MKP GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Sachse seit 8.1.2026 | Prokura |
Oliver Hahn seit 28.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 97.00% | |
| 95.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MKP GmbHWeimarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MKP GmbH (im Folgenden MKP genannt) erbringt Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen. Das Unternehmen wurde 1990 als Ingenieurbüro für Bauwerkserhaltung Weimar GmbH gegründet. Im Jahr 2018 entstand die MKP GmbH durch Verschmelzung des Ingenieurbüros für Bauwerkserhaltung Weimar GmbH mit der Marx Krontal GmbH in Hannover. Der Hauptsitz der MKP GmbH befindet sich in Weimar; weitere Bürostandorte existieren in Hannover, Lübeck und Dresden. Die Tätigkeitsfelder sind: • Objektplanung für Ingenieurbauwerke, insbesondere für Ingenieurbauwerke der Verkehrsinfrastruktur • Nachrechnung von Ingenieurbauwerken • Rückbauplanungen • Tragwerksplanungen • Bauwerksdiagnostik • Bauwerksmonitoring • Automatisierte Datenverarbeitung zur Zustandsermittlung von Ingenieurbauwerken • Forschung und Entwicklung 2. Forschung und Entwicklung Zur Sicherung der Wettbewerbsposition sowie zur Weiterentwicklung der Leistungen betreibt das Unternehmen Forschung und Entwicklung. Hierbei arbeitet MKP an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten und in Normierungsgremien mit. Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Fachvorträge auf Tagungen belegen das hohe wissenschaftlich- technische Niveau. MKP ist mit mehreren deutschen Hochschulen gut vernetzt und übernimmt in Kooperation mit Hochschulinstituten Forschungsaufgaben. MKP widmet sich dabei der Entwicklung und Implementierung von BIM ("building information modelling") als zukunftsorientierte Planungsmethode sowie weiteren Forschungsfeldern der digitalen Bauwerksdiagnostik und der Digitalisierung im Bauwerksmonitoring (Digitaler Zwilling). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im Jahresverlauf 2023 von einer wirtschafltichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Somit entwickelte sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartet. Kausal hierfür war der weiter schache private Konsum, eine deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft und dämpfende Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. (Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zur wirtschaftlichen Entwicklung) Die Bauwirtschaft unterliegt traditionell stärkeren konjunkturellen Zyklen. Hieraus resultieren wirtschaftliche Risiken. Durch die diversifizierte fachliche Ausrichtung von MKP ist die Gesellschaft weniger von diesen zyklischen Schwankungen betroffen und konnte im Berichtsjahr weiterwachsen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft erwartet, dass der zukünftig weiter steigende Bedarf an Planungs- und Überwachungsleistungen, insbesondere an Ingenieurbauwerken der Infrastruktur, voraussichtlich auch in den folgenden Jahren für eine stabile Auftragslage sorgen wird. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäfte haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin positiv entwickelt. Vor diesem Hintergrund ist auch die Anzahl der Beschäftigten weitergewachsen. a. Ertragslage Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 war die Auftragslage gut; der Auftragsbestand betrug TEUR 5.300. Im Jahresverlauf bewegte sich der Auftragsvorlauf stets bei rund TEUR 5.000. Der erzielte Jahresüberschuss beträgt TEUR 825 (Vorjahr: TEUR 836) ; der Prognosewert von TEUR 1.100 konnte nicht erreicht werden. Die Gesamtleistung konnte mit TEUR 10.587 (Vorjahr: TEUR 9.069) um 16,7 % gesteigert werden. Der Prognosewert lag bei TEUR 11.000 und wurde somit leicht verfehlt. Kausal hierfür waren zeitliche Verzögerungen bei der Bearbeitung größerer Projekte sowie die daraus resultierende Verschiebung der Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 12.415. Der Vorjahreswert von TEUR 7.770 wurde somit deutlich übertroffen, was dem Umstand geschuldet ist, dass im Berichtsjahr 2023 umsatzstarke Projekte schlussgerechnet werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen erhaltene Zuschüsse zu den entstandenen Aufwendungen für F& E- Projekte. Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr aufgrund der gestiegenen Anzahl an Beschäftigten sowie der vorgenommenen Gehaltssteigerungen um TEUR 786 (+ 15 %) erhöht. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) beträgt TEUR 1.234 und liegt somit auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.236). b) Vermögens- und Finanzlage Das Gesellschaftsvermögen besteht neben den Vorräten und Forderungen im Wesentlichen aus den Immobilien, den technischen Anlagen und Maschinen, der EDV- und Büroausstattung sowie den Guthaben auf Bankkonten. Die getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände wie in Sachanlagen haben die vorgenommenen Abschreibungen überstiegen; im Ergebnis stieg das Anlagevermögen von TEUR 4.774 (Vorjahr 2022) auf nunmehr TEUR 6.068. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sanken stichtagsbezogen um 17 %; die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gingen um 13 % zurück. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.727 gestiegen. Diese Steigerung resultiert aus dem Umstand, dass sich die Rechnungslegung bei einer Vielzahl von Projekten aufgrund verspäteter Beauftragungen sowie haushaltspolitischer Zwänge unserer Auftraggeber in den Monat Dezember verschoben hat. Die Gesellschaft verfügt mit einem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 3.224) über ausreichend Liquidität, um ihre Zahlungsverpflichtungen betrags- und termingerecht bedienen zu können. Weiterhin verfügt die Gesellschaft über ausreichende Kreditlinien. MKP finanziert sich überwiegend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit; Investitionen werden auch unter Einbeziehung von Darlehen der Hausbanken finanziert. Ausschlaggebend für die Verminderung der liquiden Mittel war insbesondere die Umsatzverschiebung in den Monat Dezember. Die dadurch erhöhten Forderungen wurden erst nach dem Bilanzstichtag liquiditätswirksam. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Liquidität waren fällige Steuerzahlungen für die Vorjahre 2021 und 2022 sowie erhöhte festgesetzte Vorauszahlungen für das Jahr 2023. Bankverbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 3.178 (Vorjahr: TEUR 2.722). Diese resultieren aus den aufgenommenen Darlehen zur Finanzierung der Immobilien sowie zur Finanzierung von Anlagegegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern, Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer sowie aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Im Ergebnis erhöhte sich die Bilanzsumme auf TEUR 10.908 (Vorjahr: TEUR 9.701). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • der Entwicklung der Gesamtleistung, • Unternehmensergebnis nach Steuern. Für die interne Unternehmenssteuerung wird zudem der Cashflow generell herangezogen. Die kurz- und mittelfristige Liquidität wird zur Steuerung des Unternehmens laufend überwacht. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird unverändert als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung entspricht den Erwartungen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten einschließlich der kurzfristigen Rückstellungen sind vollumfänglich durch Forderungen aus LuL sowie durch liquide Mittel gedeckt. Die MKP verfügt über eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Zum Bilanzstichtagweist die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote in Höhe von 42 % und liquide Mittel in Höhe von TEUR 821 auf. III. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft tritt im Jahr 2024 auf der Stelle. So ging die deutsche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2024 entgegen den Erwartungen leicht zurück; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank saisonbereinigt um 0,1 %. Für das dritte Quartal wird eine leichte Erhöhung der Wirtschaftsleistung erwartet. Die Inflationsrate wird im Jahresverlauf weiter nachgeben, da auch der Preisdruck entlang der Lieferketten abnimmt. Dennoch fallen die Teuerungsraten immer noch merklich höher aus als im längerfristigen Durchschnitt und dürften auch noch längere Zeit oberhalb der Grenze von 2 % verharren. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht August 2024) Die Konjunkturprognose 2024 vom deutschen Baugewerbe geht von einem realen Umsatzrückgang von 3 % aus. Verantwortlich hierfür ist ein Mix aus nach wie vor hohen Beschaffungskosten bei Baumaterial sowie ein wieder einsetzender deutlicher Preiswettbewerb um Aufträge. Dies betrifft insbesondere den Hochbau. Davon losgelöst steigen die Investitionen der öffentlichen Hand im Ingenieurbau bei Verkehrsinfrastrukturprojekten. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe geht dabei für das Jahr 2024 von einem nominalen Zuwachs von gut 3 % und einem Volumen von rund 10 Mrd. EUR aus. Das aktuelle Jahr 2024 entwickelt sich für MKP trotz der teilweise widrigen Randbedingungen zufriedenstellend. Vor dem Hintergrund einer weiterhin komfortablen Auftragslage (aktueller Auftragsvorlauf liegt bei rund TEUR 7.200) sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile Entwicklung und weiteres Wachstum voraus. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Steigerung der Gesamtleistung auf 13.000 TEUR sowie eine Verbesserung des Jahresüberschusses auf 1.300 TEUR. Die bisherige Geschäftsstrategie, neben der Weiterentwicklung unserer Kernkompetenzen nach neuen, innovativen und herausfordernden Aufgabenfeldern Ausschau zu halten und weniger rentable Geschäftsfelder zurückzufahren, hat sich bewährt und soll beibehalten werden. IV. Chancen- und Risikobericht Der aktuelle Zustand der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland resultiert aus den zu geringen Investitionen in die Erhaltung und den Ausbau des Straßen- und Schienennetzes. Aufgrund eines immer höher werdenden Verkehrsaufkommens, sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene, müssen die bestehenden Bauwerke instandgesetzt bzw. erneuert sowie neue Verkehrswege erschlossen werden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeitig gewinnt der ressourcenschonende Umgang im Bauwesen immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen mit seinen Teilbereichen Diagnostik, Planung, Monitoring und Analytics für die kommenden Aufträge sehr gut gerüstet. Aufgrund der guten Reputation am Markt, insbesondere im Bereich von Ingenieurbauwerken der Verkehrsinfrastruktur, bestehen gute Chancen, weitere Aufträge in großem Umfang akquirieren zu können und somit das geplante Umsatzwachstum zu erfüllen. Zur Vermeidung von Haftungs- und Gewährleistungsrisiken hat MKP hohe interne Qualitätsstandards und Kontrollmechanismen auf der Grundlage eines QM-Systems implementiert. Das MKP- QM- System basiert auf dem Qualitätsstandard "Planer am Bau" und wurde 2021 durch den TÜV zertifiziert. Die unmittelbare Führung eines Projektteams übernimmt ein erfahrener Projektleiter. Durch diesen werden die einzelnen Leistungen professionell koordiniert. Weiterbildungen sichern das aktuelle Wissensniveau. Hinzu kommt ein Austausch mit anderen Projektleitern des Fachteams sowie mit dem/ der Fachteamleitenden. Um den finanziellen und zeitlichen Rahmen eines Projekts nicht zu überschreiten, werden Budgets und Termine in Statusterminen regelmäßig kontrolliert. Für Haftungsrisiken hat MKP eine umfassende Berufshaftpflichtversicherung mit branchenüblicher Deckungssumme abgeschlossen Zur Minimierung von IT-Risiken wurden verschiedene Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Hierzu zählen u.a. Backup-Systeme und redundante Serverstrukturen. Gegen unberechtigte Zugriffe auf unsere IT-Systeme werden u.a. passwortgeschützte Zugänge, Firewalls und Virenscanner eingesetzt und weiterentwickelt. Die IT-System werden dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Für Risiken durch Cyberangriffe wurde eine CyberRisk-Versicherung abgeschlossen. Preisänderungsrisiken werden als sehr gering eingeschätzt, da meist längerfristige Verträge existieren. Das Adressausfallrisiko ist ebenfalls sehr gering, da MKP überwiegend mit öffentlichen Auftraggebern des Bundes und der Länder zusammenarbeitet. Zudem wird das Ausfallrisiko durch eine zeitnahe Rechnungslegung und ein bestehendes Mahnwesen reduziert. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme werden im Rahmen einer monatlichen Vorausschau erkennbar. In der Vergangenheit kam es zu keinerlei Liquiditätsschwierigkeiten. MKP strebt an, auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Jahre eine angemessene Liquidität auf den Bankkonten vorzuhalten und kann im Bedarfsfall auf bestehende Kontokorrentkreditlinien zugreifen. Das Zinsänderungsrisiko ist ebenfalls gering, da die bestehenden Finanzierungen mit langen Zinsbindungsfristen versehen sind. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität bestehen aktuell, abgesehen von globalen Krisen, keine Risiken, die die Entwicklung beeinträchtigen oder den Bestand gefährden können. Die Chancen und Risiken werden revolvierend durch die Geschäftsführung neu bewertet. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von drei bis zu fünf Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital waren nicht einzubeziehen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Rahmen des jeweiligen steuerlichen Höchstbetrages sofort abgeschrieben. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich für neue Vermögensgegenstände an den amtlichen AfATabellen; für gebrauchte Vermögensgegenstände wird die voraussichtliche Restnutzungsdauer geschätzt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Anpassungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht notwendig. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Anwendung des Durchschnittsverfahrens bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten und den Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, sowie fertigungsbedingte Abschreibungen wurden nicht einbezogen (§ 255 Abs. 3 HGB; § 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Bei verlustträchtigen Projekten erfolgt ein Abschlag im Rahmen der verlustfreien Bewertung, welcher sich anhand der nach dem Bilanzstichtag noch zu erwartenden Aufwendungen für das Projekt orientiert. Aufgrund der hohen Ermittlungskosten wurde bei drei alten Projekten, Gesamtvolumen TEUR 1.361, die Bewertung nach dem Verfahren aus dem Vorjahr (Bewertung erfolgte über den Fertigstellungsgrad; dieser wird auf Basis der gestellten Abschlagsrechnungen abzüglich eines Abschlags von 15 % für Vertriebs- und Verwaltungskosten, Erlösschmälerungen sowie Gewinn ermittelt) angewendet. Geleistete Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und werden gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen vor Verrechnung mit dem Deckungsvermögen 173.798,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden soweit notwendig Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen wurden auf ihre Restlaufzeit abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellungen werden pauschal in Höhe von 0,5 % der Gesamtleistung ermittelt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr sind dem Anlagespiegel als Anlage zum Anhang zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 649.528,19 EUR (Vorjahr: 407.581,51 EUR) und sind in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Angaben zu Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 182.403,34 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) beinhalten sonstige Vermögensgegenstände. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätze unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.898,00 EUR (Vorjahr: 8.975,00 EUR), welcher einer Ausschüttungssperre unterliegt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen (sog. Deckungsvermögen) wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten und der Sicherungsrechte
Werte in Klammern () enthalten Vorjahreswerte. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verbunden: • erstrangige Buchgrundschuld über 850 TEUR zugunsten der Sparkasse Mittelthüringen am Objekt "Zum Hospitalgraben 2, 99425 Weimar". • erstrangige Buchgrundschuld über 750 TEUR zugunsten der VR Bank Weimar eG am Objekt "Zum Hospitalgraben 2a, 99425 Weimar". • Forderungsabtretung sämtlicher Forderungen in Höhe von 165 TEUR • erstrangige Buchgrundschuld über 1.985 TEUR zugunsten der Sparkasse Mittelthüringen am Objekt "Altenzeller Str. 29, 01069 Dresden" Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.824 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus Abzinsung belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 125,06 (Vorjahr: EUR 265,46). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 3.107,00 (Vorjahr: EUR 3.167,00). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird das Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Gesellschafter Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Kredite wird berichtet:
Die Darlehen werden mit 1,24 % bis 1,43% p.a. verzinst und in monatlichen Raten nebst Zinsen getilgt. Die Darlehen haben eine Laufzeit von längstens 18 Jahren. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen ́ Von der Schutzklausel gemäß § 286 Ab.s 3 HGB wird Gebrauch gemacht.
Weimar, den 1. November 2024 gez. Oliver Hahn gez. Dr. Gregor Schacht gez. Dr. Marc Wenner
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt und beschloss das Folgende: "Von dem Jahresüberschuss wird ein Teilbetrag von 550.000,00 EUR (brutto) an die Gesellschafter am 28.02.2025 ausgeschüttet. Der Restbetrag von 275.384,62 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen." BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss sowie Lagebericht zum 31. Dezember 2023 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:An die MKP GmbH, Weimar PRÜFUNGSURTEILEWir haben den Jahresabschluss der MKP GmbH, Weimar - bestehend aus der Bilanz zum 31. De zember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MKP GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentli chen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetz lichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstel lungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermö gensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwort lich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstä tigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen we sentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vor schriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar stellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnah men (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irr tümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah resabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten be einflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund haltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jah resabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, pla nen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentli che falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irr tümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständig keiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen bein halten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrun gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätig keit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Un sicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeut same Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsi cherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsver merks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt ein schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäfts vorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Geset zesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Anga ben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung fest stellen.
Erfurt, 9. Oktober 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Uebensee, Wirtschaftsprüfer Eisner, Wirtschaftsprüfer |
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