Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 1883 FL
Vorher
M. Meesenburg Einzelhandel GmbH
Eingetragen
24.5.2005
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit mechanischen und elektronischen Produkten für die Sicherheits- und Brandschutztechnik, mit Produkten jeder Art für die Erstellung und Ausstattung von Gebäuden, mit Werkzeugen und artverwandten Artikeln. Die Gesellschaft kann in diesen Bereichen auch Dienstleistungen erbringen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Leitner
seit 1.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Martin Meesenburg
seit 24.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Meesenburg Großhandel KG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meesenburg GmbH

Flensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

(Amtsgericht Flensburg, HRB 1883 FL)

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 574.867,00 492.500,00
- davon Geschäfts-oder Firmenwert EUR 89.166,67 (Vorjahr: EUR 99.166,67) -
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.007,43 445.794,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.470.476,30 1.470.476,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 900.000,00 600.000,00
2.370.476,30 2.070.476,30
3.554.350,73 3.008.770,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.707.806,79 1.676.707,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.596.428,66 1.633.619,53
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 509.368,21 (Vorjahr: EUR 370.926,06)-
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 58.539,67 31.905,46
4.362.775,12 3.342.232,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.515,92 7.270,59
7.923.641,77 6.358.274,46

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Gewinnvortrag 1.026.215,54 1.026.215,54
1.231.215,54 1.231.215,54
B. Rückstellungen 216.146,43 154.364,36
C. Verbindlichkeiten 6.476.279,80 4.972.694,56
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 1.315.138,15 (Vorjahr: EUR 1.343.418,76) -
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 4.740.640,91 (Vorjahr: EUR 3.060.733,42) -
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.376.279,80 (Vorjahr: EUR 4.972.694,56) -
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.100.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -
7.923.641,77 6.358.274,46

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.497.911,18 5.037.627,81
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.723.445,34 3.080.640,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 768.629,56 654.488,70
- davon für Altersversorgung EUR 3.625,26 (Vorjahr: EUR 2.811,45) - - 4.492.074,90 - 3.735.129,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 288.754,42 - 121.973,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.462.913,64 - 1.171.056,42
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 598,04 (Vorjahr: EUR 679,90) -
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 494.499,70 184.723,32
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.918,20 17.569,79
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.920,04 (Vorjahr: EUR 15.558,93) -
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 153.751,08 - 50.205,75
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 76.025,54 (Vorjahr: EUR 13.358,88) -
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 3.777,30 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 606.057,74 161.556,25
10. sonstige Steuern - 30.833,77 - 30.399,14
11. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn - 575.223,97 - 131.157,11
12. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden nach der linearen Methode über voraussichtliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte betreffen einen Ende 2022 entgeltlich erworbenen Kundenstamm, der über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben wird (§ 253 Abs. 3 Satz 4 HGB).

Die Sachanlagen wurden nach der linearen Methode über voraussichtliche Nutzungsdauern von 2 bis 25 Jahren abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2023 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. GWG mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren gewinnmindernd aufgelöst wird (§ 6 Abs. 2a EStG).

Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgte zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen.

Fremdbezogene Waren wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Abschläge für Boni und Skonti bewertet. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurde die gewogene Durchschnittspreismethode angewendet. Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit wurden durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wurde durch Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten wurden miteinander verrechnet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

EUR
Personalaufwendungen 124.558,41
Berufsgenossenschaftsbeiträge 47.728,55

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 4.740.640,91 (Vorjahr: EUR 3.060.733,42) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Anstieg des Rohergebnisses und der Personalaufwendungen resultiert aus dem Ausbau des bestehenden Geschäfts sowie aus der Umsatzsteigerung der in 2022 neu gegründeten Standorte mit damit zusammenhängenden Einstellungen von Mitarbeitern.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 90 Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb (51), Montage und Service (33) und Verwaltung (6) beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Eventualverbindlichkeiten aus einer Bürgschaft für ein verbundenes Unternehmen in Höhe von TEUR 311.

Aufgrund der erfahrungsgemäß ausreichenden Liquidität des verbundenen Unternehmens in der Vergangenheit ist mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis nicht zu rechnen.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Miet- und Leasingverpflichtungen betragen insgesamt TEUR 506 und dienen dazu, die Kapitalbindung zu reduzieren und die Standorte zu sichern. Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 308 betreffen abgeschlossene Leasingverträge für Fahrzeuge und diverse Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Mietverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 198.

