Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 6564
Vorher
Plansecur GmbH für systematische Finanzplanung und VermittlungPlansecur GmbH für Finanzdienstleistung und Vermittlung
Eingetragen
26.4.2005
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Das Organisieren der Dienstleistung von Finanz- und Vermögensberatung einschließlich der Vermittlung und Betreuung von Verträgen des Finanz- und Versicherungsbereichs, z. B. von Versicherungsverträgen, Bausparverträgen, Bankdienstleistungen, Finanzierungen, Immobilien und anderen Vermögensanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Birgit Möller
seit 22.5.2023
Prokura
Stephan Marx
seit 22.5.2023
Prokura
Matthias Hobein
seit 22.5.2023
Prokura
Volker Britt
seit 22.5.2023
Prokura
Heiko Hauser
seit 24.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Plansecur Service GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Plansecur Finanz GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

3. Steuerungssysteme

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage zum Bilanzstichtag

a) Ertragslage

b) Finanz- und Vermögenslage

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

a) marktspezifische Risiken

b) branchenspezifische Risiken

c) ertragsorientierte Risiken

d) finanzwirtschaftliche Risiken

3. Chancenbericht

4. Gesamtbeurteilung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Plansecur-Finanzgruppe besteht im Sinne dieses Lageberichts aus der Plansecur Service GmbH & Co. KG (Service KG) und der Plansecur Finanz GmbH (Finanz GmbH). Zur Kerntätigkeit der Service KG zählt die Zurverfügungstellung der Rahmenbedingungen und der Ressourcen, insbesondere auch die vertragliche Beziehung zu unseren Produktpartnern. Unsere Kerndienstleistungen, die unabhängige Finanzberatung von Privat- und Firmenkunden sowie die Vermittlung von Finanzprodukten, werden über die Finanz GmbH durchgeführt. Unsere selbständigen Plansecur Finanzmaklerinnen und Finanzmakler besitzen Handelsvertreterverträge mit der Finanz GmbH, auch die Maklerverträge mit unseren Kundinnen und Kunden schließt die Finanz GmbH ab.

Die Plansecur-Finanzgruppe berät Privat- und Firmenkunden in allen finanziellen Fragen und setzt die entwickelten Finanzkonzepte anschließend um. Nach dem "Suitable Advice" - Grundsatz decken wir gemeinsam mit unseren Produktpartnern alle Bereiche des Finanzmarktes ab und können somit völlig unabhängig beraten und vermitteln.

Bei dem Geschäftsmodell haben sich keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben.

2. Forschung und Entwicklung

Die Plansecur-Finanzgruppe hat keine eigenen Produkte und tätigt daher auch keinerlei Produktentwicklungen.

3. Steuerungssysteme

Die Qualität unserer Finanzberatung steuern wir unter anderem über

klare und strukturierte Standards für die Finanzberatung und für die Prozesse der internen Abwicklung

Teamarbeit in den Regionen

systematische Produktpartner- und Produktauswahlprozesse.

Die wirtschaftliche Steuerung der Plansecur-Finanzgruppe erfolgt durch eine präzise Budget-, Investitions- und Liquiditätsplanung, welche monatlich in Form von Forecast-Analysen überprüft und angepasst wird.

Bei den Steuerungssystemen haben sich keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch wenn die vielfach gefürchtete Rezession weder in den USA noch in Europa eingetreten ist, bleibt die Lage in Zeiten anhaltender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten weiterhin angreifbar: der anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine und dem neu in aller Heftigkeit entfachten Nahost-Konflikt bringen weiterhin erhebliche Gefahren mit sich. Stark steigende, nicht produktive Rüstungsausgaben auf der einen und mögliche erneute Störungen von Lieferketten auf der anderen Seite sind nur zwei Aspekte. Zudem können sich die kriegerischen Auseinandersetzungen jederzeit ausweiten, wie etwa beim Taiwan-Konflikt.

Besonders die starke Gefährdungslage beim internationalen Seehandel im Roten Meer und der Brückeneinsturz am Eingang des Handelshafens der US-Stadt Baltimore infolge einer Schiffskollision zeigen einmal mehr, wie fragil die globalen Lieferketten sind. Hinzu kommen Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und der EU auf der einen und China auf der anderen Seite.

Während nach dem ersten Quartal 2024 in den USA, laut Statista, von einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 2,7 Prozent in diesem Jahr auszugehen ist, erwartet die Europäische Kommission für 2024 ein BIP-Wachstum von 0,8 Prozent in der Eurozone.

Dabei sieht sie in ihrer jüngsten Prognose den Anstieg des Konsums angesichts anhaltender Reallohn- und Beschäftigungszuwächse als maßgeblichen Wachstumstreiber der nächsten Zeit. Bremsend wirke allerdings weiter eine ausgeprägte Sparneigung. Unklar ist auch die Entwicklung in Deutschland. Zwar wird die Geschäftslage weiterhin pessimistisch bewertet. Doch der Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex von 85,2 auf 88,6 Punkte in den ersten sechs Monaten des Jahres deutet weiter auf verbesserte Aussichten hin. Besonders im Dienstleistungssektor hellte sich der Ausblick zuletzt auf.

Von diesen Entwicklungen zeigt sich der DAX seit Jahren unbeeindruckt: Während sich der Ifo-Index seit 2020 fast durchgehend unterhalb von 100 Punkten bewegt, stieg der deutsche Leitindex - abgesehen von der Corona-Krise - kräftig an und erreichte neue Höchststände. Startete der DAX zu Beginn des Berichtjahres bei 16.188 Punkten, so waren es 18.212 Punkte zum Ende am 28.06.2024 ().

Vor diesem wirtschaftlichen Umfeld senkte die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet Anfang Juni erstmals seit fast fünf Jahren die Leitzinsen, konkret um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent. Wann es zu weiteren Zinsschritten und damit zu einer Zinswende kommen wird, ließen die Notenbanker offen. Vielmehr erhöhte die EZB ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr geringfügig auf 2,5 Prozent. Ein Grund dürfte im Anstieg der Tariflöhne um 4,7 Prozent im ersten Quartal des Jahres in Europa liegen - und es wird aufgrund jüngster Tarifabschlüsse mit einem weiterhin hohen Lohnwachstum gerechnet. So stellte die EZB-Chefin Christine Lagarde in einem kürzlichen Zeitungs-Interview fest: "Wir erklären den Kampf noch nicht für gewonnen."

