Beteiligungsgesellschaften
Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH
Robert-Bosch-Straße 17, 88131 Lindau (Bodensee), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gordon Edward Lawrence Roper seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Rita Mathilde Stör seit 29.5.2024 | Prokura |
Thomas Semlinger seit 11.4.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Trelleborg Holding AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbHLindau (B)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20232 Grundsätzliche Feststellungen 2.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter Aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der gesetzlichen Vertreter sowie den sonstigen geprüften Unterlagen heben wir folgende Aspekte hervor, die für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind: • Gesellschaftsrechtliche Veränderungen Aus dem Erwerb der Gesellschaft durch die Trelleborg-Gruppe mit Ablauf des 31. Oktober 2022 ergaben sich im Jahr 2022 zwei Rumpfgeschäftsjahre, einmal für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 sowie vom 1. November bis zum 31. Dezember 2022. Zudem wurde am 12. April 2023 - mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2023 - ein Gewinnabführungsvertrag mit der Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, als Organträger abgeschlossen. • Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist aufgrund des vorhergehenden Rumpfgeschäftsjahres von zwei Monaten nur eingeschränkt gegeben. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um eine "Pro-Forma"-Spalte ergänzt, die die Werte für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2022 darstellt. Die Umsatzerlöse sind um TEUR 1.578 bzw. 10,8 % gegenüber dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres auf TEUR 16.250 gestiegen. Der für die TSS Lindau besonders relevante Geschäftsbereich der Luftfahrtindustrie konnte, entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, eine deutliche Erholung durch die Normalisierung des Reiseaufkommens verzeichnen. Entsprechend konnten die Umsatzerlöse im Segment Luftfahrt um 22,9 % gegenüber dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres gesteigert werden, der Umsatzanteil dieses Bereichs erhöhte sich von 68,7 % auf 76,1 %. Die Rohmarge (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres um 4,6 %-Punkte auf 74,1 %. Dies resultierte zum einen aus kundenseitig umgesetzten Preiserhöhungen sowie auch Rohstoffpreisreduzierungen bei Silikon. Der Personalaufwand stieg im Pro-Forma-Vorjahresvergleich um TEUR 693 (+10,2 %). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl, der Zahlung einer Inflationsprämie sowie allgemeinen Lohn- und Gehaltserhöhungen. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich auf TEUR 1,341. Das Ergebnis nach Steuern stieg im Vergleich zu dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres von TEUR 316 auf TEUR 1.377. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Umsatz- und Margenentwicklung zurückzuführen. • Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 560 auf TEUR 9.185 (+6,5 %) Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 503 auf TEUR 1.864 aufgrund von Investitionen, die höher waren als die planmäßigen Abschreibungen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Gesamtvolumen der Investitionen TEUR 871, wobei wesentliche Anteile hiervon auf technische Anlagen und Maschinen entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Umlaufvermögen geringfügig um TEUR 257. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen Erzeugnisse hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Aufbaus von Sicherheitsbeständen um TEUR 246 erhöht. Gegenläufig verringerte sich der Bestand an fertigen Erzeugnissen um TEUR 215. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 157 auf TEUR 2.177 zum 31. Dezember 2023. Dies ist im Wesentlichen auf den Umsatzanstieg im Vorjahresvergleich zurückzuführen. Der Anstieg bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 822 im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Einbeziehung der Gesellschaft in den Cashpool der Trelleborg-Gruppe. Im Gegenzug reduzierten sich die Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.307. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 61,2 % auf 57,5 % reduziert. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft blieb das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert. Wesentliche Veränderungen von Bilanzpositionen der Passiva betreffen die sonstigen Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 564 auf TEUR 508, insbesondere resultierend aus dem Rückgang der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für die Reparatur von Gebäudeschäden. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist bedingt durch die enthaltene Verbindlichkeit aus Gewinnabführung von TEUR 1.373. • Liquiditäts- und Finanzlage Die Gesellschaft ist seit Jahresbeginn 2023 in den Finanzierungsverbund der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden, eingebunden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 besteht eine Cash-Pool-Forderung von TEUR 2.022. Bankverbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag 2023, wie auch im Vorjahr, nicht. • Ausblick Aus Sicht der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft war die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2024 positiv und auch der weitere Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 ist optimistisch. Dies begründet sich im Wesentlichen aus der weiterhin anhaltenden Erholung der Luftfahrtindustrie. Ausweislich des ungeprüften Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 belaufen sich die Umsatzerlöse auf Mio. EUR 18,0 bei einem EBIT von Mio. EUR 1,1. Basierend auf der aktuellen Planung erwarten die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse auf rund Mio. EUR 20,0 sowie eine Verbesserung des EBIT auf mindestens +8 % im Vergleich zu 2024. Zusammenfassend stellen wir nach § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB fest, dass wir die Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter, insbesondere die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit und die Beurteilung der künftigen Entwicklung des Unternehmens, wie sie im Jahresabschluss und im Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben, als realistisch ansehen. 2.2 Beachtung von Gesetz und Gesellschaftsvertrag Nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB weisen wir darauf hin, dass die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft der Pflichtgemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB, den Jahresabschluss und den Lagebericht innerhalb von drei Monaten nach dem Bilanzstichtag für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, nicht fristgerecht nachgekommen sind. Weiterhin sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft ihren Offenlegungspflichten gemäß § 325 ff. HGB in Bezug auf den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 bisher nicht nachgekommen sind. 3 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH, Lindau, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH, Lindau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH, Lindau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH, Lindau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 5. Mai 2025 Deloitte
GmbH
gez. Michael Sturm, Wirtschaftsprüfer gez. Katja Rastetter, Wirtschaftsprüfer" 4 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung Prüfungsgegenstand Gegenstand unserer Abschlussprüfung waren
der Gesellschaft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft; dies gilt auch für die Angaben, die wir zu diesen Unterlagen erhalten haben. Wir verweisen ergänzend auf den Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" unseres vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks. Unsere Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen. Unsere diesbezügliche Verantwortung wird in den Abschnitten "Grundlage für die Prüfungsurteile" und "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks beschrieben. Art und Umfang der Prüfung Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und unter dem 12. September 2023 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss; er wurde am 17. April 2024 festgestellt. Wir haben die Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. In Bezug auf die wesentlichen Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens verweisen wir auf die Darstellungen im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres vorstehend in Abschnitt 3 wiedergegebenen Bestätigungsvermerks. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wenden wir unseren risiko- und prozessorientierten Prüfungsansatz an; zu dessen Umsetzung bedienen wir uns unserer Prüfungssoftware Levvia. Sie unterstützt die Planung, Durchführung und Dokumentation der Abschlussprüfung. Die Abschlussprüfung erstreckt sich nach § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Die Prüfung wurde von uns - mit Unterbrechungen - in den Monaten November 2023 (Vorprüfung) sowie März 2024 bis Mai 2025 (Hauptprüfung) durchgeführt. Identifizierte relevante Kontrollen der Gesellschaft haben wir unserem Prüfungsplan entsprechend auf Angemessenheit und gemäß unserem prüferischen Ermessen auf Wirksamkeit geprüft. Auf Grundlage der Ergebnisse aus der Prüfung der Kontrollen haben wir Art und Umfang unserer aussagebezogenen Prüfungshandlungen (analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen von ausgewählten Geschäftsvorfällen und Kontensalden) festgelegt. Bei Einzelfallprüfungen haben wir Nachweise in bewusster Auswahl bzw. unter Heranziehung von Stichprobenverfahren eingeholt. Folgende Prüfungsschwerpunkte wurden gesetzt:
Zur Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung der Gesellschaft haben wir uns einen Überblick über die Organisation der Buchführung und ein Verständnis der prüfungsrelevanten Kontrollen verschafft sowie entsprechende Aufbauprüfungen, insbesondere in Bezug auf die implementierten wesentlichen Kontrollmaßnahmen, vorgenommen. Die Gesellschaft hat am 27./28. November 2023 eine vorverlegte Stichtagsinventur durchgeführt, an der wir beobachtend teilgenommen haben. Im Rahmen der Prüfung der Forderungen sowie der Guthaben bei Kreditinstituten und der Rückstellungen haben wir von ausgewählten Kunden Saldenbestätigungen sowie von allen Kreditinstituten und allen Rechtsanwälten sowie Steuerberatern der Gesellschaft Bestätigungen über Guthaben, Ansprüche und Verpflichtungen der Gesellschaft eingeholt. Saldenbestätigungen für die am Abschlussstichtag in Saldenlisten erfassten Forderungen und Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir nicht eingeholt. In diesem Zusammenhang haben wir uns davon überzeugt, dass deren Nachweis nach Art der Erfassung, Verwaltung und Abwicklung der Forderungen und Verbindlichkeiten auf andere Weise zuverlässig erbracht werden konnte. Bei der Prüfung der Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen haben wir die Ergebnisse der versicherungsmathematischen Gutachten der Aon Solutions Germany GmbH, Mülheim an der Ruhr, - unter Berücksichtigung unserer Einschätzung von deren Kompetenz, Fähigkeiten und Objektivität - einer kritischen Würdigung unterzogen und entsprechend genutzt. Zukunftsbezogene Angaben im Lagebericht haben wir vor dem Hintergrund der Jahresabschlussangaben auf Plausibilität und Übereinstimmung mit den während der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen beurteilt. Die gesetzlichen Vertreter haben alle gewünschten Aufklärungen und Nachweise erbracht und unter dem 5. Mai 2025 die berufsübliche Vollständigkeitserklärung in schriftlicher Form abgegeben. Darin wird insbesondere versichert, dass die gesetzlichen Vertreter ihrer Verantwortlichkeit für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften nachgekommen sind und dass alle Geschäftsvorfälle entsprechend den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgezeichnet und im Jahresabschluss bzw. im Lagebericht entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt sind. 5 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Buchführung entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet. 5.1.2 Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist diesem Bericht als Bestandteil der Anlage 1 beigefügt. Der Jahresabschluss wurde ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die gesetzlichen Vorschriften zur Gliederung, Bilanzierung und Bewertung sowie zum Anhang wurden in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Die Angaben der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. 5.1.3 Lagebericht Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 ist diesem Bericht als Bestandteil der Anlage 1 beigefügt. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung entspricht der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. 5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss insgesamt, d.h. das Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 5.3 Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Mehrjahresübersicht
Kreditlinien Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über keine externen Kreditlinien und finanziert sich konzernintern über das Cash-Pooling mit der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden.
