Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 78406
Eingetragen
8.7.2004
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Gegenstand
Gestaltung, Planung und Durchführung von Werbeaufträgen (Advertising) sowie die Übernahme sämtlicher Aufgaben einer Werbeagentur (Advertising Agency) auf internationaler Basis.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Canzar
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Natalie Kandora
seit 8.1.2025
Prokura
Christopher Kehrhahn
seit 13.12.2024
Prokura
Luitgard Hagl
seit 5.2.2024
Prokura
Bettina Carolin Prange
seit 24.10.2023
Prokura
Lisa Charlotte Robben
seit 13.2.2023
Prokura
Philippe Bordet
seit 9.3.2021
Geschäftsführer
Frank-Peter Lortz
seit 9.3.2021
Geschäftsführer
Adrian Bothur
seit 9.7.2020
Prokura
Stephanie Rupp
seit 16.8.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Publicis Groupe Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
512.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Saatchi & Saatchi GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Saatchi & Saatchi GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Saatchi & Saatchi GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saatchi & Saatchi GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 16. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Senghaas, Wirtschaftsprüfer

Dreibholz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Software 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 8.030,08 4.346,25
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.595,01 20.627,31
3. Computer Hardware 35.243,54 54.298,65
77.868,63 79.272,21
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 280.953,96
0,00 280.953,96
77.868,63 360.226,17
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Noch nicht abgerechnete Eigenleistungen 593.468,04 832.749,82
2. Noch nicht abgerechnete Fremdleistungen 507.279,94 953.138,49
1.100.747,98 1.785.888,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.371.690,85 6.768.335,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.476.386,38 4.346.405,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.485,75 50,12
10.854.562,98 11.114.791,02
11.955.310,96 12.900.679,33
12.033.179,59 13.260.905,50

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Kapitalrücklage 250.195,63 250.195,63
762.195,63 762.195,63
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.504.313,04 3.761.342,04
2. Sonstige Rückstellungen 4.266.722,74 3.856.530,44
7.771.035,78 7.617.872,48
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 264.654,79 603.633,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 856.365,85 1.832.431,54
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.071.767,97 2.074.147,09
4. Sonstige Verbindlichkeiten 307.159,57 370.625,44
davon aus Steuern: TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 249)
3.499.948,18 4.880.837,39
12.033.179,59 13.260.905,50

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.110.809,75 30.383.159,36
2. Veränderung des Bestands an noch nicht abgerechneten Eigenleistungen -239.281,78 284.501,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 538.455,74 279.276,41
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 3 (Vorjahr TEUR 15)
31.409.983,71 30.946.937,20
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.713.556,09 -13.070.811,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.085.150,00 -12.585.104,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.334.022,05 -2.328.343,22
davon für Altersversorgung TEUR 8 (Vorjahr TEUR 359)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -29.047,69 -17.280,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.996.677,33 -4.747.772,54
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 4 (Vorjahr TEUR 9)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.379,38 2.973,75
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -166.107,30 -91.534,18
davon an verbundene Unternehmen TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 27)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 64)
10. Ergebnis nach Steuern 1.157.802,63 -1.890.935,47
11. Sonstige Steuern -994,81 -1.147,50
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.156.807,82 0,00
13. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 1.892.082,97
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE HINWEISE

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB, von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und 264ff. HGB, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist unter der Firma Saatchi & Saatchi GmbH mit Firmensitz in Düsseldorf beim Amtsgericht Düsseldorf unter HR B 78 406 eingetragen.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Es wurde vom Grundsatz der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer in Jahren
Software 3
PC-Ausstattung 3-7
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-13
Einbauten in gemieteten Räumen Laufzeit des Mietvertrages

Die Festlegung der Abschreibungsperioden orientiert sich dabei an den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Einbauten in gemieteten Gebäuden werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, längstens jedoch über die Laufzeit des Mietvertrages, abgeschrieben. Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EstG (Anschaffungskosten von bis zu EUR 800) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel innerhalb der Posten als Zu- und Abgang gezeigt.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert aufgrund einer dauerhaften Wertminderung erforderlich ist. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.

