BREMER Stuttgart GmbHLiquidiert

Motorstraße 26, 70499 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 23198
Vorher
Bremer Systembau GmbH
Eingetragen
27.12.1990
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Die Planung, Herstellung und/oder Vertrieb schlüsselfertiger Bauten, das schlüsselfertige Herstellen gewerblicher und privater Bauten in Generalunternehmerschaft und die Projektentwicklung solcher Bauten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Schuff
seit 6.5.2020
Geschäftsführer
Joachim Ade
seit 29.8.2019
Prokura
Kristoff Steinke
seit 4.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

10.00% identifiziert90.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
90.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BREMER SE
Germany
360.000 €
90.00%
W****** B*****
40.000 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BREMER Stuttgart GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die BREMER Stuttgart GmbH arbeitet im Unternehmensverbund der BREMER SE in Deutschland. Die Gesellschaft erstellt als Generalunternehmer schlüsselfertige Systembauten in Stahlbetonfertigteilbauweise bis zu jeder gewünschten definierten Leistungsgrenze.

Die Leistungen der BREMER Stuttgart GmbH reichen von der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung des fertigen Bauvorhabens. Zu den Leistungen zählen sowohl die Ingenieurleistungen sowie die Konstruktion der Bauvorhaben, außerdem die Ausschreibung und Vergabe der Nachunternehmerleistungen und die Überwachung aller Abläufe während der Bauphase. Die Stahlbetonfertigteile werden von der Muttergesellschaft in Paderborn bezogen. Alle anderen Leistungen zur Erstellung der schlüsselfertigen Bauvorhaben werden durch von BREMER Stuttgart GmbH beauftragte Nachunternehmer erbracht.

Die Rahmenbedingungen für das schlüsselfertige Bauen sind wegen des andauernden Ukraine-Krieges herausfordernd geblieben.

Die Stärken der BREMER Stuttgart GmbH liegen insbesondere in der Qualität und Termintreue, mit der die Bauvorhaben abgewickelt werden. Hierdurch hat sich unsere Gesellschaft in der Branche einen guten Namen erarbeitet und besitzt in Teilbereichen der verschiedenen Leistungsphasen Alleinstellungsmerkmale.

Aus diesem Grunde hat die Gesellschaft Stammkunden und wird bei Projekten, die in unseren Tätigkeitsbereich fallen, regelmäßig angefragt.

Besonders im Bereich der Verwaltungs- und Produktionsgebäude hat sich die BREMER Stuttgart GmbH in den vergangenen Jahren durch Abwicklung mehrerer Bauvorhaben besonderes Know-how erworben und wird hier deshalb von den Kunden besonders berücksichtigt.

Insgesamt rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 wieder mit einer gleichbleibenden positiven Entwicklung und Gewinnerwartung.

B. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation

B.1 Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Laut Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrates belasten Realeinkommensverluste und eine schwache Weltwirtschaft die Konjunktur.

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt.

Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Von den USA gingen seit dem Frühjahr 2023 zwar positive außenwirtschaftliche Impulse aus. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wuchs im 2. Quartal 2023 aber zum zweiten Mal in Folge nur geringfügig. Auch die chinesische Volkswirtschaft wuchs im Jahr 2023 bislang deutlich langsamer als in der Vergangenheit und weniger als nach Beendigung der Null-Covid-Politik erwartet. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. China dürfte für seine Verhältnisse jedoch weiterhin nur schwach wachsen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7 % bzw. 2,2 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre.

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %.

B.2 Branchensituation

Laut deutscher Bauwirtschaft haben gestiegene Materialkosten die realen Branchenumsätze um 5 Prozent sinken lassen. Aufträge gaben um 4 Prozent nach.

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent.

Die nominalen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Der Verband erwartet einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent.

Im Wirtschaftsbau wird eine leichte Entspannung erwartet. Die Bauindustrie erwartet ein reales Umsatzplus von zwei Prozent, nach einem Rückgang von einem Prozent im vergangenen Jahr.

