Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 1634
Eingetragen
5.4.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen sowie der Betrieb von Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten, insbesondere die Fortführung des vom bisherigen Einzelunternehmen in Firma Fritz Raupers, Hannover, geführten VAG-Vertragshändler-Betriebes mit angeschlossener Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätte. Beteiligung an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fritz Raupers
seit 8.6.2020
Prokura
Kristina Raupers
seit 13.2.2006
Geschäftsführer
Uta Raupers
seit 13.2.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Raupers Unternehmensverpachtungs GmbH & Co. KG
Germany
200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fritz Raupers GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Fritz Raupers GmbH, Hannover

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Fritz Raupers GmbH, Hannover ist seit über 100 Jahren ein Familienbetrieb. Das Unternehmen ist am Standort Hannover Ahlem Volkswagen Vertragshändler und Werkstatt der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda (Service).

Das Unternehmen deckt alle Bereiche rund ums Auto in Hannover und der Region ab. So verfügt das Autohaus über eine eigene Karosserie- und Lackierabteilung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Lt. Destatis war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland

Die Erholung auf dem deutschen Automarkt wurde 2023 allein von den gewerblichen Kanälen getragen - die privaten Neuzulassungen gingen dagegen weiter zurück. Nach einer aktuellen Auswertung des Branchendienstleisters Dataforce profitierte im vergangenen Jahr besonders der Flottenmarkt. Knapp 977.000 neue Firmenwagen bedeuten einen neuen Rekordwert (plus zwölf Prozent).

Damit sei der bisherige Höchststand von rund 938.000 Einheiten aus dem Jahr 2019 noch einmal deutlich übertroffen worden, sagte Dataforce-Analyst Benjamin Kibies in Frankfurt. "Zum ersten Mal überhaupt wurden in einem Kalenderjahr mehr Firmenwagen als Privatfahrzeuge zugelassen." Der Privatmarkt gab dagegen zwei Prozent nach.

Bei den Sondereinflüssen war das Wachstum eine Annäherung an deren Marktvolumen vor Corona und Halbleitermangel. Die Zahl der neuen Mietwagen stieg im vergangenen Jahr um 14 % auf rund 299.000. Zweistellig legten auch die Eigenzulassungen zu: Bei den Herstellern gab es ein Plus von 13 % auf etwa 194.000 Fahrzeuge. Auf das Konto der Autohändler gingen 441.000 Einheiten (plus elf %).

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Der Fritz Raupers GmbH ist es gelungen, trotz des starken Wettbewerbs, Ukraine-Krieges und der daraus entstehenden Unsicherheit, der Lieferkettenprobleme am Weltmarkt und der gestiegenen Verbraucherpreise in Deutschland sich am Markt zu behaupten. Dieses war möglich durch gute Qualitätsarbeit der angebotenen Leistungen und einer sehr hohen Kundenbindung. Der Verkauf von neuen Elektrofahrzeugen erfolgt über einen Agenturvertrag des Herstellers. Hierdurch werden die Verkaufserlöse und die Anzahl der verkauften Fahrzeuge nicht beim Umsatz erfasst. Lediglich die erhaltenen Provisionen sind in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Dementsprechend ist der Rohertrag leicht gesunken. Der Fahrzeuglagerbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.

Die Erlöse im Aftersalesbereich, insbesondere in dem Bereich Teile- und Zubehör, konnten aufgrund einer guten Werkstattauslastung gesteigert werden. Hierzu hat die hohe Kundenloyalitätsrate beigetragen.

Die Entwicklung der Ertragslage stellt sich nachfolgend dar:

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Rohertrag 5.889,6 34,1 5.586,5 33,7 303,2 0,1
Personalaufwand -3.052,9 17,7 -2.964,7 17,9 -88,2 0,0
2.836,7 16,4 2.621,7 15,8 215,0 0,1
Sonstige Aufwendungen -1.905,0 11,0 -1.884,9 11,4 -20,1 0,0
Ergebnis vor Abschreibungen 931,8 5,4 736,8 4,4 194,9 0,3
Abschreibungen -296,6 1,7 -264,0 1,6 -32,5 0,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern 635,2 3,7 472,8 2,8 162,4 0,3
Sonstige betriebliche Erträge 85,7 0,5 123,3 0,7 -37,6 -0,3
Finanzergebnis 132,2 0,8 84,3 0,5 47,9 0,6
Ergebnis vor Steuern 853,1 4,9 680,5 4,1 172,7 0,3
Steuern -288,1 1,7 -338,5 2,0 50,4 -0,1
Jahresüberschuss 565,0 3,3 342,0 2,1 223,1 0,7

Die Umsatzerlöse konnten in allen Bereichen, außer bei der Fahrzeugvermarktung, gesteigert werden. Bei der Fahrzeugvermarktung sind die Anschaffungskosten der Gebrauchtfahrzeuge inkl. der abgemeldeten Vorführ- und Mietwagen gestiegen. Dabei sind die Erlöse in der Gebrauchtwagenvermarktung fast konstant geblieben. Der Neufahrzeugumsatz hat sich leicht reduziert. Hierzu trägt das steigende Agenturgeschäft bei.

