Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 128589
Eingetragen
8.12.1999
Branche
Herstellung von StrumpfwarenHerstellung von gewirkter und gestrickter Wäsche (ohne Miederwaren)Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Erwerb und Fortführung des Produktionsbetriebes der Vatter Produktions GmbH mit Sitz in Schongau, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 46237 (Vatter Produktions GmbH), sowie Herstellung von Strumpfwaren und Socken.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Claus Vatter
Mauerkircher Str. 91, 81925 München
480.870 €
79.32%
Sara Lee International Corporation
United States
25.309 €
4.18%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

VATTER GmbH

Schongau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis zum 30.09.2007

Bilanz zum 30. September 2007

AKTIVA

30.09.2007
30.09.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.115,00 45.009,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.569.804,01 2.710.551,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 516.164,00 517.658,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.283,00 280.347,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
4.292.251,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 671.432,83 671.432,83
2. Sonstige Ausleihungen und andere Finanzanlagen 0,00 0,00
671.432,83
4.987.798,84 4.224.998,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.045.035,92 1.155.158,73
2. Unfertige Erzeugnisse 3.186.280,36 3.089.624,70
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 266.424,47
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
5.231.316,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.310.253,45 630.940,60
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr € 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.064.339,08 1.042.480,12
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr € 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 478.185,00 3.461.678,29
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr € 0,00 3.852.777,53
III. Wertpapiere 41.384,20 94.995,93
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 593.675,77 370.272,56
9.719.153,78 10.111.575,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 312.744,56 81.100,00
15.019.697,18 14.417.673,69

PASSIVA

30.09.2007
30.09.2006
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 506.178,97 506.178,97
II. Kapitalrücklage 7.214.328,45 7.214.328,45
III. Verlustvortrag - 2.044.398,53 - 2.670.604,83
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 3.011.196,83 626.206,30
2.664.912,06 5.676.108,89
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.365.652,00 1.349.350,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.603.647,00 2.449.875,64
2.969.299,00 3.799.225,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.964.909,63 1.022.583,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 1.377.909,63
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.540.166,11 2.125.122,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 3.540.166,11
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.880.410,38 1.794.632,84
- davon aus Steuern € 168.253,17
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 4.669,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr € 350.410,38
9.385.486,12 4.942.339,16
D. Haftungsverhältnisse
Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln € 0,00
15.019.697,18 14.417.673,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 - 30. September 2007

2006/2007
2005/2006
1. Umsatzerlöse 43.315.956,79 46.424.108,16
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 96.655,66 - 2.542.331,06
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.302.407,95 2.326.287,18
45.715.020,40 46.208.064,28
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.676.781,88 22.210.302,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.296.943,16 6.292.742,82
27.973.725,04
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.201.822,39 8.043.579,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.596.315,63 1.773.103,58
- davon für Altersversorgung € 104.963,77 9.798.138,02
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 454.246,67 591.340,97
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.027.503,71 5.888.106,37
1.461.406,96 1.408.888,48
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 26.633,82 26.150,97
- davon aus verbundenen Unternehmen € 26.633,82
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 288.368,29 97.015,21
- davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 227.957,86 247.553,04
- davon an verbundene Unternehmen € 0,00 87.044,25
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.548.451,21 1.284.501,62
14. Außerordentliche Erträge 1.009.496,55 0,00
15. Außerordentliche Aufwendungen 5.515.479,60 604.915,71
- 4.505.983,05
16. Außerordentliches Ergebnis - 4.505.083,05 - 604.915,71
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 285,04
18. Sonstige Steuern 53.664,99 53.094,57
53.664,99 53.379,61
19. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 3.011.196,83 626.206,30

Anhang zum 30. September 2007

I. Anwendung Bilanzrichtliniengesetz

Die VATTER GmbH ist zum Bilanzstichtag 30.09.2007 eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB.

Die VATTER GmbH war verpflichtet, für die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 30.09.2007 die Bestimmungen des Bilanzrichtliniengesetzes anzuwenden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkosten-verfahren.

