Drewes Shipping GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Andreas Walter seit 20.11.2024 | Prokura |
Sascha Simon seit 26.1.2024 | Geschäftsführer |
Kristina Bochnig seit 3.2.2023 | Prokura |
Astrid Gries seit 25.6.2020 | Prokura |
Heike Annemarie Meyer seit 25.6.2020 | Prokura |
Thomas Hölker seit 23.4.2020 | Geschäftsführer |
Patric A. Drewes seit 31.3.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drewes Logistics GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens DREWES Logistics ist als integrierter Logistikdienstleister weltweit aktiv. Das Serviceportfolio umfasst die internationale Projektlogistik sowie die See- und Luftfracht. Das Unternehmen bedient namhafte Kunden aus der Automobilindustrie, der Bahnindustrie, der Bauindustrie, der Energieindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Öl- und Gasindustrie, der Stahlindustrie, der Verteidigungsindustrie und der Windkraftindustrie. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Drewes GmbH & Co. Investitions-KG, Bremen, ist die Gesellschaft in die von der Muttergesellschaft geführte DREWES Group integriert, deren Unternehmenskonzept in der weltweiten Tätigkeit als System-Anbieter von Logistiklösungen für international tätige Industrie- und Handelsunternehmen besteht. Die DREWES Group legt den Schwerpunkt des Leistungsportfolios auf die folgenden Geschäftsbereiche:
Ziele und Strategien DREWES Logistics verfolgt die Zielsetzung, die verladende Industrie mit Kompetenz, Agilität und Leidenschaft für logistische Lösungen dabei zu unterstützen, ihre logistischen und damit auch unternehmerischen Ziele zu erreichen. Dies bewirkt DREWES insbesondere durch die Nähe zur Kundschaft, den Erhalt und den Ausbau der Fachexpertise, der Pflege des internationalen Netzwerks sowie einer konsequenten Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsstrategie. Steuerungssystem DREWES Logistics verfolgt die OKR-Methode als Management-Instrument, welches sich durch Objectives und Key Results definiert. Dieses agile Managementinstrument ermöglicht es, in kurzen Zeitintervallen den Zielerreichungsgrad zu prüfen und gegebenenfalls das System zu kalibrieren. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen Die globale Entwicklung der Wirtschaft und des Welthandels bestimmen maßgeblich die Nachfrage nach internationaler Projektlogistik, See- und Luftfracht. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,1 Billionen US-Dollar auf insgesamt circa 104,8 Billionen US-Dollar gestiegen. Das prozentuale Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnete 2023 gegenüber dem Vorjahr einen Wert von +4,1% (2022: +3,8%). Das prozentuale Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts, welches die Preisentwicklung berücksichtigt, lag im Jahr 2023 nur bei 3,3%. Die für die Ladungsnachfrage wichtige prozentuale Entwicklung weltweiter Exporte im Warenhandel sank gegenüber dem Vorjahr um -4,6%. Demnach waren die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Logistikdienstleister nicht einfach. Insbesondere in der Projektlogistik aktive Unternehmen sind besonders anfällig für globale wirtschaftliche Schwankungen und geopolitische Risiken, da sie sich auf maßgeschneiderte Logistiklösungen für großangelegte und komplexe Projekte fokussieren, welche sich bei auftretenden Unregelmäßigkeiten schnell verschieben. Nichtdestotrotz ergaben sich aber auch in diesem Segment erneut Chancen, die sich insbesondere hoch spezialisierte Unternehmen erarbeiten. Die folgenden wirtschaftlich relevanten Entwicklungen haben die Logistikbranche im Jahr 2023 geprägt: • Inflation und Zinspolitik Die anhaltend hohe Inflation und steigende Zinsen führten weltweit zu einer Zurückhaltung bei Großinvestitionen. Viele Unternehmen und Regierungen verschoben oder verkleinerten Investitionen in Infrastrukturprojekte, was die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen in bestimmten Sektoren, wie etwa im Bauwesen, dämpfte. Gleichzeitig verteuerten die steigenden Zinsen die Finanzierung von Logistikprojekten und den Kauf von Spezialausrüstung. • Erholung und Expansion in Schwellenländern