Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 3274
Eingetragen
25.6.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, der Handel mit KfZ-Ersatzteilen, die Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie die Vermietung von Fahrzeugen aller Art. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die Vermittlung von Versicherungen nach § 34 d der Gewerbeordnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Hans Dieter Geimer
seit 10.9.2003
Geschäftsführer
Volker Geimer
seit 10.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Geimer Immobilien + Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Germany
50000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Geimer GmbH

Homburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Autohaus Geimer GmbH wurde am 25. Januar 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Homburg.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Die Geschäftstätigkeit der Autohaus Geimer GmbH umfasst den Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, den Handel mit KFZ-Ersatzteilen, die Reparatur von Kraftfahrzeugen sowie die Vermietung von Fahrzeugen aller Art. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die Vermittlung von Versicherungen nach § 34 Gewerbeordnung.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Wirtschaftswachstum: Das weltweite Wirtschaftswachstum verlangsamte sich im Vergleich zu den Vorjahren. Die globale Erholung von der COVID-19-Pandemie setzte sich fort, aber verschiedene Faktoren, darunter geopolitische Spannungen und Inflationsdruck, hemmten das Wachstum.

Während einige Länder und Regionen eine solide wirtschaftliche Erholung verzeichneten, hatten andere mit schwächeren Wachstumsraten zu kämpfen. Besonders stark wuchsen einige asiatische Länder, während Europa und Nordamerika moderate Wachstumsraten zeigten.

Inflation und Geldpolitik: Die Inflation blieb in vielen Ländern ein zentrales wirtschaftliches Problem. Hohe Energie- und Lebensmittelpreise, teilweise aufgrund anhaltender Lieferkettenprobleme und geopolitischer Konflikte, trieben die Verbraucherpreise in die Höhe.

Zentralbanken weltweit reagierten auf die hohe Inflation mit einer strafferen Geldpolitik, darunter Zinserhöhungen, um die Preissteigerungen zu kontrollieren. Diese Maßnahmen führten jedoch auch zu Bedenken hinsichtlich einer möglichen Abkühlung des Wirtschaftswachstums.

Arbeitsmärkte: Die Arbeitsmärkte erholten sich weiter, wobei die Arbeitslosenquoten in vielen Ländern sanken. Allerdings blieb der Arbeitskräftemangel in bestimmten Sektoren ein Problem, was teilweise auf demografische Veränderungen und veränderte Arbeitsmarktpräferenzen zurückzuführen war.

Geopolitische Spannungen: Der Ukraine-Konflikt hatte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, insbesondere in Europa. Die Sanktionen gegen Russland und die daraus resultierenden Energieversorgungsengpässe trugen zur Unsicherheit und Volatilität der Märkte bei.

Andere geopolitische Spannungen, wie das Verhältnis zwischen den USA und China, beeinflussten ebenfalls den globalen Handel und die Investitionsströme.

Technologische Entwicklungen und Digitalisierung: Die Digitalisierung und technologische Innovationen setzten sich fort und beeinflussten verschiedene Wirtschaftssektoren. Investitionen in grüne Technologien und die nachhaltige Transformation der Wirtschaft standen im Fokus vieler Länder, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Nachhaltigkeit und Klimawandel: Der Druck, umweltfreundlichere und nachhaltigere wirtschaftliche Praktiken zu entwickeln, nahm zu. Unternehmen und Regierungen investierten verstärkt in erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturprojekte, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2023 für die Weltwirtschaft eine Phase der Anpassung und Herausforderung darstellte, in der die Erholung von der Pandemie weiterging, aber gleichzeitig neue und bestehende Probleme bewältigt werden mussten.

2.2 Entwicklung der Branche

Im Jahr 2023 präsentierte sich der Automarkt als ein dynamisches und sich schnell entwickelndes Feld, geprägt durch signifikante Fortschritte in Technologie, sich ändernde Verbraucherpräferenzen und globale Wirtschaftsdynamiken.