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzplanung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 (1.200.000 abgerechneten Einheiten) konnten wir mit 1.207.300 abgerechneten Einheiten leicht übertreffen, dies bedeutet eine Steigerung von +8% gegenüber dem Vorjahr (1.113.600 abgerechnete Einheiten).

Neben diesem Umsatzzuwachs im abgerechneten Geschäft verzeichneten wir auch eine Steigerung des eingereichten Geschäfts, welches ein wichtiger Frühindikator für die kurzfristige Umsatzentwicklung ist, und zwar um +5%. Als eingereichte Einheiten gelten Neuanträge, zu denen noch keine Provisionen geflossen sind.

Diese niedrigere Steigerung im eingereichten Geschäft (Neugeschäft) im Verhältnis zum abgerechneten Geschäft bedeutet, dass unser Geschäftsmodell in Bezug auf den sukzessiven Aufbau von Beständen weiterhin greift. Dies zeigt sich durch den hohen Anteil der Bestands- und Folgeprovisionen (66%, Vorjahr 65%), das Neugeschäft beträgt damit 34% (Vorjahr: 35%).

Die Umsatzsteigerungen betrafen im Geschäftsjahr 2024 nahezu alle Produktsparten. Besonders erfreulich entwickelte sich der Bereich der offenen Investmentfonds, in dem wir den Umsatz auf bereits sehr hohem Niveau nochmals um +15% steigern konnten. Auch in den Bereichen der Krankenversicherungen (+35%, hpts. bedingt durch die Untersparte bKV) und der strukturierten Kapitalanlagen (+15%) konnten deutliche Steigerungen erreicht werden, wenn auch jeweils auf niedrigerem Gesamtniveau. Die Umsätze in den Bereichen der Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen (+3%) und der Sachversicherungen (+7%) konnten leicht gesteigert werden. Einzig im Bereich der Finanzierungen verbuchten wir einen Umsatzrückgang (-31%), bedingt durch die weiterhin schwierige Marktlage.

Das Versicherungsgeschäft erbrachte mit einem Anteil von 47% weiterhin den größten Teil des Umsatzes. Hierbei entfielen 9% auf die private Krankenvoll-, Krankenzusatz- und Pflegeversicherungen, 29% auf private und gewerbliche Sachversicherungen und 62% auf die Bereiche Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Der Bereich der offenen Investmentfonds machte 43% unseres Umsatzes aus, das Geschäft mit Finanzierungen insgesamt noch 4%.

Das Geschäftsfeld der strukturierten Kapitalanlagen erbrachte einen Umsatzanteil von insgesamt 5%. Dieser verteilte sich auf die Bereiche der Unternehmensbeteiligungen (29%), der geschlossenen Immobilienfonds (44%) sowie des Realeigentums Immobilien (27%).

Der übrige Anteil von 1% entfiel auf Honorare aus Dienstleistungen.

3. Lage zum Bilanzstichtag

a) Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Finanz GmbH weist ein positives Ergebnis aus. Dabei erhöhten sich die Provisionserlöse zu Lasten der Service KG um +9% überproportional zur Umsatzsteigerung in abgerechneten Einheiten (+8%). Der Grund ist die Vereinbarung zwischen der Service KG und der Finanz GmbH bzgl. der Provisionsverteilung bei steigenden bzw. sinkenden Umsätzen.

Je erfolgreicher eine Beraterin oder ein Berater ist, desto höher ist ihre / seine Vergütung pro abgerechnete Einheit. Diese Auswirkungen des Provisionsmodells, welche dazu führen, dass wir erfolgreiche Beraterinnen und Berater halten und überdurchschnittlich erfolgreiche neue Beraterinnen und Berater gewinnen können, sorgt damit bei steigenden Umsätzen zu überproportionalen Steigerungen des Provisionsaufwandes zu Gunsten unseres Vertriebs. Daher steigerten sich die Provisionsaufwendungen um +11%.

Der Faktor Deckungsbeitrag I pro abgerechnete Einheit, welcher ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator für unsere laufende wirtschaftliche Unternehmenssteuerung ist, liegt aus dem gleichen Grund mit 2,87 € unter Vorjahresniveau (2,94 €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen über Vorjahresniveau (+26 T€) und erklären sich zum größten Teil durch Erträge aus Auflösung von Rückstellungen.

Die Personalkosten werden auf Ebene der Plansecur-Finanzgruppe betrachtet. Die Verträge mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden in der Regel über die Service KG geschlossen, die Kosten werden gemäß den organisatorischen Aufgaben der einzelnen Bereiche und Stellen zum Teil an die Finanz GmbH weiterbelastet.

Die Kosten für Löhne und Gehälter sind um +27 T€ nur sehr moderat gestiegen (+1%). Die Steigerung bei den sozialen Aufwendungen fällt dagegen höher aus (+6%), Grund ist die Zahlung der ersten Hälfte der Inflationsausgleichsprämie an alle Mitarbeitenden. Die Zahlung der zweiten Hälfte ist für Dezember 2024 vorgesehen. Die Personalkostenquote der Plansecur-Finanzgruppe, welche für uns ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator ist, beträgt bezogen auf den Deckungsbeitrag 52%.

Die höheren Abschreibungen resultieren aus Investitionen im abgeschlossenen Geschäftsjahr und auch der Vorjahre in die Entwicklungen unserer Kernsysteme "Bestandsmanagement", "Beratungssoftware" und "Kundenportal".

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen fast sich auf Vorjahresniveau (+2%).

Bei den Positionen Erträge aus Beteiligungen, Erträge aus anderen Wertpapieren / Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und aus sonstigen Zinsen / ähnlichen Erträgen wurden aufgrund von Liquiditätsabgängen etwas niedrigere Erlöse vereinnahmt.

Aufgrund deutlich höherer Depotbestände unserer Eigenanlagen im Vergleich zum Vorjahr mussten wir nahezu keine Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens vornehmen. Bei den Finanzanlagen ergab sich ein Abschreibungsbedarf in Höhe von 13 T€.

Das Jahresergebnis nach Steuern beläuft sich auf +41.200 € (Vorjahr: +5.000 €).

b) Finanz- und Vermögenslage

Unser Unternehmen weist unverändert eine solide Vermögens- und eine sichere Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die getätigten laufenden Investitionen lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen der geplanten Budgets. Alle notwendigen Investitionen wurden getätigt, es wurde in die Bereiche "Bestandsmanagement", "Beratungssoftware" und "Kundenportal" investiert. Nach Fertigstellung sämtlicher Grundmodule dieser Softwaretools im Geschäftsjahr 2023 lag der Fokus im Berichtszeitraum auf der Entwicklung zusätzlicher Module.

Durch die hohen Abschreibungen auf die Grundmodule, die damit über den Summen der Neuinvestitionen lagen, verringerte sich die Position der immateriellen Vermögensgegenständen deutlich. Im Bereich der Sachanlagen wurde ein PKW verkauft, bei den Finanzanlagen erfolgte eine notwendige Teilwertabschreibung. Die sonstigen Ausleihungen erhöhten sich aufgrund eines neu vergebenen Darlehens. Bei den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen handelt es sich um Altersvorsorgeabsicherungen für unsere Beraterinnen und Berater. Die deutlich höheren Auszahlungen aufgrund einiger Austritte aus Altergründen gegenüber den Neueinzahlungen im Berichtszeitraum führten zu einer Reduzierung dieser Position.

Die Position fertige Erzeugnisse und Waren beinhaltet den Bestand des Materials, welches zur Weiterveräußerung an unsere Beraterinnen und Berater gelagert wird.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt sich um offene Ausgangsrechnungen, zum Bilanzstichtag waren alle Forderungen ausgeglichen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, hier ggü. der Service KG, liegen deutlich über dem Vorjahr. Einerseits beinhalten diese die Provisionsforderungen aus dem Monat Juni 2024, welche nochmals über dem Vorjahr lagen und Mitte des Folgemonats abgerechnet wurden. Andererseits handelt es sich um offene Umsatzsteuerforderungen aus dem zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres, welche ebenfalls zu Beginn des Folgegeschäftsjahres weitestgehend ausgeglichen wurden. Weiterhin bestand zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine höhere offene Forderung der Service KG gegen die Finanz GmbH, welche die Forderungen auf Seiten der Finanz GmbH senkte und inzwischen ausgeglichen ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände befinden sich deutlich unter Vorjahresniveau. Höheren Umsatzsteuerforderungen steht eine noch höhere Rückzahlung eines Darlehens ggü.

Das liquide Vermögen (Wertpapiere, Guthaben bei Kreditinstituten) sank um -635 T€. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass ggü. der Service KG noch Forderungen aus Provisionsabrechnungen zum Jahresabschluss und aus Umsatzsteuerverrechnungen bestanden. Betrachtet man das liquide Vermögen beider Firmen zusammen, nahm dieses um -230 T€ ab. Hauptgründe sind die oben genannten Investitionen in unsere selbst entwickelten Software-Tools sowie die hohen Investitionen in unseren neuen Webauftritt in der Service KG.

Unsere Eigenkapitalstruktur stellt sich weiterhin sehr positiv dar, die Eigenkapitalquote beträgt wie in den beiden Vorjahren weiterhin 25%.

Die Rückstellungen für Pensionen lagen auf Vorjahresniveau, die Steuerrückstellungen sind aufgrund niedrigerem Bedarf bzgl. der Gewerbe- und der Körperschaftssteuer gesunken. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich deutlich, hpts. aufgrund der Auflösung einer hohen Rückstellung aus dem Vorjahr für eine Bonuszahlung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten (neben Stornoreserven) vor allem die Provisionsverbindlichkeiten gegenüber unseren Beraterinnen und Beratern aus dem Monat Juni 2024, welche Mitte des Folgemonats abgerechnet werden. Die Erhöhung erklärt sich durch unser Provisionsmodell, siehe dazu die Erläuterungen zur Ertragslage.

Die sonstigen Verbindlichkeiten befanden sich in Summe mit +59 T€ über Vorjahresniveau, dies erklärt sich hpts. durch zum Bilanzstichtag offene Eingangsrechnungen, die zu Beginn des Folgegeschäftsjahres inzwischen ausgeglichen wurden.

Es bestehen weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die benötigte Liquidität war und ist zu jedem Zeitpunkt ausreichend vorhanden.

Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage als stabil bezeichnet werden. Auf eventuelle Umsatzrückgänge können wir aufgrund unserer Planungs- und Steuerungsinstrumente jederzeit kurzfristig reagieren, auch wenn dies im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nötig war.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Unser Unternehmen ist im Vertrieb und in der ServiceZentrale so aufgestellt, dass unsere Kundinnen und Kunden optimal beraten und betreut werden können. Daher werden in den kommenden Jahren keine grundlegenden Änderungen der Geschäftspolitik anstehen.

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 war das erste volle Geschäftsjahr unter der alleinigen operativen Verantwortung unseres neuen Geschäftsführers mit dem Ziel, die Plansecur erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Nachdem sich nun langsam das Jahr 2025 und damit das Ende unserer vor 8 Jahren eingeführten Agenda 2025 nähert, haben wir uns auf den Weg gemacht und ein neues System einer rollierenden Ziel- und Maßnahmenplanung entwickelt, welches mit dem Geschäftsjahr 2025 in Kraft tritt. Dadurch wird die Plansecur zukunftssicher aufgestellt und verfügt stets über eine aktuelle Zielsystematik inkl. operativer Maßnahmen, die kurzfristig verfolgt werden.

Ansonsten wurde der seit vielen Jahren eingeschlagene Weg, sich konsequent auf unsere Kerndienstleistung, die unabhängige Finanzberatung von Privat- und Firmenkunden sowie die Vermittlung von Finanzprodukten zu konzentrieren, weitergeführt.

Dabei lag der Fokus hauptsächlich auf folgenden Projekten und Themen:

Nach der konzeptionellen Entwicklung unseres neuen übergeordneten Beratungsprozesses in den letzten Jahren und der Einführung im Mai 2023 lag der Hauptschwerpunkt im abgelaufenen Geschäftsjahr auf der Weiterentwicklung der entsprechenden Beratungssoftware. So wurde die Konzeptionsphase optimiert und erweitert und alle Beratungsstrecken in den Bereichen Vorsorge und Absicherung eingeführt. Die Beratungsstrecken zu den Geldanlagethemen sind für das Geschäftsjahr 2025 vorgesehen. Alle Module der Beratungssoftware sind dabei eng verknüpft mit unserem Kundenportal.

Durch diese Standardisierung und die Digitalisierung unseres Kerngeschäfts werden wir unseren Vertrieb entlasten, unseren Kundinnen und Kunden zusätzlichen Nutzen bieten und dadurch weitere Umsätze generieren. Trotz der notwendigen digitalen Standards haben wir es geschafft, den Fokus auf der persönlichen und individuellen Beratung zu belassen.

Im Bereich der Finanzierungen haben wir auf die durch deutlich gestiegene Zinsen hervorgerufene Krise reagiert und strategisch entschieden, uns wieder einem Finanzierungspool anzuschließen, um das Geschäft zukunftssicherer zu machen.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde das Firmenkunden-Projekt abgeschlossen. Mittelfristig werden die Ergebnisse zu höheren Umsätzen im Firmenkundenbereich führen.

Die Schwerpunktmaßnahme im Bereich der Markenbildung war der komplette Relaunch unserer Website, inkl. daran angebundener Beraterinnen- und Berater-Websites. Auch unsere Social-Media-Aktivitäten wurden ausgebaut. Dies alles wird uns helfen, unseren Bestandskunden ggü. präsenter zu sein und neue Kundinnen und Kunden, aber auch Beraterinnen und Berater, zu gewinnen.

Mit allen Projekten verfolgen wir zwei übergeordneten Ziele: zum einen die Steigerung unseres Bekanntheitsgrades und zum anderen die sukzessive Unternehmenssicherung.

Auch die Beratergewinnung gestaltet sich weiterhin erfolgreich: Mit 15 neuen Beraterinnen und Beratern konnten wir so viel Zuwachs erreichen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Auch konnten wir den Durchschnittsumsatz pro Beraterin/Berater, welcher ein wichtiger Leistungsindikator für uns ist, wieder deutlich steigern. Bei den Abgängen handelt es sich nahezu ausschließlich um Beraterinnen und Berater, die aus Altersgründen ausgeschieden sind. Diese positiven Entwicklungen prognostizieren wir auch für das neue Geschäftsjahr 2025.

Wir planen unseren Umsatz nach dem Bottom-Up-Prinzip. Jede Beraterin und jeder Berater plant dabei ihren/seinen individuellen Umsatz für das neue Geschäftsjahr, die Summe der Planungen ist die Basis unserer Budgetplanung. Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir eine Umsatzsteigerung auf 1.250.000 Einheiten. Unsere Personal- und Sachkostenstruktur ist dabei so kalkuliert, dass in der Plansecur-Finanzgruppe ein Jahresüberschuss erzielt wird (+256.000 €). Die laufende Liquidität ist dabei zu jeder Zeit gesichert.

2. Risikobericht

a) marktspezifische Risiken

In den USA besteht ein deutlich besseres konjunkturelles Umfeld als in der Europäischen Union. Das spiegelt sich in positiveren Wirtschaftsdaten, niedrigeren Energiepreisen und einer geringeren Inflation gleichermaßen wider. Zudem hat sich die US-Inflationsrate mit zuletzt 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker in Richtung des anvisierten Zwei-Prozent-Ziels bewegt als die Teuerungsrate in der EU, die mit 5,3 Prozent weit mehr als doppelt so hoch ausfällt (Stand September 2023). Die Notenbanken diesseits und jenseits des Atlantiks stehen damit vor sehr unterschiedlichen Ausgangsbedingungen.

Die weltweiten Aktienmärkte müssen in diesen Zeiten nicht nur einer schwächelnden Weltwirtschaft die Stirn bieten, das Risiko sich zuspitzender globaler Krisen bleibt unverändert hoch - und es besteht weiter die Gefahr, dass die Notenbanken die Konjunktur durch zu kräftige Zinssteigerungen belasten und dadurch eine Rezession herbeiführen könnten.

Die Belastungen schwächen die Wirtschaft, sei es durch die ausufernde Bürokratie oder den zunehmenden Wettbewerbsdruck angesichts vergleichsweise sehr hoher Energiekosten. Die vielfach befürchtete Rezession ist dennoch weder in den USA noch in Europa eingetreten. Selbst Deutschland ist im Betrachtungszeitraum voraussichtlich mit einem "blauen Auge" davongekommen.

Doch weiterhin drücken vor allem die Konfliktherde Ukraine und Nahost spürbar auf die weltwirtschaftliche Entwicklung. Mit einem Plus von einem Prozent fällt die Wachstumsprognose für den Welthandel des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Jahr 2024 gering aus. In dieselbe Richtung weisen auch die Erwartungen von Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt beim Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz: Er rechnet mit einem Wachstumsplus von 0,5 bis 1,0 Prozent in Europa und von 1,5 bis 2,0 Prozent in den USA. Von einer kräftigen Konjunkturerholung kann also nicht die Rede sein.

Die Stimmung an den Aktienmärkten ist davon unabhängig prächtig. Weltweit markieren Leitindizes wie der Deutsche Aktienindex (DAX), der Dow Jones und der S&P 500 in den USA ebenso wie der japanische Nikkei 225 ein Rekordhoch nach dem anderen. Das Anlagejahr 2024 macht genau dort weiter, wo das vergangene aufgehört hatte. Der wesentliche Kurstreiber war einmal mehr die Aussicht auf erste Zinssenkungen seitens der amerikanischen Notenbank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits im Sommer dieses Jahres - die inzwischen vorherrschende Erwartungshaltung an den Kapitalmärkten.

Ein wesentlicher Kurstreiber an den Börsen ist der anhaltende Hype um künstliche Intelligenz (KI). In jüngster Zeit werden jedoch Zweifel dahingehend lauter, ob sich die Entwicklung tatsächlich unvermindert fortsetzen wird. Insbesondere der Blick auf KI im Hinblick auf ihren alltäglichen Einsatz könnte sich versachlichen und somit die Euphorie entweichen, welche die Aktienkurse auf immer neue Rekordstände klettern ließ.

Auch die DAX-Rally spiegelt nicht die Entwicklung der deutschen Standardwerte in ihrer Marktbreite wider. Drei Viertel der Kurssteigerungen seit Jahresbeginn gehen auf die Aktien der drei Konzerne SAP, Siemens und Airbus zurück, die knapp 30 Prozent des Indexgewichts darstellen. Demgegenüber verzeichnet nur eine knappe Mehrheit überhaupt ein Kursplus. Bei den Indizes für mittelgroße und kleine Werte läuft es schlechter.

Außerdem bevorzugen Anleger in Zeiten anhaltender wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten weiterhin finanzstarke Standardwerte mit großer Marktkapitalisierung. Es könnte jederzeit zu Kursrückschlägen kommen, sollten sich die Entwicklungen zuspitzen - sei es beim russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, beim Nahost-Konflikt oder bei den Gefahren für erneute Störungen von Lieferketten.

Die anhaltenden Unsicherheiten dürften daher weiterhin für eine erhöhte Volatilität sorgen.

b) branchenspezifische Risiken

Die Prämienentwicklung in den Sparten KFZ und Wohngebäude setzen sich unvermindert fort. Die Elementarereignisse nehmen weiter zu. Starkregen und Überschwemmungen belasten die Gebäudeversicherer, großflächige Hagelschäden die KFZ-Versicherer. Gestiegene Lohn- und Materialkosten tun ein Übriges, um die Versicherer in die roten Zahlen zu bringen. So geht man mittlerweile zum Jahreswechsel 2025 um Beitragsanpassungen im KFZ-Bereich von 30 % und mehr aus.

Aber einige Versicherer kommen mit Beitragsanpassungen allein nicht mehr aus. So verabschieden sich Versicherer aus bestimmten Sparten oder Vertriebswegen. Dort werden nicht nur keine neuen Risiken mehr gezeichnet, sondern die Vermittler aufgefordert, die Risiken zu einem anderen Versicherer umzudecken, weil sonst eine Kündigung erfolgen werde. Dies bringt einen erheblichen Aufwand für die Vermittler mit sich, zumal aus einer Umdeckung kein direkter Ertrag zu erwarten ist, sondern nur die Sicherung der vorhandenen Bestände.

Der Markt der Cyberversicherungen ist ebenfalls stark in Bewegung. Die Zeichnung gewisser Risiken erfolgt sehr restriktiver als in den Vorjahren. Und dies in Zeiten, in denen die Cyberangriffe mehr und mehr zunehmen. Dies stellt Vermittler vor eine erhebliche Herausforderung. Zum einen sind immer noch viele Gewerbekunden erst einmal davon zu überzeugen, dass eine Cyberversicherung mittlerweile unbedingt erforderlich ist, zum anderen muss man dann, wenn die Kunden eine solche abschließen wollen, einen Versicherer finden, der das Risiko zu akzeptablen Bedingungen eindeckt.

Die Herausforderungen bleiben komplex, auch bei der Altersvorsorge. Denn weiterhin betreiben nur wenige Menschen Vorsorge und Absicherung aus eigenem Antrieb heraus. Sie müssen vielmehr dazu motiviert und informiert werden. Das ist die zentrale Aufgabe der Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler. Wenn sie diese nicht erfüllen können, drohen den Verbraucherinnen und Verbrauchern existentielle Risken.

So werden in der Branche aktuell vor allem folgende Risiken gesehen, welche führende Vermittlerverbände wie u. a. Votum und AfW in der "Hamburger Erklärung" im Frühjahr 2024 zusammengefasst haben.

Die Regulierungsflut und der Bürokratieaufbau haben in den letzten Jahren die Branche vor große Herausforderungen gestellt. In immer kürzeren Abständen werden bestehende Regulierungen wie die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD oder die Finanzmarktrichtlinie MiFID II neugefasst. Neue Regulierungen sollten erst dann angegangen werden, wenn sich verlässlich nachweisen lässt, dass hierfür Bedarf besteht. Zu kurze Fristen bei Rechtsänderungen können zu Vertrauensverlust und Unsicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher führen. Neue Regeln müssen zudem zwingend den Proportionalitätsgrundsatz berücksichtigen.

Die nachhaltige Gestaltung von Versicherungsschutz und Kapitalanlage ist für die Vermittlerschaft von zentraler Bedeutung. Derzeit sind jedoch auf europäischer Ebene eine Vielzahl von Bemühungen in diesem Bereich, die in ihrer Komplexität selbst Gutgewillte oft überfordern. Für eine Akzeptanz sowohl in der Vermittlerschaft als auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sind klare Leitlinien ohne Detailverliebtheit und ohne zusätzliche bürokratische Hemmnisse erforderlich.

Die Absicherung von privaten oder gewerblichen Risiken und die langfristige Entscheidung und Festlegung in der Vorsorge sollten nur mit dem Angebot einer fachlich qualifizierten Beratung abgeschlossen werden. Es ist daher zu begrüßen, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Missstände einiger Versicherer beim Onlinevertrieb analysiert und publiziert hat. Ein Beratungsverzicht darf nicht Voraussetzung für einen Vertragsabschluss sein.

Der aktuell vorliegende Entwurf der EU-Kleinanlegerstrategie (Retail Investment Strategy) führt zu großer Unsicherheit. Die Änderungen am derzeitigen Rechtsrahmen sollten in jedem Fall auf ein Minimum beschränkt sein und kommen zu früh, da die positiven Auswirkungen der novellierten Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD und der Finanzmarktrichtlinie MiFID II noch nicht abschließend beurteilt werden können.

Bleibt zu hoffen, dass die Tendenz, dass der unabhängige Status des Versicherungsmaklers und der Versicherungsmaklerin auch weiterhin nicht von der Art und Weise der Vergütung betroffen ist - zum Wohle der mündigen Kundinnen und Kunden, welche die Art der Vergütung frei wählen dürfen sollten, sich letztendlich in der gesetzlichen Umsetzung wiederfindet.

Die Anzahl der registrierten Versicherungsvermittlerinnen und -vermittler im DIHK-Register ist seit vielen Jahren mal wieder als stabil zu bezeichnen, mit 183.040 (Stand 01.07.2024) gegenüber 183.055 aus dem Vorjahr. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Zahl weiter verfestigt, denn die Nachwuchsprobleme scheinen noch nicht gelöst.

Die Anzahl der eingetragenen Honorar-Finanzanlagenberaterinnen und -berater zeigt sogar einen leichten Rückgang (von 313 auf 303) und bestätigt damit abermals die eher untergeordnete Rolle in der Beratung.

Bei den registrierten Finanzanlagenvermittlerinnen und -vermittlern waren zum 1. Juli 2024 laut DIHK 40.857 Vermittlerinnen und Vermittler im Register erfasst (Juli 2023: 40.170). Der Trend setzt sich also weiterhin fort. Die Börsenentwicklung insgesamt und die Nachfrage nach Altersvorsorge über Fonds und drgl. dürfte ein Grund sein. Unverändert bleibt, dass nur jede/r Fünfte neben der "Erlaubnis zur Vermittlung von Investmentfonds" auch die "Erlaubnis zur Vermittlung von geschlossenen Fonds" innehat. Bei Plansecur hingegen haben weit über 90% der Beraterinnen und Berater beide Erlaubnisse.

Die Zahl der registrierten Immobiliardarlehensvermittlerinnen und -vermittler (07/24: 57.570; 07/23: 57.659) ist trotz leichtem Rückgang stabil. Dies vor allem deshalb, weil der Markt der Finanzierungen durch die Zinsentwicklungen kein einfacher war und ist.

c) ertragsorientierte Risiken

Mit langer Verzögerung hat das Bundeskabinett im Mai 2024 das Rentenniveaustabilisierungs- und Generationenkapitalgesetz beschlossen. Mit dem sogenannten Rentenpaket II sollen zwei zentrale Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt werden: die dauerhafte Sicherung der Haltelinie für das Rentenniveau bei 48 % sowie der Einstieg in eine tlw. Kapitaldeckung für die gesetzliche Rentenversicherung durch den Aufbau des Generationenkapitals. Der Entwurf muss noch in den Bundestag eingebracht werden und es darf zumindest bezweifelt werden, dass es ohne weitere Änderungen schließlich in der Form umgesetzt wird.

Denn das Ringen der Ampel um den Haushalt 2025 ist ein vorrangiges Thema. Daher ist in jedem Fall zu befürchten, dass eine Riester-Reform erneut ausbleibt, auf die Verbraucher und die Branche schon lange warten. Belastet werden zudem alle Gesetzgebungsverfahren derzeit durch die Frage nach der Stabilität der Ampel-Regierung. Eine Frage ist daher in der Tat, ob die Ampel-Koalition bis zum Ende des Gesetzgebungsverfahren hält. Einen Bruch der Koalition bis hin zu etwaigen Neuwahlen würde eine weitere Verzögerung mit sich bringen. Das Rentenpaket II ist wohl als ein politischer Kompromiss zu sehen, von dem die arbeitende Bevölkerung und erst recht die jungen Menschen, die ins Arbeitsleben eintreten, keinerlei Vorteile haben.

Es bleibt daher abzuwarten, wie die geplante Förderung der Altersvorsorge ab 2026 final aussehen wird. Insbesondere eine mögliche Überführung von Guthaben aus Riesterverträgen in ein Altersvorsorgedepot hätte für die Branche eine immense Tragweite.

Damit einher gehen Forderungen der Branche und Verbände, keine Altersvorsorgepflicht für Selbständige einzuführen und diesen stattdessen neben der BasisRente auch das zukünftige Riester Nachfolgeprodukt zu öffnen. Die Bundesregierung behandelt dies im sogenannten Rentenpaket III. Das auch dies eine Umsetzung aus dem Koalitionsertrag aus Herbst 2021 ist zeigt, wie lang die Branche mit diesen Unsicherheiten leben muss.

Erstmals seit 30 Jahren steigt der Höchstrechnungszins. Ab dem 01.01.2025 wird dieser von 0,25 % auf 1,0 % angehoben. Dies ist sicherlich erfreulich, könnte aber im zweiten Halbjahr 2024 für eine Zurückhaltung der Verbraucher führen, da diese auf die neu kalkulierten Produkte in 2025 warten. Die Verbraucherverbände raten bereits dazu, keine Verträge "voreilig" abzuschließen und das Geld in Tagesgeldkonten zu parken. Zumindest im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung dürfte ein solches Abwarten zumindest bezweifelt werden.

Die Beitragsbemessungsgrenzen werden im Jahr 2025 weiter steigen. Zumindest gibt es ab dem 01.01.2025 die Rechtskreistrennung in "Ost" und "West" nicht mehr. Bei der Rentenversicherung gelten dann für die gesamte Bundesrepublik einheitliche Rechengrößen (bundesweit dann 8.050 Euro monatlich).

Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt dann eine Beitragsbemessungsgrenze von 66.150 Euro im Jahr, die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) wächst auf 73.800 Euro. Damit wird der Wechsel von der GKV in die PKV weiter erschwert.

Neben den bereits angesprochenen Prämiensteigerungen im Sachversicherungsbereich sind auch im Bereich der privaten Krankenvollversicherung nicht unerhebliche Beitragssteigerungen zu erwarten. Gerade die Beitragsstabilität im Alter bleibt daher ein Thema. Die gesetzlich Versicherten werden von Beitragserhöhungen ebenfalls betroffen sein. Zum einen durch die höheren Beitragsbemessungsgrenzen und zum anderen durch zu erwartende Anstiege bei den Zusatzbeiträgen.

Die Auswirkungen von KI auf die Branche und die Vermittlung von Finanzdienstleistungen muss abgewartet werden. Bei allem möglichen Nutzen darf die persönliche Betreuung nicht auf der Strecke bleiben.

Die Volatilität der Börsen darf weiterhin nicht unterschätzt werden. Zu unsicher ist die weltpolitische Lage an vielen Stellen. Eine weitere kriegerische Auseinandersetzung irgendwo auf der Welt könnte zu erheblichen Kursrückgängen führen. Zudem wäre dann zu befürchten, dass sich die Börsen davon nicht so schnell erholen wie seinerzeit in der Corona-Pandemie.

Im Finanzierungsbereich entwickeln sich die Bauzinsen im Mittel wieder auf 3 % zu. Durch gestiegene Material- und Lohnkosten bleibt Bauen aber teuer. Während also im Neubau weiterhin mit steigenden Preisen zu rechnen ist, sind beim Erwerb von Immobilien mit schlechte Energieeffizienz oder in strukturschwachen Regionen weiter sinkende Preise zu erwarten.

Plansecur unterliegt durch den Allfinanzansatz weniger der Volatilität der Finanzmärkte oder regulatorischer Maßnahmen seitens der Gesetzgebung. So sind im Geschäftsjahr 2024 Umsatzrückgänge nur im Bereich der Finanzierungen zu verzeichnen.

Durch unsere Controlling-Steuerungssysteme haben wir jederzeit kurzfristig die Möglichkeit, auf der Kostenseite einzugreifen, um beispielsweise Projekte oder Investitionen zu kürzen oder zu verschieben, sofern sich der Umsatz nicht wie geplant entwickelt. Das System basiert auf detaillierten monatlichen Forecast- und Liquiditätsanalysen und hat sich seit vielen Jahren bewährt.

Aus diesen Gründen schätzen wir das Ertragsrisiko für den kommenden Betrachtungszeitraum als gering ein. Nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Lage bedarf es einer engmaschigen und laufenden Kontrolle.

d) finanzwirtschaftliche Risiken

In der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens haben sich in den letzten Jahren keine Veränderungen ergeben. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Eigenmitteln und ist nicht auf Fremdmittel von Kreditinstituten angewiesen.

Die Stornoquoten sind weiterhin gering, vor allem in Bezug auf den Durchschnitt des Marktes. Eine Insolvenzwelle bei den Firmenkunden der Plansecur ist ebenfalls nicht zu verzeichnen.

Währungsrisiken bestehen nicht. Das Zinsrisiko ist unerheblich, da die bestehenden Verbindlichkeiten, soweit sie einer Verzinsung unterliegen, langfristige Zinsbindungen haben. Im Wertpapier- und Beteiligungsportfolio sehen wir bei den derzeitigen Bilanzansätzen keine weiteren Bestands- oder Wertberichtigungsrisiken.

Das Ausfallrisiko bezüglich der Provisionen schätzen wir aufgrund der gründlichen Produktpartnerauswahl, der sehr guten Beratungsqualität, der geringen Stornoquoten und des regelmäßigen Controllings der Zahlungsflüsse ebenfalls als gering ein.

3. Chancenbericht

Für Anleger könnte es aktuell ratsam sein, über den Einsatz von mittel- bis langfristig ausgerichteten Investments nachzudenken. Gerade wenn die Kursschwankungen an den Börsen zunehmen, können bestimmte Anlageklassen zur Stabilisierung des Portfolios beitragen. Zudem gibt es einen wichtigen Unterschied zu den hinter uns liegenden Nullzinszeiten: Die Notenbanken können in Krisenzeiten mit Zinssenkungen gegensteuern. Solche Schritte würden zu zusätzlichen Erträgen bei Anleihen längerer Laufzeitenführen - die im Rahmen der Zinswende früher oder später nach wie vor zu erwarten sind.

Gewinnbringend kann diese "Anleihekarte" in vermögensverwaltenden Fonds gespielt werden, je nachdem, mit welcher Strategie in die festverzinslichen Wertpapiere investiert wird. Jedenfalls könnten die Fondsmanager innerhalb ihres Fonds ein sogenanntes Rebalancing sicherstellen, also die Anteile der Anlageklassen auf die ursprüngliche Gewichtung zurückstellen. Ein Depotcheck könnte angesichts der guten Kursentwicklungen an den Aktienmärkten im ersten Halbjahr noch aus einem weiteren Grund sinnvoll sein: Vielfach hat sich die Portfoliostruktur zugunsten von Aktien verändert. Eine derart chancenorientierte Ausrichtung ist aber häufig nicht gewollt, vor allem wenn die Kursschwankungen an den Aktienmärkten künftig zunehmen sollten.

Die Beratung zur Depotgestaltung ist demnach ein guter Gesprächspunkt der Plansecur Beraterinnen und Berater mit ihren Kundinnen und Kunden.

Während die Anhebung des Garantiezinses im Jahr 2024 noch für Zurückhaltung sorgen könnte, wird sich dies im Jahr 2025 positiv auf die Produktwelt auswirken. Einige Versicherer bieten bereits jetzt Optionstarife an, bei denen die Verträge noch bei Abschluss in diesem Jahr im neuen Jahr auf die dann angepassten Produkte umgestellt werden können.

Die geplanten Rentenpakete II und III bringen auch Chancen mit sich, mit den Riester-Sparern und den Selbstständigen über die künftige Ausrichtung ihrer Altersvorsorge zu sprechen.

Ähnlich sieht es im Markt der Privaten Krankenversicherungen aus. Die Beitragssteigerungen in der GKV bieten Beratungsansätze für die freiwillig Versicherten. So schätzt der Verband der Ersatzkassen (VDEK) das Potenzial an freiwillig versicherten Personen auf 1,6 Mio. im relevanten Alter bis 40 Jahre. Davon unabhängig ist der Bestand an Zusatzversicherungen im Markt lt. PKV-Verband in den letzten Jahren um 38 % gewachsen. Der Boom bei den betrieblichen Krankenversicherungen hält ebenso an wie die Notwendigkeit einer privaten Pflegezusatzvorsorge.

Bei den weiter steigenden Elementarereignissen wie Starkregen oder Überschwemmungen gilt es mit allen Kunden ins Gespräch zu kommen, um für eine ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Auch wenn bisweilen immer mal wieder über eine Pflichtversicherung politisch diskutiert wird, zeigt sich das Beratungsbedarf dahingehend, dass immer noch nahezu jeder zweite Haushalt über keine Elementarversicherung verfügt.

Das VEMA-Portal ist mittlerweile in der Breite eingeführt und hat den bisherigen Sach-Vergleichsrechner abgelöst. Ein wesentlicher Schritt, um in diesen Bereich Effizienz auf der einen und haftungssichere Beratung auf der anderen Seite zu verstärken.

Durch gezielte Aktionen und Webinare werden die Beratenden zudem für Anfragen der Kunden infolge von Beitragssteigerungen in den diversen Sparten unterstützt.

Die gestiegenen Anforderungen im Neubaubereich machen eine individuelle Beratung im Finanzierungsbereich erforderlicher denn je. Dabei ist es hilfreich, dass sich die begonnene Zusammenarbeit mit einem Finanzierungspool mittlerweile etabliert hat und durch einen breiteren Marktzugang einen Mehrwert für die Beratenden und Kunden mit sich bringt.

Aus der Projektgruppe Firmenkundengeschäft ist ein Arbeitskreis für das gewerbliche Sachversicherungsgeschäft entstanden, der nun in die ersten Umsetzungen und Empfehlungen gehen wird.

Eine neue Projektgruppe wird sich mit dem Thema Honorarberatung auseinandersetzen. Neben der Möglichkeit, eine ergänzende Vergütungsform zu etablieren, ist man damit vor allem auf etwaige weitere regulatorische Veränderungen in der Provisionsberatung vorbereitet.

Des Weiteren werden auch für 2025 wieder sogenannte Thementage geplant, bei denen Themen wie "Einmalbeiträge für Personen im rentenfähigen Alter", "Zielgruppenansprachen für altersgerechte Produkte", "Altersvorsorge für BU-vorbelastete Kunden" oder "Kapitalanlageprodukte im Versicherungsmantel" in den Fokus kommen.

4. Gesamtbeurteilung

Die Plansecur-Finanzgruppe ist nach wie vor finanziell unabhängig. Die Finanzierung der Unternehmen aus Eigenmitteln und das Engagement vieler Gesellschafterinnen und Gesellschafter der Service KG ermöglichen optimale Rahmenbedingungen für Beraterinnen und Berater, die ihresgleichen am Markt suchen. Die Geschäftsleitung steuert als auch minimiert mögliche finanziellen Risiken vorausschauend.

