Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 110171
Vorher
PST Spezialtiefbau Leipzig GmbH
Eingetragen
28.2.2003
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Der gewerbsmäßige Verbau von Baugruben mittels Bohlträger, Spund-, Schlitz und Elementwänden, die gewerbsmäßige Gründung von Baugruben, Bauten mittels Verdrängungs- und Rüttelstopfpfählen unter Anwendung der technisch anerkannten Verbautechniken sowie die Verdichtung von Bauboden zur Verbesserung der technischen Nutzung im Baugewerbe einschließlich Engineering, Beratung und Ausführung, insbesondere im Spezialtiefbau, die Durchführung von Studien, Planungen und Bauüberwachungen aller Art, die Tätigkeit des begutachtenden und beratenden Ingenieurs und die Ausführung sonstiger Ingenieurleistungen, die Installation, Reparatur, Unterhaltung und Betrieb von elektronischen und elektrotechnischen Anlagen aller Art, der Handel mit und Vermietung von elektronischen und elektrotechnischen Artikeln, Waren und Geräten aller Art, die Vermietung und Verpachtung von eigenen Gewerbe-, Büro- und Lagerflächen, sowie das Erbringen von mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenden Dienstleistungen, Handelsgeschäften und Ingenieurleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Jung
seit 8.5.2023
Prokura
Ralph Schuster
seit 30.9.2015
Geschäftsführer
Oliver Ostrzinski
seit 7.4.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PST Grundbau GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die PST Grundbau GmbH, Berlin, ist mit ihrer Tochtergesellschaft, Brechtel Spezialtiefbau GmbH, Berlin, als anerkannter Fachbetrieb für die Ausführung sämtlicher Aktivitäten im Spezialtiefbau vom Standort Berlin aus mit Schwerpunkten in Nord- und Ostdeutschland tätig.

Herr Bau-Ing. Ralph Schuster und Herr Dipl.-Kfm. (FH) Oliver Ostrzinski sind Geschäftsführer der Gesellschaft. Beide vertreten auch die Brechtel Spezialtiefbau GmbH.

Die PST Grundbau GmbH ist ein Konzernunternehmen der Celler Brunnenbau Holding GmbH, Celle.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für die Bauwirtschaft nach wie vor schwierig. Die konjunkturelle Lage der Bauwirtschaft ist derzeit nachlassend. Dies zeigt sich vor allem im Wohnungsbau, in geringerem Maße im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bausektor.

Die geopolitischen Entwicklungen haben einen erheblichen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Baubranche gewonnen. Zwar ist eine Preisberuhigung bei einzelnen Baustoffen zu verzeichnen, jedoch sind die Beschaffungspreise für Energie und energieintensive Produkte weiter gestiegen. Zusätzlich wirken sich die Erhöhungen der Zinsen erheblich auf die Investitionsbereitschaft aus.

2. Geschäftsverlauf

Im Baugewerbe gab es in 2023 einen realen Umsatzrückgang von etwa 5,2 %. Auf Grund des längeren Auftragsvorlaufs wurde die PST Grundbau GmbH von diesem Trend noch nicht merklich beeinflusst. Jedoch zeigen die Prognosen in der Baubranche einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von ca. 3,5 % für 2024 (siehe Bau-Telegramm Konjunktur, Ausgabe 16, 27.02.2024).

Als Anbieter von Komplettleistungen erfolgt weiterhin eine Anfrage und Vergabe durch Bauherren direkt. Insbesondere durch die erfolgte Strukturänderung zur Abwicklung kompletter Baugruben aus einer Hand ist ein erfolgreiches Agieren am Markt möglich, da dies von den Bauherren/Investoren so nachgefragt wird. Dies ist vor allem in unserem wichtigsten Marktgebiet Berlin zu verzeichnen. Einen wesentlichen Anteil am Leistungsrückgang hat die Hereinnahme von Aufträgen ohne hohen Nachunternehmeranteil, da die Aufträge im Geschäftsjahr verstärkt partnerschaftlich in Arbeitsgemeinschaften ausgeführt werden, statt diese Aufträge mit Subunternehmern abzuarbeiten. Dies ist immer abhängig von der Beauftragung durch die Auftraggeber und variiert von Geschäftsjahr zu Geschäftsjahr.