Der Automarkt 2023 stand aber nicht nur im Zeichen von Wachstum und Fortschritt, sondern sah sich auch mit Herausforderungen konfrontiert. Der anhaltende Teilemangel, eine Folge der globalen Lieferkettenprobleme, hatte einen dämpfenden Effekt auf die Industrie. Gleichzeitig boten diese Herausforderungen Chancen für Innovation und technologische Weiterentwicklung

Ein besonders bemerkenswerter Trend ist der Aufstieg der Elektroautos. In diesem Jahr haben batterieelektrische Fahrzeuge erstmals Dieselfahrzeuge in der Gunst der Käufer überholt. Diese Entwicklung ist nicht nur ein klares Zeichen für den wachsenden ökologischen Bewusstsein der Verbraucher, sondern auch für die verbesserte Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Elektrofahrzeugen.

Im Jahr 2023 hat Renault 2,24 Millionen Autos verkauft, was einem Absatzplus von 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

In Europa entwickelte sich Renault besonders stark. Mit insgesamt 977.635 Zulassungen und einem überdurchschnittlichen Wachstum von 19,3 Prozent. Bei den elektrifizierten Modellen - Hybriden und Vollstromern - hat Renault im Jahr 2023 mit 270.632 verkauften Einheiten eine Absatzsteigerung von 19,7 Prozent erreicht.

In Deutschland sind im abgelaufenen Jahr 2023 mehr Neuwagen zugelassen worden. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen im Gesamtjahr um 7,3 Prozent auf 2,84 Millionen an. Die Anzahl der Neuzulassungen der Marke Renault lag bei rd. 68.312, was einem Rückgang ggü. dem Vorjahr von 14,5 Prozent entspricht. Von der Marke Dacia wurden rd. 68.585 Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 13,6 Prozent ggü. 2022. Der Marktanteil der Marke Renault lag bei 2,4 % und der Marke Dacia ebenfalls bei 2,4 Prozent.

2.3 Entwicklung der Gesellschaft

Von den, von der Autohaus Geimer GmbH, vertriebenen E-Fahrzeugen der Marke Renault, wurden im Berichtsjahr insgesamt 38 Fahrzeuge zugelassen. Im Vorjahr lag die Zahl der Zulassungen bei 58 Fahrzeugen.

Darüber hinaus wurden 188 (Vorjahr: 126) weitere Fahrzeuge der Marke Renault und 1.072 (Vorjahr: 1.097) Fahrzeuge der Marke Dacia zugelassen.

2.4 Einschätzung der Unternehmensleitung

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unsere Philosophie, einen hohen Fahrzeugbestand vor Ort zu haben und somit Kunden aus dem Stock bedienen zu können, erfolgreich umsetzten.

Gemessen am Vorjahr, hat sich die Nachfrage in der Elektromobilität verringert.

Bei Dacia sehen wir, wie bereits im Vorjahr, auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

1.01. bis 31.12.2023 1.01. bis 31.12.2022 Änderung zum Vorjahr
T€ % T€ % T€ %
Rohergebnis 5.244,3 100,0 5.681,7 100,0 -437,4 -7,7
- Personalaufwand 1.871,6 35,7 1.808,3 31,8 63,3 3,5
- Abschreibungen 338,8 6,5 218,8 3,9 120,0 54,8
- sonst.betriebl.Aufwand 1.126,6 21,5 1.031,8 18,2 94,8 9,2
+ Finanzerträge 111,2 2,1 45,8 0,8 65,4 142,8
- Finanzaufwand 297,7 5,7 19,1 0,3 278,6 1.458,6
- EE-Steuern 544,3 10,4 843,7 14,8 -299,4 -35,5
Ergebnis nach Steuern 1.176,6 22,4 1.805,9 31,8 -629,3 -34,8
- sonstige Steuern 31,3 0,6 32,6 0,6 -1,3 -4,0
Jahresergebnis 1.145,3 21,8 1.773,2 31,2 -627,9 -35,4

Bedingt durch eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Materialeinsatzquote ist das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die Erhöhung des Finanzaufwandes ist darauf zurückzuführen, dass durch die Darlehensvergabe an verbundene Unternehmen, nicht genügend liquide Mittel zur Verfügung standen, um die Neuwagen, wie bisher, innerhalb der vom Hersteller angebotenen Zinsfreistellung abzulösen. Somit sind Zinsen für die Einkaufsfinanzierung der Fahrzeuge an die Herstellerbank angefallen.

