SPX Flow Technology Rosista GmbHLiquidiert

59425 Unna, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 3692
Vorher
APV Rosista GmbH
Eingetragen
7.12.1956
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Der Handel mit sowie Ein- und Ausfuhr und Herstellung von Maschinen aller Art, Montage- und Kundendienstarbeiten, Beteiligung an Gesellschaften mit ähnlichem Unternehmensgegenstand.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Zubrod
seit 17.3.2016
Geschäftsführer
Jaime Easley
seit 16.10.2015
Geschäftsführer
Stephen Tsoris
seit 30.4.2015
Geschäftsführer
Jeremy Wade Smeltser
seit 21.6.2012
Geschäftsführer
Frank Baumbach
seit 25.3.2004
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPX Flow Technology Rosista GmbH

Unna

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015

Geschäft und Rahmenbedingungen

Allgemeines

Die Geschäftstätigkeit der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, ist auf die Märkte Milchverarbeitung, Getränke und Pharma ausgerichtet. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten und Komponenten, die über konzerneigene Sales- und Servicegesellschaften vertrieben werden. Spezialisiert hat sich die SPX Flow Technology Rosista GmbH auf hochtechnologisierte Qualitätsprodukte wie Fittings, Homogenisatoren, Ventile und Spezialventile.

Der Umsatz der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, im Geschäftsjahr 2015 wurde zu ca. 60 % über die Schwestergesellschaften und ca. 40 % über externe, konzernfremde Kunden erwirtschaftet.

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Im Geschäftsjahr 2015 gab es unterschiedliche Trends in der weltweiten Wirtschaft, die sich auch auf den allgemeinen Maschinenbau und das Projektgeschäft auswirken. Während im asiatischen Raum das Auftragsniveau sank, verharrte der europäische und amerikanische Raum auf niedrigem Niveau. Dies führte insgesamt zu einer Umsatzreduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr.

Der Auftragseingang blieb, bereinigt um Aufträge für Großprojekte, unter dem Vorjahresniveau.

Der stetig hohe Wettbewerbsdruck auf dem konzernexternen Markt ist unverändert bestehen geblieben, und es herrscht ein hoher Preiswettbewerb in allen Marktsegmenten. Die Anzahl der wesentlichen Mitwettbewerber ist zum Vorjahr gleich geblieben.

Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft

Mit Vereinbarung vom 10. November 2015 und mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der alleinigen Gesellschafterin SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, abgeschlossen.

Unverändert ist die SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, die alleinige Gesellschafterin der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna.

Zum 30. Dezember 2011 hat die Gesellschaft von der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, einen bedeutenden Teil von Vermögensgegenständen, Schulden und Verträgen gekauft. Der hierbei aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 20.542 wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben und beeinflusst die Ertragslage der Gesellschaft durch zusätzliche jährliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 4.108 bis zum Geschäftsjahr 2016.

Im Oktober 2015 wurde vom zentralen Management des SPX Flow Inc. Konzerns eine strategische Neuausrichtung der weltweiten Produktionsgesellschaften angekündigt. Dazu gehörte auch die Ankündigung, dass die komplette Produktion des Standorts (Ventile und Homogenisatoren) im Laufe des Jahres 2016 von Unna, Deutschland, nach Bydgoszcz, Polen, verlagert wird. Die Bereiche Vertrieb, Vertriebsinnendienst und Forschung/Entwicklung bleiben nach der Verlagerung in der SPX Flow Technology Rosista GmbH erhalten.

Produktion und Beschaffung

Die Produktion in Unna ist zu 61% abhängig von Auftragseingängen der SPX Flow Technology Vertriebsgesellschaften. Am Standort in Unna werden Ventile und Homogenisatoren gefertigt. Die Beschaffung im Bereich der Ventile, speziell für Vorkomponenten findet über SPX Flow Technology Produktionsgesellschaften in Polen und China statt. Die Kosten im Bereich der Rohstoffe hatten sich im Jahresverlauf 2015 gering verändert. Die geplanten Einkaufspreiseinsparungen konnten umgesetzt bzw. übertroffen werden.

Aufgrund der angekündigten Produktionsverlagerung nach Polen, konnte die Produktivität im 4. Quartal 2015 nicht in gleichem Maße, wie in den Vorquartalen, aufrechterhalten werden.

Im Rahmen von Projektgeschäften konstruiert und vertreibt die Gesellschaft Maschinen, Apparate und sonstige Komponenten hauptsächlich für die Food und Beverage Industrie. Die Wartung dieser Produkte kann ebenfalls geleistet werden. Alle hierfür maßgebenden Teile werden von Werken im SPX Flow Inc. Konzern produziert und an die SPX Flow Technology Rosista GmbH geliefert.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für alle Produkte aus dem Bereich Ventile und Homogenisatoren werden von der SPX Flow Technology Rosista GmbH in Unna abgewickelt. Die Freigabe und Initiierung der einzelnen Projekte erfolgt zentral durch SPX nach Vorlage von Marktstudien, Machbarkeits- und Preisanalysen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde wie im Vorjahr eine Vielzahl kleinerer Projekte bedient, die jedoch zu einem großen Wirkungsgrad im Produktions- und Vertriebsumfeld führten. Darunter fallen zum Beispiel Zulassungen für bestimmte Produkte im Bereich der U.S. Food and Drug Administration "FDA", Erhöhungen der möglichen Druckzahlen und Neuentwicklungen bei Homogenisatoren, Maschinen und Control Unit Upgrades. Wie im Vorjahr sind die Entwicklungsaktivitäten der Fluid Handling Produkte des Flow Technology Segmentes in Unna zentralisiert.

Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag (ohne Auszubildende) beträgt 224 Personen.

Ertragslage

2015 Ist 2014 Ist Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Gesamtleistung 82.116 88.338 -6.222 -7,0%
Andere Erträge 1.164 795 369 46,4%
Materialaufwand -56.901 -60.108 3.207 -5,3%
Personalaufwand -16.377 -16.052 -325 2,0%
Sonstige operative Aufwendungen -14.617 -12.835 -1.782 13,9%
Betriebsergebnis -4.615 138 -4.753 >-100%
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 0 0 0 0,0%
Aufwendungen Verlustübernahme -110 -124 14 11,3%
Sonstiges Finanzergebnis 3.386 -549 3.935 >100%
Steuern 0 -3.247 3.247 >100%
Jahresfehlbetrag (2015 vor Erträgen aus Verlustübernahme) -1.339 -3.782 2.443 64,6%

Die Gesamtleistung der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, war mit TEUR 82.116 um TEUR 6.222 niedriger als in der Vergleichsperiode. Dazu trug im Geschäftsjahr 2015 ein schwacher Auftragseingang bei den Homogenisatoren bei. Speziell aus dem Bereich der Großprojekte unserer Schwestergesellschaften aus Asien und Europa fehlte dazu der entsprechende Auftragseingang. Bei den Ersatzteilen der Ventile, aus dem internen Umsatzbereich, konnte ebenfalls nicht an das Niveau des Vorjahres angeknüpft werden.

Der Auftragsbestand zum Jahresende hat sich um EUR 12,5 Mio. bzw. 50% reduziert und hat eine Reichweite von ca. 2 Monaten (Vorjahr ca. 3,4 Monate). Dies wurde hauptsächlich durch den Produktionsfortschritt der im Vorjahr begonnenen Großprojekte beeinflusst. Zusätzlich führte der geringere Auftragseingang bei den Homogenisatoren zu einer Reduktion des Auftragsbestandes. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2015 ein Auftragseingang in Höhe von EUR 70 Mio. erzielt, der die Vorjahresprognose (EUR 83 Mio.) um 15,7 % verfehlte.

Die Verminderung des Materialaufwands um TEUR 3.207 ist unterproportional zum Rückgang der Gesamtleistung. Im 4. Quartal 2015 wurde teilweise die Produktion von bisherigen Eigenfertigungsprodukte an externe Lieferanten abgegeben, um Engpässe aus der eigenen Produktion nach der Verlagerungsankündigung auszugleichen. Es gab keine nennenswerten Preissteigerungen im Einkauf. Im Einzelnen konnten durch Verhandlungen und Umsetzen von Zielen des strategischen Einkaufs von SPX mit den Lieferanten bessere Einkaufspreise erzielt werden. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) erhöhte sich von 68,0% auf 69,3%. Verantwortlich für diesen Anstieg ist im Wesentlichen, wie oben beschrieben, das Absichern der Liefer- und Produktionssituation nach der Ankündigung der Verlagerung der Produktion nach Polen.

Die sonstigen operativen Aufwendungen haben sich um TEUR 1.782 auf TEUR 14.617 erhöht. Die Erhöhung beruht hauptsächlich auf Konzernumlagen für das Shared Service Center in Manchester und die Umlage für das Datacenter von SPX aus Charlotte.

Die Aufwendungen für Verlustübernahme beinhalten den aufgrund des mit der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag übernommen Verlust der Tochtergesellschaft für deren Geschäftsjahr 2015 in Höhe von TEUR 110.

Der Anstieg der Zinserträge um TEUR 3.781 resultiert im Wesentlichen aus der vereinbarten Verzinsung des im Dezember 2014 an das verbundene Unternehmen Medinah Holding GmbH gegebenen Darlehens. Im Berichtsjahr erzielt die Gesellschaft hieraus Zinserträge in Höhe von TEUR 3.878 (Vorjahr TEUR 96).

Durch die körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der SPX Flow Germany Holding GmbH, Norderstedt, als Organträgerin, ist die Gesellschaft nicht selbstständig steuerpflichtig. Für 2015 wurde keine Ertragssteuerumlage vorgenommen.

Der Steueraufwand des Vorjahres bei einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierte insbesondere aus abweichenden steuerlichen Wertansätzen bei den unverzinslichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der SPX U.L.M. GmbH sowie dem Geschäfts- oder Firmenwert.

Im Berichtszeitraum erzielte die SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, einen Jahresfehlbetrag vor Erträgen aus Verlustübernahme von TEUR 1.339. Das Ergebnis der Gesellschaft, vor Steuern, vor Erträgen bzw. Aufwendungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, vor Zinserträgen aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen und vor den planmäßigen Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwerts, war mit TEUR -659 um TEUR 4.600 niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem oben beschriebenen Rückgang der Umsatzerlöse, der nicht von einem entsprechenden Rückgang der Material- und Personalaufwendungen aufgefangen werden konnte.

Wir haben im Lagebericht des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse von TEUR 70.725 und einen Jahresüberschuss von ca. TEUR 2.100 erwartet. Tatsächlich wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 68.139 und im Wesentlichen aufgrund des Produktivitätsverlustes im 4. Quartal 2015 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.339 erzielt.