1 Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis
zum 31. Dezember 2022
6 Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH, Lindau, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt 3 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
Stuttgart, den 5. Mai 2025 Deloitte
GmbH
Michael Sturm, Wirtschaftsprüfer Katja Rastetter, Wirtschaftsprüfer Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Erläuterungen zum Unternehmen, den Rahmenbedingen sowie den Geschäftsverlauf 1.1 Geschäftstätigkeit Die Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH (kurz: TSS Lindau) mit Sitz in 88131 Lindau, Deutschland, wurde 1989 gegründet und befasst sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Silikon-Elastomerprodukten, die hauptsächlich in der Luftfahrt sowie in den Bereichen Industrie, Automotive und Bauprodukten verwendet werden. TSS Lindau ist Teil des Geschäftsbereichs der Sealing Solutions der Trelleborg AB (publ.), Trelleborg, Schweden. Die Trelleborg AB (publ.) ist ein auf die Entwicklung und Herstellung von Gummi- bzw. Elastomerprodukten ausgerichteter internationaler Konzern. Aus dem Erwerb der Gesellschaft durch die Trelleborg-Gruppe mit Ablauf des 31. Oktober 2022 ergaben sich im Jahr 2022 zwei Rumpfgeschäftsjahre, einmal für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 sowie vom 1. November bis zum 31. Dezember 2022. Die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist aufgrund des vorhergehenden Rumpfgeschäftsjahres von zwei Monaten nur eingeschränkt möglich. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um eine "Pro-Forma"-Spalte ergänzt, die die Werte für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2022 darstellt. Die im vorliegenden Lagebericht enthaltenen Erläuterungen zur Ertragslage ziehen, soweit nicht anders bezeichnet, als Vergleichswerte des Vorjahres die Pro-Forma-Vorjahreszahlen der Gesellschaft für den Zeitraum von Januar bis Dezember des Geschäftsjahres 2022 heran. 1.2 Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Entsprechend den aktuellen Zahlen des Consensus Forecast (Stand Februar 2024) ging die industrielle Produktion im Vergleich zum Vorjahr um -1,5 % zurück und das Bruttoinlandsprodukt um -0,3 %. Die Inflation lag in Deutschland laut Consensus Forecast um 5,9 % über dem Vorjahr und damit über dem mittelfristigen Stabilitätsziel der Europäischen Zentralbank von 2 %. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen in die Geschäftsbereiche Luftfahrt, Habitat und allgemeine Industrie inklusive Automotive organisiert. Der für die TSS Lindau besonders relevante Geschäftsbereich der Luftfahrtindustrie konnte, entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, eine deutliche Erholung durch die Normalisierung des Reiseaufkommens verzeichnen. Hierdurch ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft insgesamt günstig verlaufen und das erzielte Umsatzvolumen liegt mit 10,8 % über dem Pro-Forma-Wert des Geschäftsjahres 2022. 1.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche Leistungsindikatoren zur Steuerung der Trelleborg Sealing Solutions Gruppe wird die Entwicklung des operativen Ergebnisses (EBIT) verwendet. Neben dem EBIT werden der Cashflow und das Working Capital als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Steuerung herangezogen. Diese internen Bewertungen folgen dem Gruppenreporting auf IFRS-Regelungen und sind nicht vergleichbar zum lokalen HGB-Abschluss der Gesellschaft. Diese Kennzahlen waren im Geschäftsjahr 2023 erstmalig relevant für die Gesellschaft.
1.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft nehmen in unterschiedlicher Ausprägung an erfolgsorientierten Vergütungssystemen teil. Die erfolgsorientierte Vergütung ist grundsätzlich von der Erreichung unternehmensbezogener Ziele (EBIT, Cashflow, Umsatzanstieg und Liefertreue) sowie persönlicher Ziele abhängig. Im Jahr 2023 verzeichnete das Unternehmen eine hohe Krankheitsquote von durchschnittlich 8,2 %, wobei die Monate Oktober bis Dezember jeweils über 10 % lagen. Liefertreue Im Jahresdurchschnitt 2023 lag die Lieferzuverlässigkeit bei 71 %. Die Lieferzuverlässigkeit sank zum Jahresende auf 63 %, hauptsächlich durch Auswirkungen einer Krankheitswelle in den Monaten Oktober bis Dezember bei gleichzeitig stark gestiegenen monatlichen Auftragseingängen ab September. Kundenwünsche hinsichtlich gesteigerter Menge bei ebenfalls sehr herausfordernden Terminwünschen trugen ebenfalls zu der Verschlechterung der Lieferzuverlässigkeit