C. Geschäftsentwicklung 2023

Finanzielle Leistungsindikatoren

C.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung fiel von T€ 123.072 im Jahr 2022 auf T€ 119.747 im Jahr 2023, was eine Minderung um T€ 3.325 oder ca. 3 % bedeutet.

Die Materialaufwendungen entwickelten sich von T€ 113.524 auf T€ 91.359 und sind somit um ca. 20 % gesunken.

Der Rohertrag stieg von T€ 9.548 auf T€ 28.388.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich des Aufwandes für Personal und Abschreibungen stiegen von T€ 15.331 im Vorjahr auf T€ 19.924.

Der Jahresergebnis der BREMER Stuttgart GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Steuern T€ 6.349 gegenüber einem Jahresfehlbetrag von T€ -5.187 im Vorjahr.

Die Leistungsrentabilität (JÜ/JF vor Steuern/Gesamtleistung) stieg von -5 % auf 7 %.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) erhöhte sich von T€ -5.464 um T€ 14.071 auf T€ 8.608.

C.2 Finanzlage

Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Geldanlagen in Höhe von T€ 13.208. Bankverbindlichkeiten bestanden nicht.

Die Unternehmensleitung verfolgte wie in den Vorjahren das Ziel, die Gesellschaft aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Der langfristige Finanzbedarf soll ausschließlich durch Eigenmittel abgedeckt werden.

Die Liquidität 1. Grades (Flüssige Mittel/kurzfristige Verbindlichkeiten) stieg von 26 % auf 47 % an. Die Liquidität 3. Grades (Flüssige Mittel + Kurzfristige Forderungen + Vorräte / kurzfristige Verbindlichkeiten) erhöhte sich von 127 % auf 147 %.

Da die BREMER Stuttgart GmbH über ausreichende eigene liquide Mittel verfügt, werden die bestehenden Kreditlinien bei den örtlichen Kreditinstituten nicht genutzt.

Das Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Für die Zukunft sind keine Liquiditätsengpässe abzusehen.

Linien für die Vergabe von Aval-Bürgschaften standen in ausreichender Höhe bei den Hausbanken sowie verschiedenen Kreditversicherern im Rahmen des Gesamtunternehmens zur Verfügung.

Der Cash Flow erhöhte sich von -4,6 Mio. € auf 5 Mio. €.

C.3 Vermögenslage

Im Jahr 2023 erfolgte keine Ausschüttung. Das Eigenkapital einschließlich Rücklagen und Bilanzgewinns erhöhte sich um T€ 6.310 auf T€ 13.522.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 18 % auf 33 %. Die Eigenkapitalrentabilität (JÜ/JF vor Steuern/Eigenkapital) stieg von -72 % auf 47 % (nach Ausschüttung).

Die Gesamtkapitalrentabilität (JÜ/JF/Gesamtkapital) erhöhte sich von -13 % auf 15 % (nach Ausschüttung).

Das Umlaufvermögen wird in Höhe von T€ 40.952 bzw. 99% der Bilanzsumme ausgewiesen. Innerhalb des Umlaufvermögens machen die Vorräte 18 %, die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Wertpapiere 50 % und die liquiden Mittel 32 % aus.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft betrugen T€ 7.383 bzw. 18 % der Bilanzsumme und sind somit von T€ 4.389 um T€ 2.994 gestiegen.

Die Rückstellungsquote (Rückstellungen/Gesamtkapital) fiel von 72 % auf 50 %.

Insgesamt kann die Lage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr als stabil bezeichnet werden.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Auf die Darstellung der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren nach §§ 289 Buchst. b und c HGB wird verzichtet, da diese nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden (siehe Deutscher Rechnungslegungsstandard DRS 20.106).

D. Risiko- und Chancenbericht

Es bestehen grundsätzlich folgende speziellen Risiken für die BREMER Stuttgart GmbH:

- Regressrisiko aus Qualitätsmängel oder Terminuntreue

- Ausfallrisiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

- Margenrisiko durch Kostensteigerungen und Fehlkalkulationen

Eine betragsmäßige Quantifizierung dieser Risiken ist aufgrund der Projekttätigkeit der Gesellschaft nicht möglich.