Finanzlage

Die Veränderung des Finanzmittelfonds sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dargestellt:

1.1.2015 - 31.12.2015 1.1.2014 - 31.12.2014
TEUR TEUR
Jahresfehlbetrag (2015 vor Ergebnisabführung) -1.339 -3.782
Abschreibung auf Anlagevermögen 5.051 5.159
Zunahme der Rückstellungen 3.807 3.182
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 117 124
Abnahme/Zunahme(-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.092 -90
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.481 -3.845
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.247 748
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 265 127
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen -731 -327
Auszahlungen (-) für Investitionen in Finanzanlagen 0 -110.755
Cashflow aus Investitionstätigkeit -466 -110.955
Einzahlungen aus Kapitalerhöhung 0 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 0 110.800
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Finanzkrediten im Cash-Pool -3.780 -594
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -3.780 110.206
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1 -1
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 0 1
Finanzmittelfonds am Ende der Periode (=liquide Mittel) 1 0

Wie die Kapitalflussrechnung zeigt, wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 4.247) erzielt, der im Wesentlichen für die Tilgung von Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der SPX U.L.M. (TEUR 3.780) und für Investitionen in Sachanlagen (TEUR 731) verwendet wurde.

Die Gesellschaft nimmt an einem Konzern Cash Pool teil, dessen Cash Pool-Führerin für die deutsche Gruppe die SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, ist. Zum Bilanzstichtag bestanden Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.058 (Vorjahr: TEUR 6.838).

EK-Quote: 2015: 15,4% 2014: 14,5%
Working Capital: 2015: TEUR 1.885 2014: TEUR -3.955

Vermögenslage

31.12.2015 31.12.2014
Vermögen TEUR TEUR
Anlagevermögen 141.215 87,77% 145.719 86,11%
Vorräte 11.049 6,87% 13.221 7,81%
Forderungen, Sonstige Aktiva sowie RAP 8.621 5,36% 10.289 6,08%
Umlaufvermögen und RAP 19.670 12,23% 23.510 13,89%
  160.885 100,00% 169.229 100,00%
  31.12.2015 31.12.2014
Kapital TEUR   TEUR  
Eigenkapital 24.784 15,40% 24.481 14,47%
Rückstellungen 15.232 9,47% 11.425 6,75%
Verbindlichkeiten 120.869 75,13% 133.323 78,78%
Fremdkapital 136.101 84,60% 144.748 85,53%
  160.885 100,00% 169.229 100,00%

Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 5.891, hauptsächlich aus dem Kauf eines Geschäftsbereichs der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, aus 2011 und deren Beteiligungsbuchwert in Höhe von TEUR 19.035. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten ein festverzinsliches Darlehen an die Medinah Holding GmbH, Koblenz in Höhe von TEUR 110.800, das am 2. Januar 2019 zur Rückzahlung fällig ist.

Die Vorräte haben sich in Summe im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.172 reduziert. Die Erhöhung der Unfertigen Erzeugnisse und Leistungen um TEUR 13.977 resultiert überwiegend aus dem Produktionsfortschritt der Großprojekte und wurde im Wesentlichen durch einen Rückgang der geleistete Anzahlungen um TEUR 4.382 und eine Erhöhung der offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 12.133 überkompensiert. Beschaffungsengpässe hat es aufgrund der sorgfältigen Auswahl und Risikostreuung bei der Auswahl der Lieferanten im Berichtszeitraum nicht gegeben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Cash Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, in Höhe von TEUR 3.058 und die unverzinsliche Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 110.800.

Die Rückstellungen sind um TEUR 3.807 gestiegen. Im Wesentlichen resultiert diese Erhöhung aus dem Anstieg der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen um TEUR 3.935 im Zusammenhang mit dem gestiegenen Projektgeschäft und neuen Zahlungsbedingungen für Projekte innerhalb der SPX Gesellschaften.

Chancen- und Risikobericht

Risiken für die Erreichung unserer Ziele sehen wir insbesondere in der kaum absehbaren weltweiten Konjunkturentwicklung. Die Absatzchancen der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, hängen indirekt durch die Kundenstruktur stark vom Auftragseingang bei den Sales- und Service Gesellschaften der Gruppe ab. Eine Einschätzung bezüglich eines Trends ist in dem aktuellen, weltweiten wirtschaftlichen und politischen Umfeld sehr schwierig.

Für 2017 wird ein Teil des Risikos der weltweiten Konjunkturproblematik durch die in 2016 stattfindende Verlagerung der Produktion nach Polen reduziert. Die Umsätze der verbleibenden Geschäftsbereiche als Vertriebsgesellschaft beschränken sich auf den übersichtlicheren europäischen Markt, speziell Deutschland, Österreich und Schweiz.

Die Gesellschaft ist insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt:

Marktrisiko/Preisänderungsrisiko

Ein Marktrisiko ergibt sich, wenn Preisänderungen an den Finanzmärkten den Wert von Finanzinstrumenten negativ beeinflussen. Für die Verbindlichkeiten besteht ein Preisrisiko im Wesentlichen aus Wechselkursschwankungen, soweit Finanzinstrumente in Fremdwährungen denominiert sind.

