Autowerft Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autowerft GmbH & Co. KG
AhrensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Einleitung Die Autowerft GmbH & Co.KG wurde im Juni 2008 gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf dem Handel mit jungen Gebrauchtwagen. Seit April 2021 übt die Gesellschaft zusätzlich ihre Geschäftstätigkeit in einer Immobilie An der Strusbek 31, 22926 Ahrensburg aus. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB nach BilRUG aufgestellt. Ergänzende Vorschriften des GmbH Gesetzes wurden beachtet. 2. Geschäftsentwicklung im Jahre 2023 2.1 Pkw-Markt Der Anteil des privaten Gebrauchtwagenhandels stieg wieder leicht auf 33 Prozent an. Den größten Anteil machen zum wiederholten Male Markenhändler mit 51 Prozent aus. Der Anteil an verkauften Fahrzeugen durch freie Gebrauchtwagenhändler ging von 17 auf 16 Prozent zurück. Der durchschnittliche Gebrauchtwagen war aus 2020 in Deutschland ungefähr 3 Jahre und hatte eine Laufleistung von 76.350 Kilometern. Elektroautos fristen trotz des seit Jahren diskutierten "Dieselskandals" und der damit verbundenen Förderung durch die Politik weiterhin ein Schattendasein mit 0,1 Prozent (ca. 80.000 Stück für 2022) und spielen aktuell eine nicht unwesentliche Rolle für den Gebrauchtwagenmarkt. 2.2 Lage des Unternehmens 2.2.1 Vermögenslage Aufgrund des seit Februar 2022 andauernden Russland-Ukraine-Konfliktes wurden große Teile der westlichen Staatengemeinschaft dazu veranlasst, unter anderem, ein weitreichendes Handelsembargo sowie den teilweisen Ausschluss Russlands vom globalen Finanzmarkt zu beschließen. Russland hat in Folge Gaslieferungen nach Europa eingeschränkt, was zu einer Verknappung des Angebots und besonders in 2022 zu steigenden Preisen an den Energie- und Rohstoffmärkten führte. Aufgrund der im Laufe des Jahres 2023 einsetzenden Erholung ist die Vermögenslage im Vergleich zum Vorjahr um 30,03% gestiegen. Das Gesamtvermögen stieg von 9.297 TEUR im Vorjahr auf 12.089 TEUR und resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Fahrzeugbestandes aufgrund der gestiegenen Nachfrage der Kunden von 4.420 TEUR auf 5.544 TEUR. Dies entspricht einer Steigerung von 25,44%. In diesem Zusammenhang stehend sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr von 56 TEUR auf 224 TEUR gestiegen. 2.2.2 Finanzlage Der Cash-Flow beträgt nunmehr 680 TEUR im Vergleich zum Vorjahr mit -319 TEUR. Die Verbindlichkeiten sind von 8.223 TEUR auf 10.437 TEUR gestiegenen. Dies entspricht einer Erhöhung um 26,93%. lm aktuellen Jahr ist die Nettoverschuldung gegenüber 2022 um 1,1 Millionen auf rund 8,1 Millionen Euro gestiegen. Die flüssigen Mittel sind von 1.254 TEUR im Vorjahr zu 2.466 TEUR im Berichtsjahr 2023 deutlich gestiegen. 2.2.3 Ertragslage (Erfolg in bestimmter Zeitperiode->GuV) lm Geschäftsjahr 2023 erhöhte das Unternehmen die Umsatzerlöse im Vergleich zu dem vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geprägten Vorjahr. lm aktuellen Jahr sind die Umsatzerlöse gegenüber 2022 um ca. 7,2 Millionen auf rund 24,6 Millionen Euro gestiegen. lm Geschäftsjahr 2023 beträgt der Gewinn 547 TEUR, während im Jahr 2022 ein Jahresfehlbetrag von 448 TEUR erzielt wurde. Der höhere Zinsaufwand (absolut, nicht prozentual) für die Vorhaltung unseres Vorratsvermögens resultiert aus dem Anstieg des Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr von 6,24% auf 8,23%. 3. Bericht über Risiken und Chancen Trotz der stabilen finanziellen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es unumgänglich, die Entwicklung in der KFZ-Branche ständig im Auge zu behalten und zu analysieren, um jederzeit notwendige Entscheidungen für unser Autohaus bezüglich der Ausrichtung der Geschäftspolitik treffen zu können. 