D.1 Regressrisiko

Dem Regressrisiko entgegnen wir durch ein strenges Qualitätsmanagement. Im Bereich Schlüsselfertigbau werden die Bauleistungen durch Subunternehmer erbracht. Diese werden sorgfältig ausgewählt und arbeiten in vielen Fällen schon seit vielen Jahren mit der BREMER Stuttgart GmbH zusammen. Sofern in diesem Bereich Mängel geltend gemacht werden, können diese in der Regel an den Subunternehmer weitergereicht werden. Das Regressrisiko ist als gering einzustufen.

Unterstützt wird unser Qualitätsmanagement durch das BREMER Handbuch und die BREMER Werksnorm, die die Standardisierung unserer Produkte erhöhen und damit Fehler vermeiden helfen.

D.2 Ausfallrisiko

Dem Ausfallrisiko begegnen wir mit der laufenden Anforderung von Abschlagszahlungen sowie einem konsequenten Forderungsmanagement. Dabei bekommt der § 650 f des BGB eine besondere Bedeutung. Bei Nichtherausgabe dieser Sicherheit wird das Recht der Kündigung, sowie die sofortige Einstellung der Arbeiten realisiert.

D.3 Margenrisiko

Dem Margenrisiko begegnen wir im Rahmen der Kalkulation der Bauvorhaben durch unser internes Kontrollsystem. Daneben versuchen wir die Preise von Rohstoffen, wie beispielsweise Stahl, abzusichern und rechtzeitig auf sich verändernde Marktsituationen durch entsprechende Bevorratung und längerfristige Lieferverträge zu reagieren.

Die Leistungen von Nachunternehmern können durch gute Vorplanung kurzfristig vergeben werden, so dass Preissteigerungen gegenüber den kalkulierten Werten kaum zum Tragen kommen. Weiterhin werden für maßgebliche Gewerke bereits in der Kalkulationsphase Angebote von Nachunternehmern eingeholt und technisch abgestimmt, um größtmögliche Kostensicherheit bei der Realisierung zu erhalten.

Alle relevanten Prozesse zur Vermeidung von Risiken sind im BREMER Organisationshandbuch beschrieben und werden auch von den Mitarbeitern gelebt und eingehalten.

Neben den dargestellten Risiken bestehen keine weiteren speziellen Risiken für die BREMER Stuttgart GmbH, insbesondere keine, die bestandsgefährdend wären.

D.4 Personalchancen und -risiken

Auch unsere Entwicklung wird zunehmend von Personal- und Nachwuchsmangel beeinträchtigt. Diesem begegnen wir mit intensiven Bemühungen auf unterschiedlichen Gebieten.

Die im November 2016 gestartete BREMER Akademie prägt die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter mit Themen unserer Arbeitsgebiete.

Studienabgängern wird eine umfangreiche Einarbeitung geboten. Unentschlossenen bieten wir ein Trainee-Programm an.

Praktikumsplätze, die Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie das Angebot eines dualen Studiums gehören darüber hinaus zu unserem Ausbildungsprogramm.

D.5 Allgemeine konjunkturelle Risiken

Als allgemeines konjunkturelles Risiko sehen wir die Entwicklung des Marktes infolge der Inflations- und Zinsentwicklung in Europa. Die aktuelle unsichere konjunkturelle Lage hat zur Zurückhaltung bei verschiedenen Auftraggebern geführt und der Preisanstieg bei Rohstoffen trifft die Branche unvermittelt und länger anhaltend. Wie sich diese Krisen langfristig auf die Bauwirtschaft auswirken, lässt sich schwer abschätzen. Das hohe Zinsniveau führte in 2023 bei den Auftraggebern zu nachlassender Investitionstätigkeit, ob die aktuelle Reduzierung des Leitzinses der EZB um 0,25 Prozentpunkte zu einer Entspannung führt, kann noch nicht abgeschätzt werden. Wir rechnen im Geschäftsjahr 2024 trotz weiterhin angespannter Wirtschaftslage mit leicht steigenden Auftragseingängen. Wir rechnen auch mit einem stärkeren Wettbewerb.