Die sonstigen Erträge resultieren maßgeblich aus der Sachwertversteuerung.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Bei den Abschreibungen haben sich aufgrund des höheren Miet- und Vorführwagenbestandes erhöht.

In den Sonstigen Aufwendungen sind in den Bereichen der Grundstückaufwendungen, Betriebs- und Vertriebskosten sowie Verwaltungskosten Steigerungen zu verzeichnen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage hat sich wie folgt entwickelt:

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEURO % TEURO % TEURO %
Anlagevermögen 1.700,9 12,3 1.698,6 13,4 2,3 0,1
kurzfristige Vermögenswerte 6.998,6 50,9 6.139,8 48,4 858,8 14,0
Liquide Mittel 5.075,4 36,8 4.837,1 38,2 238,3 4,9

Passiva

Eigenkapital 10.264,6 74,5 9.699,6 76,5 565,0 5,8
kurzfristige Verbindlichkeiten inkl. Rückstellungen 3.510,3 25,5 2.975,9 23,5 534,4 18,0
Bilanzsumme 13.774,9 100,0 12.675,5 100,0 1.099,4 8,7

Das Eigenkapital hat sich durch eine Gewinnthesaurierung erhöht.

In den Verbindlichkeiten ist ein stichtagsbezogener Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen und bei den Lieferverbindlichkeiten durch Valutafahrzeuge des Herstellers zu verzeichnen. Zudem haben sich die Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften erhöht.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen wird durch eine gestiegene Urlaubsrückstellung und der Archivierung begründet.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung liegt der Fokus auf folgenden Kennzahlen:

2019 2020 2021 2022 2023
Gesamtleistung T€ 21.249 19.886 16.027 16.593 17.250
Rohertrag T€ 4.818 5.007 5.317 5.586 5.890
Jahresergebnis T€ 78 276 615 342 565
Werkstattdurchgänge Stck. 10.973 10.569 11.184 10.129 10.212
fakturierte Fahrzeuge Stck. 1.009 1.017 701 664 620
Mitarbeiter Pers. 63 63 62 61 62
Gesamtleistung je Mitarbeiter T€ 337 316 254 272 278

Die Anzahl der fakturierten Fahrzeuge wird ab dem Jahr 2021 negativ durch das zunehmende Agenturgeschäft beeinflusst. An den Kunden verkaufte Elektrofahrzeuge werden wie Leasingfahrzeuge an Großkunden nur noch mit einer Provision vom Hersteller vergütet. Die verkauften Stückzahlen sowie die Umsatzerlöse werden nicht mehr als Verkäufe des Unternehmens erfasst.

4. Gesamtaussage

Die Gesellschaft hat trotz eines schwierigen Marktes die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr steigern können.

Die Liquiditätslage ist aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung weiterhin komfortabel und lässt für weitere Investitionen Spielraum.

Durch ständige Investitionen ist das langfristige Vermögen immer auf dem neuesten Stand gehalten worden. Die Bestände an Fahrzeugen und Teilen sind aktuell.

III. Prognosebericht

Die Geschäftslage für 2024 wird positiv eingeschätzt. Die Gesellschaft erwartet ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr.

Durch Investitionen des Jahres 2023 in nachhaltige Energieerzeugung wird eine Reduzierung der Betriebskosten erwartet.

Die Hersteller haben zum größten Teil ihre Liefertreue auf das vor Corona-Niveau wiederherstellen können.

Durch eine schnellere Verfügbarkeit von Neufahrzeugen ist der Bestand von Gebrauchtwagen angestiegen. Es wird erwartet, dass die Ertragslage zunehmend unter Druck gerät.

Die gestiegenen Verbraucherpreise führen zu einer Kaufzurückhaltung im Fahrzeugbereich.

Die Werkstattauslastung ist im ersten Halbjahr leicht über dem Niveau des Vorjahres. Durch das kontinuierliche Ausbilden von Nachwuchs konnte dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Für Mitarbeiterschulungen, vor allem im technischen Bereich, werden in 2024 mehr Investitionen getätigt. Kapazitätsengpass sind ausgebildete kaufmännische Servicekräfte.