3.1 Marktrisiken Durch eine ausgeglichene Branchenvielfalt unserer gewerblichen Kunden im ln- und Ausland, sowie auch private Vielfalt unseres Kundenkreises kann aktuell keine Abhängigkeit von derzeitigen oder künftigen Risikobranchen in Deutschland und Europa angezeigt werden. Blieben spürbare Veränderungen nach Bekanntwerden des "VW-Abgas-Skandal" noch aus, gibt es nach den ersten drohenden und in Kraft getretenen Diesel-Fahrverboten insgesamt einen leichten Rückgang in der Nachfrage zu verzeichnen, zumindest in Deutschland. Der Rest Europas erfreut sich an günstigeren Dieselfahrzeugen mit entsprechender Nachfrage. 3.2 Risikoabschätzung Die Gesellschaft ist als Handelsunternehmen im Automobilsektor tätig. Daraus können sich Risiken hinsichtlich Produkthaftungs- und Gewährleistungsansprüchen ergeben. Diesen Risiken werden durch den Abschluss einer Haftpflichtversicherung und diverser Rückversicherungen für Gebrauchtwagen Rechnung getragen. Die Mehrheit unserer Verkaufsobjekte befindet sich noch in der Herstellergarantie. Die zum Termin der Erstellung des Jahresabschlusses bestehenden Ansprüche (schwebenden Verfahren) wurden ebenso einer Rückstellung zugeführt. 3.3 Kreditrisiko Die Gesellschaft ist einem allgemeinen Kreditrisiko bezüglich der vorzeitigen Kündigung aufgenommener Kredite ausgesetzt. Ausgefallene Forderungen, die zur Kredittilgung notwendig wären, hat die Gesellschaft üblicherweise nicht, da alle Leistungen nur nach vollständiger Bezahlung erbracht werden. 3.4 Liquiditätsrisiko Das Unternehmen verfügt über einen positiven Cash-Flow und einen dem Finanzierungsvolumen angemessenen Kreditrahmen. Das Liquiditätsrisiko wird als gering angesehen. 3.5 Fazit Die Firma Autowerft GmbH & C0.KG blickt auf ein - trotz intensiver räumlicher Modernisierungsmaßnahmen und damit einhergehender Organisationsherausforderungenerfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. 4. Ausblicke Das Jahr 2024 steht weiter im Zeichen der Personalakquisition und Ausnutzung der in den letzten Jahren geschaffenen Optimierungsmaßnahmen. Dabei gehen wir davon aus, nach dieser langjährigen lnvestitionsphase einen spürbaren Anstieg vor allem im Bereich der Rentabilität verzeichnen zu können. Wir rechnen für 2024 mit einem gestiegenen Umsatz und Gewinn.
Ahrensburg, 31.03.2024 gez. Ahmad Ramin Ehssan, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Es erfolgte eine Einbringung aus der autowerft.de e.K., eingetragen unter HRA 7753 HL, mit dem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 2. Juli 2020, verhandelt von Notarin Vera Hacke, Urkundenrolle 256 für 2020. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.699.351,12 EUR (Vorjahr: 5.265.414,83 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.737.992,46 EUR (Vorjahr: 2.957.199,24 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 13,00. Die Gesamtbezüge der Mitglieder sowie früherer Mitglieder der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Persönlich haftende Gesellschafterin Folgende Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin:
Unterschrift der Geschäftsführung
Ahrensburg, 31.03.2024 gez. Ahmad Ramin Ehssan, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10. Mai 2024 durch die Gesellschafter unverändert festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Autowerft GmbH & Co. KG, Ahrensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autowerft GmbH & Co. KG, Ahrensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autowerft GmbH & Co. KG, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der Autowerft GmbH & Co. KG, Ahrensburg, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 7. Mai 2024 GHP
GmbH
gez. Holst, Wirtschaftsprüfer |
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