Großhandel mit Photovoltaikmodulen
IBS Technics GmbH
Gemeindewald 6, 86672 Thierhaupten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Berit Börner seit 18.3.2024 | Prokura |
Rüdiger Voigt seit 8.12.2020 | Geschäftsführer |
Berthold Reiter seit 8.12.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBS Technics GmbHThierhauptenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der IBS Technics GmbH1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Aktivitäten der IBS Technics GmbH (kurz: IBS) gliedern sich in zwei Geschäftsbereiche bzw. Business-Units: Katastrophenschutz sowie Wasserversorgung. Im Bereich Katastrophenschutz umfasst das Leistungsspektrum der IBS mobile Hochwasserschutzwände, Hochwasserschutztüren und -tore sowie Löschwasserbarrieren. Der Bereich Wasserversorgung umfasst vor allem gehäuselose Armaturen (Absperrschieber, Regelschieber, Absperrschütze, Teleskopschieber), aber auch Dammbalkenverschlüsse sowie Rückstauklappen und Überfallklappwehre. IBS als Systemlieferant und Technologiepartner bietet Wertschöpfung aus einer Hand. Mit jahrelanger Erfahrung akquiriert, konstruiert, fertigt und montiert IBS weltweit Systeme für den Katastrophenschutz (i.W. Löschwasserbarrieren, mobile Hochwasserschutz-Wände, -Türen und -Tore) sowie die Wasserversorgung (Dammbalkenverschlüsse, gehäuselose Armaturen). IBS beschäftigt Techniker und Ingenieure mit Expertenwissen in den Bereichen der Statik, Hydrostatik, Maschinenbau, Hydrodynamik und Werkstoffkunde. Die "DNA" des Unternehmens ist das Lenken, Leiten, Kontrollieren und Steuern von Wasserwegigkeiten. Die IBS agiert im Projektgeschäft. Jedes Projekt ist im Wesentlichen einzigartig und kommt in der identischen Form nicht wieder vor. IBS ist ein weltweit agierender Partner bei Wasserbehörden, Baufirmen und Ingenieurbüros. Die IBS bedient mit ihren Produkten zwei wesentlichen Problemfelder der heutigen Zeit: Steigende Wetter-Extremereignisse durch den Klimawandel sowie steigender Bedarf an Trinkwasser bzw. Lösungen bei Trinkwasserknappheit. Viele Bauvorhaben aus dem Bereich Katastrophenschutz sowie Wasserversorgung haben eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren, von der Planung bis zum Baubeginn, sodass kurzzeitige Volatilitäten nicht auf das Unternehmen wirken. Allerdings führen die Auswirkungen des Ukraine Krieg sowie weiterer Krisenherde zu einem verhaltenen Investitionsklima, welches sich wiederrum auf Investitionen in den Bereichen Katastrophenschutz sowie Wasserversorgung auswirkt. Dabei ist zu unterscheiden in Länder, welche im Bereich Wasserversorgung noch grundlegende Investitionen tätigen müssen (z.B. Arabische Halbinsel) und Länder, für die es nur mehr Ersatzinvestitionen (z.B. Zentraleuropa) bedarf. Im Bereich Katastrophenschutz führen die wiederkehrenden Naturextreme zu einem Anstieg des Bewusstseins der weltweiten Bevölkerung, dass der Klimawandel zu mehr Naturkatastrophen führt und führen wird. Der Objektschutz für Gewerbe- und Privatimmobilien ist unabhängig von staatlichen Bestrebungen, mit dem Ziel, Eigentum vor Fluten zu schützen. Es gibt ferner keine staatenübergreifende, gebündelte Strategie gegen Hochwasser (auch innerhalb eines Landes Unterschiede aufgrund Föderalismus). Die Staaten definieren ihre Aufgaben im Hochwasserschutz individuell. Technisch können heute ganze Städte vor Hochwasser geschützt werden. Es ist stets die Frage des politischen Willens der Regierungen, des Willens der Bevölkerung sowie die verfügbaren finanziellen Mittel. Ein ähnliches Szenario gilt für den Bereich Wasserversorgung. Weltweit haben aktuell 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bei der Sanitärversorgung ist die Lage noch schlimmer: 3,5 Milliarden Menschen müssen ohne entsprechende Grundversorgung auskommen. Bevölkerungswachstum, sozioökonomische Entwicklungen und veränderte Konsumgewohnheiten lassen den Wasserverbrauch um etwa 1 Prozent pro Jahr ansteigen. Der Klimawandel verschärft diese ohnehin schon prekäre Lage. (Quelle: UN-Weltwasserbericht 2024: Wasser für Wohlstand und Frieden). Die IBS Technics GmbH ist seit Jahren im Bereich Hochwasserschutz und Wasserversorgung tätig. Im Jahr 2020 wurde die Gesellschaft umstrukturiert und im Rahmen eines Sanierungsplans neu ausgerichtet. Die in 2020 eingesetzte Geschäftsführung hat von Beginn ihrer Tätigkeit an weitreichende Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität sowie zur Stabilisierung und Verbesserung der Liquiditätssituation der IBS ergriffen und auch in 2023 konsequent umgesetzt. Kernpunkte des Maßnahmenpakets sind insbesondere eine deutlich selektivere Auswahl von Aufträgen zur Verbesserung des Rohertrages, eine moderate Anpassung der Personalkapazitäten sowie Maßnahmen zur wesentlichen Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Darüber hinaus erfolgten liquiditätssichernde Maßnahmen durch ein striktes Working-Capital-Management, das verstärkte Einholen von Kundenanzahlungen und Gespräche mit Finanzierungspartnern. Der Tod des Geschäftsführers Volker Weingartner hat im Berichtsjahr zu Veränderungen an der organisatorischen Struktur des Unternehmens und den Geschäftsprozessen geführt, die Grundlagen der Geschäftstätigkeit der IBS unterlagen jedoch keinen wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. 