II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Es wird ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die wesentlichen Abschreibungssätze betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen (PC-Anwender-Software) 20 %, bei Gebäuden 4 % - 10 %, bei Maschinen 7,69 % - 25 %, bei Betriebs- und Geschäftsausstattungen 7,69 % - 33 1/3 %. Gebraucht zugegangene Wirtschaftsgüter werden entsprechend kürzer abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Bei der Berechnung der Herstellungskosten sind Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung einschließlich anteiliger, angemessener Gemeinkosten, nicht jedoch Verwaltungskosten einbezogen. Zum Ausgleich von Wertminderungen wegen schlechter Gängigkeit und sonstiger Marktrisiken erfolgen in ausreichendem Maße Abschläge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Pensionsrückstellungen werden nach der Berechnung eines vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachtens passiviert. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Am Bilanzstichtag bestand kein Obligo aus der Begebung und Übertragung von Wechseln.

2. Währungsumrechnung

Soweit der Jahresabschluss Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung enthält, erfolgte die Einbuchung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung zum Stichtagskurs, wobei für Forderungen der jeweils niedrigere Kurs, für Verbindlichkeiten der jeweils höhere Kurs Anwendung findet, wobei Kursgewinne nicht realisiert werden.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

A. Bilanz zum 30. September 2007

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 30.09.2006
Angleichung Steuerbilanz
Stand 01.10.2006
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand 30.09.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 234.629,85 0,00 234.629,85 581,10 16.461,38 0,00 218.749,57
II. Sachanlagen
Grundstücke 908.601,46 + 829.790,93 1.738.392,39 0,00 0,00 0,00 1.738.392,39
Gebäude 3.545.984,81 - 737.643,75 2.808.341,06 0,00 0,00 0,00 2.808.341,06
Grundvermögen 4.454.586,27 + 92.147,18 4.546.733,45 0,00 0,00 0,00 4.546.733,45
Technische Anlagen und Maschinen 2.875.282,24 86.814,00 2.962.096,24 154.716,49 32.672,01 0,00 3.084.140,72
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.165.209,63 0,00 1.165.209,63 79.532,08 118.738,32 0,00 1.126.003,39
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.495.078,14 178.961,18 8.674.039,32 234.248,57 151.410,33 0,00 8.756.877,56
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 671.432,83 0,00 671.432,83 0,00 0,00 0,00 671.432,83
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
671.432,83 0,00 671.432,83 0,00 0,00 0,00 671.432,83
9.401.140,82 178.961,18 9.580.102,00 234.829,67 167.871,71 0,00 9.647.059,96
kumulierte Abschreibungen, Buchwerte
Stand 30.09.2006
Angleichung Steuerbilanz
Stand 01.10.2006
Zugang
Abgang
Stand 30.09.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 189.620,85 0,00 189.620,85 21.475,10 16.461,38 194.634,57
II. Sachanlagen
Grundstücke 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gebäude 1.744.034,81 - 891.747,37 852.287,44 124.642,00 0,00 976.929,44
Grundvermögen 1.744.034,81 - 891.747,37 852.287,44 124.642,00 0,00 976.929,44
Technische Anlagen und Maschinen 2.357.624,24 61.212,00 2.418.836,24 179.306,49 30.166,01 2.567.976,72
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 884.862,63 0,00 884.862,63 128.823,08 93.965,32 919.720,39
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.986.521,68 - 830.535,37 4.155.986,31 432.771,57 124.131,33 4.464.626,55
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.176.142,53 - 830.535,37 4.345.607,16 454.246,67 140.592,71 4.659.261,12
Buchwerte
Buchwert 30.09.2007
Buchwert 30.09.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 24.115,00 45.009,00
II. Sachanlagen
Grundstücke 1.738.392,39 908.601,46
Gebäude 1.831.411,62 1.801.950,00
Grundvermögen 3.569.804,01 2.710.551,46
Technische Anlagen und Maschinen 516.164,00 517.658,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.283,00 280.347,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
4.292.251,01 3.508.556,46
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 671.432,83 671.432,83
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
671.432,83 671.432,83
4.987.798,84 4.224.998,29

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Urlaub (€ 151.700), Gleitzeitguthaben (€ 203.600), Jahressonderzahlung (€ 466.300), Abfindungen (€ 87.600), Jubiläumszuwendungen (€ 94.522), Tantiemen (€ 180.000) und Altersteilzeit (€ 70.300). Die Position "Ausstehende Rechnungen" (€ 59.700) beinhaltet Strom, Abwasser, Gas, Telefon, Frachten etc.

3. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

a) Restlaufzeiten

bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gesamt
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.378 1.574 1.013 3.965
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.540 0 0 3.540
Sonstige Verbindlichkeiten 350 1.530 0 1.880
5.268 3.104 1.013 9.385

b) Durch Grundschulden gesicherte Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
- eingetragene Grundschulden (€ 2.556.459,41, € 694.350,00) 3.250.809,41
Verbindlichkeiten gegenüber Jürgen Vatter 1.000.000,00

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wechselobligo 0,00
Bestellobligo aus Investitionen 0,00
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Verpflichtungen aus
Mietverträgen: für Büro-, Produktions- und Lagerflächen (Kündigungsfristen: 3 Monate zum 30. Juni bzw. 31. Dezember, 9 Monate zum Monatsende) sowie für diverse Kopierer, davon in 1 Jahr fällig 331.224,60
Leasingverträgen:
fällig in 2007/2008 244.797,78
2008/2009 212.255,19
2009/2010 150.012,66
2010/2011 21.324,80
2011/2012 0,00 628.390,43
Serviceverträgen:
IT- und Fibukosten
- fällig 2007/2008 999.856,53

Außerdem sind die Wertpapiere in Höhe von € 41.384,20 an die jeweiligen Altersteilzeitbeschäftigten verpfändet.

B. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2006/2007

1. Umsatzerlöse

2006/2007
2005/2006
Aufteilung nach Regionen
Bundesrepublik Deutschland 32.360 38.172
EG ohne Bundesrepublik 10.899 8.225
Sonstiges Europa 0 0
Übrige 57 27
43.316 46.424

2. Sonstige betriebliche Erträge

EDV-Leistungen, Büromaterial etc. 1.632 1.923
Mieterträge 251 265
Sonstige Erträge 419 138
2.302 2.326

IV. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte Arbeitnehmer

Der durchschnittliche Beschäftigtenstand betrug (ohne Geschäftsführer):

Vorjahr
Angestellte 114 112
Arbeiter 117 114
231 226

2. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Anteil % Nennkapital am Bilanzstichtag Eigenkapital am Bilanzstichtag HB II Jahresergebnis 2006/2007 HB II
Bi Textil s.r.o., Podivin 100 CK 36.310.000 2.602.396 2.241.677
Kurs 27.55900 1.317.545 94.430 81.341
Vatter Slovakia a. s., Čadca 100 SKK 27.000.000 24.385.638 - 17.179.878
Kurs 33.87200 797.121 719.935 - 507.200

3. Geschäftsführer

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2006/2007

 

Herr Claus Vatter, München

 

Herr Alfred Kilbertus, Altenstadt

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust von € 5.055.595,36 neue Rechnung vorzutragen.

 

Schongau, 03. Juli 2008

VATTER GmbH

Die Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006/2007

A. Analyse des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 2006/2007 und der aktuellen Lage der Gesellschaft

1. Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2006/2007

Im Kalenderjahr 2007 ist die laut GfK in Deutschland verkaufte Menge an Strickstrumpfwaren stabil geblieben, der Wert dagegen ist um 4 % gestiegen. Für den Bereich Damenfeinstrumpfwaren wird in der Menge ein Minus von 3 % und im Wert ein Plus von 4 % ausgewiesen.

Im gleichen Zeitraum ist das Absatzvolumen der NUR DIE GmbH, Deutschland, laut GfK um 7 % gestiegen. Dieser Anstieg spiegelt sich auch in der Auftragslage der VATTER-Gruppe wieder.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Vatter GmbH

2.1 Grundsätzliches

Am 16. März 2007 wurde ein neuer Liefervertrag mit der NUR DIE GmbH, Rheine unterschrieben. Mit diesem Vertrag ist die Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2010 geregelt.

Die wichtigsten Änderungen sind:

eine garantierte Abnahmemenge auf Basis Vollkosten pro Jahr

freier Abverkauf der nicht benötigten Mengen

Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung bis spätestens Dezember 2008

Mit diesem Vertrag ist die Vatter GmbH in der Lage, sich weitere Kunden aufzubauen und dadurch die Abhängigkeit zu verringern.