Erneut ein gutes Jahr hatte die Tochtergesellschaft, in der das Wasserhaltungsgeschäft gebündelt ist. Im Vergleich zum Vorjahr erreichte sie jedoch ein geringeres Ergebnis, wobei der Auftragsbestand und die Anzahl der angearbeiteten Aufträge gesunken sind.

Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft werden insbesondere anhand der bedeutsamsten Kennzahlen analysiert. Diese Kennzahlen stellen sich im Mehrjahresvergleich wie folgt dar:

2019 2020 2021
Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge) TEURO 27.854 32.025 34.598
Jahresergebnis (vor Ertragsteuern sowie sonstigen Steuern) TEURO 2.407 5.226 5.779
Eigenkapital TEURO 3.682 5.939 7.748
Leistungsrentabilität (Jahresergebnis / Gesamtleistung) % 8,64 16,32 16,70
Eigenkapitalquote % 24,00 35,12 38,78
Auftragseingang (im Geschäftsjahr) TEURO 30.834 27.939 42.054
Arbeitsvorrat TEURO 16.812 15.618 25.295
Auftragsbestand TEURO 50.212 42.695 53.438
Mitarbeiter (zum Ende des Geschäftsjahres) 67 64 66
2022 2023
Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge) TEURO 46.213 36.376
Jahresergebnis (vor Ertragsteuern sowie sonstigen Steuern) TEURO 5.455 5.950
Eigenkapital TEURO 8.793 10.496
Leistungsrentabilität (Jahresergebnis / Gesamtleistung) % 11,80 16,36
Eigenkapitalquote % 36,20 52,43
Auftragseingang (im Geschäftsjahr) TEURO 37.304 33.269
Arbeitsvorrat TEURO 19.467 17.351
Auftragsbestand TEURO 50.345 38.218
Mitarbeiter (zum Ende des Geschäftsjahres) 68 66

Die Auftragsreichweite sichert die Beschäftigung für einen angemessenen Zeitraum und führt zu einer längerfristigen Planungssicherheit und Planbarkeit. Die Verteilung der Geschäftstätigkeit auf unterschiedliche Regionen und Tätigkeiten schafft zudem einen Ausgleich für Schwankungen in der Nachfrage.

3. Investitionen

Der der PST Grundbau GmbH zur Verfügung stehende Gerätepark wird kontinuierlich erneuert.

Im Jahr 2023 wurde für TEURO 868 (Vorjahr: TEURO 4.441) investiert, wobei der wesentliche Anteil der Anschaffungen 2023 auf ein Klemm-Bohrgerät KR 704-3G (TEURO 163) und einen Volvo-Radlader L150H (TEURO 159) entfielen. Außerdem wurde in Bohrrohre, ein Magnetpunktgestänge, eine Schlauchpumpe und eine Verpressstation investiert (TEURO 271). Damit werden bisherige Geräte durch leistungsfähigere Geräte ersetzt und neue ergänzende Tätigkeiten für Komplettangebote im Spezialtiefbau ermöglicht. Darüber hinaus hat die Gesellschaft auf dem eigenen Grundstück Investitionen getätigt, die der Verbesserung der Klimabilanz des Unternehmens dienen (Photovoltaikanlage zum Eigenstromverbrauch TEURO 125, Ladeinfrastruktur für die eigenen Elektrofahrzeuge TEURO 7).

4. Personal

Die Mitarbeiterzahl hat sich leicht verringert (von 68 zum 31.12.2022 auf 66 zum 31.12.2023). Die Attraktivität des Unternehmens und die langfristige Bindung der Mitarbeiter wird durch die individuelle Förderung der Mitarbeiter weiter erhöht.

III. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Die Gesamtleistung (TEURO 36.376; Vorjahr: TEURO 46.213) der Gesellschaft ist, bedingt durch die Auftragsstruktur, gegenüber dem Vorjahr: gesunken. Während in 2022 vermehrt Aufträge mit hohem Nachunternehmeranteil ausgeführt wurden, haben im Geschäftsjahr verstärkt partnerschaftlich agierende Arbeitsgemeinschaften die abgearbeiteten bzw. begonnenen Aufträge realisiert. Dies hat zur Folge, dass dem Anstieg der Umsatzerlöse (TEURO 44.092; Vorjahr: TEURO 41.649) um 5,9 % ein Bestandsabbau der unfertigen Aufträge in Höhe von TEURO 8.538 (Vorjahr: Bestandsaufbau in Höhe von TEURO 4.092) gegenübersteht. Gleichzeitig haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge, hauptsächlich auf Grund der Auflösung von Wertberichtigungen (TEURO 360; Vorjahr: TEURO 10) und von Rückstellungen (TEURO 82; Vorjahr: TEURO 5), um TEURO 348 auf TEURO 820 erhöht. Im Ergebnis ist somit ein Rückgang der Gesamtleistung um TEURO 9.837 zu verzeichnen. In leicht überproportionalem Maße dazu war ein geringerer Einsatz von Subunternehmerleistungen und Material (TEURO 20.299; Vorjahr: TEURO 30.544) erforderlich, so dass in Summe ein leicht verbessertes Rohergebnis (TEURO 16.076; Vorjahr: TEURO 15.668) erzielt wird. Des Weiteren sind die Personalaufwendungen (+ 4,4 %), die Abschreibungen (+ 9,9 %) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 20,6 %) gestiegen, wobei letzteres insbesondere auf erhöhte Vertriebskosten auf Grund des Ausbaus von Werbepartnerschaften im Profi- und Nachwuchssportbereich (Handball, Fußball) zurückzuführen ist. Folglich hat sich das Betriebsergebnis von TEURO 4.655 auf TEURO 3.943 vermindert. Unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses an der Tochtergesellschaft in Höhe von TEURO 2.000 (Vorjahr: TEURO 900) und Steueraufwendungen in Höhe von TEURO 1.247 (Vorjahr: TEURO 1.411) wird insgesamt ein um 16,3 % verbessertes Jahresergebnis (TEURO 4.703; Vorjahr: TEURO 4.044) erzielt.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage zum Ende des Geschäftsjahres ist weiterhin gut. Auf Grund der Vielzahl abzuarbeitender Aufträge und des branchenüblichen Vorfinanzierungsbedarfes hat sich der Bestand an liquiden Mitteln verringert. Der Effekt wird abgemildert durch vermehrte Vereinbarung von Vorauszahlungen und Zahlungsplänen zur Verringerung des Vorfinanzierungsbedarfes und des Ausfallrisikos.

3. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Bilanzsumme auf TEURO 20.017 (Vorjahr: TEURO 24.288).

Die Bilanz zeichnet sich dabei auf der Aktivseite durch eine hohe Anlagenintensität (58,2 %) aus. Im Jahr 2023 getätigten, ausschließlich aus Eigenmitteln finanzierten Investitionen (TEURO 868) stehen Abschreibungen in Höhe von TEURO 1.946 und Abgänge in Höhe von TEURO 89 gegenüber, so dass sich das Anlagevermögen in Summe um TEURO 1.167 auf TEURO 11.645 vermindert hat.

Das Umlaufvermögen (TEURO 8.327; Vorjahr: TEURO 11.475) ist auf Grund der stichtagsbedingt gesunkenen Bestände des Vorratsvermögens (TEURO 1.391; Vorjahr: TEURO 1.908), geringerer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEURO 2.124; Vorjahr: TEURO 3.497) und des Rückgangs der liquiden Mittel (TEURO 4.067; Vorjahr: TEURO 5.795) ebenfalls rückläufig.

Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital (TEURO 10.496; Vorjahr: TEURO 8.793) positiv entwickelt. Unter Berücksichtigung der in 2023 vorgenommenen Ausschüttungen (TEURO 3.000), hat sich das Eigenkapital infolge des erzielten Jahresergebnisses (TEURO 4.703) um 19,4 % erhöht. Bei gleichzeitig rückläufiger Bilanzsumme verbesserte sich somit die Eigenkapitalquote um 16,2 %-Punkte auf 52,4 %.

