Mair Elektronik GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald Suckel seit 9.1.2026 | Geschäftsführer |
Martin Schwaiger seit 3.4.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 56.68% | |
Wagner-Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 14.44% |
Wagner-Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 14.44% |
Wagner-Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 13.40% |
Wagner-Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts | 0.75% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mair Elektronik GmbHSchwaigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht München, HRB 93716LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MAIR ELEKTRONIK GMBH, SCHWAIGI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Gesellschaft fertigt am Firmensitz in Schwaig sowie in der Filiale in Eisleben elektronische Leiterplatten für spezielle, hochtechnische Anwendungen, zum Teil im Reinraum an. Daneben unterstützen wir unsere Kunden über die gesamte Prozesskette der Bestückung: von der Prozessentwicklung für ein neues Produkt über die Beschaffung von Komponenten bis zum Prototypenbau und bis zum Serienprodukt. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Schwächephase der weltweiten Industriekonjunktur hält an. Anhaltende militärische Konflikte wirken sich negativ auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung aus. Im Durchschnitt stiegen die Umsätze in der Branche im Jahr 2023 um 12,6%, wobei sich die Umsätze der Vergleichsunternehmen (>10-20 Mio. Umsatz) um 12,3 % erhöht haben. Das ifo-Institut sieht in seiner Prognose vom 06.03.2024 folgende Marktentwicklung für Deutschland: Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die Branche erwartet für 2024 einen Umsatzrückgang für Westeuropa von -0,7%. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung des Rohertrags Der Rohertrag unserer Gesellschaft stieg im Jahr 2023 um 20,8% gegenüber dem Vorjahr. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die Investitionen in das Anlagevermögen verteilten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
3. Darstellung der Lage Vermögenslage Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das gesamte Anlagevermögen wurde planmäßig abgeschrieben; außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht veranlasst.
Wie in den Vorjahren wurden auch in 2023 die Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil. Für uns sind deutlich höhere Kreditlinien verfügbar als wir regelmäßig in Anspruch nehmen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontierungsmöglichkeiten werden grundsätzlich genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. Der vereinfachte Cash-Flow des Unternehmens hat sich wie folgt entwickelt:
Ertragslage Gemäß § 276 HGB wird auf die Angabe der Umsätze und des Wareneinsatzes verzichtet.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR 861,4 abgeschlossen (Vorjahr TEUR 502,6). Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) beträgt 53,4 % (Vorjahr 38,1 %). Der Kapitalumschlag (Rohertrag / Gesamtkapital) betrug 1,8 (im Vorjahr 1,8). Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis / Eigenkapital) von 21,5 % (Vorjahr 14,8 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität ((Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen) / Gesamtkapital) von 13,6% (Vorjahr 6,4 %). III. Prognosebericht Die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat unsere Umsatz-, Kosten- und Ertragsplanung mehr als erfüllt. Die einschlägigen Wirtschaftsforschungsinsitute haben Anfang des Jahres 2024 ihre Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 auf 0,4 Prozent reduziert. Unsicherheit verzögert derzeit die Erholung. Die Unsicherheit spiegelt sich in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel, aber auch zu Chinas Wirtschaft wider. Zudem hinterlassen das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts und die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung Spuren. Auch eine Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten könnte das Wachstum der deutschen Wirtschaft spürbar bremsen, wenn der Republikaner wie angekündigt die US Zölle anheben würde, um das Handelsdefizit der USA zu verringern. Die Krisen machen derzeit eine belastbare Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung und auch weltweit weiterhin unmöglich. Eine verlässliche Prognose hinsichtlich Umsatz, Ergebnis und Liquidität für das Jahr 2024 ist daher schwierig. Der Nachholbedarf aus der Coronapandemie konnte im Jahr 2023 abgebaut werden, was ein Zeichen für die Rückkehr zur Normalität ist. Für 2024 rechnen wir mit rückläufigen Wachstumsraten, somit einem Umsatz- und Auftragsrückgang. Wir erwarten dennoch aufgrund der Resilienz und Anpassungsfähigkeit des Marktes auch für das laufende Geschäftsjahr einen