Für die mit 3,5% verzinslichen Ausleihungen an die Medinah Holding GmbH in Höhe TEUR 110.800 besteht grundsätzlich das Risiko einer Erhöhung der Marktzinssätze und damit der Refinanzierungskosten. Aufgrund des von der Muttergesellschaft gewährten unverzinslichen Darlehens in gleicher Höhe und mit gleicher Laufzeit wird dieses Risiko jedoch ausgeglichen.

Preisänderungen werden über ein bestehendes Intercompany Transferpreismodell an die Vertriebsgesellschaften der SPX Flow Technology Gruppe weitergegeben.

Die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft hängen indirekt von der Investitionsneigung des allgemeinen weltweiten Marktes ab, die wiederum von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst wird. Derzeit werden ca. 60 % unseres Umsatzes im SPX Konzern abgewickelt.

Wir sind daher bestrebt, durch stetige Verbesserungen der Prozesse in der Verwaltung und bis Ende 2016 auch der Fertigung Preisvorteile an unsere Intercompany Kunden weiterzugeben und diese für eine bessere Marktdurchdringung zu unterstützen.

Preiserhöhungen gegenüber externen, konzernfremden Kunden sind generell nur sehr schwer durchsetzbar. Der Druck seitens der Großkunden die Preise zu senken bzw. zumindest zu halten ist sehr hoch. Dies wirkt sich direkt auf unser Umsatzvolumen aus. Trotzdem konnten die Margen bisher auf einem nahezu unveränderten Niveau gehalten werden. Dies liegt hauptsächlich an der Diversifikation in der Kundenstruktur. Die Umsätze mit externen Kunden der Gesellschaft hängen von der Investitionsneigung potentieller und bestehender Kunden, insbesondere in der Nahrungsmittel- bzw. der Nahrungsmittel nahestehenden Industrie, ab, die wiederum von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst wird. Da wir derzeit noch zirka 20-30% unseres externen Umsatzes mit einigen Hauptkunden abwickeln, hängt unsere Geschäftsentwicklung direkt damit zusammen und birgt ein entsprechendes Risiko.

Die Verlagerung der Produktion nach Polen birgt in der Umsetzungsphase das Risiko einer Verlängerung der Durchlaufzeiten in der Produktion und somit Nichteinhaltung der bestätigten Liefertermine SPX versucht durch entsprechende Maßnahmen, wie Zugriff auf externe Lieferanten und Nutzung von internen Ressourcen, dieses Risiko zu minimieren.

Wir sind weiter bestrebt, einen intensiven Kontakt zu unserem Kunden zu pflegen sowie unser Schlüsselpersonal durch geeignete Anreizsysteme längerfristig an das Unternehmen zu binden.

Im Bereich der Beschaffung besteht zu einem gewissen Grade eine Abhängigkeit vom weltweiten Rohstoffmarkt, da ein Hauptteil des verwendeten Materials Stahl ist. Um jedoch eine Risikostreuung vorzunehmen wird durch das Supply Chain Team vermehrt versucht, im osteuropäischen und asiatischen Ausland einzukaufen.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist.

Ein Ausfallrisiko besteht grundsätzlich für die Ausleihungen an die Schwestergesellschaft Medinah Holding GmbH in Höhe von TEUR 110.800. Dieses Risiko wird durch regelmäßige Reviews der Geschäftszahlen der Medinah Holding GmbH gedeckt.

Liquiditätsrisiko

Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie die Möglichkeit, auf Konzernfinanzierungen zurückzugreifen, stellen eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen praktisch keine, da jederzeit auf eine Konzernfinanzierung zurückgegriffen werden kann.

Chancen werden insbesondere in der Produktivitätsverbesserung und in Einsparungen bei den Einkäufen gesehen.

Risikomanagement

Folgende Maßnahmen werden ergriffen, um die oben dargestellten Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. ausschalten zu können:

Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Es werden Maßnahmen vereinbart, mit deren Umsetzung die vorgegebenen Ziele erreicht werden und die Risikostrukturen effizient gesteuert werden sollen. Es werden detaillierte Pläne (Budgets, Forecasts) erstellt, die auf monatlicher Basis zu Istwerten verglichen und kommentiert werden.

Vermögensrisiken sind - sofern versicherbar - durch Versicherungen abgedeckt.

Grundsätzlich werden für Kundenaufträge, speziell für neue Kunden Kreditlimits abgefragt und in SAP implementiert. Für größere Projekte (> 250 K$) wurde zusätzlich ein "CQA Approval-Prozess" aufgebaut, über den ebenfalls die Kreditwürdigkeit des Kunden, sowie die vertraglichen und rechtlichen Vertragsvereinbarungen vom SPX FT EMEA Management in Dänemark geprüft werden. Zudem hat die Gesellschaft ein regelmäßiges elektronisch gesteuertes Mahnsystem in SAP eingerichtet, das Kunden mit potentiell erhöhtem Zahlungsrisiko und hohen Ausständen identifiziert und in der Zahlungsbeitreibung priorisiert.

Die Marktentwicklung wird beobachtet und analysiert. Trends und Tendenzen werden regelmäßig zusammengefasst und der Geschäftsleitung zugeleitet.

Auf Seiten des Beschaffungsmarktes sind wir bestrebt, bis zum Zeitpunkt der Produktionsverlagerung nach Polen längerfristige Vereinbarungen mit unseren Lieferanten zu treffen, um unerwartete Preissteigerungen zu vermeiden. Einkaufskontrakte in fremder Währung werden im Wesentlichen vermieden.