1.2 Forschung und Entwicklung Die IBS verfügt über keine dezidierte Forschungs- und Entwicklungs- Abteilung. Für eigene Zwecke führt das Unternehmen auch keine bedeutsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch. Allerdings werden Innovationen und Neuerungen über alle Wertschöpfungsbereiche hinweg im Unternehmen gemeinsam erarbeitet, bewertet und umgesetzt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie ist weltweit überwunden und hat keinen direkten Einfluss mehr auf die Wirtschaft im Euroraum. Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine im Februar 2022 führte jedoch zu weltweiten Lieferengpässen und in Verbindung mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen zog die Inflation stark an. Auch der Angriff auf Israel im Oktober 2023 und die Reaktion der israelischen Führung führte weltweit zu wirtschaftlicher Verunsicherung. Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 im Vergleich zum vorhergehenden Jahr weltweit um 3,2% gewachsen (Quelle: Internationaler Währungsfond: World Economic Outlook April 2024, Seite 10). Diesem Trend konnte die deutsche Wirtschaft in 2023 nicht folgen, das reale Bruttoinlandsprodukts (BIP) reduzierte sich um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: Statistische Bundesamt Pressemitteilung Nr. 173 vom 30.04.2024). Im Bereich des mobilen Hochwasserschutzes ist die IBS nach wie vor Marktführer (in Europa) und in allen wesentlichen Projekten ein kompetenter Ansprechpartner. Löschwasserbarrieren werden vorrangig im deutschen Markt und den angrenzenden Ländern nachgefragt. Hier gibt es wenige Anbieter, die den relativ überschaubaren Markt bedienen. Die IBS überzeugt hier mit ihrer Erfahrung und Fachkompetenz. Im Bereich der Wasserversorgung gibt es aktuell vor allem für Projekte im Ausland (arabische Länder) eine gute Nachfrage. Die langjährige Erfahrung und die vielfältigen Ausführungsvarianten der IBS-Produkte zeigen, dass für beinahe jede Einbausituation die richtige Lösung zu finden ist. 2.2 Geschäftsverlauf Auch das Geschäftsjahr 2023 war für die IBS herausfordernd, insbesondere durch den Tod des Geschäftsführers Volker Weingartner. Die in 2020 begonnene organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens wurde weiter vorangetrieben und hat die Lage des Unternehmens in 2023 - trotz aller Krisen - weiter stabilisiert. Der andauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führte auch in 2023 dazu, dass die IBS bestehende Aufträge wegen fehlenden Materials oder Materialverzögerungen teilweise verspätet abarbeiten konnte und somit in Summe zu geringerer Produktivität. Die durch die Corona-Pandemie überdurchschnittlich gestiegenen Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entspannten sich im 1. Quartal 2023 deutlich, allerdings belasteten die erhöhten Aufwendungen für die Energieversorgung das Ergebnis. Es wurde darauf frühzeitig im Vertrieb mit Preisgleitklauseln reagiert, aber bei Bestandsaufträgen ließen sich die gestiegenen Preise nur teilweise an die Kunden weitergeben. Der gesamte Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 stieg auf TEUR 13.391 an und lag deutlich über dem Vorjahr (TEUR 11.465), was u.a. auf die Akquisition einiger Großaufträge im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Der Schwerpunkt der erhaltenen Aufträge lag im Bereich Katastrophenschutz mit TEUR 8.500 (Vj. TEUR 7.465). Im Bereich Wasserversorgung wurden 2023 TEUR 4.891 akquiriert, 2022 waren es TEUR 4.000. Der Auftragsbestand für die kommenden 12 Monate zum Geschäftsjahresende lag mit TEUR 6.562 (Vorjahr: TEUR 5.770) über dem Vorjahresniveau. Im Januar 2024 konnten weitere Projekte gewonnen werden, wodurch der Auftragsbestand für 2024 auf TEUR 7.260 anstieg. Die Gesamtleistung betrug in 2023 TEUR 13.681 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr TEUR 14.652) verringert. Ein Grund für den Rückgang lag in verringerten Umsatzerlösen im Jahr 2023. Im Vorjahr konnten im vierten Quartal 2022 mehrere Projekte fertiggestellt und die Umsatzerlöse realisiert werden. Entsprechend dem Rückgang der Gesamtleistung um 6,6% verringerte sich das Rohergebnis aus dem operativen Geschäft um TEUR 492 auf TEUR 6.462. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren bei IBS sind, neben der Gesamtleistung und dem Jahresergebnis, die Rohertragsquote und EBITDA-Rentabilität. Weitere Steuerungskennzahlen bzw. finanzielle Leistungsindikatoren sind darüber hinaus Auftragseingang sowie Auftragsbestand. Auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie z.B. aus Personaldaten, Kundenbefragungen und Lieferantenbewertungen werden regelmäßig ermittelt. Sie unterstützen die Geschäftsleitung bei der Führung und der langfristigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen nicht vorrangig zur Steuerung des Unternehmens. Vielmehr ermöglichen sie erweiterte Erkenntnisse über die Situation im Unternehmen. Das Geschäftsergebnis für 2023 weist einen Gewinn vor Steuern (EBT) in Höhe von TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 477), ein EBIT in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 633) sowie ein EBITDA in Höhe von TEUR 647 (Vorjahr: TEUR 814) aus. Die Rohertragsquote für das Geschäftsjahr 2023 betrug 47,2 %, nach rund 47,5 % im Vorjahr. Der Rückgang der Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wirkte sich positiv aus, konnte den Rückgang der Betriebsleistung jedoch nicht ausgleichen. Die EBITDA-Rentabilität lag in 2023 mit 4,7 % leicht unterhalb des Vorjahresniveaus (Vorjahr 5,5 %). Die Geschäftsführung der IBS ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 sehr zufrieden. Der Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen haben ein noch besseres Ergebnis verhindert. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung lag im Jahr 2023 mit TEUR 13.681 (Vorjahr TEUR 14.652) um 6,6% unter dem Vorjahresniveau. Auch weiterhin erfolgt eine deutlich selektive Auswahl von Aufträgen - ein Fokus auf Aufträge mit höheren Margen. Preissteigerungen aufgrund gestiegener Einkaufspreise konnten am Markt konsequent umgesetzt werden. 41,1% des Umsatzes wurden im Inland (Vorjahr 38,4%), 58,9% im Ausland erzielt (Vorjahr 61,6%). Die Materialeinsatzquote verringerte im Vergleich zum Vorjahr um 0,4-Prozentpunkte auf 53,5%. Dies resultiert aus verringerten Einkaufspreisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Bestand um TEUR 46 auf TEUR 3.141. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 von TEUR 3.832 auf TEUR 3.845 leicht gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 57 Mitarbeiter beschäftigt, 2 Azubis wurden durchschnittlich ausgebildet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 14,6% im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 1.971. Hier konnten Einsparungen im Wesentlichen bei den Vertriebskosten erreicht werden. Weiterhin führte im Vorjahr die Zuführung zur Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 100 zu einem Einmaleffekt. Das Finanzergebnis betrug in 2023 TEUR -169 im Vergleich zu TEUR -156 im Vorjahr. Grund hierfür sind höhere Zinsaufwendungen für die Kreditlinie. Nach Steuern weist die IBS im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 301 aus (Vorjahr: TEUR 470). 2.3.2 Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR 63 auf TEUR 598. Die Immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Lizenzen für Software. Bei den Sachanlagen handelt es sich um die Maschinen der Fertigung sowie die Ausstattung des angemieteten Bürogebäudes. Im Geschäftsjahr 2023 wurden wie im Vorjahr lediglich Ersatzinvestitionen getätigt. Der Vorratsbestand liegt mit TEUR 3.141 leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 3.095). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sind um TEUR 171 auf TEUR 2.491 reduziert. Das Working Capital hat sich insgesamt um TEUR 317 auf TEUR 2.505 erhöht. Ursache hierfür war im Wesentlichen ein konsequenteres Working-Capital-Management. Das Eigenkapital ist aufgrund des positiven Jahresergebnisses auf TEUR 2.419 gestiegen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 37,8% (Vorjahr: 33,0%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung lagen auf Vorjahresniveau (TEUR 417). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten zum Bilanzstichtag um TEUR 487 reduziert werden und betrugen TEUR 2.298. Hier konnten Projekte im vierten Quartal 2023 schlussgerechnet und der Zahlungseingang verzeichnet werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundunternehmen verbleiben auf Vorjahresniveau bei TEUR 371. Die Bilanzsumme im Jahr 2023 hat sich zum Vorjahr kaum verändert und beträgt TEUR 6.398. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögensstruktur keine wesentlichen Veränderungen. 2.3.3 Finanzlage Bei der Liquiditätssteuerung folgen wir dem Grundsatz, stets flüssige Mittel in ausreichender Höhe vorzuhalten, um unsere Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Fremdmittel kommen im Wesentlichen aus einer Kreditlinie bei einer Hausbank. Es besteht eine unbefristete Kreditlinie in Höhe von nominal TEUR 2.750. Die Kontokorrentlinie wurde zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.192 in Anspruch genommen (Vorjahr: TEUR 2.655). Das Kreditinstitut besichert die Kreditlinie durch Abtretung von Außenständen (Forderungen) und Sicherungsübereignungen der Lagerbestände in Thierhaupten. Die Forderungen sind im Wesentlichen kurzfristig fällig und umfassen Nennwerte bzw. Erfüllungsbeträge, die in Euro notieren.
Die Liquiditätssituation war wie im Vorjahr entspannt. Die Zahlungsfähigkeit war, unter anderem durch die Nutzung der bestehenden Kreditlinie und erhaltener Anzahlungen, jederzeit gegeben. Die Vorauszahlungen von Kunden reduzierten sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 699,7, dennoch wurde der Kontokorrent zum Bilanzstichtag nur in Höhe von TEUR 2.192,2 (Vj. TEUR 2.654,7) in Anspruch genommen. Die von einem Kreditinstitut eingeräumte Avalkreditlinie von TEUR 2.000,0 (Vj. TEUR 2.000,0) wurde in Höhe von TEUR 864 (Vj. TEUR 909) ausgenutzt. Das Kreditinstitut besichert den Avalkredit durch Abtretung von Außenständen (Forderungen) und Sicherungsübereignungen von Waren (Vorräte). Die Liquidität wurde zur Finanzierung des operativen Geschäfts verwendet. Aktuell finanziert sich die Gesellschaft nach wie vor über den eigenen Cash-Flow, Bankdarlehen (Kontokorrentdarlehen), Kundenanzahlungen sowie Gesellschafterdarlehen. 3. Prognosebericht Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn mit einem realen BIPZuwachs um 0,3 % im ersten Quartal leicht belebt. Wachstumsimpulse gingen dabei vor allem von den Bauinvestitionen (witterungsbedingt) sowie dem Außenbeitrag (Ausfuhren minus Einfuhren) aus. Ausrüstungsinvestitionen und privater Konsum dürften sich dagegen noch schwach entwickelt haben. Im Zuge geringerer Inflationsraten, erwarteter geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einem stabilen Arbeitsmarkt und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft dürfte sich die konjunkturelle Erholung allmählich festigen und an Breite und Dynamik gewinnen. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Bruttoinlandsprodukt um 0,9% niedriger (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Online-Version vom 28.05.2024: Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2024). Während die Wachstumsraten für die deutsche Wirtschaft eher niedrig eingeschätzt werden, rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem jährlichen Wachstum des weltweiten BIP von ca. 3,2% für die Jahre 2024 und 2025 (Quelle: Internationaler Währungsfond: World Economic Outlook April 2024, Seite 10). Unter diesen Vorgaben ist die IBS ins Geschäftsjahr 2024 mit einem guten Auftragsbestand gestartet. Das 1. Quartal 2024 verlief planmäßig. Die IBS profitiert von langjährigen sehr guten Lieferantenbeziehungen und hat durch organisatorische Maßnahmen auf die Lieferverzögerungen reagiert. Trotzdem reagieren auch die Kunden der IBS verhalten auf die vielen Krisen in der Welt. Bestehende Aufträge werden nicht storniert, sondern oft zeitverzögert abgerufen. Vor allem bei Großaufträgen zeigt sich die abwartende Haltung der Kunden. Die Gesellschaft hat Ende 2019 eine strikte Sanierung des Unternehmens begonnen und auch 2024 konsequent fortgesetzt. Kernpunkte des Maßnahmenpakets waren und sind insbesondere eine deutlich selektivere Auswahl von Aufträgen zur Verbesserung des Rohertrages, eine moderate Anpassung der Personalkapazitäten sowie Maßnahmen zur weiteren Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Darüber hinaus erfolgten liquiditätssichernde Maßnahmen durch ein striktes Working-Capital-Management, das verstärkte Einholen von Kundenanzahlungen und eine erweitere Zusammenarbeit mit unserer Hausbank, die mit einer der eingeräumten Kontokorrentlinie die Weiterführung des Unternehmens und die Sanierung sicherstellt. Die vorstehenden Maßnahmen zur Verbesserung der Ertrags-, Liquiditäts- und Finanzlage führten dazu, dass im Jahr 2023 trotz einer niedrigeren Gesamtleistung ein Jahresüberschuss von TEUR 301 erzielt wurde. Auch das Jahr 2024 entwickelt sich bisher planmäßig. Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung der IBS einen Umsatz TEUR 12.550 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 260,0. Die Preissituation auf dem Beschaffungsmarkt wird sich nach Einschätzung der Geschäftsleitung in 2024 stabil bleiben. Auf dem aktuellen Preisniveau wird mit einer Rohertragsquote von ca. 47% gerechnet. Die Geschäftsführung geht, trotz der weiterhin schwierigen Wirtschaftslage und der Risiken aus dem Ukraine-Krieg von einer langfristigen und nachhaltig positiven Geschäftsentwicklung der der IBS sowie Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Die Geschäftsbereiche der IBS Technics GmbH sind durch unterschiedliche Chancen- und Risikoprofile gekennzeichnet, zu deren frühzeitiger Erkennung, Bewertung und Begrenzung, unternehmenseinheitliche Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme genutzt werden. Die eingesetzten Methoden der Risikoerhebung reichen von Markt- und Wettbewerbsanalysen über enge Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Institutionen bis hin zur Verfolgung von Risikoindikatoren aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Umfeld. 4.1.1 Gesamtwirtschaftliche Risiken und Branchenrisiken Die Gesellschaft unterliegt, aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit in den Bereichen Wasserversorgung und Katastrophenschutz, nur bedingt gesamtwirtschaftlichen Risiken. Trotzdem können die aktuell spürbaren direkten und indirekten Folgen der Ukraine-Krise, je nach Dauer und Intensität, einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IBS haben. Die Kernmärkte der IBS wachsen nur moderat. Es handelt sich um klassisch gesättigte und verteilte Märkte mit hoher Preissensibilität und Tendenz zum Margendruck. Ausnahmen entstehen, wenn die Techniken im Katastrophenschutz in anderen Ländern außerhalb von Europa Anklang finden. Der Stagnation des Marktwachstums in Europa im Katastrophenschutz wird unter anderem durch die Erschließung neuer Märkte für bestehende Produkte im Bereich Katastrophenschutz begegnet. Hierzu wurde ab 2022 der Markteintritt in den interessanten nordamerikanischen Markt vorbereitet. Erste Projekte und Vertriebspartner konnten gewonnen werden. Der weltweite Markt im Bereich Wasserversorgung ist deutlich größer als im Bereich Katastrophenschutz. Durch die Weiterentwicklung der Produkte in der internen Konstruktionsabteilung ergeben sich Potentiale für die Gewinnung weiterer Marktanteile. Preis-, Garantie- und Volumenrisiken sind nach wie vor bedeutsame Geschäftsrisiken. Die größten Einzelrisiken stellen dabei, insbesondere für das Geschäftsjahr 2024 die Materialverfügbarkeit sowie die Fertigungskapazitäten dar. Kritische Risikoszenarien aus der Abhängigkeit von einzelnen Großprojekten, der konjunkturellen Entwicklung und dem Verlauf an den Finanzmärkten sind nach wie vor denkbar. Hinsichtlich der Materialverfügbarkeit kooperiert die IBS mit einem stabilen Lieferantennetzwerk. Für nahezu jedes Material wurde Beziehungen zu mehreren Lieferanten aufgebaut. Teilweise wurden und werden für Teile mit langer Lieferzeit die Lagerbestände angepasst. Außerdem wurde der Prozess der Materialdisposition an die neuen Gegebenheiten angepasst. Auf den schwankenden Bedarf an Fertigungsressourcen reagiert die IBS mit Zeitarbeitskräften. 4.1.2 Ertragsorientierte Risiken Beschaffung Rohstoffpreise: Die Preise für Edelstahl und Aluminium haben sich nach der Coronakrise im Jahr 2023 langsam entspannt und verharren aktuell stabil auf einem gemäßigten Preisniveau. Es ist noch immer die Verknappung der Rohstoffe spürbar, was sich in längeren, oft schwer vorhersehbaren Lieferzeiten, zeigt. Die Preisvolatilitäten auf den Beschaffungsmärkten stellen daher ein Risiko für IBS dar. Diese Risiken müssen in Preiskalkulationen berücksichtigt werden. Bei großen oder langfristigen Projekten wird daher verstärkt versucht, Preisanpassungsklauseln in den Verträgen zu vereinbaren. Die politischen Unsicherheiten, wie z.B. die Ukraine-Krise, stellen dazu ein weiteres wenig kalkulierbares Risiko dar. Teilweise limitierte Kapazitäten im Zulieferbereich durch Störungen der Lieferketten können zu Versorgungsengpässen führen. Die IBS Technics GmbH ist wöchentlich in Kontakt mit den Kernlieferanten, um mögliche Versorgungsengpässe frühzeitig zu identifizieren und entgegenzuwirken. Durch eine Umgestaltung des Beschaffungsprozesses wird weiterhin frühestmöglich bei den Lieferanten Material vordisponiert. Absatz und Vertrieb Besondere Absatzrisiken können in allen Geschäftsbereichen durch eine geänderte Nachfrage- und Wettbewerbssituation sowie veränderte politische und administrative Rahmenbedingungen entstehen. Um vorstehende mittelbare Risiken frühzeitig zu erkennen, analysiert die IBS regelmäßig Kunden-, Produkt-, Markt- und Wettbewerbsinformationen. Aktuell sind vor allem aus dem Ukraine-Krieg Auswirkungen im Vertrieb festzustellen. Vor allem die Nachfrage nach mittleren und großen Projekten ist gesunken. Hier setzt die IBS auf einen vorhandenen Auftragsbestand, auf langjährige Kundenbeziehungen mit entsprechenden Folgeaufträgen und einer nochmaligen Stärkung des Vertriebs. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht aber durch Abhängigkeiten von Zulieferern oder Kunden kein wesentliches bzw. den Fortbestand gefährdendes Risiko. Forschung und Entwicklung IBS optimiert konstant die eigenen Unternehmensprozesse und -produkte, insbesondere den Vertriebs-, Konstruktions- sowie Fertigungsprozess. Hieraus ergeben sich aktuell keine wesentlichen Risiken. 4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Liquidität Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war für das Jahr 2023 und ist aktuell gegeben. Die Gesellschaft hat sich auch 2023 durch die in 2020 eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen weiter stabilisiert und konnte so die Liquidität wesentlich verbessern. Zur Identifizierung und für die Ergreifung von Gegenmaßnahmen betreffend des Liquiditätsrisikos wird regelmäßig eine rollierende, direkte 13-Wochen Liquiditätsplanung erstellt, die einen Überblick über Geldaus- und -eingänge ermittelt und für den jeweiligen Betrachtungszeitraum die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zeigte und gegenwärtig zeigt. Basierend auf der aktuellen Unternehmensplanung und der quartalsweisen Überarbeitung ist die Liquidität der Gesellschaft in 2024 und 2025 gesichert. Entsprechend erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Währung Die IBS GmbH wickelt ihre Geschäfte vorwiegend in Euro ab, so dass nur ein sehr geringes Währungsrisiko bzw. Wechselkursrisiko besteht. Mit dem Tochterunternehmen in England werden die Geschäfte in Britischen Pfund abgewickelt. Der Brexit und seine Folgen stellen auch für den Wechselkurs zu Pfund Sterling ein, wenn auch nach aktueller Einschätzung im unteren Bereich anzusetzendes Risiko dar. Forderungen Mögliche Risiken aus Zahlungsausfällen sind für die wesentlichen Kunden durch Kreditversicherungen oder Vorauszahlungen gedeckt. Investitionen und deren Finanzierung: Für das Geschäftsjahr 2024 sind gemäß der vorliegenden Planung im Wesentlichen nur Ersatzinvestitionen vorgesehen. 4.1.4 Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem eigenen Cash-Flow, Bankguthaben, Kreditlinien, Gesellschafterdarlehen, Leasing sowie Mietkauf. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung für alle wesentlichen Kunden. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Neben dem Bonitätsrisiko bei Forderungen bestehen für die IBS keine wesentlichen Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten. 4.1.5 Personelle Risiken Maßgebliche Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft und das erfolgreiche Management von Chancen und Risiken sind insbesondere die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter. Zur Sicherung und Stärkung dieser Faktoren trägt unsere Berufsausbildung uns eine praxisorientierte Nachwuchsförderung als wichtige Investition in die Zukunft bei. Die IBS kann sich aber dem zunehmenden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt um Fach- und Führungskräfte nicht entziehen. So herrscht im Augsburger Raum nahezu Vollbeschäftigung. Schlüsselpositionen werden regelmäßig im Hinblick auf das Risiko für die IBS analysiert. Es kann jedoch zu Kapazitätsengpässen bzw. Störungen in der Wertschöpfungskette kommen, sollten Mitarbeiter ersetzt werden müssen. 4.1.6 Technische Risiken Eine wesentliche Gefährdung der Produktion ergibt sich, sollte Rohmaterial nicht lieferbar sein. Da jedoch ausschließlich Standardmaterial verwendet wird, ist das Risiko gering. Wir begegnen diesem Risiko mit einem vorausschauendem Projektmanagement und entsprechender Lagerhaltung. Die Fertigung im Bereich Katastrophenschutz ist nicht maschinenintensiv. Im Bereich Wasserversorgung gibt es wesentliche Maschinen. Diese sind mit Wartungs- und Serviceverträgen ausgestattet, um ein Ausfallrisiko zu minimieren. Die IBS Technics GmbH ist nach DIN EN 1090-2 & 1090-3, EXC3 zertifiziert. Außerdem beschäftigt die Gesellschaft ausreichend besonders qualifiziertes Personal. 