D.6 Marktchancen

Für 2024 wird ein leicht verbessertes Wirtschaftswachstum von etwa 1,5 % prognostiziert. Die Inflation könnte auf etwa 3,5 % sinken, was eine leichte Entspannung im Vergleich zu 2023 darstellt. Die Energiepreise bleiben ein Unsicherheitsfaktor, könnten sich jedoch stabilisieren, wenn geopolitische Spannungen abnehmen und die Diversifizierung der Energiequellen voranschreitet. Die deutsche Wirtschaft wird auch 2024 von einer starken Binnenkonjunktur getragen, während der Exportsektor von der Erholung der globalen Wirtschaft profitiert. Mit unserer in den letzten Jahren kontinuierlich fortgesetzten deutschlandweiten Expansion und Regionalisierung steigt die Wahrnehmung der Marktteilnehmer für BREMER. Unsere Erwartung ist, dass wir durch unsere Unternehmensausrichtung als ganzheitlicher Anbieter aller Phasen eines Immobilienzyklus und stetige Investition in Köpfe und der Weiterentwicklung unserer Produktions- und Bauprozesse langfristig partizipieren werden.

E. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Produkte der BREMER Stuttgart GmbH werden mit der Muttergesellschaft, der BREMER SE, im branchenüblichen Umfang fortentwickelt.

F. Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der bis heute vorliegende Aufträge eine Betriebsleistung in Höhe von rund 111 Mio. €.

Der Auftragsbestand zum 31.05.2024 betrug 55 Mio. € inklusiv Folgejahre.

Für dieses Geschäftsjahr wird eine leicht fallende Leistungsrentabilität erwartet.

Wir rechnen mit einem stark fallenden EBITDA.

 

Stuttgart, den 31. Juli 2024

Torsten Schuff

Kristoff Steinke

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 399.759,42 310.223,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23,00 5.981,44
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23,00 5.981,44
II. Sachanlagen 396.398,82 300.904,71
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.398,82 300.904,71
III. Finanzanlagen 3.337,60 3.337,60
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137,60 137,60
2. sonstige Ausleihungen 3.200,00 3.200,00
B. Umlaufvermögen 40.951.592,50 40.723.985,57
I. Vorräte 7.332.699,98 13.822.373,77
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.626.237,54 94.119.423,87
2. geleistete Anzahlungen 4.729.885,59 6.430.822,34
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 5.023.423,15 86.727.872,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.410.729,99 18.742.865,55
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.243.568,90 11.605.050,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 210.052,37 583.054,50
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.957.108,72 6.554.760,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.208.162,53 8.158.746,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.495,42 231.160,49
Bilanzsumme, Summe Aktiva 41.443.847,34 41.265.369,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.522.351,02 7.212.560,17
I. gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnrücklagen 6.600.000,00 6.600.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 6.600.000,00 6.600.000,00
III. Bilanzgewinn 6.522.351,02 212.560,17
B. Rückstellungen 20.538.557,15 29.664.010,10
1. Steuerrückstellungen 442.335,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 20.096.222,15 29.664.010,10
C. Verbindlichkeiten 7.382.939,17 4.388.799,54
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.629.405,58 3.537.756,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.570.016,65 620.628,62
3. sonstige Verbindlichkeiten 183.516,94 230.414,31
Bilanzsumme, Summe Passiva 41.443.847,34 41.265.369,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 203.540.536,59 91.381.429,49
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -86.493.186,33 31.172.267,87
3. andere aktivierte Eigenleistungen 3.535,53 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 2.695.880,32 517.930,92
5. Materialaufwand 91.359.109,20 113.523.733,79
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 91.359.109,20 113.523.733,79
6. Personalaufwand 8.616.550,22 7.570.729,67
a) Löhne und Gehälter 7.403.523,61 6.512.487,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.213.026,61 1.058.242,55
7. Abschreibungen 143.585,01 318.954,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 143.585,01 318.954,91
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.163.355,46 7.440.786,31
9. Erträge aus Beteiligungen 96,00 96,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.268,42 85,32
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 349.460,36 310.341,74
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.835.732,50 -905.675,70
13. Érgebnis nach Steuern 6.349.337,78 -5.187.061,12
14. sonstige Steuern 39.546,93 12.171,58
15. Jahresüberschuss 6.309.790,85 -5.199.232,70
16. Gewinnvortrag 212.560,17 8.411.792,87
17. Ausschüttung 0,00 3.000.000,00
18. Bilanzgewinn 6.522.351,02 212.560,17

