Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 24148
Eingetragen
25.11.2005
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.Betrieb von Verkehrswegen für Straßenfahrzeuge
Gegenstand
Erbringung von Transportleistungen, Betrieb einer Tankstelle und Betrieb einer KfZ-Werkstatt

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Wenzel
seit 25.11.2005
Geschäftsführer
Mirko Wenzel
seit 25.11.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wenzel Transport GmbH

Bautzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Wenzel Transport GmbH ist ein Transport- und Logistikdienstleister, dessen Tätigkeiten überwiegend national ausgeführt werden. Unsere Transportdienstleistungen erfolgen im Bereich von Lieferfahrzeugen bis 40 Tonnen und Spezialtransporten. Daneben bietet das Unternehmen Leistungen im Bereich Logistikdienstleistung an. Als mittelständisches Unternehmen steht für uns der Umweltschutz, die soziale Verantwortung für Mitarbeiter und der Gesellschaft im Vordergrund.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Logistik zählt nach der Automobilwirtschaft und dem Handel zum drittgrößten Wirtschaftsbereich Deutschlands. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau. Mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 327 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023 branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im Vergleich zu 2022 (319 Milliarden Euro) einem Wachstum von rund 2,5 Prozent, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist.

Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.180 Milliarden Euro (2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente Logistikstrukturen erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren. (Quelle: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. - https://www.bvl.de)

Für die Transport- und Logistikbranche ergeben sich ständig neue Rahmenbedingungen, wie der Handlungsdruck zu umweltfreundlichen Fahrzeugen und strengeren Abgasvorschriften sowie die Einführung von CO2-Emissionszertifikaten auf Dieselkraftstoffe. Die aktuelle Lage in fast allen Rohstoffmärkten führt zum Aufbau von Lagerbeständen und damit zu einer höheren Nachfrage nach Logistikflächen.

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von 16,3 Millionen Euro auf 16,6 Millionen Euro gestiegen. Die Kfz-Kosten entwickelten sich dabei von 8 Millionen Euro auf 7,4 Millionen Euro. Der Rohertrag erhöhte sich auf 8,2 Millionen Euro (Vorjahr 7,1 Millionen Euro). Unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten sowie geringeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr von 181 Tausend Euro auf 528 Tausend Euro.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen insgesamt 1,1 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf den Fahrzeugbereich 884 Tausend Euro. Der Buchwert des Sachanlagevermögens erhöhte sich trotz Abschreibungen auf 2,18 Millionen Euro (Vorjahr 2,16 Millionen Euro).

Die Forderungen sind von 3,71 Millionen Euro auf 3,61 Millionen Euro gesunken. Deren Anteil an der Bilanzsumme beträgt 53,24 % (Vorjahr 56,63 %).

Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich von 3,3 Millionen Euro (50,66 % Eigenkapitalquote) auf 3,8 Millionen Euro (56,77 % Eigenkapitalquote).

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten verminderten sich gegenüber dem Vorjahr von 3,2 Million Euro auf 2,9 Millionen Euro. Diese enthalten neben Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vor allem Verbindlichkeiten aus Steuern und Darlehen.

Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag mit 737 Tausend Euro um 193 Tausend Euro über dem Vorjahreswert. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden die wesentlichen Steuerungsgrößen verwendet, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Betriebsergebnis) ergeben. Die nachhaltige Stabilisierung und Verbesserung des Betriebsergebnisses ist die wesentliche und bestimmende Einflussgröße unseres Unternehmenskonzeptes. Dieser Strategie, verbunden mit einer Verbesserung unserer Marktpositionierung und Kontrolle der Kosten, werden wir konsequent folgen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Laut Bundesregierung ist auch 2024 mit einer Rezession zu rechnen.

Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind sehr schwierig. Die Hauptkostenfaktoren des Unternehmens (Treibstoff-, Maut- und Personalkosten) sind zu schwer prognostizierende Größen geworden.

Unser Ziel ist es, gestärkt aus den Krisen hervorzugehen. Aus dem aktuellen Geschäftsverlauf verfolgen wir daher die positive Entwicklung unseres Unternehmens und streben steigende Umsätze an. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sind wir zuversichtlich im Hinblick auf das neue Geschäftsjahr. Unsere höchste Priorität ist es, den Anschluss an schnelllebige Technologien nicht zu versäumen und stets mit den neuesten Innovationen und Digitalisierungsprozessen vertraut zu sein. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Entscheidungen und Optimierungspotenziale auch weiterhin zur erfolgreichen Ausrichtung der Vermögens und Ertragslage wirken werden und diese auch zukunftsorientiert sind. Mögliche Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar. Allerdings gilt es für das kommende Geschäftsjahr weiterhin, die negativen Auswirkungen des Fachkräftemangels und der steigenden Personalkosten nicht unerwähnt zu lassen. Deshalb investieren wir in den Nachwuchs mittels Aus- und Weiterbildung. Neben den personellen Risiken können wir auch die Entwicklung des Dieselpreises nicht vorhersagen, wodurch über unserer Branche stets ein Damoklesschwert schwebt und wir daher diese Entwicklung als ein allgemeines Risiko einstufen. Weiterhin ist die zukünftige Entwicklung des Unternehmens aufgrund der Kundenstruktur auch von der Geschäftsentwicklung der Großkunden abhängig. Bestehende Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aufgrund der Kundenstruktur werden durch konsequentes Forderungsmanagement minimiert. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem Wachstum zwischen 5 Prozent und 10 Prozent, bezogen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung, aus.