Schwellenländer, insbesondere in Asien und Afrika, setzten trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten ihren Ausbau von Infrastruktur- und Energieprojekten fort. Hier ergaben sich für Projektlogistik-Dienstleister neue Chancen, insbesondere im Bereich von erneuerbaren Energien und großen Infrastrukturvorhaben, die auf langfristige Entwicklungsziele ausgerichtet sind. • Geopolitische Spannungen und Energiekrisen Der Russland-Ukraine-Konflikt und die daraus resultierenden Sanktionen sowie die gestörten Energie- und Rohstoffmärkte hatten gravierende Auswirkungen auf die Projektlogistik. Lieferketten wurden weiterhin unterbrochen, insbesondere in Europa und bei energieintensiven Großprojekten. Gleichzeitig stieg jedoch die Nachfrage nach alternativen Energielieferanten und erneuerbaren Energieprojekten, was neue logistische Herausforderungen, aber auch Wachstumschancen mit sich brachte. ● Wiederbelebung der globalen Lieferketten Während sich die globalen Lieferketten nach den pandemiebedingten Störungen weiter stabilisierten, blieben Transportwege anfällig. Für die Logistikdienstleister bedeutete dies, dass weiterhin Flexibilität und Risikomanagement gefragt waren, um unerwartete Unterbrechungen oder Verzögerungen bei logistischen Prozessen zu minimieren. Daraus ergeben sich vielversprechende Chancen für Logistikdienstleister, insbesondere für Anbieter in der Projektlogistik: • Boom im Bereich erneuerbare Energien Der globale Druck, den Klimawandel zu bekämpfen, und der Trend zu erneuerbaren Energien führten 2023 zu einer starken Nachfrage nach Logistikdienstleistungen für den Bau und Transport von Windparks, Solaranlagen und anderen grünen Energieprojekten. Logistikdienstleister, die in diesen Bereichen Expertise aufgebaut hatten, konnten davon profitieren. • Digitalisierung und spezialisierte Lösungen: Die Digitalisierung bot auch in der Projektlogistik Möglichkeiten, durch bessere Planung, Tracking und effizientes Ressourcenmanagement Projekte zu optimieren. Logistikdienstleister, die ganzheitliche Transport Management Systeme einsetzten oder in kundenspezifische Lösungen investierten, konnten ihre Effizienz und Kostentransparenz deutlich verbessern. • Schwellenländer und globale Infrastrukturprojekte: Die wachsende Urbanisierung und der Infrastrukturaufbau in Schwellenländern, insbesondere in Afrika und Südostasien, boten erhebliche Wachstumschancen. Großprojekte in den Bereichen Energie, Transport und Bauwesen benötigten spezialisierte Logistiklösungen für den Transport von Maschinen, Baumaterialien und übergroßen Komponenten. • Anpassung an geopolitische Veränderungen: Logistikdienstleister, die sich an geopolitische Veränderungen anpassen konnten, indem sie alternative Routen oder Partnernetzwerke entwickelten, waren in der Lage, weiterhin grenzüberschreitende Beförderungen effizient abzuwickeln. In Regionen, die von geopolitischen Spannungen betroffen waren, wurde flexibles Handeln zu einem Wettbewerbsvorteil. Neben den Chancen ergeben sich aus den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen auch Risiken für Logistikdienstleister, welche einen Schwerpunkt auf die Projektlogistik legen: • Steigende Betriebskosten und Energiepreise: Logistikdienstleistungen sind kostenintensiv und von steigenden Energiepreisen stark betroffen. Die Beförderung von Gütern, insbesondere in der Projektlogistik, erfordert erhebliche Mengen an Kraftstoff, was durch die anhaltend hohen Energiepreise 2023 die Logistikkosten und somit die Margen der Logistikunternehmen weiter unter Druck setzte. • Verzögerte Großprojekte: Aufgrund der hohen Finanzierungskosten und der wirtschaftlichen Unsicherheiten zögerten viele Unternehmen und Regierungen mit der Umsetzung geplanter Großprojekte. Dies führte zu einem Rückgang der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen mit Schwerpunkt Projektlogistik in bestimmten Sektoren, wie etwa im traditionellen Anlagenbau. • Komplexität und politische Risiken: Da die Erbringung von Logistikdienstleistungen oft in Schwellenländern und in politisch instabilen Regionen stattfindet, waren die Risiken durch wechselnde