2. Finanzlage

Die unter Punkt 3. dargestellte Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr mit TEUR 1.989 positiv. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist mit TEUR -120 gegenüber dem Vorjahr (TEUR -118) nahezu unverändert. Unter Berücksichtigung des negativen Cashflows aus Investitionstätigkeit (TEUR 2.364) hat sich der Finanzmittelfonds von TEUR 1.010 auf TEUR 515 verringert.

Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens ist unverändert als gut zu bezeichnen. Die Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus eigenen Mitteln. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgt über die Herstellerbank.

3. Vermögenslage

Die aus der Bilanz zum 31.12.2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Änderung zum Vorjahr
in
T€ % T€ % T€ %
AKTIVA
Sachanlagen 4.017,7 23,7 1.622,4 10,5 2.395,3 147,6
Vorräte 6.938,0 40,8 8.007,3 51,7 -1.069,3 -13,4
Forderungen 588,6 3,5 801,2 5,2 -212,6 -26,5
Sonstige Vermögensgegenstände 4.928,70 29,0 4.055,10 26,2 873,6 21,5
Flüssige Mittel/Wertpapiere 498,7 2,9 992,9 6,4 -494,2 -49,8
Rechnungsabgrenzungsposten 15,5 0,1 15,5 0,1 0,0 0,0
Summe Aktiva 16.987,2 100,0 15.494,5 100,0 1.492,7 9,6
Rundungsbedingte Differenz 0,0 0,1 0,1

Die Vorführwagen werden im Sachanlagevermögen ausgewiesen und betragen 3.828.078,50 € (Vorjahr: 1.434.578,50 €).

Im Neuwagensegment wurden die Bestände von 6.475.005,86 € auf 5.481.442,14 € vermindert.

Das Vorratsvermögen hat sich ggü. dem Vorjahr von 8.007.341,17 € auf 6.938.034,42 € reduziert.

Die Veränderung im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände ist größtenteils auf die Vergabe neuer Darlehen zurückzuführen.

3.2. Kapitalstruktur

Bilan zum 31.12.2023 Bilanz zum, 31.12.2022 Änderung zum Vorjahr
in
T€ % T€ % T€ %
PASSIVA
Eigenkapital 9.511,50 56,0 8.486,20 54,8 1.025,30 12,1
Rückstellungen 1.415,30 8,3 1.403,40 9,1 11,9 0,8
Kreditverbindlichkeiten 0,9 0,0 1,2 0 -0,3 -25,0
Lieferverbindlichkeiten 5.862,0 34,5 5.084,00 32,8 778,0 15,3
Sonstige Verbindlichkeiten 197,6 1,2 519,7 3,4 -322,1 -62,0
Summe Passiva 16.987,20 100,0 15.494,50 100 1.492,70 9,6
Rundungsbedingte Differenz -0,1 0 -0,1 -0,1

Die Bilanzsumme von Autohaus Geimer GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 16.987.225,87 €. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (15.494.476,61 €) um 9,63 % erhöht.

Kapitalseitig waren vorallem die Lieferantenverbindlichkeiten für die Erhöhung der Bilanzsumme ausschlaggebend.

Die Lieferverbindlichkeiten enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber der Herstellerbank.

Die Eigenkapitalquote hat sich ggü. dem Vorjahr minimal von 54,8 % auf 56,0 % erhöht.

Die leichte Steigerung der Eigenkapitalquote zeigt eine finanzielle Stabilität und solide Kapitalbasis.

C. Prognosebericht

Renault verfolgt eine ambitionierte Elektrifizierungsstrategie mit dem Ziel, bis 2025 etwa 65 % und bis 2030 mindestens 90 % seiner verkauften Fahrzeuge in Europa zu elektrifizieren. Diese Pläne umfassen sowohl rein batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (BEVs) als auch Plug-in-Hybride (PHEVs) und Hybride (HEVs). Die Umsetzung dieser Strategie wird durch die Einführung von zehn neuen Elektrofahrzeugmodellen bis 2025 unterstützt. Zu den geplanten Modellen gehören der Renault 5 und der Scenic E-Tech Electric, die dazu beitragen sollen, die Marke als führend in der Elektromobilität zu positionieren.

