11teamsports Academy GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Schwerin seit 29.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Oliver Schwerineleven teamsports GmbH | 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
11teamsports Retail GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum 31. Dezember 2022I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die 11teamsports Retail GmbH (vormals 11teamsports SF Vertriebs GmbH) wurde am 28.05.2018 gegründet und hat ihren Sitz in Trier. Das Unternehmen geht aus der Sport Fleck GbR/OHG hervor, welches bereits seit dem Jahr 2006 besteht. Die 11teamsports Retail GmbH ist im Einzelhandel für Sportartikel tätig und hat sich auf den Bereich Fussball und Teamsport spezialisiert. Die Gesellschaft unterhielt zum Ende des Geschäftsjahres 2022 in Deutschland 9 Filialen. Neben dem stationären Handel liegt der Schwerpunkt in der Ausstattung von Sportvereinen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus zunehmend im B2B-Geschäft aktiv. Die 11teamsports Retail GmbH ist eine 51,00%-ige Tochtergesellschaft der eleven teamsports GmbH mit Sitz in Satteldorf. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und brachenbezogende Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9% höher als im Vorjahr. Die gesamwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 0,6 % weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 7,8 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Während die realen Umsätze im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 noch um 3,1 % stiegen, waren sie in der zweiten Jahreshälfte mit einem Minus von 4,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig. Ursächlich für den realen Umsatzeinbruch im Jahr 2022 dürften in erster Linie die deutlich gestiegenen Verbraucherpreise unter anderem für Lebensmittel und Energie sein. Zudem hatte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2021 noch einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Die vorstehenden Zahlen der "allgemeinen" Einzelhandelsstatistiken sind für die 11teamsports Retail GmbH nur bedingt aussagefähig, weil man sich im Wettbewerbsumfeld einer Nische im Sportartikelmarkt (Vereinsausstattung speziell im Bereich Fussball) befindet. Diese Nische ist durch einen hohen Wettbewerbsdruck gekennzeichnet, der in erster Linie ein Preiswettbewerb darstellt und somit zu rückläufigen Margen führt. Geschäftsverlauf Die 11teamsports Retail GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 18.566,72 erzielen, was einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um -10,13 % bedeutet. Dieser ist im Wesentlichen auf den Bereich B2B zurückzuführen, welcher im Vorjahr bedingt durch die Corona-Krise und der damit zusammenhängenden Einschränkungen für den stationären Handel einen Großteil des Umsatzes ausmachte. Der Umsatz im stationären Handel konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich ausgebaut werden, insbesondere durch die Übernahmen von 3 Filialen des Mutterunternehmens. Dementsprechend konnte die Handelspanne von 19,38 % auf 22,32 % verbessert werden. Aufgrund der Überschreitung der Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2022 und 2021 ist die 11teamsports Retail GmbH erstmals ab dem Jahr 2021 als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Das Geschäftsjahr 2022 war insgesamt noch zufriedenstellend und die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich leicht positiv entwickelt. Ertragslage Das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 198,94 (Vj. TEUR 1.101,32) und einem EBIT von TEUR 354 (Vj. TEUR 1.634) ab. Die Umsatzerlöse verringerten sich von TEUR 20.658,59 um -10,13 % auf TEUR 18.566,72. Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.044,82 auf TEUR 4.356,45 erhöht. Aufgrund des starken Wachstums im Bereich des stationären Handels sind die Personalkosten von TEUR 1.274,96 auf TEUR 2.222,19 angestiegen und lagen bei 11,97 % der Gesamtleistung (Vj. 6,17). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.052,35 um 56,02 % auf TEUR 1.641,84 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das starke Wachstum des Unternehmens im Bereich des stationären Handel zurückzuführen, was eine Erhöhung aller Kostenpositionen zur Folge hatte. Als größte Position sind die Raumkosten mit TEUR 637,43 (Vj. TEUR 511,55) zu erwähnen. Finanzlage a) Kapitalstruktur Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 198,94 auf TEUR 1.811,15 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 25,12 % (Vj. 19,30 %) und hat sich somit weiter verbessert. b) Investitionen Die wesentlichen Investitionen wurden im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Ladeneinrichtungen / Umbau von Filialen in Höhe von TEUR 154,89 getätigt. Zudem ist der Warenbestand von TEUR 2.785,80 um TEUR 972,81 auf TEUR 3.758,61 angestiegen. c) Liquidität Die flüssigen Mittel zum 31. Dezember 2021 betrugen TEUR 1.730,70 und zum 31. Dezember 2022 TEUR 50,89. Der Cashflow in Höhe von TEUR -1.798,82 teilt sich wie folgt auf:
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist befriedigend, durch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8.354,41) um TEUR -1.143,57 auf TEUR 7.210,84 verringert. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen durch Reduzierung des Bankguthabens TEUR -1.679,81 auf der Aktivseite sowie dem Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -1.371,66 auf der Passivseite. Neben den Sachanlagen mit TEUR 303,32 (Vj. TEUR 237,79), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhen von TEUR 2.904,37 (Vj. TEUR 3.375,04) sind die Vorräte mit TEUR 3.758,61 (Vj. TEUR 2.785,80) wesentlicher Aktivposten. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Betriebsergebnis. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.634,31 auf TEUR 353,64 stark gesunken. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht Durch eine weitere Zunahme der Wettbewerbssituation und der Folge sinkender Verkaufspreise, können sich negative Effekte für das Umsatzwachstum sowie der Handelsspanne ergeben. Zudem besteht das Risiko weiterer Preissteigerungen durch die Industrie sowie evtl. Kürzungen bei den Zahlungskondition (Skonto-Kürzungen), was sich negativ auf die Handelsspanne auswirken würde. Diesen Risiken begegnen wir durch die Festigung der Beziehungen zu unseren Lieferanten sowie langfristige Verträge über die "11teamsports-Guppe" mit der Intersport Deutschland eG. Liquiditätsrisiken entstehen für die 11teamsports Retail GmbH im Wesentlichen durch saisonale Schwankungen zwischen dem Warenbestand und dem Zahlungseingang der Kunden. Aufgrund der konservativen Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden und zudem bestehen nicht ausgeschöpfte Kreditlinien, daher sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. Das Forderungsausfallrisiko einzelner Kunden kann als sehr gering eingestuft werden. Dies ist insbesondere durch die sofortige Zahlung in Bar / EC-/Kreditkarte durch die Endkunden im stationären Handel begründet. Den Großteil der Forderungen besteht gegenüber Vereinen und B2B-Kunden, hier wird durch ein aktives Forderungsmanagement frühzeitig ein evtl. Ausfallrisiko erkannt und durch einen Lieferstopp das Risiko gemindert. Chancenbericht Unsere Chance und Ziel ist es, als "Speziallist im Bereich Fussball und Teamsport" den Servicegedanken für den Kunden in den Vordergrund zu stellen. Dies sehen wir insbesondere durch die kompetente persönliche Beratung unserer Verkäufer sowie unserem umfangreichen Lagerangebot als Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern als gegeben. Prognosebericht Für das kommende Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit einem EBIT von 509 TEUR. Insgesamt erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Trier, den 17.03.2023 Gez. Stefan Fleck Gez. Sven Lamberty BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Firma 11teamsports Retail GmbH mit Sitz in Trier (Amtsgericht Wittlich, HRB 44348) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB ist die 11teamsports Retail GmbH als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2022 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 2022 erfolgte aufgrund der gesetzlichen Vorgaben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurden die allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB beachtet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 14 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,- Euro wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Der nach § 246 Abs. 1 S. 4 HGB aktivierte derivative Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für den geringen, seit mehreren Jahren relativ gleichbleibenden Bestand an Hilfsstoffen für die Druckerei und Verpackungsmaterial wurde jeweils ein Festwert in Höhe von 5.000,- Euro angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigung bzw. Abschreibung Rechnung getragen. Eventuelle Risiken wurden durch Bildung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der Latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Das Wahlrecht, nur den passivischen Überhang latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wird grundsätzlich in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2022 errechneten sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz ausschließlich auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nicht zu verzeichnen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Anlagenspiegel / Abschreibung des Geschäftsjahres Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.290,9 (Vorjahr: TEUR 16,1) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren, wie im Vorjahr, in voller Höhe aus sonstigen Vermögensgegenständen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Berufsgenossenschaftsbeiträge in Höhe von TEUR 10,0, Rechts-, Beratungs-, Steuerberatungskosten sowie Rückstellungen für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 98,0, Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 3,8 sowie rückständige Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 39,2. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 138.156,60 Euro durch Bürgschaften der Gesellschafter abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. 5. Latente Steuern Entwicklung der passiven latenten Steuern zum 31.12.2022
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 659,6 jährlich. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 80, davon entfallen auf:
2. Mitglieder und Bezüge der Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: 1. Herr Stefan Fleck, geb. am 26.04.1982, wohnhaft in 54294 Trier, In den Särken 49; kfm. Gesamtleitung 2. Herr Sven Lamberty, geb. am 26.02.1982, wohnhaft in 54329 Konz, Ährenflur 19; kfm. Gesamtleitung Die Geschäftsführer zu 1 und 2 sind Einzelvertretungsberechtigt und vom Verbot des Selbstkontrahierens (§ 181 BGB) befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten bzw. bis zum heutigen Tage nicht bekannt geworden. 4. Mutterunternehmen / Konzernabschluss Die eleven teamsports GmbH mit Sitz in Satteldorf (Amtsgericht Ulm, HRB 720635), ist unmittelbares Mutterunternehmen der 11teamsports Retail GmbH und stellt zum 31. Dezember 2022 einen Teil-Konzernabschluss für den kleinsten Kreis auf. Die 11teamsports Retail GmbH gehört zum Konzern der JCK Holding GmbH Textil KG mit Sitz in Quakenbrück (Amtsgericht Osnabrück, HRA 7104) die einen Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. 5. Ergebnisverwendung Die Bilanz zum 31.12.2022 ist unter Beachtung des Gewinnverwendungsvorschlages der Geschäftsführung erstellt worden. Bei Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung ergibt sich folgende Entwicklung des Bilanzgewinns:
Trier, den 17.03.2023 Stefan Fleck Sven Lamberty sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die 11teamsports Retail GmbH, Trier PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der 11teamsports Retail GmbH, Trier - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 11teamsports Retail GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. HINWEIS AUF EINEN SONSTIGEN SACHVERHALT Der von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - wurde nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. April 2023 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Obst, Wirtschaftsprüfer Kunze, Wirtschaftsprüfer |
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