4.2 Chancenbericht Unternehmerisches Handeln besteht auch darin, Chancen zu erschließen und zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen erfolgt auf Ebene der Unternehmensleitung zusammen mit den leitenden Mitarbeitern. Dies ist ein elementarer Bestandteil unserer Strategie. Wir beschäftigen uns dazu intensiv mit Markt- und Wettbewerbsanalysen, den relevanten Kostengrößen und wesentlichen Erfolgsfaktoren und versuchen mit unserem Produktportfolio neue (Wachstums-) Märkte zu bedienen. Der Fokus im Bereich Katastrophenschutz liegt auf einer flexibleren, effizienten und effektiven Fertigung. Mit diesen schlanken Prozessen sollen künftig neue Märkte erschlossen werden (Nordamerika). Die Basis des Unternehmens ist und bleibt Europa. Im Bereich Wasserversorgung liegt der Fokus außerhalb der DACH Region. Große Kläranlagen- und Trinkwasserprojekte werden aktuell im mittleren Osten, Osteuropa Südost- und Zentralasien realisiert. 4.3 Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation ergibt, dass die Gesellschaft weiter konsequent an der eingeleiteten und in der Unternehmensplanung berücksichtigten Maßnahmen arbeiten muss. Chancen zu erkennen und zu ergreifen sowie Risiken entgegenzuwirken sind wichtige Ziele für die IBS Technics GmbH. Die erwartete Wirkung möglicher Ereignisse und Entwicklungen - speziell die Auswirkungen des Ukrainekriegs - wurden bereits in der Geschäftsplanung berücksichtigt und werden laufend überwacht. Chancen und Risiken sind definiert als potenzielle Abweichungen vom prognostizierten Unternehmensergebnis. Unter Berücksichtigung der aktuellen Planung hat sich unsere Chancen- und Risikosituation im Vergleich zur Risikoberichterstattung im Vorjahr insgesamt gebessert. Das Liquiditätsrisiko wurde durch das Jahresergebnis 2023 reduziert, Ertragsrisiken durch Änderungen im Vertrieb minimiert. Das erhöhte Beschaffungsrisiko kann sich nach derzeitiger Einschätzung potenziell kritisch auf das Ergebnis auswirken, wenn es längerfristig anhalten würde. Sofern in Teilbereichen einzelne Risiken erkannt wurden oder werden, werden diese von der Geschäftsführung intern adressiert, gemonitort und Gegenmaßnahmen ergriffen. Es sind keine Risiken absehbar, die einzeln oder in Ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Firma IBS Technics GmbH mit Sitz in Thierhaupten ist unter der Nummer HRB 13846 im Handelsregister des Amtsgericht Augsburg eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung wurden größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften vereinzelt in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden stetig angewendet. In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemachte Angaben vereinzelt in den Anhang aufgenommen (Wahlpflichtangaben). B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear und ggfs. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Der planmäßigen Abschreibung lagen Nutzungsdauern von 1 bis 10 Jahren zugrunde. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort als Aufwand erfasst. Die Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten und, in der Folge, abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig (pro-rata-temporis). Die Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 1 bis 33 Jahren bemessen. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung entsprechend § 253 Abs. 3 S. 5 HGB außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe der Wertminderungen in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei in Arbeit befindlichen Aufträgen sowie den fertigen Erzeugnissen und Waren die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse bzw. Auftragswerte abzüglich Gewinnzuschlag und der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten aktiviert, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Bei den in Arbeit befindlichen Aufträgen (Halbfertig-Erzeugnisse und unfertigen Leistungen) handelt es sich um angearbeitete Projekte und Aufträge. Diese werden mit Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Die Herstellungskosten werden nicht auf Basis der tatsächlich angefallenen Kosten bei Normalbeschäftigung, sondern abhängig von der Wertschöpfungsstufe retrograd vom vereinbarten Auftragswert ermittelt. Abwertungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt. Bei den fertigen Erzeugnissen und Waren handelt es sich um fertig produzierte Bauteile, die für künftige Projekte verwendet werden können. Der Ansatz erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind in die Herstellungskosten nicht einbezogen worden. Zur verlustfreien Bewertung werden Bestandsrisiken kontrolliert. Bei verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung werden Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert aktivisch abgesetzt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz weggefallen sind, werden entsprechend § 253 Abs. 5 HGB Zuschreibungen vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gemäß § 272 HGB. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Vom Wahlrecht der Abzinsung von Verbindlichkeitenrückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief- bzw. -geldkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner oder gleich einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht beachtet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem folgenden Anlagenspiegel entnommen werden. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20 % ausgewiesen:
