Kaczmarek Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Kaczmarek seit 15.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 40.00% | |
| 5.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Becker Profile GmbHFriedewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht zum 31. Dezember 2024Becker Profile GmbH, 57520 FriedewaldI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Becker Profile GmbH ist Hersteller von kaltgewalzten Stahlprofilen. Zum Kundenkreis gehören Unternehmen, die über keine eigene Fertigung verfügen, produzierendes Gewerbe, das aus Kapazitätsgründen auf einen Partner zurückgreift, sowie verarbeitendes Gewerbe, das Halbzeuge und einbaufertige Profile für die Herstellung eigener Produkte benötigt. Absatzmärkte sind Verstärkungsprofile für Kunststofffenster, Unterkonstruktions-Profile für PV-Anlagen auf Dach- und Freifläche, Regalbauprofile sowie andere Industrien. Die Becker Profile GmbH ist überwiegend auf dem deutschen und dem niederländischen Markt tätig. Die Becker Profile GmbH konzentriert sich darauf, Profile nach Kundenwunsch und Zeichnung herzustellen, sowie Kunden bei der Optimierung der Produkte durch jahrzehntelange Expertise zu beraten. Die Entwicklung immer umfangreicherer Anarbeitungsmöglichkeiten der Profile, sowie die Verbreiterung der Fertigungsmöglichkeiten durch Investitionen steht im Fokus der Entwicklung des Unternehmens. 2. Forschung und Entwicklung Die Becker Profile GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit blieb die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge in einer Schwächephase. Belastend wirkten vor allem die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Für die Stahlindustrie bedeutete dies eine rückläufige Produktion, Auftragslage und Umsatzentwicklung. Die Beschäftigung hielt sich trotz der Belastungen stabil bis leicht positiv. Die Stahlnachfrage in der Europäischen Union verringerte sich im Jahr 2024 bereits zum dritten Jahr in Folge, während die gesamte Rohstahlproduktion nach zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren leicht anstieg - die Produktionsmengen blieben jedoch historisch gesehen auf sehr niedrigem Niveau. Anhaltende externe Belastungsfaktoren - geopolitische Spannungen, höhere Energie- und Produktionskosten im Vergleich zu anderen Stahl produzierenden Regionen, zunehmender Importdruck infolge globaler Überkapazitäten sowie hohe Zinsen - beeinträchtigen den europäischen Stahlsektor weiterhin erheblich. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Umsatz und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr liegen die Umsatzerlöse mit 21.653 t€ etwas unter dem Vorjahresniveau (23.294 t€). Ein Grund für den Rückgang der Umsätze in Höhe von 1.641 t€ sind die gesunkenen Materialpreise bei hohem Wareneinsatz. Jedoch sind auch Mengeneffekte in der Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Der Auftragsbestand war über das Jahr hinweg konstant und ist nach wie vor zufriedenstellend. Geschäftsergebnis Der für das Jahr 2024 erwartete Umsatz konnte realisiert werden. Zum Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben die europäischen Stahlwerke erneut den Versuch gestartet, die zuvor gefallenen Preise deutlich anzuheben. Die schwache Konjunktur hat dies jedoch verhindert. Das Gesamtjahr war von niedrigen Preisen im Ein- und Verkauf geprägt. Der Margendruck war aufgrund von aggressivem Wettbewerb enorm. Trotzdem konnte das Geschäftsjahr insgesamt positiv abgeschlossen werden. Der Jahresüberschuss beträgt 596 t€. Produktion Die Produktion erfolgt durchweg auf modernen Anlagen im 2-Schicht-Betrieb. Die durch vorangegangene Investitionen aufgebaute Kapazität konnte trotz des komplexen Marktumfeldes weitestgehend ausgelastet werden. Beschaffung Unsere Produkte werden aus Stahl-Spaltband hergestellt. Wir setzen sowohl bandverzinktes als auch gebeiztes, nicht verzinktes Material ein. Im Jahr 2024 blieb die Nachfrage nach Industriegütern in Europa, insbesondere im Stahlsektor, deutlich hinter den Erwartungen zurück. Diese Entwicklung führte ganzjährig zu schwachen Marktpreisen in der Beschaffung wie im Verkauf. Investitionen Im Jahr 2024 wurde eine neue Profilieranlage in Betrieb genommen. Ansonsten gab es keine nennenswerten Investitionen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Der Finanzierungsbedarf für das Tagesgeschäft ist durch Eigenmittel sowie Eigenmittel der Muttergesellschaft abgedeckt. Personalbereich Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 38 (Vorjahr 39) Mitarbeiter beschäftigt. Umweltschutz Das Umweltmanagement, bei dem die Schonung von Ressourcen, insbesondere der Verbrauch von Energie sowie von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Abfallentsorgung und die Sensibilisierung der Mitarbeiter und Partner für Belange des Umweltschutzes im Vordergrund stehen, hat bei Becker einen hohen Stellenwert. 100% des benötigten Stroms beziehen wir aus erneuerbaren Energien. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 1.103 t€ auf 7.447 t€ im Geschäftsjahr 2024 gesunken. Das Anlagevermögen blieb im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen leichten Zuwachs. Die flüssigen Mittel haben sich aufgrund einer Gewinnabführung deutlich verringert. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31.12.2024 auf 1.432 t€. Tilgungen von Darlehen erfolgten in Höhe von 733 t€. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.716 t€. Betreffend der Fälligkeiten wird auf die entsprechenden Angaben im Anhang verwiesen. Liquide Mittel sind in Höhe von 1.277 t€ (Vorjahr 2.096 t€) vorhanden. Die Liquidität ist darüber hinaus durch bestehende Kreditlinien sichergestellt, die nicht in Anspruch genommen wurden. Eingangsrechnungen werden innerhalb der dafür vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen, vorzugsweise mit Nutzung von Skontierung. Das Unternehmen ist fähig, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Die Ertragslage ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Das Rohergebnis liegt um 195 t€ über dem Vorjahreswert von 5.222 t€. Die Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht gestiegen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beträgt 596 t€ gegenüber 660 t€ im Vorjahr. Angabe der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren scroll
III. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht Wie sich die Wirtschaft in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung der unsicheren, weltpolitischen Lage entwickeln wird, lässt sich erneut schwer vorhersagen. Das Bauvolumen in Deutschland wird 2025 in vielen Segmenten weiterhin rückläufig erwartet. Besonders der Wohnungsneubau wird unter Druck bleiben, als Folge hoher Zinsen, steigender Baukosten und zunehmender Arbeitskräftemangel. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Baustahl und stahlintegrierten Bauprodukten auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau verharren dürfte. Die Auftragslage in anderen Sektoren, wie z.B. Konstruktionsprofile für PV-Anlagen, ist außerordentlich gut. Der Wettbewerbs- und somit Preisdruck bleibt jedoch aufgrund der Schwäche in anderen Sektoren hoch. 2. Chancenbericht Für das Jahr 2025 erwarten wir erneut einen Umsatzzuwachs im Bereich der Photovoltaik. Wir erwarten auch für 2025 ein positives Geschäftsergebnis. 3. Risikobericht Risiken, die über das allgemeine Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Unsicherheiten aus: - Überschuldung - Zahlungsunfähigkeit - verschärfenden gesetzlichen Auflagen - Schadensersatzklagen - Beschwerdeverfahren - Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften sehen wir nicht. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Die weltpolitische Lage und die nach wie vor schwache Konjunktur stellen derzeit Risiken sowohl für die Absatz- als auch die Beschaffungsseite dar. Die Nachfrage könnte aufgrund korrespondierender Risiken bei unseren Kunden sinken.
Friedewald, den 28. Oktober 2025 Konstantin Kaczmarek BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Becker Profile GmbH hat ihren Sitz in Friedewald und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur (HRB Nr. 3243). Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 HGB teilweise in Anspruch. Da der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Ertragslage vermittelt, sind zusätzliche Angaben hierzu nach § 264 Abs. 2 HGB nicht erforderlich. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen bis zu € 800,00 werden sofort abgeschrieben. In den Vorjahren wurde ein Sammelposten gebildet, der im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst wird. Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten wird ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,90 % p. a. der vergangenen zehn Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Darüber hinaus wird in einer Nebenrechnung weiterhin eine Bewertung mit dem Sieben-Jahre-Durchschnittszinssatz (1,96 %) durchgeführt. Die Ermittlung der Rückstellung berücksichtigt eine Rentendynamik von 1 % und 3% sowie eine Fluktuationsrate von 0,0 % p. a. Zudem werden ab dem Bilanzstichtag 31.12.2024 die Regelungen des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 (Aktivprimat) bei der Bewertung berücksichtigt. Im Geschäftsjahr wurde Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 344 (Vorjahr T€ 271) mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von T€ 1.199 (Vorjahr T€ 1.170) verrechnet. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von T€ 86. Wir haben von der Übergangsregelung des Art. 67 I 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Demnach wird dieser Zuführungsbetrag jährlich mit 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr T€ 13 (Vorjahr T€ 0,0). Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert; angemessene Wertberichtigungen sind berücksichtigt. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 26) enthalten. Eigenkapital Das Stammkapital von T€ 52 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft der Becker GmbH, Schallschutz und Metallbau. Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB Der Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre gliedert sich wie folgt auf: scroll
Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalkosten T€ 186 (Vorjahr T€ 268) und Abschlusskosten T€ 53 (Vorjahr T€ 30). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen nachgewiesen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Fristigkeiten wie folgt auf: scroll
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Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Gesellschafterin in Gesamthöhe von T€ 1.432 und Sicherungsübereignungen von Maschinen besichert. T€ 3.716 (Vorjahr T€ 4.227) der Verbindlichkeiten bestehen gegenüber den Gesellschaftern. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ ./. 5. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind nicht gegeben. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: scroll
Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 38 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Konstantin Kaczmarek. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird nach § 288 II 3 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Friedewald, den 28.10.2025 Konstantin Kaczmarek Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Becker Profile GmbH, Friedewald Uneingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Becker Profile GmbH, Friedewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Becker Profile GmbH, Friedewald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freudenberg, 30. Oktober 2025 BERGZWEI Audit GmbH Partmann, Wirtschaftsprüfer Kurth, Wirtschaftsprüferin Anlagenspiegel (brutto)scroll
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Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 31.10.2025. |
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