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Meesenburg GmbH sind

Geschäftsführer (ausgeübter Beruf) Martin Meesenburg, Flensburg,

Geschäftsführerin (ausgeübter Beruf) Ilva Dethleffsen, Hamburg,

Geschäftsführer (ausgeübter Beruf) Thomas Leitner, Reinholterode, ab 13. Februar 2024.

Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5. Anteilsbesitz

Unter den Finanzanlagen wird die folgende Beteiligung i. S. d. § 271 Abs. 1 HGB ausgewiesen:

Laarmann + Peez GmbH, Flensburg

Stammkapital EUR 103.000,00
Anteil am Stammkapital 100 %
Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 EUR 804.830,19

6. Angaben zum Mutterunternehmen

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Meesenburg Großhandel KG (nunmehr: Meesenburg GmbH & Co. KG) mit Sitz in Flensburg.

 

Flensburg, den 16. April 2024

Meesenburg GmbH

gez. Martin Meesenburg, Geschäftsführer

gez. Ilva Dethleffsen, Geschäftsführerin

gez. Thomas Leitner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 404.197,00 172.367,00 0,00 576.564,00
504.197,00 172.367,00 0,00 676.564,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 957.670,14 367.726,02 55.382,95 1.270.013,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.470.476,30 0,00 0,00 1.470.476,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 600.000,00 300.000,00 0,00 900.000,00
2.070.476,30 300.000,00 0,00 2.370.476,30
3.532.343,44 840.093,02 55.382,95 4.317.053,51
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 833,33 10.000,00 0,00 10.833,33
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 10.863,67 80.000,00 0,00 90.863,67
11.697,00 90.000,00 0,00 101.697,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.875,45 198.754,42 49.624,09 661.005,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
523.572,45 288.754,42 49.624,09 762.702,78
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 89.166,67 99.166,67
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 485.700,33 393.333,33
574.867,00 492.500,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.007,43 445.794,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.470.476,30 1.470.476,30
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 900.000,00 600.000,00
2.370.476,30 2.070.476,30
3.554.350,73 3.008.770,99

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell und Standorte

Die Meesenburg GmbH agiert als Spezialist für Sicherheitstechnik und Gebäudeautomation. Dabei werden Kunden bereits bei der Projektplanung unterstützt. Meesenburg GmbH übernimmt auch die Montage, Inbetriebnahme und Wartung der Anlagen. Hauseigene Techniker und Handwerksmeister können auch die teilweise gesetzlich vorgeschriebene Abnahmeprüfung vornehmen.

Unsere Kunden sind Unternehmen aus allen Branchen, Privatpersonen sowie öffentliche Einrichtungen. Produktbereiche sind Schließsysteme und Zutrittskontrollen, Einbruchschutz, Briefkastenanlagen, Tresore, Brandschutztüren sowie Tür- und Fensterautomation.

Sitz des Unternehmens ist Flensburg. Zusätzlich verfügt die Meesenburg GmbH über 6 weitere inländische Standorte in Berlin, Gütersloh, Hamm, Konstanz, Oldenburg und Schleswig.

1.2 Organisationsstruktur, Leitung und Kontrolle

Muttergesellschaft der Meesenburg GmbH ist Meesenburg Großhandel KG, Flensburg (nunmehr: Meesenburg GmbH & Co. KG). Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Meesenburg Großhandel KG (nunmehr: Meesenburg GmbH & Co. KG) ist ein inhabergeführtes, international tätiges Unternehmen aus dem Produktionsverbindungshandel mit Beschlägen und Baubedarf.

Tochtergesellschaft der Meesenburg GmbH ist Laarmann + Peez GmbH, Hamburg. Diese verfügt über ein ähnliches Geschäftsmodell wie ihre Muttergesellschaft. Mit der Laarmann + Peez GmbH besteht ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag.

Geschäftsführer der Meesenburg GmbH sind Ilva Dethleffsen, Thomas Leitner (ab 2024) und Martin Meesenburg.

1.3 Mitarbeiter

Bei der Gesellschaft waren im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt 90 Mitarbeiter sowie 3 Auszubildende beschäftigt.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 gemäß Veröffentlichung des Bundesfinanzministeriums um 0,3 % geschrumpft (Monatsbericht Februar 2024).

Aufgrund der gestiegenen Preise sowie des höheren Zinsniveaus war die Nachfrage nach Bauleistungen im Berichtsjahr rückläufig, was sich auch an sinkenden Baugenehmigungen ablesen lässt. Dadurch waren auch die relevanten Ausschreibungen für Neubauprojekte rückläufig.

Der ganz überwiegende Teil der Aufträge für Gebäudeautomation wird jedoch im Bestandsbereich durchgeführt. Hier haben wir eine weiterhin robuste Nachfrage wahrgenommen.

2.2 Ertragslage

Der Umsatz konnte im Berichtszeitraum durch den Ausbau des bestehenden Geschäfts und in Folge der im Vorjahr neu gegründeten Standorte deutlich um 39 % auf 13,7 Mio. € gesteigert werden.

Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 3,9 %-Punkte auf 53,6 % angestiegen, da im Berichtsjahr ein etwas höherer Handelsanteil als im Vorjahr zu verzeichnen war.

Die Abschreibungen (AfA) erhöhten sich um T€ 167 auf T€ 289.

Der Personalaufwand stieg einhergehend mit den neu gegründeten Standorten und damit zusätzliche Mitarbeitern zwar deutlich, jedoch unterproportional zur Umsatzsteigerung auf rund 4,5 Mio. € an. Die Personalquote (in Relation zum Rohertrag) verbesserte sich dadurch von 74,1 % im Vorjahr auf 69,1 % im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 292 auf T€ 1.463.

Der Zinsaufwand stieg um T€ 104 auf T€ 154.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich deutlich um T€ 448 auf T€ 610. Grund für die Verbesserung war im Wesentlichen der höhere Ergebnisbeitrag aus der Gewinnabführung der Tochtergesellschaft. Der für das Geschäftsjahr ursprünglich geplante Umsatz sowie das Ergebnis konnten damit erreicht werden.

2.3 Vermögenslage

Das Anlagevermögen stieg um gut 0,5 Mio. € auf rund 3,6 Mio. €.

Die Investitionen im Berichtsjahr entfielen insbesondere auf Informationstechnologie für das Projektgeschäft sowie Ersatzinvestitionen im Fahrzeugbereich.

Das Umlaufvermögen stieg um 1,0 Mio. € auf knapp 4,4 Mio. €. Wesentlicher Grund für den Anstieg ist die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Bilanzsumme verlängerte sich um knapp 1,6 Mio. € auf 7,9 Mio. €.

2.4 Finanzlage

Im Berichtsjahr standen uns ausreichende Kreditlinien zur Verfügung. Lieferantenskonto wird generell in Anspruch genommen. Zusammenfassend ist das Unternehmen nach wie vor in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

Die Bankverbindlichkeiten blieben mit rund 1,3 Mio. € konstant, während die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft um rund 1,7 Mio. € auf 4,7 Mio. € angestiegen sind. Das Eigenkapital blieb mit gut 1,2 Mio. € unverändert.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmensteuerung folgende Leistungskennziffern heran:

Umsatzentwicklung

EBT

Das EBT ergibt sich aus dem Ergebnis vor Steuern.

3 Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Meesenburg GmbH ist naturgemäß mit Risiken verbunden, die wir in überschaubarem Umfang eingehen müssen, um Chancen nutzen zu können. Unsere Managementaufgabe ist es, potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um sie proaktiv zu steuern und geeignete Maßnahmen zu deren Beseitigung einleiten zu können. In diesem Rahmen nutzen wir ein regelmäßiges, standardisiertes Berichtssystem.

Als Risiko wird ein Ereignis definiert, welches zu einer signifikanten negativen Abweichung vom geplanten EBT führt, falls es eintrifft. Die Ermittlung und Abwägung von Chancen und Risiken ist zentraler Bestandteil unternehmerischen Handelns. Um unser Chancenpotential zu identifizieren, führen wir Markt- und Wettbewerbsanalysen durch, setzen auf eine offene Informationspolitik im Unternehmen und fördern kreative Mitarbeiter. Hierdurch streben wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken an.

Grundsätzlich bestehen im Wesentlichen gesamtwirtschaftliche Risiken, Branchenrisiken, Personalrisiken sowie Finanzrisiken.

Die deutsche Volkswirtschaft ist im Berichtsjahr bei einer im Vergleich zu Vorjahren hohen Inflation real stagniert. Aufgrund der gestiegenen Preise sowie des höheren Zinsniveaus ist die Nachfrage nach Bauleistungen zurzeit rückläufig, was sich auch an geringeren Ausschreibungen und sinkenden Baugenehmigungen ablesen lässt. Diesen Zustand sehen wir jedoch als eher kurzfristig und vorübergehend an, da die Nachfrage nach Wohnraum ungebrochen hoch ist und nicht durch ein entsprechendes Angebot gedeckt wird.

Risiken auf der Beschaffungsseite durch Engpässe bei Lieferanten aufgrund von Materialknappheit erwarten wir aufgrund unserer langjährigen Lieferantenbeziehungen und einer nur geringen Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten grundsätzlich nicht. Die infolge der Corona-Pandemie weitreichende Materialknappheit wurde im Berichtsjahr überwunden- die Verfügbarkeiten liegen mittlerweile wieder auf einem langjährigen Normalniveau.

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Durch die Förderung einer kooperativen Unternehmenskultur, einer leistungsgerechten Vergütung sowie der Übertragung von Verantwortung haben wir eine hohe Mitarbeiterbindung erreicht.

Im finanzwirtschaftlichen Bereich sind Finanzierungsrisiken und Forderungsausfälle typische Unternehmensrisiken. Die Unternehmensfinanzierung wird durch Kreditgeber, mit denen eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht, sichergestellt. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch Risikostreuung sowie ein stringentes Debitorenmanagement begrenzt.

Besondere Chancen sehen wir in den Schwerpunkten der Unternehmenstätigkeit rund um Gebäudeautomation, Smart Home und modernen Schließsystemen. Dies sind trotz der zurzeit schwachen Neubausituation weiterhin Wachstumsbereiche, da die Maßnahmen überwiegend im Bestandsbereich durchgeführt werden. Die Meesenburg GmbH bearbeitet diesen Bereich seit mehr als 25 Jahren und hat sich in dieser Zeit nach unserem Kenntnisstand zu einem renommierten Komplettanbieter entwickelt.

Insgesamt sehen wir das Verhältnis der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung als ausgewogen an, was sich auch in der folgenden Prognose widerspiegelt.

4 Prognosebericht

Die wesentlichen internationalen Institutionen und Forschungsinstitute rechnen für Deutschland im laufenden Jahr 2024 mit einer weiterhin stagnierenden Wirtschaftsleistung.

Trotz der verhaltenen allgemeinen Aussichten planen wir für das laufende Jahr einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine weitere Verbesserung des Vorsteuerergebnisses EBT in gleicher Größenordnung, da unsere Projekte ganz überwiegend im Bestandsbereich durchgeführt werden und die Nachfrage hier weiterhin zufriedenstellend ausfällt.

Ein hochmotiviertes Team von Führungskräften und Mitarbeitern wird auch im Jahr 2024 mit vollem Einsatz daran arbeiten, unsere Kunden zufriedenzustellen und die Chancen zu nutzen.

 

Flensburg, den 16. April 2024

Meesenburg GmbH

gez. Martin Meesenburg, Geschäftsführer

gez. Ilva Dethleffsen, Geschäftsführerin

gez. Thomas Leitner, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Nachfolgender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (ohne Offenlegungserleichterungen) sowie auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Meesenburg GmbH, Flensburg.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Meesenburg GmbH, Flensburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Meesenburg GmbH, Flensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meesenburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, 23. April 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Golz, Wirtschaftsprüfer

gez. Marquardsen, Wirtschaftsprüfer

Auzug aus dem Protokoll über die Beschlussfassung der alleinigen Gesellschafterin

der Meesenburg GmbH, Flensburg

Unter Verzicht auf alle Formen und Fristen für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung fasste die alleinige Gesellschafterin der Meesenburg GmbH, Flensburg,

Meesenburg GmbH & Co. KG, Flensburg - diese vertreten durch den Geschäftsführer, Herrn Martin Meesenburg,

heute die folgenden Beschlüsse:

1.

Der von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Flensburg, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 23. April 2024 versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Meesenburg GmbH, Flensburg, wird festgestellt.

2.

Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.026.215,54 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Flensburg, den 16. August 2024

gez. Martin Meesenburg

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