bei. 2. Entwicklung der Gesellschaft 2.1 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die TSS Lindau Umsatzerlöse von EUR 16,3 Mio. und lag damit mit 10,8 % über dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres. Dabei entwickelten sich die drei Geschäftsbereiche unterschiedlich. Der Umsatz verteilt sich auf die drei Geschäftsbereiche wie folgt: Luftfahrt (EUR 12,4 Mio. oder 76,1 % des Gesamtumsatzes), Habitat (EUR 1,8 Mio. oder 11,0 % des Gesamtumsatzes) und allgemeine Industrie einschließlich Automotive (EUR 2,1 Mio. oder 12,9 % des Gesamtumsatzes). Die Umsatzerlöse im für die Gesellschaft wichtigsten Segment Luftfahrt konnten im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres um 22,9 % auf EUR 12,4 Mio. gesteigert werden. Der Umsatzanteil dieses Bereichs erhöhte sich damit von 68,7 % auf 76,1 %. Im Geschäftsbereich Habitat hingegen verringerte sich das Umsatzvolumen um -17,4% im Vorjahresvergleich. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die verminderte Bautätigkeit aufgrund der anhaltenden Baukrise zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Industrie einschließlich Automotive ergab sich ebenfalls ein Umsatzrückgang und zwar um -15,5 %, im Wesentlichen aufgrund der weltweit generell schwachen wirtschaftlichen Lage in diesen Industriezweigen und der damit verbundenen gesunkenen Nachfrage. 2.2 Margen- und Renditeentwicklung Die Rohmarge (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres um 4,6 %-Punkte auf 74,1 %. Dies resultierte zum einen aus erfolgreich umgesetzten Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden wie auch einer Rohstoffpreisreduzierung bei Silikon durch Überangebote am Markt. Die Umsatzrendite lag im Geschäftsjahr 2023 bei 8,4 % (Pro-Forma Vorjahr: 1,1 %). Der Personalaufwand stieg im Vorjahresvergleich um TEUR 693 (+10,2 %). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl, der Zahlung einer Inflationsprämie sowie allgemeinen Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um TEUR 354 (+6,3 %) und die Lohnnebenkosten um TEUR 339 (+30,4 %). Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 112 Mitarbeiter (Vorjahr: 108) im Unternehmen tätig, um die Produktionsanforderungen zu bewältigen. Leiharbeitskräfte wurden je nach Produktionsauslastung flexibel eingesetzt, sodass nach Übernahme mehrerer Leiharbeitskräfte zum 31. Dezember 2023 schließlich insgesamt 113 Mitarbeiter sowie keine Leiharbeiter beschäftigt waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich zum Pro-Forma-Wert des Vorjahres um TEUR 202 auf TEUR 3.011. Der Anstieg ist größtenteils auf Integrationskosten des Standorts in die Trelleborg-Gruppe zurückzuführen. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag, abgeschlossen am 12. April 2023 mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2023, mit der Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, als Organträger. Daher weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 keine Ertragsteuern aus. Das Ergebnis nach Steuern stieg von TEUR 316 auf TEUR 1.377. 2.3 Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Finanzierung der Gesellschaft durch den operativen Cashflow sichergestellt. TSS Lindau verzeichnete zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 1.582). Die Gesellschaft ist seit Jahresbeginn 2023 in den Finanzierungsverbund der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden eingebunden. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 besteht eine Cash-Pool- Forderung von TEUR 2.022. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 9.185, dies entspricht einem Anstieg um TEUR 560 (+6,5 %). Das immaterielle Vermögen und das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 503 auf TEUR 1.864 aufgrund von Investitionen, die höher waren als die planmäßigen Abschreibungen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Gesamtvolumen der Investitionen TEUR 871, wobei signifikante Anteile auf technische Anlagen und Maschinen entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Umlaufvermögen geringfügig um TEUR 257. Trotz des gestiegenen Umsatzniveaus verringerte sich der Bestand der fertigen Erzeugnisse um TEUR 215 auf TEUR 661, da im Verlauf des Jahres 2023 regelmäßige Maßnahmen wie die Verschrottung von nicht mehr benötigten oder verkaufsfähigen Artikeln sowie Verkaufsaktionen für überalterte Artikel durchgeführt wurden. Die Kennzahl "Days in inventory 12 months" belief sich zum Jahresende auf 74 Tage. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen Erzeugnisse hat sich im Vergleich zum Vorjahr moderat um TEUR 246 erhöht. Dieser Lageraufbau ist bewusst den coronabedingten Lieferkettenstörungen, insbesondere aufgrund von Fabriklockdowns in der chinesischen Silikonrohstoffproduktion sowie Hafenschließungen geschuldet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 157 auf TEUR 2.177 zum 31. Dezember 2023. Dies ist im Wesentlichen auf den Umsatzanstieg im Vorjahresvergleich zurückzuführen. Der Anstieg bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 822 im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Einbeziehung der Gesellschaft in den Cashpool der Trelleborg-Gruppe. Im Gegenzug reduzierten sich die Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.307. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um TEUR 314 im Wesentlichen bedingt durch Vorauszahlungen auf Softwarelizenzen. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 61,2 % auf 57,5 % reduziert. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft blieb das Eigenkapital der Gesellschaft unverändert. Wesentliche Veränderungen von Bilanzpositionen der Passiva betreffen die sonstigen Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 564 auf TEUR 508, im Wesentlichen resultierend aus dem Rückgang der Rückstellungen ausstehender Rechnungen sowie der Rückstellungen für die Reparatur von Gebäudeschäden. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist bedingt durch die enthaltene Verbindlichkeit aus Gewinnabführung von TEUR 1.373. Das Working Capital in Höhe von TEUR 3.977 wird im Wesentlichen von den Forderungen sowie den Lagerbeständen beeinflusst. 2.5 Liquiditätsbetrachtung Die freie Liquidität ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 2.298 moderat gesunken, dies ist hauptsächlich auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die höheren Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen. Die getätigten Investitionen im Geschäftsjahr 2023 waren im Vergleich zur verfügbaren Liquidität angemessen und konnten daher überwiegend aus dem operativen Cashflow finanziert werden. 3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Die TSS Lindau präsentiert sich als finanziell stabiles Unternehmen mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum. Der Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr war äußerst erfreulich und hat die Erwartungen des Budgets deutlich übertroffen. 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Gesellschaft besitzt nach Ansicht der Geschäftsleitung ein stabiles Produkt- und Kundenportfolio. Die Geschäftsführung beabsichtigt weiterhin, die Ausrichtung auf lukrative Segmente und Produkte zu verfolgen. Aufgrund der vielversprechenden Entwicklungen in der Luftfahrtindustrie war dieser Bereich 2024 verstärkt im Fokus und wird auch im Jahr 2025 weiterhin im Fokus stehen. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2024 verlief mit einem Anstieg auf rund EUR 18,0 Mio. positiv und auch der weitere Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 ist optimistisch. Auf Basis der anhaltenden Erholung der Luftfahrtindustrie geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Umsatz weiter steigt und im Jahr 2025 bei rund EUR 20,0 Mio. liegen wird und sich das EBIT auf mindestens +8 % im Vergleich zu 2024 (EUR 1,1 Mio.) steigern wird, trotz der weiterhin steigenden Personalkosten. Für die weiteren Leistungsindikatoren wie den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitionstätigkeit und das Working Capital gab es keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsjahr 2024 und es werden auch keine wesentlichen Veränderungen im Geschäftsjahr 2025 erwartet. Unsere Planungen berücksichtigen keine möglichen weiteren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen, die durch eine Verschärfung des Ukraine-Konflikts über den aktuellen Status hinaus oder den Ausbruch eines Taiwan-Konflikts verursacht werden könnten. Zunehmende handelspolitische Spannungen dürften ebenfalls Auswirkungen haben, insbesondere die von der US-Regierung angekündigten Vorhaben von Erhöhungen von Zöllen und etwaige Gegenmaßnahmen. Sollte es zu einer Konjunkturdelle kommen, könnte dies sich auch auf unser Geschäft entsprechend auswirken. 5. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Der Hauptmarkt der TSS Lindau ist die Luftfahrtbranche. Im Geschäftsjahr 2024 lag hier nach wie vor ein Umsatzwachstum vor, davon wird auch für 2025 in dieser Branche ausgegangen, da die Auswirkungen der Coronapandemie immer weiter abflauen. Ein Großteil, der von TSS Lindau gefertigten Artikel, wird in die Airbus Supply Chain eingebunden, entweder direkt an den Endkunden Airbus geliefert oder an dessen Zulieferer, die ebenfalls stark von den Produktionsraten von Airbus abhängen. Folglich ist die Umsatzentwicklung der Gesellschaft stark abhängig von den Ratensteigerungen bei Airbus. Bei Airbus bezieht sich "Rate" auf die Anzahl der pro Monat produzierten Flugzeuge, z.B. dem meist verkauften A320. Bei der letzten öffentlichen Stellungnahme durch Airbus wurden folgende Raten bekanntgegebenen: 65 Flugzeuge bis zum Jahr 2025, 73 Flugzeuge bis zum Jahr 2026 und 75 Flugzeuge bis zum Jahr 2027, während die heutige Produktion der A320-Familie Stand Ende 2024 bei rund 57 Flugzeugen pro Monat liegt. Als Chance sieht die Gesellschaft im Rahmen der Zugehörigkeit zum Trelleborg Konzern an Möglichkeiten zu arbeiten, um die Abhängigkeit von Airbus zu verringern. Eine Strategie besteht darin, die Produktion zu diversifizieren indem bspw. mehr Teile in die Supply Chain von Boeing, dem Hauptkonkurrenten von Airbus, geliefert werden. Diese Strategie ist mit Herausforderungen verbunden, da bei Boeing die nötigen Zertifizierungen von den Airbus-relevanten Zertifizierungen abweichen. Diese Hürden stellen eine signifikante Herausforderung dar, die nur mittel- bis langfristig überwunden werden kann. In der Zwischenzeit werden wir weiterhin eng mit Airbus und unseren anderen Hauptkunden zusammenarbeiten, um die Effizienz unserer Produktionsprozesse zu verbessern und auf Veränderungen in den Produktionsraten zu reagieren. Die Gesellschaft führt nur eine begrenzte Anzahl an Geschäften in Fremdwährungen durch. Die einzige Fremdwährung ist der US-Dollar. Das Risiko von Währungsänderungen wird daher nicht durch die TSS Lindau abgesichert. Das allgemeine Ausfallrisiko von Forderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus sind wir in einer Situation, mit wirtschaftlich stabilen Hauptkunden wie Airbus, Diehl und FACC zusammenzuarbeiten. Diese Unternehmen haben ihre Widerstandsfähigkeit in der Branche unter Beweis gestellt, was dazu beiträgt, unser Risiko von Forderungsausfällen zu reduzieren. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität auch durch die konzerninterne Finanzierungsmöglichkeit innerhalb der Trelleborg-Gruppe und der stabilen Kundenbasis sieht sich die Gesellschaft für das Jahr 2025 gut aufgestellt und für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Lindau, den 5. Mai 2025 Gordon Edward Lawrence Roper, Geschäftsführer Thomas Semlinger, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(Vorjahr: Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis zum 31. Dezember 2022)
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Trelleborg Sealing Solutions Lindau GmbH (im Folgenden "TSS Lindau") hat ihren Sitz in Lindau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten/Allgäu (HRB 3789). Der Jahresabschluss der TSS Lindau ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Vorschriften in den §§ 266 bzw. 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke im Anhang dargestellt. Aus dem Erwerb der Gesellschaft durch die Trelleborg-Gruppe mit Ablauf des 31. Oktober 2022 ergaben sich im Jahr 2022 zwei Rumpfgeschäftsjahre, einmal für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2022 sowie vom 1. November bis zum 31. Dezember 2022. Die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist aufgrund des vorhergehenden Rumpfgeschäftsjahres von zwei Monaten nur eingeschränkt möglich. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um eine "Pro-Forma"-Spalte ergänzt, die die Werte für den Zeitraum von Januar bis Dezember 2022 darstellt. Die im vorliegenden Anhang sowie in der GuV enthaltenen Angaben zu Vorjahresbeträgen beziehen sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die Vorjahreszahlen der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 bzw. den 2-Monats-Zeitraum vom 1. November bis 31. Dezember 2022. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeine Angaben Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Folgende betriebsbedingte Nutzungsdauern werden unterstellt:
