zweigniederlassung Bratislava und mit der Ausgliederung der Umwelttechnik wurde das Schließen des Vertriebsbüros Repräsentanz Minsk, Weißrussland eingeleitet. Die Auslastung unserer Engineering-Kapazitäten im Geschäftsjahr 2007 war aufgrund der guten Auftragslage hoch. Unsere Gesellschaft ist bei ihrer Leistungserbringung im Wesentlichen von den Fachkenntnissen, den Erfahrungen und der Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation unserer Mitarbeiter abhängig. Ein bedeutender Erfolgsfaktor ist insbesondere die Motivation unserer Mitarbeiter. Mit anderen Worten: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt. Durch Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen soll die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen gefördert werden. Daneben haben wir im Rahmen internationaler Projekte die vom Kunden entsandten Mitarbeiter unter der Herausforderung verschiedener Kulturen und Religionen in die Projektteams zu integrieren. Dazu haben wir neben der Bereitstellung von entsprechenden Räumlichkeiten, Seminare durchgeführt, Informationsmaterial und persönliche Betreuung zur Verfügung gestellt. Um jungen Menschen den Einstieg in das Arbeitsleben zu ermöglichen beschäftigen wir Auszubildende. Damit kommen wir unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nach und ermöglichen uns gleichzeitig neue qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Um dem demografischen Faktor und damit dem in weiten Teilen unserer Branche spürbaren Fachkräftemangel zu begegnen, suchen wir neben der oben genannten eigenen Ausbildung den sehr engen Kontakt zu Hochschulen, um über Praktikanten, Betreuung von Diplomarbeiten etc. Berufseinsteiger für unser Unternehmen zu interessieren und zu gewinnen. Exemplarisch sei hier die in diesem Jahr geschlossene Kooperation mit der TU Dresden genannt. Berichterstattung über Chancen und RisikenDie im Anlagenbau generell bestehenden Hauptrisiken betreffen die technische und kommerzielle Angebotserstellung für langfristige Aufträge und speziell im Rahmen der Auftragsabwicklung die wesentliche Überschreitung der kalkulierten Kosten und Fristen sowie die Risiken aus lokalen Bau- und Montageleistungen. Dabei stellen internationale Großaufträge eine besondere ingenieurtechnische und logistische Herausforderung dar. Es gilt sicherzustellen, dass die geplanten Übergaben an den Endkunden termingerecht erfolgen können. Im Rahmen der Angebotskalkulation haben wir im Jahr 2007 die international anerkannte Methode der so genannten "Monte-Carlo-Risikoanalyse" eingeführt. Das Risikomanagementsystem wird in Abstimmung mit dem Linde-Konzern weiterentwickelt. Mit dem Leitfaden für das Risikomanagement erfolgte die Risikoidentifikation, -analyse, -steuerung und -bewertung. Der Risikobericht wird quartalsweise erstellt. Kernpunkt der Risikoüberwachung sind die Risikoanalysen zu den Kostenkontrollberichten der Aufträge und die monatlichen Vertriebs- und Abwicklungsbesprechungen. Fremdwährungsgeschäfte mit einem Gegenwert größer T€ 50 werden über Devisentermingeschäfte abgesichert. Schwerpunkt im Bereich der Auftragsabwicklung war das Projekte Sharq in Saudi Arabien, die Luftzerlegungsanlagen in Russland und die Projekte Kalundborg sowie Dresden 7 im Bereich Biotechnologieanlagen. Im Geschäftsjahr 2007 gab es
Die besonderen Risiken dieser Großprojekte bestanden und bestehen in
Zur Beherrschung dieser Risiken und um negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens einzugrenzen, wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Projektmanagements umgesetzt. Aus dem Projekt LAO (Großprojekt in Saudi-Arabien) gewonnene Rückschlüsse auf zu verbessernde Prozesse im Rahmen der Projektabwicklung konnten - sofern im Terminablauf noch möglich - im Projekt Sharq umgesetzt werden. Die "Sharq lessons learnt"-Maßnahmen sind erfasst und werden auf ihre Einhaltung überprüft. Beim Projekt Sharq waren - und sind zum Teil immer noch - durch die angespannte Bau- und Montagesituation im arabischen Raum wesentliche zusätzliche Aufwendungen notwendig, um eine drohende Pönale abzuwenden. Bedingt durch die Vielzahl von zurzeit in Saudi-Arabien durchgeführten Projekten besteht ein großer Ressourcenbedarf für alle zum Bau von verfahrenstechnischen Anlagen erforderlichen Lieferungen und Leistungen. Dies betrifft insbesondere die Beschaffung von Bauleistungen, Stahlbauleistungen, die termingerechte Bereitstellung von Hebezeugen für Schwerlastmontagen, Montageleistungen für Rohrleitungsbau, Elektrotechnik und Instrumentierung. Auch Beton und Argon sind nicht immer zum Bedarfszeitpunkt verfügbar. Generell herrscht ein Mangel an qualifiziertem Personal, vom einfachen Facharbeiter bis hin zum Vorarbeiter. Um den Fachkräftemangel etwas abzumildern, hat die Linde-KCA-Dresden GmbH z. B. circa 300 Arbeiter durch einen Personaldienstleister dem Hauptkontraktor direkt beigestellt. Die Geschäftsführung unserer Gesellschaft steht in engem Kontakt mit den Präsidenten von SABIC EPM und Sharq, um das Risiko einer Pönale im Zusammenhang mit der im arabischen Raum bestehenden Ressourcenknappheit und den wirtschaftlichen Interessen der Auftraggeber für die Linde-Gesellschaften abzuwenden. Insoweit werden die eingeleiteten Beschleunigungsmaßnahmen bestmöglich umgesetzt, um die Anlage zu einem frühestmöglichen Termin fertig zu stellen. Der Vertragstermin für den Milestone "Ready For Start Up" kann nicht erreicht werden. Deshalb ist geplant, die Anlage in Teilabschnitten an den Kunden zu übergeben. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen wird den Gesamtprojekterfolg maßgeblich beeinflussen. Beim Projekt Lissabon, das im Rahmen des Ausgliederungsprozesses der Umweltaktivitäten bei der Gesellschaft verblieben ist, traten im Geschäftsjahr 2007 weitere wesentliche Kostenüberschreitungen auf. Diese führten zur weiteren Abwertung der unfertigen Erzeugnisse. Die Kostenüberschreitungen beeinflussten das Projektergebnis und damit das Ergebnis 2007 negativ. Im Geschäftsjahr 2007 konnte keine Abnahme des Projekts erreicht werden. Ein neuer Leistungslauf ist im 1. Quartal 2008 geplant. Die endgültige Abnahme hängt von einem erfolgreichen Leistungslauf ab. Mit der erfolgreichen Realisierung der laufenden Luftzerlegungsaufträge in Russland schaffen wir uns eine gute Basis für die Marktpräsenz der kommenden Jahre. Osteuropa und speziell Russland sind die Schlüsselmärkte für das Unternehmen. Insofern ist eine gute Referenzanlage hier für uns von großer Bedeutung. Aufgrund der bei den derzeit laufenden Großprojekten gesammelten Erfahrungen in der technischen und logistischen Umsetzung werden wir in der Lage sein, auch in der Zukunft an Ausschreibungen zu solchen Aufträgen teilzunehmen und mit einem für unsere Gesellschaft positiven Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage umzusetzen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder im Falle ihres Eintretens in wesentlichem Umfang nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, waren weder im Berichtszeitraum noch für die Zukunft erkennbar. Etwaigen Risiken aus der laufenden Auftragsabwicklung wurde ausreichend Rechnung getragen. Drohverluste wurden auf Basis der Kostenberichte im Rahmen der verlustfreien Bewertung der Vorräte sowie der Bildung einer Drohverlustrückstellung berücksichtigt. Zukünftige EntwicklungDer im letzten Lagebericht angekündigte Wechsel in der Geschäftsführung ist im 2. Quartal 2007 erfolgt. Herr Dr. Bruntsch hat die Geschäftsführung der Gesellschaft verlassen. Die neue technische bzw. kaufmännische Geschäftsführung bilden Herr Libal und Herr Schäffer. Damit ist die Ebene des kaufmännischen Bereichsleiters, die von Herrn Schäffer mit übernommen wurde, entfallen. Aufgrund der ab dem 2. Quartal 2007 begonnenen verstärkten Vertriebsaktivitäten im Bereich Chemie- und Gasanlagen lässt sich momentan eine sehr hohe Nachfrage nach Produkten aus diesem Arbeitsgebiet verzeichnen. Mit dem eingangs erwähnten Polypropylenprojekt in Russland haben wir einen weiteren bedeutenden Auftrag für ein Kernprodukt der Gesellschaft in einem unserer Kernmärkte erhalten. In dem Bereich Biotechnologieanlagen haben wir in 2007 einen Transformationsprozess begonnen, der uns neben dem reinen Pharmaengineeringaufträgen wieder hin zu mehr Anlagenliefergeschäft vor allem im Bereich industrielle Biotechnologie bringen wird. Ein erster Erfolgt konnte auch hier mit dem Stärkeprojekt in Deutschland erreicht werden. Insgesamt betrachtet können wir aufgrund der momentanen Auftragslage von einer sehr hohen Auslastung unserer Ingenieurkapazitäten für das Jahr 2008 ausgehen. Auch die gegenwärtige Projektsituation lässt ein positives Bild der Auslastung zu. Geographisch gesehen liegt der Fokus der Gesellschaft vor allem auch auf dem russischen Markt. Darüber hinaus wollen wir aber auch weiterhin weltweit aktiv sein und vor allem die in den vergangenen Jahren gewonnenen Abwicklungserfahrungen in Saudi Arabien einsetzen, um Projekte, die aus finanzieller Sicht lukrativ erscheinen, angehen und erfolgreich umsetzen zu können. Wir erwarten in 2008 beim Umsatz abrechnungsbedingt wieder einen deutlichen Anstieg und beim Auftragseingang eine deutliche Erhöhung. Die Ergebnisentwicklung wird positiv erwartet, ist aber weiterhin von der Projektentwicklung Sharq abhängig. Für das Geschäftsjahr 2009 wird bei erfolgreicher Umsetzung der beschriebenen Projekte ebenfalls eine abrechnungsbedingte Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Berichtsjahr erwartet.
Dresden, den 07. März 2008 LINDE-KCA-DRESDEN GMBH Geschäftsführung Klaus Libal Michael Schäffer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Linde-KCA-Dresden GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 11. März 2008 KPMG
Deutsche Treuhand-Gesellschaft
GesellschafterbeschlussDie Linde Aktiengesellschaft mit Sitz in München (nachfolgend "Gesellschafterin"), vertreten durch zwei ihrer gesamtvertretungsberechtigten Prokuristen, Herrn Andreas Renner und Herrn Josef Schregle, ist alleinige Gesellschafterin der Linde-KCA Dresden GmbH mit Sitz in Dresden (nachfolgend "Gesellschaft"). Die Gesellschafterin beschließt hiermit unter Verzicht auf Form und Frist für die Einberufung und Durchführung einer ordentlichen Gesellschafterversammlung gemäß Satzung und Gesetz das Folgende:
Linde Aktiengesellschaft Andreas Renner Josef Schregle |
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