In Vorjahren wurde die Beteiligung an der Kaufring Aktiengesellschaft, Düsseldorf, vollständig wertberichtigt, da über das Vermögen der Gesellschaft ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde.

3. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen umfassen die noch nicht abgerechneten Stunden für Kundenaufträge, die auf Basis von Projekthonoraren abgerechnet werden. Die noch nicht abgerechneten Eigenleistungen wurden im Rahmen von Inventuren zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aufgenommen und anhand von Stundensatzkalkulationen bewertet. Die Ermittlung des Wertes für die Eigenleistungen erfolgt nach dem Grundsatz der Einzelbewertung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Gehältern, Sozialversicherung und notwendigen Gemeinkosten.

Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung einer angemessenen Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode i. S. v. IAS 19) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz für 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,1 % berücksichtigt.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nettozahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwendungen nach dem Stichtag betreffen, bzw. Einnahmen, die nach dem Bilanzstichtag als Ertrag vereinnahmt werden.

9. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsrechnungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

10. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 31.111 (Vorjahr: TEUR 30.383) wurden wie im Vorjahr ausschließlich durch erbrachte Dienstleistungen erzielt und werden gem. § 277 Abs. 1 HGB entsprechend ausgewiesen.

Die Leistungen der Agentur werden im Wesentlichen auf Provisions- und Festhonorarbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- bzw. Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision bzw. das Honorar selbst, d.h. Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen.

11. Realisierung von Erträgen

Alle wesentlichen Erträge werden aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbemitteln erzielt. Die Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Fertigstellung der Produktion.

12. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält.

C. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang).

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen/ Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 1.130 (Vorjahr: TEUR 1.697) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten. Aus dem Cash-Management-System resultieren Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.346 (Vorjahr: TEUR 757).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 1.232) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch, Verbindlichkeiten aus Konzernumlagen in Höhe von EUR 232 (Vorjahr: TEUR 418), Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der MMS in Höhe von TEUR 1.157 (Vorjahr: Forderung TEUR 1.892) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 284 (Vorjahr: TEUR 424) aus der Umsatzsteuer enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer bestehen gegenüber der Gesellschafterin.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

4. Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (RT 2018G) aufgrund der neuen Generationentafel berechnet. Drei Einzelzusagen sind über eine Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 1.167 besichert.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 26 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Laut BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 wird bei einem Ergebnisabführungsvertrag die Ausschüttungssperre nicht berücksichtigt, da diese keine Abführungssperre ist.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Abfindungen und Rückstellungen für Bonuszahlungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Die Überdeckung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0,5. Im Zeitablauf wird von einer Aufholung ausgegangen.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
Restlaufzeit
bis 1 Jahr Über 5 Jahre Gesichert mit Gesamt
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 265 0 0 265
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 856 0 0 856
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.072 0 0 2.072
4. Sonstige Verbindlichkeiten 307 0 0 307
- davon aus Steuern 215 0 0 215
31.12.2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr Gesamt
Art der Verbindlichkeit TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 604 604
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.832 1.832
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.074 2.074
4. Sonstige Verbindlichkeiten 371 371
- davon aus Steuern 249 249

7. Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 538 (Vorjahr: TEUR 279) in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 91, der Weiterberechnung von Leistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 185, periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 259 sowie Erträgen aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 3.

8. Materialaufwand

Gemäß dem branchenüblichen Ausweis werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen unter anderen die Aufwendungen für freie Mitarbeiter ausgewiesen.

9. Personalaufwand

In den Löhnen und Gehältern sind TEUR 818 Restrukturierungsaufwendungen enthalten (Vorjahr: TEUR 883).

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ist die Gesellschaft Teil der umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft ihres Mutterunternehmens. Ein Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an.