regulatorische Anforderungen und geopolitische Instabilität höher. Besonders in Regionen, die von Sanktionen oder Handelshemmnissen betroffen waren, mussten Logistikunternehmen ihre Routen und Strategien regelmäßig anpassen, was zusätzliche Kosten und Verzögerungen verursachen konnte. • Fachkräftemangel und spezialisierte Ausrüstung: Die Erbringung von Logistikdienstleistungen erfordert hochqualifiziertes Personal. Der globale Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich spezialisierter Logistikexperten, erschwerte 2023 die Durchführung solcher Projekte und trieb die Lohnkosten nach oben. Die Logistikindustrie stand 2023 vor einer komplexen Mischung aus Chancen und Risiken. Während globale Unsicherheiten, hohe Energiekosten und geopolitische Spannungen die Branche belasteten, boten wachsende Märkte in Schwellenländern, der Boom im Bereich der erneuerbaren Energien und die Digitalisierung wesentliche Wachstumschancen. Unternehmen, die sich flexibel auf veränderte Marktbedingungen einstellten und in spezialisierte Lösungen investierten, konnten ihre Position im Markt festigen und von neuen Entwicklungen profitieren. Geschäftsverlauf DREWES Logistics hat im Jahr 2023 einen hervorragenden Geschäftsverlauf leisten können. Es wurde eine neue Betriebsstätte in Düsseldorf eröffnet, sowie neue Auslandsniederlassungen in Dornbirn (Österreich) und Savannah (USA). Weitere Niederlassungen sind in Kairo (Ägypten) und Shanghai (China) geplant. Die Ursache der positiven Entwicklung liegt im Wesentlichen in der konsequenten Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios, des Ausbaus der Internationalisierung der Gesellschaft und der Akquisition von Neukunden und -aufträgen in Asien, Europa, Mexiko, Nord- und Südamerika. Ertragslage Das Rohergebnis ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 10.223 um TEUR 86 auf TEUR 10.309 gestiegen, was einem minimalen Anstieg in Höhe von 0,84 % entspricht. Eine solche Entwicklung war nicht zu erwarten, da im Jahr 2022 - insbesondere im Schifffahrtsmarkt außergewöhnlich hohe Marktraten vorherrschten, wovon das reine Befrachtungsgeschäft enorm profitierte. Dies belegt, dass das Unternehmen nach wie vor eine stark positive Entwicklung verfolgt und auch in einem schwierigeren Marktumfeld robust dasteht. Die Anzahl an Mitarbeiter:Innen ist im Unternehmen gestiegen. Es wurde in Verkäufer:Innen und Sachbearbeiter:Innen aus den Bereichen Spedition und Schifffahrt investiert, um zukünftig den gestiegenen Anforderungen an die Konzeption, Organisation und Durchführung von Logistikaufträgen gerecht zu werden. Desweiteren wurde verstärkt in die Digitalisierung investiert, um die Produktivität zu steigern. Die Personalkosten sind von TEUR 4.048 um TEUR 92 auf TEUR 4.140 gestiegen, das auf Neueinstellungen von Mitarbeitern begründet ist. Die jährlichen Abschreibungen haben sich von TEUR 173 um TEUR 49 auf TEUR 222 erhöht, was einem Anstieg in Höhe von 28% entspricht. Diese Erhöhung begründet sich u.a. durch Investitionen in Software, Büro- und Geschäftsausstattung und der KFZ-Flotte. Das Unternehmen hat sich generell dazu entschieden, keine Leasingverträge einzugehen, sondern Kaufverträge abzuschließen. Konsequent investiert das Unternehmen in moderne Arbeitsplätze. Büro- und Aufenthaltsräume wurden erneut aufgewertet. Den Mitarbeiter:Innen werden klimatisierte und schallabsorbierende Büroräume zur Verfügung gestellt, welche mit ergonomisch optimalen Büromöbeln ausgestattet sind und technologisch auf dem neusten Stand sind. Die KFZ-Flotte wird weiterhin konsequent auf Hybrid-Fahrzeuge umgestellt. Für die Hybrid-Kraftfahrzeuge wurden Wallboxen errichtet, so dass zukünftig die Beladung der Fahrzeuge während der Arbeitszeit erfolgen kann. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.352 um TEUR 105 auf TEUR 2.455 gestiegen, was einem Anstieg in Höhe von 4,3% entspricht. Die wesentlichen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren Transportversicherungen (+127 TEUR), erhöhte Mietaufwendungen u.a. durch die Standorterweiterung in Düsseldorf (+103 TEUR), und Reisekosten (+70 TEUR). Gegenläufig sind die Währungskursverluste (-156 TEUR) sowie Rechts- und Beratungskosten (-155 TEUR) gesunken. Das führt zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.937, der TEUR 650 unter dem des Vorjahres liegt, und einer Reduktion in Höhe von 18,1% entspricht. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen in der Logistikbranche ist das Ergebnis als positiv zu bewerten und liegt über den ursprünglichen Erwartungen. Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzlage weist ein niedriges Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.996 auf, was im Bereich eines mittelständischen Logistikdienstleisters ohne eigenes Equipment branchenüblich ist. Die Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände liegt mit TEUR 9.622 im Vergleich zum Vorjahr TEUR 1.540 niedriger, was sich durch eine starke Reduktion der sonstigen Vermögensgegenstände begründet. Diese Reduktion ist die Folge einer Darlehensrückführung. Die Bilanzsumme weist eine Höhe von TEUR 17.974 auf, was im Vergleich zum Vorjahr einer Reduktion in Höhe von TEUR 2.390 entspricht, diese ist durch eine Ausschüttung der Gesellschaft in Höhe von TEUR 4.947 begründet. Die Eigenkapitalquote liegt bei 53,52%, was einer sehr guten Bonität entspricht. Die sehr gute Bonität des Unternehmens zeigt auf, dass das Unternehmen auch zukünftig stets in der Lage sein wird, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Prognose, Chancen und Risikobericht Es wird erwartet, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr fortgeschrieben wird. Risikofaktoren sind jedoch anhaltende Lieferengpässe, Fachkräftemangel, Inflation, steigende Zinsen und geopolitische Spannungen. Die Schwere und Anzahl dieser Risikofaktoren lässt darauf schließen, dass die Prognoseunsicherheit in diesem Jahr erneut hoch ist. Eine hohe Unsicherheit hinsichtlich der Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wirkt sich negativ auf das Investitionsverhalten von Unternehmen aus, was direkten Einfluss auf das weltweit zu befördernde Ladungsvolumen hat. Eine fallende Nachfrage nach industriellen Investitionsgütern würde voraussichtlich eine Reduktion der Auftragslage für DREWES Logistics zur Folge haben. Da DREWES Logistics jedoch für 2024 verschiedene Großprojekte vertraglich in der Vorbereitung hat, wird weiterhin davon ausgegangen, dass das Unternehmen auch 2024 eine positive Entwicklung fortschreiben kann. Neue Chancen für das Unternehmen bestehen in dem konsequenten OKR-Management des Unternehmens, der weiteren Strukturierung des Unternehmens und der Unternehmensprozesse, der Digitalisierung und einem damit verbundenen Ausbau der Geschäftsfeldentwicklung. Neue Mitarbeiter:Innen im Bereich Geschäftsfeldentwicklung haben bereits Neukunden überzeugen können, eine Geschäftsbeziehung mit DREWES Logistics einzugehen. Risiken für das Unternehmen bedingen sich durch externe Faktoren. Hierbei ist einerseits eine möglicherweise aufkommende Wirtschaftsrezession zu nennen, die den Bedarf nach zu befördernden Gütern massiv einschränken könnte, und andererseits, eine Eskalation der wirtschaftlichen Spannungen in Osteuropa, im Mittleren Osten oder in Asien, was von einem auf den anderen Tag regional bedingte Geschäftsbereiche zu Nichte machen kann. Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 unter Einbeziehung der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts vorliegenden Kenntnissen zum bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres eine Stagnation des Rohergebnisses und des Jahresüberschusses im Verhältnis zum Vorjahresniveau. Von einer quantitativen Prognose wird unter Berücksichtigung der aktuellen Unwägbarkeiten der Weltwirtschaft abgesehen. Die Geschäftsleitung dankt den Beschäftigten des Unternehmens für den herausragenden Einsatz in einem enorm herausfordernden und arbeitsintensiven Jahr. Das gesamte Team hat schnell und flexibel auf die wechselnden Anforderungen unterschiedlicher Logistikprojekte reagiert und die Arbeitsprozesse entsprechend angepasst. Die Kundenbewertungen der einzelnen Teams waren durchweg "gut" und "sehr gut", was die Leistung des gesamten Teams widerspiegelt.
