Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 2726
Eingetragen
26.3.1998
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBetrieb von KläranlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Übernahme von Aufgaben und das Erbringen von Dienstleistungen im Bereich der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie die Vornahme aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Jakob
seit 5.2.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
Stadt Selb
40.80%
Stadt Selb
20.24%
17.00%
Stadt Marktleuthen
10.00%
Stadt Schönwald
10.00%

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Stadt Selb
Germany
40.80%
Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH
Germany
39.20%
Stadt Marktleuthen
Germany
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aqua Engineering GmbH

Selb

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.688,32 24.547,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.091,98 12.799,88
3. Forderungen gegen Gesellschafter 58.783,32 46.419,50
4. sonstige Vermögensgegenstände 28.371,79 24.756,35
99.935,41 108.522,95
II. Guthaben bei Kreditinstituten 250.989,83 187.820,02
Bilanzsumme 350.925,24 296.342,97

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. andere Gewinnrücklagen 15.000,00 15.000,00
III. Gewinnvortrag 19.722,76 16.272,00
IV. Jahresüberschuss 24.232,93 23.450,76
98.955,69 94.722,76
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.100,00 3.100,00
2. sonstige Rückstellungen 3.500,00 3.100,00
6.600,00 6.200,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 175.447,28 147.321,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 51.299,30 28.488,75
3. sonstige Verbindlichkeiten 18.622,97 19.610,45
davon aus Steuern: 18.622,97 € (VJ 19.040,45 €) 245.369,55 195.420,21
Bilanzsumme 350.925,24 296.342,97

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.-31.12.2023 01.01.-31.12.2022
1. Umsatzerlöse 594.978,26 586.051,53
2. sonstige betriebliche Erträge 340,00 273,49
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.380,07 498,91
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 527.399,12 523.196,05
529.779,19 523.694,96
4. Personalaufwand:
Löhne und Gehälter 15.335,50 15.335,50
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.002,21 14.287,68
34.201,36 33.006,88
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 265,13 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.233,56 9.556,12
8. Ergebnis nach Steuern 24.232,93 23.450,76
9. Jahresüberschuss 24.232,93 23.450,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Aqua Engineering GmbH, Selb

Allgemeine Angaben

Die Aqua Engineering GmbH hat ihren Sitz in Selb, Gebrüder-Netzsch-Straße 14, und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hof (HRB 2726) eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BIlRUG), den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267a HGB eine Kleinstkapitalgesellschaft. Gemäß § 17 des Gesellschaftsvertrags sind bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Der Ansatz des Stammkapitals erfolgt mit dem Nennbetrag. Am Stammkapital in Höhe von 40.000,00 € sind die Stadt Selb mit 16.320,00 € (40,8 %), die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH mit 15.680,00 € (39,2 %), die Stadt Marktleuthen mit 4.000,00 € (10,0 %) und die Stadt Schönwald mit 4.000,00 € (10,0 %) beteiligt.

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Verpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vermindern sich gegenüber dem Vorjahr um 14,8 T€ auf 9,7 T€ (VJ: 24,5 T€).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3,1 T€ (VJ: 12,8 T€) betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 58,8 T€ (VJ: 46,4 T€). Sie bestehen gegen die Stadt Schönwald sowie die Stadtwerke Marktleuthen, einem eigenbetriebsähnlichen Regiebetrieb der Stadt Marktleuthen und betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände steigen um 3,6 T€ auf 28,4 T€ (VJ: 24,8 T€). Sie betreffen im Wesentlichen abziehbare Vorsteuerbeträge und weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Bankbestände

Die Bankbestände betreffen ausschließlich Guthaben bei der Sparkasse Hochfranken.

Eigenkapital

Als Eigenkapital ist das Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag ausgewiesen.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen blieben mit 15,0 T€ gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Sonstige Rückstellungen

In dieser Position werden die Rückstellungen für Jahresabschlusskosten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 175,4 T€ (VJ: 147,3 T€) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 51,3 T€ (VJ: 28,5 T€) betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Abwasserbetriebe Selb, einem Eigenbetrieb des Gesellschafters Stadt Selb.