Das Reportingsystem gewährleistet die sachgerechte Information der Entscheidungsträger. Es stellt zeitnah und fortlaufend den Grad der Zielerreichung dar und zeigt als Frühwarnindikator Veränderungen im Markt und im Wettbewerb an. Anhand allgemeiner und geschäftsspezifischer Kennzahlen werden die kritischen Erfolgsfaktoren im Zeitablauf beobachtet, um so frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und zeitnah Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Integraler Bestandteil unseres Risikomanagements sind Organisationsanweisungen, die eine einheitliche Behandlung und Kommunikation von potentiellen Risikofaktoren gewährleisten.

Die der Muttergesellschaft SPX FLOW Inc., Charlotte, NC, USA, unterstehende interne Revision unterstützt den Risikoprozess im Rahmen der Umsetzung der Sarbanes-Oxley-Auflagen. Alle Verfahrensabläufe werden periodisch durch sie untersucht und überprüft.

Vor dem Hintergrund der strengen Anforderungen und Dokumentationspflichten des US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Acts besteht eine umfassende Risikoanalyse. Im Rahmen dieser Risikoanalyse erfolgte eine detaillierte Aufnahme des Kontrollumfeldes in den Unternehmensbereichen Beschaffung, Vorratsmanagement, Absatz, Finanzmanagement, IT Umgebung sowie der Gesamtsteuerung des Unternehmens. Die ständige Überwachung der Einhaltung definierter Arbeitsabläufe, festgelegter Genehmigungsprozesse sowie die Überwachung automatisierter und manueller Kontrollroutinen sind integraler Bestandteil unseres umfassenden Risikomanagements.

Das Risikomanagement wird durch strategische und operative Planungs- und Führungssysteme sichergestellt. Dabei sind die Berichts- und Controllingsysteme bei der SPX Flow Technology Rosista GmbH selbst sowie auf der Ebene der einzelnen Beteiligungsgesellschaften implementiert. Zentrales Element ist bei beiden die kurz- und mittelfristige Budget- und Cashflowplanung.

Es werden keine signifikanten Stahlpreiserhöhungen für das neue Geschäftsjahr erwartet.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Umsatz von ca. EUR 46 Mio. und ein Auftragseingang von ca. EUR 49 Mio. erwartet. Durch die weiterhin schwierige wirtschaftliche Entwicklung in Europa und die Erwartungen einer Stagnation im asiatischen Raum, ist eine genaue Prognose zur Ergebnisentwicklung schwierig. Es wird jedoch aufgrund der Produktionsverlagerung und der Einkaufseinsparungen von einem Verlust vor Steuern, planmäßigen Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 4.448) und Ergebnisabführung in Höhe von ca. EUR 1 Mio. ausgegangen.

 

Unna, den 28. Februar 2017

Stephen Tsoris

Jeremy Smeltser

Jaime Easley

Stefan Zubrod

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Geschäfts- oder Firmenwert 5.890.747,84 10.338.648,98
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 667.727,11 818.929,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.174.017,73 2.308.315,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.289.489,43 1.027.346,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 114.300,00
  4.131.234,27 4.268.891,54
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.034.532,98 18.946.461,61
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 110.800.000,00 110.800.000,00
3. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 1.358.309,21 1.365.321,33
  131.192.842,19 131.111.782,94
  141.214.824,30 145.719.323,46
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.666.220,76 3.300.145,50
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 39.705.059,25 25.728.140,31
3. Geleistete Anzahlungen 479.884,89 4.861.613,34
4. Erhaltene Anzahlungen -32.802.323,09 -20.669.399,00
  11.048.841,81 13.220.500,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.566.734,49 3.073.047,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.752.986,07 6.874.781,24
davon gegen Gesellschafter: EUR 1.339.446,70 (Vorjahr EUR 0,00)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 273.404,15 321.611,40
  8.593.124,71 10.269.439,67
III. Kassenbestand 586,72 370,63
  19.642.553,24 23.490.310,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.782,71 18.871,11
  160.885.160,25 169.228.505,02

Passiva

   
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.400.000,00 2.400.000,00
II. Kapitalrücklage 26.130.210,92 25.827.413,35
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 23.970,00 23.970,00
IV. Gewinnvortrag -3.770.460,79 11.123,99
V. Jahresfehlbetrag 0,00 -3.781.584,78
  24.783.720,13 24.480.922,56
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 6.831.631,00 6.321.221,00
2. Steuerrückstellungen 2.451.552,77 3.247.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.948.657,83 1.856.915,60
  15.231.841,60 11.425.136,60
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen    
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 6.027.178,22) 0,00 6.027.178,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.979.073,13 8.352.216,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.979.073,13 (Vorjahr EUR 8.352.216,85)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 114.963.467,87 118.707.552,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.163.467,87 (Vorjahr EUR 7.907.552,82)    
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 113.858.095,47 (Vorjahr EUR 117.638.484,79)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 927.057,52 235.497,97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 927.057,52 (Vorjahr EUR 235.497,97)    
davon aus Steuern: EUR 174.990,91 (Vorjahr EUR 221.100,85)    
  120.869.598,52 133.322.445,86
  160.885.160,25 169.228.505,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 68.139.065,98 71.612.882,05
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 13.976.918,94 16.725.365,27
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.163.541,73 795.117,60
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 78.2476,77 (Vorjahr EUR 29.246,46)    
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 55.335.710,66 58.686.669,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.564.924,27 1.421.953,52
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 13.352.811,29 13.386.641,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.024.233,84 2.664.540,88
davon für Altersversorgung EUR 633.276,10 (Vorjahr EUR 175.826,19)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.050.524,51 5.159.561,56
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.501.383,28 7.591.853,00
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 230.372,95 (Vorjahr EUR 179.373,34)    
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.877.998,00 96.766,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.877.998,00 (Vorjahr EUR 95.622,00)    
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 110.081,07 123.865,26
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 491.962,63 645.881,40
davon an verbundene Unternehmen EUR 189.370,63 (Vorjahr EUR 330.597,40)    
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 302.592,00 (Vorjahr EUR 315.284,00)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.274.106,90 -450.835,79
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3.247.000,00
13. Sonstige Steuern 65.339,80 83.748,99
14. Erträge aus Verlustübernahme 1.339.446,70 0,00
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss 0,00 -3.781.584,78

Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 wurde mit der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar 2015 ist die SPX Flow Technology Rosista GmbH Organgesellschaft in der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der SPX Flow Germany Holding GmbH, Norderstedt, als Organträgerin. Mit der SPX International Management LLC, Charlotte, USA, besteht seit dem 28. Oktober 2015 ein Beherrschungsvertrag.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 270 bis 274a HGB vorgenommen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (von 3 bis 33 Jahren) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu EUR 150,00 werden aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 bis zu maximal EUR 1.000,00 werden als Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Werkzeuge und Vorrichtungen sind mit einem Festwert angesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Rückdeckungsversicherungsansprüche aus der Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen erfolgt in Höhe des Aktivwerts.

Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Herstellungskosten enthalten daneben auch gemäß handelsrechtlichen Wahlrechten aktivierbare angemessene Teile der Verwaltungskosten.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach den Vorschriften des BilMoG. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Durchgehend 2% Fluktuation pro Jahr für aktive Männer und Frauen, Rechnungszinssatz p.a. 3,89 %, Gehaltstrend p.a. 0,00 % und Rententrend p.a. 1,80 %. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem zum 31. Dezember 2015 prognostizierten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zum Zeitpunkt der Berechnung am 30. November 2015 ergibt.

Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vollständige Zuführung in Höhe von TEUR 1.203 (außerordentliche Aufwendungen) vorgenommen.

Für die erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet.

Bei der Bewertung der Restrukturierungsrückstellung wurden kompensierende Ansprüche gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 20.787 rückstellungsmindernd berücksichtigt, da sie in verbindlicher Weise der Erfüllung der Verpflichtung nachfolgen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Im Berichtsjahr werden latente Steuern grundsätzlich nicht bei der Gesellschaft, sondern bei der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organträgerin SPX Flow Germany Holding GmbH, Norderstedt, für die Organschaft bilanziert.

Im Vorjahr ergaben sich temporäre Abweichungen im Bereich der Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen, der unverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sowie der Abschreibung auf den Firmenwert zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte im Vorjahr mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 32 %. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Vorjahr nicht aktiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Zum 31. März 2006 hat die Gesellschaft den Teilbetrieb der Produktion von Homogenisatoren von der Invensys APV A/S Homogenisers, Albertslund, Dänemark erworben. Die Vermögensgegenstände wurden zu Zeitwerten übernommen Daneben wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 5.092 aktiviert, der über eine geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Die Schätzung basiert auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-How.

Zum 30. Dezember 2011 hat die Gesellschaft einen bedeutenden Teil von Vermögensgegenständen, Schulden und Verträgen der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, erworben. Die Vermögensgegenstände wurden zu Zeitwerten übernommen Es wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 20.542 aktiviert, der über eine geschätzte Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird.

Finanzanlagen

Die SPX Flow Technology Rosista GmbH ist zum 31. Dezember 2015 Alleingesellschafterin nachstehender Gesellschaft:

Eigenkapital Ergebnis
in TEUR in TEUR
SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna 1) 20.375 -110
1) Ergebnis vor Ergebnisabführung.    

Seit dem Geschäftsjahr 2002 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Tochterunternehmen SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna. Der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung der SPX Flow Technology Unna GmbH, in Höhe von TEUR 110, wurde übernommen.

Darüber hinaus enthalten die Finanzanlagen eine mit 3,5 % p.a. verzinsliche Darlehensforderung gegen die Medinah Holding GmbH, Koblenz, in Höhe von TEUR 110.800 (Vj.: TEUR 110.800). Aufgrund der Laufzeit der Darlehensforderung bis zum 2. Januar 2019 erfolgt der Ausweis unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter und gegen verbundene Unternehmen werden bei Vorliegen der Saldierungsvoraussetzungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten verrechnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.414 (Vj: TEUR 6.499). Es liegen weiterhin Forderungen gegen Gesellschafter aus der Ergebnisabführung von TEUR 1.339 vor.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 2.400. Alleinige Gesellschafterin ist die SPX U.L.M. GmbH, Koblenz.

Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert in Höhe von TEUR 303 aus einem "Forderungsverzicht" der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, gegenüber der Gesellschaft. Aufgrund des Kaufs der SPX Flow Technology Rosista GmbH durch die SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, wurde im Kaufvertrag mit der Invensys ein Spitzenausgleich in Bezug auf die Verpflichtung aus Pensionen und der Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung der Gesellschaft und der SPX Flow Technology Unna GmbH vereinbart. Die hieraus im Berichtsjahr entstandenen Ansprüche (TEUR 215 bzw. TEUR 88) wurden von der Gesellschaft gegenüber Invensys abgerechnet und in entsprechender Höhe der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, geschuldet. Durch Forderungsverzicht der SPX U.L.M. GmbH am 31. Dezember 2015 wurde die Kapitalrücklage der Gesellschaft um TEUR 303 erhöht.