Bremen, den 31.03.2024 Thomas Hölker Dr.-Ing. Patric Drewes Quelle 1: Statista, Online: https://de.statista.com Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Unternehmensangaben Der Sitz der Gesellschaft ist Bremen. Sie ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HRB 21216 HB im Handelsregister eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. III. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich stetig beibehalten worden. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt, die unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen werden. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz zum beizulegenden Wert, soweit dieser niedriger ist. Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter 250,00 EUR werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Altbestände werden planmäßig fortgeführt. Die Abschreibungen auf die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 werden jeweils linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nominalwert abzüglich Wertberichtigungen. Die Einzelwertberichtigungen werden unter Berücksichtigung des Alters der Forderungen je nach Lage des Einzelfalles gebildet. Verbleibende Risiken, Zinsverluste sowie Mahn- und Einzugskosten werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Liquide Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Betrag zum Bilanzstichtag bilanziert, der Aufwand im Folgejahr darstellt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G des Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Es werden jährliche Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen von 2,0 % zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB (Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des Durchschnittszinssatzes von zehn Jahren vs. sieben Jahren) beträgt zum Bilanzstichtag 1 TEUR. Die Steuerrückstellungen betreffen die voraussichtlichen Körperschaft- und Gewerbesteuernachzahlungen des Berichtsjahres sowie die Steuernachzahlungen für 2022. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB hält.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.562 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 4 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR). Sonstige Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 1.060 TEUR (Vorjahr: 1.060 TEUR). Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen 10 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Rahmenverträge und Eigentumsvorbehalte besichert. V. Fremdwährung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung umgerechnet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung zum Abschlussstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB ebenfalls zum Devisenkassamittelkurs. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung enthalten, die sich auf 340 TEUR (Vorjahr: 850 TEUR) belaufen. Der Aufwand für Altersversorgung setzt sich aus der Zinskomponente einschließlich des Effekts aus der Veränderung des Zinssatzes (13 TEUR), die unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen wird, und dem Dienstzeitaufwand (-24 TEUR), der unter dem Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf 516 TEUR (Vorjahr: 672 TEUR). VII. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten aus der Abtretung von Forderungen bestehen in Höhe von 417 TEUR. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 465 TEUR. Davon entfallen 199 TEUR auf verbundene Unternehmen und 46 TEUR auf nahestehende Personen. Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 29 Arbeitnehmer (Vorjahr: 28) beschäftigt gewesen. Die Gesellschaft verfügt ausschließlich über angestellte Mitarbeiter. Zusätzlich wurde, wie im Vorjahr, ein Auszubildender beschäftigt. Die Gesellschaft wird durch die folgenden Geschäftsführer vertreten, die jeweils alleinvertretungsberechtigt sind:
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2.709 TEUR. Die Gesellschaft hat der Geschäftsführung einen Kredit in Höhe von 1.060 TEUR gewährt, der jährlich mit 0,35 % verzinst wird. Die Gesellschaft ist im Rahmen der Firmengruppe Drewes GmbH & Co. Investitions-KG, Bremen, ein verbundenes Unternehmen. VIII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 31. März 2024 gez. Dr.-Ing. Patric Drewes gez. Thomas Hölker Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Drewes Logistics GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drewes Logistics GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drewes Logistics GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bremen, den MW/Bo/En Westprüfung
Emde GmbH & Co. KG
Wesemann, Wirtschaftsprüfer Emde, Wirtschaftsprüfer |
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