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Standardkosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Standardkostenansatz) bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden mit niedrigeren Verkaufserlösen, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten, angesetzt, sofern diese zum Stichtag die Herstellungskosten unterschreiten. In die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken aus langer Lagerdauer und mangelnder Verwendbarkeit sind durch entsprechende Abschläge (50-100 %) über die Reichweitenanalyse berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) sind mit dem Nennwert oder zu am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Tageskurs bei der Erfassung bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung Heubeck- Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde ein Diskontierungszinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Es handelt sich hierbei - wie im Vorjahr - um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Darüber hinaus wurden zum 31. Dezember 2023 eine Gehaltsdynamik von 2,50 % (Vorjahr: 2,10 %), und eine Rentendynamik von 2,50 % (Vorjahr: 1,00 %) berücksichtigt. Für die Fluktuation wurden branchenübliche Standardwerte (AON-Standard) verwendet. Diese sind gestaffelt nach Alter und Geschlecht und betragen zwischen 0,0 % bis 8,0 %. Der ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrte Unterschiedsbetrag für Pensionsrückstellung nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 76). Dieser ist durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der durch die Deutsche Bundesbank regelmäßig entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben wird. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen werden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wer-den mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag, abgeschlossen am 12. April 2023 mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2023, mit der Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, als Organträger. Da die Gesellschaft nun Organgesellschaft ist, sind latente Steuern bei ihr nicht zu bilanzieren. Im Vorjahr lag ein Aktivüberhang vor, der in Ausübung des dafür bestehenden Aktivierungswahlrechts nicht angesetzt wurde. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) aus Forderungen für Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.022 (Vorjahr: TEUR 0) Forderungen aus der Cash-Pool- Vereinbarung mit der Trelleborg Treasury AB, Stockholm, Schweden. Der Vorjahresbetrag von TEUR 1.203 resultierte aus einem konzerninternen Darlehen inkl. aufgelaufener Zinsen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen für Urlaub, Überstunden und Mitarbeiterboni und -tantiemen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von insgesamt TEUR 508 (Vorjahr: TEUR 1.072). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 1.373 (Vorjahr: TEUR 0) und betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 147) solche aus Steuern. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit lagen wie im Vorjahr nicht vor. IV. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen sechs Leasingverträge und ein Mietvertrag mit Laufzeiten bis zu vier Jahren und einer gesamten Verpflichtung von TEUR 2.090, davon sind TEUR 537 innerhalb eines Jahres fällig. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 151) bilanziert. 3. Arbeitnehmer Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB waren im Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr: Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November bis zum 31. Dezember 2022) durchschnittlich beschäftigt:
4. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen ist die Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, die 100 % der Anteile hält. Oberstes Mutterunternehmen ist die Trelleborg AB, Trelleborg/Schweden. Der Jahresabschluss der TSS Lindau wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Trelleborg AB, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist bei der Trelleborg AB, Corporate Communications, Trelleborg/Schweden, bzw. auf deren Internetseite (www.trelleborg.com) erhältlich und wird im schwedischen elektronischen Unternehmensregister (www.bolagsverket.se) unter der Registernummer 556006-3421 veröffentlicht. V. Ergebnisverwendung Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 1.373 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrags an die Trelleborg Holdings Breuberg GmbH, Stuttgart, abgeführt. VI. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und gegebenenfalls Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, bekannt.
Lindau, den 5. Mai 2025 Gordon Edward Lawrence Roper, Geschäftsführer Thomas Semlinger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
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