Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 720366
Vorher
BAW Metallgesellschaft mbH
Eingetragen
7.4.1994
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Eisen-, Metall- und Kunststoffwaren a. n. g.
Gegenstand
Der Handel mit sämtlichen Metallen in Form von Rohstoffen, Halb- und Fertigprodukten, außerdem die anwendungstechnische Beratung, Lizenzvermittlung und Anbahnung von internationalen Geschäften im Metallhandelsbereich, sowie die Weiterverarbeitung von Profilen und Formteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Bibus
seit 6.8.2019
Geschäftsführer
Thomas Kaspari
seit 6.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BIBUS HOLDING AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BIBUS HOLDING AG
Switzerland
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAUTER METALL GmbH

Breisach am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

der Firma SAUTER METALL GmbH

I Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens, Zweigniederlassungen

Die SAUTER METALL GmbH konzentriert sich auf den Vertrieb von Werkstoffen, vorwiegend aus NE-Metalllegierungen und Edelstahl Rostfrei. Halbzeuge, Zeichnungs- und Bauteile, werden überwiegend für kundenindividuelle Anwendungen gefertigt, bearbeitet und konfektioniert. Das Ziel ist es, unseren Kunden bei seinem Erfolg, mit einem breiten Angebot von Möglichkeiten in Produkten, Dienstleistungen und Distribution zu unterstützen. Unsere Mitarbeitenden sind hoch motiviert, engagiert und zuverlässig, verfügen über fachlich fundiertes Knowhow im Bereich der Herstellung und Distribution von Aluminium und Edelstahl.

Wir beliefern industrielle Verarbeiter überwiegend in Deutschland und einigen angrenzenden EU-Staaten. Unser eigenes Logistik-Center (Betriebsstätte) befindet sich in Iserlohn (Nordrhein-Westfalen), der Hauptsitz und der Sitz der Geschäftsführung ist in 79206 Breisach am Rhein.

II Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung gesamtwirtschaftlich in Deutschland

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands im Jahr 2023 wurde durch eine Reihe von Faktoren geprägt, einschließlich der langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, weiterhin geopolitischer Unruhen, vor allem aufgrund des Konflikts in der Ukraine, sowie daraus resultierender Krisen bei den Energiepreisen, Inflation und Schwierigkeiten in den Lieferketten. Diese Elemente trugen zu einer komplexen ökonomischen Dynamik und einer wirtschaftlichen Stagnation bei.

Im zweiten Halbjahr des Jahres zeigte die Stagnation der deutschen Wirtschaft keine Anzeichen einer Belebung der Nachfrage; sowohl die Binnen- als auch die Außennachfrage blieben unter Druck. Die nominalen Exporte von Gütern und Dienstleistungen verzeichneten im September im Vergleich zum Vormonat einen leichten Rückgang von 0,2 % (nach einem Anstieg von 0,6 % im August), was einem Rückgang von 1,5 % im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal entspricht. Die nominalen Importe stiegen im September hingegen um 0,9 % (nach einem Rückgang von 2,1 % im August), liegen aber mit einem Minus von 2,7 % gegenüber dem zweiten Quartal ebenfalls im negativen Bereich.

Die Außenhandelspreise wurden weiterhin stark von den hohen Preissteigerungen für Importe im Vorjahr beeinflusst, insbesondere für Energie aufgrund des Krieges in der Ukraine. Die Einfuhrpreise sanken im Vergleich zum September 2022 um 14,3 %, zeigten aber im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg um 1,6 %. Die Exportpreise stiegen dagegen nur um 0,4 %, was zu einer Verschlechterung der Terms of Trade um 1,2 % im Vergleich zum Vormonat führte. Real betrachtet dürfte der Rückgang der Exporte etwas stärker und die Importe ebenfalls rückläufig sein.

Der monatliche Handelsbilanzüberschuss im Warenhandel verringerte sich von 17,2 Milliarden Euro im August auf 15,6 Milliarden Euro im September.

Aktuelle Frühindikatoren liefern gemischte Signale für die Exportentwicklung. Die ifo Exporterwartungen, die seit Juni deutlich negativ waren, hellten sich im Oktober leicht auf (von -10,8 auf -6,9 Punkte). Auch die Daten des Kiel-Trade-Indikators zu Schiffsbewegungen deuten für Oktober auf einen Anstieg der deutschen (realen) Exporte hin (+1,8 %). Dennoch ist aufgrund der allgemein schwachen globalen Wirtschaftsdynamik und hoher Unsicherheiten bezüglich geopolitischer Konflikte kurzfristig keine deutliche Belebung des Außenhandels eingetreten.

Die industrielle Produktion sank im September erneut spürbar um 1,7 % gegenüber dem Vormonat, während das Baugewerbe stagnierte. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe stiegen leicht um 0,2 %. Stabilisierende Nachfrage und Indikatoren wie die ifo Geschäftserwartungen und die ZEW Konjunkturerwartungen deuten jedoch auf eine mögliche Bodenbildung in der Industriekonjunktur hin. Die Inflationsrate fiel im Oktober auf 3,8 %, den niedrigsten Stand seit August 2021, was teilweise auf einen Basiseffekt durch das hohe Energiepreisniveau im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Energiepreise sanken erstmals seit Januar 2021 (-3,2 %), während Nahrungsmittel sich im Oktober um +6,1 % verteuerten, allerdings mit einem nachlassenden Preisanstieg im Vergleich zum September (+7,5 %). Die Bekämpfung der hohen Inflation, angefacht durch steigende Energiepreise und anhaltende Lieferkettenprobleme, blieb ein zentrales Anliegen der Wirtschaftspolitik, wobei die Europäische Zentralbank insbesondere durch zinspolitische Maßnahmen eingriff.