2.2 Geschäftsverlauf abgelaufenes Geschäftsjahr

Der Geschäftsverlauf war bis Ende Februar 2007 von einem sehr verhaltenen Absatz in Deutschland und England geprägt. Ab März 2007 hat sich allerdings ein enormer Nachfragemarkt entwickelt, der nur unter Einsatz aller zur Verfügung stehender Ressourcen einigermaßen befriedigt werden konnte.

Bei einzelnen Artikelgruppen hatten wir Anstiege von über 100 % gegenüber Vorjahr und Plan und konnten nur durch den besonderen Einsatz unserer Mitarbeiter die Kundenwünsche und -termine erfüllen.

Diesen Boom haben wir auch in das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mitgenommen.

B. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Finanzlage

Die Bilanzsumme der VATTER GmbH ist zum 30.09.2007 von 14,4 Mio. Euro im Vorjahr auf ca. 15,0 Mio. Euro angestiegen. Hauptgrund dafür ist die Anpassung an die Steuerbilanz, die zu einer Aufwertung bei den Grundstücken und Bauten geführt hat. Der Anstieg bei den Beständen von 4,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,2 Mio. Euro liegt vor allem in der Kapazitätsausweitung.

Durch die Wertberichtigung der Forderungen an ERGEE ist das Eigenkapital von 5,7 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro abgesunken. Das Eigenkapital beträgt 17,7 % der Bilanzsumme.

2. Ertragslage

Trotz des von 46,4 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro abgesunkenen Umsatzes konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,3 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht 3,6 % des Umsatzes.

In den Außerordentlichen Erträgen wurde die Anpassung an die Steuerbilanz verarbeitet.

In den Außerordentlichen Aufwendungen sind die Wertberichtigungen auf die Forderungen gegenüber der ERGEE-Gruppe enthalten.

Der Jahresfehlbetrag mit 3,0 Mio. Euro spiegelt nicht die Leistungsfähigkeit des Unternehmens wieder.

C. Hinweis auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

1. Ausblick

Auch im laufenden Geschäftsjahr hat die VATTER GmbH unverändert eine volle Auslastung ihrer Produktion. Durch die Vergrößerung des Strickereibereiches und die zusätzlich aufgestellten neuen Maschinen ist die VATTER GmbH in der Lage, bei gegebener Struktur eine Menge von 90 Mio. Paar zu produzieren.

Durch die mit der Belegschaft vereinbarte 40 Stunden/Woche konnte dieses Ziel ohne Aufbau von Personal erreicht werden.

2. Risiken und Risikomanagement

Die Entscheidung, sich von dem Ergee-Engagement zu trennen, ist mit einem hohen Risiko für die VATTER GmbH verbunden. Bedingt durch die notwendigen Wertberichtigungen ist das Eigenkapital der VATTER GmbH auf unter 20 % der Bilanzsumme gesunken.

Die damit verbundenen Nachverhandlungen mit möglichen Kreditgebern beinhalten ein erhebliches Risiko für den Fortbestand des Unternehmens, da der Liquiditätsbedarf des Unternehmens derzeit nicht gesichert ist.

Durch den freien Marktzugang, den der neue Liefervertrag der VATTER-Gruppe ermöglicht, ist das Risiko des einen Kunden reduziert, aber nicht gebannt. Auch in Zukunft wird die VATTER-Gruppe überwiegend an die NUR DIE GmbH gebunden sein. Hier gilt natürlich weiterhin die Aussage aus den Vorjahren, alle Risiken der NUR DIE können auf die VATTER-Gruppe durchschlagen. Aus diesem Grunde wird das Management der beiden Unternehmen weiterhin in enger Abstimmung alle aktuellen Situationen und die sich daraus ergebenden Auswirkungsmöglichkeiten besprechen und die notwendigen Aktionen einleiten.

Um die sich ergebenden Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenwirken zu können, verfügt die Gesellschaft über eine ausführliche Planungs- und Kontrollrechnung. Dabei wird artikelbezogen von jedem Arbeitsgang bis zur Ablieferung kalkuliert und nachgehalten, inwieweit das Unternehmensergebnis pro Artikel berührt wird.

 

Schongau, 03. Juli 2008

VATTER GmbH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VATTER GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis 30.09.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Landsberg, 09. Juli 2008

KREDIT-TREUHAND G.M.B.H.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Heinz Breitfeld, Wirtschaftsprüfer

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