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen.

11. Abgeführte Gewinne

Zwischen der MMS Germany Holdings GmbH und der Gesellschaft besteht seit dem 13. Dezember 2004 ein Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages wird der im Geschäftsjahr 2023 entstandene Gewinn in Höhe von TEUR 1.157 an die MMS Holding Germany GmbH abgeführt. Im Vorjahr wurde der entstandene Verlust in Höhe von TEUR 1.892 von der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, übernommen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Zentrales Cash-Management-System/ Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash-Pooling-Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo. Die Gesellschaft ist Mitglied in Unterstützungskassen von verschiedenen Versicherungsgesellschaften im Rahmen des Agency Pension Plans. Die Beiträge werden in Form von Entgeltumwandlung erbracht. Die Unterstützungskassen schließen in der Regel zur Absicherung der zugesagten Leistungen Rückdeckungsversicherungen ab. Nach der Rechtsprechung besteht ein subsidiärer Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, wenn Versorgungsleistungen der Unterstützungskassen ausbleiben.

Die Gesellschaft hat eine bestehende Pensionsverpflichtung auf einen Pensionsfond übertragen. Es besteht ein subsidiärer Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, wenn Versorgungsleistungen des Pensionsfonds ausbleiben.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem subsidiär bestehenden Erfüllungsanspruch wird als gering eingeschätzt (§ 285 Nr. 27 HGB).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestand am 31. Dezember 2023 eine finanzielle Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 4.016 (Vorjahr: TEUR 4.171). Die Berechnung erfolgt auf Basis der Vertragslaufzeiten zu Nominalwerten (nicht kapitalisiert), Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und ähnlichen Dauerschuldverhältnissen mit festen Grundmietzeiten (in TEUR):

Geschäftsjahr Gesamt davon gegenüber verbundenen Unternehmen
2024 829 741
2025 828 772
2026 804 772
2027 783 772
2028 772 772
4.016 3.829

3. Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 200 Angestellte (Vorjahr: 172 Angestellte) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

4. Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren bestellt:

Herr Philippe Bordet, Chatou, Frankreich

Herr Frank-Peter Lortz, Korschenbroich

Die Geschäftsführer vertraten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Philippe Bordet ist neben der Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft auch als Regional CFO tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen.

Frank-Peter Lortz ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich als Chief Executive Officer Publicis Media DACH tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen war im Geschäftsjahr 2023 Herrn Andreas Pauli-Vosding, Bad Homburg, Herrn Christian Hedderich, Düsseldorf, Frau Christiane Kost, München, Herr Pascal Vrinssen, Düsseldorf, Frau Stephanie Rupp, Düsseldorf, Frau Lisa Charlotte Robben, Düsseldorf, Bettina Prange, Hamburg und Herrn Adrian Bothur, Hofheim am Taunus erteilt.

5. Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe zu den Geschäftsführergehältern wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet, da kein Geschäftsführer von der Gesellschaft Gehalt bezogen hat.

Die Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 245 (Vorjahr: TEUR 245). Die Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.929 (Vorjahr: TEUR 3.186).

6. Mutterunternehmen

Die Saatchi & Saatchi GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf.

7. Konzernabschluss

Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in diesen Konzernabschluss im Zuge der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133, avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich bzw. beim Pariser Handelsregister unter der Registernummer 542 080 601, erhältlich.

8. Angaben zum Anteilsbesitz

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an den folgenden Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB gehalten (Werte in EUR):

Anteil Nenn-/Festkapital Eigenkapital zum 31.12.2001 Jahresergebnis * 2001
in %
Kaufring Werbeagentur GmbH & Co. KG, Düsseldorf *) 74,9 50.000 -246.715 -325.503
Kaufring Werbeagentur GmbH, Düsseldorf (mittelbar über die Kaufring Werbeagentur GmbH & Co. KG, Düsseldorf) *) 74,9 25.000 26.102 921

*) Die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2002 - 2023 liegen nicht vor, da über das Vermögen beider Gesellschaften am 1. Juni 2002 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Aus diesem Grund wurden die Zahlen zum 31. Dezember 2001 angegeben.

