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EuromedClinic GmbHFürthJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011EUROMEDCLINIC GMBH, FÜRTHVorbemerkung: Alle Zahlenangaben basieren auf den Rechnungslegungsvorschriften des HGB. 1. Vergangenheitsorientierte Darstellung a. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen b. Lage des Unternehmens - Entwicklung stationärer und ambulanter Behandlungen c. Lage des Unternehmens - Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2. Wesentliche Ereignisse 2011 a. Profilierung der Hauptabteilung Chirurgie - Aufbau des Hernienzentrums und der Adipositaschirurgie b. Abschluss Vergleichsvereinbarung für Zeit der Brandschutzsanierung 3. Zukunftsorientierte Prüfung- Risiken künftiger Entwicklung 4. Ausblick 1. Vergangenheitsorientierte Darstellung a. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Im Jahr 2011 änderten sich die Rahmenbedingungen der privaten Krankenversicherung nicht. Die EuromedClinic GmbH hatte die Trennung von 6 Belegarztpraxen zum Jahreswechsel 2010/2011 zu verkraften. Dies wurde dadurch erleichtert, dass die Schwesterklinik Euromed Allgemeines Krankenhaus in 2011 von der EuromedClinic GmbH Flächen gemietet und Dienstleistungen bezogen hat. b. Lage des Unternehmens - Entwicklung des Kerngeschäftes Die Zahl der stationären Behandlungsfälle betrug 1.998 und war damit wegen der oben erwähnten Trennung von Belegarztpraxen rückläufig. Die übrigen Hauptabteilungen und Belegarztpraxen wuchsen um gut 7 %. Das Wachstum resultiert vor allem aus den neuen Hauptabteilungen, die Belegarztpraxen ersetzen und im Berichtsjahr gut angelaufen sind. Nach wie vor sind die Orthopädie- und Unfallchirurgie sowie die Wirbelsäulenchirurgie mit einem Anteil von über einem Viertel aller stationären Behandlungen die wichtigsten Bereiche der Klinik. Erfreulich hat sich die Chirurgie entwickelt, die bereits 10% der Behandlungsfälle beiträgt. Ebenfalls positiv haben sich die Honorarumsätze der Belegärzte entwickelt. Dies unterstreicht den Fokus der Belegärzte auf die ambulante Medizin. Die Schwesterklinik Euromed Allgemeines Krankenhaus erbrachte in ihrem ersten vollen Geschäftsjahr 1.800 stationäre Behandlungsfälle bzw. knapp 2.400 Case Mix Punkte. Dabei waren die bestehenden Abteilungen noch nicht ausgelastet und der im Krankenhausplan des Freistaats Bayern verzeichnete Fachbereich Innere Medizin noch nicht eröffnet. Die medizinischen Leistungen am Standort Europaallee 1 stiegen damit erheblich an. c. Lage des Unternehmens - Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage Vermögenslage: Anlagevermögen: Abnahme im Vergleich zum Vorjahr um 620 TEUR. Die Zugänge des Anlagevermögens wurden im Berichtszeitraum linear abgeschrieben. Die Investitionen im Berichtszeitraum beschränkten sich vornehmlich auf Ersatzanschaffungen. Insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2010 für die im Rahmen des Nutzungsüberlassungsvertrags für Ausstattung und Räume des Allgemeinen Krankenhauses getätigter Investitionen. Der Investitionsbedarf wurde u. a. dadurch verringert, dass die neuen Belegarztverträge mit den großen Belegarztpraxen vorsehen, dass die Ärzte selbst in ihre Praxisausstattung investieren. Selektiv wurden Investitionen über Leasing realisiert. Umlaufvermögen: Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 755 TEUR. Die Zunahme beihilfeberechtigter Patienten sowie die über die klinikeigenen Hauptabteilungen in Rechnung gestellten GOÄ-Leistungen, die sich im Berichtszeitraum auf über 2 Mio. Euro nahezu verdoppelt haben führte zu einem deutlichen Anstieg der Forderungen. Die Zahlungsmoral blieb dabei gleich gut. Die Forderungen gegen die Privaten Krankenversicherungen konnten durch engmaschiges Mahnwesen und Ausbau des klinikeigenen Medizincontrollings ebenfalls konstant gehalten werden. Die Forderungen gegenüber ausgeschiedenen Belegärzten konnten bereits teilweise realisiert werden und haben sich im Vergleich zum Vorjahr über ein Drittel verringert. Eigenkapital: Das Eigenkapital beträgt absolut 2.371 TEUR; die Eigenkapitalquote beträgt damit ca. 30 % (Vorjahr 29%). Im Berichtszeitraum blieben die Kapitalrücklagen in Höhe von 1.750 TEUR konstant. Rückstellungen: Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 281 TEUR. Wesentliche Ursache war ein erhöhter Rückstellungsbedarf aus der Berücksichtigung der Nachzahlung von Steuern aus der in 2012 durchgeführten Betriebsprüfung für den Zeitraum 2006 - 2009 sowie des laufenden Jahres. Die Prüfungen der Krankenversicherungen und die daraus resultierenden Rechnungskürzungen haben im Vergleich zum Vorjahr geringfügig abgenommen. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Leistungsdokumentation und Kodierung der Behandlungsfälle waren weiterhin im Fokus des Medizincontrollings. Finanzlage: Die Kreditinanspruchnahme konnte insgesamt um 700 TEUR auf 1.151 TEUR im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres verringert werden. Ursache dafür sind geringere Abflüsse durch Investitionen und - aufgrund eines deutlich höheren Umsatzvolumens - die Möglichkeit, erweiterte Lieferantenkredite in Anspruch zu nehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Muttergesellschaft Klinikholding Fürth GmbH und die Euromed Allgemeines Krankenhaus GmbH. Ertragslage: Das Ergebnis der EuromedClinic GmbH war im Berichtsjahr mit 197 TEUR positiv. Die Umsatzerlöse gingen in Folge der berichteten Trennung von einigen Belegärzten im Vergleich zu Vorjahr um knapp 10% auf 12.211 TEUR zurück. Der Erlösanteil der Klinikleistungen legte dabei erfreulich auf einen Anteil von ca. 78% (Vorjahr 75%) an der Gesamtleistung zu. Die Erlöse aus den Abgaben der Belegärzte waren mit einem Anteil von knapp 15% (Vorjahr 16,3 %) weiter rückläufig. Dagegen haben sich die Erlöse aus ärztlichen Leistungen der klinikeigenen Hauptabteilungen 1.199 TEUR in 2010 auf 2011 mit 2.054 TEUR nahezu verdoppelt. Damit wird die eingeleitete Umstrukturierung zu klinikeigenen Abteilungen erfolgreich vorangetrieben und die Abhängigkeit von freiberuflich tätigen Belegärzten weiter verringert. Die Personalkosten stiegen im Vorjahresvergleich um 5,1 % auf 6.870 TEUR an. Ursache war vor allem die Umstellung auf Hauptabteilungen, in denen die Ärzte angestellt sind und nicht wie die Belegärzte als Freiberufler tätig. Kostendämpfend wirkte die verbesserte Auslastung und Produktivität des übrigen Personals. Zum Bilanzstichtag sind 200 Beschäftigte sowie 5 Auszubildende in der EuromedClinic GmbH tätig. Zum Ende des Vorjahres waren es 164 Beschäftige incl. drei Auszubildender. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1.414 TEUR an. Wesentliche Ursachen sind mit 704 TEUR nicht abzugsfähige Vorsteuern, der Anstieg der Immobilienmiete von 1.400 TEUR auf ca. 1.700 TEUR sowie um 203 TEUR erhöhten Marketingaufwendungen, die im wesentlichen für den Anschub der klinikeigenen Hauptabteilungen eingesetzt wurden. Die mit der Vermieterin erzielte Einigung bei der im Jahre 2010 durchgeführten Brandschutzsanierung wurde mit 700 TEUR abgegolten. Im Zuge dieser Einigung wurden auch strittige Positionen aus den Nebenkostenabrechnungen der Vorjahre mit 88 TEUR berichtigt. Die Einigungen betreffen operative Vorgänge und sind daher als sonstige betriebliche Erträge in die GuV eingeflossen. 2. Wesentliche Ereignisse 2011 a. Profilierung neuer Hauptabteilungen als Ersatz für gekündigte Belegärzte i. Chirurgie - Aufbau eines Hernienzentrums und eines Zentrums für Adipositaschirurgie ii. Anästhesie/OP-Abteilung - Etablierung eines OP-Leitungsteams und Prozessoptimierung im OP b. Etablierung einer Leistungs- und Kostenverrechnung mit der Schwesterklinik Euromed Allgemeines Krankenhaus GmbH. 3. Risiken künftiger Entwicklung Die EuromedClinic GmbH hat im Berichtsjahr den Übergang von einer belegärztlichen Privatklinik zu einer Klinik, die ihre Leistungen in den Kernfächern mit angestellten Ärzten erbringt, erfolgreich umgesetzt. Weiterhin wurde das erste volle Geschäftsjahr in Kooperation mit der Schwesterklinik Euromed Allgemeines Krankenhaus abgeschlossen. Wachstum wird künftig vor allem in der zur Behandlung gesetzlich versicherter Patienten zugelassenen Schwesterklinik stattfinden. Die EuromedClinic GmbH wird voraussichtlich von den steigenden Patientenzahlen am Standort Europaallee 1 mit profitieren, wenn auch in moderaterem Umfang. Während des zu erwartenden Wachstums sind Skaleneffekte und erhebliche Synergien - vorwiegend im personellen Bereich - durch Verbesserung der Abläufe bei den patientennahen Prozessen zu erreichen. Daher kann von weiter steigender Personalproduktivität ausgegangen werden. Es ist Ziel hierdurch die steigenden Gehälter vor allem des medizinischen Personals zu kompensieren. Für einen weiteren Aufbau der Hauptabteilungen (Dermatologie, Chirurgie, Orthopädie/ Unfallchirurgie/ Wirbelsäulenchirurgie und Psychosomatik) müssen Vorlaufkosten für Personal und Infrastruktur in Kauf genommen werden. Gleichzeitig müssen die Umsätze der belegärztlich organisierten Fachgebiete Innere Medizin, HNO, Gynäkologie und Urologie stabil gehalten werden. Am 1.1.2012 ist das Versorgungsstrukturgesetz in Kraft getreten. Darin findet sich ein Zusatz zu § 17 KHG, der festlegt, dass Privatkliniken in der Nähe und mit organisatorischer Verbindung zu Plankrankenhäusern für dem Versorgungsauftrag des Plankrankenhauses entsprechende Leistungen der Preisbindung des KHG unterliegen. Die EuromedClinic stellt daher seit dem 1.1.2012 unter dem Vorbehalt der Nachforderung ihre Rechnungen nur noch in entsprechender Höhe fällig. Es wird davon ausgegangen, dass die EuromedClinic gemeinsam mit Schwesterklinik und Muttergesellschaft konsolidiert dennoch in 2012 ein positives Ergebnis erwirtschaften wird. Im Gesetz erhalten die Privatkliniken allerdings nicht die gleichen Bedingungen wie Plankrankenhäuser, nämlich weder Zulassung zur Behandlung gesetzlich Versicherter noch staatliche Fördermittel für Investitionen. Daher hat die Klinik Verfassungsbeschwerde erhoben, die jedoch nicht zur Entscheidung angenommen wurde. Nun wird der Instanzenweg beschritten, um eine höchstrichterliche Entscheidung herbei zu führen. Mit der Einführung des Gesetzes sind Absprachen mit den privaten Krankenversicherungen hinfällig, in denen sich die EuromedClinic GmbH freiwillig zu Preisbeschränkungen bei den Wahlleistungen Unterkunft verpflichtet hat. Zur Kompensation der sinkenden Preise für die Krankenhausbehandlung werden daher die Preise für Wahlleistungen Unterkunft in beiden Schwesterkliniken gleichermaßen angehoben. In dem Rahmen wird auch die Anzahl der Mehrbettzimmer erhöht, damit 2-Bettzimmer nicht als Regelleistung gelten und dann gesondert berechnet werden können. Das wesentliche Risiko im operativen Geschäft ist die Abhängigkeit von einzelnen Ärzten. Der Aufbau solider Abteilungsstrukturen in allen klinikeigenen Hauptabteilungen, die durch einen Mittelbau von Oberärzten auch bei einem Personalwechsel auf der Leitungsebene stabil bleiben, ist daher ein vordringliches Unternehmensziel. Ein weiteres Risiko im operativen Geschäft sind die Probleme mit dem Krankenhaus-Informations-System (KIS) der Fa. Nexus, das bislang keine Produktivitätssteigerung, sondern lediglich Mehraufwand geschaffen hat. Unsere favorisierte Lösung der Nachbesserung wurde nicht angenommen, so dass nun die Rückabwicklung ansteht. Ein KIS ist Voraussetzung für die Abrechnung von Leistungen, so dass in 2012 parallel zum Weiterbetrieb des alten Systems ein neues installiert werden muss. Aus den Leistungsbeziehungen zwischen den Schwestergesellschaften im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft ergeben sich steuerliche Risiken. Die Festlegung der internen Leistungsverrechnungen und Verrechnungspreisen sind erfolgt, etabliert nachvollziehbar und mit einem externen Berater abgestimmt. Eine Überprüfung durch die Finanzbehörden steht dabei noch aus. 4. Ausblick Die Entwicklung der EuromedClinic GmbH im ersten Halbjahr 2012 zeigt operativ und im Ergebnis eine geringe Planabweichung. Diese resultiert vor allem aus einer Planunterschreitung bei den stationären Fällen der Orthopädie / Unfallchirurgie / Wirbelsäulenchirurgie und wird nur teilweise durch die Chirurgie kompensiert. Entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen (Bindung externer Belegärzte, Ausweitung Marketing, interne Organisation, Zielerreichungsgespräche) beginnen zu greifen, so dass weiterhin ein deutlich positives Vorsteuerergebnis zu erwarten ist. Im Jahresverlauf 2012 konnte sich die Abteilung Dermatologie, die erst zu Jahresbeginn 2011 ihre Tätigkeit aufgenommen hat, erfreulich entwickeln. Die personelle Trennung von Intensivstation und Notaufnahme führten zu einer Verbesserung der intensivmedizinischen Versorgung der zunehmend schwerer kranken Patienten und einer verbesserten Organisation in der Notaufnahme mit dem Effekt, dass die Rettungsdienste die EuromedClinic verstärkt anfahren. Langfristig wird die weitere Stabilisierung und Stärkung der Hauptabteilungen der EuromedClinic GmbH durch die Gewinnung weiterer ärztlicher Leistungsträger und Schärfung der Leistungsprofile die entscheidende Aufgabe sein.