Demgegenüber haben sich hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEURO 2.981; Vorjahr: TEURO 4.315), die weiterhin ordnungsgemäß getilgt werden, die erhaltenen Anzahlungen (TEURO 2.700; Vorjahr: TEURO 6.084) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEURO 1.893; Vorjahr: TEURO 2.834) stichtagsbezogen reduziert.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Die Aussichten für das am 01.01.2024 begonnene neue Geschäftsjahr sind auf Grund der in Bearbeitung befindlichen Aufträge, der herausgelegten Angebote und der hereingenommenen größeren Aufträge aktuell gut, insbesondere auch bedingt durch den Umfang der angebotenen Leistungspalette. Im Gegensatz zu den Vorjahren ist eine Aussicht auf das 2. Halbjahr 2024 oder später nur vage möglich.

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung ist die PST Grundbau GmbH in wesentliche Spezialtiefbauprojekte und in Sanierungsbauvorhaben in Berlin eingebunden. Auch für 2024 wird erneut mit einem deutlich positiven operativen Ergebnis gerechnet, jedoch wird die Zinsentwicklung eine wesentliche Rolle bei Investitionsentscheidungen der Bauherren spielen. Auf Grund der begrenzten Bauflächen werden die technischen Ansprüche weiter steigen, so dass die PST Grundbau GmbH als Komplettanbieter erhebliche Chancen hat. Als Komplettanbieter besteht auch die Chance, eine in die Zukunft ausgerichtete Bauherrenbindung zu erreichen, insbesondere durch Umsetzung beidseitig vorteilhafter Planungen. Um diese Chancen zu wahren, werden die eingesetzten Techniken im laufenden Einsatz optimiert und weiterentwickelt.

2. Risiken

Kurzfristige Risiken werden auf Grund der guten Auftragslage nicht gesehen. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung werden, außer den branchenüblichen Unwägbarkeiten, keine die Zukunft der PST Grundbau GmbH belastenden Risiken gesehen. Für bestehende Risiken aus Rechtsstreiten wurde ausreichend Vorsorge getroffen.

Im Bereich Debitoren ist mit keinem größeren Ausfall zu rechnen, jedoch sind gerade die Bauträgergesellschaften einer verstärkten Analyse hinsichtlich einer Absicherung zu unterziehen. Alle Geschäfte der Gesellschaft werden im Inland und in Euro abgewickelt, so dass auch Währungsrisiken nicht relevant sind.

Langfristige Risiken werden lediglich im Bereich der durch die Gesellschaft nicht beeinflussbaren Faktoren gesehen. Nach einer Erhöhung der Zinsen ist ein Rückgang der Bauinvestitionen festzustellen. Außerdem sind nicht durch die Gesellschaft beeinflussbare Faktoren, wie rechtliche Rahmenbedingungen, begrenzte Bauflächen mit damit steigenden Preisen und ein lediglich leichter Preisrückgang für Baumaterialien vom bisherigen hohen Niveau um 1 % zu erwarten. Auch wird der bereits bestehende Facharbeitermangel weiter zunehmen, dies betrifft die gesamte Branche. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden weiterhin Einflüsse auf Rohstoffpreise und Materialverfügbarkeit haben.

3. Gesamtbewertung der Chancen- und Risikolage

Die Gesamtbewertung der Risikolage hat ergeben, dass auf Grund der getroffenen Vorsorge für Risiken keine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens besteht.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der möglichen finanziellen Auswirkung einzelner Risiko- bzw. Chancenfelder nicht verändert.

V. Prognosebericht

Die Geschäftslage für 2024 wird als ausgeglichen gesehen. Der Rückgang der Gesamtleistung wird wegen der bereits im Jahr 2023 erfolgten Normalisierung in 2024 nur gering sein, wobei die Gesamtleistung in direkter Abhängigkeit von der Auftragsstruktur steht (je nach Vergabe von Erdbau- und Entsorgungsleistungen durch die Gesellschaft oder Abarbeitung innerhalb von Arbeitsgemeinschaften). Im Vergleich zu 2023 werden die bedeutsamen Indikatoren für 2024 wie folgt prognostiziert:

2024 2023
Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge) TEURO 35.500 36.376
Jahresergebnis (vor Ertragsteuern sowie sonstigen Steuern) TEURO 4.200 5.950
Eigenkapital TEURO 9.000 10.496
Leistungsrentabilität (Jahresergebnis / Gesamtleistung) % 11,83 16,36
Eigenkapitalquote % 45,00 52,43
Auftragseingang (im Geschäftsjahr) TEURO 33.000 33.269
Arbeitsvorrat TEURO 17.000 17.351
Auftragsbestand TEURO 40.000 38.218
Mitarbeiter (zum Ende des Geschäftsjahres) 66 66

Hintergrund dieser Einschätzung ist die laufende Leistungs-, Ergebnis- und Arbeitsvorrats-/Auftragsbestandsanalyse. Schwankungen im Auftragsbestand zu den Bilanzstichtagen hängen von der Abrechenbarkeit der Aufträge ab.

 

Berlin, 01. März 2024

gez. Oliver Ostrzinski, Geschäftsführer

gez. Ralph Schuster, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.645.090,50 12.811.803,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 115,00 3.900,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115,00 3.900,00
II. Sachanlagen 11.619.975,50 12.782.903,71
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.032.656,00 4.123.852,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.344.498,00 7.127.755,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.821,50 1.449.104,58
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 82.192,13
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 8.326.498,86 11.474.971,37
I. Vorräte 1.390.786,27 1.908.280,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.868.367,96 3.771.621,13
1. Forderungen gegen Gesellschafter 96.707,39 11.164,86
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.349,42 2.988,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.067.344,63 5.795.069,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.437,50 1.009,18
Summe Aktiva 20.017.026,86 24.287.784,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.495.897,43 8.792.577,88
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 3.792.577,88 2.748.142,46
III. Jahresüberschuss 4.703.319,55 4.044.435,42
B. Rückstellungen 1.430.265,00 1.607.856,00
C. Verbindlichkeiten 8.083.926,93 13.887.350,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.980.506,59 4.314.915,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.040,37 161.690,91
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.937,50 0,00
Summe Passiva 20.017.026,86 24.287.784,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 3.942.621,62 4.654.774,25
a) Rohergebnis 16.076.305,60 15.668.368,95
b) Personalaufwand 6.192.392,17 5.928.539,44
Löhne und Gehälter 5.145.879,99 4.977.957,84
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.046.512,18 950.581,60
c) Abschreibungen 1.945.684,88 1.770.942,87
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.945.684,88 1.770.942,87
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 3.995.606,93 3.314.112,39
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 2.007.147,24 800.775,65
a) Erträge aus Beteiligungen 2.138.971,69 900.000,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.269,00
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.824,45 100.493,35
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.211.181,87 1.376.288,04
4. Ergebnis nach Steuern 4.738.586,99 4.079.261,86
5. sonstige Steuern 35.267,44 34.826,44
Jahresüberschuss 4.703.319,55 4.044.435,42

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die PST Grundbau GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 110171 B eingetragen.

Die PST Grundbau GmbH ist am Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eine große Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang angeführt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Anlagegüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Anlagegütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Anlagegut € 800,00 nicht übersteigen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten einschließlich anteiliger angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten (in Ausführung befindliche Bauaufträge) und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit notwendig, werden für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge im Rahmen der verlustfreien Bewertung Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert am Abschlussstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um den künftigen Verpflichtungen nachzukommen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage 1 beigefügt.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Brechtel Spezialtiefbau GmbH mit Sitz in Berlin. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 € 1.275.973,05. Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf € 532.822,48.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, unverändert zum Vorjahr, in voller Höhe aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter, die zugleich verbundene Unternehmen sind, handelt es sich in Höhe von € 85.044,20 (Vorjahr: € 11.164,86) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von € 11.663,19 (Vorjahr: € 0,00) um sonstige Forderungen.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Der Verbindlichkeitenspiegel ist dem Anhang als Anlage 2 beigefügt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen € 79.133,79 (Vorjahr: € 73.171,47).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in Höhe von € 2.000.000,00 (Vorjahr: € 900.000,00) aus verbundenen Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es besteht gesamtschuldnerische Haftung für an die Tochtergesellschaft ausgegebene Aval-Bürgschaften der R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden, sowie der AXA Versicherung AG, Köln, die zum 31. Dezember 2023 insgesamt mit € 1.231.799,44 (Vorjahr: € 1.251.410,22) valutieren.