9. Nachtragsbericht

Zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2023) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Saatchi & Saatchi GmbH sind keine Sachverhalte eingetreten, die von Bedeutung sind.

 

Düsseldorf, den 28. Juni

Frank-Peter Lortz

Philippe Bordet

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 200.395,93 0,00 0,00 200.395,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 716.990,00 0,00 0,00 716.990,00
917.385,93 0,00 0,00 917.385,93
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 5.175,00 4.575,18 0,00 9.750,18
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.713,14 23.068,93 0,00 579.782,07
3. Computer Hardware 389.043,03 0,00 0,00 389.043,03
950.931,17 27.644,11 0,00 978.575,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.222.951,05 0,00 0,00 3.222.951,05
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 280.953,96 0,00 280.953,96 0,00
3.503.905,01 0,00 280.953,96 3.222.951,05
5.372.222,11 27.644,11 280.953,96 5.118.912,26
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 200.395,93 0,00 0,00 200.395,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 716.990,00 0,00 0,00 716.990,00
917.385,93 0,00 0,00 917.385,93
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 828,75 891,35 0,00 1.720,10
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.085,83 9.101,23 0,00 545.187,06
3. Computer Hardware 334.744,38 19.055,11 0,00 353.799,49
871.658,96 29.047,69 0,00 900.706,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.222.951,05 0,00 0,00 3.222.951,05
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3.222.951,05 0,00 0,00 3.222.951,05
5.011.995,94 29.047,69 0,00 5.041.043,63
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 8.030,08 4.346,25
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.595,01 20.627,31
3. Computer Hardware 35.243,54 54.298,65
77.868,63 79.272,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 280.953,96
0,00 280.953,96
280.953,96
77.868,63 360.226,17

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Saatchi & Saatchi steht für "Nothing is Impossible". Wir glauben daran, dass in unserer zunehmend komplexen Welt durch Kreativität Lösungen für jegliche Herausforderung gefunden werden können. Unser Anspruch ist es, dies immer wieder aufs Neue mit unseren Arbeiten zu beweisen.

Die Saatchi & Saatchi GmbH ist ein global tätiges Unternehmen für kreative Kommunikationsdienstleistungen mit Hauptsitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 78 406 eingetragen. Der Hauptsitz von Saatchi & Saatchi Worldwide ist New York/ USA.

Die Saatchi & Saatchi GmbH gehört zur PUBLICIS-Gruppe, die weltweit integrierte Kommunikation anbietet; der Sitz der zentralen Geschäftsleitung ist Paris/Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V. Amsterdam/ Niederlande, gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich (Publicis Groupe).

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND GESCHÄFTSVERLAUF

Die Werbewirtschaft wuchs in Deutschland 2023 auf EUR 48,9 Mrd. (+1,6 Prozent) wie der Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW) in seiner Jahreserfassung ausweist. Die Investitionen in Werbung stiegen dabei um 2,5 Prozent auf insgesamt TEUR 37,07 Mrd., und die darin enthaltenen Netto-Werbeeinnahmen der Medien um 1,4 Prozent auf EUR 26,06 Mrd. 1 Der Umsatz der Kommunikationsagenturen ist dabei im Jahr 2023 um 3,3 Prozent gestiegen. 2

1 https://zaw.de/werbemarkt-2023-dank-digitaler-erloese-im-leichten-plus/ - abgerufen am 27.05.2024

2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/39183/umfrage/umsatzentwicklung-von-werbeagenturen-seit-2001 - abgerufen am 27.05.2024

Das deutsche BIP schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3% und im Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum um 0,7%. Dies ist weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation dürfte von 6,1% auf 2,6% im Jahr 2024 zurückgehen 3.

