WENTHAUS BAU GMBHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 685
Vorher
Wenthaus Baugesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
22.5.1981
Branche
Architekturbüros für HochbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Gegenstand
die Planung und Durchführung von Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie der allgemeine Hoch- und Tiefbau einschließlich Baustoffhandel

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

WENTHAUS BAU GMBH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 207.942,53 244.504,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 98.089,50 41.976,50
III. Finanzanlagen 109.852,53 202.527,76
B. Umlaufvermögen 870.549,93 661.360,48
I. Vorräte 422.738,96 331.641,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 292.525,73 281.240,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 71.875,60 80.669,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 155.285,24 48.478,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.752,81 21.635,61
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 266.580,97 222.361,01
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.407.826,24 1.149.861,86

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 27.500,00 27.500,00
II. Verlustvortrag 249.861,01 101.564,09
III. Jahresfehlbetrag 44.219,96 148.296,92
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 266.580,97 222.361,01
B. Rückstellungen 295.555,20 260.180,00
C. Verbindlichkeiten 1.112.271,04 889.681,86
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 750.547,44 664.630,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.407.826,24 1.149.861,86

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der "Wenthaus Bau GmbH" wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die erworbenen immateriellen Anlagegegenstände sowie Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den steuerlichen Vorschriften entsprechend linear und degressiv vorgenommen.

Der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung wurde mit dem versicherungsmathematischen Deckungskapital bewertet.

In die Herstellungskosten der Teilfertigen Arbeiten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Soweit notwendig, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Der Ansatz der Forderungen erfolgte mit den Nennbeträgen. Zur Deckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Soweit erforderlich, wurden uneinbringliche Außenstände abgeschrieben.

Die Verpflichtungen der Gesellschaft aus den Versorgungszusagen wurden mit dem nach steuerrechtlichen Grundsätzen ermittelten Teilwert zurückgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zu Einzelposten des Anlagevermögens

Die den handelsrechtlichen Vorschriften (§ 268 Abs. 2 HGB) entsprechende Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Form eines Brutto-Anlagenspiegels dargestellt.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Aufgrund des Jahresfehlbetrages ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von Euro 266.581. Unter den Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind solche gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 82.490 ausgewiesen. Die Gesellschafter haben durch schriftliche Vereinbarungen vom 19.02.2008 in Höhe von Euro 76.266 gegenüber der Gesellschaft den Rücktritt im Rang hinter den Ansprüchen der Fremdgläubiger erklärt. Die Rudolf Wenthaus GmbH & Co. KG gewährte der Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von Euro 146.000, das ebenfalls mit Rangrücktritt belegt ist.

Ferner wurde für einen weiteren Betrag von Euro 50.000 gegenüber der Gesellschaft eine Ausgleichsverpflichtung für den Fall übernommen, dass über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren wegen Überschuldung eröffnet oder in Ermangelung einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse nicht eröffnet werden sollte.

Die Geschäftsführung geht weiterhin davon aus, dass das Unternehmen fortgeführt werden kann.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, die Lieferantenverbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im Geschäftsjahr 2009 sind keine Steuern vom Einkommen und Ertrag entstanden.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zutreffend wieder.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Geschäftsführung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Herrn Dipl. Ing. Carsten Wenthaus. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 82.489.

Haftungsverhältnisse

Es liegen keine berichtspflichtigen Haftungsverhältnisse vor.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Posten der Ergebnisverwendung Betrag
Jahresfehlbetrag 44.219,96 Euro
Verlustvortrag aus dem Vorjahr 249.861,01 Euro
= Bilanzverlust 294.080,97 Euro

Der Geschäftsführer schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen

 

59075 Hamm, den 30. April 2010

Wenthaus Baugesellschaft mbH

gez. Carsten Wenthaus, Geschäftsführer

Andere Berichtsbestandteile

sonstige Berichtsbestandteile

Gesellschafterversammlung: 10.05.2010

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