Zu bilanzierende Risiken ergeben sich aus diesen Haftungsverhältnissen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen belaufen sich auf insgesamt € 187.669,50 und sind in Höhe von € 91.471,00 im Folgejahr fällig. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe € 10.200,00, die ausschließlich auf das Folgejahr entfallen.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Mitarbeiter

Die Zahlen der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer setzen sich wie folgt zusammen:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 39
Angestellte Arbeitnehmer 22
Aushilfen 2
Gesamt 63

Konzernzugehörigkeit

Die PST Grundbau GmbH, Berlin, wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Celler Brunnenbau Holding GmbH, Celle, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Celler Brunnenbau Holding GmbH wird der Stelle, die das Unternehmensregister führt, zwecks Einstellung in das Unternehmensregister elektronisch zur Verfügung gestellt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind

Herr Dipl.-Kfm. (FH) Oliver Ostrzinski, kaufmännischer Geschäftsführer, Berlin

Herr Bau-Ing. Ralph Schuster, technischer Geschäftsführer, Falkensee

Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Berlin, den 01. März 2024

gez. Oliver Ostrzinski, Geschäftsführer

gez. Ralph Schuster, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.871,92 1.966,95 0,00 242.838,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.176.907,95 10.244,34 0,00 5.187.152,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.959.690,09 672.699,16 22.955,42 14.609.433,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.790.402,27 182.937,35 102.312,32 2.871.027,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.192,13 0,00 82.192,13 0,00
22.009.192,44 865.880,85 207.459,87 22.667.613,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
22.275.064,36 867.847,80 207.459,87 22.935.452,29
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.971,92 5.751,95 0,00 242.723,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.053.055,95 101.440,34 0,00 1.154.496,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.831.935,09 1.455.949,16 22.948,42 8.264.935,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.341.297,69 382.543,43 95.635,32 1.628.205,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.226.288,73 1.939.932,93 118.583,74 11.047.637,92
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.463.260,65 1.945.684,88 118.583,74 11.290.361,79
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115,00 3.900,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.032.656,00 4.123.852,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.344.498,00 7.127.755,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.821,50 1.449.104,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 82.192,13
11.619.975,50 12.782.903,71
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
11.645.090,50 12.811.803,71

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr
mehr als einem Jahr
davon mehr als 5 Jahre
C. Verbindlichkeiten 8.083.926,93 6.025.924,59 2.058.002,34 0,00
(13.887.350,38) (10.906.847,95) (2.980.502,43) (0,00)
gesicherte Beträge
Sicherheiten
C. Verbindlichkeiten 4.709.813,90 Globalzession, Sicherungsübereignung,
(6.712.739,81) branchenübliche Sicherheiten

Ergebnisverwendungsbeschluss

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung vom 3. April 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.300.000,00 auszuschütten sowie den Restbetrag in Höhe von € 2.403.319,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis zur Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Unabhängig von dem am 3. April 2024 festgestellten Jahresabschluss, hat die Gesellschaft für Zwecke der Offenlegung die durch das Zweite Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften angehobenen monetären Schwellenwerte rückwirkend auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 angewendet. Infolgedessen wurden ausschließlich für Zwecke der Offenlegung die sich ergebenden handelsrechtlichen Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Bestätigungsvermerk

Hinweis auf erteilten Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) und dem Lagebericht handelt es sich um eine nach § 276 Abs. 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB sowie nach § 325 i.V.m. § 327 für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem vollständigen Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PST Grundbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PST Grundbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PST Grundbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 28. März 2024

SK Treuhand Dr. Schmieta + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmieta, Wirtschaftprüfer

Herting, Wirtschaftsprüfer"

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