Durch die oben genannten Auswirkungen aus dem Agenturgeschäft bei Elektrofahrzeugen rechnet die Geschäftsführung mit konstanten Umsätzen bei steigenden verkauften bzw. vermittelten Fahrzeugen. Die Rohertragsmarge wird sich dabei wahrscheinlich leicht verbessern.

Aufgrund der vielen Einflussfaktoren ist eine detaillierte Prognose für die Jahre 2023 und 2024 nicht möglich. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung ein ähnlich positives Gesamtergebnis wie im Vorjahr.

Im Vergleich zu 2023 werden die bedeutsamen Indikatoren für 2024 wie folgt prognostiziert:

2023 2024
Gesamtleistung T€ 17.250 18.500
Rohertrag T€ 5.890 6.000
Jahresergebnis T€ 565 590
Werkstattdurchgänge Stck. 10.212 13.000
fakturierte Fahrzeuge Stck. 620 700
Mitarbeiter Stck. 62 63
Gesamtleistung je Mitarbeiter T€ 278 294

Hintergrund dieser Einschätzung sind die bereits vorliegenden Monatsauswertungen. Insbesondere das Teile- und Zubehörgeschäft stellt sich jetzt schon deutlich positiv dar. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass das Gebrauchtwagengeschäft im Jahr 2024 weiterhin auf einem hohen Niveau ist.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Im Jahr 2023 wurde mit dem Bau einer neuen Lackieranlage und einer Waschhalle begonnen. Die Fertigstellung ist im dritten Quartal 2024 geplant. Mit der Investition ist geplant, die Kapazitäten der Lack- und Karosseriearbeiten weiter auszubauen und dadurch Mehrerlöse zu generieren. Durch den Bau einer eigenen Auto-Portalwaschanlage werden neue Kunden und somit neue Kundenkontakte generiert, was sich positiv auf den Fahrzeugverkauf auswirken wird.

Durch stetige Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wird dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und ein hoher Arbeitsqualitätsstandard gewährleistet.

Die weitsichtigen Investitionen in eigene Energieerzeugung und die Umstellung auf energieverbrauchsarme Beleuchtung wird die Betriebskosten nachhaltig senken.

Weiterhin soll mit dem Hersteller eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Vertragssicherheit für die nächsten Jahre gegeben werden.

Durch neue innovative Modelle der Marke Volkswagen, welche für die nächsten Jahre geplant sind, hier speziell im Bereich der E-Mobilität, sind die Chancen gut, sich in diesem neuen Markt zu etablieren.

2. Risiken

Die Rohertragsmargen sind weiterhin durch den Preiskampf am Hannoverschen Markt durch die Retail-Betriebe des Herstellers stark geprägt. Das Unternehmen tritt dem mit einer Kundenzufriedenheitsstrategie entgegen.

Die Folgen der Lieferkettenproblematik und der Rezession sind noch nicht vollständig ausgeklungen, wodurch noch eine Unsicherheit auf dem Markt herrscht. Zwar ist eine positive Entwicklung bei den Lieferzeiten für Neufahrzeuge schon eingetreten, es besteht aber immer noch ein erhöhtes Risiko für die Preisgestaltung der Gebrauchtwagen-Inzahlungnahmen dar.

Durch den fortschreitenden Fachkräftemangel in Deutschland auf Grund der Überalterung der Bevölkerung, wird es immer schwieriger neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Des Weiteren herrscht eine angespannte Situation auf dem Ausbildungsmarkt, durch den Wandel der Gesellschaft werden mehr akademische Abschlüsse angestrebt als Ausbildungsberufe. [Quelle: Statistisches Bundesamt]

Die Geschäftsleitung wird weitere zukunftsorientierte Maßnahmen einleiten, um weitere Kosten einzusparen. Es wird in Soft- und Hardware investiert, um weitere Arbeitsabläufe - Prozesse zu digitalisieren.

3. Gesamtbewertung der Chancen- und Risikolage

Die Gesamtbewertung der Risikolage ergibt, dass auf Grund der getroffenen Vorsorge für Risiken keine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens besteht.

Aufgrund der langjährigen Marktpräsenz ist die Fritz Raupers GmbH ein fester Bestandteil des Hannoverschen Automarktes, so dass trotz der aufgezeigten Risiken auch für die Zukunft die Situation gemeistert werden kann. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung hat das Unternehmen genügend "Puffer", um auch eventuell kurzfristig auftauchende Risiken aufzufangen.