Gewinn leicht über dem Vorjahr. Eine Vertiefung der Geschäfte mit unserer Muttergesellschaft sind geplant. Weitere Änderungen in der Geschäftspolitik sowie bei den Absatzmärkten sind nicht beabsichtigt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Stagnation der Konjunktur, kann die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage negativ beeinflussen. Auch durch die immer noch in geschwächter Form anhaltenden Preissteigerungen bei Bauteilen, die fortwährenden zu teuren Energiepreise und hohen Inflationsraten sowie der anhaltende Fachkräftemangel können für unser Unternehmen Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsprobleme entstehen. Ertragsorientierte Risiken Unsere Produktion erfolgt i.d.R. entsprechend verbindlicher Lieferverträge. Bei Verschiebung oder Ausfall von Fertigungsaufträgen bzw. Rohteillieferungen aufgrund von Bauteileknappheit oder Personalausfall drohen erhebliche Umsatz- und Ertragseinbußen. Weitere wesentliche Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund hoher Liquiditätsreserven unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht wahrscheinlich. Um einen eventuellen aufgrund der Krisen resultierenden höheren Liquiditätsbedarf abdecken zu können stehen wir auch in engem Kontakt zu unseren Kreditinstituten. 2. Chancenbericht Die EMS-Branche hat ein weiteres Jahr mit guten Umsatzwachstumsraten hinter sich. Diese Wachstumsraten werden in den kommenden Jahren wohl nicht mehr erreicht werden können. Auch die Bauteilebeschaffung bleibt weiterhin ein großes Thema, hier können KI Systeme Abhilfe schaffen, um eine Bauteil-Verfügbarkeit über einen längeren Zeitraum zu ermitteln, was zu einer besseren Planbarkeit und Auslastung führt. Des Weiteren hoffen wir auf das weitere Voranbringen der Energiewende, Digitalisierung und Technologisierung, wovon unsere Branche profitieren wird, sodass wir weiterhin von einer positiven Geschäfts- und Ertragsentwicklung ausgehen. 3. Gesamtaussage Risiken für künftige Entwicklungen sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung dieser Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm; Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Schwaig, 19.04.2024 gez. Mair Roland, Geschäftsführer gez. Schwaiger Martin, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023Registergericht München, HRB 93716 AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023l. Bilanzierungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht: Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. ll. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen und bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. lll. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände" enthalten keine Posten mit einer Restlaufzeit über ein Jahr. 3. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.098.772,48 (Vorjahr EUR 2.846.164,54) enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
In der Position "Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 256.162,54 (Vorjahr EUR 216.387,59) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 14.114,56 (Vorjahr EUR 13.470,88) enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus unkündbaren Mietverträgen bis 2037 betragen derzeit TEUR 4.277,4 sowie aus Leasingverträgen für die Jahre 2023 - 2028 TEUR 440,7. 2. Haftungsverhältnisse Eine Haftung für fremde Verbindlichkeiten besteht zum 31.12.2023 nicht. 3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:
6. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen des Konzerns, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird, ist die Demmel AG mit Sitz in Scheidegg. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Ukrainekrieg hält immer noch an. Mit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ist der Nahost-Konflikt eskaliert. Eine Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten steht im Raum. Diese Ereignisse werden die weltweite wirtschaftliche Entwicklung weiterhin negativ beeinflussen. Auch unser Unternehmen kann von diesen Entwicklungen beim Umsatz und Jahresergebnis negativ betroffen sein, in Abhängigkeit davon, wie lange die Krisen anhalten. Die genauen Auswirkungen sind aktuell nicht konkret abzuschätzen. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Schwaig, 19.04.2024 gez. Roland Mair, Geschäftsführer gez. Martin Schwaiger, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 07.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mair Elektronik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mair Elektronik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mair Elektronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
München, 19.04.2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
gez. Metzler, Wirtschaftsprüfer gez. McIntosh, Wirtschaftsprüfer |
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