Auch Dacia, die preisgünstigere Marke innerhalb der Renault Group, setzt verstärkt auf Elektromobilität. Dacia plant, bis 2030 alle neuen Modelle in Europa auf elektrische Antriebe umzustellen. Der Dacia Spring, ein erschwingliches Elektrofahrzeug, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. Die Marke zielt darauf ab, Elektrofahrzeuge einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten niedrig zu halten.

Insgesamt sind die Aussichten für den Absatz von Elektrofahrzeugen bei Renault und Dacia sehr positiv. Mit der stetigen Erweiterung des Modellportfolios und fortlaufenden Investitionen in neue Technologien sind beide Marken gut positioniert, um von der wachsenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu profitieren.

Nach derzeitigem Stand, wird für das Jahr 2024, trotz der positiven Zukunftsaussichten, ein geringeres Jahresergebnis als 2023, aber dennoch zufriedenstellendes Ergebnis erwartet. Dies ist vorallem auf höhere Kosten, wie Zinsaufwand sowie Raum- und Personalkosten zurückzurführen.

D. Risikobericht

Unternehmensspezifische Risiken

Lieferkettenprobleme: Im Bereich der Elektrofahrzeuge (EV) besteht eine erhebliche Abhängigkeit Europas von China, insbesondere hinsichtlich der Beschaffung von Batterien und anderen kritischen Komponenten. Diese Abhängigkeit birgt das Risiko von Lieferengpässen und Verzögerungen, die durch geopolitische Spannungen, Handelsbeschränkungen oder Produktionsstörungen in China verursacht werden können.

Abhängigkeit vom Renault Konzern: Die Autohaus Geimer GmbH ist stark auf den Renault Konzern angewiesen. Jegliche Lieferkettenprobleme, die Renault betreffen, wirken sich direkt auf die Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Autohaus aus.

Finanzielle Risiken

Aufgrund des verfügbaren Cashflows bestehen derzeit keine erheblichen finanziellen Risiken. Die Liquiditätssituation der Autohaus Geimer GmbH ist stabil, was auf eine solide Finanzplanung und ausreichende Liquiditätsreserven hinweist.

Marktrisiken

Wettbewerbsrisiken: Es ist nicht mit erheblichen Wettbewerbsrisiken durch neue Marktteilnehmer zu rechnen. Die Autohaus Geimer GmbH hat eine dominante Marktstellung im Saarland, was durch eine umfangreiche und stets verfügbare Fahrzeugpalette gestützt wird. Diese Marktposition verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil und sichert eine konstante Nachfrage.

Nachfragerisiken: Unser Unternehmen kann nahezu alle Kundenpräferenzen bedienen, da eine erhebliche Menge an sofort verfügbaren Fahrzeugen in verschiedenen Preissegmenten vorhanden ist. Dies minimiert das Risiko von Nachfrageschwankungen und gewährleistet eine hohe Kundenzufriedenheit.

Nach derzeitigen Erkenntnissen sind, außer den vorgenannten Aspekten sowie branchenüblichen und konjunkturellen Risiken, keine Risiken vorhanden, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen.

Letztendlich erschweren diese und weitere unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken jede Prognose.

Vom Unternehmen werden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Wir überwachen kontinuierlich die Lieferkettenrisiken um potenzielle Engpässe zu mitigieren. Hierzu gehört die Prüfung der Möglichkeit, zusätzliche Lieferanten zu integrieren oder alternative Beschaffungsstrategien zu entwickeln. Die finanzielle Stabilität wird durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Liquiditätsreserven gesichert.

Zur Vermeidung von Zahlungsausfallrisiken wurden Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in ausreichender Höhe gebildet.

E. Chancenbericht

Chancen sehen wir in der Möglichkeit der Umsatz- und Ertragssteigerung durch eine Verbesserung in der Verfügbarkeit von neuen Fahrzeugen für unsere Kunden.