 

Hannover, den 10. Juli 2024

gez. Kristina Raupers, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.700.875,94 1.698.623,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.108,24 5.619,74
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.108,24 5.619,74
II. Sachanlagen 1.677.716,68 1.671.952,60
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 519.554,59 532.303,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 200.592,38 236.416,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.192,48 156.038,49
4. Mietfahrzeuge 352.987,10 368.886,31
5. Vorführwagen 394.936,49 378.307,69
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.453,64 0,00
III. Finanzanlagen 21.051,02 21.051,02
1. Beteiligungen 21.051,02 21.051,02
B. Umlaufvermögen 11.856.070,95 10.767.664,57
I. Vorräte 2.812.310,74 2.277.696,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.968.404,59 3.652.845,16
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.075.355,62 4.837.122,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.128,34 50.127,56
D. Abgrenzung latenter Steuern 167.846,00 159.067,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.774.921,23 12.675.482,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.264.555,90 9.699.552,14
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 9.597.293,76 9.255.325,71
III. Jahresüberschuss 565.003,76 341.968,05
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 31.666,70 32.833,71
C. Rückstellungen 1.939.326,26 1.709.270,31
D. Verbindlichkeiten 1.539.372,37 1.233.826,33
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.774.921,23 12.675.482,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.931.009,64 5.709.787,71
2. Personalaufwand 3.052.876,11 2.964.723,30
a) Löhne und Gehälter 2.512.789,81 2.414.441,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 540.086,30 550.281,67
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 252.231,36 264.039,41
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.904.990,56 1.884.905,82
5. Erträge aus Beteiligungen 2.080,47 2.401,60
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 28.470,32
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 167.156,62 91.394,10
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.034,73 37.931,24
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 262.368,81 312.059,51
10. Ergebnis nach Steuern 590.745,16 368.394,45
11. Sonstige Steuern 25.741,40 26.426,40
Jahresüberschuss 565.003,76 341.968,05

Anhang zum Jahresabschluss 2023

Fritz Raupers GmbH, Hannover

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Fritz Raupers GmbH hat ihren Sitz in Hannover. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRB 1634 eingetragen.

Die Fritz Raupers GmbH ist am Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

In der Bilanz werden branchenspezifische Hinzufügungen vorgenommen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern der Fritz Raupers Verpachtungs GbR.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wird unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Anlagegüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Anlagegütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Anlagegut Euro 800,00 nicht übersteigen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Alle erkennbaren Risiken sind im Rahmen der verlustfreien Bewertung, soweit notwendig, berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert am Abschlussstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern auf die Differenz bei dem Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz wurde verzichtet.

Aktive Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von insgesamt 32,63 % zugrunde. 16,80 % für die Gewerbesteuer und 15,83% für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 480 %.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil enthält passivisch abgegrenzte Investitionszuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für Pensionen werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (1,82 %) gem. § 253 Abs. 2 HGB abgewertet und nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode unter Berücksichtigung der Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018G" gebildet.

Der Rententrend ist mit 1 %, der Gehaltstrend mit 0 % angesetzt.

Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung zur bisherigen Bewertungsmethode (7 Jahres-Durchschnittszinssatzes 1,73%) beträgt Euro 10.858,00.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage 1 beigefügt.

Forderungen gegen Gesellschafter

Bei den hier ausgewiesenen Forderungen (Euro 3.371.611,50; Vorjahr: Euro 3.101.255,10) handelt es sich um Sonstige Forderungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Erträge

Im vergangenen Wirtschaftsjahr wurden Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von Euro 2.718,47 gewährt, im aktuellen Jahr beträgt der Saldo Euro 3.765,06.

Personalaufwendungen

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen Euro 39.641,20 (Vorjahr: Euro 50.883,87).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge setzen sich im Wesentlichen aus den Erträgen aus der strategischen Beteiligung an der VAPS GmbH (Euro 0,00; Vorjahr: Euro 763,63) und der Haftungsvergütung der Raupers GmbH & Co. KG (Euro 2.080,47; Vorjahr: Euro 1.637,97) zusammen

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die in den Zinserträgen enthaltenen Zinsen von Gesellschaftern betragen Euro 167.156,62 (Vorjahr: Euro 91.394,10).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Aufzinsung für die Ermittlung des Rückstellungsbetrages bei den Pensionsrückstellungen beträgt Euro 19.156,00 (Vorjahr: Euro 20.189,00).

Latente Steueraufwendungen- und erträge(-)

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene latente Steuer beträgt Euro -8.779,00 (Vorjahr: Euro 11.964,00).