Die entsprechenden Ansprüche bezüglich der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, wurden von dieser gegenüber Invensys abgerechnet und in entsprechender Höhe der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, geschuldet. Aufgrund des Forderungsverzichts der SPX U.L.M. GmbH am 31. Dezember 2015 hat sich der Buchwert der Anteile an der SPX Flow Technology Unna GmbH und die Kapitalrücklage der Gesellschaft um TEUR 88 erhöht.

Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellungen sind unter voller Erfassung aller Zusagen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt worden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 4.208; Vj. TEUR 297), Altersteilzeit (TEUR 352; Vj. TEUR 0), Jubiläen (TEUR 332; Vj. TEUR 344), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 223; Vj. TEUR 162), nicht genommenen Urlaub (TEUR 202; Vj. TEUR 184) und Boni (TEUR 99; Vj. TEUR 225) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber verbundenen Unternehmen werden bei Vorliegen der Saldierungsvoraussetzungen mit den entsprechenden Forderungen verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, in Höhe von TEUR 113.858 (Vj.: TEUR 117.638), die sich aus Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.058 (Vj.: TEUR 6.838) und Verbindlichkeit aus einem gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 110.800 (Vj.: TEUR 110.800) ergeben. Darüber hinaus enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 995 (Vj. TEUR 946), sowie die Verbindlichkeit von TEUR 110 (Vj. TEUR 124) aus der Ergebnisabführung gegenüber der SPX Flow Technology Unna GmbH.

Die Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 110.800 sind unverzinslich. Sie haben eine Laufzeit bis zum 2. Januar 2019.

Haftungsverhältnisse

Zur Vermeidung der rechtlichen Folgen einer drohenden Überschuldung der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, hatte die SPX Flow Technology Rosista GmbH als Alleingesellschafterin eine Patronatserklärung (§§ 251, 268 Abs. 7 HGB) zu Gunsten ihrer Tochtergesellschaft abgegeben. Darin verpflichtet sich die SPX Flow Technology Rosista GmbH das Tochterunternehmen finanziell zu unterstützen, es mit zur Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen erforderlichen Liquidität zu versorgen sowie bei Bedarf mit zusätzlichem Eigenkapital auszustatten. Die SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, weist zum 31. Dezember 2015 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 20.375 sowie Cash-Pool-Forderungen in Höhe von TEUR 21.945 in ihrer Handelsbilanz aus. Mit einer Inanspruchnahme durch das Tochterunternehmen ist folglich nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 763 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2016 und 2021 enden.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Summe gesamt 01/2016 - 12/2016 01/2017 - 12/2021 01/2022
in Euro 1 Jahr 2 - 5 Jahre über 5 Jahre
763.451 260.946 502.505 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze zum Großteil durch den Verkauf von Ventilen sowie Homogenisatoren an verbundene Unternehmen. TEUR 43.162 entfallen auf das weltweite Geschäft mit verbundenen Unternehmen. Vom Gesamtumsatz von TEUR 68.139 (Vj. TEUR 71.613) entfallen TEUR 26.630 (Vj. TEUR 22.832) auf das Inland. Die Minderung der Inlandsumsätze resultiert hauptsächlich aus den gestiegenen Umsatzrealisationen im Projektgeschäft in Höhe von TEUR 7.686 (Vj. TEUR 2.923).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Weiterbelastungen von Dienstleistungen und Services an verbundene Unternehmen von TEUR 957 (Vj. TEUR 527).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen enthalten im Berichtsjahr die planmäßigen Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwerts aus dem Erwerb eines Geschäftsbereichs der SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna, in Höhe von TEUR 4.108.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstanden in Form von Konzernumlagen (TEUR 3.728; Vj. TEUR 2.680), Fremdleistungen (TEUR 1.659; Vj. TEUR 1.409), Frachten und Verpackungsmaterial (TEUR 829; Vj. TEUR 845), Instandhaltungen von Maschinen und Werkzeugen (TEUR 394; Vj. TEUR 525) und Elektrizität (TEUR 350; Vj. TEUR 389).

Verluste aus Gewinnabführungsverträgen

Seit dem Geschäftsjahr 2002 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit dem Tochterunternehmen SPX Flow Technology Unna GmbH, Unna. Der Jahresfehlbetrag vor Gewinnabführung der SPX Flow Technology Unna für das Geschäftsjahr 2015 wird in Höhe von TEUR 110 ausgeglichen.

