Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 757
Eingetragen
2.11.1977
Branche
Herstellung von Waffen und MunitionHerstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Gegenstand
Die Fertigung und der Vertrieb von Schußwaffen aller Art und deren Teile sowie die Fertigung von Maschinen, Werkzeugen, Vorrichtungen, Lehren, von Rohren und sonstigen Gegenständen der feinmechanischen Fertigung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Phil Krieghoff
seit 2.4.2009
Geschäftsführer
Ralf Müller
seit 6.4.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Phil Krieghoff
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Phil Krieghoff
400000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H. Krieghoff GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

H. Krieghoff GmbH, Ulm - Registergericht Ulm HRB 757

AKTIVA

2023
EUR
2022
TEUR
A. Anlagevermögen 1.790.024,50 2.019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.118,00 3
II. Sachanlagen 1.787.906,50 2.016
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 419.165,50 237
2. Technische Anlagen und Maschinen 846.686,00 1.161
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 522.055,00 618
B. Umlaufvermögen 14.524.731,67 12.553
I. Vorräte 7.218.824,17 5.682
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.573.693,91 762
davon mit Restlaufzeit über 1 Jahr 1.285.180,81 1
davon Forderungen gegen Gesellschafter 1.370.666,67 0
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.732.213,59 6.109
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.534,31 107
SUMME AKTIVA 16.414.290,48 14.679

PASSIVA

2023
EUR
2022
TEUR
A. Eigenkapital 13.527.098,97 11.700
I. Gezeichnetes Kapital 204.516,75 205
1. Gezeichnetes Kapital 204.516,75 205
II. Gewinnrücklagen 306.775,13 307
1. Andere Gewinnrücklagen 306.775,13 307
III. Gewinnvortrag 11.188.019,54 9.984
IV. Jahresüberschuss 1.827.787,55 1.204
B. Rückstellungen 1.336.353,73 1.813
C. Verbindlichkeiten 1.550.837,78 1.166
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.550.837,78 1.166
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 217
1. davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.454,21 77
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 34.454,21 77
SUMME PASSIVA 16.414.290,48 14.679

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 10.188.722,36 8.792
2. Personalaufwand 5.318.326,19 4.775
a) Löhne und Gehälter 4.474.209,53 3.995
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 844.116,66 780
davon für Altersversorgung 23.064,95 24
3. Abschreibungen 478.304,66 503
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 478.304,66 503
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.871.161,85 1.790
davon aus Währungsumrechnung 72.177,77 170
Betriebsergebnis 2.520.929,66 1.724
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.672,67 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.891,71 11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 742.314,69 501
8. Ergebnis nach Steuern 1.836.395,93 1.212
9. Sonstige Steuern 8.608,38 8
10. Jahresüberschuss 1.827.787,55 1.204

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)

1. Allgemeine Angaben

1.1 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden.

1.2 Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

1.3 Die Gesellschaft ist gem. § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Das nicht abnutzbare Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt.

2.2 Die übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung orientiert sich grundsätzlich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Es wurde grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Für Anschaffungen von beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde für Anschaffung der Jahre 2021 und 2022 die degressive Abschreibung gewählt. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen lagen nicht vor.

Der Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB für Werkzeuge und Vorrichtungen wurde unverändert fortgeführt.

2.3 Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet. Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit erforderlich ist bei den Vorräten der niedrigere beizulegende Wert nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt.

Zinsen für Fremdkapital sind bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

2.4 Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle erkennbaren Risiken, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für Ausfallwagnis, Skonti und Zinsverlust zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

2.5 Für die Pensionsverpflichtungen ist eine Rückstellung von EUR 464.720,00 gebildet. Diese wurde nach dem Teilwertverfahren BilMoG (puc - m/n_x-tel Barwert) ermittelt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rententrend 0,00 %
Anwartschaftstrend 0,00 %
Zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Es ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 3.636,00 (Vorjahr EUR 17.145,00). In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

2.6 Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

2.7 Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt werden.

2.8 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.9 Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Bankguthaben wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 gerechnet.

3. Einzelangaben zu den Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Anlagenspiegel

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

Abkürzungen:

AfA = Abschreibungen, AHK = Anschaffungs- und Herstellungskosten

AHK 1. Januar AHK Zugänge AHK Abgänge AHK Umbuchungen AHK 31. Dezember
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 463.917,79 3.050,00 0,00 0,00 466.967,79
II. Sachanlagen 7.202.090,12 485.439,88 329.284,23 0,00 7.358.245,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.337.112,95 53.655,37 101.500,00 253.531,44 2.542.799,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.159.252,93 86.535,62 133.480,75 0,00 2.112.307,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.705.724,24 91.717,45 94.303,48 0,00 2.703.138,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 253.531,44 0,00 -253.531,44 0,00
Gesamtsumme 7.666.007,91 488.489,88 329.284,23 0,00 7.825.213,56

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

AfA 1. Januar AfA Zugänge AfA Zuschreibungen AfA Abgänge AfA Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 460.875,79 3.974,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 5.186.181,62 474.330,66 0,00 90.173,01 0,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.100.311,45 23.322,81 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 997.972,93 267.648,87 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.087.897,24 183.358,98 0,00 90.173,01 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 5.647.057,41 478.304,66 0,00 90.173,01 0,00

Anlagenspiegel (Werte in EUR)

AfA 31. Dezember Buchwerte 31. Dezember Buchwerte 1. Januar
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 464.849,79 2.118,00 3.042,00
II. Sachanlagen 5.570.339,27 1.787.906,50 2.015.908,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.123.634,26 419.165,50 236.801,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.265.621,80 846.686,00 1.161.280,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.181.083,21 522.055,00 617.827,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 6.035.189,06 1.790.024,50 2.018.950,50

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungsspiegel Zusammensetzung und Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Stand 31.12.2023
EUR
von bis zu 1 Jahr
EUR
von über 1 Jahr
EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 984.288,05 984.288,05 0,00
679.950,41 679.950,41 0,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.589.405,86 304.225,05 1.285.180,81
81.638,26 81.038,26 600,00
Summe 2.573.693,91 1.288.513,10 1.285.180,81
761.588,67 760.988,67 600,00

Die in Klammern ausgewiesenen Beträge entsprechen den Vorjahreszahlen.

Der Geschäftsführer erhielt in 2023 ein in 2019 vereinbartes Darlehen in Höhe von EUR 1.600.000,00, das mit 1,10 % verzinst wird. Sondertilgungen sind möglich.

3.3 Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen sind auf künftige Perioden anteilig entfallende Aufwendungen für Leasingsonderkosten, Versicherungen und Messekosten.

3.4 Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 400.000,00 (EUR 204.516,75).

3.5 Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:

Personalrückstellungen EUR 302.816,00
Garantieleistungen EUR 51.400,00
Berufsgenossenschaftsbeitrag EUR 46.345,00
Ausstehende Rechnungen EUR 8.001,56
Bonusprogramme Sportschützen EUR 89.693,00
Sonstige EUR 59.000,00
Summe EUR 557.255,56

3.6 Verbindlichkeitenspiegel Zusammensetzung und Restlaufzeiten:

Verbindlichkeitenspiegel (Werte in EUR)

davon mit einer Restlaufzeit von
Stand 31.12.2023
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.454,21 34.454,21 0,00 0,00 34.454,21 Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung
77.222,62 42.023,84 35.198,78 0,00 77.222,62
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 271.809,67 271.809,67 0,00 0,00 0,00 -
203.251,75 203.251,75 0,00 0,00 0,00 -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 226.024,44 226.024,44 0,00 0,00 0,00 -
214.004,58 214.004,58 0,00 0,00 0,00 -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.018.549,46 1.018.549,46 0,00 0,00 0,00 -
672.210,13 672.210,13 0,00 0,00 0,00 -
Summe 1.550.837,78 1.550.837,78 0,00 0,00 34.454,21 -
1.166.689,08 1.131.490,30 35.198,78 0,00 77.222,62 -

3.7 Haftungsverhältnisse

Es bestanden am Abschlussstichtag keine Haftungsverhältnisse.

3.8 Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Am 31.12.2023 bestanden Leasingverpflichtungen von insgesamt TEUR 26 (Vj.: TEUR 90), die aus Finanzierungsgründen eingegangen wurden.

4. Zusätzliche Angaben

4.1 Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 77 (Vj.: 74) Arbeitnehmer beschäftigt worden, und zwar:

Vorjahr 2023
Angestellte 31 31
Arbeiter 43 46
Summe 74 77

4.2 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

4.3 Geschäftsführer

Name Vorname Beruf
Krieghoff Phil Kaufmann

4.4 Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4.5 Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

4.6 Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 (Gewinnvortrag in Höhe von EUR 11.188.019,54 und Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.827.787,55) in Höhe von EUR 13.015.807,09 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ulm, den 28. Dezember 2024

gez. Phil Krieghoff

Lagebericht zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

der H. Krieghoff GmbH, Ulm

I. Darstellung des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Gegenstand der Gesellschaft ist die Fertigung und der Vertrieb von Jagd- und Sportwaffen und deren Teile sowie die Herstellung von Maschinen, Werkzeugen, Vorrichtungen, Lehren, Rohren und sonstigen Gegenständen der feinmechanischen Fertigung.

Zudem fertigt die Gesellschaft auch Teile für andere Unternehmen der Branche und übernimmt damit eine Zuliefererfunktion.

Die Absatzgebiete der Firma Krieghoff sind weltweit, wobei der Hauptabsatzmarkt die USA sind, gefolgt von Europa.

Aufgrund der Auftragslage im Jahr 2022 haben wir für das Geschäftsjahr 2023 erneut mit einer Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr geplant. Der Exportanteil (EU und Drittländer) war auch in 2023 wieder ein wichtiger Umsatzfaktor. Der weiterhin anhaltend gute Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 führte zum 31.12.2023 zu einem Auftragsbestand, welcher die Auslastung bis Ende des Jahres 2025 sicherstellt.

Die sonstigen betrieblichen Kosten konnten wie bereits in den vergangenen Jahren durch Controlling sowie Maßnahmen zur Kostensenkung auf niedrigem Niveau gehalten werden.

Das Investitionsvolumen der H. Krieghoff GmbH belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 507 TEUR, welche auf den Bereich Demo- und Sponsorwaffen sowie die Erneuerung und Ersatzbeschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen damit bei insgesamt 478,3 TEUR (2022: 502,7 TEUR).

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert.

Veränderungen im Personalbereich sind für die nahe Zukunft nicht geplant.

Die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse führen zu einem Rohgewinn von TEUR 9.963 (2022: 8.417 TEUR). Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt insbesondere aufgrund einer geringeren Materialquote, rückläufigen Abschreibungen und unterproportional gestiegenen Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen 1.827.787,55 Euro (2022: 1.204.200,27 Euro). Die Ertragslage der H. Krieghoff GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 als gut zu bewerten.

Durch den Jahresüberschuss 2023 erhöht sich das Eigenkapital auf nunmehr 13.527 TEUR, wovon 204,5 TEUR auf das gezeichnete Kapital entfallen. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 82,4% (2022: 79,7 %). Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 14.679 auf TEUR 16.414 (+ TEUR 1.735). Dies ist wesentlich durch um TEUR 1.537 gestiegene Vorräte sowie um TEUR 1.508 angewachsene sonstige Vermögensgegenstände bedingt. Gegenläufig wirken sich um TEUR 1.377 geringere flüssige Mittel aus. Auf der Passivseite hat sich insbesondere das Eigenkapital erhöht (+ TEUR 1.828).

Die Finanzlage des Unternehmens im Jahr 2023 ist als gesichert zu bewerten.

Il. Forschung und Entwicklung

Auch in 2023 wurde von der Firma Krieghoff an der Entwicklung neuer Produkte sowie an Verbesserungen unserer Waffen und an neuen Lösungsmöglichkeiten für Problemstellungen unserer Kunden gearbeitet. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Firma Krieghoff insgesamt 306 TEUR (2022: 289 TEUR) für die Entwicklung ihrer Produkte aufgewendet.

Diese setzen sich hauptsächlich zusammen aus den Personalkosten sowie dem Bezug von Entwicklungsmaterial und auch Fremdarbeiten für die Herstellung von neuen Teilen.

III. Chancen und Risiken

Aus unserer unternehmerischen Tätigkeit ergeben sich zwangsläufig Risiken, die sowohl gesamtwirtschaftlich als auch unternehmensspezifisch bedingt sein können. Wir begegnen diesen Risiken vor allem mit einer sicherheitsorientierten Strategie und einem ausreichenden Versicherungsschutz.

Risiken des Beschaffungsmarktes

Steigenden Beschaffungskosten versuchen wir konsequent mit kontinuierlichen Preisverhandlungen sowie Suche nach alternativen wie auch zusätzlichen Lieferanten entgegen zu wirken, als auch mit der Anpassung unserer Verkaufspreise.

Produktionsrisiken

Unsere Produktionskapazitäten können grundsätzlich flexibel gehandhabt werden. Sie bergen jedoch das Risiko der notwendigen stetigen Auslastung in sich, um rentabel zu arbeiten. Wie bereits eingangs erwähnt, mindern wir diese Risiken durch die Fertigung von Teilen für andere Unternehmen unserer Branche. Durch diese stetigen Bemühungen, die Fremdfertigung auszubauen und zu festigen, und den aktuellen Auftragsbestand haben wir im Bereich der Produktion aus heutiger Sicht eine gute Auslastung.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken aus Gerichts- und ähnlichen Verfahren, die negative Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft haben können, sind derzeit nicht erkennbar.

Finanzrisiken

Etwaige Finanzrisiken beruhen in erster Linie auf der Zahlungsmoral der Kunden. Diesem Risiko wird durch eine sorgfältige Bonitätsprüfung Rechnung getragen. Außerdem haben wir ein striktes Forderungsmanagement, welches die zeitnahe Bezahlung unserer Kundenforderungen überwacht.

Fremdwährungsrisiken

Da ein Großteil der Warenverkäufe auf US-Dollar-Basis erfolgt, wird den daraus resultierenden Währungsrisiken soweit wie möglich und nötig mit Kurssicherungsgeschäften begegnet. Die genannten Sicherungsgeschäfte erfolgen ausschließlich über den Abschluss von Devisentermingeschäften. Zum 31.

Dezember 2023 waren Kurssicherungsgeschäfte über 900.000 USD abgeschlossen.

Gesamtrisiko

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich mit der neuen politischen Lage in den USA ein gewisses Risiko hinsichtlich der drohenden Importzölle seitens der USA, was sich letztlich den Absatz unserer Produkte in diesem Markt bemerkbar machen wird. Auch der noch andauernde Krieg in der Ukraine kann unerwartete Auswirkungen haben, abhängig vom weiteren Verlauf. Risiken, die einzeln oder hinsichtlich des Gesamtrisikos den Bestand unserer Gesellschaft oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich gefährden, sind nicht erkennbar.

IV. Ausblick

Aufgrund des engen Kontaktes mit unseren Händlern sind wir über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen in unseren Absatzmärkten, hier vor allem auf unserem Hauptmarkt den USA, informiert. Da uns diese Informationen immer zeitnah vorliegen, haben wir unsere Planungen für das Geschäftsjahre 2024 und 2025 entsprechend vorgenommen. Die Auftragslage ist als gut zu bewerten.

In 2025 sind wir weiterhin mit Preissteigerungen unserer Lieferanten konfrontiert. Dies zum einen durch die noch andauernden Lieferkettenprobleme weltweit, zum anderen jedoch auch durch den Ende Februar 2022 durch Russland begonnenen und nach wie vor andauernden Krieg in der Ukraine.

Trotz dieser beiden Faktoren und deren globalen Auswirkungen gehen wir aktuell von einem Rohgewinn für das Jahr 2024 aus, welcher leicht über dem Niveau des Vorjahres liegt. Diese Planung sehen wir als realisierbare Größe an.

Der bereits seit 2022 gestiegene Auftragseingang unserer Händler sowie Importeure setzt sich in 2025 fort.

Der jetzige Auftragsbestand hält sich im Vergleich zum Ende des Vorjahres weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Auslastung ist über das Jahr 2025 hinaus sichergestellt.

Das für 2024 geplante Umsatzziel (+5-10%) werden wir erreichen. Da wir aus Erfahrung heraus auf den Einsatz unserer Händler und die hohe Qualität der Produkte aus dem Hause Krieghoff vertrauen können, sehen wir den Herausforderungen, auch mit dem Faktor Krieg in der Ukraine, der nahen Zukunft positiv entgegen.

Das Ergebnis 2024 wird etwa auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Investitionsvolumen in Höhe von TEUR 760 geplant. Der Schwerpunkt dabei liegt im Wesentlichen auf der Modernisierung unserer Maschinen sowie Ersatzbeschaffungen.

Der Umsatz des Unternehmens wird in 2025 nur gering steigen, da der anhaltende Fachkräftemangel das Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres 2025 bei der Erreichung seiner eigentlichen Umsatzziele behindert.

Ebenso Auswirkungen auf den Umsatz kann die weitere Entwicklung in den USA haben, als einer der großen Absatzmärkte.

Durch die genannten Faktoren erwarten wir in 2025 ein gleichbleibendes Ergebnis gegenüber dem des Vorjahres.

 

Ulm, 28.12.2024

Die Geschäftsführung

Phil Krieghoff

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1a HGB:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen.

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die H. Krieghoff GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H. Krieghoff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. Krieghoff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

* entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

* vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW

Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

* identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.

Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

* gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

* beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

* ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

* beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

* beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

* führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, den 17. Februar 2025

HORNTREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Brigitte Zürn, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt

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