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BREMER Stuttgart GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 23198), für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmung für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 3 HGB.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bei der Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden grundsätzlich die amtlichen AfA-Tabellen zu Grunde gelegt.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Bauvorhaben erfolgte zu Herstellungskosten. Grundlage für die Bewertung sind die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Herstellkosten, die sich aus den Material- und Fertigungseinzelkosten, dem Bauvorhaben zurechenbaren Gemeinkosten und den Fremdleistungen ergeben. Allgemeine Verwaltungskosten wurden in angemessenem Umfang aktiviert.

Soweit sich aufgrund der fortgeschriebenen, zu Verkaufspreisen bewerteten Leistungsmeldungen ein niedrigerer Wert für die einzelnen Baustellen errechnete und bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens Verluste erwartet werden, wurde unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung eine entsprechende Abwertung vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf teilfertige Bauvorhaben werden von den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Es handelt sich hierbei um Abschlagszahlungen der Auftraggeber für (teil-) fertige Leistungen, die keine echten Vorauszahlungen darstellen und damit keinen Verbindlichkeitscharakter haben.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag angesetzt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde mit dem Nominalwert zur periodengerechten Abgrenzung gebildet.

Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Währungsumrechnung für Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte zum Stichtagskurs. Wesentliche Effekte aus der Währungsumrechnung waren nicht zu verzeichnen.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 522 (i.V. TEUR 522) enthalten, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Alle anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, analog zum Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Insgesamt bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 210 (davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 210). In den Forderungen sind Forderungen gegen die Mehrheits-Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 enthalten.

3. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Es ergibt sich folgende Darstellung:

Handelsrecht
EUR
Steuerrecht
TEUR
Differenz
AKTIVA
Ust lt. BP 0 5 -5
PASSIVA
Urlaubsrückstellungen 200 176 -24
Jubiläumsrückstellungen 24 9 -15
Drohverlustrückstellungen 890 0 -890
Latenzen gesamt 1.114 180 924

4. Sonstige Rückstellungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen gliedern sich folgendermaßen:

TEUR
Rückstellungen für nicht abgerechnete Subunternehmerleistungen 16.514
Rückstellungen für Personal 555
Rückstellungen für Gewährleistungen 2.071
Rückstellungen für drohende Verluste 890
Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Prüfung 41
Übrige Rückstellungen 25
20.096

5. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 3.383 (i. V. TEUR 2.057) ausgewiesen. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben, analog zum Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten werden die im Geschäftsverkehr üblichen Sicherheiten, wie z.B. Eigentumsvorbehalten, eingeräumt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.442 (i. V. TEUR 196). Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.570 gegenüber verbundenen Unternehmen (davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.570).

6. Steuern von Einkommen und Ertrag

Für das laufende Jahr ergibt sich eine Gewerbesteuerzahlung in Höhe von TEUR 443 und eine Körperschaftssteuerzahlung in Höhe von TEUR 1.328.