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Fritz Raupers GmbH, Hannover, ist die Komplementärin und Geschäftsführerin der Raupers GmbH & Co. KG, Hannover.

Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Aktive latente Steuern 167.846,00 159.067,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Rücknahmeverpflichtungen aus Absatzfinanzierungen:

Gegenüber Leasing-Gesellschaften bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus dem Verkauf von Fahrzeugen an diese Gesellschaften. Diese sogenannten "Leasing-Rückläufer" werden in der Regel nach 36 Monaten, z.T. auch nach 24 bzw. 54 Monaten von den Leasing-Gesellschaften dem Unternehmen in Rechnung gestellt. Für den Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergibt sich eine Rücknahmeverpflichtung aus laufenden Leasing-Verträgen über insgesamt TEuro 7.316,6 für 478 Fahrzeuge (Vorjahr: TEuro 7.035,2 für 465 Fahrzeuge).

Der Wert der Rücknahmeverpflichtung wurde mit TEuro 426,8 (Vorjahr: TEuro 311,5) unter den Verbindlichkeiten passiviert. Zudem ist eine Drohverlustrückstellung für Wiedervermarktungsrisiken dieser Fahrzeuge in Höhe von TEuro 147,3 (Vorjahr: TEuro 108,0) gebildet worden.

Außerdem bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus AutoCredit-Finanzierungen gegenüber dem Fahrzeugkäufer in Höhe von TEuro 3.302,2 (Vorjahr: TEuro 3.941,5) für 324 (Vorjahr: 378) Neu- und Gebrauchtfahrzeuge. Die Risiken der Wiedervermarktung sind aufgrund der geringen Restwerte am Ende der Finanzierung sehr gering.

Der Wert der Risiken aus Rücknahmeverpflichtung wurde mit TEuro 6,3 (Vorjahr: TEuro 9,0) unter den Verbindlichkeiten passiviert.

Geschäftsführung

Geschäftsführerin ist Frau Kristina Raupers, Seelze, Kauffrau.

Bezüglich der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gem. § 285 Nr. 9a HGB wird von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Belegschaft

Die Belegschaft setzt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:

2023 2022
Angestellte 32 31
Gewerbliche Arbeitnehmer 15 16
Aushilfen 4 4
51 51
Auszubildende 11 10
62 61

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 565.003,76 (Vorjahr: Euro 341.968,05) zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hannover, den 31. März/10. Juli 2024

gez. Kristina Raupers, Geschäftsführerin

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Fritz Raupers GmbH, Hannover

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchung
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.702,60 2.242,50 0,00 0,00 82.945,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 749.361,60 0,00 0,00 0,00 749.361,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 755.600,28 3.056,86 0,00 0,00 758.657,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 744.857,89 13.687,70 0,00 0,00 758.545,59
4. Mietfahrzeuge 448.738,20 442.462,57 0,00 448.738,20 442.462,57
5. Vorführwagen 424.714,02 460.774,67 0,00 424.714,02 460.774,67
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 79.453,64 0,00 0,00 79.453,64
3.123.271,99 999.435,44 0,00 873.452,22 3.249.255,21
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 21.051,02 0,00 0,00 0,00 21.051,02
3.225.025,61 1.001.677,94 0,00 873.452,22 3.353.251,33
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.082,86 5.754,00 0,00 80.836,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.058,01 12.749,00 0,00 229.807,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 519.183,76 38.881,00 0,00 558.064,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.819,40 39.533,71 0,00 628.353,11
4. Mietfahrzeuge 79.851,89 89.475,47 79.851,89 89.475,47
5. Vorführwagen 46.406,33 65.838,18 46.406,33 65.838,18
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.451.319,39 246.477,36 126.258,22 1.571.538,53
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.526.402,25 252.231,36 126.258,22 1.652.375,39
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.108,24 5.619,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 519.554,59 532.303,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 200.592,38 236.416,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.192,48 156.038,49
4. Mietfahrzeuge 352.987,10 368.886,31
5. Vorführwagen 394.936,49 378.307,69
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.453,64 0,00
1.677.716,68 1.671.952,60
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 21.051,02 21.051,02
1.700.875,94 1.698.623,36

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis auf erteilten Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) und Lagebericht handelt es sich um eine nach § 276 Satz 1 HGB und nach § 325 i.V.m. § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Fritz Raupers GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fritz Raupers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fritz Raupers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 05. August 2024

SK Treuhand Dr. Schmieta + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Zwingmann, Wirtschaftsprüfer

Schmieta, Wirtschaftsprüfer"

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