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit 18,6 T€ (VJ: 19,6 T€) betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gliederung der Umsatzerlöse

2023 2022 Veränderung
technische Betriebsführung 364,9 T€ 372,7 T€ -7,8 T€
kaufmännische Betriebsführung 191,6 T€ 176,0 T€ +15,6 T€
Werkleitung 38,5 T€ 37,4 T€ +1,1 T€
Umsatzerlöse Gesamt 595,0 T€ 586,1 T€ 8,9 T€

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von 529,8 T€ (VJ: 523,7 T€) enthält Aufwendungen für Fremdleistungen der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH mit 395,6 T€ (VJ: 367,9 T€).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Stichtag keine Haftungsverhältnisse. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem mit der Stadt Marktleuthen geschlossenen Personalgestellungsvertrag im Umfang von 165,6 T€ und im Rahmen der kaufmännischen Betriebsführung der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH, Selb mit 29,6 T€.

Beschäftigtenzahlen und Arbeitnehmergruppen

Im Geschäftsjahr 2023 waren - unverändert gegenüber dem Vorjahr - durchschnittlich nebenberuflich zwei Angestellte beschäftigt.

Das Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung und beträgt 2,1 T€ (VJ: 2,1 T€).

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH, Selb, einbezogen und im Unternehmensregister elektronisch veröffentlicht (www.unternehmensregister.de).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 24.232,93 € einen Anteil von 20.000,00 € an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von 4.232,93 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat: Ulrich Pötzsch (Vorsitzender)
Oberbürgermeister der Stadt Selb
Dr. Christof Schulte (stellv. Vorsitzender)
Mitglied des Vorstandes der Thüga AG
Klaus Jaschke
1. Bürgermeister der Stadt Schönwald
Sabrina Kaestner
1. Bürgermeisterin der Stadt Marktleuthen
Matthias Müller
Dipl. Wirtschaftsinformatiker / Stadtrat der Stadt Selb
Kai Hammerschmidt
Unternehmer / Stadtrat der Stadt Selb
Timo Kluth
Kostenanalytiker Einkauf / Stadtrat der Stadt Selb
Dipl.-Ing. (FH) Andi Sprenger
Prokurist der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH
Matthias Sörgel
Prokurist der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH

Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 0,7 T€ (VJ: 0,6 T€).

Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Klaus Burkhardt, Selb

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB für die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ergeben.

 

Selb, den 22. März 2024

Aqua Engineering GmbH

Dipl.-Ing. Klaus Burkhardt, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Aqua Engineering GmbH, Selb

Grundlagen der Gesellschaft

Die Aqua Engineering GmbH ist ein regional tätiges Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Selb. Sie erbringt für Städte und Gemeinden Dienstleistungen im Bereich der öffentlichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung.

Am Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 40.000 € sind mit 40,8 % die Stadt Selb, mit 39,2 % die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH und mit jeweils 10,0 % die Städte Marktleuthen und Schönwald beteiligt.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 führte im Wesentlichen die Übernahme der technischen Betriebsführung bei der Trinkwasserversorgung der Marktgemeinde Thiersheim seit 01. April 2023 bei einem gleichzeitigen Rückgang der verrechneten Ingenieurleistungen zum leichten Umsatzanstieg. Die weiteren technischen und kaufmännischen Betriebsführungen wurden im vergleichbaren Umfang der Vorjahre erbracht.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Umsatzerlöse liegen im Jahr 2023 mit 595,0 T€ um 8,9 T€ oder 1,5 % über dem Niveau des Vorjahres (VJ: 586,1 T€). Entsprechend dem leichten Umsatzanstieg erhöhte sich auch der Materialaufwand um 6,1 T€ oder 1,2 % auf 529,8 T€ (VJ: 523,7 T€). Dieser betrifft im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen aus Dienstleistungsverträgen durch die Gesellschafter, über welche die Leistungen an die Kunden erbracht werden. Der Personalaufwand liegt mit 15,3 T€ (VJ: 15,3 T€) auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 16,0 T€ (VJ: 14,3 T€) erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig. Nach Abzug von 10,2 T€ (VJ: 9,6 T€) Steuern kann ein Jahresüberschuss von 24.232,93 € (VJ: 23.450,76 €) ausgewiesen werden.

Investitionen waren für das Geschäftsjahr 2023 nicht geplant und wurden auch nicht getätigt.

Der Forderungsbestand und die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,6 T€ auf 99,9 T€ (VJ: 108,5 T€). Die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen zum Bilanzstichtag um 63,2 T€ auf 251,0 T€ (VJ: 187,8 T€), so dass sich die Bilanzsumme um 54,6 T€ oder 18,4 % auf 350,9 T€ (VJ: 296,3 T€) erhöhte. Die Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Dem positiven Cashflow aus der laufendenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 83 T€ (VJ: 8 T€), welcher insbesondere aus einem stichtagsbedingten Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hervorgeht, stand hierbei ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aufgrund der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2022 an Gesellschafter von 20 T€ (VJ: 24 T€) entgegen.

Auf der Passivseite verbesserte sich das Eigenkapital im Wesentlichen durch den anteiligen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr um 4,3 T€ auf 99,0 T€ (VJ: 94,7 T€). Die Rückstellungen liegen auf Vorjahresniveau mit 6,6 T€ (VJ: 6,2 T€), die Verbindlichkeiten erhöhen sich stichtagsbedingt um 50,0 T€ auf 245,4 T€ (VJ: 195,4 T€).

Finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung der Gesellschaft ist das Jahresergebnis. Dabei hat sich das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 T€ oder 3,3 % verbessert. Gegenüber der ursprünglichen Planung verbessert sich der Jahresüberschuss um 6,2 T€ oder 34,6%. Die positive Entwicklung gegenüber der Planung ist auf zusätzliche Erlöse für technische Betriebsführung beim Trinkwasser zurückzuführen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren finden keine Anwendung.

Auf Grund des leichten Anstiegs der Bilanzsumme bei nahezu unverändertem Eigenkapital ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 28,2 % (VJ: 32,0 %).

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Kunden der Gesellschaft sind derzeit ausschließlich Kommunen des Landkreises Wunsiedel, mit denen meist langfristige Dienstleistungsverträge abgeschlossen wurden. Deshalb sind gegenwärtig Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen nicht zu erkennen. Marktrisiken treten nur bei anstehenden Vertragsverlängerungen auf. Diesem Risiko wird durch die frühzeitige Aufnahme von konstruktiven Gesprächen mit den Vertragspartnern entgegengewirkt.

Die Betriebsrisiken sind ausreichend versichert. Es erfolgt turnusmäßig eine Überwachung der laufenden Verträge. Eine entsprechende Deckungsbeitragsrechnung ist eingerichtet. Auf die Einrichtung eines Risikomanagementsystems wurde auch auf Grund der geringen Größe und überschaubaren Komplexität des Unternehmens verzichtet.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens in nächster Zukunft gefährden, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Sollte der positive Trend bei den kommunalen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anhalten, ist auch künftig mit einer guten Nachfrage nach Planungs- und Unterstützungsleistungen im Trinkwasser- und Abwasserbereich zu rechnen.

Die Ukraine-Krise hat nach derzeitigen Erkenntnissen weiterhin keine wesentlichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens.

Prognosebericht

Für 2024 rechnet die Geschäftsführung mit Umsatzerlösen in Höhe von 540 T€. Bei entsprechenden Materialaufwendungen und ansonsten nahezu gleichbleibenden Kosten rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von 20 T€.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind keine Investitionen vorgesehen.

 

Selb, den 22. März 2024

Aqua Engineering GmbH

Dipl.-Ing. Klaus Burkhardt, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Aqua Engineering GmbH, Selb

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aqua Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aqua Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss, sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 19. April 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Jahn, Wirtschaftsprüfer

Wellhöfer, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendung

Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses

Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 07.05.2024:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 weist eine Bilanzsumme von 350.925,24 € und einen Jahresüberschuss in Höhe von 24.232,93 € aus.

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss 2023 in der vorliegenden Form fest.

Verwendung des Jahresüberschusses 2023:

Die Gesellschafterversammlung billigt den Vorschlag der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates, aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 24.232,93 € wiederum 20.000,00 € an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von 4.232,93 € auf neue Rechnung vorzutragen.

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