D. Sonstige Angaben

1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 630(i. V. TEUR 366). Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern. Weitere Vorteile bzw. Risiken liegen nicht vor.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB ergeben sich aus der Haftung für eine Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 30.000, für welche die Gesellschaft zusammen mit den Firmen BREMER SE, BREMER Leipzig GmbH, BREMER Berlin-Brandenburg GmbH, BREMER Erfurt GmbH, BREMER Fertigteile Leipzig GmbH, BREMER Ingolstadt GmbH, BREMER Hamburg GmbH, BREMER Paderborn GmbH & Co. KG, BREMER Bremen GmbH, BREMER Hannover GmbH, BREMER Karlsruhe GmbH, BREMER greentech GmbH, BREMER Cool GmbH, BREMER Fertigteile Paderborn GmbH & Co. KG, BREMER Projektentwicklung GmbH, Bremer Rhein-Ruhr GmbH und Bremer Sp. z o.o. als Gesamtschuldner haftet und TEUR 70.000 für eine weitere gesamtschuldnerische Avalkreditlinie, für welche die Gesellschaft gemeinsam mit der BREMER SE, BREMER Sp. z o.o., BREMER Leipzig GmbH, BREMER Ingolstadt GmbH, BREMER Hamburg GmbH, BREMER Rhein-Ruhr GmbH und BREMER Bremen GmbH haftet.

Weitere Haftungsverhältnisse ergeben sich aus einem Rahmenkreditvertrag in Höhe von TEUR 65.000 für welche die Gesellschaft zusammen mit der BREMER SE, BREMER Fertigteile Leipzig, BREMER Berlin-Brandenburg GmbH, BREMER Bremen GmbH, BREMER Hamburg GmbH, BREMER Hannover GmbH, BREMER Ingolstadt GmbH, BREMER Karlsruhe GmbH, BREMER Leipzig GmbH, BREMER Paderborn GmbH & Co. KG, BREMER Fertigteile Paderborn GmbH & Co. KG, BREMER Rhein-Ruhr und Bremer Sp. z. o. o haftet.

Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 15.555 für ein Unternehmen abgegeben, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus der Verpflichtung lagen zum Abschluss-Stichtag nicht vor.

Aus Mietverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 905 (i. V. TEUR 915).

3. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 94 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

4. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Torsten Schuff, Hameln, Dipl.-Bauingenieur (TU)

Kristoff Steinke, Schwaikheim Dipl.-Bauingenieur (FH)

Die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

5. Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss ihrer Muttergesellschaft, der Bremer SE, Paderborn, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger elektronisch bekannt gemacht.

6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 18 (davon TEUR 17 für die Abschlussprüfung). Für übrige Leistungen wurden TEUR 1 abgerechnet.

7. Nachtragsbericht

Auf die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine wird im Lagebericht eingegangen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.522.351,02 (Gewinnvortrag EUR 212.560,17) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 31. Juli 2024

BREMER Stuttgart GmbH

Geschäftsführung

Torsten Schuff

Kristoff Steinke

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens der BREMER Stuttgart GmbH, Stuttgart

im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellkosten
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 80.768,68 0,00 0,00 80.768,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.181.300,22 233.123,68 4.768,42 1.409.655,48
1.181.300,22 233.123,68 4.768,42 1.409.655,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137,60 0,00 0,00 137,60
2. Sonstige Ausleihungen 3.200,00 0,00 0,00 3.200,00
3.337,60 0,00 0,00 3.337,60
1.265.406,50 233.123,68 4.768,42 1.493.761,76
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 74.787,24 5.958,44 0,00 80.745,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 880.395,51 137.626,57 4.765,42 1.013.256,66
880.395,51 137.626,57 4.765,42 1.013.256,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
955.182,75 143.585,01 4.765,42 1.094.002,34
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 23,00 5.981,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.398,82 300.904,71
396.398,82 300.904,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137,60 137,60
2. Sonstige Ausleihungen 3.200,00 3.200,00
3.337,60 3.337,60
399.759,42 310.223,75

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"

An die BREMER Stuttgart GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BREMER Stuttgart GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BREMER Stuttgart GmbH , Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, den 16. August 2024

Pader Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Paderborn

Christian Wiebel, Wirtschaftsprüfer

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