3 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2023.html - abgerufen am 27.05.2024

In diesem konjunkturellen Umfeld ist das Ergebnis der Saatchi & Saatchi GmbH zu bewerten.

Insgesamt entwickelte sich der Umsatz der Saatchi & Saatchi GmbH schlechter als erwartet und lag auch unter dem branchendurchschnittlichen Wachstum. Dies lag zum Teil an der Reduzierung des Geschäfts mit Bestandskunden. Durch die Kostensenkung konnte der Rückgang der Einnahmen allerdings mehr als ausgeglichen werden und somit wurde die Ergebniserwartung aus dem Vorjahr übertroffen.

ERTRAGSLAGE

Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr 2023 um TEUR 728 auf insgesamt TEUR 31.111 (Vorjahr: TEUR 30.383) gesteigert werden. Dies entspricht einem Umsatzanstieg in Höhe von 2,4 Prozent, der im Wesentlichen mit dem Ganzjahreseffekt des Geschäftes der 2022 gewonnenen Kunden Rewe und MediaMarkt zurückzuführen ist.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um TEUR 5.357 auf TEUR 7.713 geschrumpft (Vorjahr: TEUR 13.071). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind branchentypisch Aufwendungen für freie Mitarbeiter (Freelancer), die sich um 1.391 TEUR reduziert haben (Vorjahr: 2.930 TEUR) und Produktionsgesellschaften enthalten. Freie Mitarbeiter werden insbesondere bei Neukundengewinnen mit einer kurzen Vorlaufzeit eingesetzt, weil die Aufstellung eines Kundenteams mit eigenen Mitarbeitern im aktuellen Arbeitsmarkt zunehmend länger dauert.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.506 auf TEUR 16.419 (Vorjahr: TEUR 14.913). Der Anstieg der Personalkosten ist insbesondere auf die Schaffung neuer Stellen für die Neukunden Rewe und MediaMarkt zurückzuführen, wofür in 2023 den entsprechenden Ganzjahreseffekt gezeigt wird.

Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12 auf TEUR 29.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.249 auf TEUR 5.997 (Vorjahr: TEUR 4.748). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eine periodenfremde Position, die sich aus der Bereinigung der sonstigen Rückstellung ergeben hat, sowie die Auswirkungen der Erhöhung der Konzernumlage sowie eine Erhöhung der Gruppengebühren.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 166 entstanden im Wesentlichen aus dem Zinsanteil für die Zuführung der Pensionsrückstellungen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR + 1.158 (Vorjahr: TEUR -1.891), eine Verbesserung um TEUR + 3.049, die übertraf die Erwartungen der Geschäftsführung.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, wird das Ergebnis vollständig von der Muttergesellschaft übernommen.

FINANZLAGE

Die Saatchi & Saatchi GmbH ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst.

Zum Stichtag bestanden Forderungen aus dem Cash-Management-System mit der MMS Germany Holdings GmbH in Höhe von TEUR 2.346 (Vorjahr: TEUR 757). Die Finanzierung des Geschäftsvolumens ist durch das Guthaben aus dem gruppeninternen Cash-Pool gesichert.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 stichtagsbedingt um TEUR 1.228 gesunken und beträgt TEUR 12.033 (Vorjahr: TEUR 13.261).

Das Vorratsvermögen reduzierte sich zum Stichtag aufgrund niedriger nicht abgerechneter Eigen- und Fremdleistungen von TEUR 1.786 auf TEUR 1.101. Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 604 auf TEUR 7.372 (Vorjahr: TEUR 6.768) gestiegen. Die Veränderung ist Ergebnis einer Stichtagsbetrachtung.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 870 auf TEUR 3.476 gesunken.