F. Sonstiges

Die Händlerverträge mit der Renault Deutschland AG über den Vertrieb und Service für die Marken Renault und Dacia wurden nicht gekündigt und bestehen über den 30. Oktober 2024 unverändert weiter.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Homburg, den 19.06.2024

Dipl. Ing. Volker Geimer

Dieter Geimer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.017.719,30 1.622.387,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 4.017.718,30 1.622.386,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 56.532,50 62.709,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.961.185,80 1.559.677,00
B. Umlaufvermögen 12.954.003,74 13.856.561,40
I. Vorräte 6.938.034,42 8.007.341,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.517.261,23 4.856.293,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 498.708,09 992.927,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.502,83 15.528,21
Aktiva 16.987.225,87 15.494.476,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.511.451,49 8.486.173,66
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 8.315.044,47 6.661.810,23
III. Jahresüberschuss 1.145.277,83 1.773.234,24
B. Rückstellungen 1.415.282,35 1.403.423,98
C. Verbindlichkeiten 6.060.492,03 5.604.878,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 868,31 1.204,43
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.059.623,72 5.603.674,54
Passiva 16.987.225,87 15.494.476,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.244.341,50 5.681.690,90
2. Personalaufwand 1.871.614,01 1.808.306,09
a) Löhne und Gehälter 1.539.278,43 1.497.839,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 332.335,58 310.466,85
davon für Altersversorgung 14.456,41
3. Abschreibungen 338.782,74 218.761,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 338.782,74 218.761,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.126.591,43 1.031.766,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 111.244,96 45.820,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 297.700,00 19.082,95
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 17.996,00 18.358,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 544.288,09 843.740,68
8. Ergebnis nach Steuern 1.176.610,19 1.805.853,43
9. sonstige Steuern 31.332,36 32.619,19
10. Jahresüberschuss 1.145.277,83 1.773.234,24

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Geimer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Homburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Saarbrücken
Register-Nr.: 3274

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Wirtschaftsgüter bis 800 € netto wurden als GWG sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 985.626 €.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und, soweit deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB entsprechend dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.030.392,17
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.176.331,57
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.087,50 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.087,50 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 368.329,49 0,00 13.375,96
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.264.362,18 3.976.364,04 1.421.716,38
Summe Sachanlagen 2.632.691,67 3.976.364,04 1.435.092,34
Summe Anlagevermögen 2.652.779,17 3.976.364,04 1.435.092,34
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.087,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 20.087,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 354.953,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.819.009,84
Summe Sachanlagen 0,00 5.173.963,37
Summe Anlagevermögen 0,00 5.194.050,87
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.086,50 0,00 0,00 0,00 20.086,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.086,50 0,00 0,00 0,00 20.086,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 305.620,49 6.176,00 13.375,46 0,00 298.421,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 704.685,18 332.606,74 179.467,88 0,00 857.824,04
Summe Sachanlagen 1.010.305,67 338.782,74 192.843,34 0,00 1.156.245,07
Summe Anlagevermögen 1.030.392,17 338.782,74 192.843,34 0,00 1.176.331,57
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 56.532,50 62.709,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.961.185,80 1.559.677,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.017.718,30 1.622.386,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.017.719,30 1.622.387,00

II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.074.098,43 € (Vorjahr: 3.106.697,83 €).

III. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.444.573,81 € (Vorjahr: 1.975.186,48 €).

IV. Ausschüttungssperre

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82%) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,72%) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 8.013 €. Dieser Gesamtbetrag unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre.

V. Pensionsrückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde nach der Projected Unit Credit Method berechnet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
Rntendynamik 1,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

VI. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 985.626,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 27.757,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 27.757,00
verrechnete Aufwendungen 0,00
verrechnete Erträge 6.566,10

Im Vorjahr waren die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zu den Pensionsverpflichtungen von den Pensionsverpflichtungen abgesetzt worden.

Die Rückdeckungsversicherungen sind im Wesentlichen im Berichtsjahr ausgelaufen und das Versicherungsguthaben an die Gesellschaft ausgezahlt worden.

