Gustav Winterhalter GmbH

Telfer Straße 4, 79215 Elzach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 280303
Vorher
Gustav Winterhalter GmbH Metzgereigeschäft
Eingetragen
9.7.1993
Branche
Einzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenSchlachten von Rindern
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Der Betrieb einer Metzgerei mit eigener Schlachtung und aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Winterhalter
seit 6.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.00%
S******** W***********
20.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Elzach
204.800 €
80.00%
S******** W***********
51.200 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gustav Winterhalter GmbH

Elzach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A) Grundlagen des Unternehmens

Die Gustav Winterhalter GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Elzach. Die Gesellschaft verfügt über eine Produktionsstätte mit angegliedertem Schlachthaus in Elzach sowie über mehrere Filialen und Verkaufsstellen. Die Geschäftstätigkeit umfasst die Schlachtung, Fleischzubereitung, Produktion sowie den Verkauf im Groß- und Einzelhandel. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

B) Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

1. Allgemeine Angaben

Die Gustav Winterhalter GmbH ist ein regional bekannter Betrieb mit einer hervorragenden Reputation. Sie erzeugt qualitativ hochwertige Ware aus Rohstoffen vertrauenswürdiger Herkunft. Im Zeitalter ständiger Nahrungsmittelskandale werden diese von einem nicht unerheblichen Teil der Verbraucher wieder bevorzugt. Durch die eigene Schlachtung und den persönlichen Kontakt zu den Landwirten ist eine Regionale und transparente Rohstoffgewinnung garantiert. Jedoch wird es immer schwieriger die eigene Schlachtung aufrecht zu erhalten. Der Grund hierfür ist die enorme Bürokratische Belastung kleiner Schlachthöfe.

2. Auftragsentwicklung

Die Gustav Winterhalter GmbH verfügt nicht über einen nennenswerten längerfristigen Auftragsbestand. Sie verkauft ihre Produkte zum einen über eigene Fachgeschäfte und beliefert auch Wiederverkäufer und eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben. Die Auftragseingänge erfolgen immer kurzfristig.

3. Produktion

Die Gustav Winterhalter GmbH ist in folgenden Bereichen tätig:

Schlachtung

Fleischzubereitung

Produktion

Verkauf im Großhandel

Verkauf im Einzelhandel

Die Gesellschaft verfügt über EU-Zulassungen für die Schlachtung, Produktion und Verarbeitung sowie die Fleischzubereitung. Die Gustav Winterhalter GmbH nimmt regelmäßig an Qualitätswettbewerben teil und erhält hierbei stets erstrangige Auszeichnungen.

4. Beschaffung

Die Beschaffungspreise für Lebendvieh sowie sonstige zugekaufte Waren sind im Laufe des Jahres 2023 gestiegen. Die Rohstoffpreise sind gestiegen, was eine gestiegene Wareneinsatzquote zur Folge hat. Soweit absehbar, werden sich die Rohstoffpreise von Schweinefleisch bzw. lebend Schweinen nicht wieder auf den Stand von Anfang 2022 reduzieren. Gründe hierfür sind unteranderem der schwindende Lebensbestand.

5. Personal- und Sozialbereich

Im Unternehmen wurden im Berichtsjahr 2023 durchschnittlich 192 Arbeitnehmer beschäftigt. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung unterhielt das Unternehmen 7 Ausbildungsverhältnisse. Weiterbildungsmaßnahmen werden entsprechend den betrieblichen Erfordernissen durchgeführt. Aufgrund der geringen Arbeitslosigkeit in der Region ergeben sich personelle Probleme im Unternehmen. Durch diese Umstände ist die Gesellschaft nicht in der Lage weitere Verkaufsstätten zu eröffnen. Bei kleinen Filialen kann es durch einen Ausfall von Mitarbeitern zu Schließungen kommen. In einer der Umsatzstärksten Filialen mussten die Öffnungszeiten aufgrund fehlenden Personals angepasst werden. Sozialleistungen werden in üblichem Maße erbracht. Arbeitsschutzmaßnahmen werden entsprechend der gesetzlichen Anforderungen eingehalten, die Arbeitnehmer werden regelmäßig hierüber informiert. Arbeitskleidung und Schutzkleidung werden vom Unternehmen zu Verfügung gestellt.

II. Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Der Umsatz hat sich um 10,17 % erhöht. Wesentliche Ereignisse, welches auf das Betriebsergebnis hätten beeinflussen können, waren im Jahr 2023 nicht zu verzeichnen. Der Verkauf der Produkte erfolgt über eigene Ladengeschäfte, an Wiederverkäufer und an Gastronomiebetriebe. Der Anteil der einzelnen Vertriebswege am Gesamtumsatz hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich geändert. Das Steuerergebnis steht im Einklang mit dem Betriebsergebnis.