Nach einer Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. Oktober ging das BIP im dritten Quartal 2023 preis-, kalender- und saisonbereinigt im Vergleich zum Vorquartal leicht um 0,1 % zurück. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse für das erste und zweite Quartal jeweils um 0,1 Prozentpunkte auf 0,0 % bzw. +0,1 % nach oben korrigiert, was jedoch das Bild der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche nicht wesentlich ändert.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden 2023 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9 Prozent Wachstum gegeben. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation kam es im Jahr 2023 nun zu einer Rezession. (Statista 26.02.2024)

Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland (AD) betonte: "Das Jahr 2023 hat sehr deutlich gezeigt: Die Energiewende-Strategie in ihrer bisherigen Form funktioniert nicht. Überregulierung, massive Bürokratie und fehlendes Verständnis für die Bedeutung der Industrie für Wohlstand und Teilhabe in Deutschland beschädigen die Akzeptanz für die Notwendigkeit einer klugen Klimaschutzpolitik.

Entwicklung der Branche

Die Herausforderungen der Aluminiumindustrie resultieren aus globalen und lokalen wirtschaftlichen Bedingungen, Umweltauflagen, Energiekosten und -verfügbarkeit sowie der Nachfrage aus Schlüsselindustrien. Faktoren, die die Aluminiumindustrie in Deutschland beeinflussen:

Energiekosten und -versorgung: Die Aluminiumproduktion ist energieintensiv, und die steigenden Energiepreise, teilweise bedingt durch geopolitische Unsicherheiten wie den Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland, haben die Produktionskosten deutlich erhöht. Deutschland, als eines der Länder, das stark von russischem Gas abhängig war, sieht sich mit besonderen Herausforderungen in der Energieversorgung und den damit verbundenen Kosten konfrontiert. Dies beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Aluminiumindustrie.

Umweltauflagen: Deutschland hat ambitionierte Klimaziele und arbeitet aktiv daran, die CO 2 -Emissionen zu reduzieren. Die Aluminiumindustrie muss sich an strengere Umweltvorschriften anpassen, was zusätzliche Investitionen in sauberere und effizientere Technologien erfordert. Während dies langfristige Vorteile für die Umwelt bietet, erhöht es kurzfristig die Kosten für die Hersteller.

Globale Lieferkettenprobleme: Die COVID-19-Pandemie hat zu anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten geführt. Obwohl sich die Situation allmählich normalisiert, bleiben Unsicherheiten bestehen, die die Aluminiumindustrie in Form von verzögerten Lieferungen und erhöhten Transportkosten betreffen.

Nachfrage aus Schlüsselindustrien: Die Nachfrage nach Aluminium ist eng mit der Performance von Schlüsselindustrien wie der Automobilindustrie, dem Bauwesen und der Verpackungsindustrie verbunden. Während die Automobilindustrie eine verstärkte Nachfrage nach Aluminium für die Produktion von Elektrofahrzeugen verzeichnet, können wirtschaftliche Unsicherheiten in anderen Sektoren die Gesamtnachfrage beeinflussen. Laut WV Metalle vom Nov. 2023 erwirtschaftete die Branche der Nichteisenindustrie/Metallindustrie ein Niveau von 4,5 Mio Tonnen, das sind 11 Prozent weniger, als im Vorjahreszeitraum. Die Herstellung von Primäraluminium sank sogar um 48%. Die Halbzeugindustrie verzeichnete einen Rückgang von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der für uns wichtigen Pressprodukte lag hier sogar bei 15% weniger (Quelle WV Metalle).

Auf die anhaltenden Probleme in den Lieferketten und Versorgungsengpässen, hatte die Industrie und der Handel mit einem Ausbau der Vorräte reagiert. Im 1. Halbjahr 2022 hatten viele Kunden aus Sorge vor Materialmangel und voller Auftragsbücher noch große Mengen bestellt. In einer Umfrage des Verbandes WGM vom Nov. 2023 gaben 47% der befragten Händler an, dass sich die konjunkturelle Lage im 3. und 4. Quartal 2023 verschlechtert habe. 53 % der befragten Händler schätzen die Lage für das 1. Halbjahr 2024 nicht besser ein.

Nun trifft die konjunkturelle Flaute auf volle Läger. Laut einer Veröffentlichung des VW Metalle waren im November 2023 fast 19% der Unternehmen in Kurzarbeit. Das Niveau der Lagerhaltung wird bei den Aluminium-Halbzeughändlern weiterhin als hoch bewertet (WGM Berlin, Dez. 2023). Folglich liegt der Saldo auf einer noch zu hohen Bevorratung und somit nicht ausgewogen zu der Nachfragesituation.

Die deutsche Aluminiumindustrie verzeichnete im Jahr 2023 deutliche Produktionsrückgänge in nahezu allen Teilbereichen. Vor allem in der Primärerzeugung fiel das Minus besonders deutlich aus. Nach einem Minus von mehr als 30 Prozent im Vorjahr sank die Produktion in den deutschen Hütten 2023 um weitere 45 Prozent auf 189.000 Tonnen. Sie erzeugten noch etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) des Volumens von vor der Energiekrise. Selbst 2009, im Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise, wurde in Deutschland deutlich mehr Primäraluminium hergestellt. Bis zum Jahr 2021 war Deutschland der größte Primäraluminiumproduzent in der Europäischen Union. Die Unternehmen sahen sich seitdem durch die anhaltend sehr angespannte Situation auf dem deutschen Strommarkt zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Eine der verbleibenden vier deutschen Aluminiumhütten wurde zum Jahresende 2023 endgültig stillgelegt. (Aluminium Deutschland vom 25.01.2024)

Auch im weiterverarbeitenden Aluminiumhalbzeug-Bereich mussten die Unternehmen deutliche Rückgänge hinnehmen (-9 Prozent). Mit 2,33 Mio. Tonnen erreichte das Produktionsvolumen das geringste Niveau seit der Finanzkrise. Darunter verzeichneten die Hersteller von Strangpressprodukten mit -15 Prozent ein besonders starkes Minus - sie produzierten 500.000 Tonnen. Bei den Herstellern von Walzerzeugnissen sank die Produktion ebenfalls deutlich auf 1,83 Mio. Tonnen (-7 Prozent). Während die Unternehmen mit den schwierigen Standortbedingungen kämpfen, sehen sie sich gleichzeitig einem zunehmenden Wettbewerb mit Importeuren aus Drittstaaten ausgesetzt, in denen ökologische, soziale und ethische Standards deutlich niedriger sind. (Aluminium Deutschland vom 25.01.2024)

"Es stellt keine positive Entwicklung dar, dass die CO 2 -Emissionen im Jahr 2023 den tiefsten Stand seit den 1950er Jahren erreichten. Dies reflektiert keine weitsichtige Energiepolitik, sondern ist vielmehr eine Konsequenz aus desaströsen wirtschaftspolitischen Entscheidungen." - Rob van Gils, Aluminium Deutschland

Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung

Die Umsatzentwicklung des Jahres 2023 verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 36%. Dieser Rückgang ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen: die aktuelle weltweite Zurückhaltung bei Investitionen, gestiegene Finanzierungskosten im Bauwesen, eine Abnahme im industriellen Exportgeschäft sowie eine damit verbundene schwächere Nachfrage nach unseren Produkten. Darüber hinaus kam es im Laufe des Jahres zu einer deutlichen Senkung der Verkaufspreise, insbesondere im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2022.

Ergebnis

Die Rentabilität wurde durch eine deutschlandweit und konjunkturell schwache Nachfrage bei zu hohen Lagerbeständen und folglich deutlich niedrigere Edelstahl-Preise und Aluminium-Preise beeinflusst.

Das Ergebnis wurde durch die vorsorgliche Wertberichtigung zusätzlich belastet und liegt heute 59% unter dem Vorjahresergebnis und den außergewöhnlich gutem Ergebnis aus 2021.

Personalkostenentwicklung

Wir bieten unseren Mitarbeitenden technisch fortschrittliche und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze an. Weiterhin haben wir unsere Betriebsabläufe durch fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung optimiert. Die wöchentliche Arbeitszeit wurde für unser Team auf 40 Stunden reduziert. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Personalkosten um 8% gesenkt werden, während die Personalintensität um 1 Prozentpunkt im Vergleich zum vorherigen Jahr zunahm. Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren weist unsere Belegschaft eine jüngere Altersstruktur auf als der Durchschnitt aller Erwerbstätigen in Deutschland, basierend auf den Destatis Statistiken für die Jahre 2017/2018.

Abhängigkeiten von Kunden und Lieferanten

Unsere Hauptkunden sind in wachsenden Sektoren tätig, die von den aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Transformation profitieren. Die von uns primär belieferten Industriezweige umfassen den Metall- und Fassadenbau, Elektronik, Behälterbau, die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Schloss- und Beschlagindustrie.

Im Jahr 2023 konnten wir bedeutende neue Geschäftsbeziehungen in Bereichen etablieren, die in Zukunftstechnologien und Umwelttechnik investieren, wodurch wir unser Kundenportfolio diversifiziert und unsere Präsenz in verschiedenen Branchen ausgebaut haben.

Beschaffungs- und Vorratspolitik

Aufgrund der gebotenen Veränderungen in der Nachfrage und der Beschaffungssituation, haben wir unsere Beschaffungsstrategie angepasst, da die Verfügbarkeit von Produkten und Materialien wieder kurzfristig sichergestellt werden konnte. Folglich konnten die Bestände in unserem Lager um 50% reduziert werden, was uns ermöglicht hat, erhebliche Einsparungen bei den Logistik- und Lagerhaltungskosten zu erzielen. Unsere Lagerflächen haben wir hierfür angepasst und reduziert.

Ursachen und Änderung von Zinsergebnissen

Im Laufe des Jahres 2023 blieben die Anteilsverhältnisse innerhalb unseres Unternehmens unverändert.

Den Herausforderungen durch erhöhte Zinssätze begegneten wir aktiv durch die Reduzierung unserer Kreditverbindlichkeiten.

Lage des Unternehmens

Ertragslage

Das abgelaufene Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 165 T€ ab. Wir hatten im vorherigen Lagebericht einen Umsatzrückgang von 20% eingeschätzt. Trotz einer Umsatzreduktion um 36% im Vergleich zum Vorjahr konnte die operative Marge bzw. die Umsatzrendite auf einem stabilen Niveau gehalten werden.

In einem herausfordernden Marktumfeld ist es dem Unternehmen gelungen, seine Kernaktivitäten und wertschöpfenden Geschäftsbereiche erfolgreich zu verteidigen.

Das Verkaufsvolumen in Tonnen verringerte sich um etwa 35% im Vergleich zum erfolgreichen Geschäftsjahr 2022. Der Großteil unserer Umsatzerlöse, nämlich 98%, wurde im Inland generiert, während 2% aus dem europäischen Ausland stammten. Das Rohergebnis wurde durch fallende Rohstoff- und Verkaufspreise sowie eine signifikant gesunkene Nachfrage aus allen Segmenten negativ beeinflusst. Unser Rohergebnis lag bei 3,57 Mio. Euro und unter dem noch im Vorjahr geplanten Rohergebnis. Die Anpassung der Personalkosten führte zu einer Reduzierung um 8% im Vergleich zum Vorjahr. Dank gezielter Maßnahmen konnten die regelmäßigen Betriebsaufwendungen um 12% unter den Wert des Vorjahres gesenkt werden. Einmaligen Betriebsaufwendungen stehen einmalige Betriebseinnahmen gegenüber, die jedoch nicht saldiert werden dürfen.

Der Finanzaufwand verzeichnete, wie im Budget vorgesehen, aufgrund steigender Zinsen einen Anstieg von 42% gegenüber 2022. Die Frachtaufwendungen stiegen aufgrund der allgemeinen Verteuerung der Logistikkosten und der Nebenkosten deutlich.

Liquiditätslage / Finanzlage

Im Berichtsjahr hat die Unternehmensführung durch konsequente und zielgerichtete Maßnahmen den finanziellen Kurs des Unternehmens nachhaltig gestärkt. Durch die disziplinierte Umsetzung einer systematischen Schuldenreduzierung konnte das Fremdkapital signifikant verringert werden. Speziell wurde durch die konsequente Tilgung von Krediten und die Begleichung von Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen eine Reduktion des Fremdkapitals um 60% erreicht.

Der operative Cashflow hat sich signifikant von -8,3 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro verbessert. 92% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb von 30 Tagen ausgeglichen, 8 % innerhalb der vereinbarten Ziele, längstens nach 90 Tagen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -42 T€ nach einem Vorjahresbetrag von - 73 T€.

Unsere Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 wurden gegenüber Vorjahr um 26% reduziert. Folglich beträgt der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5,8 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - bedingt durch die hohe Betriebsmittelfinanzierung 9,0 Mio. Euro.

Vermögenslage

Die Vorräte haben sich im Zuge der Bestandskonsolidierung um 50% reduziert. Das Anlagevermögen hat sich zum Vorjahr um 16% reduziert.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich signifikant auf 32% (Vorjahr 19%).

Die Verbindlichkeiten aus aufgenommenen Darlehn bei Kreditinstituten sind um 88% zurückgeführt worden.

Die Quote der Verbindlichkeiten ist auf 67% gesunken (Vorjahr 79%). Die Bilanzsumme ist niedriger, insbesondere durch den Abbau der Vorräte.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir steuern unser Unternehmen mit einem professionellen und technisch hochwertigem ERP-System eines führenden Anbieters und einer Deckungsbeitragsorientierten, betriebswirtschaftlichen Auswertung auf der Ebene des Roh-Ergebnis. Unsere Prozesse sind vom TüV Rheinland zertifiziert worden. Unser Risikomanagement basiert auf Management-Review und Maßnahmenplänen, sowie ein Monitoring von Preisentwicklungen, Bestandsmanagement, Forderungsmanagement, Liquiditätsanalyse.

Gesamtaussage

In einem herausfordernden und unvorhergesehenen Marktumfeld, gekennzeichnet durch signifikante Ungleichgewichte zwischen Lagerbeständen und Nachfrage im relevanten Markt, konnten wir den Absatz unserer höherwertigen Produkte, die mindestens einen Verarbeitungsschritt durchlaufen haben, um 10% steigern. Wir haben uns dabei gezielt auf Marktsegmente fokussiert, die einen Bedarf für diese Produkte aufweisen. Ferner haben wir unsere Betriebskosten an die Entwicklungen angepasst und die geplanten Finanzausgaben eingehalten.

Das Lagerbestandsvolumen wurde um 40% reduziert und der gesunkenen Nachfrage entsprechend konsolidiert angeglichen.

Durch angepasste Strategien und Investitionen ist es uns gelungen, unsere Kunden zuverlässig zu versorgen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zu ihrem Erfolg zu leisten.

III Chancen-, Risiko- und Prognoseberichterstattung

Prognosebericht

Im Jahr 2024 werden die Auswirkungen des Krieges in Europa weiterhin spürbar sein. Europäische und globale Lieferketten sind nach wie vor von Herausforderungen geprägt. Die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten ist eingeschränkt, und Unternehmen müssen mit längeren Wartezeiten an Grenzen sowie mit gestiegenen Transportkosten rechnen.

Die Kapitalkosten für Unternehmen verharren auf einem hohen Niveau. Zinsdifferenzen belasten die Währungen von Schwellenländern. Eine bevorstehende Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) könnte im Vergleich zu vorherigen Quartalen einen abmildernden Effekt auf die Zinsen haben. Ein Rückgang der Zinssätze, zusammen mit signifikanten Anpassungen in den Produktionskapazitäten der Hersteller von Halbzeugen aus Edelstahl und Aluminium, sowie eine Reduktion der überhöhten Lagerbestände aus den Vorjahren, könnten zu einer Preisstabilisierung und möglicherweise auch zu Preisanstiegen führen. Daher rechnen wir in der zweiten Jahreshälfte mit tendenziell steigenden Preisen für Metalle und Herstellungsprodukte, die sich nach der Konsolidierung der Lagerbestände schrittweise am Markt durchsetzen werden.

Die Auswirkungen einer Mauterhöhung, die am 1. November 2023 in Deutschland in Kraft trat, auf die wirtschaftliche Leistung des Landes und unsere Branche können vielschichtig sein. Während eine detaillierte Analyse konkrete Daten und eine umfassende Auswertung erfordern würde, die bis zum Stichtag des Lageberichtes nicht aussagefähig vorlag, können folgende potenzielle Auswirkungen betrachtet werden:

Eine der unmittelbarsten Auswirkungen der Mauterhöhung ist die Steigerung der Transportkosten für Unternehmen, die Güter und Dienstleistungen über mautpflichtige Straßen transportieren. Dies könnte insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) treffen, die möglicherweise weniger Spielraum haben, um die zusätzlichen Kosten zu absorbieren. Wir haben unsere Nebenkostenberechnungen anteilig angepasst. Gleichwohl stehen wir auch mit den Berechnungen von Nebenkosten im Mitbewerb mit anderen Marktteilnehmern.

In unserem Prognosebericht möchten wir auf die besondere Herausforderung hinweisen, die die kürzlich eingeführte Mauterhöhung für verschiedene Sektoren innerhalb Deutschlands darstellt. Besonders betroffen sind Branchen, die stark von der Lieferung über weite Distanzen abhängen, darunter der Einzelhandel, die Landwirtschaft sowie insbesondere die verarbeitende Industrie. Diese Sektoren stehen vor der Herausforderung, dass die gestiegenen Transportkosten ihre Betriebsausgaben zusätzlich zu allen anderen Faktoren erheblich erhöhen können.

Des Weiteren ist zu beobachten, dass die Auswirkungen der Mauterhöhung regional stark variieren können. Dies hängt maßgeblich von der jeweiligen Wirtschaftsstruktur und der Verfügbarkeit alternativer Transportwege oder -methoden ab. In einigen Regionen könnten Unternehmen schwerer von den erhöhten Kosten betroffen sein als in anderen, abhängig davon, wie gut sie auf alternative Transportoptionen zugreifen können.

Für unsere Kunden aus der verarbeitenden Industrie könnte sich dies insbesondere in einem verschärften internationalen Wettbewerb bemerkbar machen. Die Wettbewerbsfähigkeit könnte gegenüber jenen internationalen Konkurrenten beeinträchtigt werden, die in Märkten operieren, in denen sie von geringeren Transportkosten profitieren. Dieser Umstand erfordert eine strategische Überprüfung der Lieferketten und möglicherweise eine Anpassung der Geschäftsmodelle, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu optimieren.

Es ist wichtig, dass Unternehmen in den betroffenen Sektoren proaktiv auf diese Veränderungen reagieren. Dies könnte die Exploration neuer Logistikwege, die Investition in effizientere Transportmethoden oder die Anpassung an lokale Lieferketten umfassen, um die Abhängigkeit von langstreckigen Lieferungen zu verringern. Darüber hinaus könnte eine stärkere Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Innovation helfen, langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern und den Herausforderungen durch die Mauterhöhung effektiv zu begegnen.

Viele Unternehmer in Deutschland sind besorgt darüber, ob ihr Mut, ihre Innovationskraft und ihr Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität von der Politik überhaupt wahrgenommen oder geschätzt werden. Während Unternehmen grundsätzlich in der Lage sind, mit Konjunkturzyklen umzugehen, stellt die zunehmende Überregulierung, die oft mit einem moralischen Zeigefinger einhergeht, jedoch ohne einen klaren industriepolitischen Leitfaden, eine wesentliche Herausforderung dar.

Im aktuellen Geschäftsbericht möchten wir wichtige Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland hervorheben, basierend auf den jüngsten Prognosen des ifo Instituts. Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose - zum Stichtag dieses Berichtes - für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Jahr 2024 von ursprünglich 1,4 Prozent auf 0,9 Prozent nach unten korrigiert. Für das Jahr 2025 wird eine leichte Erholung des Wachstums auf 1,3 Prozent erwartet, eine geringfügige Anhebung gegenüber der früheren Vorhersage von 1,2 Prozent.

Bezüglich der Preisentwicklung zeigt sich eine positive Tendenz zur Verlangsamung des Preisauftriebs im Jahr 2024. Besonders im zweiten Halbjahr wird eine Annäherung der Inflationsrate an das Ziel von 2 Prozent erwartet, wobei sinkende Energiepreise als Hauptfaktor für diese Entwicklung gelten. Nichtsdestotrotz wird die Inflation im Bereich der konsumnahen Dienstleistungen voraussichtlich für eine gewisse Zeit deutlich über 3 Prozent verharren. Dies ist vor allem auf die stark steigenden Löhne in diesem Sektor zurückzuführen.

Diese aktualisierten wirtschaftlichen Prognosen sind von entscheidender Bedeutung für unsere strategische Planung und Entscheidungsfindung. Sie helfen uns, Risiken besser zu managen und Chancen in einem sich verändernden wirtschaftlichen Umfeld zu identifizieren. Wir bleiben engagiert, unsere Geschäftsstrategien entsprechend anzupassen, um sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele zu erreichen und den Wert für unsere Stakeholder kontinuierlich zu steigern.

Im Zuge der jüngsten Prognosen des ifo Instituts, passen wir unsere Geschäftsstrategie entsprechend an. Trotz der gedämpften Aussichten bleiben wir vorsichtig optimistisch und planen mit einer konservativen Herangehensweise für das kommende Geschäftsjahr.

In unserem aktuellen Geschäftsbericht möchten wir hervorheben, wie unser Unternehmen seine Marktposition in Segmenten, Leistungen und Produkten stärkt und ausbaut, bei denen wir ein höheres Maß an Wertschöpfung erzielen können. Diese strategische Ausrichtung hat dazu geführt, dass wir unsere Auswahlkriterien für Partnerschaften und Lieferantenbeziehungen entsprechend angepasst haben, um unsere Ambitionen und Ziele noch besser zu unterstützen.

Für das Jahr 2024 haben wir eine ambitionierte Planung vorgenommen, die ein moderat steigendes Umsatzwachstum - verbunden mit einem ebenfalls moderat steigenden Rohergebnis in Deutschland und in den angrenzenden EU-Ländern vorsieht. Die Grundlagen für dieses Wachstum wurden bereits im Jahr 2023 gemeinsam mit unseren strategischen Partnern und Lieferanten gelegt. Durch die enge Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer Strategien, haben wir die Weichen für zukünftigen Erfolg gestellt. Vorsorgliche Investitionen in Personal und Schulungen des fachlichen Knowhow unseres Personals, haben wir in unserem Budget berücksichtigt.

Die zunehmende Einführung der EU-Taxonomie stellt zwar eine Herausforderung in Form eines hohen administrativen Aufwands und zusätzlicher Kosten dar, bietet jedoch auch bedeutende Chancen. Wir erkennen, dass diese Veränderungen unsere Einkaufsstrategien und die unserer Kunden beeinflussen und zur Optimierung unserer Wertschöpfungskette beitragen können. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten in der Wertschöpfung und Logistik wollen wir gezielt nutzen.

Ein weiterer Fokus liegt darauf, diese Chancen zu ergreifen, um unsere Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern. Die Anpassung an die EU-Taxonomie ermöglicht es uns nicht nur, unseren administrativen und finanziellen Aufwand langfristig zu optimieren, sondern auch unsere Position als verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Unternehmen zu festigen.

Durch die strategische Ausrichtung auf höhere Wertschöpfung und die bewusste Auswahl unserer Partner und Lieferanten sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für 2024 erreichen und unseren Erfolg nachhaltig sichern können.

Diese strategische Ausrichtung berücksichtigt die veränderte Marktlandschaft und die Notwendigkeit, flexibel auf Schwankungen bei den Rohstoffpreisen und den allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen zu reagieren. Durch die Konzentration auf Mengenwachstum und die Optimierung unserer Produktionsprozesse streben wir danach, unsere Position am Markt zu stärken und langfristig erfolgreich zu sein.

Chancen

Durch unsere konsequente Fokussierung auf den Markt und die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden bezüglich Produkte, Dienstleistungen und Abläufe ist es uns gelungen, uns trotz eines gedämpften Wirtschaftsklimas zu behaupten.

In unserem Streben nach kontinuierlicher Verbesserung haben wir uns im vergangenen Jahr darauf konzentriert, die Qualifikationen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Schulungsmaßnahmen zu erweitern. Dieser Ansatz hat nicht nur das Fachwissen innerhalb unseres Teams gestärkt, sondern auch die Resilienz unseres Unternehmens gefördert und die Flexibilität in sich schnell wandelnden Märkten erhöht. Durch den Ausbau des Know-hows unserer Belegschaft haben wir eine solide Grundlage geschaffen, um den Herausforderungen der Zukunft effektiv begegnen zu können.

Die Betonung auf Stabilität, kontinuierliche Wertschöpfung und mehrstufige Bearbeitungsprozesse hat sich auch im Jahr 2023 als erfolgreich erwiesen. Die im vergangenen Jahr aus neuen Partnerschaften gewonnenen Erfolge möchten wir auch im Jahr 2024 weiterführen und ausbauen.

Zu Beginn des Jahres 2024 befindet sich unser Unternehmen in einer ausgezeichneten Position, gekennzeichnet durch eine effektive Organisation, fortschrittliche Managementmethoden, eine solide finanzielle Grundlage und herausragende Leistungen. Diese Stärken ermöglichen es uns, schnell und flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren.

In unserem Geschäftsbericht möchten wir die Chancen hervorheben, die sich aus den aktuellen Veränderungen in den Lieferketten, der Reduzierung des Working Capitals bei unseren Kunden und der strategischen Ausrichtung auf Produkte mit einem umweltgerechten Footprint sowie einem optimierten CO 2 -Wert ergeben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Schaffung von Mehrwert durch nachhaltige Produkte, insbesondere im Bereich der Werkstoffe Aluminium und Edelstahl rostfrei.

Wir sind der Überzeugung, dass die Herstellung in der Europäischen Union und den angrenzenden Ländern eine zunehmend attraktive Alternative zur bisherigen Einkaufsstrategie, die stark auf Asien ausgerichtet war, darstellt. Diese Überzeugung stützt sich auf verschiedene Faktoren, darunter die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Produktion und die damit verbundenen Anforderungen an eine umweltgerechte und sozialverantwortliche Herstellung.

Um diese Chancen optimal zu nutzen, haben wir unsere Lagerflächen- und Lagerstandorte flexibel an die aktuellen Anforderungen angepasst. Diese Flexibilität ermöglicht es uns, schnell und effizient auf Veränderungen in der Marktsituation zu reagieren. Durch die Anpassungsfähigkeit in unseren Sortimenten, Prozessen und in der Logistik bieten wir unseren Kunden signifikante Vorteile. Diese Vorteile unterstützen nicht nur den Erfolg unserer Kunden, sondern stärken auch unsere Positionierung am Markt als zuverlässiger und zukunftsorientierter Partner.

Wir pflegen einen persönlichen Austausch mit unseren Geschäftspartnern, sei es durch direkte und regelmäßige Treffen im Geschäftsumfeld oder durch Workshops, die der Weiterentwicklung unserer Kooperation dienen. Die dabei gewonnenen Einsichten ermöglichen es uns, agil auf Marktanforderungen zu reagieren.

Die strategische Entscheidung, Produkte mit einem umweltgerechten Footprint anzubieten und die Herstellung in der EU und den angrenzenden Ländern zu bevorzugen, spiegelt unser Engagement für Nachhaltigkeit und unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft wider. Durch die Konzentration auf nachhaltige Produkte im Bereich Aluminium und Edelstahl rostfrei tragen wir aktiv zum Umweltschutz bei und erfüllen gleichzeitig die wachsenden Anforderungen unserer Kunden nach umweltfreundlichen und sozialverantwortlichen Produkten.

Unsere Entscheidungsstrukturen sind flach gehalten, was uns eine schnelle und effiziente Anpassung an Marktanforderungen sowie eine effektive Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht. Durch die Nutzung aller verfügbaren Kommunikationsmittel, einschließlich sozialer Medien, positionieren wir uns zudem als schnell erreichbare Ansprechpartner für Möglichkeiten und Lösungen.

Insgesamt sehen wir in den beschriebenen Entwicklungen nicht nur Herausforderungen, sondern vor allem bedeutende Chancen, die es uns ermöglichen, unseren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten und unseren eigenen Erfolg langfristig zu sichern.

Risikobericht

Unsere Außenstände aus Warenlieferungen und erbrachten Dienstleistungen sind durch eine umfassende Warenkreditversicherung oder mittels adäquater Sicherheiten wie Garantien oder Patronatserklärungen abgedeckt.

In unserem Risikobericht nehmen wir wesentliche Einflussfaktoren unter die Lupe, die die wirtschaftlichen Aussichten in den nächsten Jahren maßgeblich gestalten dürften. Insbesondere das verarbeitende Gewerbe steht vor großen Schwierigkeiten, wie dem fortwährenden Mangel an Fachkräften und der Erfordernis, Leistungen über das herkömmliche Maß hinaus zu erbringen. Eine Umorientierung Richtung Automatisierung, Digitalisierung und der Optimierung von Prozessen ist daher essenziell. Die notwendige Infrastruktur in den Feldern Netztechnik, Informationstechnologie und Datenkommunikation hinkt in Deutschland im Vergleich zu unseren Nachbarn hinterher, was unter anderem auf verpasste Investitionsmöglichkeiten durch die Politik zurückzuführen ist. Vor allem in Deutschland mangelt es an einer Aufbruchsstimmung und dem politischen Willen, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Wirtschaftsakteure tatkräftig zu fördern.

Es wird erwartet, dass die derzeitigen Lieferengpässe, obwohl sie weiterhin und immer wieder als Herausforderung auftreten können, mit der globalen Konjunkturabkühlung allmählich nachlassen werden.

Im Berichtszeitraum und bei der Erstellung unseres Budgets für 2024 legten wir großen Wert auf eine sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten, wobei wir besonderen Fokus auf die Übereinstimmung mit unseren strategischen Zielen und der Geschäftsausrichtung legten. Dieser Prozess orientierte sich insbesondere an den Anforderungen der Wertschöpfung und der Bereitstellung spezialisierter Produkte. Durch diese gezielte Auswahl konnten wir sicherstellen, dass unsere Lieferkette optimal zu unseren Ambitionen beiträgt und gleichzeitig die Qualität und Innovationskraft unserer Produktpalette unterstützt wird.

In unserem Ausblick identifizieren wir ein signifikantes Risiko durch einen möglichen Anstieg der Insolvenzzahlen in Deutschland. Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2024 um 26 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Dezember 2023 hatte sie um 12 % gegenüber Dezember 2022 zugenommen.

Unser System zur Überwachung und Mahnung offener Rechnungen ist vollautomatisiert. Täglich prüfen wir die Stande unserer Forderungen, wobei alle offenen Beträge aus Lieferungen und Dienstleistungen entweder durch eine Warenkreditversicherung oder spezifisch durch Patronatserklärungen und Garantien gesichert sind.

Bislang haben wir keine Anzeichen für Ausfall- oder Liquiditätsrisiken feststellen können.

Die Neigung ausländischer Investoren, Kapital in den deutschen Markt zu fließen zu lassen, zeigt einen abnehmenden Trend. Insbesondere die Investitionsbereitschaft in Start-ups und junge Unternehmen hat nachgelassen, wie aus der neuesten Untersuchung zur Investorenstimmung in Deutschland hervorgeht, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) durchgeführt wurde. Im vierten Quartal 2023 fiel der entsprechende Stimmungsindikator um 8,1 Punkte auf -27,4, was die Anziehungskraft Deutschlands als Standort für Investitionen deutlich schwächt.

Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass insbesondere die Bauindustrie am meisten unter den rasch ansteigenden Finanzierungskosten leiden dürfte, was wiederum die gesamtwirtschaftliche Dynamik dämpfen könnte. Entwickler im Bereich Büro- und Wohnungsbau sehen sich mit steigenden Zinsen und Unklarheiten bei staatlichen Förderungen konfrontiert. Mit zunehmendem Risiko von Projektverzögerungen oder -ausfällen könnten Banken ihre Kreditvergabepraxis vorsichtiger gestalten.

In diesem Prognosebericht haben wir die zunehmende Bürokratie und die damit verbundenen Kosten, die durch den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) entstehen könnten, noch nicht einbezogen. Ebenso sind die zeitlichen Aufwendungen, die für die beteiligten Unternehmen anfallen, derzeit noch nicht abschätzbar. Nichtsdestotrotz ist zu erwarten, dass derartige Faktoren auch unsere internationalen Partnerschaften beeinflussen werden. In dieser Hinsicht setzen wir weiterhin auf ein proaktives Monitoring und gewährleisten, dass wir auf etwaige Veränderungen und neue Anforderungen schnell reagieren können.

Ein weiteres Risiko stellt die aktuelle geopolitische Situation dar, einschließlich interner Streitigkeiten innerhalb der Regierungskoalition in Deutschland sowie einer als unbefriedigend empfundenen Wirtschaftspolitik. Diese Faktoren könnten zusätzliche Unsicherheiten für die Wirtschaft und speziell für unser Geschäftsumfeld mit sich bringen.

 

Breisach am Rhein, den 05. März 2024

SAUTER METALL GmbH

Christian Bibus

Thomas Kaspari

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 339.286,50 406.138,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 185.856,50 227.962,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 185.856,00 227.962,00
II. Sachanlagen 153.430,00 178.176,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.430,00 178.176,00
B. Umlaufvermögen 9.435.084,65 15.324.214,90
I. Vorräte 5.542.689,02 11.032.781,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.586.108,99 3.774.132,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.586.108,99 3.772.132,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 306.286,64 517.300,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.985,96 5.326,86
Aktiva 9.780.357,11 15.735.680,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.096.967,76 2.931.925,33
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 2.880.796,14 2.477.365,91
III. Jahresüberschuss 165.042,43 403.430,23
B. Rückstellungen 87.396,05 455.811,01
C. Verbindlichkeiten 6.595.993,30 12.347.943,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 4.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.474.967,06 7.540.118,78
3. sonstige Verbindlichkeiten 621.026,24 807.825,14
Passiva 9.780.357,11 15.735.680,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.568.004,59 3.933.866,69
2. Personalaufwand 1.128.338,59 1.227.985,66
a) Löhne und Gehälter 928.262,79 1.018.898,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 200.075,80 209.087,11
davon für Altersversorgung 15.441,35 16.297,46
3. Abschreibungen 114.430,48 120.890,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 114.430,48 120.890,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.800.545,41 1.799.726,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.728,69 2.163,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 301.130,17 207.249,98
davon an verbundene Unternehmen 203.357,78 143.925,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 69.048,29 170.029,79
8. Ergebnis nach Steuern 165.240,34 410.147,58
9. sonstige Steuern 197,91 6.717,35
10. Jahresüberschuss 165.042,43 403.430,23

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Firma SAUTER METALL GmbH

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die SAUTER METALL GmbH hat ihren Sitz in Breisach am Rhein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HR B 720 366 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, sowie unter Beachtung der Vorschrift des § 264 Abs. 2 HGB, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft zu vermitteln, aufgestellt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen und Erträgen wurden nicht durchgeführt.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde der Grundsatz der Unternehmensfortführung berücksichtigt.

Alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden in einer EDV-Anlagenbuchhaltung wert- und mengenmäßig erfasst.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Der aktivierte Kundenstamm wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden entsprechend den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Die Vorräte werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich angemessener Aufschläge wie Warennebenkosten und Zoll oder mit den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Fremdwährungsforderungen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Einzelrisiken aus Forderungen wurden durch Wertberichtigungen erfasst. Die restlichen Forderungen wurden unter Berücksichtigung einer Pauschale von 1 % wertberichtigt.

Für die am Bilanzstichtag aufgetretenen Risiken und noch nicht abgerechneten Kosten, die im laufenden Geschäftsjahr bzw. in den Vorjahren entstanden sind, wurden entsprechend dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht in ausreichendem Umfang Rückstellungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die am Bilanzstichtag bestehenden Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Forderungen

Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr. Es bestanden keine Forderungen gegen Gesellschafter.

b) Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen vollumfänglich weniger als ein Jahr. Neben den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine Bürgschaften. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in der Höhe von T€ 3.839 (Vj. T€ 6.047).

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus der Währungsumrechnung ergeben sich in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr T€ 0,0).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung ergeben sich in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr T€ 0,0).

Von den Zinserträgen betreffen T€ 0 (Vj. T€ 0) verbundene Unternehmen.

Von den Zinsaufwendungen betreffen T€ 203 (Vj. T€ 144) verbundene Unternehmen.

6. Sonstige Angaben

a) Mitarbeiter

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 19 Mitarbeiter) beschäftigt.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristigen Raum-Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 257. Aus Leasingverträgen bestehen finanziell Verpflichtungen in Höhe von T€ 9.

c) Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der SAUTER METALL GmbH sind im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Christian Bibus, Erlenbach (Schweiz), einzelvertretungsberechtigt

Herr Thomas Kaspari, Breisach am Rhein, einzelvertretungsberechtigt

Wegen der Nichtangabe von Organbezügen wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

d) Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Firma BIBUS HOLDING AG, Allmendstraße 26, SCHWEIZ - 8320 Fehraltorf. Seitens der Firma BIBUS HOLDING AG, Fehraltorf (Schweiz) wird ein Konzernabschluss erstellt, der jedoch mangels Verpflichtung nicht offengelegt wird.

7. Unterzeichnung

 

Breisach am Rhein, den 05. März 2024

SAUTER METALL GmbH

Christian Bibus

Thomas Kaspari

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens der Firma SAUTER METALL GmbH zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 429.282,00 0,00 0,00 0,00 429.282,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
3. Geleiste Anzahlungen 0,00 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
430.282,00 25.000,00 0,00 0,00 455.282,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 386.227,34 23.741,48 0,00 18.253,98 391.714,84
386.227,34 23.741,48 0,00 18.253,98 391.714,84
816.509,34 48.741,48 0,00 18.253,98 846.996,84
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.320,00 67.106,00 0,00 0,00 268.426,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 999,50 0,00 0,00 0,00 999,50
3. Geleiste Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
202.319,50 67.106,00 0,00 0,00 269.425,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.051,34 47.324,48 0,00 17.090,98 238.284,84
208.051,34 47.324,48 0,00 17.090,98 238.284,84
410.370,84 114.430,48 0,00 17.090,98 507.710,34
Buchwerte
31.12.2022
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 227.962,00 160.856,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,50 0,50
3. Geleiste Anzahlungen 0,00 25.000,00
227.962,50 185.856,50
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.176,00 153.430,00
178.176,00 153.430,00
406.138,50 339.286,50

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.05.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die SAUTER METALL GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAUTER METALL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAUTER METALL GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 22. März 2024

MTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kübel, Wirtschaftsprüfer

Marc Walser, Wirtschaftsprüfer

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