Zum Bilanzstichtag waren die ausgezahlten Versicherungserträge (TEUR 639) noch nicht an die Anspruchsberechtigten sicherungsübereignet gewesen. Aus diesem Grund konnte im Berichtsjahr eine Verrechnung der Versicherungsguthaben mit den Pensionsverpflichtungen insoweit nicht erfolgen.

VII. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Personalkosten 49.489,98
Abschluss- und Prüfungskosten 73.400,00
Rückstellung für SuperPlusFinanzierung 75.110,00
Urlaubsrückstellung 22.650,00
Rückstellung für Rückkaufsverpflichtung 29.000,00
Gewährleistungen 13.000,00
Rückstellung Aufbewahrung von Unterlagen 50.894,00
Garantierückforderung 8.000,00
Prozesskostenrückstellung 5.000,00

VIII. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
gegenüber Kreditinstituten 0,9 0,0 0,9 0,0
Vorjahr 1,2 0,0 1,2 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 5.862,0 5.862,0 0,0 0,0
Vorjahr 5.084,0 5.084,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 197,6 197,6 0,0 0,0
Vorjahr 519,7 519,7 0,0 0,0
-davon aus Steuern 144,1 144,1 0,0 0,0
Vorjahr 368,5 368,5 0,0 0,0
Summe 6.060,5 6.059,6 0,9 0,0
Vorjahr 5.604,9 5.603,7 1,2 0,0

IX. Angaben zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.862.038,36 (Vorjahr: 5.084.009,14). Unter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden die Verbindlichkeiten gegenüber der Renault Bank in Höhe von 5.757.149,10 € (Vorjahr: 4.857.951,03 €) ausgewiesen. In Höhe der Verbindlichkeiten bei der Renault Bank bestehen Pfandrechte in der Form, dass die gelieferten Ersatzteile und PKW's sicherungsübereignet sind.

X. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 379.670,96 (Vorjahr: 347.670,96 €) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen den jährlichen Mietaufwand für Grundstücke und Gebäude.

Zum Bilanzstichtag bestehen mögliche Rückkaufsverpflichtungen für vermittelte Leasingfahrzeuge und mögliche Verpflichtungen zur Zahlung von Schlussraten aus Drei-Wege-Finanzierungen. Der Rückkaufswert der Fahrzeuge bzw. der Gesamtwert der Schlussraten beträgt insgesamt 17.921.018,00 €.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In der Erfolgsrechnung sind Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Im Einzelnen handelt es sich um:

- Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 369.776,33 €
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 26.845,36 €
- Zinsaufwendungen für kurzfr. Verbindlichkeiten 273.603,00 €

II. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen fast ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Es wurde vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und der Aktivüberhang an latenten Steuern nicht ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 20,00
Angestellte 14,00
leitende Angestellte 0,00
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 34,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 29,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

II. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name ausgeübter Beruf
Geimer Geschäftsführungsgesellschaft mbH
vertreten durch ihre gesetzlichen Vertreter
Dieter Geimer kaufmännischer Leiter
Dipl. Ing. Volker Geimer kaufmännischer Leiter

III. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
Stand bisheriger Kredite 1.117.408,61
Rückzahlungen im Berichtsjahr 74.003,68
Neuvergaben im Berichtsjahr 554.043,74
= neuer Kreditbestand 1.597.448,67
Kreditkonditionen
Zinssatz 2-4 %

IV. Schutzklausel

Von der Schutzklausel nach §286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

V. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 120.000 € vorgesehen.

Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VI. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Homburg, den 19.06.2024

Geimer Geschäftsführungsgesellschaft mbH

vertreten durch Dieter Geimer, Geschäftsführer

vertreten durch Dipl. Ing. Volker Geimer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Geimer GmbH, Homburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Geimer GmbH, Homburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Geimer GmbH, Homburg, für das Geschäftsjahr vom

1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß S 322 Abs. 3 Satz I HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Wette und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zufungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 26. Juni 2024

Stephan Queling, Wirtschaftsprüfer

Günter Braun, Wirtschaftsprüfer

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