Fürth, den 05. September 2012 Dr. med. Clemens Ritter Kempski von Rakoszyn, Geschäftsführer Dr. med. Guido J. Quanz, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011EUROMEDCLINIC GMBH, FÜRTHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011EUROMEDCLINIC GMBH, FÜRTHI. Allgemeine Angaben Bilanzierungsmethoden Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Offenlegung erfolgte unter Berücksichtigung von größenabhängigen Erleichterungen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschuss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Bewertung erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen und den Grund-sätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den durchschnittlichen Einstandswerten, sofern keine Abschläge wegen Mindergängigkeit oder Preisverfalls erforderlich waren. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine gleichfalls aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die bestehenden Risiken angemessen abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 2. Gliederung des Jahresabschlusses Zur besseren Einsicht in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wurden die Ausweise in der Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt ergänzt: • Die Position "Gesamtleistung" entspricht der Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen. • Die zusätzliche Position "Gesamtbetriebsertrag" fasst die Gesamtleistung und die sonstigen betrieblichen Erträge zusammen. • Über die gesetzlich vorgeschriebene Position hinaus werden außerdem Zwischensummen für das Rohergebnis, das Betriebsergebnis und das Finanzergebnis gebildet. II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang enthalten. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen € 569.769,51 (Vorjahr: € 660.868,72) Innerhalb der "Sonstigen Vermögensgegenstände" werden Steuererstattungsansprüche in Höhe von € 160.594,24 (Vorjahr: € 97.473,64) ausgewiesen. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten von € 4.597.802,90 haben in Höhe von € 4.557.976,37 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von € 39.826,53 eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen € 1.151.293,71 (Vorjahr: € 1.850.886,85). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 1.382.231,57 (Vorjahr: € 601.197,86) werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 1.382.231,57 (Vorjahr: € 601.197,86) ausgewiesen. III. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in Höhe von € 163.300,97 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von € 54.965,37 entfallen auf frühere Jahre. IV. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus Bürgschaften oder Gewährleistungsverträgen bestehen nicht. 3. Organe Geschäftsführer: - Dr. med. Clemens Ritter Kempski von Rakoszyn, Stolberg / Harz - Dr. med. Guido J. Quanz, München 4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 5. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 187 (Vorjahr: 150) Arbeitnehmer. 6. Konzernzugehörigkeit Die Anteile an der Gesellschaft befinden sich zu 100% im Besitz der Klinikholding Fürth GmbH, Fürth. 7. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn des Jahres 2011 auf neue Rechnung vorzutragen.
Fürth, den 05. September 2012 Dr. med. Clemens Ritter Kempski von Rakoszyn, Geschäftsführer Dr. med. Guido J. Quanz, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011EUROMEDCLINIC GMBH, FÜRTHDer vorstehende verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht sind zur Offenlegung bestimmt. Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EuromedClinic GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Duisburg, 06. September 2012 MOORE
STEPHENS RHEIN-EMSCHER GMBH
Dipl.-Fw. Heribert Klein, Wirtschaftsprüfer |
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