 

Bautzen, den 18.12.2024

Wenzel Transport GmbH

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.180.741,00 2.162.354,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1.523,00
II. Sachanlagen 2.178.240,00 2.158.331,00
III. Finanzanlagen 2.500,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 4.495.019,03 4.326.538,37
I. Vorräte 35.000,00 88,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.722.821,58 3.782.709,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 737.197,45 543.740,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.792,40 63.471,11
Summe Aktiva 6.777.552,43 6.552.363,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.847.290,94 3.319.318,51
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.294.318,51 3.113.108,16
III. Jahresüberschuss 527.972,43 181.210,35
B. Rückstellungen 316.077,33 175.736,49
C. Verbindlichkeiten 2.614.184,16 3.057.308,48
Summe Passiva 6.777.552,43 6.552.363,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.754.313,48 16.493.983,05
2. Personalaufwand 6.050.773,07 5.665.371,98
a) Löhne und Gehälter 4.751.162,11 4.561.466,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.299.610,96 1.103.905,51
davon für Altersversorgung 101.509,48 101.359,48
3. Abschreibungen 1.007.035,14 1.231.992,46
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.007.035,14 1.231.992,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.811.334,83 9.210.948,20
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.605,30 30,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 205,85 600,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.667,67 51.785,50
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233.214,49 80.625,60
9. Ergebnis nach Steuern 606.099,43 253.889,35
10. sonstige Steuern 78.127,00 72.679,00
11. Jahresüberschuss 527.972,43 181.210,35

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wenzel Transport GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bautzen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: 24148

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.037.219,54 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.809.289,92 Euro.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.960,50 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.960,50 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.936,98 28.200,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.170.176,06 916.830,04 307.724,25
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 153.153,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.186.113,04 1.098.183,04 307.724,25
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 2.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.199.573,54 1.098.183,04 307.724,25
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.960,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.960,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 44.136,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1,41 8.779.280,44
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 153.153,00
Summe Sachanlagen -1,41 8.976.570,42
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.500,00
Summe Anlagevermögen -1,41 8.990.030,92
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.437,50 1.522,00 0,00 0,00 10.959,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.437,50 1.522,00 0,00 0,00 10.959,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.329,98 27.339,00 0,00 0,00 33.668,98
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.021.452,06 977.198,63 233.988,25 -1,00 6.764.661,44
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.027.782,04 1.004.537,63 233.988,25 -1,00 6.798.330,42
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.037.219,54 1.006.059,63 233.988,25 -1,00 6.809.289,92
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1.523,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1.523,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.468,00 9.607,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.014.619,00 2.148.724,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 153.153,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.178.240,00 2.158.331,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.500,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.500,00 2.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.180.741,00 2.162.354,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.479,04 Euro (Vorjahr: 8.410,04 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 135,84 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 70.170,00 Euro, Abschluss und Prüfung in Höhe von 26.000,00 Euro sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von 32.535,41 Euro enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 852.196,87 Euro.

Die Verbindlichkeiten ggegenüber Kreditinstituten sind mit Sicherungsübereignung von Sachen und Sicherungsabtretung von Forderungen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt besichert.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 852,2 298,8 553,4 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 593,0 593,0 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 0,5 0,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.168,5 657,0 511,5 0,0
Summe 2.614,2 1.549,3 1.064,9 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 473,89 EUR (Vorjahr: 473,89 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 37.800 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese resultieren aus Miet-/Leasingverträgen mit einer Laufzeit von einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

- Versicherungsentschädigungen und Schadenersatz in Höhe von 93.955,14 Euro

- Zuschüsse/öffentliche Fördermittel in Höhe von 33.000,00 Euro

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich insbesondere um periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 24.371,21 Euro.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine, als in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 129
Angestellte 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 139
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 78
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 61

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Thomas Wenzel, Bautzen

Herr Mirko Wenzel, Radibor

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden 527.972,43 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bautzen, den 18.12.2024

gez. Mirko Wenzel, Geschäftsführer

gez. Thomas Wenzel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wenzel Transport GmbH, Bautzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wenzel Transport GmbH, Bautzen, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wenzel Transport GmbH, Bautzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen der Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentliche falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, das aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 17. März 2025

USTB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe P. Kerner, Wirtschaftsprüfer

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