Aufwendungen für Steuern

Aufgrund des Abschlusses des Gewinnabführungsvertrages per 01.01.2015 mit der alleinigen und beherrschenden Gesellschafterin SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, und der gleichzeitigen Bildung einer körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Organträgerin SPX Flow Germany Holding GmbH, Norderstedt, ist die Gesellschaft in 2015 nicht selbständig steuerpflichtig. Im Vorjahr resultierte aufgrund abweichender steuerlicher Wertansätze bei den Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeit-Rückstellungen, den unverzinslichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der SPX U.L.M. GmbH, sowie dem Geschäfts- oder Firmenwert ein Steueraufwand von TEUR 3.247.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr und danach waren:

Herr Kevin Lilly, Senior Vice President, Secretary und General Counsel, angestellt bei der SPX Corporation, Charlotte, North Carolina, USA (bis 03.04.2015)

Herr Stephen Tsoris, Vice President, Secretary und Gerenal Counsel, angestellt bei der SPX Corporation, Charlotte, North Carolina, USA (seit 03.04.2015)

Herr Michael Reilly, Vice President und Chief Accounting Officer, angestellt bei der SPX Corporation, Charlotte, North Carolina, USA (bis 16.10.2015)

Herr Jeremy Smeltser, Vice President und Chief Financial Officer, angestellt bei der SPX Corporation, Charlotte, North Carolina, USA

Herr Volker Bohlen, Vorstand Bereich Steuern, angestellt bei der SPX International eG, Norderstedt (bis 18.06.2015)

Herr Stefan Zubrod, Site Leader, angestellt bei der SPX Flow Technology Rosista, GmbH, Unna (seit 16.12.2015)

Herr Jaime Easley, Vice President, Corporate Controller und Chief Accounting Officer, angestellt bei der SPX Corporation, Charlotte, North Carolina, USA (seit 16.10.2015)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich ein Geschäftsführer bei der Gesellschaft angestellt ist und Bezüge von der Gesellschaft erhält und sich aus der Angabe die Bezüge dieses Mitgliedes des Organs ableiten ließen.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern belaufen sich auf TEUR 684 (Vj.: TEUR 587).

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende):

Gewerbliche Arbeitnehmer 133
Angestellte 91
  224

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 113 und bezieht sich vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der SPX FLOW Inc., Charlotte, USA. Die SPX FLOW Inc., Charlotte, USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen auf. Die Geschäftsführung der SPX FLOW Germany Holding GmbH, Norderstedt, beabsichtigt diesen Konzernabschluss in die deutsche Sprache zu übersetzen und im elektronischen Bundesanzeiger unter der SPX FLOW Germany Holding GmbH, Norderstedt, offenzulegen. Demgemäß soll damit für die SPX FLOW Germany Holding GmbH, Norderstedt, und deren sämtliche untergeordneten Konzerngesellschaften die befreiende Wirkung gem. § 292 HGB i.V.m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung in Anspruch genommen werden. Der Konzernabschluss ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt. Wesentliche Abweichungen zu den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bestehen dabei insbesondere bei der Wertfortschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts, bei der nach US GAAP keine planmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden, sowie bei der Bewertung der langfristigen Fertigungsaufträge, die nach US GAAP unter Berücksichtigung anteiliger Gewinnrealisierung bewertet werden. Der Konzernabschluss der SPX FLOW Inc. ist bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter dem Central index key 0000088205 hinterlegt; er ist auch unter der Anschrift 13320 Ballantyne Corporate Place, Charlotte, NC 28277, USA, sowie unter www.spxflow.com erhältlich.

Geschäfte mit verbundenen Unternehmen

Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird von der Befreiungsmöglichkeit gem. § 285 Nr. 21 Teilsatz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach solche Geschäfte von der Angabepflicht ausgenommen sind, die mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden Unternehmen, die in den Konzernabschluss der SPX Flow Inc. einbezogen sind, zustande gekommen sind.

 

Unna, den 28. Februar 2017

Stephen Tsoris

Jeremy Smeltser

Jaime Easley

Stefan Zubrod

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 415.021,72 0,00 163.394,32 251.627,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.634.439,07 0,00 0,00 25.634.439,07
  26.049.460,79 0,00 163.394,32 25.886.066,47
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 4.864.378,09 0,00 0,00 4.864.378,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.266.048,96 218.866,64 30.455,04 11.454.460,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.709.210,54 512.250,39 272.130,62 2.949.330,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 114.300,00 0,00 114.300,00 0,00
  18.953.937,59 731.117,03 416.885,66 19.268.168,96
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.946.461,61 88.071,37 0,00 19.034.532,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 110.800.000,00 0,00 0,00 110.800.000,00
3. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 1.365.321,33 0,00 7.012,12 1.358.309,21
  131.111.782,94 88.071,37 7.012,12 131.192.842,19
  176.115.181,32 819.188,40 587.292,10 176.347.077,62
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 415.021,72 0,00 163.394,32 251.627,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.295.790,09 4.447.901,14   19.743.691,23
  15.710.811,81 4.447.901,14 163.394,32 19.995.318,63
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 4.045.448,62 151.202,36 0,00 4.196.650,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.957.733,02 351.245,35 28.535,54 9.280.442,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.681.864,41 100.175,66 122.199,19 1.659.840,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  14.685.046,05 602.623,37 150.734,73 15.136.934,69
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  30.395.857,86 5.050.524,51 314.129,05 35.132.253,32
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.890.747,84 10.338.648,98
  5.890.747,84 10.338.648,98
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 667.727,11 818.929,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.174.017,73 2.308.315,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.289.489,43 1.027.346,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 114.300,00
  4.131.234,27 4.268.891,54
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.034.532,98 18.946.461,61
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 110.800.000,00 110.800.000,00
3. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 1.358.309,21 1.365.321,33
  131.192.842,19 131.111.782,94
  141.214.824,30 145.719.323,46

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SPX Flow Technology Rosista GmbH, Unna, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 24. April 2017

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