Es bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.504 (Vorjahr: TEUR 3.761). Die Rückstellung für Pensionen berechnet sich gemäß den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 4.267 (Vorjahr: TEUR 3.857) und erhöhten sich damit um insgesamt TEUR 410. Den wesentlichen Anteil bilden Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 3.463, eine Erhöhung in Höhe von 680 TEUR gegenüber dem Vorjahr), Rückstellungen für Restrukturierung (TEUR 375), Bonusrückstellungen (TEUR 201) und Urlaubsrückstellungen (TEUR 80).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nettozahlungswert (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen und betragen zum Stichtag TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 604).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 976 auf TEUR 856 gesunken. Hierin sind im Wesentlichen die Lieferantenverbindlichkeiten enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf TEUR 2.072 (Vorjahr: TEUR 2.074) gesunken.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um TEUR 63 auf TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 371) und beinhalten im Wesentlichen die im Januar 2024 abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2023 (TEUR 211).

Wie bei einer Kreativagentur üblich, sind die Laufzeiten der angesprochenen Bilanzposten im Wesentlichen kurzfristig.

MITARBEITER

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 200 Mitarbeiter (Vorjahr: 172 Mitarbeiter) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten.

KONTROLLSYSTEM

Die Agentur ist in das umfangreiche monatliche Reporting des Publicis Konzerns eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem. Dies wird durch interne Prüfer der Publicis Groupe überprüft. Es bestehen fest definierte Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der Agentur obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 entfaltet.

CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Insgesamt hängt die Entwicklung der Saatchi & Saatchi GmbH vom Weltwirtschaftsgeschehen ab. Kundenbudgets werden indirekt von der Entwicklung der Inflation, der Entwicklung des Angriffskrieges in der Ukraine sowie den Herausforderungen im Zusammenhang des Klimawandels beeinflusst.

Die Saatchi & Saatchi GmbH ist den allgemeinen Risiken der Kommunikations- und Werbebranche ausgesetzt. Dies bedeutet, dass das Geschäft der Konjunktur stark ausgesetzt ist. Kurzfristig können Honoraranpassungen, Vertragskündigungen bzw. Reduzierungen der Werbebudgets seitens der Kunden erfolgen.

Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass die Agentur die Mitarbeiterstruktur nicht zeitnah der Entwicklung des Auftragsvolumens anpassen kann.

Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Agenturwert gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Erforderliche bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet.

Gegenwärtig sind uns keine konkreten operativen Risiken bekannt, die zur Gefährdung der Agentur oder der gesamten Gruppe führen beziehungsweise die künftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten.

Risiken bestehen hinsichtlich möglicher Honorar- bzw. Budgetkürzungen und dem Ausfall von Forderungen aus Leistungen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts ist mit einer weiteren Verschlechterung der Leistungsindikatoren nicht zu rechnen. Im Rahmen unserer rollierenden Planung haben wir unsere ursprünglichen Erwartungen nicht anpassen müssen.

Chancen für die Agentur bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche Neugeschäftsaktivitäten sowie die neue Publicis One Struktur, die der Agentur einen Vorteil im Wettbewerb mit anderen Agenturen verschaffen soll. Unsere sehr positive Entwicklung in Kreativ-Rankings der Fachpresse stärkt 4 uns zudem in der Kundenakquise.

4 https://page-online.de/rankings/page-kreativ-ranking-2023-jetzt-kostenlos-downloaden/ - abgerufen am 26.06.2024

AUSBLICK

Im Allgemeinen ist die wirtschaftliche Entwicklung der Agentur für das Geschäftsjahr 2024 von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig. Aufgrund der Auswirkungen von Kundenverlusten rechnen wir mit einem sinkenden Umsatzvolumen um etwa 7%. Geringere Restrukturierungsaufwendungen und reduzierte Aufwendungen für Freelancer ermöglichen allerdings nach aktueller Einschätzung eine Verdoppelung des Ergebnisses.

 

Düsseldorf, den 28. Juni 2024

Frank-Peter Lortz

Philippe Bordet

Feststellung:

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 22.07.2024.

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