VATTER GmbHLiquidiert
Schönlinder Straße 11, 86956 Schongau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Michael Reus seit 12.4.2022 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% | |
| 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VATTER GmbHSchongauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis zum 30.09.2007Bilanz zum 30. September 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 - 30. September 2007
Anhang zum 30. September 2007I. Anwendung BilanzrichtliniengesetzDie VATTER GmbH ist zum Bilanzstichtag 30.09.2007 eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die VATTER GmbH war verpflichtet, für die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 30.09.2007 die Bestimmungen des Bilanzrichtliniengesetzes anzuwenden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkosten-verfahren. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Es wird ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die wesentlichen Abschreibungssätze betragen bei immateriellen Vermögensgegenständen (PC-Anwender-Software) 20 %, bei Gebäuden 4 % - 10 %, bei Maschinen 7,69 % - 25 %, bei Betriebs- und Geschäftsausstattungen 7,69 % - 33 1/3 %. Gebraucht zugegangene Wirtschaftsgüter werden entsprechend kürzer abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Bei der Berechnung der Herstellungskosten sind Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung einschließlich anteiliger, angemessener Gemeinkosten, nicht jedoch Verwaltungskosten einbezogen. Zum Ausgleich von Wertminderungen wegen schlechter Gängigkeit und sonstiger Marktrisiken erfolgen in ausreichendem Maße Abschläge. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Pensionsrückstellungen werden nach der Berechnung eines vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachtens passiviert. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Am Bilanzstichtag bestand kein Obligo aus der Begebung und Übertragung von Wechseln. 2. Währungsumrechnung Soweit der Jahresabschluss Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung enthält, erfolgte die Einbuchung in Euro auf Basis des Kurses zum Transaktionszeitpunkt. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung zum Stichtagskurs, wobei für Forderungen der jeweils niedrigere Kurs, für Verbindlichkeiten der jeweils höhere Kurs Anwendung findet, wobei Kursgewinne nicht realisiert werden. III. Erläuterungen zum JahresabschlussA. Bilanz zum 30. September 2007 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Urlaub (€ 151.700), Gleitzeitguthaben (€ 203.600), Jahressonderzahlung (€ 466.300), Abfindungen (€ 87.600), Jubiläumszuwendungen (€ 94.522), Tantiemen (€ 180.000) und Altersteilzeit (€ 70.300). Die Position "Ausstehende Rechnungen" (€ 59.700) beinhaltet Strom, Abwasser, Gas, Telefon, Frachten etc. 3. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten a) Restlaufzeiten
b) Durch Grundschulden gesicherte Verbindlichkeiten
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Außerdem sind die Wertpapiere in Höhe von € 41.384,20 an die jeweiligen Altersteilzeitbeschäftigten verpfändet. B. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2006/2007 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
IV. Sonstige Angaben1. Beschäftigte Arbeitnehmer Der durchschnittliche Beschäftigtenstand betrug (ohne Geschäftsführer):
2. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
3. Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2006/2007
4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust von € 5.055.595,36 neue Rechnung vorzutragen.