2. Finanzlage

Ziel der Geschäftsleitung ist, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sicherzustellen. Dies wird durch das interne Planungs- und Berichtswesen erreicht. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen ergebnisbedingt um 10,68 % erhöht. Insgesamt ist die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft überdurchschnittlich. Die Gesellschaft ist in der Lage, zukünftige Investitionen zu finanzieren. Wesentliche Änderungen der Finanzlage haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

Sämtliche Verbindlichkeiten lauten auf EURO, Währungsrisiken sind somit nicht vorhanden.

3. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus dem langfristig gebundenen Anlagevermögen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt am Bilanzstichtag 42%, dieser Wert hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme um ca. 4,6 Prozentpunkte vermindert. Das Umlaufvermögen hat einen Anteil von ca. 58,91 % am Gesamtvermögen. Sämtliche Forderungen lauten auf EURO, Währungsrisiken bestehen somit nicht. Die Eigenkapitalrendite ist angemessen und liegt über dem Zins für langfristige Anlagen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein, unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen einschlägigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfriste Zahlungen Skontoabzuge realisieren.

C) Prognosebericht

Wir erwarten für das folgende Geschäftsjahr eine moderarte Umsatzsteigerung, die wegen den zu erwartenden Kostensteigerungen und der sich zuspitzenden Personalsituation die Ertragslage gegenüber dem Jahr 2023 ggf. negativ verändern wird. Diese Erwartungshaltung wird es ermöglichen, die bisher günstige Struktur der Vermögens-, aber auch die der Finanz- und Liquiditätslage weitestgehend beizubehalten.

Grundlage dieser Erwartung ist, dass an der bisher erfolgreichen Unternehmensstruktur keine nennenswerten Veränderungen geplant sind. Diese bestehen insbesondere aus dem Fleischbezug von landwirtschaftlichen Betrieben der Region, eigene Schlachtung, hohe Fertigungstiefe, von der Geschäftsführung überwachte Produktion sowie den Vertrieb über eigene Fachkräfte in regionalen Verkaufsstellen.

D. Chancen- und Risikobericht

Der weiterhin zu erwartende Rückgang bei den Meisterbetrieben des Fleischhandwerks kann für unsere Gesellschaft die Chance für weitere Vergrößerung unseres Filialnetzes bieten. Durch Beibehaltung unseres hohen Qualitätsstandards werden wir auch in Zukunft unsere Position als einer der führenden Metzgereibetriebe der Region festigen und ausbauen können.

Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft aber auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Von uns nicht beeinflussbar sind hier insbesondere Skandale im Bereich der Tierhaltung und Fleischerzeugung.

Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden würden.

 

Elzach, 2. Oktober 2024

Thomas Winterhalter

Sebastian Winterhalter

BILANZ zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.487,00 846,50
II. Sachanlagen 3.156.742,00 2.314.395,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.954,00 31.043,00
2. technische Anlagen und Maschinen 588.738,00 743.307,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.539.050,00 1.540.045,50
III. Finanzanlagen 323.420,83 777.509,18
3.487.649,83 3.092.751,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 220.621,20 203.674,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 539.002,77 452.979,39
III. Wertpapiere 1.258.110,05 1.038.223,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.886.116,01 1.908.627,94
4.903.850,03 3.603.505,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.400,03 500,00
8.396.899,89 6.696.756,39

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Gewinnvortrag 4.834.410,99 4.836.937,41
III. Jahresüberschuss 543.569,76 (2.526,42)
5.633.980,75 5.090.410,99
B. Rückstellungen 889.136,47 805.262,46
C. Verbindlichkeiten 1.873.782,67 801.082,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.040.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 400.581,20 345.104,98
3. Sonstige Verbindlichkeiten 433.201,47 455.977,96
8.396.899,89 6.696.756,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.778.131,51 10.674.254,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.772.414,75 5.391.849,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.270.490,65 1.176.749,78
davon für Altersversorgung 102.824,29 96.441,20
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 585.106,62 663.050,26
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.460.733,43 3.335.516,28
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.776,30 12.407,15
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 17.281,63 82.273,95
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.562,68 24.440,80
8. Steuern vom Ertrag 182.359,31 15.308,38
9. Ergebnis nach Steuern 544.958,74 (2.526,42)
10. Sonstige Steuern 1.388,98 0,00
11. Jahresüberschuss/(-fehlbetrag) 543.569,76 (2.526,42)

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gustav Winterhalter GmbH hat ihren Sitz in Elzach und ist im Handelsregister Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 280303 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG in der Fassung des BilRUG erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Angabeerleichterungen in Anspruch.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss enthält alle ansatzfähigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten.

Das Saldierungsverbot gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Die gebildeten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, Rückstellungen werden nur aufgelöst, soweit der Grund für die Rückstellung entfallen ist.

Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gemäß dem Grundsatz der Vorsicht und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken.

Den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellkosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren Kurswert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen wurde entsprechend der Berechnungen der Versicherungsgesellschaft angesetzt. Weil diese Beträge durch Verpfändungsvereinbarungen an die Versorgungsberechtigten dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind, stellt der Wert Deckungskapital dar, das direkt mit den Pensionsrückstellungsverpflichtungen zu verrechnen ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt worden.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung der Anwärter wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet; ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Für die Berechnung wurde ein Zinssatz von 1,82 % angenommen- Lohn- und Gehaltssteigerungen sind keine zu berücksichtigen, da es sich um Kapitalzusagen handelt. Dem Gutachten liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Die Pensionsansprüche der Pensionäre und deren Hinterbliebenen (gesamt TEUR 285) wurden mit dem individuell abgezinsten Erfüllungsbetrag der zukünftigen Pensionsleistungen angesetzt. Die Abzinsung erfolgte nach den Bewertungsvorgaben der deutschen Bundesbank, die Laufzeitbestimmung anhand der Sterbetafeln des statistischen Bundesamtes. Es bestehen keine gesetzlichen oder vertraglichen Rentenanpassungsverpflichtungen. Die Pensionsrückstellung wurde gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB als Differenz von Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 S. 2 u. 3 HGB und Deckungsvermögen unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Gustav Winterhalter GmbH

Metzgerei

Elzach

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.097,65 8.420,16 23.380,40 69.137,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 84.097,65 8.420,16 23.380,40 69.137,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.194,48 0,00 0,00 120.194,48
2. technische Anlagen und Maschinen 3.840.042,16 78.000,00 102.127,67 3.815.914,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.299.741,08 1.406.994,46 787.107,84 5.919.627,70
Summe Sachanlagen 9.259.977,72 1.484.994,46 889.235,51 9.855.736,67
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 773.109,18 0,00 454.088,35 319.020,83
2. Genossenschaftsanteile 4.400,00 0,00 0,00 4.400,00
Summe Finanzanlagen 777.509,18 0,00 454.088,35 323.420,83
Summe Anlagevermögen 10.121.584,55 1.493.414,62 1.366.704,26 10.248.294,91
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.251,15 1.778,66 23.379,40 61.650,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 83.251,15 1.778,66 23.379,40 61.650,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 89.151,48 2.089,00 0,00 91.240,48
2. technische Anlagen und Maschinen 3.096.735,16 230.735,50 100.294,17 3.227.176,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.759.695,58 350.503,46 729.621,34 3.380.577,70
Summe Sachanlagen 6.945.582,22 583.327,96 829.915,51 6.698.994,67
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.028.833,37 585.106,62 853.294,91 6.760.645,08
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.487,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.487,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.954,00
2. technische Anlagen und Maschinen 588.738,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.539.050,00
Summe Sachanlagen 3.156.742,00
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 319.020,83
2. Genossenschaftsanteile 4.400,00
Summe Finanzanlagen 323.420,83
Summe Anlagevermögen 3.487.649,83

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigem Deckungskapital wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden TEUR 1.983

Anschaffungswert der verrechneten Vermögenswerte TEUR 1.118

Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte TEUR 1.457

Verrechnete Aufwendungen TEUR 49

Verrechnete Erträge TEUR 93

Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB TEUR 5

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Tantiemen TEUR 100, Urlaub- und Überstunden TEUR 97, Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 23 und Archivierungskosten TEUR 16.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 146, von ein bis fünf Jahren in Höhe von TEUR 672 sowie von mehr als 5 Jahren in Höhe von TEUR 222.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen für Mieten und Pachten betragen TEUR 1.015 p.a.. Die Miet- und Pachtverträge sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Wird der Pachtvertrag für das Produktionsgebäude und das Ladengeschäft in Waldkirch nicht unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Jahr zum Jahresende gekündigt, verlängert er sich jeweils um weitere fünf Jahre (beginnend ab 1.1.1993).

Personalbestand

Im Jahresdurchschnitt waren 192 Arbeitnehmer (im Vorjahr 181) beschäftigt.

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer waren am Bilanzstichtag:

Thomas Winterhalter, Metzgermeister

Ralf Winterhalter, Metzgermeister

Sebastian Winterhalter, Metzgermeister

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 66; Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden keine.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Elzach, 2. Oktober 2024

Thomas Winterhalter

Sebastian Winterhalter

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gustav Winterhalter GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Gustav Winterhalter GmbH, Elzach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gustav Winterhalter GmbH, Elzach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Berücksichtigung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und verlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrund gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung festgestellt habe.

 

Elzach, den 9. Oktober 2024

Heribert Becherer, Wirtschaftsprüfer

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