Die langfristigen Wachstums- und Gewinnerzielungschancen sind aufgrund des fortwährenden hohen Engagements der Beraterinnen und Berater sowie der Gesellschafterinnen und Gesellschafter und der zunehmenden Nachfrage einer Qualitätsberatung positiv einzuschätzen.

Die Plansecur-Finanzgruppe ist "fit für die Zukunft".

 

Kassel, den 30.10.2024

Plansecur Finanz GmbH

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208.265,00 328.548,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.701,00 46.702,00
Summe Sachanlagen 4.701,00 46.702,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 166.694,00 179.694,00
Summe Finanzanlagen 1.959.864,98 2.073.369,63
Summe Anlagevermögen 2.172.830,98 2.448.619,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 34.176,40 38.450,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.036.046,92 2.875.530,58
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.286.224,65 3.254.051,71
III. Wertpapiere 560.498,93 1.386.879,31
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 251.981,63 60.076,47
Summe Umlaufvermögen 5.132.881,61 4.739.457,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.937,98 25.440,38
D. Bilanzsumme Aktiva 7.363.650,57 7.213.517,52

PASSIVA

30.06.2024
EUR
30.06.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 1.328.826,07 1.323.851,67
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 41.204,36 4.974,40
Summe Eigenkapital 1.870.030,43 1.828.826,07
B. Rückstellungen 343.643,00 554.730,27
C. Verbindlichkeiten 5.149.977,14 4.829.961,18
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 5.149.977,14 (Vj: 4.829.961,18)
D. Bilanzsumme Passiva 7.363.650,57 7.213.517,52

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 2.964.397,23 3.063.806,61
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -991.346,46 -1.159.064,43
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -175.155,04 -202.225,05
- davon für Altersversorgung: 5.483,83 (Vj: -3.908,68)
Summe Personalaufwand -1.166.501,50 -1.361.289,48
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -462.155,83 -430.540,67
Summe Abschreibungen -462.155,83 -430.540,67
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.296.812,22 -1.273.261,48
5. Ordentliches Betriebsergebnis 38.927,68 -1.285,02
6. Erträge aus Beteiligungen 8.083,32 8.083,32
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.345,00 6.405,28
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.582,19 6.603,82
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -15.193,32 -15.730,69
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52,00 -0,80
11. Finanzergebnis 2.765,19 5.360,93
12. Ergebnis vor Steuern 41.692,87 4.075,91
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 534,66 1.606,07
14. Ergebnis nach Steuern 42.227,53 5.681,98
15. Sonstige Steuern -1.023,17 -707,58
16. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 41.204,36 4.974,40

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Plansecur Finanz GmbH hat ihren Sitz in 34131 Kassel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 6564 eingetragen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 250,00 aber nicht mehr als Euro 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit dem Aktivwert angesetzt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit dem versicherungsmathematischen Teilwert unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Für die Diskontierung der zukünftigen Pensionslasten wurde ein Zinssatz von 1,80 % p.a. und ein Renten- sowie Gehaltstrend von 0,0 % zugrunde gelegt. Dabei wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre nach § 253 Abs. 6 HGB abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Bilanzgliederung nach § 266 HGB wurde um den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen" ergänzt.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit 37.999,38 Euro (Vj.: 0,00 Euro) ggü. verbundenen Unternehmen enthalten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Bilanz mit 53.087,55 Euro (Vj.: 77.717,62 Euro) ggü. verbundenen Unternehmen enthalten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 30.06.2024
Euro
30.06.2023
Euro
Forderungen 4.036.046,92 2.896.085,97
Verbindlichkeiten -91.086,93 -77.717,62

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Im Rahmen der für das Unternehmen gültigen Versorgungsordnung wurden sämtliche von den Anspruchsberechtigten zu erwartenden Versorgungsleistungen nach Höhe, Art und Umfang entsprechend geregelt.

Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem durchschnittlichen Rechnungszinssatz von 10 Jahren in Höhe von 1,84 % p.a. berechnet. Die Ermittlung mit dem durchschnittlichen Rechnungszinssatz über 7 Jahre erfolgt in Höhe von 1,86 % p.a.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten

Euro
Stornoreserven 122.200,00
Rückstellungen Personal 61.550,00
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 69.500,00
Rüclstellung ausstehende Rechnungen 7.400,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 564.277,97 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

bis 1 Jahr
Euro
> 1-5 Jahre
Euro
größer 5 Jahre
Euro
Leasingverpflichtungen 16.656,12 10.517,55 -
IT-Verpflichtungen 352.054,32 68.299,98 -
Sonstige Dauerschuldverhältnisse 92.750,00 24.000,00 -
461.460,44 102.817,53 -

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: 20,00.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Heiko Hauser sowie von Herrn Johannes Sczepan (bis 30.09.2023) geführt.

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 41.204,36 Euro.

Er wird in Höhe von 41.204,36 Euro auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kassel, den 01.11.2024 Heiko Hauser

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.07.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.066.846,56 331.938,83 0,00 4.398.785,39
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.395,66 0,00 56.637,50 356.758,16
Summe Sachanlagen 413.395,66 0,00 56.637,50 356.758,16
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 229.694,00 0,00 0,00 229.694,00
Summe Finanzanlagen 2.133.369,63 20.000,00 120.504,65 2.032.864,98
Summe Anlagevermögen 6.613.611,85 351.938,83 177.142,15 6.788.408,53
Abschreibungen
Stand 01.07.2023
EUR
außerplanmäßige Abschreibungen
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 30.06.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.738.298,56 0,00 452.221,83 0,00 4.190.520,39
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.693,66 0,00 9.934,00 24.570,50 352.057,16
Summe Sachanlagen 366.693,66 0,00 9.934,00 24.570,50 352.057,16
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50.000,00 13.000,00 13.000,00 0,00 63.000,00
Summe Finanzanlagen 60.000,00 13.000,00 13.000,00 0,00 73.000,00
Summe Anlagevermögen 4.164.992,22 13.000,00 475.155,83 24.570,50 4.615.577,55
Buchwerte
Buchwert 30.06.2024
EUR
Buchwert 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208.265,00 328.548,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.701,00 46.702,00
Summe Sachanlagen 4.701,00 46.702,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 166.694,00 179.694,00
Summe Finanzanlagen 1.959.864,98 2.073.369,63
Summe Anlagevermögen 2.172.830,98 2.448.619,63

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Plansecur Finanz GmbH, Kassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Plansecur Finanz GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plansecur Finanz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.?

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 15. November 2024

Strecker Berger + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer"

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Juni 2024 der Plansecur Finanz GmbH, Kassel, wurde am 26. November 2024 festgestellt.

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