Schongau, 03. Juli 2008 VATTER GmbH Die Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006/2007A. Analyse des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 2006/2007 und der aktuellen Lage der Gesellschaft1. Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2006/2007 Im Kalenderjahr 2007 ist die laut GfK in Deutschland verkaufte Menge an Strickstrumpfwaren stabil geblieben, der Wert dagegen ist um 4 % gestiegen. Für den Bereich Damenfeinstrumpfwaren wird in der Menge ein Minus von 3 % und im Wert ein Plus von 4 % ausgewiesen. Im gleichen Zeitraum ist das Absatzvolumen der NUR DIE GmbH, Deutschland, laut GfK um 7 % gestiegen. Dieser Anstieg spiegelt sich auch in der Auftragslage der VATTER-Gruppe wieder. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Vatter GmbH 2.1 Grundsätzliches Am 16. März 2007 wurde ein neuer Liefervertrag mit der NUR DIE GmbH, Rheine unterschrieben. Mit diesem Vertrag ist die Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2010 geregelt. Die wichtigsten Änderungen sind:
Mit diesem Vertrag ist die Vatter GmbH in der Lage, sich weitere Kunden aufzubauen und dadurch die Abhängigkeit zu verringern. 2.2 Geschäftsverlauf abgelaufenes Geschäftsjahr Der Geschäftsverlauf war bis Ende Februar 2007 von einem sehr verhaltenen Absatz in Deutschland und England geprägt. Ab März 2007 hat sich allerdings ein enormer Nachfragemarkt entwickelt, der nur unter Einsatz aller zur Verfügung stehender Ressourcen einigermaßen befriedigt werden konnte. Bei einzelnen Artikelgruppen hatten wir Anstiege von über 100 % gegenüber Vorjahr und Plan und konnten nur durch den besonderen Einsatz unserer Mitarbeiter die Kundenwünsche und -termine erfüllen. Diesen Boom haben wir auch in das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mitgenommen. B. Darstellung der Lage des Unternehmens1. Finanzlage Die Bilanzsumme der VATTER GmbH ist zum 30.09.2007 von 14,4 Mio. Euro im Vorjahr auf ca. 15,0 Mio. Euro angestiegen. Hauptgrund dafür ist die Anpassung an die Steuerbilanz, die zu einer Aufwertung bei den Grundstücken und Bauten geführt hat. Der Anstieg bei den Beständen von 4,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,2 Mio. Euro liegt vor allem in der Kapazitätsausweitung. Durch die Wertberichtigung der Forderungen an ERGEE ist das Eigenkapital von 5,7 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro abgesunken. Das Eigenkapital beträgt 17,7 % der Bilanzsumme. 2. Ertragslage Trotz des von 46,4 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro abgesunkenen Umsatzes konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,3 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht 3,6 % des Umsatzes. In den Außerordentlichen Erträgen wurde die Anpassung an die Steuerbilanz verarbeitet. In den Außerordentlichen Aufwendungen sind die Wertberichtigungen auf die Forderungen gegenüber der ERGEE-Gruppe enthalten. Der Jahresfehlbetrag mit 3,0 Mio. Euro spiegelt nicht die Leistungsfähigkeit des Unternehmens wieder. C. Hinweis auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung1. Ausblick Auch im laufenden Geschäftsjahr hat die VATTER GmbH unverändert eine volle Auslastung ihrer Produktion. Durch die Vergrößerung des Strickereibereiches und die zusätzlich aufgestellten neuen Maschinen ist die VATTER GmbH in der Lage, bei gegebener Struktur eine Menge von 90 Mio. Paar zu produzieren. Durch die mit der Belegschaft vereinbarte 40 Stunden/Woche konnte dieses Ziel ohne Aufbau von Personal erreicht werden. 2. Risiken und Risikomanagement Die Entscheidung, sich von dem Ergee-Engagement zu trennen, ist mit einem hohen Risiko für die VATTER GmbH verbunden. Bedingt durch die notwendigen Wertberichtigungen ist das Eigenkapital der VATTER GmbH auf unter 20 % der Bilanzsumme gesunken. Die damit verbundenen Nachverhandlungen mit möglichen Kreditgebern beinhalten ein erhebliches Risiko für den Fortbestand des Unternehmens, da der Liquiditätsbedarf des Unternehmens derzeit nicht gesichert ist. Durch den freien Marktzugang, den der neue Liefervertrag der VATTER-Gruppe ermöglicht, ist das Risiko des einen Kunden reduziert, aber nicht gebannt. Auch in Zukunft wird die VATTER-Gruppe überwiegend an die NUR DIE GmbH gebunden sein. Hier gilt natürlich weiterhin die Aussage aus den Vorjahren, alle Risiken der NUR DIE können auf die VATTER-Gruppe durchschlagen. Aus diesem Grunde wird das Management der beiden Unternehmen weiterhin in enger Abstimmung alle aktuellen Situationen und die sich daraus ergebenden Auswirkungsmöglichkeiten besprechen und die notwendigen Aktionen einleiten. Um die sich ergebenden Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenwirken zu können, verfügt die Gesellschaft über eine ausführliche Planungs- und Kontrollrechnung. Dabei wird artikelbezogen von jedem Arbeitsgang bis zur Ablieferung kalkuliert und nachgehalten, inwieweit das Unternehmensergebnis pro Artikel berührt wird.
Schongau, 03. Juli 2008 VATTER GmbH Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VATTER GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis 30.09.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Landsberg, 09. Juli 2008 KREDIT-TREUHAND
G.M.B.H.
Dr. Heinz Breitfeld, Wirtschaftsprüfer |
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