* Die Umrechnung in EUR erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 961,6 (Vj. TEUR 946,6) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 391,1 (Vorjahr: TEUR 107) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 917 (Vorjahr: TEUR 918) aus sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten analog dem Vorjahr keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen erfolgsabgängige Mitarbeitervergütungen TEUR 340 (Vj. TEUR 245), noch nicht genommene Urlaubsansprüche und geleistete Überstunden TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 157), Steuern aus laufender Betriebsprüfung TEUR 40 (Vj. TEUR 40), ausstehende Rechnungen TEUR 33 (Vorjahr TEUR 8) sowie drohende Verluste TEUR 100 (Vorjahr TEUR 100). Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Von den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert, und zwar durch Abtretung von Außenständen (Forderungen) und Sicherungsübereignungen der Lagerbestände in Thierhaupten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Sicherheiten wird als gering eingestuft. D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Im Posten "sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge), wie folgt enthalten:
Im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen) wie folgt enthalten:
E. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen Während des Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Herrn Volker Weingartner, CEO, Techniker, Pfaffenhofen (bis 12/2023) • Herrn Rüdiger Voigt, CEO, Dipl.-Ing. (TU), Ettlingen Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen nicht in der Bilanz enthaltene sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe TEUR 368, der sich wie folgt aufgliedert: TEUR 285 aus Immobilienmietverträgen davon fällig im Folgejahr: TEUR 285 TEUR 83 aus Leasingverträgen von Maschinen und Fahrzeugen davon fällig im Folgejahr: TEUR 50 davon fällig im 2. bis 5. Jahr: TEUR 33 davon fällig nach dem 5. Jahr: TEUR 0 Es bestehen keine nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten Die Gesellschaft unterhält für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften sowie von Bietergarantien eine unbefristete Avalkreditlinie bei einem Kreditinstitut von nominal TEUR 2.000 (Vj. TEUR 2.000). Zum Bilanzstichtag sind hiervon TEUR 864 (Vj. TEUR 909) ausgenutzt. Das Kreditinstitut besichert den Avalkredit durch Abtretung von Außenständen (Forderungen) und Sicherungsübereignungen von Waren (Vorräte). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften wird aufgrund der Qualität der Produkte und aus der Erfahrung der Vergangenheit als gering eingestuft. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 57 (Vorjahr: 60) zzgl. 2 (Vorjahr: 3) Auszubildender. Von den beschäftigten Arbeitnehmern entfallen auf Angestellte 34 sowie auf gewerbliche Arbeitnehmer 23. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen AS Solutions GmbH (Volker Weingartner):
Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 301.245,31 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.558.855,76 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Nachdem im Dezember 2023 der Geschäftsführer Volker Weingartner verstorben ist, führt Herr Rüdiger Voigt die Geschäfte aktuell allein. Im April 2024 haben die Gesellschafterversammlungen der IBS Penstocks GmbH, der IBS Beteiligungs GmbH, der IBS Group GmbH und der IBS Technics GmbH zugestimmt, die drei vorgenannten Gesellschaften rückwirkend zum 01. Januar 2024 auf die IBS Technics GmbH zu verschmelzen. sonstige Berichtsbestandteile
Thierhaupten, 27. Juni 2024 der IBS Technics GmbH Die Geschäftsführung gez. Rüdiger Voigt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IBS Technics GmbH, Thierhaupten VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IBS Technics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IBS Technics GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 27.06.2024 Akanthus
GmbH
gez. Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin gez. Bianca Baumgärtner-Baedeker, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Unternehmensberatung
Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen