Fischer Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Anders seit 29.5.2015 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OTEMA GmbHHöchstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen und allen zugehörigen Gegenständen sowie von Fahrzeugen aller Art (im Wesentlichen LKW), der Vertrieb von Rasen- und Grundstückspflegemaschinen und Maschinen für den kommunalen Einsatz, das Betreiben von Werkstätten für Reparaturen sowie der regionale und überregionale Vertrieb von Ersatzteilen. Die Kunden des Unternehmens kommen in den beiden wesentlichen Sparten (Landtechnik und Nutzfahrzeuge) fast ausschließlich aus dem Inland. Die Wirtschaft in Deutschland ist mit Schwung in das Jahr 2012 gestartet, verlor dann aber im Jahresverlauf an Kraft, so dass das Bruttosozialprodukt gemäß den Daten des Statistischen Bundesamts zwar um 0,7 % stieg, gegenüber einem Wachstum in 2011 von 3,0 % jedoch mit einer geringeren Steigerungsrate. Bei einer robusten Inlandsnachfrage und niedrigen Arbeitslosenzahlen bewirkte die Schuldenkrise im Euroraum Bremsspuren, die sich im Rahmen einer geringeren Nachfrage aus dem europäischen Ausland, insbesondere hinsichtlich der aus deutscher Sicht wichtigen Euroländer Frankreich, Italien und Spanien, niederschlug. Aufgrund der großen Nachfrage nach Waren "Made in Germany" außerhalb der Europäischen Union konnte die deutsche Wirtschaft jedoch insgesamt Waren im Wert von knapp 1,1 Billionen Euro exportieren und damit so viel wie nie zuvor. Die konjunkturelle Entwicklung in der Landtechnikindustrie stellt sich zusammengefasst wie folgt dar. Die Jahre 2011 und 2012 stehen laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) für einen raschen Aufschwung der europäischen und weltweiten Landtechnikindustrie. Dabei hat sich innerhalb Europas ein Nord-Süd-Gefälle aufgetan. Analog zur gesamtwirtschaftlichen Schwäche in den südlichen Ländern Europas verringerten sich auch die Verkäufe von Maschinen in diesen Ländern, wohingegen die Landtechnikmärkte im nördlichen Teil ein starkes Wachstum erreichten. Deutschland ist neben Frankreich in Europa führend bezüglich der Verkäufe von Landtechnik, wobei die deutschen Landwirte und Lohnunternehmer seit 2006 überproportional viel in Technik investiert haben. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich zwar in 2012 mit rund 288.200 um 4 Prozent gegenüber 2010 weiter verringert, jedoch ist gleichzeitig die bewirtschaftete Fläche je Betrieb von rd. 56 Hektar (2010) auf 58 Hektar (2012) weiter angestiegen. Der Trend zu weniger, aber größeren Landwirtschaftsbetrieben setzt sich in Deutschland weiter fort. Dies erfordert wiederum einen zunehmenden Technologieeinsatz. Nicht zuletzt wird durch den Einsatz moderner prozessgesteuerter Maschinen die Effizienz gesteigert, wodurch sich Kosten weiter senken lassen und sich so Investitionen in Profimaschinen wirtschaftlich rentieren. Der deutschlandweite Gesamtumsatz der Landtechnikbranche erhöhte sich im Jahr 2012 um rd. 10 Prozent auf rund 7,7 Mrd. Euro. Besonders starke Zuwächse verzeichneten dabei Landmaschinen mit einem Plus von rd. 14 Prozent. Im Bereich der Nutzfahrzeuge, der nach der Krise in 2009 insbesondere im Jahr 2011 wieder an die sehr guten Jahre 2007/08 anknüpfen konnte, war das Marktumfeld 2012 schwierig. So brachen die Lkw-Verkäufe in den letzten Monaten des Jahres 2012 europaweit massiv ein. In Deutschland schloss das Jahr 2012 mit über 311.000 Neuzulassungen und damit einem Minus von 7,0 % im Vergleich zum Vorjahr ab. Die OTEMA GmbH verkauft in der Nutzfahrzeugsparte für schwere Lkw und Sattelzugmaschinen ab 6 Tonnen Produkte der Marke DAF. Im deutschen Markt erreichte DAF einen Marktanteil von 8,4 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte weniger als 2011. DAF behauptete seine Position als drittstärkster Lkw-Anbieter. Grund für den Rückgang im Markt war im Wesentlichen die zum Ende des Jahres 2013 bevorstehende Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6 und die damit verbundene Unsicherheit im Hinblick auf eventuelle Mautänderungen. Dies hinderte allem Anschein nach bereits die Beschaffungsaktivitäten des Jahres 2012. Vor diesem Hintergrund hat sich die Gesellschaft wie folgt entwickelt. Die Landtechniksparte profitierte von der guten Investitionsbereitschaft im Jahr 2012 der landwirtschaftlichen Betriebe sowie deren verbesserter Erlössituation. Dem Geschäft mit Traktoren und sonstigen Landmaschinen kamen des Weiteren der hohe Auftragsbestand aus dem Jahr 2011 und die Umsetzung der Zwei-Marken-Strategie für New Holland und JCB zugute. Der Absatz von Traktoren (115) und von Mähdreschern (8) erreichte zwar nicht das Niveau des Vorjahres. Jedoch konnten die Erlöse aus dem Verkauf neuer Landmaschinen durch den Bedarf an immer hochwertigeren Maschinen um rd. 1,2 Mio. Euro auf rd. 12,2 Mio. Euro und damit um rd. 11 Prozent gesteigert werden. Im Rahmen des gestiegenen Umsatzes im Neumaschinenbereich mussten auch mehr gebrauchte Maschinen zurückgenommen werden. Hier konnte aufgrund erhöhter Weiterverkaufsbemühungen, u. a. durch die Nutzung von Synergien innerhalb der OTEMA-Gruppe sowie der medialen Landschaft in Form von Internetbörsen und Zeitungsinseraten, ein Anstieg der Gebrauchtmaschinenbestände zum größten Teil verhindert werden. Die Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Landmaschinen stiegen daher ebenfalls um rd. 440 TEuro auf rd. 2,7 Mio. Euro. Die gesamte Umsatzerhöhung in der Sparte Landtechnik Maschinenverkauf im Geschäftsjahr 2012 betrug rd. 1,6 Mio. Euro bzw. rd. 12 Prozent. Die Sparte trägt mit einem Umsatzvolumen von rd. 15 Mio. Euro zu ca. 55 Prozent des Gesamtumsatzes bei. Der Bereich Nutzfahrzeugvertrieb wies zwar entgegen dem Branchentrend sowohl bei den abgesetzten Lkw-Stückzahlen als auch bei den Umsatzerlösen eine Steigerung auf. Die abgesetzten Stückzahlen erhöhten sich von 72 auf 113 und die Umsatzerlöse von rd. 6,6 Mio. Euro um 2,1 Mio. Euro auf rd. 8,7 Mio. Euro, was einem Plus von rd. 31 Prozent entspricht. Allerdings ist diese Steigerung differenziert zu betrachten, da mit 73 Fahrzeugen (Vorjahr: 25) der Hauptteil der verkauften Lkw innerhalb der OTEMA-Gruppe und damit ohne Rohertrag fakturiert wurde. Dies machte rd. 65 Prozent der gesamten Verkäufe aus. Insgesamt konnte der Umsatz des Vorjahres im Geschäftsjahr 2012 nochmals um rd. 3,4 Mio. Euro bzw. rd. 14 Prozent auf rd. 27,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das Rohergebnis lag mit rd. 4.168 TEuro um rd. 19 TEuro unter dem Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag betrug 6.019,01 Euro nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von 50.509,50 Euro. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Lage des Unternehmens. II. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Umsatzsteigerung des Geschäftsjahres um rd. 3,4 Mio. Euro auf 27,5 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf erhöhte Absatzzahlen sowohl im Bereich Landtechnik als auch im Bereich Nutzfahrzeugvertrieb zurückzuführen. Daneben waren nur in geringem Maße Preiserhöhungen an Kunden aufgrund gestiegener Einkaufspreise maßgebend. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergab sich ein Anstieg um 11 TEuro auf 122 TEuro. Hierfür waren im Wesentlichen Erträge aus Verkaufsförderungsprogrammen ursächlich. Im Aufwandsbereich betrug die Materialaufwandsquote rd. 85,3 Prozent (Vorjahr: 83,1 Prozent) und stieg somit gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte an. Des Weiteren musste angesichts des geplant begonnen Umbruchs im Personalbereich zum Teil aufgrund von Doppelbesetzungen und Qualifikationen eine erneute Steigerung des Personalaufwands hingenommen werden. Im Vergleich zum Jahr 2011 betrug die Erhöhung 89 TEuro (+ 4,1 Prozent) auf rd. 2,2 Mio. Euro. Neben der Erhöhung der Mitarbeiterzahl waren Anpassungen der Löhne und Gehälter an die ortsübliche Vergütung ursächlich und notwendig, um qualifiziertes Fachpersonal zu halten oder zu gewinnen. Ferner spielten auch erfolgsabhängige Vergütungszahlungen eine Rolle. Die Personalaufwandsquote betrug aufgrund des gestiegenen Umsatzes bei leicht erhöhter durchschnittlicher Gesamtmitarbeiterzahl von 73 (Vorjahr: 70) rd. 8,1 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent). Die Abschreibungen stiegen im Wesentlichen aufgrund der Aktivierung von Nutzfahrzeugen, die sich im Vorjahr unter den Vorräten befanden und nunmehr im Anlagevermögen ausgewiesen werden, um rd. 25 TEuro an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit rd. 1,5 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Während es bei den Grundstücks- und Raumaufwendungen zu einer Erhöhung um rd. 45 TEuro sowie bei den Fertigungs- und Vertriebsaufwendungen zu einer Erhöhung um rd. 31 TEuro kam, verringerten sich die übrigen Aufwendungen, im Wesentlichen bedingt durch geringere Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, um rd. 84 T€. Die Zinserträge lagen mit 5 TEuro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zinsaufwendungen, im Wesentlichen für Fahrzeugfinanzierungen, reduzierten sich aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus auf den Kapitalmärkten um rd. 27 TEuro. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 6 TEuro und lag damit um rd. 57 TEuro unter dem Vorjahresergebnis. Das Ergebnis erklärt sich zum einen aus den erhöhten Personalkosten sowie den geringeren Roherträgen im Bereich Nutzfahrzeuge Vertrieb. Finanzlage Ziel des Finanzmanagements der OTEMA GmbH ist es, jederzeit die finanziellen Ressourcen für einen ordnungsmäßigen Geschäftsgang sicherzustellen. In der OTEMA GmbH fungiert das Finanzmanagement als Service-Center für die operativen Geschäftseinheiten. Es entspricht diesem konservativen Dienstleistungsansatz, dass kein Einsatz marktgängiger Finanzprodukte zur Erzielung originärer Ergebnisbeiträge aus dem Finanzbereich vorgenommen wird. Insbesondere erfolgt kein Aufbau spekulativer Risikopositionen im Finanzbereich. Im täglichen Geschäft liegt der Schwerpunkt im Liquiditätsmanagement, dass zur taggleichen Bereitstellung von Liquidität eingesetzt wird. Das Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der wichtigste Finanzierungsgrundsatz des Unternehmens besteht in der Beachtung der finanziellen Fristenkongruenz. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital sowie langfristige Gesellschafterdarlehen gedeckt. Die kurzfristigen Fremdmittel dienen der Finanzierung des Working Capital. Investitionen in Sachanlagen werden sowohl aus dem Cash Flow als auch aus sonstigen langfristigen Krediten finanziert. Unter den Verbindlichkeiten befinden sich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, verbundenen Unternehmen, aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von rd. 11,2 Mio. Euro mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Diese kurzfristigen Finanzschulden liegen mit rd. 2,7 Mio. Euro über dem Vorjahr. Der Cash Flow liegt mit rd. 193 TEuro rd. 32 TEuro unter dem Vorjahr (225 TEuro). Zahlungsstockungen lagen im Geschäftsjahr nicht vor. Der ausgewiesene Stand an kurzfristigen Kapitalaufnahmen zum Jahreswechsel spiegelt regelmäßig den Höchststand der Inanspruchnahme wieder. Saisonal steigen die Verbindlichkeiten durch zum Beispiel die Bestandsaufnahme von Erntetechnik und Nutzfahrzeugen an. Die Bilanzsumme als Ausdruck des insgesamt gebundenen Kapitals hat sich insgesamt um rd. 2,6 Mio. Euro auf rd. 14,1 Mio. Euro erhöht. Vermögenslage Zusammensetzung des Vermögens:
Die Vermögensstruktur der OTEMA GmbH zeigt im Berichtsjahr eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr auf. Das kurzfristige Vermögen stieg um 2.383 TEuro auf 11.983 TEuro an. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Bestand an Vorräten (+ 1.991 TEuro) zurückzuführen. Das langfristige Vermögen betrifft das Sachanlagevermögen. Im Vergleich zum Jahr 2011 erhöhte sich das Anlagevermögen um 216 TEuro auf 2.152 TEuro (+11,21 Prozent). Den Zugängen des Geschäftsjahres von 417 TEuro standen Abgänge von 53 TEuro und Abschreibungen von 199 TEuro gegenüber. Im Wesentlichen durch das Ansteigen der Bilanzsumme um rd. 23 Prozent auf 14.135 TEuro liegt die Eigenkapitalquote nunmehr noch bei rd. 5,8 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Die erweiterte Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen beträgt 15,1 Prozent (Vorjahr: 19,3 Prozent). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Die OTEMA GmbH hat im Geschäftsjahr 2012 die Umsätze zwar deutlich steigern können, aber aufgrund der bereits oben beschriebenen Effekte konnte das Jahresergebnis nicht mit dem Umsatzwachstum mithalten. Das ausbalancierte und zukunftsfähige Geschäftsportfolio sollte aber auch weiterhin dazu beitragen, in der Zukunft erfolgreich zu wirtschaften. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Pläne für essentielle Änderungen in der Firmen- bzw. Geschäftspolitik liegen nicht vor. Trotz der langen Kälteperiode im ersten Quartal 2013 schätzen wir die Entwicklung des Landtechnikhandels für das Gesamtjahr 2013 insgesamt positiv ein. Gründe hierfür sind neben dem weiter anhaltenden Trend zu größeren bewirtschafteten Flächen je Betrieb verbunden mit einem höheren Technisierungsgrad und mehr Investitionen in Landtechnik auch die alle zwei Jahre stattfindende größte Landtechnik-Ausstellung der Welt, die Agritechnica, in Hannover. Erfahrungsgemäß lässt diese Messe angesichts der Präsentation von Neuheiten sowie Aktionen seitens der Hersteller die Absätze im sonst eher schwächeren vierten Quartal sowie dem ersten Quartal des Folgejahres deutlich steigen. Die Auftragslage der Sparte Nutzfahrzeug-Handel ist weiterhin auf niedrigem Niveau, aber stabil. Um den Markt flexibel bedienen zu können, werden wir ab Frühjahr 2013 sowohl den neuen DAF XF mit modernem Euro-6-Motor als auch die bewährten Modellreihen anbieten können. Hier rechnen wir uns Chancen am Markt aus. Da sich jedoch auch abzeichnet, dass eine Entscheidung bezüglich einer eventuellen Mautänderung nicht vor der nächsten Bundestagswahl fallen wird, wird die sich daraus ergebende Unsicherheit die Investitionen bis dahin hemmen. Hierdurch werden der Absatz und damit auch die Margen des Bereichs maßgeblich durch die zukünftige Entscheidung der Bundesregierung hinsichtlich der Änderungen bei der Lkw-Maut geprägt sein. In den After-Sales-Bereichen (i. W. Instandhaltung, Reparaturen) gehen wir von einer weiterhin guten Auslastung aus. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Dem am Markt herrschenden Wettbewerb setzen wir unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und Servicequalität entgegen. Infolgedessen werden wir unseren Marktanteil halten und ausbauen. Währungsrisiken bzw. Preisänderungsrisiken bestehen für uns nicht. 2. Spezieller Risikobericht Spezielle Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken aus unserer geschäftlichen Tätigkeit sehen wir derzeit nicht. Wesentliche Investitionen sind nicht geplant. Die Liquiditätslage ist ausreichend. Engpässe erwarten wir daher nicht. Die wesentlichen Finanzinstrumente in unserer Gesellschaft beinhalten im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle im Kundenstamm sind eher die Ausnahme. Im Falle drohender Ausfall- und Bonitätsrisiken werden entsprechende Einzelwertberichtigungen sowie ggfs. Abschreibungen vorgenommen. Für allgemeine noch nicht im Einzelnen feststellbare Ausfallrisiken wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Ferner verfügen wir zur Minimierung von Ausfallrisiken über ein angemessenes Debitorenmanagement. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung werden regelmäßig Informationen über den Kunden eingeholt. Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung im Wesentlichen über Lieferantenkredite und Kreditlinien. Die Verbindlichkeiten werden regelmäßig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist konservativ und so ausgelegt, dass eine Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen Risiken jeglicher Art erfolgt. III. Prognosebericht Im Vorjahreslagebericht sind wir von einer leichten Steigerung des Umsatzes für das Jahr 2012 und einem stabilen Ertrag auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2011 ausgegangen. Tatsächlich lag zwar der Umsatz mit rd. 14 Prozent deutlich über dem des Jahres 2011, die Ertragssituation verschlechterte sich jedoch. Die Entwicklung für die Jahre 2013 und 2014 beurteilen wir als stabil. Sowohl für 2013 als auch 2014 gehen wir angesichts des bereits beschriebenen personellen Umbruchs sowie der erwarteten Marktentwicklung von einem Umsatzvolumen maximal auf dem Niveau des Jahres 2012 aus. Im Bereich der Kosten sollen insbesondere die Personalkosten in 2013 und 2014 stabil gehalten werden. Die Ertragslage schätzen wir für 2013 auf weiterhin niedrigem Niveau, gehen aber in 2014 von einer Steigerung auf ein Ertragsniveau in etwa dem des Jahres 2010 entsprechend aus. C. Bericht über Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig. D. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht. Betriebsstätten werden in Unterpleichfeld (bei Würzburg) und in Mistelgau (bei Bayreuth) unterhalten.
Höchstadt, 29. März / 05. August 2013 gez. Dieter Roland Benedict gez. Hans Hartmut Frank gez. Rainer Salomon BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die OTEMA GmbH, Höchstadt, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurden für Offenlegungszwecke unter Anwendung von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen entsprechend der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ferner waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Angaben die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden überwiegend in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung vermerkt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Der Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage der steuerlich anerkannten Sätze in linearen Raten entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen werden. Die Abschreibung erfolgt im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Anlagenabgänge werden bis zu ihrem Ausscheiden ebenfalls zeitanteilig abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden nach den Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt bei Software zwischen 3 und 5 Jahren. Gebäude werden über einen Zeitraum von 33 1/3 Jahren, Außenanlagen über 15 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen über 4 bis 18 Jahre, Andere Anlage sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung über 2 bis 13 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten oder soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder soweit erforderlich, mit dem niedrigeren Marktpreis / dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert. Bestandsrisiken wurde bei der Bewertung der Vorräte ausreichend Rechnung getragen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Für im Voraus belastete Aufwendungen werden anteilige Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung; sonstige Pflichtangaben Verbindlichkeitenspiegel
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 178.907,63 € (Vorjahr: 0,00 €) enthalten. Diese betreffen mit 585.738,52 € (Vorjahr: 335.950,75 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit 386.670,89 € (Vorjahr: 502.338,62 €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen im Gesamtbetrag von 1.330.874,12 € (Vorjahr: 1.610.869,53 €). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in folgenden Bilanzpositionen enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen mit 1.169.594,12 € (Vorjahr: 1.254.401,66 €) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) zum 31.12.12 betragen insgesamt 506.916,27€ (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 €) und beinhalten abgeschlossene Leasingverträge über KFZ in Höhe von 404.092,77 € mit Restlaufzeiten zwischen 3 und 41 Monaten sowie Mietverträge über gewerbliche Räume in Höhe von 102.823,50 € mit Restlaufzeiten zwischen 2 und 28 Monaten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und zur Ausbildung beschäftigte Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen (§ 285 Nr. 7 HGB):
Zusätzlich wurden durchschnittlich rd. 25 (Vorjahr: 24) Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführer waren in 2012 (§ 285 Nr. 10 HGB): Dieter Roland Benedict, Gesamtgeschäftsführer Hans Hartmut Frank, Vertriebsgeschäftsführer Rainer Salomon, Kaufmännischer Geschäftsführer - seit dem 21.03.2012 Mirko Stäudte, Vertriebsgeschäftsführer - bis zum 21.03.2012 Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr betrugen 212.122,66 €. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 6.019,01 € mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres von 306.954,59 € zu verrechnen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Höchstadt, 29. März 2013 gez. Dieter Roland Benedict gez. Hans Hartmut Frank gez. Rainer Salomon Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2013 festgestellt. BestätigungsvermerkDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und Lagebericht der OTEMA GmbH, Höchstadt, wurde unter Anwendung von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen aufgestellt. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der OTEMA GmbH, Höchstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.12 bis 31.12.12 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Detmold, 5. August 2013 Dipl.-Kfm. Bönker, Wirtschaftsprüfer |
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